Putin - USA waren bei Gaddafis Ermordung dabei
Premierminister Wladimir Putin hat in einer TV-Sendung gesagt, der Konvoi von Gaddafi sei beim Verlassen von Sirte von "amerikanischen Drohnen" angegriffen worden. Anschliessend hätten "Spezialkräfte, die dort nicht hätten sein sollen" die libyschen Rebellen verständigt. Diese hätten Gaddafi gefangengenommen und "ohne Gerichtsverfahren umgebracht", sagte Putin.
Washington hat die Vorwürfe von Putin zurückgewiesen, sie seien mit Spezialkräften an der Tötung von Muammar Gaddafi beteiligt gewesen. Derartige Behauptungen seien "lächerlich", sagte ein Pentagon-Sprecher am Donnerstag am Rande des Besuchs von US-Verteidigungsminister Leon Panetta in Bagdad.
Hier aber ein Foto, welches die Aussage von Putin bestätigt. Die Szene aus einem Video zeigt die Gefangennahme von Gaddafi. Man sieht im Vordergrund den Kopf von Gaddafi und rechts im Hintergrund einen NATO-Soldaten. Die "Rebellen" hatten ja keine Stahlhelme, Uniformen und Schutzvesten "made in USA":
Hier die Video-Aufnahme:
Putin machte diese Aussage als Antwort auf die Frage des Moderators, "Ihr Freund US-Senator John McCain hat auf Twitter gesagt, sie werden das gleiche Schicksal wie Muammar Gaddafi erleben. Ist das eine leere Drohung oder eine echte Gefahr durch den Westen?" Putin sagte dazu, "er ist nicht mein Freund ..." und "... er war jahrelang im Gefängnis in Nordvietnam, da kann bald mal einer verrückt werden."
Jetzt herrscht ein Bürgerkrieg in Libyen und die Infrastruktur ist zerstört. Keine medizinische Versorgung, knappe Lebensmittel und Arbeitslosig- keit. Danke NATO, dass ihr Libyen "befreit" habt. Befreit vom Wohlstand und Frieden.
Die US-Regierung ist der Heuchelei-Weltmeister
Der folgende Film zeigt anschaulich auf, was für eine Heuchelei und Doppel- moral die US-Regierung an den Tag legt. Barack Obama und Hillary Clinton treten vor die Presse und fordern von den moslemischen Staaten wie Iran, Ägypten, Libyen und Syrien die Einhaltung der Menschenrechte, der Redefreiheit, der Versammlungsfreiheit und das Ende der Unterdrückung und Gewalt gegenüber der Bevölkerung. Gleichzeitig werden aber in Amerika genau diese Rechte massiv verletzt. Die Teilnehmer der Occupy-Bewegung werden von der Staatsmacht eingeschüchtert, vertrieben, niedergeschlagen und verhaftet. Genau das was sie von anderen Ländern fordert, haltet die US-Regierung selber nicht ein. Damit und mit all den anderen doppelzüngigen und verbrecherischen Verhalten weltweit, mit Krieg ist Frieden, sind sie der Heuchelei-Weltmeister!
Passend dazu, der Kongress hat gestern den "National Defense Authorization Act (NDAA)" verabschiedet. Damit haben die amerikanischen Bürger keine Rechte mehr. Sie können ohne Anklage, ohne Beweise und ohne ordentliches Verfahren verhaftet und für immer eingesperrt werden, auch nach Guantanamo verfrachtet und gefoltert werden. 283 Abgeordnete stimmten dafür und 136 dagegen. Also meine lieben Amerikaner, macht euch bereit, dass die Gestapo euch die Tür eintritt und verhaftet, nur weil jemand "da oben" meint ihr seid ein "Terrorist". Viel Glück beim Beweisen des Gegenteils!
NATO übt Iran-Angriff mit Israel
Um die militärische Zusammenarbeit zwischen Israel und ihren NATO-Alliierten zu verstärken, finden laufend gemeinsame grossangelegte Luftmanöver in Israel statt. So besuchte die griechische Luftwaffe in den letzten Wochen die Uvda Luftwaffenbasis im Süden von Israel in der Negevwüste. Vorausgegangen waren bereits Manöver mit der US Air Force und die italienische Luftwaffe wird in den nächsten Tagen zum zweiten Mal erwartet.
Eine griechische F-16 zusammen mit einer israelischen F-15 über den Sinai bei gemeinsamen Luftmanövern:
Die Griechen kamen mit fünf F-16 Kampfjets zum Manöver, in dem Luftkämpfe und Bombenagriffe geübt wurden. Beteiligt waren israelische F-15 und F-16 Kampjets, sowie Boeing-Tanker zur Luftbetankung. Im Gegensatz zu vergangenen Übungen der Israelis in Griechenland, wurde diese im eigenen Land nicht von der IDF den Medien gemeldet. Fotos erschienen nur auf der Webseite der griechischen Luftwaffe.
Regelmässig seit 2001 finden bereits gemeinsame Manöver zwischen der US Air Force und der israelischen Luftwaffe statt, genannt "Juniper Cobra". Dabei wurde speziell der Angriff auf Raketenstellungen geprobt. Zusammen mit 17 Schiffen der US Navy vor der israelischen Küste und den Raketenstellungen der AEGIS, THAAD und PATRIOT Systeme, sowie der israelischen ARROW II, wurde die Luftverteidigung gegenüber eingehenden Raketen geübt.
Im Oktober hat die deutsche Bundeswehr den israelischen Streikräften ein weiteres PATRIOT Luftabwehrsystem gratis zur Verfügung gestellt. Dies als Lückenfüller während das eigene AN/MPQ-53 Radar in Fort Sill Oklahoma USA erneuert wird. Die trilaterale Kooperation zwischen den USA, Israel und Deutschland soll die ständige Raketenabwehr gewehrleisten. 
"Deutschland hat seit 2003 zur Luftverteidigung Israels beigetragen, in dem zwei PATRIOT-Systeme ausgeliehen wurden. Das zusätzliche System dient zur operationellen Kapazität des Systems," sagte Oberstleutnant Holger Neuman, ein Sprecher der Bundeswehr.
Im September erhielt die US Air Force die erste Lieferung der 15 Tonnen schweren Bunkerbuster-Bomben, die geeignet sind die tieftsgelegenen Untergrundbunker zu zerstören, wie die Atomanlagen, die der Iran angeblich haben soll. Die Bomben sind sechs Mal grösser als die bisherigen Bunkerbuster und kosten 4 Millionen Dollar das Stück. 
Die neuen Bunkerbuster sollen durch die B-2 Tarnkappenbomber ans Ziel gebracht werden. Präsident Obama soll die Absicht haben, die gigantischen Bomben am Persischen Golf in Qatar zu stationieren, um für einen gemeinsamen amerikanisch-israelisch-arabischen Angriff auf den Iran vorbereitet zu sein. Qatar hat seine Allianz zur NATO bereits mit der massgeblichen Beteiligung am Krieg gegen Libyen bewiesen, sogar mit Bodentruppen.
In den kommenden Tagen wird die italienische Luftwaffe in Israel zu gemeinsamen Manövern erwartet. Es handelt sich um den zweiten Besuch der Italiener auf der Uvda-Basis. Die Manöver der Lufstreitkräfte der NATO, zusammen mit der von Israel, sollen die strategische Kooperation verstärken, sagte ein IDF Sprecher. 
Israelische Kampfpiloten trainieren auch regelmässig gemeinsam mit Italienern auf Sardinien. Die Kampfgeschwader "Knights of the North" und "First Jet" mit F-16C Luftüberlegensheitsjets und das "Valley" Geschwader mit F-16D waren erst kürzlich dort.
Begleitet wurden sie vom “Dakota” Geschwader, mit fünf Gulfstream G-550 Radarflugzeuge. Die israelischen Piloten durften dabei auch mit den neuesten “Eurofighter Typhoon” der italienischen Luftwaffe mitfliegen. Ziel der kommenden Übungen ist es, die NATO-Kampftaktik zu lernen und in unbekannten Gebiet zu operieren.
Aber ich dachte Griechenland und Italien sind pleite und müssen sparen. Jedenfalls zwingen die beiden neuen Bilderberg-Regierungen den Bürgern heftige Sparmassnahmen auf. Aber für diese Kriegsspiele gibt es scheinbar genug Geld. Dabei kostet eine Flugstunde für die oben genannten Kampfjets bis zu 30'000 Euro!
Alle oben genannten Manöver zwischen der NATO und IDF und die Raketenabwehr- und Bombenlieferungen haben in den israelischen Medien zur Spekulation geführt, es handelt sich um die Vorbereitungen eines gemeinsamen Angriffs auf den Iran.
Was die meisten Leute nicht verstehen und nicht glauben wollen, der "gute" Westen wird von Psychophaten regiert, die bewusst einen III. Weltkrieg wollen. Alles hängt zusammen und das grosse Ziel ist der Showdown mit China und Russland. Die meinen doch wirklich, sie können einen nuklearen Schlagabtausch gewinnen. Deshalb die Aufstellung des Raketenabwehrsystem in Polen und Rumänien.
Der schrittweise Aufbau dazu geht schon seit 20 Jahren vor sich, mit dem Nachrücken der NATO in Osteuropa, dem Krieg im Balkan und dann die Kriege gegen Afghanistan, Irak und Libyen, der Stationierung von NATO-Truppen am Horn von Afrika und auf der arabischen Halbinsel, der Umzingelung Russlands, der ständigen Provokation Chinas vor ihrer Küste und die laufende Bedrohung des letzten Hindernisses mit Iran.
Folgende Grafik zeigt die US-Basen rund um den Iran. Jeder Stern ist eine Militäreinrichtung des Pentagon. Für was?
Warum gibt die US-Regierung fast 1,5 Billionen Dollar, ja 1'500 Milliarden pro Jahr für "Verteidigung" aus? Mehr als alle anderen Länder der Welt zusammen. Wer bedroht Amerika? Gegen wen müssen sie sich verteidigen? Niemand! Der grosse Feind Sowjetunion aus den Zeiten des Kalten Krieges gibt es schon seit 2 Jahrzehnten nicht mehr. Ganz klar, es ist eine imperialistische weltweite Agression. Es geht um die totale Dominanz. Wer sich dem Diktat nicht fügt wird plattgemacht.
In den letzten 20 Jahren hat Washington Millionen von Menschen in sechs arabischen Ländern entweder zur Flucht gezwungen, oder verseucht, verletzt und getötet, alles wegen dem angeblichen Krieg gegen den Terror. Die Angriffskriege gegen diese Länder, mit massiver Zerstörung der Infrastruktur und damit der Lebensgrundlage der zivilen Bevölkerung, basieren auf Lügen und Täuschung und sind ganz eindeutig ein Kriegsverbrechen und die Befehlsgeber sind Kriegsverbrecher.
Was die unschuldigen Kinder durch die Kriege erleben ist der Horror:
Weder Afghanistan, noch der Irak, Libyen, Pakistan, Yemen, Somalia oder sonst ein moslemisches Land hat Amerika angegriffen, um einen Krieg zu rechtfertigen oder einen Beistand der NATO-Partner zu begründen. 9/11 haben sie selber inszeniert und uns die grösste Lüge des Jahrhunderts erzählt. Was seitdem stattfindet ist Massenmord. Jeder der daran teilnimmt ist ein Mörder und wer diese Kriege gutheisst begeht Beihilfe zu Mord!
Der Krieg gegen den Terror ist doch eine Lüge, eine Ablenkung und Ausrede, um sich in Position zu bringen. Genauso die lächerliche Behauptung, es gehe um Demokratie und Menschenrechte, um die Befreiung von Despoten. Leider fallen die Marionetten-Regierungen und die mit Medienpropaganda abgefüllten Gutmenschen darauf rein und machen eifrig mit und glauben den Lügen. Es gibt niemand der diesen Wahnsinn aufhält!
Pilatus PC-12 in geheimen Drohnenprojekt involviert?
Das Eindringen der amerikanischen Tarnkappendrohne vom Typ RQ-170 Sentinel über 220 Kilometer innerhalb iranischen Luftraum und die Zwangslandung dieser Geheimwaffe in der Nähe der Stadt Kashmar hat Schlagzeilen gemacht. Aufnahmen der Drohne wurden vom iranischen TV gezeigt, die aber von US-Medien als Fälschung bezeichnet wurden. Sie ist aber echt, denn Präsident Obama hat mittlerweile offiziell die Herausgabe der Drohne verlangt, was sehr frech von ihm ist, ohne ein Wort des Bedauerns über die Verletzung der Souveränität und Spionage zu äussern.
US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte auch noch dazu, die Spionagemissionen über iranisches Gebiet werden fortgesetzt, die von der Shindad Luftwaffenbasis in Afghanistan ausgehen. War ja von diesen obersten Kriegstreibern der Welt und "wir kümmern uns einen Dreck um internationales Recht" Verbrecherregime nicht anders zu erwarten.
Man stelle sich vor, eine iranische Drohne würde über die USA fliegen und dann runtergeholt, was dann loswäre? Die Medien würden sich vor lauter Kriegsgeschrei und Rufe nach Vergeltung nicht mehr erholen und Obama würde sofort einen Angriff auf den Iran befehlen. Teheran soll sich aber diese ständigen Provokationen ruhig gefallen lassen.
Aber damit ist den Iranern ein Coup gelungen, denn die Sensation ist die Meldung, wie sie die Drohne fast unbeschädigt zur Landung zwangen. Sie hätten die Kontrolle der Drohne über ihren Luftraum übernehmen können, durch Störung der Funksignale aus der US-Kommandozentrale. Eine riesige Blamage für das CIA-Hauptquartier in Langley, was ihnen über die Leistungsfähigkeit der Luftabwehr des Iran erheblich zu Denken geben muss. Jetzt können die Iraner, aber auch die Russen und Chinesen, das Hightech-Fluggerät genau analysieren. Ausserdem ist damit bewiesen, Washington führt tatsächlich schon einen geheimen Krieg gegen den Iran.
Die neueste Meldung zu diesem Thema ist die Veröffentlichung von Aufnahmen der geheimen Basis in Nevada, wo die Drohnen getestet und gewartet werden. Die auf die Luftfahrt spezialisierte Webseite "Flight Global" hat Fotos der Yucca Lake Landebahn und Gebäude die von Google Earth stammen veröffentlicht. Darauf ist eine 1'580 Meter lange Startpiste zu sehen, sowie MQ-1 Predator und MQ-9 Reaper Drohnen, die neben vier grossen Hallen stehen, umgeben von einem Sicherheitszaun. Der Fotoanalyst Tim Brown von "Globalsecurity.org" meint dazu, die Hallen können bis zu 15 MQ-9 Reaper unterbringen und Flight Global schätzt, die Basis kann 80 Mitarbeiter beherbergen.
Die Yucca Lake Basis mit Piste:
Die Gebäude mit einer Drohne davor:

Nahaufnahme der Drohne:
Hier die Koordinaten: N36 55 38.36 w116 0 28.65
Hinweise einer speziellen Halle mit runden Dach deuten daraufhin, die Basis wird auch für das Testen der neuen RQ-170 Sentinel benutzt, die den Kosenamen "das Biest von Kandahar" trägt, da in Afghanistan gesichtet und im Einsatz. Diese Drohne ist die ausgeklügelste und modernste im Arsenal der amerikanischen Geheimdienste und Militärs. Es hat eine spezielle Form und Beschichtung, die es unsichtbar für das Radar machen soll. Ausserdem hat das ferngesteuerte Fluggerät hochempfindliche Kameras und Sensoren, soll aber keine Waffen tragen können.
Was jetzt die Überschrift des Artikels betrifft, frühere Aufnahmen des Flugfeldes zeigen eine Pilatus PC-12 dort stehen, was aus Schweizer Sicht sehr interessant ist. Sie hat die Kennung N146PC und gehört LMCO, die Waffenschmiede Lockheed-Martin, welche die RQ-170 Sentinel in ihrer Fabrik für geheime Fluggeräte genannt "Skunk Works" (Stinktierwerk) herstellt. Lockheed-Martin ist auch der Hersteller der Hellfire-Rakete, welche von den Predator- und Reaper-Drohnen abgefeuert wird.
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Die Yucca Lake Basis sitzt mitten im sehr eingeschränkt zugänglichen Tonopah Testareal, Land das für Atomtests früher verwendet wurde und der National Nuclear Security Administration gehört, eine Abteilung des US Department of Energy. Offensichtlich ist dieser Flugplatz eine geheime CIA-Basis, die 2002 gebaut wurde. Laut Daten über die Flugbewegung von und nach Yucca Lake, finden täglich 4 bis 6 Flüge von unbemannten Drohnen statt, sowie 2 bis 3 Flüge mit Passagieren.
So flog die Pilatus PC-12 mit der Kennung N146PC am Freitag den 2. Dezember von der Vandenberg Luftwaffenbasis in Kalifornien (ICAO-Kennung KVBG) zur fast 1'000 Kilometer entfernten Yucca Lake CIA-Basis, aber über einen kurzen Umweg als Tarnung. Der Flug dauerte 2 Stunden 19 Minuten und als Ziel wurde offiziell der Armeeflugplatz Michael Army Airfield (Kennung KDPG) angegeben. Dieser Trick wird oft für Geheimflüge angewendet. Man gibt im Instrumentenflugplan einen bekannten zivilen oder militärischen Flughafen an, um dann kurz vorher aber diesen zu stornieren und im Sichtflug den eigentliche Landeplatz anzusteuern. So weiss niemand wo man wirklich gelandet ist.
Flugroute laut FlightAware.com:
Für was wird die PC-12 vom Rüstungshersteller Lockheed-Martin auf einer geheimen CIA-Basis die Drohnen testet und wartet dort benutzt, Drohnen die ganz klar Zivilisten in Afghanistan und Pakistan mit Hellfire-Raketen töten? Schliesslich gibt es in der Schweiz eine Beschränkung für den Export von Kiegswaffen und Rüstungsgütern und das Pilatus-Werk in Stans steht im Zusammenhang mit der Waffenexport-Problematik oft im Scheinwerferlicht.
Der Plagiator soll der Schutzpatron der Blogger werden
Die Verarschung hoch zwei und Witz des Tages. Ausgerechnet der Fälscher seiner Doktorarbeit, der durch Internetaktivisten aufgedeckt wurde, soll für die EU-Kommission in Sachen Internetfreiheit als Berater tätig werden. Neelie Kroes, die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda und Bilderbergerin (2005 und 2006), hat Guttenberg als ein „Schlüss- elelement“ einer neuen Strategie ausgelesen, mit der sich die EU für Menschenrechte und Freiheit im Internet einsetze, speziell in der dritten Welt. Auf Kritik zu seiner Person sagte sie, man suche schliesslich „keine Heiligen, sondern Talente“.
Was für ein Talent in Bezug auf das Internet hat er denn vorzuweisen? Nur wie man mit Google passende Textpassagen sucht und findet, die man dann in seine Doktorarbeit reinkopiert und als eigene Arbeit ausgibt. Zum Schutz der Meinungsfreiheit im Internet hat er bisher nichts beigetragen. Er ist höchstens dadurch als Copy & Paste Artist entblöst worden. Das ist ungefähr so, wie wenn man den Dieb als Berater zur eigenen Diebstahlsaufklärung heranzieht. Die reinste Verarschung. Aber von der EU-Kommission ist nichts anderes zu erwarten.
Guttenberg wurde seine Doktorarbeit mit "summa cum fraude" aberkannt, aber strafrechtliche Konsequenzen gab es keine. Jeder Schüler den man bei einer Prüfung beim Spicken erwischt wird härter bestraft. Und das soll ein Vorbild sein und wird von der EU-Kommission als Berater engagiert? Wie moralisch verkommen ist das denn? Zur Einnerung was Guttenberg gesagt hat:
- Am 16. Februar meldete der Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano, er hätte in Guttenbergs Dissertation kopierte Textstellen ohne Fussnoten gefunden. Noch am selben Tag bezeichnet Guttenberg die Vorwürfe, er habe abgeschrieben, als "abstrus".
- Am 18. Februar entschuldigt sich Guttenberg für "eventuelle Fehler" und sagt, es sei allerdings "zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht." In den folgenden Tagen werden durch Internetaktivisten auf der Webseite "Guttenplag" viele Plagiate veröffentlicht, wobei mehrere hundert Seiten nicht von Guttenberg selbst geschrieben wurden.
- Am 24. Februar entzieht die Uni Bayreuth Guttenberg den Doktortitel. Hochschulpräsident Rüdiger Bormann sagte, Guttenberg habe wissenschaftliche Standards "objektiv nicht eingehalten". Die wörtliche und sinngemässe Übernahme von Textstellen ohne hinreichende Kennzeichnung verstosse gegen die Rechtsprechung und die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens.
- Am 28. Februar erklärt Merkel trotz massiver Beweise für seine Fälschungsarbeit, sie stehe weiterhin hinter ihrem Verteidigungsminister und Guttenberg will weiter im Amt bleiben.
- Am 1. März erklärt Guttenberg bei einer Pressekonferenz seinen Rücktritt. Er betonte dabei erneut, er habe nicht bewusst getäuscht.
Jetzt holt sich die EU-Kommission diesen Typen als Berater, der es mit der Wahrheit nicht genau nimmt. Passt ja prima, denn sie sind ja selber eine Fälschung und der undemokratische und korrupte Dreckshaufen in Brüssel benötigt die meiste Transparenz und Aufdeckung der Machenschaften durch Internetaktivisten. Da muss man nicht mit dem Finger auf die dritte Welt zeigen.
Wer hat denn die Mitglieder der EU-Kommission, oder den Kommissionspräsidenten Barosso, oder den Präsidenten des Europäischen Rates van Ropuy wählen können? Niemand! Sie sind überhaupt nicht demokratisch legitimiert. Aber sie bestimmen das Leben der EU-Bürger bis ins kleinste Detail und diktieren was in der EU passiert.
Ja, jetzt haben wir den Plagiator als Schutzpatron von uns Blogger vor die Nase gesetzt bekommen. Er soll laut Kroes „Verbindung zu Mitgliedsstaaten, Drittländern und Nichtregierungsorganisationen aufnehmen, die sich in diesem Bereich engagieren, und sie beraten, wie die Strategie vorangebracht werden kann“. An Hand des Beispiels des "arabischen Frühlings" soll er die sozialen Netzwerke und die Arbeit der Blogger für einen demokratischen Wandel fördern. Ich lach mich schief.
Die Frechheit ist sein Satz während der Pressekonferenz: "... wir werden darüber sprechen, wie wir Blogger und Cyber-Aktivisten unterstützen können, die in totalitären Regimen leben ..." Dafür muss er nicht weit suchen, die Zentrale sitzt in Brüssel ;-)
Wenn einem nichts einfällt wird mit Strafen gedroht
Was die letzte EU-Krisensitzung hervorgebracht hat ist wieder keine Lösung, sondern nur ein hilfloses Umsichschlagen mit dem Rücken zur Wand. Wenn man es genau nimmt, dann hat sich mit der Durchsetzung der deutschen Forderungen die EU nicht in eine Stabilitätsunion, sondern in eine Austeritäts- und Strafunion gewandelt. Sparen, koste es was es wolle. Defizitsünder werden automatisch bestraft und die Kommissare in Brüssel werden den Regierungen befehlen was sie zu tun oder zu lassen haben. Wie Eltern, die durch ihre Kinder überfordert sind, fällt Merkel nichts anderes ein, ausser brutale Strafmassnahmen.
Defizitverfahren können nicht mehr nur dann eingeleitet werden, wenn ein Staat die Defizitgrenze von 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) überschreitet. Die Kommission kann neu auch einschreiten, wenn die gesamte Staatsverschuldung über 60 Prozent liegt. Sobald eines der 17 Euroländer einem Defizitverfahren unterzogen wird, kann die EU-Kommission eine nicht verzinste Einlage in der Höhe von 0,2 Prozent des BIP einziehen. Möglich ist künftig auch ein Verfahren "wegen exzessiver makroökonomischer Ungleichgewichte". Das kann die EU-Kommission einleiten, wenn EU-Länder bei gewissen wichtigen Wirtschaftsangaben stark von anderen Mitgliedstaaten abweichen.
Werden die empfohlenen Massnahmen nicht befolgt, kann die Kommission bei den Euro-Staaten erneut eine nicht verzinste Einlage einziehen, hier in der Höhe von 0,1 Prozent des BIP. Ist doch super, dann kann die EU gleich bei Deutschland anfangen, denn Berlin verletzt alle oben genannten Kriterien und die anderen Staaten sowieso. Tolle Logik, man nimmt den Ländern Geld als Strafe ab, die aus dem letzten Loch pfeifen und eh schon kein Geld haben.
Damit soll der Euro gerettet werden? Sicher nicht. Ausserdem, mit den Sparmassnahmen wird weniger Geld in den Taschen der Bevölkerung sein, dadurch der Konsum und die Wirtschaft noch mehr abgewürgt und die Menschen werden verarmen. Gibt es ein noch schlimmeres Rezept, um soziale Unruhen zu provozieren? Wie ich schonmal gesagt habe, offensichtlich geht es nicht um die Rettung des Euros, sondern darum bewusst die Karre an die Wand zu fahren, um die EU-Diktatur durchzuziehen.
Mir kommt was jetzt beschlossen wurde vor, wie die medizinische Behandlung im Mittelalter. Da hat man auch gemeint, durch einen Aderlass wird der totkranke Patient genesen. Dabei wurde er noch mehr geschwächt und starb an Blutarmut. Die reinste Quaksalberei und das Gegenteil von Gesundung. Kein positiver Ansatz zu sehen, der nur in einer Befreiung vom Korsett der Gemeinschaftswährung besteht.
Ausserdem sind die Banken wieder die grossen Gewinner durch den Beschluss. Die Weigerung, die EZB als "lender of last resort" zu benutzen, ist die Garantie für risikolose Profite. Die Banken können sich Geld für fast 0% bei der EZB holen und es als Kredit für 7 und mehr Prozent an die Pleiteländer verleihen. Geile Sache, für die der Steuerzahler gerade stehen muss. Statt die EZB direkt den Kauf der Anleihen durchführen zu lassen, wird indirekt über die Banken gearbeitet, die den grossen Absahner dabei machen.
Und die Behauptung, die Briten stehen jetzt alleine da und Abseits, ist genau so falsch. Sie weigern sich nur auf einen verrosteten Kahn zu gehen, welcher voller Löcher ist. Merkel und die EURO-Turbos haben befohlen, "ihr hab an Bord zu bleiben und mit uns gemeinsam unter zu gehen. Ausserdem bestrafen wir uns selber." Dann Winke-winke und fröhliches Absaufen mit der Eurotanic.
Sturm auf die Banken in Lettland am vergangenen Sonntag:
Roland Düringer - Wir sind wütend!
Roland Düringers Auftritt in der ORF1-Sendung "Dorfers Donnerstalk" am 8.12.2011 über die momentane politische Lage. Ist ja interessant mal aus Österreich eine klare Ansage zu hören.
Wir sind wütend!
Werden die Briten aus der EU ausscheiden?
Das Resultat des EU-Gipfeltreffens in Brüssel zeigt deutlich auf, die Situation muss so dramatisch sein, dass alle EU-Mitgliedsländer bis auf eines bereit sind die bittere Pille zu schlucken. Deutschland übernimmt die Führung in Europa, oder anders gesagt, Grossdeutschland ist wieder zurück. London kann das auf keinem Fall akzeptieren, deshalb das "NO" von David Cameron. Die Briten haben drei Kriege geführt, um die Dominanz Deutschlands über Europa zu brechen, da werden sie sicher nicht jetzt "Heil Merkel" rufen.
Die Forderung von Merkel, die "Neugründung" der EU und eine Änderung der Verträge, um dort die Grundlagen einer neuen Stabilitätsunion zu verankern, hat Premierminister Cameron mit seinem Veto verhindert. Deshalb musste man sich auf ein separates Abkommen ausserhalb der EU-Verträge einigen. Darin soll die Schuldenbremse, sowie automatische Sanktionen für Defizitsünder festgeschrieben werden, was Merkel verlangt. Ausser Grossbritannien wollen die 26 Mitgliedsländer bis März diese neue "zwischenstaatliche Übereinkunft" unterschreiben.
Über dieses Diktat aus Berlin kann man nur den Kopf schütteln. Jeder der von Wirtschaft eine Ahnung hat muss doch fragen, wie soll die EU und der Euro genesen, wenn die von Deutschland erpresste Sparpolitik nun die Konjunktur in den 26 Ländern abwürgt? Am Beispiel Griechenlands sieht man doch was passiert. Dort hat der Sparzwang zum Zusammenbruch der Wirtschaft geführt. Was Deutschland durchgesetzt hat ist gelinde gesagt eine Verschlimmbesserung. Am Schluss wird es heissen, "Operation gelungen, Patient tot."
Man kann sich auch zu Tode sparen und genau das wird passieren. Jedenfalls werden die EU-Bürger es drastisch spüren, wenn die Sozialprogramme und Einkommen massiv zurückgefahren, dafür die Steuern und Abgaben drastisch erhöht werden. Was Merkel durchgesetzt hat, ist im Endeffekt die totale Verarmung für alle. Auch in Deutschland, denn Berlin erfüllt ja die 3 Prozent Stabilitätsgrenze bei weitem nicht und könnte heute nicht dem Euro beitreten. Also wird auch dort drastisch gespart werden müssen.
Dazu kommt noch, was Merkel verlangt wirkt ja nur langfristig, wird frühestens 2013 oder später wirksam. Aber die Finanzmärkte erwarten jetzt sofort eine Lösung. Sie haben keine Geduld. Bis die Sparpakete über die 26 teilnehmenden EU-Länder greifen, ist das Kartenhaus schon längst zusammengebrochen, denn die Schulden steigen jede Minute unaufhörlich und müssen ständig refinanziert werden. Deutschland muss alleine 27 Milliarden Euro an neuen Schulden für 2012 machen, um seine Rechnungen bezahlen zu können.
Was Merkel und Co. nich kapieren wollen, das Euro-Debakel verursacht der Euro selber. Es ist der 30-prozentige reale Währungsunterschied zwischen dem Norden und Süden, der in der Zwangsjacke der Währungsunion nicht ausgeglichen werden kann. Ausserdem, die gigantische Kreditblase von 23 Billionen Euro, welche bewusst durch die EU-Politiker und Finanzregulatoren in der Eurozone erlaubt wurde. Wie solle ein eisernes Sparprogramm dieses Debakel jemals lösen?
Ausserdem gehen die schlechten Nachrichten ungehindert weiter, egal was in Brüssel gerade beschlossen wurde. Nach dem angedrohten Entzug der Top-Bonität Deutschlands und fünf weiterer Euro-Staaten hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's auch zahlreichen europäischen Versicherungen mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht. Nicht nur viele Banken sind pleite, auch die Versicherungen wanken bedrohlich, wie zum Beispiel die Allianz.
Ich sage ja schon lange, wer noch was angelegt hat, ist selber schuld. Die Seuche ist überall und was auf Papier steht kann bald wertlos sein.
Merkel zusammen mit dem Irren im Rollstuhl sind aber auf eine schärfere Haushaltsdisziplin fixisiert. Sie sind der Meinung, so soll das Vertrauen der Anleger in europäische Staatsanleihen zurückgewonnen werden. Das ist aber eine Fehleinschätzung. Der Effekt dauert viel zu lange und die Kunjunktur, die jetzt schon überall am Sinken ist, wird dadurch noch mehr geschwächt. Was Merkel gesagt hat, Europa und der Euro wird zusammengehalten, koste es was es wolle, ist eine Kriegserklärung an alle Bürger, denn sie werden den Preis mit Armut dafür zahlen.
Die Briten machen diese Rosskur und Machtübernahme durch Deutschland nicht mit. Wenn man heute eine Referendum auf der Insel durchführen würde, wäre eine Mehrheit für den sofortigen Austritt aus der EU. Deshalb spiegelt das Nein von Cameron nur was er innenpolitisch gegenüber steht. Sie haben es satt noch mehr Souveränität zu verlieren. Und es kommen sowieso die alten Ressentiment gegen Deutschland aus den beiden Weltkriegen hoch.
Auch die City of Londen wird nicht eine Schwächung ihres Finanzplatzes zulassen, die mit einer weiteren EU-Regulierung und Finanztransaktionssteuer passieren würde. Grossbritannien besteht ja fast nur noch aus Finanzindustrie und hat seinen Schwerpunkt in den letzten 10 Jahren darauf gelegt. Mit dem Pfund haben sie ihre eigene Währung, also ist der Schritt aus der EU nicht so schwer. Eine Assoziation auf wirtschaftlicher Ebene, wie die der EFTA-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen, und die Schweiz, wäre denkbar.
Das grösste Problem in Deutschland ist das Tabu, diese typisch teutonische Borniertheit. Es ist politisch nicht korrekt die EU und den Euro zu kritisieren oder überhaupt in Frage zu stellen. Es ist ein Dogma, eine Religion und jeder Andersdenkende ist ein Ketzer. So hat auch keine deutsche Bundestagspartei eine Alternative im Programm. Auch die Behauptung von Merkel, scheitert der Euro dann scheitert Europa, ist eine unverschämte Lüge. Der Kontinent Europa besteht aus 50 Ländern, nur 17 haben den Euro. Europa mit dem Euro gleichzusetzzen ist eine Frechheit. Es hat vor dieser Witzwährung exisiert und wird es auch danach.
Keine Panik auf der Eurotanic, oder doch?
Die letzten Tagen habe ich damit verbracht, meine Pläne für den Notfall zu überprüfen, um darauf vorzubereitet zu sein. Gleichzeitig schaute ich gespannt zu, wie die Kapitäne der Eurotanic verzweifelt versuchen das sinkende Schiff zu retten. Es ist aber nicht zu retten. Eine Hiobs- botschaft jagt die andere, man kommt gar nicht mehr nach. Gleichzeitig werden die 27 Mitgliedsländer von Merkel erpresst, entweder die deutsche Vorgaben und damit Herrschaft zu akzeptieren ... oder! Deutschland führt, die anderen haben zu folgen. Aber diese Nötigung hilft in keiner Weise, sondern macht die Schuldensituation nur noch schlimmer.
Die ganze Eurozone wird in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft. Die meisten europäischen Banken sind pleite. Die EZB verkündet in ihrer Verzweiflung wieder eine Zinssenkung und die italienische Arbeitsministerin weinte im TV, als sie den Zuschauern verkündete, die Bilderberg-Monti-Regierung wird ihnen höhere Steuern, dafür geringere Einkommen, Renten und Sozialleistungen aufbürden müssen. 30 Milliarden Euro müssen gespart werden. In Griechenland findet ein Sturm auf die Banken statt, nicht nur um die Guthaben zu retten, sondern weil es den Menschen so schlecht geht, sie benötigen ihre Ersparnisse zum Überleben.
Die neueste Katastrophenmeldung lautet, viele Finanzinstitute in der EU haben den aktuellen Stresstest nicht bestanden. Die europäische Aufsichtsbehörde hat eine massive Kapitallücke aufgedeckt (was für eine Überraschung) – am prekärsten ist die Lage in Spanien. Sechs deutsche Banken sind beim Blitz-Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) durchgefallen. Die Deutsche Bank, die Commerzbank, die DZ Bank sowie die Landesbanken NordLB, Helaba und WestLB weisen in dem Test eine Kapitallücke von insgesamt 13,1 Milliarden Euro aus, wie die Bundesbank und die deutsche Finanzaufsicht BaFin heute in Frankfurt mitteilten.
Ja, aber die Guthaben dort sind bestimmt sicher (lach).
Die EU-Führung hat beschlossen, die Schuldenprobleme von Griechenland ... und die von Irland, Portugal, Spanien, Italien, Frankreich und Belgien ... sind von allen in der Eurozone oder sogar ausserhalb zu tragen. Deshalb ist es kein Wunder, wenn die Ratingagenturen die ganze Eurozone herabstufen. Typisch schreien jetzt die Euroturbos laut auf, speziell in Deutschland, und meinen, der Bote ist wieder der Täter. Sie wollen einfach nicht einsehen und zugeben, ihr Traum ist geplatzt, ihre Einheitswährung konnte nicht über alle Länder gestülpt werden.
Sie meinten, die EU würde wie die Vereinigten Staaten funktionieren, aber ohne politische und fiskalische Union. Jetzt versuchen sie im Schnellgang dies gegen alle Regeln und auch gegen erheblichen Widerstand durchzudrücken. Speziell Merkel ist die treibende Kraft dahinter und befiehlt was Sache ist. Schmerzhafte Sparmassnahmen oder Strafe und Entmündigung. Sogar wenn diese Zerstörung der Souveränität der Länder umgesetzt wird, löst es nicht das Grundproblem Europas. Im Gegensatz zu den USA, ist der "alte Kontinent" kein einheitlicher Arbeitsmarkt, wo Menschen einfach so von einem Staat zum anderen wandern.
Amerikaner sind flexibel und geben Heimat, Haus und Freunde schnell auf, wenn eine bessere Arbeitsstelle lockt. Europäer sind durch Sprache, Kultur, Ausbildung, Vereinsmitgliedsschaft, Freundeskreis und vielen Gewohnheiten sehr ortsgebunden. Bevor man seine Heimat verlässt, muss eine sehr grosse Not herrschen. Arbeitslosigkeit war bisher nur für wenige ein Grund. Lieber bleibt man unter Freunden und Verwandten ein Almosenempfänger, als das Risiko einzugehen, in der Fremde ein neuens Leben anzufangen.
Ich kritisiere das in keiner Weise, sondern zeige nur auf, die Eurokraten haben diese Völkerwanderung vorausgesetzt. Sie ist aber (noch) nicht gross eingetroffen, trotzt Aufhebung der Grenzen, gemeinsamen Markt und Einheitswährung. Die EU-Beführworter meinten, sie können per Diktat den Einheitsbrei des EU-Bürgers erschaffen, der jede nationale Identität aufgibt. Ähnlich wie die Kommunisten den "selbstlosen Genossen" produzieren wollten. Dabei zeigt uns die Geschichte, eine soziale Umformung (Social Engineering), ist widernatürlich und scheitert immer.
Warum sind die künstlichen Gebilde, wie die Sowjetunion oder Jugoslawien oder sogar die Tschechoslowakei, in einzelne Staaten und Sprachen wieder auseindergefallen? Weil es nicht funktioniert. Menschen einer Kultur streben nun mal zur Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Sie zwangsweise in eine Union zusammenzuführen geht nicht. Die Schweiz ist die Ausnahme von der Regel weil klein und direkte Demokratie. Deshalb ist sogar das Streben der Elite, einen Weltbürger zu wollen, noch idiotischer und verbrecherischer. Das haben schon die Römer versucht, ein einheitliches Weltreich über alle Völker, und sie sind gescheitert, so wie jetzt die EUDSSR.
Die EU läuft deshalb genau auf das Desaster zu, dass ich schon seit 2007 und zwischendurch immer wieder vorhergesagt habe. Das Kartenhaus kann jederzeit zusammenbrechen. Die EU-Führung muss bis Freitag eine Lösung finden, oder die EU und der Euro sind Geschichte. Die wievielte Krisensitzung ist das jetzt? Kann gar nicht mehr zählen. Nur finden werden sie keine, höchstens die Versenkung wieder einige Wochen hinauszögern. Das Euro-Experiment war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Aber das war ja der Plan der Elite, um ihre Lösung der zentralen Diktatur mit gleichzeitiger Verarmung durchsetzen zu können.
Schaffe eine Not und dann kann man den Notstand ausrufen.
Um diesen Fall vorzubeugen, gibt es im Minimum drei Massnahmen, die man eigentlich schon längst hätte durchführen müssen. Edelmetalle und einen Notvorrat zulegen und sich um seine Sicherheit kümmern. Was ich unter Sicherheit meine kann sich jeder selber vorstellen. Auch wenn nichts passiert, diese Massnahmen sind wie eine Versicherung. Man hofft sie nie zu benötigen, aber wenn ja ist man geschützt. Maximal wäre eine vom System völlig unabhängige Lebensweise erstrebenswert, weit weg vom Schuss.
Wer glaubt, ja aber dann sind alle Menschen gleich betroffen und der Staat wird sich wohl um "uns" kümmern müssen, täuscht sich gewaltig. Einen Dreck wird er tun. Wie denn auch? Die Bonzen werden mit sich selber beschäftigt sein und höchstens das Kriegsrecht ausrufen und jede Äusserung eines Protests oder Aufstandes mit Gewalt unterdrücken. Aber es bleibt jedem selber überlassen. Man kann weiter an die Unsinkbarkeit der Eurotanic glauben, die uns ständig von den Politikern verkündet wird und die Augen vor dem Absaufen schliessen, oder ins Rettungsboot gehen. Dazu muss man aber eins vorbereitet haben.
Praktisch mit jedem den ich als Insider spreche, ob aus den Behörden, Politik und Finanzen, meint es passiert bald etwas drastisches. Sie bereiten sich selber vor. Es kann morgen sein, oder erst 2012 oder später. Ihr wurdet hiermit gewarnt. Deshalb, keine Panik auf der Eurotanic, oder doch?
Propagandafilm zum 10. Jahrestag des Euro

Anlässlich des 10. Jahrestag der Euro-Banknoten und -Münzen, der am 1. Januar 2012 gefeiert wird, hat die Europäische Zentralbank (EZB) einen Propagandafilm herausgebracht. Wie kann man den Triumph der Einheitswährung damit feiern? Der Film stellt nämlich den Euro als tollen Erfolg dar. Ist die Frau am Anfang des Films eine Griechin? Und die Aufforderung an die Griechen, ihre alten Drachmen bis zum 1. März 2012 einzutauschen. Ist das jetzt eine Parodie oder eine Verarschung? Und der neue EZB-Chef Mario "der Drache" Draghi hält eine Ansprache. "Die EZB sorgt für Preisstabilität!" Echt lachhaft. Da war ja die stalinistische Propaganda während der Sowjetzeit noch ehrlicher. Ich sag ja, EUDSSR!
Und dann veranstaltet die EZB noch einen „Euro Lauf“-Wettbewerb 2012, aber nicht in echt. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2012 findet ein Online-Wettbewerb statt, an dem 9- bis 12-jährige Kinder der „Generation Euro“, die in der Europäischen Union leben, teilnehmen können, aber nur vor dem Bildschirm. Ein Wettlauf der gar keiner ist, genau wie der Euro keine Währung ist.
Update 5.12.11: Wir haben mit unser Kritik an dem Propagandafilm der EZB in der Mainstreampresse Aufmerksamkeit erregt. Focus.de berichtet über unsere Kommentare zu diesem Machwerk. Siehe hier.
Griechen verhindern Ölblockade gegen Iran
Am 12. November berichtete ich, "Der Iran liefert als einziger noch Öl an Griechenland". Jetzt haben die Griechen den Versuch der EU, die iranischen Ölexporte zu blockieren, verhindert. Der britische Aussenminister, William Hague, hatte nämlich beim Ministertreffen am Donnerstag vehement versucht noch schärfere Sanktionen gegen den Iran bei seinen Kollegen durchzubringen, um Teheran den Geldhahn abzudrehen. 
Der französische Aussenminister, Alain Juppe, bestätigte, Athen hat das Embargo gegen den Iran abgelehnt, da sie nur noch iranisches Öl geliefert bekommen.
Die britische Regierung versucht alles, um den Iran zu isolieren, Schaden zuzufügen und betreibt noch obendrein die grösste Kriegshetze gegen das Land. Jetzt haben die Griechen aus eigenem Interesse wenigstens beim Ministertreffen eine Ölblokade verhindert.
Geeinigt hat man sich aber auf ein Reiseverbot und die Einfrierung der Vermögenswerte von 180 iranischen Personen und Firmen, die zusätzlich auf die schwarze Liste kommen. Betroffen sind jetzt 360 iranische Reedereien, Finanzinstitute, Energie- und Transportfirmen oder Organisationen, welche Verbindungen zu den Revolutionsgarden haben.
Insgesamt werden 30 Millionen Tonnen Öl pro Jahr, oder 6 Prozent der gesamten EU-Ölimporte, vom Iran geliefert. Diese sollen aber so schnell wie möglich durch andere Länder ersetzt werden. Auf Drängen der Briten hat die EU Massnahmen beschlossen, um den Iran "schwer zu treffen" und die 27 Mitgliedsländer haben der Ausweitung des Boykotts zugestimmt.
Eines ist klar, wenn das iranische Öl auf dem Weltmarkt fehlt, dann wird der Preis für das Fass Öl enorm steigen. Das ist übrigens ein wichtiges Motiv für die Sanktionen, man beraubt dem Iran die Geldeinnahmen und die Ölkonzerne haben dafür um so mehr Profit. Zahlen tun die Konsumenten.
Als Ausrede wird die Stürmung der britischen Botschaft in Teheran durch 200 Studenten benutzt. Diese waren über die Entscheidung der britischen Regierung aufgebracht, einseitig alle Finanzverbindungen mit Teheran wegen des Atomprogramms zu kappen und scharfe Restriktionen den iranische Banken aufzuerlegen. Sie riefen "nieder mit den Briten" und drangen in die Botschaft ein.
Man muss aber den historischen Hintergrund verstehen. Die Iraner haben nicht vergessen, welchen negativen Einfluss die Briten jahrelang auf ihr Land hatten. Britische Truppen marschiersten im I. und II. Weltkrieg im Iran ein. Es ging immer um die Ausbeutung der Ressourcen durch britische Ölkonzerne. Den Sturz der demokratisch gewählten Mossadeqh-Regierung durch CIA und MI6 und Einsatz des Schah als brutalen Diktator 1953. Und die Unterstützung von Saddam Hussein mit Waffenlieferungen für den 8-jährigen Krieg des Irak gegen den Iran.
Insgesamt sind auf iranischer Seite 500'000 Soldaten dabei gefallen. Es gibt praktisch keine Familie im Iran, die nicht ein Opfer zu beklagen hat. Es wurden auch mehr als 50'000 iranische Soldaten durch irakische Chemiewaffen verwundet und etwa 5'000 von ihnen dadurch ermordet. Das Giftgas haben westliche Firmen an Saddam Hussein geliefert.
Die internationale Gemeinschaft (die 19 arroganten westlichen Staaten die meinen sie haben das Recht für alle anderen zu sprechen) hat über das irakische Vorgehen und über diesen Massenmord geschwiegen. Damals war ja auch Saddam Hussein ein "guter Diktator" und "unser Freund" und führte den Krieg gegen den Iran im Auftrag von London und Washington. Deshalb ist die Reaktion der Briten jetzt mehr als scheinheilig, sie ist eine unverschämte Frechheit.
Hague antworte auf die Botschaftsbesetzung mit dem Abzug seiner Diplomaten aus Teheran und Rauswurf der iranischen Diplomaten aus London. Mittlerweile haben auch die Niederlande, Frankreich und Deutschland ihre Botschafter zurückberufen. Die iranische Regierung bedauerte das Vorgehen der Studenten gegen die britische Botschaft und sagte, zahlreiche Demonstraten seien verhaftet worden.
Die "schönste Frau" der EU, zuständig für die Aussenpolitik, Baroness Catherine Ashton, musste sich auch darüber echauffieren und sagte, die EU wäre "entrüstet" über den Angriff. Diese Reaktion ist aber nur gespielt, denn umgekehrt ist die iranische Botschaft in London schon oft angegriffen worden und sogar völlig ausgebrannt. Damals hat sich von der EU niemand darüber aufgeregt oder entschuldigt.
Es geht nur darum jeden Vorwand zu suchen, um den Iran massiv wirtschaftlich zu schädigen und einen Kriegsgrund zu finden. Wenigstens haben die Griechen eine Ölblockade gegen den Iran vorläufig verhindert. Von ihren netten westlichen "Partnern" bekommen sie ja schon länger kein Öl mehr, nur der "böse" Iran liefert ihnen noch auf Kredit.
Die Reaktion auf die Botschafts-Stürmung ist wie gesagt nur eine aufgebauschte Aufregung und Ablenkung, denn der Westen ist der wirkliche Kriminelle in dieser Sache. Neben den Sanktionen, die an sich schon eine Kriegshandlung darstellen, läuft schon länger ein geheimer Krieg gegen den Iran.
Es werden Terroristen angeheuert die Bombenanschläge gegen Moscheen und öffentlichen Gebäuden verüben. Agenten der CIA, MI6 und Mossad führen Auftragsmorde gegen Wissenschaftler der Kernforschung und Rüstungsindustrie durch. Öl- und Gasleitungen und Raffinerien werden in die Luft gesprengt. Der Stuxnet-Virus wurde in Industrianlagen eingeschleust, um diese zu zerstören, und vieles mehr.
Alleine in den letzte 12 Monaten sind 17 Anschläge gegen Pipelines und 12 gegen Raffinerien erfolgt. Im Mai wurden 30 CIA-Spione verhaftet, die Landkarten der Energieinfrastruktur bei sich hatten, um diese zu sabotieren. Im April flogen vier wichtige Gaspipelines alle gleichzeitig in der Qom Provinz in die Luft.
Es verstärkt sich auch der Verdacht, zwei Raketenbasen wurden durch Drohnen bombardiert und zerstört. Eine in der Nähe von Malard und die andere bei Isfahan, wie Satelittenaufnahmen zeigen. Die Explosion auf der Shahid Modarres Basis bei Malard war so heftig, sie wurde in der 50 Kilometer entfernten Hauptstadt Teheran noch gespürt.
Wie ich in meinem Artikel "Die NATO gegen Pakistan" geschrieben habe, der Westen nimmt sich das Recht jedes Land zu überfallen, welches nicht damit einverstanden ist, dass der Westen sich das Recht nimmt jedes Land zu überfallen. Oder wie Hillary Clinton sagt - die Art von "Demokratie" die wir wollen ihnen aufzuzwingen!
Der Iran stellt gegenüber dem Westen nur insofern eine Gefahr dar, dass sie sich nicht fremdbestimmen lassen wollen. Nur um das gehts. Sehen wir auch an Griechenland und den anderen Pleiteländern, die bewusst in die Überschuldung getrieben wurden, damit man sie jetzt von aussen kontrollieren kann. Ferngesteuerte Technokraten haben die Macht übernommen im Auftrag der Banker.
Westliche Demokratie ist die Konzerndiktatur, die Versklavung unter dem Diktat der Zentralbanker. Wer diese Unterwerfung nicht akzeptiert und seine eigene Gesellschaftsform bestimmen will, wird mit Hilfe der Medien und übelster Propaganda zum bösen Schurkenstaat deklariert und dann platt gemacht. Wie bei allem in der Welt, geht es nur um Geld, Macht und Kontrolle.
Hier noch eine gute Erklärung von KenFM über das Dilemma der Gegenwart:
USA ist mit 100% des BIP verschuldet
Eine historische Rekordmarke wurde durchbrochen. Die Verschuldung der Vereinigten Staaten hat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gerade überschritten. Damit ist die USA mit über 100 Prozent seiner jährlichen Wirtschaftsleistung verschuldet. Schauen wir uns die Zahlen an.
Laut Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das BIP der USA für 2011 auf 15,065 Billionen Dollar geschätzt. Der Schuldenstand laut "Daily Treasury Statement" der United States Treasury, also des US-Schatzamtes per 30. November 2011, weist 15,067 Billionen Dollar auf. Damit haben die Schulden das BIP gerade überschritten, ein negativer Rekord in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
Aber das Jahr ist noch nicht zu Ende. In den verbleibenden Tagen werden weitere Staatsanleihen (Treasury Notes) verkauft und die Schulden um ca. 160 Milliarden weiter steigen. Das Schuldenlimit ist aber auf 15,194 Billionen begrenzt. Das heisst, die USA stehen demnächst wieder am Anschlag und sind dann erneut zahlungsunfähig. Der Kongress wird wieder eine Erhöhung des Limits beschliessen müssen.
Es ist der einmalige Zustand eingetreten, das Bruttoinlandsprodukt, der Schuldenstand und das Schuldenlimit sind ein und das selbe. Was sagt uns das? Die Vereinigten Staaten reiht sich in die Liste der Pleiteländer ein.
Wie ich bereits erklärt habe, ist ein Verschuldungsgrad von 60 Prozent des BIP eine "gesunde" Zahl für eine Volkswirtschaft. Alles was darüber liegt ist bedenklich. Die 100 Prozent Marke zu überschreiten muss alle Alarmglocken läuten lassen. Die USA nähern sich rapide der Zahl von Italien und Griechenland, den Pleitekandidaten die mit jeweils 130 und 165 Prozent Verschuldung aktuell gerettet werden müssen. Deutschland hat einen Gesamtschuldenstand von etwas mehr als 80 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
Die Ratingagenturen halten wegen dem ständig wachsenden Schuldenberg nicht mehr still und sagen, das Mass ist voll. Sie zweifeln die Top-Bonität der USA an. So hat Fitch am Montag den Ausblick für die Bewertung der grössten Volkswirtschaft der Welt von stabil auf negativ geändert. Zugleich forderten sie bis 2013 die Vorlage eines „glaubhaften Plans“ zur Eindämmung des Rekord-Schuldenbergs.
Standard & Poor´s hatte dagegen bereits im Sommer die Konsequenzen gezogen und die Top-Note einkassiert. Die dritte grosse Ratingagentur Moody´s senkte den Ausblick Anfang August bereits auf negativ.
Aber wegen den Präsidentschaftswahlen 2012 will keine der beiden Parteien in irgendeiner Form das Problem anpacken, aus Angst Wählerstimmen zu verlieren. Die Demokraten wollen keine Ausgabenkürzungen und die Republikaner keine Steuererhöhungen, sie können sich nicht einigen. Der Haushaltsstreit zieht sich endlos in die Länge, während die Schulden ständig steigen. So stehen die USA demnächst wieder vor der Zahlungsunfähigkeit.
Ein U-Boot als Weihnachtsgeschenk
Es ist immer interessant zu beobachten, wie die Medien über ein Thema berichten. Bringen sie eine Nachricht auf die erste Seite oder unter "ferner liefen". Es gibt mehrere Wege wie man die Meinung der Bevölkerung in die gewünschte Richtung lenken kann. Einfach Lügen oder Desinformation verbreiten ist eine Methode. Aber es gibt viel subtilere Möglichkeiten, wie zum Beispiel etwas unwichtiges kolossal aufbauschen und in den Vordergrund bringen, damit etwas wichtiges unbemerkt bleibt.
Welches Thema wird aktuell aufgebauscht? Natürlich der böse Iran schon wieder, wegen dem Übergriff auf die britische Botschaft in Teheran durch Studenten und der daraus folgende Abbruch diplomatischer Beziehungen. Die Cameron-Regierung hat seine Diplomaten aus dem Iran abgezogen und die des Iran in London aufgefordert das Land zu verlassen. Der Pudel Schwesterwelle folgte auch gleich brav und hat den deutschen Botschafter aus Teheran nach Berlin beordert.
Es wird sich fürchterlich aufgeregt und auf die "Wiener Konvention" gepocht, die verletzt wurde. Es wäre die Aufgabe der iranischen Regierung, Diplomaten und Botschaften in ihrem Land zu schützen. Eine Gruppe von Studenten hat gegen die neuen Boykottmassnahmen der britischen Regierung gegenüber dem Iran protestiert und ihre Wut mit dem Eindringen in die britische Botschaft Luft gemacht.
Klar ist das Stürmen und Beschädigen einer Botschaft unakzeptabel und der Schutz von Diplomaten muss gewährleistet sein. Keine Frage. Das iranische Aussenministerium hat auch sein "Bedauern" ausgedrückt und wird verstärkt für den Schutz von diplomatischen Missionen sorgen, wie sie sagten.
In der hysterischen Berichterstattung in der westlichen Presse darüber, wird aber gefliessentlich unterdrückt, wie oft die iranische Botschaft in London in der Vergangenheit schon angegriffen und beschädigt wurde. So zum Beispiel 1980, als sechs bewaffnete Terroristen in das Botschaftsgebäude in South Kensington in London eindrangen und 26 Personen als Geiseln nahmen.
Die Besetzung ging vom 30. April bis 5. Mai und die "Befreiung" durch die Spezialtruppe SAS der britischen Armee kostete zwei Geiseln das Leben, einschliesslich einem iranischen Diplomaten. Das durch den Einsatz verursachte Feuer brannte das Gebäude aus und die Botschaft blieb 13 Jahre geschlossen, bis sie 1993 wiedereröffnet wurde.
Im Jahre 1997 hat ein ehemaliger MI6-Offizier dann verraten, der britische Auslandsgeheimdienst und die Londoner Polizei hätten den Angriff auf die iranische Botschaft inszeniert und geplant. Es wären Terroristen aus dem Irak engagiert worden, die bereits vorher schon für die Briten die Drecksarbeit in anderen Fällen erledigt hätten, also wieder eine Operation unter falscher Flagge.
Dann 2008 wurde eine Brandbombe auf die Botschaft in Prince's Gate, Knightsbridge, geworfen. Scotland Yard führte eine Untersuchung durch, die aber im Sand verlief. 2009 war die iranische Botschaft mehrmals das Ziel von Anschlägen. Die Angreifer wurden verhaftet, aber dann gleich wieder freigelassen, um ihre Aktion zu wiederholen.
Im Mai 2010 griff eine Gruppe von Anarchisten die iranische Botschaft an, schlugen die Fensterscheiben ein und verursachten weitere Sachschäden. Im Dezember des gleichen Jahres explodierte eine Paketbombe vor dem Gebäude, obwohl die britischen Behörden davor gewarnt wurden, ein Anschlag würde passieren.
Wir sehen, die britsche Regierung muss sich gar nicht so aufspielen und so tun, wie wenn sie die "Wiener Konvention", auf die sie sich jetzt so vehement beruft, immer selber eingehalten hat. Das ganze ist wieder ein Ablenkungsmanöver und Teil der Propaganda und Kriegshetze gegen den Iran.
Die republikanische Kandidatin für das Präsidentenamt Michele Bachmann hat auch eine Idiotin aus sich gemacht. Sie wollte sich als aussenpolitisch kompetent darstellen und ihren Senf zur Botschafts-Affaire beitragen. Sie sagte: "Wenn ich Präsidentin wäre, würde ich die US-Botschaft auch dort schliessen." Peinlich, die USA haben schon seit 1980 keine Botschaft mehr im Iran und unterhalten keine diplomatischen Beziehungen zu Teheran. Das zeigt wie völlig ahnungslos sie ist und lieber ihren Mund halten sollte.
Der Gipfel der Lügerrei ist die Schlagzeile in der heutigen Blöd-Zeitung: "Iran plant Anschläge in Deutschland". Dazu schreibt dieses Drecksblatt: "Nach Ermittlungen von BKA-Experten will das Regime von Diktator Mahmud Ahmadinedschad demnach im Fall eines amerikanischen Angriffs auf Teheran Militärflugplätze der USA in Deutschland attackieren, um Nachschub und Logistik eines möglichen Schlages gegen den Iran zu stören."
Die Bundesanwaltschaft führe in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen "Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken" gegen einen deutschen Geschäftsmann, der konspirativen Kontakt mit der iranischen Botschaft in Berlin gepflegt haben soll. Ist das alles? Ein Geschäftsmann hat auch viel Ahnung wie man Bombenanschläge verübt. Wie lächerlich ist das denn?
Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, sagte dazu: "Wir sehen derzeit keine unmittelbare Gefahr." Keine Beweise und keine Verurteilung, nur absurde Vermutungen und Behauptungen. Auch keine Gefahr, aber die Blöd-Zeitung konstruiert daraus die Schlagzeile, der Iran plane Anschläge. Reine Stimmungsmache.
Und Ahmadinedschad ist ein Diktator und führt ein Regime an? Typische Springer-Presse-Lüge. Dann sind aber Sarkozy, Cameron, Obama und Merkel auch Diktatoren und führen Regime an. Der Präsident des Iran wurde zweimal direkt vom Volk gewählt. Er ist sogar demokratischer legitimiert als die Kanzlerin Merkel, denn sie hat niemand direkt wählen können. Weder den Präsidenten noch den Kanzler kann man in Deutschland wählen, die reinste Scheindemokratie.
Ausserdem bestätigt diese Meldung, ein Krieg gegen den Iran würde auch von deutschen Boden aus geführt, von den amerikanischen Militärbasen, so wie alle anderen Kriege auch. Interessant wie diese Tatsache niemand stört. Dabei steht doch sinngemäss im Grundgesetz, nie wieder darf ein Krieg von deutschen Boden aus geführt werden.
Aber ich sagte vorher, ein Trick der angewendet wird, um die Meinung zu steuern, ist die "Wertigkeit" einer Nachricht zu manipulieren. Was steht vorne und was ganz versteckt irgendwo hinten? Das kann ich euch sagen.
In Bern haben am Mittwoch zwei junge Männer Brandsätze und Steine gegen die iranische Botschaft geworfen. Das wird nicht an die grosse Glocke gehängt. Aber fast unbemerkt ist folgende Meldung untergegangen:
Deutschland schenkt praktisch Israel ein weiteres U-Boot
Ja, das darf der deutsche Michel natürlich nicht wissen. Wenn dauernd von Finanz- und Schuldenkrise gesprochen wird und Gürtel enger schnallen, der Staat hätte kein Geld für Schulen und Kindergärten und so, dann passt so eine Meldung über ein grosszügiges Geschenk gegenüber Israel, den der deutsche Steuerzahler wieder berappen muss, nicht in die Propaganda.
Die Meldung lautet, die Bundesregierung hat der Lieferung eines weiteren U-Bootes an Israel grundsätzlich zugestimmt. Das Sechste! Der Bund wird sich an den Beschaffungskosten mit einem Drittel oder 135 Millionen Euro beteiligen, wie es am Mittwoch in Regierungskreisen in Berlin hiess. Das Geld sei im Bundeshaushalt 2012 bereitgestellt.
Die Lieferung des U-Bootes gehe zurück auf eine Vereinbarung der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2005. Darin sei die Lieferung von zwei U-Booten "unter Kostenbeteiligung durch die Bundesregierung sowie die Option für die Lieferung eines weiteren U-Bootes festgelegt" worden. Diese Option werde jetzt ausgelöst. Erste Zahlungen sollen 2012 geleistet werden.
Ja, wie viele U-Boote soll und muss Deutschland noch an Israel liefern und entweder ganz oder teilweise bezahlen? Das erste wurde komplett vom deutschen Steuerzahler finanziert, also geschenkt. Dann bei zwei und drei die Hälfte und jetzt die letzten Drei ein Drittel. Das sind zusammengezählt fast 2 Milliarden Euro Subventionen für Waffenlieferungen. Das Bundesbudget für 2012 zeigt aber eine Neuverschuldung von 27 Milliarden Euro auf. Schäuble wird um diesen horrenden Betrag 2012 mehr ausgeben als er einnimmt.
Ach, ich habe vergessen, Schäuble hat ja beim 21. Europäischen Bankenkongress am 18. November verraten, "wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen!“ Bedeutet, das Land ist eine Firma mit Namen "Zahlemann GmbH", Gesellschaft mit beschränkter Handlungsfähigkeit und die Bewohner darin sind Personal.
Dabei sind diese sechs U-Boote nicht zur Verteidigung gedacht, sondern mit Atomsprengköpfen bestückten Raketen ausgestattet, die für den Angriff auf den Iran vorgesehen sind. Israel bedroht den Iran andauernd unverholen mit Krieg. Mit den U-Boot-Geschenken verletzt Deutschland sein eigenes Kriegswaffenkontrollgesetzt, in dem ausdrücklich steht, die Lieferung von Waffen in Kriesengebiete ist verboten. Gibt es noch ein brandgefährlicheres Krisengebiet als der Nahe Osten?
