Demonstration der Gaza-Aktivisten in Athen
Am Sonntag hat sich viel getan in Athen, denn das Steuerungs- kommittees, die Aktivisten, Passagiere und lokalen Unterstützer der Gaza-Flotille trafen sich um 18:30 Uhr auf dem Syntagma-Platz, um gegen das Verbot der griechischen Regierung zu protestieren, die das Auslaufen der Schiffe verboten hat.
Der Demonstrationszug ging vier Stunden lang durch Athen, die Polizei hat die Hauptverkehrstrassen dafür gesperrt und war sehr kooperativ. Ich begleitete den Zug auf dem ganze Weg, mit den Stationen zuerst beim Innenministerium, dann zur israelischen Botschaft, zur amerikanischen Botschaft und dann zurück zum Syntagma-Platz, wo die Teilnehmer mit Jubel und Applaus von der riesigen Menge die sich am Sonntagabend dort versammelt hat begrüsst wurde.
Eine weitere Nachricht lautet, einige Aktivisten haben einen Hungerstreik vor der US-Botschaft in Athen gestartet und harren dort aus, als Protest gegen die Politik Washingtons gegen die Gaza-Flotille. Eigentlich ist es mehr ein Fastenopfer, denn einige der Teilnehmer sind schon älter, über 70 und 80 teilweise, und deshalb muss ihre Aktion gesundheitsschonend ablaufend. Teilnehmer sind unter anderem die bekannten Persönlichkeiten Hedy Epstein (87) und Ray McGovern (72). Israel behauptet übrigens, diese Leute sollen Terroristen sein, die Waffen mit den Schiffen nach Gaza schmuggeln.
Interview mit Greta Berlin, Mitgründerin des Free Gaza Movement:
Versammlung auf dem Syntagma-Platz:
Erster Halt, Protestkundgebung vor dem Innenministerium:
Hedy und Ray Hand in Hand:
Zweite Kundgebung vor der israelischen Botschaft:
Dritter Halt vor der amerikanischen Botschaft:
Triumphaler Einzug auf dem Syntagma-Platz:
Die griechischen Häfen gehören jetzt Israel
Es ist schon erstaunlich, wie Griechenland komplett seine Souveränität verloren hat. Nicht nur in Bezug auf seine Finanzpolitik, die von der Troika EU, EZB und IWF bestimmt wird, sondern auch was die Aussen- und Schiffahrtspolitik betrifft, die offensichtlich Tel Aviv kontrolliert. Ohne Präsedenz hat die griechische Regierung alle Fahrten von Schiffen, egal welcher Flagge sie unterstehen, die von griechischen Häfen nach Gaza fahren wollen verboten. Minister Papoutsis führt damit die Befehle die er von Israel bekommt aus.
Die israelischen Territorialgewässer reichen jetzt bis an die griechische Küste und die Häfen gehören dazu.
Vor jedem Schiff der Gaza-Flotille, wie zum Beispiel in Kreta, wo ein kanadisches und spanisches sich befindet, liegt ein Boot der griechischen Marine davor und blockiert damit das Auslaufen. Das amerikanische Schiff liegt in Piräus im Militärhafen und darf auch nicht fahren. Es wurde unter Waffengewalt am Freitag zur Umkehr gezwungen. Der Kapitän, der amerikanischer Staatsbürger ist, sitzt in Haft. Die griechische Regierung vollzieht damit die Dreckarbeit Israels, die sonst erst in internationalen Gewässern passieren würde, wie letztes Jahr.
Hier sehen wir im Vordergrund einen Soldaten der griechischen Marine, der den Zugang zur "Audacity Of Hope" im Hintergrund verhindert, die eingesperrt im Militärhafen von Piräus liegt. 
Die griechischen Politiker, die am vergangenen Mittwoch das griechische Volksvermögen an die Finanzverbrecher ausgehändigt haben, haben auch keine Skrupel die friedliche Gaza-Hilfsmission im Auftrag Israels zu blockieren. Dabei hat sich die griechische Bevölkerung in der Vergangenheit immer sehr solidarisch mit den leidenden Menschen in Palästina und speziell in Gaza gezeigt.
Diese Unmenschen in der Staatsführung von Israel und Griechenland fürchten offensichtlich die Aktivisten der Gaza-Flotille und wollen keine internationale Solidarität und humanitäre Hilfeleistung durchlassen, bzw. blockieren die Schiffe bereits im Hafen. Damit haben sie sich selber entlarvt was sie sind, Kriminelle die Verbrechen an der Menschheit begehen. Nicht die, welche die Blockade um Gaza brechen wollen sind die Bösen, so wie sie mit Propaganda dargestellt werden, sondern es sind die Verhinderer dieser Aktion.
Diese Kriminellen in Washington, Paris, London, Berlin und Tel Aviv, sind auch die selben welche Kriege anzetteln, Länder bombardieren und nur Elend und Tod auf der ganzen Welt verursachen. Von solchen Psychophaten wird der Westen regiert und es gibt sehr viele Gutmenschen welche diese Handlungsweise auch noch rechtfertigen und gutheissen. Hilfe den Menschen zu bringen ist schlecht, Krieg gegen sie führen ist gut. Es ist alles pervertiert und auf den Kopf gestellt.
Ich bin sehr bestürtzt über die Politik der griechischen Regierung, welche die Blockade von Gaza auf die griechische Küste ausgedehnt hat. Papandreou hat die greichische Volkswirtschaft an die Bankster verkauft und die Aussenpolitik an Israel. Das ist aber kein Wunder, denn er ist ja gar kein richtiger Grieche, sondern in den USA geboren und Griechisch ist eine Fremdsprache für ihn, die er gar nicht richtig kann. Er ist eine von der NWO eingesetzte Marionette, die ihre Zerstörungspolitik ausführen soll.
Impressionen vom Syntagma-Platz
Der Syntagma-Platz vor dem Parlament in Athen hat sich zu einem Treffunkt aller Menschen von jung bis alt kristallisiert, die ihren Protest, Unmut und ihre Wut gegenüber der griechischen Regierung speziell und der politischen Kaste allgemein ausdrücken wollen. Jeden Tag sind dort Tausende anzutreffen, hauptsächlich aber am Abend kommen viele dort zusammen.
Der ganze Platz ist mit Transparente überzogen, auf denen die Meinung der Bürger zum Ausdruck kommt. Man sieht dort viele Stände, wo Informationen verteilt werden. Es gibt Zelte in denen die Aktivisten schlafen und offensichtlich eine Dauerbesetzung machen. Es finden Versammlungen statt, bei denen die Menge auf dem Boden sitzt und den Rednern zuhört. Ein buntes treiben aller die ihre Meinung äussern oder einfach durch ihre Präsenz Solidarität zeigen wollen.
Der Platz direkt vor dem Parlament ist abgesperrt und am Gitterzaun stehen viele Griechen aller Altergruppen und drücken gegenüber den Wächtern und Polizisten ihren Zorn aus. Man hört Sprüche wie, ihr beschützt Verbrecher und Verräter, ihr müsst uns vor denen schützen. Angeblich soll es bereits vorgekommen sein, das einige Polizisten ihren Job hingeschmissen und die Seiten gewechselt haben.
Die meisten Griechen mit denen ich gesprochen habe sind sehr niedergeschlagen und wissen nicht was sie gegen die Zerstörung ihres Landes tun können. Sie haben mich um Lösungen gefragt. Wenn ich so höre was sie verdienen, ca. 800 Euro im Monat sind viele Löhne, dann frag ich mich wie sie jetzt überhaupt überleben können. Wie wollen sie es schaffen, wenn die Sparmassnahmen erst wirksam werden? Das fragen sie sich auch und sie meinen, sie werden völlig verarmen und nur noch Arbeitssklaven sein.
Eines ist für mich ganz klar, was mit Griechenland geschied, wird in allen EU-Ländern demnächst kommen. Eine junge Frau ca. 20 Jahre alt sagte zu mir, sie wollte nach Italien gehen, um überhaupt eine Zukunft zu haben. Ihre Freunde dort haben ihr gesagt, du kannst schon herkommen, aber was du jetzt erlebst, wird demnächst in Italien auch passieren. Also bleibt sie und ist völlig niedergeschlagen.
Hier ein Interview mit einer anderen jungen Frau die mir erzählte was sie meint.
Wie die "Audacity of Hope" gestoppt wurde

Die "Audacity of Hope", ein US-Schiff und Teil der Gaza-Flotille, wurde am Freitagnachmittag von der griechischen Marine gestoppt. Der Kapitän wurde aufgefordert umzukehren, was er zunächst verweigerte. Dann kamen schwerbewaffnete Kommandos in Schlauchbooten dazu und wegen dieser Bedrohung wurde entschieden zurück nach Athen zu fahren. Das Schiff befindet ich aktuell im militärischen Teil des Hafens.
Der Kapitän des Schiffes ist in Haft und wurde wegen "Störung der See" und "Misachtung von Befehlen" angeklagt. Die Besatzung wird an Bord festgehalten. Aus Solidarität mit der Mannschaft bleiben die Aktivisten auf dem Schiff.
Der ehemalig CIA-Analyst aber seit seiner Pensionierung aktiver Friedensaktivist Ray McGovern (links) ist auch an Bord.
Über den Dächern von Athen
Es ist ja nicht so, dass ich nur rumlaufe und Informationen sammle und dann vor dem Bildschirm sitze und sie hochlade. Heute ist es ziemlich heiss hier in Athen und deshalb gönne ich mir ein kühles Bier und häng die Beine in den Pool. Unter dem Sonnenschirm auf der Dachterassse des Hotels lässt es sich aushalten (lach).
Am späteren Nachmittag werde ich mich zum Parlamentsplatz begeben und etwas von der Wut und Empörung über die Sparpläne einfangen.
Dominique Baettig - Eine Schande was mit der Gaza-Flotille passiert
Nach dem Schweizer Nationalrat Dominique Baettig (SVP Jura) über die Aktionen der griechischen Regierung gegen das Auslaufen der Gaza-Flotille informiert wurde, hat er mir gegenüber folgendes Statement gegeben:
Für mich ist es ein Skandal, dass die welche den 1,3 Millionen Menschen in Gaza helfen wollen, es nicht tun dürfen. Sie sind komplett von der Aussenwelt abgeschnitten und leiden unter einer fünfjährigen Blokade. Es ist bereits schon ein Skandal, dass Palästina kein unabhängiger Staat ist und der Boykott von Gaza sowieso. Wie kann es ein Verbrechen sein, Menschen die in Not sind helfen zu wollen? Die, die das verhindern sind die Unmenschen.
Das Griechenland mit Israel bei der Blockade jetzt kooperiert und für Tel Aviv mit Gewaltanwendung die Schiffe daran hindert aus griechischen Häfen auszulaufen, ist ein Zeichen des Verlustes der Unabhängigkeit und der Souveränität des Landes. Athen ist einem ungeheuerlichen Druck von Seiten Israels, aber auch von den USA, der EU und von der UNO, ausgesetzt und hat diesem Druck nachgegeben. Von der Mutter der Demokratie und Freiheit ist nichts mehr übriggeblieben.
Die Unterwerfung unter dem Diktat der Finanzinteressen war schon der Beginn vom Ende für das Land. Jetzt gehen sie sogar her und verhindern mit Waffengewalt das Auslaufen der Gaza-Flotille, die nur einen humantären Zweck verfolgt ... und das durch eine sozialdemokratische Regierung. Wie können Sozialisten so eine Verletzung der Freiheits- und Menschenrechte überhaupt durchführen und verteidigen? Wie können sie ihre eigenen Prinzipien der Menschenwürde und Solidarität so eklatant verraten?
Ich rufe deshalb dazu auf, gegen die Behinderung der Gaza-Flotille durch die griechische Regierung zu protestieren. Jeder mit Mitgefühl für die Palästinenser und für die Aktivisten die ihnen helfen wollen, sollen jetzt dagagen etwas sagen. Den Aktivisten auf den Schiffen spreche ich für ihren Mut und für ihr Engagement meine Solidarität und Unterstützung aus. Und den Griechen möchte ich mitteilen, sie sollen überlegen ob es nicht besser wäre aus der EU und dem Euro auszusteigen, um wieder frei und unabhängig zu sein.
Wer auch der Meinung ist, was die Regierung von Papandreou da macht ist ein Skandal und eine Verletzung der Menschenrechte, soll doch bitte seinen Unmut der griechischen Botschaft mitteilen.
Berlin: pressinfo@griechische-botschaft.de
Berrn: gremb.brn@mfa.gr
Wien: gremb@griechischebotschaft.at
Die "Audacity of Hope" am Freitagabend wieder zurück im Hafen von Athen, nachdem Kommandos der griechischen Marine das Schiff mit Waffengewalt zur Umkehr zwangen: 
Gaza-Schiff von Kommandos gestoppt
Ich komme gerade von der Pressekonferenz der Organisatoren der Gaza-Flotille in Athen. Dort wurde uns berichtet, die griechischen Behörden haben das Auslaufen der Schiffe aus allen griechischen Häfen in Richtung Gaza verboten. Die "Audacity of Hope" (Mut der Hoffnung) der amerikanischen Aktivisten lief trotzdem von Piräus aus und wurde einige Kilometer ab der Küste von Schlauchbooten der griechischen Küstenwache gestoppt.
Während der Pressekonferenz meldete Jane Hirschmann, einer der Organisatoren von "US Boat to Gaza", ihr wurde gerade über Telefon vom Kapitän gemeldet, schwerbewaffnete in Schwarz gekleidete und maskierte Kommandos würden Waffen auf sie richten und versuchen das Schiff zu entern.
Der griechische Sprecher der Gaza-Hilfsaktion, Vangelis Pissias, sagte in der Pressekonferenz, das Verbot der griechischen Behörden wäre ein krasser Rechtsbruch, der keinerlei Grundlage hat. Die griechische Regierung würde auf Anweisung fremder Mächte handeln. Israel, die USA, diverse EU-Staaten und sogar die UNO hätten Athen befohlen, die Gaza-Flotille am Auslaufen zu hindern. Er sagte, damit wird die Blockade von Gaza in die griechischen Häfen verlegt.
Laut Organisatoren war der Grund für das Auslaufen der "Audacity of Hope" deshalb, weil es im Hafen nicht mehr vor Sabotage sicher war und in internationalen Gewässern Schutz suchte. Zwei Schiffe wurden bereits von "Unbekannten" schwer beschädigt.
Dror Feiler las dann ein Statement vor:
Willy Meyer, EU-Parlamentarier Spanien
Nicole Kiil-Nielsen, EU-Parlamentarierin Frankreich
Marco Ramazzote-Stockel, Vertreter der jüdischen Organisationen
Mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments, die an der Flotille teilnehmen, haben sich heute mit Leonidas Antonakopoulos getroffen, Chef des Informationsbüros des EU-Parlaments in Griechenland und haben ihm die Lage der Flotille erklärt.
Sie informierten Antonakopoulos über die zwei Fälle von Sabotage gegen zwei europäische Schiffe (eines aus Schweden und eines aus Irland) und über die bürokratischen Hürden die von den griechischen Hafenbehörden in den Weg gestellt werden.
Herr Antonakopoulos erklärte danach, solche Aktionen seien "unakzeptabel" und er würde die griechischen Behörden kontaktieren, um ihre Hilfe und Kooperation für die EU-Bürger und Schiffe zu verlangen.
Die Parlamentsmitglieder und Vertreter baten Herrn Antonakopoulos bei den griechischen Behörden zu intervenieren, in dem er eine umfassende Untersuchung der Sabotagefälle verlangt und sie keine bürokratischen Hürden mehr aufstellen.
Die Parlamentarier baten Herrn Antonakopoulos auch bei der israelischen Regierung zu intervenieren, damit sie keine gewaltsamen Aktionen gegen die Flotille und Teilnehmer durchführen, so wie es vergangenes Jahr in internationalen Gewässern stattfand.
Angriffe und Sabotage sind Verletzungen der Souveränität der Europäischen Union und dessen Mitgliedsstaaten.
Herr Antonakopoulos sagte, er würde ein Treffen zwischen den Repräsentatn der Flotille und dem griechischen Aussenminister so bald wie möglich arrangieren.
Das ist aber nur scheinheiliges Getue, denn die Handlungen sprechen völlig dagegen. Die griechischen Behörden führen offensichtlich die Befehle Israels und ihrer Alliierten aus, das Auslaufen der Flotille mit allen Mitteln zu verhindern.
Bereits am Samstagvormittag versammelten sich rund hundert Aktivisten vor der US-Botschaft in Athen, um gegen diese Entscheidung zu protestieren. Sie warfen den griechischen sowie den französischen und den US-Behörden vor, dem Druck aus Israel nachzugeben.
Gestern haben die Aktivisten auf der "Audacity of Hope" einen Tag der offenen Tür für Journalisten veranstaltet. Sie konnten sich selber davon überzeugen, das Schiff hat keine Waffen oder andere gefährliche Güter an Bord, so wie die israelische Regierunges mit Dauerpropaganda es behauptet. Es werden nur drigend benötigte Hilfsgüter nach Gaza gebracht. Die Schauermärchen die über die Flotille und dessen Teilnehmer erzählt werden sind ungeheurlich.
Andere Schiffe haben ebenfalls Schwierigkeiten. So sind die Hafenbehörden an Bord der “Tahrir” gegangen, ein kanadisches Schiff. Sie verlangten die Papiere und Lizenz. Die Aktivisten waren aber nur bereit Kopien der Dokumente zu übergeben und sagten, das Schiff erfülle alle Sicherheitsbedingungen. Die Dokumente wurden ihnen aber zwangsweise weggenommen. Laut Hafenbehörde käme die Direktive zu ihrem Vorgehen direkt vom Büro des griechischen Premierministers, der das Auslaufen untersagt hat.
Papandreou ist der hörige Sklave von Tel Aviv, Washington und Brüssel, ist der Vollstrecker der verbrecherischen Politik von Netanyahu. Deshalb hat ihn auch Netanyahu als Freund bezeichnet, der ihnen hilft die Gaza-Flotille quasi zu versenken. Siehe "Netanyahu bedankt sich bei seinem Freund Papandreou" Jetzt hat er sogar bewaffnete Kommandos mit Zodiac-Schlauchboote geschickt, welche die Passiere der "Audacity of Hope" bedrohen und am Weiterfahren hindern.
Vangelis Pissias sagte, die EU-Führung spricht immer von freien Personenverkehr der EU-Bürger. Jetzt würde man sehen, in der Realität bedeute es aber, nur die Personen die ihnen genehm sind dürfen ausreisen. Im Falle der Gaza-Aktivisten nicht, die werden jetzt sogar gewaltsam daran gehindert aus Griechenland zu reisen. Und Jane Hirschmann sagte, es ist absurd sie nicht in internationale Gewässer fahren zu lassen. Scheinbar gehört das Mittelmeer den Israelis und sie bestimmen wer dort durch darf.
Willkommen in der EUDSSR, wo die Politik von Zionistan diktiert wird.
UPDATE: Die "Audacity of Hope" wurde gezwungen in den Hafen zurück zu kehren. Dem Kapitän will man irgendwelche Gesetzesübertretungen anhängen. Die griechische Botschaft hat das "Verbot für das Auslaufen nach Gaza" offiziell auf ihrer Webseite veröffentlicht.
Laut Aussage von Teilnehmern der Schweizer Delegation, die mit ihrem Schiff in Korfu bisher in Wartestellung waren, ist die Reise nach Gaza nun abgesagt!!!
Wenn die griechischen Behörden das Auslaufen verbieten, macht es keinen Sinn mehr.
Interview mit Infokriegernews
Cheffe von Inforkriegernews hat ein Interview mit mir geführt. Die besprochenen Themn sind das Megaritual, die Bilderbergkonferenz, der Bullshit von Alex Jones, der Verschwörungsboulevard, die Euro- und Dollarkrise, Griechenland-Krise, Gaza-Flotille etc.
Netanyahu bedankt sich bei seinem Freund Papandreou
Am Donnerstag hielt Premierminister Benjamin Netanyahu eine Rede anlässlich der Feier für frischgebackene Piloten der israelischen Luftwaffe. Dabei lobte er die internationalen Staatsführer die geholfen haben gegen die „Flotille der Provokation“ zu arbeiten. Gemeint ist die Flotille an Schiffen mit Hilfsgütern nach Gaza. Besonders erwähnte er seinen Freund, den griechischen Premierminister Giorgos Papandreou.
Israel ist völlig berechtigt gegen die “Flotille der Provokation” die nach Gaza will vorzugehen, die Waffen in das von der Hamas kontrollierte Gebiet schmuggeln wollen, sagte Netanyahu vor den Absolventen der Pilotenausbildung auf der Hatzerim Luftwaffenbasis in der Nähe von Beersheba am Donnerstag.
„Israel hat das völlige Recht gegen den Schmuggel von Raketen, Granaten und andere Waffen in die Terror-Enklave der Hamas vorzugehen. Die Hamas ist ein rücksichtsloser Feind, der bösartig unsere Städte und Kinder bedroht,” sagte Netanyahu bei der Zeremonie.
“Ich möchte die vielen Staatsführer in der ganzen Welt loben, welche gegen die 'Flotille der Provokation' gearbeitet haben, angeführt durch amerikanische und europäische Staatsführer, UNO Generalsekretär (Ban Ki-moon), und meinen Freund, der griechische Premierminister (Giorgos Papandreou)”.
Ist ja toll wie Netanyahu damit die ganzen Verhinderer der Hilfeleistung für Gaza damit enttarnt. Und was er sagt, es ginge dabei um eine Waffenlieferung an die Hamas, ist eine stinkfreche Lüge. Aber gelogen hat er immer schon, sobald er den Mund aufmacht.
Diese besondere Erwähnung von Papandreou als Freund ist ja interessant, denn ein Teil der Schiffe der Gaza-Flotille liegen schon länger im Hafen von Athen. Sie sind durch einen Albtraum an bürokratische Hindernissen, wie die Aktivisten es beschreiben, und durch Sabotage bisher aufgehalten worden. An einem schwedischen Schiff wurde der Propeller abgesägt, was nur durch Taucher durchgeführt werden konnte.
Durch das Lob von Netanyahu muss man annehmen, Papandreou ist an der Verhinderung des Auslaufens der Schiffe aktiv beteiligt.
Mittlerweile ist ein weiteres Schiff welches in der Türkei vor Anker liegt ebenfalls beschädigt worden. Das irische Schiff „Saoirse“ kann deshalb nicht an der Fahrt nach Gaza teilnehmen. Die Gruppe „Irish Ship to Gaza“ (ISG) sagte, Israel wäre der „Hauptverdächtige“ für diesen „Akt der Sabotage“.
Der Schaden am irischen Schiff ist identische mit dem am schwedischen Schiff „Juliano“. Siehe "Sabotage gegen ein Schiff der Gaza-Flottille".
Mehr als 300 Aktivisten aus 22 Länder, einschliesslich Kanada, Frankreich, Griechenland, Irland und Italien wollen 3'000 Briefe der Unterstützung, Medikamente, einen Krankenwagen, Baumaterial und Zement zu den Bedürftigen nach Gaza bringen. 35 Journalisten nehmen als Berichterstatter ebenfalls teil.
Aktivisten die in Athen festsitzen haben gesagt, sie werden auslaufen “egal ob wir eine offizielle Erlaubnis dazu haben oder nicht,” und sie planen eine Demonstration am Freitag in der griechischen Hauptstadt als Zeichen der Solidarität für die Gaza-Flotille.
“Wir haben den starken Verdacht, dass Israel grossen wirtschaftlichen Druck auf die griechische Regierung hinter den Kulissen ausübt,“ sagte Ann Wright, eine ehemalige US-Diplomatin und Offizier im Rang eines Oberst.
Der Verdacht, Griechenland würde bewusst die Schiffe der Gaza-Flotille am auslaufen hindern, wurde weiter bestätigt als bekannt wurde, der griechische Präsident Karolos Papoulias wird im Juli einen Staatsbesuch in Israel absolvieren, um die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehung zu stärken.
“Es wird Zeit uns selber einen Termin zu setzen. Wir werden warten bis das Schiff repariert ist und dann abfahren, alle zusammen, egal was passiert,“ sagte der Organisator Claude Leostic und er fügte hinzu: “Es sollte bis Samstagabend spätestens repariert sein.“
Bisher haben die Schiffe von den griechischen Behörden keine Erlaubnis erhalten auszulaufen.
Neben diesen ständigen Rückschlägen gibt es aber auch eine positive Meldung. Arabische Aktivisten haben in Griechenland ein Boot gekauft und verkündet, sie werden sich der Flotille anschliessen. 35 Jordanier sind mit ihrer Neuerwerbung auch dabei, was die Gesamtzahl der Schiffe auf 10 wieder erhöht, nach dem das irische Boot aufgeben musste.
Mal sehen was Netanyahus Freund Papandreou noch alles einfällt, um das Auslaufen des Hilfskonvois zu verhindern. Der Typ hat nicht nur Griechenland am Mittwoch an die Finanzmafia verkauft und der griechischen Bevölkerung eine kommende Armut beschwert, er verhindert auch die Lieferung von dringend benötigten Material an die leidenden Menschen in Gaza. Gibt es einen Namen für so ein Subjekt?
