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Interview mit dem Präsidenten der Piratenpartei Schweiz

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 5. Dezember 2010 , unter , , | Kommentare (5)



Am Samstag den 4. Dezember hatte ich die Gelegenheit mit dem Präsidenten der Piratenpartei Schweiz, Herrn Denis Simonet, ein Interview zu führen. Als Einstieg hier das Communique der Partei vom Samstag den 3. Dezember:

Heute um 10 Uhr berichtete WikiLeaks dann via Twitter von einem Umzug in die Schweiz und linkte hierbei auf wikileaks.ch. Diese Domain ist seit einigen Monaten auf den Präsidenten der Piratenpartei Schweiz, Denis Simonet, registriert. Simonet stellte sogleich klar: "Wir sind nicht über Beweggründe, Details oder Pläne von WikiLeaks informiert. Lediglich wikileaks.ch ist auf uns registriert". Die Domain ist seit Juni 2010 im Besitz der Piratenpartei Schweiz und leitet auf die Server des Projektes weiter.

Freeman: Sie haben ja Julian Assange in der Schweiz getroffen. Was können Sie uns darüber erzählen und wie hat er auf Sie gewirkt?

Simonet: Das war ein Entschluss des Vorstands der Piratenpartei Schweiz. Da ging es um das Asylgesuch, er wollte Asyl in der Schweiz beantragen. Die Piratenpartei unterstützt Wikileaks, deshalb haben wir dann gefunden, wir bieten ihm Hilfe an und werden ihm erklären wie der Föderalismus funktioniert, die direkte Demokratie und auch die Providerlandschaft beschreiben, alles was man wenn man in die Schweiz kommt nicht sofort weiss.

In diesem Rahmen habe ich dann versucht mit ihm in Kontakt zu treten. Habe einige Personen angeschrieben, der kennt jemand der wieder einen anderen kennt und so weiter bis dann ein Mitarbeiter von Assange mir eine Mail schickte in dem Stand: „in drei Stunden in Genf“. Dann haben wir gefunden, ja das geht von der Zeit her und dann sind der Vizepräsident Pascal Gloor und ich ins Auto gesprungen und nach Genf gefahren und dann trafen wir ihn in einem italienischen Restaurant.

Freeman: Und was für einen persönlichen Eindruck haben Sie von ihm?

Simonet: Ich denke er ist sehr überzeugt von seiner Sache. Die Philosophie hinter Wikileaks ist seine persönliche Einstellung. Wir haben vor allem ihm erzählt wie es in der Schweiz aussieht. Er hat uns sehr wenig erzählt, nicht mehr als schon bekannt ist. Es ging hauptsächlich wenn er redete darum, das er sich erklärte wie Wikileaks funktioniert, warum er es macht, was seine Einstellung ist, das Information nie schaden könnte, sondern nur deren Verwendung.

Freeman: Sie blieben dann in Kontakt und haben dann die Internet-Adresse für ihn hier eröffnet.

Simonet: Nein, die Internet-Adresse haben wir vor ca. sechs Monaten unabhängig ob da was gross raus kommt, weil wir Wikileaks einfach gut finden, und wikileaks.ch auf unseren Namen registriert. Das Treffen war dann später, als er den Wunsch für ein Asylgesuch ankündigte. Beim Treffen haben wir überhaupt nicht über die Domain geredet und die Umschaltung gestern geschah auch ohne Rücksprache mit uns. Wir haben erst durch den Tweet erfahren das es so ist.

Freeman: Ach, dann war das Treffen in Genf vor einem Monat, anlässlich der Pressekonferenz dort?

Simonet: Ja genau. Ich habe auch seit dem nichts mehr von ihm gehört. Es ist sehr schwierig mit ihm in Kontakt zu treten. Er ist da sehr vorsichtig.

Freeman: Die Piratenpartei steht ja zu Wikileaks.

Simont: Ja das ist richtig, wir unterstützen ihrer Philosophie und bei unserer Rangehensweise geht es um die Redefreiheit. Wir brauchen einen Quellenschutz, damit die Medien ihre Wächterfunktion der Demokratie wahrnehmen können und so haben wir eine Verbindung zu Wikileaks.

Freeman: Seit der Veröffentlichung der Botschaftsnachrichten steht ja Wikileaks massiv unter Druck und jetzt ihre Hilfe mit der Domain. Merken sie etwa davon?

Simonet: Eigentlich nicht. Ausser, ohne sie wären wir jetzt nicht in den Medien. Die Weiterleitung funktioniert schon seit sechs Monaten. Jetzt weiss nur die Welt, dass wir die Weiterleitung haben. Interessanterweise haben vor sechs Monaten keine Medien darüber berichtet, obwohl wir eine Medienmitteilung gemacht haben. Und plötzlich gestern haben weltweit sich alle dafür interessiert.

Freeman: Jetzt wird ja Wikileaks nicht nur vom Establishment und gewissen Massenmedien stark kritisiert, sondern auch von Teilen der alternativen Medien. Es geht so weit, das man behauptet, Wikileaks wäre eine CIA-Mossad-Operation. Was halten Sie davon?

Simonet: Ich glaube nicht, das Juliana Assange, Wikileaks oder sonst jemand dort mit dem Mossad oder der CIA etwas zu tun hat. Ich verstehe gar nicht wie man zu diesem Schluss kommen kann. Sie bekommen sehr viel Unterstützung von Internet-Usern und kritisieren tun eigentlich nur gewisse Politiker.

Freeman: Jetzt wird der Zugang zu Wikileaks in Amerika sehr stark eingeschränkt. So ist zum Beispiel den Beamten und Mitarbeitern der US-Ministerien der Zugang zu Wikileaks verboten worden. Was sagen Sie dazu?

Simonet: (Lach) ... das ist unglaublich. Das die, die in der Regierung sind nicht auf Wikileaks gehen dürfen ist ja schon fast lächerlich.

Freeman: ... und die Firmen werden von der Politik genötigt ihre Dienste für Wikileaks zu beenden, wie Amazon und Paypal.

Simonet: Ja und EveryDNS hat wikileaks.org gesperrt und sie geben an wegen der hohen Traffic, sehr komisch. Und Amazon hat plötzlich herausgefunden, das Wikileaks kein Urheberecht auf das Material hat und deshalb haben sie sie gelöscht. Da muss schon ein Druck vorhanden sein.

Freeman: Dabei gibt es rein rechtlich gar kein Urheberrecht auf staatliche Dokumente. Eine dumme Ausrede.

Simonet: Ja, die USA scheinen da ein Problem zu haben, aber ich bin kein Jurist und kann das nicht beurteilen.

Freeman: Jetzt, hatten Sie Gelegenheit die Dokumente selber zu studieren? Denn da steht ja einiges an brisantem drin, wenn man sie selber anschaut, was die Medien nicht berichten.

Simonet: Ich habe zwei drei angeschaut, aber ich wollte warten bis die Schweizer Depeschen rauskommen, denn die interessieren mich eigentlich am meisten.

Freeman: Verstehe ich. Es kam ja durch die bisher veröffentlichten Depeschen sogar heraus, Hillary Clinton hat den Auftrag gegeben, die Offiziellen der UNO auszuspionieren, einschliesslich den Generalsekretär Ban Ki-moon, bis zu ihren biometrischen Daten und allem. Was sagen Sie dazu?

Simonet: Ja, die Veröffentlichung könnte die USA in Erklärungsnöte bringen.

Freeman: Wie wird es mit der Piratenpartei weitergehen? Was sind denn ihre Ziele in der Schweiz?

Simonet: Unsere Ziele sind Nationalratssitze zu erlangen.

Freeman: Und dann? Was wollen Sie für eine Politik umsetzen?

Simonet: Wir haben ja unser Parteiprogramm und unsere Positionspapiere, da stehen die Hauptthemen drin, wie die Transparenz des Staatswesen, der Schutz der Privatsphäre und Datenschutz, das Urheberecht, das Patentwesen, Open Access, Open Source usw. und wir werden uns auf diese Themen konzentrieren.

Freeman: Haben Sie noch eine Botschaft an die Leser von ASR?

Simonet: Als Partei habe ich die Botschaft, die Piraten wählen!

Freeman: Und was Wikileaks betrifft? Die benötigen unsere Unterstützung, oder?

Simonet: Auf jeden Fall. Wikileaks braucht finanzielle Unterstützung, ohne dem geht’s nicht. Auch die Piratenpartei benötigt Geld. Jede Organisation braucht das. Deshalb, allen Organisationen die man gut findet sollte man etwas spenden. Aber Geld ist nicht alles, eine Verbreitung der Botschaft ist auch sehr wichtig.

Freeman: Vielen Dank für das Interview.

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Daniel Ellsberg boykottiert Amazon

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 4. Dezember 2010 , unter , | Kommentare (14)



Offener Brief von Daniel Ellsberg an den Kundendienst von Amazon:

2. Dezember 2010

Ich bin über die Feigheit und Unter- würfigkeit von Amazon angeekelt, weil sie abrupt das Hosting der Wikileaks Webseite beendet haben, wegen der Drohungen von Senator Joe Lieberman und anderen Rechtsextremen. Ich möchte keine weitere Beziehung zu irgendeiner Firma, welche die legistlativen und exekutiven Offiziellen ermutigt Chinas Kontrolle der Information und Verhinderung der Aufdeckung nachzuahmen.

In den letzten Jahren habe ich über 100 Dollar pro Monat an neuen und gebrauchten Büchern bei Amazon ausgegeben. Das ist vorbei. Ich verlange von Amazon meine Mitgliedschaft bei Amazon Prime und bei Amazon Kreditkarte und Konto zu beenden, meine Kontakt- und Zahlungsinformationen von ihren Akten zu löschen und keine Werbung mehr zu schicken.

Ich merke, dass viele andere regelmässigen Kunden genau so fühlen wie ich und genau so reagieren. Das ist gut. Je breiter und entschiedener der Boykott, je besser. Ich hoffe, dass diese anderen ihre Kontakte dazu auffordern das gleiche zu tun, um damit Amazon wissen zu lassen, warum sie ihre Einkäufe wo anders hin verlegen. Ich habe Freunde gebeten Alternativen vorzuschlagen und ich werde den Service von Powell’s Books, Half-Price Books, Biblio und andere prüfen.

Bisher hat Amazon sich die weitere Peinlichkeit erspart, ihre Aktion offen zu erklären. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für Amazon-Insider, welche wissen und vielleicht den politische Druck der auferlegt wurde dokumentieren können, und die Details des hastigen Kniefalls ihrer Bosse, diese Information durchsickern zu lassen. Sie können es an Wikileaks senden (jetzt auf Servern ausserhalb der USA), an Mainstreamjournalisten oder Blogger, oder vielleicht an Seiten wie antiwar.com, die entsprechend auch ihre Zusammenarbeit wegen Bucheinkäufe mit Amazon beendet haben.

Ihr (nicht länger mehr)

Daniel Ellsberg

Daniel Ellsberg ist bekannt für die Veröffentlichung der sogenannten Pentagon-Papiere, welche die illegalen Handlungen des Pentagons und des Weissen Hauses aufdeckte und die Lügen was den Vietnamkrieg betrifft aufzeigte. In seiner Zeit bei RAND hatte er Zugang zu geheimsten Papieren des Pentagon, die die Rolle der Präsidenten von Truman über Kennedy bis Johnson bzgl. ihrer Haltung zum Vietnam- konflikt dokumentierten, die oft im krassen Widerspruch zu den offiziellen Veröffentlichungen standen. Er kopierte die zahlreichen Ordner und 7000 Seiten starken Dokumente und trug sie zunächst der New York Times, dann der Washington Post an, die diese veröffentlichten.

Er unterstützt Wikileaks wegen seiner sehr ähnliche Vergangenheit und er trat zusammen mit Julian Assange am 23. Oktober 2010 in London bei einer Pressekonferenz auf. Dabei kritisierten sie beide sehr heftig die Obama-Regierung für ihre aggressive Verfolgung von Whistle-Blower. Er beschrieb dabei Assange als „den gefährlichsten Mann der Welt“, da er die Regierungen herausfordert, speziell die USA. Er sagte, der Wikileaks-Gründer würde von westlichen Geheimdiensten „über drei Kontinente verfolgt“ und verglich die Drohungen der Obama-Regierung gegen Assange wie seine eigene Behandlung durch Präsident Nixon.

Der nächste Boykott-Kandidat wäre „Zahlfreund“, die auch entschieden haben Wikileaks zu sperren. Jeder der die Veröffentlichung der Warhheit blockiert oder schadet muss es spüren. Das einzige was diese Konzerne verstehe ist wenn es in der Brieftasche weh tut.

Das waren noch Zeiten, als die "Prominez" sich um so Leute wie Ellsberg und andere Kriegsgegner scharten und sich mit ihnen solidarisierten. Wie damals am 7. April 1973, wo eine Spendenaktion für ihn und Anthony Russo organisiert wurde, weil sie wegen der Pentagonpapiere vor Gericht standen. Barbara Streisand sang ein Lied über Telefon für jeden der 3'000 Dollar spendete. Spezielle Gäste waren John Lennon und Yoko Ono, sowie Ringo Starr.

Und wo sind die Showgrössen von heute? Wo ist ihr Engagement gegen Kriege und für freie Meinungsäusserung? Wer steht für Assange ein? Wo ist ihre Moral und gesellschaftliche Verantwortung? Die Feiglinge sind nirgends zu sehen. So wie diese NWO-Puppe Bono, der sich gerne auf den Megajachten der Milliardäre aufhält. Sie sind den Mächtigen in den Arsch gekrochen, weil sie nur noch geldgeil sind und kuschen und dabei mithelfen die Massen mit billigster Unterhaltung von den Verbrechen abzulenken.

Ron Paul unterstützt Wikileaks

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (8)



Der republikanische Kongress- abgeordnete Ron Paul hat wärend einer TV-Sendung Wikileaks verteidigt. Er sprach mit Judge Napolitano in seiner Sendung auf Fox über die Federal Reserve und sagte:

Paul: Wäre es nicht fantastisch ein Wikileaks über die Federal Reserve zu haben? Wenn wir alle internen Protokolle lesen könnten?

Dann später in der Sendung gab es folgenden Dialog:

Napolitano: Sie verlangten vorher ein Wikileaks über die Federal Reserve. Etwas sagt mir, sie unterscheiden sich zu ihren Kollegen, die eine Strafverfolgung der Wikileaker verlangen. Sie stimmen damit meiner Meinung zu und die der meisten unserer Zuschauer, es ist eine gute Sache zu wissen, was die Regierung so treibt.

Paul: In einer freien Gesellschaft sollten wird die Wahrheit kennen. In einer Gesellschaft wo die Wahrheit zum Verrat wird, sind wir in grossen Schwierigkeiten. Und jetzt, die Leute welche die Wahrheit aufdecken bekommen Probleme deswegen.

Die ganze Einstellung, dass Assange, der Australier ist, dass wir ihn wegen Verrat bestrafen sollen ... ich meine, kommen wir da nicht zu einer wilden Schlussfolgerung? Nein, dass ist ein Medium, oder nicht? Ich meine, warum verfolgen wir dann nicht die New York Times oder alle die das veröffentlichen?

Ich glaube Bradley Manning könnte wahrscheinlich sagen, er begang zivilen Ungehorsam. Aber denken wir, Daniel Ellsberg (veröffentlichte die Pentagon-Papiere) ist ein Feind des Volkes? Nein, er ist ein Freund der Wahrheit. Es gibt wohl immer noch Leute die ihn nicht mögen. Aber war er nicht derjenige, der uns die konkreten Beweise lieferte, das Vietnam (der Krieg) auf Lügen basierte. Die Leute sollten wissen, auch Irak und Afghanistan sind auch auf Lügen aufgebaut.

Napolitano: Ja und der Oberste Gerichtshof hat bestätigt, er war berechtigt unter dem 1. Verfassungszusatz es zu machen.

(Der 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten ist Bestandteil des als Bill of Rights bezeichneten Grundrechtekatalogs der Verfassung der Vereinigten Staaten. Der 1791 verabschiedete Artikel verbietet dem Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken.)

Ab Minute 4:48 kann man diese Aussagen hören:



Die ganzen Kritiker von Wikileaks auf der Seite einer Minderheit von "alternativen Medien", benutzen als einer der Hauptargumente für ihre Behauptung, Wikileaks sei eine CIA-Mossad-Operation oder Wikileaks sei mit Vorsicht zu geniessen, Assange hätte 9/11 als Insidejob geleugnet.

Erstens, gibt es keinen Beweis oder Quelle für diese Behauptung. Das hat ein bezahlter Schreiberling der Medien in die Welt gesetzt, ohne es zu belegen, und alle plappern es wie Papageien nach. Ich warte heute noch auf einen Beweis dafür.

Zweitens, auch wenn er es gesagt haben sollte, NA UND? Dann irrt er sich halt in diesem einen Punkt, aber das disqualifiziert ihn doch nicht als Person, oder macht Wikileaks zum Werkzeug der NWO oder diskreditiert die Dokumente die ihnen zugespielt wurden und sie veröffentlichen. Es kommt doch auf den Inhalt an und was dort an Brisanten drin steht und da ist einiges.

Nur weil die Medien den banalen Diplomaten-Tratsch rausgepickt haben, heisst ja nicht, alles ist so. Ich habe einiges schon an skandalösen Inhalt veröffentlicht und plappere doch nicht den Quatsch den die Medien bringen nach. Man muss halt die Dokumente lesen und analysieren, sich die Mühe machen und selber recherchieren. Abschreiben ist einfach und nach nur 5 Minuten das ganze als Mist abzutun auch. Völlig unseriös.

Wenn jemand Kritik verdient, dann sind das die Medien, die mit ihrer gezielten Auslese an Material, das nur ihnen und den Regierungen passt, sich disqualifizieren. Sie ignoreren und verstuschen was wirklich wichtig wäre und bringen belangloses Zeug oder nur die Sachen welche der Kriegsagenda nutzt. Dann gehen die Leute her und glauben das, meinen das wäre jetzt der gesamte Inhalt, ohne selber zu prüfen.

Und dann ... Ron Paul meint auch, 9/11 ist kein Insidejob. Ja, das meint er. Ist er deswegen auch ein CIA-Mossad-NWO-Agent? Das Argument ist deshalb völlig lächerlich und zeigt, sie checken gar nichts und können nicht Differenzieren, sind in ihrer Paranoia gefangen, ja sogar unwillentlich ein Werkzeug für den Gegner der Meinungsfreiheit.

Warnung an Studenten sich Wikileaks fernzuhalten

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (15)



Die Studenten der Columbia Universität in den USA haben eine Rundmail von der SIPA-Alumni erhalten, in dem sie gewarnt werden, ja nicht Wikileaks und Cablegate „anzufassen“, denn das würde ihre zukünftige Karriere schaden. Die SIPA ist die „School of International and Public Affairs“, also dort wo Studenten zu zukünftigen Diplomaten ausgebildet werden.

Hier die Übersetzung der Mail:

Vom: “Büro für Karrieredienst” „

Datum: November 30, 2010 15:26:53 ESTTO:

Hallo Studenten,

Wir haben heute einen Anruf von einem SIPA-Alumni erhalten, der im US-Aussenministerium arbeitet. Er hat uns gebeten die folgende Information an alle weiterzuleiten, die für eine Stelle beim Staat sich bewerben werden, da alle einer Hintergrundprüfung unterzogen werden und in einigen Fällen eine Sicherheitsfreigabe.
Die Dokumente die in den letzten Monaten von Wikileaks veröffentlicht wurden, werden immer noch als geheime Dokumente eingestuft. Er empfiehlt, dass ihr NICHT Links zu diesen Dokumenten postet oder Kommentare auf den sozialen Webseiten schreibt, wie Facebook oder Twitter. Wer sich in solchen Aktivitäten engagiert würde seine Fähigkeit, vertrauliche Dokumente zu bearbeiten, in Frage stellen, was Teil der meisten Positionen beim Staat beinhaltet.

Grüsse

Büro für Karrieredienst

Die Frage lautet, wird so eine Warnmeldung, ja nicht das "heisse Eisen Wikileaks" anzufassen, in den anderen Unis auch verbreitet, die als Rekrutierungszentren für den Staatsdienst dienen? Werden die Studenten damit eingeschüchtert und genötigt sich wie Opportunisten zu benehmen, die als Duckmäuser ihren Mund halten sollen?

Das heisst, die Internet-Vergangenheit der zukünftigen Bewerber wird durchleuchtet und was man an freie Meinung geäussert hat, wird gegen einen verwendet. Das darf doch in einer angeblichen Demokratie nicht passieren, die sich ja noch so nennt. Aber die USA ist schon lange keine mehr, sondern ganz klar ein Polizeistaat, das sehen wir jetzt immer mehr. So einen krimminellen Staat würde ich gar nicht dienen wollen.

Leute, es geht um unsere Freiheit. Die Faschisten und ihre Mitläufer kommen jetzt alle aus ihren Löchern gekrochen. Sie wollen uns den Mund verbieten und einschüchtern. Sie wollen uns vorschreiben was wir lesen dürfen und was nicht. Mit Wikileaks müssen sie ihre Fassade fallen lassen. Sie schliessen alles was uns den Zugriff auf die Informationen ermöglicht. Sie schüchtern ein und erpressen. Spätestens jetzt wird klar, wer auf unserer Seite steht oder wer der Feind ist. Wer sich für die Wahrheit einsetzt oder sie unterdrückt.

Jetzt muss klar Position bezogen werden!

Wikileaks-Verbot in den US-Ministerien

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (24)



Hillary Clinton hat weltweit allen Mitarbeitern des Aussenminsterium verboten, auf die Seite von Wikileaks zu gehen, wie einige Beamte berichten. Der gleiche Befehl wurde bereits im US-Vertei- digungsminsterium dem Mitarbeiterstab seit der Veröffentlichung der Irak- und Afghanistan-Papiere vor einigen Monaten erteilt. Auch das US-Wirtschaftsministerium versendete eine E-Mail mit der Überschrift „Regeln betreffend Wikileaks“ an alle Beamte, Angestellte und Subunternehmer in dem stand:

Aktuelle Berichte zeigen, dass eine Anzahl Regierungsdokumente“ von Julian Assanges Organistaion geposted wurden und die Dokumente “beinhalten geheime Informationen“.

Diese “Informationen dürfen NICHT von ihren Computern, Laptops, Blackberries oder anderen Kommunikationsgeräten herunterladen, angeschaut, gedruckt, verarbeitet, kopiert oder versendet werden,” steht in der Mail. Damit können sie ein „mögliches Sicherheitsereignis auslösen“.

Die Beamten und Angestellten der US-Ministerien werden damit in ihrer Informationsfreiheit massiv eingeschränkt.

Hillary Clinton als Chefin des Aussenministeriums entlarvt sich als das was sie wirklich ist, ein doppelzüngige, heuchlerische Schlange, wenn es um die Informations- und Meinungsfreiheit im eigenen Laden und Land geht.

Wie hat sie doch ausgerufen und ist über Internetzensur der chinesischen Regierung und der Restriktion der Information im Iran hergezogen. Am 11. März 2010 hat sie eine Liste von Menschen- rechtsverletzungen in 190 Staaten angeprangert und speziell auf das Recht von Menschenrechtsaktivisten hingewiesen, die „neuen Informationswerkzeuge“ sind wichtig um die Demokratie in den Ländern voranzubringen. Jetzt zensiert sie und die anderen Chefs der Ministerien ihre eigenen Mitarbeiter.

Damit ist bewiesen, das Recht auf Informationsfreiheit zu verlangen und die Praxis der Zensur zu kritisiert, wird nur dann gemacht, so lange es die „Schurkenstaaten“ betrifft. Da wird der Mund voll genommen und sich echauffiert. Wenn aber die Informationen im Internet, wie jetzt die Veröffentlichung der Botschaftsdepeschen durch Wikileaks, das eigene Land und ihr eigenes Ministerium betreffen, wird genau so hart zugeschlagen und zensiert wie in den von ihr kritisierten Ländern.

Hillary soll gefälligst ihren lügenden Mund halten, denn sie und die US-Regierung generell sind keinen Deut besser als die welche sie immer als antidemokratisch hinstellen.

Ausserdem hat Hillary Clinton, wie aus den Wikileaks-Dokumenten hervorgeht, persönlich befohlen, Amerikanische Diplomaten sollen die Diplomaten anderer Länder bei den Vereinten Nationen ausspionieren, einschliesslich den Generalsekretär Ban Ki-moon!!! Zu den zu sammelnden Informationen zählen persönliche Kreditkarten- informationen, Vielflieger-Kundennummern sowie E-Mail- und Telefonverzeichnisse. Sie fordert sogar „biometrische Daten“ der Personen, wie Fingerabdrücke, Porträtfotos und Scans der Augeniris. Dann die „Passwörter für Verschlüsselungen“ von vertraulichen Daten.

Damit wurde ganz klar der Vertrag zwischen der UNO und dem Gastgeberland USA über die Hoheit und Unversehrtheit der Welt- organisation gebrochen. Ein sehr schwerwiegender Rechtsbruch der nach scharfen Konsequenzen ruft. Das mindeste was passieren muss ist der Rücktritt der Aussenministerin, aber eigentlich ein Strafverfahren vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag, denn was sie befohlen hat ist ein Angriff auf alle Mitgliedsländer der UNO.

Da ist ja die Schnüffelpraxis gegen Regimekritiker während der DDR-Zeit durch die Stasi ein Kindergarten dagegen.

Jetzt fällt die scheinheilige Maske der Führungsnation des freien Westen und die hässliche Fratze des Faschismus kommt hervor. Die Vereinigten Staaten sind definitiv eine Diktatur, eine von Konzernen gelenkter Polizeistaat, der überall auf der Welt versteckte und offene Angriffs- kriege führt. Der auf heuchlerische Weise so tut, wie wenn er sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt, aber selber sie nicht einhält und jeden massiv verfolgt, der es wagt Informationen zu veröffentlichen, wie Wikileaks es tut.

Um nochmals zu verdeutlichen wie schlimm es um die Informations- freiheit in den USA steht, hier eine weitere Zensurmeldung:

Die Library of Congress (LoC) ist die nächste amerikanische Regierungs- institution welche Wikileaks blockiert.

Die LoC oder Forschungsbibliothek des US-Kongresses der Vereinigte Staaten, ist vom Medienbestand her die zweitgrösste, vom Bücher- bestand her die grösste und insgesamt eine der bedeutendsten Bibliotheken der Welt. Dort werden die Dokumente die Wikileaks zeigt jetzt auch zensiert.

Julian Assange beantwortet Fragen

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 3. Dezember 2010 , unter | Kommentare (13)



Zuerst möchte ich mitteilen, dass Wikileaks nach dem Rausschmiss durch Amazon jetzt in die Schweiz umgezogen und unter www.wikileaks.ch erreichbar ist. "WikiLeaks moves to Switzerland" haben sie verkündet. Ob die Server sich tatsächlich bei einem Schweizer ISP befinden ist nicht bekannt. Wahrscheinlich sind sie noch in Schweden. Registriert hat die Adresse die Schweizer Piratenpartei, wie die Schweizer Domainverwalterin Switch gegenüber Medien bestätigte.

Der Umzug war auch noch notwendig, weil der amerikanische Domain-Name-Provider everydns.net, der die Adresse verwaltet, WikiLeaks.org nicht mehr haben will, da es zu viele Attacken auf die Adresse gibt. Die Endung ".org" ist tot, dafür jetzt ".ch" als Alternative. Die direkte IP-Adresse des Servers von Wikileaks ist übrigens http://88.80.13.160.

Dann soll Julian sich in Südengland aufhalten. Die britischen Behörden wissen Bescheid, haben aber bisher sich geweigert den schwedischen Haftbefehl auszuführen. Kristinn Hrafnsson, eine Sprecherin für Wikileaks sagte, das Leben von Julian wird bedroht und er muss deshalb sich von der Öffentlichkeit fernhalten. Er arbeite an einem Projekt an einem geheimen Ort.

Mark Stephens, sein Londoner Anwalt bestreitet, die Schweden hätten einen gültigen Haftbefehl ausgestellt. Die schwedische Polizei sagt aber, die technischen Probleme wurden gelöst und er liege den britischen Behörden vor.

"Es gibt keinen Haftbefehl gegen ihn. Es gibt eine 'red notice' von Interpol, was aber kein Haftbefehl ist, sondern ein Aufruf seine Bewegung zu überwachen," sagte er.

Heute Nachmittag hat Julian auf der Seite des Guardian Fragen der Leser beantwortet. Hier ist eine davon:

Hallo,

Ist das Spiel in dem du bist gewinnbar? Technisch, kannst du weiter Verstecken mit den Mächten spielen, wenn die Service-Provider direkt oder indirekt unter staatlicher Kontrolle stehen oder auf Druck verwundbar sind - wie Amazon?

Auch, wenn sie dich "ausschalten" - was technisch sein kann und nicht physisch - was sind die Alternativen für deinen Fang an Material? Gibt es eine "zweite Front" an Aktivisten im Einsatz, welche die Kampagne weiterführen? Ist dein Material "verteilt", damit wenn man ein Depot entfernt, es nicht unbedingt das Ende des Spiels bedeutet?

Julian Assange: Das Cabelgate Archiv (die neueste Veröffentlichung) wurde verteilt, zusammen mit wichtigen Material aus den USA und anderen Ländern, auf 100'000 Personen in verschlüsselter Form. Wenn uns etwas passiert, dann werden die wichtigsten Teile automatisch veröffentlicht. Weiter, das Cabelgate Archiv ist in den Händen mehrerer Nachrichten- organisationen. Die Geschichte wird gewinnen. Die Welt wird zu einem besseren Ort emporgehoben. Werden wir überleben? Es liegt an euch.

Weitere Fragen und Antworten gibt es auf der Guardian-Seite hier.

Bei einer Bearbeitungsdauer von 1 Stunde pro Botschaftsnachricht, wird Wikileaks 28,6 Jahre brauchen um alle zu veröffentlichen!

ZOB kündigt Amazon

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (19)



ZOB (Zuverlässiger Objekt Beobachter) hat mal wieder ein 'How-to' Video gemacht. Die Löschung eines Amazon Kontos ist eigentlich ganz leicht. Probiert es gerne mal selbst aus.

So gehts ja nicht, dass Amazon als Server-Hoster auf Druck der US-Regierung Wikileaks rausschmeisst. Das muss man ihnen zu spüren geben, wenn man mit dieser Zensur nicht einverstanden ist.

Was in Schweden als Vergewaltigung gilt

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (52)



Nach normalen Rechtsverständnis spricht man von einer Vergewaltigung, wenn eine Person eine andere gegen ihren Willen unter Anwendung von Gewalt zum Vollzug des Beischlafs nötigt. Die Betonung liegt auf dem Wort „Gewalt“. Das ist aber nicht in allen Ländern so.

In Israel gilt auch einvernehmlicher Sex als Vergewaltigung, wenn der Mann eine falsche Identität angibt, also wenn zum Beispiel eine Israelin mit einem Palästinenser willentlich Sex hat, er aber sich als Jude ausgibt und sie es später herausfindet er wäre keiner. Obwohl sie nicht genötigt wurde, den Beischlaf willentlich wollte, reicht eine falsche Angabe des Mannes völlig aus, um für Jahre im Gefängnis zu landen. In meinen Augen ist das Rassismus.

Auch in Schweden ist der Gesetzesparagraf der Vergewaltigung weltfremd und widerspricht jedem normalen Verständnis. Dort ist einvernehmlicher Sex auch dann eine Vergewaltigung scheinbar, wenn ein Kondom wärend des Akts verrutscht, eine strafbare Handlung des Mannes, die mit einem Minimum von zwei Jahren bestraft wird. Klingt völlig lächerlich, aber diesem Vorwurf ist Julian Assange ausgesetzt und er wird deshalb weltweit mit Haftbefehl gesucht.

In Schweden ist die Rechtslage so absurd, eine Frau kann nicht wirklich sagen ob sie vergewaltigt wurde, sondern das bestimmt der Staatsanwalt. Man muss nämlich Jura studiert haben um zu wissen ob man das „Opfer“ einer Vergewaltigung ist. Das ist jetzt kein Scherz. Denn wenn man mit einem Kondom drauf anfängt und die Frau willigt ein und dann am Schluss ist er irgendwie verschwunden, dann kann die Frau sagen, damit war sie nicht einverstanden und es ist juristisch gesehen eine Vergewaltigung.

Deshalb ist Schweden wahrscheinlich auch das Land mit den meisten Vergewaltigungen auf der Welt, obwohl die meisten nach deutschem Recht gar keine wären, da keine Gewalt involviert ist. Schweden ist damit eine Lachnummer was das betrifft und nicht das moderne und liberale Land wie es sich nach aussen gibt und man allgemein meint.

Jetzt verstehen wir viel besser, warum Julian Assange überhaupt diesem Vergewaltigungsvorwurf ausgesetzt ist. Er tappte ahnungslos in eine Falle, die jedem Ausländer der die Gesetzeslage in Schweden nicht kennt passieren kann. Er hatte Sex mit zwei Frauen die das bewusst wollten, einen sogenannten one-night-stand, der anfänglich mit einem Kondom begann und ohne einem endete und schwups ist man ein Vergewaltiger.

Deshalb, was die schwedische Justiz unter einer Vergewaltigung versteht, und auch was in Israel darunter gemeint ist, hat mit unserer nicht unbedingt was zu tun. Da sind Welten an Unterschied, obwohl es den gleichen Begriff hat. In Schweden kontrollieren die Feministen die Justiz und in Israel die Rassisten.

Das ganze fing im August an, mit der Weitergabe der Information an die Boulevardpresse, Assange wäre der Vergewaltigung beschuldigt und mit Haftbefehl gesucht. Diese Nachricht ging wie ein Lauffeuer rund um die Welt. Noch am selben Tag wurde der Haftbefehl aber zurückgezogen, weil es „keine Beweise“ dafür gab. Er durfte Schweden verlassen. Nur, der immense Schaden an Assanges Reputation war dann unwiderruflich geschehen.

Jetzt drei Monate und drei Staatsanwälte später, ist die schwedische Justiz zur Entscheidung gelangt, mit der Strafverfolgung doch weiterzumachen. Wie ich vorher sagte, ein eingewilligter Sex der mit Kondom anfing aber ohne endete, ist in ihren Augen nicht eingewilligt, also eine Vergewaltigung, eine willkürliche juristische Auslegung. Wenn man so will, haben wir hier eine Straftat ohne Opfer und sowieso überhaupt keine Gewalt im Spiel, eine Tatsache die in anderen europäischen Ländern eine sofortige Einstellung des Verfahren bedeuten würde.

Auch ein Vorwurf der Angabe einer falschen Identität, wie es in Israel als Grund ausreicht, ist hier nicht gegeben. Die Frauen wussten wer er ist, sie prahlten sogar danach mit seiner „Prominenz“. Sie sind um die 30 Jahre alt, also keine Minderjährigen und haben vermutlich reichlich sexuelle Erfahrung. Es gibt auch keine Hinweise auf Drogen oder andere bewusstseinsstörende Substanzen, die ihren Willen beeinflusst hätte.

Die “Damen”, Anna Ardin und Sofia Wilén, sind sogar hergegangen und haben sich danach gegenseitig Tweets und SMS über ihre „Eroberung“ einer bekannten Persönlichkeit zugeschickt und damit angegeben. Die eine hat die ander nicht gewarnt, sie wäre vergewaltigt worden, nein, sie haben ihre tollen Erlebnisse ausgetauscht. Das macht die Sache völlig unglaubwürdig. Wo ist da ein Verbrechen?

Wer ist Anna Ardin überhaupt? Sie ist eine Christin, Feministin, Sozialdemokratin, Tierschützerin und Abtreibungsgegnerin aus der linken Szene. Sie war verantwortlich für Gleichstellungsfragen in der Studentenvereinigung der Universität Uppsala, wofür sie einen Auszeichnung bekam. Auf ihrem Blog beschreibt sie sich als:

"Politwissenschaftlerin, Kommunikatorin, Entrepreneurin und freie Schriftstellerin mit speziellen Wissen über Glauben und Politik, Gleichstellung von Mann und Frau, Feminismus und Lateinamerika.“ Also nicht gerade ein unbedarftes armes Hascherl vom Lande, das keine Ahnung von Sex hat und was es bedeutet.

Nach der „Vergewaltigung“ ging Ardin sogar her und hat zu Ehren von Assange eine Party in ihrer Wohnung geschmissen und schickte Tweets an ihre Freunde, in denen sie sich entzückt ausdrückte.

Da am Wochende des 15. August die Langusten-Saison in Schweden begann, wollte Julian Assange eine 'kräftskiva', eine Langusten-Party besuchen.

Am Samstag den 14. August schrieb sie um 14:00 Uhr auf Twitter:

Julian will auf eine Langusten-Party gehen, hat jemand einige Stühle frei heute oder morgen?

Am frühen Morgen des 15. August um 2:00 Uhr schriebe sie auf Twitter:

Sitze draussen um 2:00 und friere nicht mit der Welt coolsten smartesten Leuten, es ist fantastisch!"

Sie hat dann alles getan um diese verräterischen und ihrer Behauptung widersprechenden Tweets zu löschen, aber sie sind der Welt trotzdem erhalten geblieben. Die SMS-Nachrichten zwischen den Frauen sind nicht öffentlich bekannt, aber die Staatsanwaltschaft hat sie. In keiner ist von Vergewaltigung die Rede.

Die SMS-Texte zeigen einen gemeinsamen Plan, wie man die schwedische Boulevard-Zeitung „Expressen“ vorher kontaktieren kann, um die Rufschädigung von Assange so gross wie möglich zu machen. Dabei sind sie zusammen zum Vortrag von Julian Assange gegangen, welche ihre politische Gruppe organisiert hat und haben sich als grosse Fans ausgegeben. Haben ihn umschmeichelt, belagert und eingeladen. Ardin war sogar seine Betreuerin und "kümmerte" sich um den "Ehrengast" im Namen der Organisatoren.

Was das Motiv für das Vorgehen von Ardin sein könntet, hat sie im Internet als Anleitung unter dem Titel „Rache ist süss“ veröffentlicht, wie man Rache an seinem fremdgehenden Freund ausüben kann. Siehe hier. Dort schreibt sie:

"Manchmal ist es schwierig weiter zu machen ohne eine Art von Heimzahlung. Als Mensch sollte man das verstehen. In diesem Fall war ich sehr verärgert über einen ehemaligen Verlobten, der mich über eine lange Zeit hintergangen hat. Meine Revanche bestand zu diesem Zeitpunkt darin, in dem ich dies gepostet habe."

Musste Julian Assange als Ersatz für die Rache an ihrem Ex-Verlobten herhalten?

Neben dem persönlichen Rachegedanke, kommt noch ihre gesellschaftliche Ansicht zum Tragen. Ardin glaubt fest daran, der partriachische Aspekt der westlichen Gesellschaft, wird nur wegen der Möglichkeit zusammengehalten, Männer können Frauen vergewaltigen.

Dann soll Ardin nach Florida gegangen sein und dort sich unter der Anti-Castro-Bewegung in Miami getummelt haben. Diese Bewegung wird nachweislich von der CIA gesponsort, die Castro schon lange liquidieren will. Kam dort die Verbindung zwischen der CIA und Ardin zustande? Wurde sie auf ihn angesetzt und als Köder benutzt? Sie hat ihn ja nach Schweden für den Vortrag eingeladen und war ständig um ihn rum. Braucht es noch mehr Indizien, Assange ist Opfer einer CIA-Operation in Zusammenarbeit mit einer männerfeindlichen Feministin mit eigenen Motiven und wurde auf übelste Art reingelegt?

Arden und Wilén sind am 20. August, also fast eine Woche nach ihren begeisterten Tweets, gemeinsam zur Polizei gegangen, um scheinheilig „nur Rat zu suchen“, eine Möglichkeit in Schweden nicht wegen falscher Beschuldigung belangt zu werden. Sie suchten diesen „Rat“, nachdem sie sich gegenseitig abgesprochen hatten. Dabei resultierte aus der Sitzung eine Anzeige wegen Vergewaltigung, eine die gar keine war, wo eingewilligter Sex mit absurder Rechtsauslegung in eine verwandelt wurde. Die Einwilligung der beiden Frauen wurde sogar von der Staatsanwaltschaft bestätigt.

Es geht hier nicht unbedingt um das Gesetz über Sexualdelikte selber, sondern wie es in der juristischen Praxis angewendet wird. Wie tief ist der Ansatz für nicht eingewilligten Sex, der in anderen Ländern viel höher liegt. In Schweden wird das willkürlich ausgelegt. Dort liegt der Fehler und der Kritikpunkt. Ein gemeinsam gewollter Sex wird nachträglich in einen ungewollten verdreht, was nur ein Jurist mit absurder Logik verstehen kann, aber nicht ein normal denkender Mensch.

Wir haben hier also eine Feministin mit ihrer gleichgesinnten Freundin, die möglicherweise Kontakte zur CIA hat, die Expertin ist im Gleichstellungsrecht, die eingewilligten Sex mit Assange trieben, die danach feierten, zusammen ausgingen und darüber prahlten und anschliessend nach Tagen doch fühlten oder man ihnen einredete oder von vorne herein planten, sie wurden gegen ihren Willen sexuell missbraucht, obwohl es keine Beweise dafür gibt, die auch noch zum Vortrag ihres angeblichen Peinigers gingen, um dann zur Polizei zu rennen und es sofort der Presse melden, damit die ganze Welt es weiss. Gibt es eine Bezeichnung für solche Frauen? Ich wüsste schon eine.

Das eine Staatsanwaltschaft bei dieser Faktenlage überhaupt die Frechheit hat Assange anzuklagen und einen Haftbefehl via Interpol ausstellt, ist ein Skandal und widerspricht jedem normalen Rechtsempfinden. Nicht Assange sollte vor Gericht stehen, sondern die beiden Frauen und das schwedische Rechtssystem selber, dass so eine Unverschämtheit überhaupt zulässt.

Um jemand zum Schweigen zu bringen, gehen die Mächtigen der Welt immer in drei Schritten vor: Zuerst läuft ein Bestechungsversuch. Wenn der nicht funktioniert, dann wird man mit Dreck beworfen (wie jetzt der Vergewaltigungsvorwurf). Und wenn man das auch überlebt, dann hat man einen Unfall, wird "Selbstermordet" oder es kommt eine Kugel geflogen. Die Mordaufrufe gegen Assange sind bereits von US-Politikern ausgesprochen worden.

Wikileaks – Israel, ein Paradies für organisiertes Verbrechen?

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 2. Dezember 2010 , unter , , , | Kommentare (8)



In einer Nachricht vom 15. Mai 2009 von der US-Botschaft in Tel Aviv an das Aussenministerium und anderen US-Behörden, einschliesslich FBI, Zoll und Grenzkontrolle und dem Heimatschutzministerium steht, die israelische Polizei und Gerichte sind unfähig das organisierte Verbrechen (OV) zu bekämpfen. Die Botschaft schrieb, sie versuchen nicht immer erfolgreich israelische Verbrecher an der Einreise in die USA zu hindern.

In der Nachricht mit dem Titel “Israel, ein Paradies für organisiertes Verbrechen?” hat der damalige US-Botschafter James Cunningham geschrieben, “das organisierte Verbrechen hat seit langer Zeit bestehende Wurzeln in Israel, aber in den letzten Jahren gibt es einen starken Anstieg im lukrativen Handel mit Drogen und Prostitution.

Die israelische nationale Polizei und die Gerichte sind in einer energischen Kampagne gegen die Anführer des OV engagiert, einschliesslich einer neuen Abteilung, die auf das organisierte Verbrechen spezialisiert ist, aber sie sind unfähig das volle Ausmass des Problems zu lösen. Das OV in Israel hat eine weltweite Reichweite, mit direkter Auswirkung auf die Vereinigten Staaten,“ steht im Text.

Der Autor der Nachricht zeigt grosses Wissen über das israelische organisierte Verbrechen, möglicherweise mit Hilfe der FBI-Agenten die in der US-Botschaft in Tel Aviv stationiert sind. In der Nachricht wird die Frage gestellt, in wie weit das organisierte Verbrechen das politische Leben in Israel infiltriert hat. Tatsache ist, diverse Politiker, Minister, Parlamentarier und sogar ein Regierungschef sind wegen krimineller Handlungen angeklagt worden.

So auch der Ex-Finanzminister Avraham Hirschson wegen Veruntreuung, Amtsmissbrauchs, Bestechung und Geldwäsche. Oder der früherer Ministerpräsident Ehud Olmert, wegen Korruption. Oder der jetzige Aussenminister Avigdor Lieberman, der in der Sowjetunion zur Welt kam und dort aufwuchs, wird Bestechung, Betrug und Behinderung der Justiz vorgeworfen.

Im Jahre 2004 wurde der ehemalige Minister Gonen Segev wegen Drogenschmuggel verhaftet. Oder die Wahl von Inbal Gavrieli in die Knesset 2003 für die Likut, brachte die Besorgnis, das organisierte Verbrechen würde in der Partei Einfluss nehmen. Gavrieli ist die Tochter eines vermutlichen Gangsterbosses und sie nutzte 2006 ihre parlamentarische Immunität, um die Untersuchung in die Geschäfte ihres Vaters mit illegalen Glückspiel und wegen Steuerhinterziehung zu blockieren.

Die Nachricht behandelt die Möglichkeit, das israelische organisierte Verbrechen würde seinen Einfluss auf die USA ausweiten, die verschiedenen Gangsterfamilien und ihre Mitglieder müssen deshalb daran gehindert werden Einreisevisa für die USA zu bekommen.

Wegen der wachsenden Ausbreitung und den tödlichen Methoden des israelischen organisierten Verbrechen, ist die Verhinderung der Reise von bekannten Verbrechern in die Vereinigten Staaten ein Fall von grosser Sorge,“ schrieb Cunnigham.

Die meisten Verbrecherfamilien haben ihren Ursprung in den Ländern ihrer Herkunft, was speziell auf die jüdischen russischen Oligarchen und deren Gangsteroranisationen zutrifft. So steht in der Botschafts- nachricht, das russische organisierte Verbrechen soll laut Polizeiangaben 10 Milliarden Dollar über israelische Holding-Gesellschaften gewaschen haben.

Mit diesen Informationen die Wikileaks nun veröffentlicht hat, wird das bestätigt was viele schon lange vermuten, nicht die italienische Mafia ist führend im globalen organisierten Verbrechen, so wie Hollywood es uns immer darstellt. Und die Antwort auf die Frage in der Überschrift der Nachricht des Botschafters kann mit „Ja“ beantwortet werden.

Wikileaks – Irland als Drehkreuz für Waffen nach Israel

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , , | Kommentare (5)



Jeden Tag werden immer mehr der 250'000 Dokumente gesichtet und dabei kam eine interessante Neuigkeit heraus. Die irische Regierung hat den Fluss an Waffen, die von den USA nach Israel über Irland gingen, einge- schränkt. Nach der Bombardierung des Libanon durch Israel 2006, wurde die Nutzung des Flughafens Shannon als Drehkreuz für Waffen- und Munitionslieferung verhindert. Laut einer Nachricht der US-Botschaft in Dublin, bereitete diese Blokade der irischen Regierung, Washington grosse Sorgen, denn sie wollten damit Israel mit mehr Feuerkraft und mit Nachschub helfen.

Das Foto zeigt eine Herkules des US-Army in Shannon im Mai 2007.

Im Dokument steht: “Obwohl sie den Transit des US-Militärs am Flughafen Shannon unterstützen, hat die irische Regierung informell damit begonnen Restriktionen auf die US-Operationen zu legen, hauptsächlich wegen der öffentlichen Empfindlichkeit der US-Aktionen im Nahen Osten.

Als der Krieg zu Ende ging, hat das israelische Militär um Hilfe bei den Amerikanern nachgesucht, um ihre Munitionslager wieder aufzufüllen. Aber der US-Botschafter in Irland, James Kenny, berichtete nach Washington, die irische Regierung würde es bewusst erschweren, das Munition nach Israel über Irland geliefert wird.

Kenny fügte hinzu, die irische Regierung wäre sehr verärgert über eine andere Aktion gewesen, als Apache-Helikopter über Irland nach Israel geliefert wurden, welche eine „vorhergehende Notifikation“ und „Ausnahmegenehmigung“ benötigt hätte.

Kenny schrieb noch, die irische Öffentlichkeit sah den Flughafen als Symbol der “irischen Mittäterschaft in den empfundenen US-Missetaten im Nahen Osten.

Kenny warnte die irische Regierung, das US-Militär würde aufhören Shannon zu benutzen und die Millionen Euro an Einnahmen anderen europäischen Flughäfen geben, wenn die Blockadepolitik nicht aufgehoben wird.

Irische Neutralität gebrochen

Um zu verstehen was da passiert ist muss man wissen, Irland hat eine traditionelle Politik der strikten militärischen Neutralität und Irland ist auch kein Mitglied der NATO. Mit einer Duldung der Waffen- und Munitionslieferungen an Israel über Irland, an einen Kriegstreiber der über 1'400 Menschen tötete, hat die irische Regierung die eigene Verfassung gebrochen. Die dreckigen rechtswiedrigen Machenschaften hinter den Kulissen kommen nun ans Tageslicht und Dank Wikileaks ist das jetzt bekannt.

Man kann nur hoffen, dass mit dieser neuen Erkenntnis, zusätzlich zu den Ausverkauf des Landes an die EU und IWF, plus dem Leiden unter den massiven Sparmassnahmen welche die Bürger schmerzhaft spüren, die irischen Wähler den korrupten Politikern bei den nächsten Wahlen einen ordentlichen Denkzettel verpassen.

Amazon schmeisst Wikileaks raus

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (37)



Die Webserver von Wikileaks waren bis vor kurzem bei Amazon Inc. in den USA gehostet, die Webdienste anbietet und Server vermietet. Am Mittwoch hat sich Amazon auf Druck Washingtons entschieden Wikileaks rauszu- schmeissen. Deshalb war der Zugriff für viele Stunden völlig blockiert. Jetzt benutzt Wikileaks einen ISP in Europa.

Wikileaks sagt dazu, so viel zur "freien Meinungsäusserung im Land der Freiheit ... gut, dann geben wir unsere Dollars wo anders aus, um Leute in Europa zu beschäftigen. Wenn Amazon so viel Mühe mit dem 1. Zusatzartikel der US-Verfassung hat, sollten sie aus dem Geschäft des Bücherverkaufens aussteigen."

Als am vergangenen Sonntag die 250'000 Berichte der US-Botschaften ans Aussenministerium in Washington von Wikileaks veröffentlicht wurden, war der Zugriff auf ihre Webseite nur sehr schwer, wenn überhaupt möglich. Der Grund war nicht ganz klar. Handelte sich um Attacken oder machte Amazon nicht mehr mit. Jedenfalls hat Amazon sich am Mittwoch entschieden Wikileaks nicht mehr zu hosten.

Vielleicht sind sie jetzt beim schwedischen Provider "Bahnhof" in Uppsala. Das hat Assange bei seinem Aufenthalt in Schweden jedenfalls mal angekündigt. Bahnhof gibt es seit 1994 und ist der grösste und älteste ISP Schwedens.

Das Amazon unter Druck der Politiker in Washington stand, zeigt folgende Aussage des republikanischen Kongressabgeordneten Peter King:

"Es ist bedauerlich, dass Amazon fünf Monate dazu benötigte, um ihre Beziehung mit Wikileaks zu beenden und nur nach dem politischer Druck angewendet wurde."

"Obwohl ich es gewünscht hätte, Amazon hätte diesen Schritt bereits unternommen, als US-Soldaten vor fünf Monaten durch Wikileaks in Gefahr gerieten, bin ich erleichtert, dass die Firma endlich ihren Fehler korrigiert hat," sagte King.

"Diese Situation sollte als Beispiel für alle privaten amerikanischen und internationalen Firmen dienen, Geschäfte mit Wikileaks zu führen nicht tollerabel und gegen die Interessen Amerikas ist," sagte er.

Senator Joe Lieberman, ein bekennender Zionist und Freund Israels, Befürworter eines Angriffskrieg gegen den Iran und Vorsitzender des Komitees für Heimatschutz sagte, er plane das Hosting von Wikileaks mit der Geschäftsführung von Amazon zu besprechen, die in Seattle beheimatet ist.

"Ich werde Amazon über den Umfang ihrer Beziehung zu Wikileaks befragen und was sie und andere Webdienstanbieter in der Zukunft tun werden, um sicherzustellen, dass ihre Dienste nicht dazu benutzt werden, um gestohlene, geheime Informationen zu verbreiten," sagte Lieberman.

Damit wird deutlich, wie die Politiker in Washington über Wikileaks und andere Wistleblower denken, sowie die welche ihnen Dienste anbieten. Jetzt wird gewaltig unterdückt und die Information darf nicht an die Öffentlichkeit über das Internet gelangen.

Mit dieser massiven Vorgehensweise gegen Wikileaks und Rausschmiss aus den USA ist klar, die Webseite wird als sehr grosse Gefahr angesehen. Dazu kommt noch der Aufruf von Tom Flanagan, Julian Assange soll ermordet werden und Obama soll ein Kopfgeld auf ihn setzen, wie ich hier berichtet habe.

Deshalb ist die Behauptung, Wikileaks wäre eine CIA-Mossad-Operation, völlig absurd. Ausserdem stimmt die Behauptung nicht, die Dokumente die Wikileaks jetzt veröffentlicht hat verschonen Israel, ein Indiz für obige Verleumdung. Wie ich hier aufgezeigt habe, ist das überhaupt nicht der Fall. Auch der Trendforscher Gerald Celente lachte, als ich ihn in meinem Interview darüber befragte. Er meint nur, wenn, dann benutzt die Obama-Regierung Wikileaks als Grund die Zensurschraube weiter anzudrehen und das ist ja der Fall.

Bin ja gespannt ob die "Kunden" von Amazon es gut finden was sie gemacht haben. Ob sie weiter ihre Produkte kaufen wollen nach diesem Rausschmiss und Einknicken auf politischen Druck. Hier kann man seine Meinung darüber äussern und ihnen eine Botschaft schicken.

Flanagan - Julian Assange sollte man ermorden

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 1. Dezember 2010 , unter , , , | Kommentare (24)



Während einer Diskussionsrunde im kanadischen TV hat Professor Tom Flanagan, leitender Berater und Stratege für den kanadischen Premierminister Stephen Harper, zur Ermordung von Wikileaks Julian Assange aufgefordert. Er sagte: "Ich bin der Meinung, Assange sollte ermordet werden." Weiter sagte er: Präsident Obama sollte ein "Kopfgeld" auf ihn setzen oder eine "Drohne" benutzen und er wäre nicht unglücklich wenn er "verschwinden" würde.

Wie war das nochmal? Ein Mitglied des inneren Zirkels der kanadischen Regierung ruft in aller Öffentlichkeit zum Mord an einem Seitenbetreiber auf, nur weil dieser zugespielte Dokumente veröffentlicht hat? Und der TV-Moderator sagt mehrmals, das wäre eine ziemlich heftige Aussage von ihm und gibt damit Flanagen die Gelegenheit seine Aussage zurückzunehmen oder wenigstens zu relativieren. Aber er tut es nicht.

Wo ist jetzt die weltweite Empörung der Medien?

Wie war das noch mal mit Salman Rushdie? Als eine "Fatwa" über den Buchautor von iranischen Geistlichen ausgesprochen wurde, wegen seiner Beleidigung des Korans, da gab es so ein Geschrei und einen Aufstand in den Medien und von westlichen Politikern, die konnten sich gar nicht mehr für Monate beruhigen. Jetzt wird eine westliche "Fatwa" über Julian Assange ausgesprochen und kein Wort des Protest ist zu hören.

Wieder eine typische verachtenswerte Doppelmoral und bodenlose Frechheit. Diesen Typen müsste man wegen Aufruf zum Mord sofort verhaften.

Ach, da hätte ich doch glatt was vergessen. Laut den Oberdurchblickern und allwissenden Verschwörungsgurus, ist ja Assange und Wikileaks eine CIA-Mossad-Operation. Alles nur von ihnen gefickt einschädelt, um uns zu täuschen. Nur, wie passt denn das zusammen? Fällt nur mir da ein kleiner Widerspruch auf? Ja was denn nun? Will man ihn ermorden, weil er ein Feind ist, oder ist er ein Freund und arbeitet für sie? Beides geht ja wohl nicht.

Interview mit Gerald Celente 2010

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (7)



Wir erleben den grössten Bankraub der Menschheitsgeschichte, nur dass die Banken das Rauben begehen!

Gerard Celente muss ich eigentlich nicht mehr vorstellen. Er ist ist ein Trendvorhersager, Buchautor und Chef des Trend Research Instituts, welches er 1980 gegründet hat. Berühmt ist er für seine richtigen Vorhersagen von Weltereignissen geworden, wie den Crash der Börse 1987, den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990, die Asienkrise 1997, den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft 1998, das Platzen der Internetblase 2000 und die Rezession 2001. Weiter hat er richtig vorhergesehen, den Anfang des Goldrausches 2002, den Abstieg des Immobilienmarktes 2005, die Rezession 2007, die Panik von 2008 und die Depression 2009.

Seine Meinung ist viel gefragt und jeden Tag sieht man ihn in einem TV oder Video-Kanal. Jetzte hatte schon zum zweite Mal die Gelegenheit ihm einige Fragen zu stellen. Siehe Interview 2008. Hier das Interview, welches ich am 30.11.10 mit ihm geführt habe, mit eineigen Kernaussagen davor:

- Wir sind in der Mitte einer globalen Krise, dessen Ausmass keine lebende Person je gesehen hat.

- Wenn Menschen alles verlieren und sie nichts mehr zu verlieren haben, dann drehen sie durch.

- Es wird Revolutionen, Hungerrevolten und Steuerboykotte geben.

- Amerika ist das fettleibigste Land der Welt, die Menschen sind voll gestopft mit Medikamenten und Fast-Food. Ihr Geist wird dumm gehalten durch schwachsinnige Medien. Ihr Geist wird mit Dämlichkeit frittiert. Sie gehen nur zur Arbeit und wissen nicht was in der Welt los ist.

- Die Politiker sind Clowns. Da arbeiten die unfähigen mit den inkompetente zusammen und die sollen zu einer Lösung kommen? Wikleaks zeigt, es ist auf der ganzen Welt so. Es ist eine internationale Epidemie von Blödmännern, welche die Leute als ihre Führer ansehen, die ihnen sagen was sie zu tun haben.

- Die Politiker, die Bürokraten und die Zentralbanker sagen, geht zur Arbeit und danach gebt uns euer Geld, sie sagen was damit gemacht wird und wagt es ja nicht aus der Reihe zu tanzen, macht was wir euch sagen. Liest doch Wikileaks, das sollen Staatsführer und Diplomaten sein? Wie wäre es mit Arschkriechern und Verbeugern. Sie saugen die Welt völlig aus.

- Amerika hat sich laut Definition in einen faschistischen Staat verwandelt.

- Aber auf der anderen Seite gibt es 20 Prozent der Bevölkerung, welche die Richtung des Landes verändern werden. Die amerikanische Renaissance hat begonnen.

- Die ganze Welt bewegt sich zu einer Revolution. Sie gehen auf die Strasse. Ich habe gesehen was in Deutschland mit Stuttgart 21 passiert und die Demonstrationen gegen den Castortransport. Hier in Amerika haben die Leute Angst es zu tun, es herrscht Faschismus.

- Gucken sie nur was in den Flughäfen passiert. Das ganze begann mit dem Patriot Act. Der sollte eigentlich „Vergewaltigung der Verfassung“ Act heissen.

- Wikileaks ist die wichtigste Information die jetzt rauskommt. Sie versuchen es als Verrat hinzustellen.

- Die Menschen sollen aufhören auf ihre Führer hinaufzuschauen, sondern in sich selber blicken, um zu sehen aus welche Holz sie gemacht sind. Niemand wird sie zur Erlösung führen, dort muss man selber hingehen.

- Die Revolution wird von den jungen Leuten kommen. Von denen die viel für ihre Ausbildung gemacht haben aber keine Arbeit finden. In Spanien sind 40% der Jugendlichen arbeitslos. Sie realisieren sie werden verarscht und sind deshalb wütend. Die Jugend geht auf die Strasse und sie werden sie nicht aufhalten können.

- Der Euro wird kein langes Leben geniessen. Sie haben mit Lissabonvertrag gesagt, es gibt keine Rettungsmassnahmen für die Länder, bis sie es doch gemacht haben. Sie sind Lügner.

- Migration wird eine grosses Problem für unser ganzes Leben werden. Die Türken wurden damals in Deutschland Willkommen geheissen. Sie durften die Dreckarbeit machen. Jetzt will man das sie abhauen. Jetzt wo die Arbeitslosigkeit steigt, ist es immer leicht Sündeböcke zu finden. Bereits 1993 haben wir vorhergesagt, die Muslime werden als die neuen Kommunisten des 21. Jahrhunderts abgestempelt. Wenn man jemand hassen will, da sind sie. Die Islamophobie wird sich beschleunigen.

Dann fragte ich Herrn Celente: "Wikileaks wird von beiden Seiten kritisiert, von den Massenmedien und auch von gewissen alternativen Medien. Die letztgenannten behaupten, sie sei eine CIA-Operation. Was sagen Sie dazu?"

Celente lachte lange und sagte: „Wie soll die CIA von Wikileaks profitieren? In dem sie zeigen was für einen Haufen „Looser“ und Kriminelle die Staatsführer sind? Mit den ganzen dreckigen Geschäften die sie machen? Wie soll das der CIA helfen? Wikileaks kann höchstens als Ausrede benutzt werden um das Internet zu zensieren, schneller als sie es sowieso schon machen.

Auf mein Nachhacken, es wird argumentiert, weil in einer diplomatischen Nachricht stehen soll, der saudische König hätte die Bombardierung des Iran von den USA verlangt, würde das den Kriegshetzern helfen, sagte Celente:

Nein sicher nicht. Es bewirkt das Gegenteil. Ich war gerade vor diesem Interview auf Fox und Russia Today und sagte dort, wenn die Leute hören, der Grund warum man den Iran angreifen muss, ist weil wir diesen 'demokratisch gewählten' König an der Macht halten müssen (lach), sicher nicht. Dafür sollen amerikanische Frauen und Männer sterben? Nein, das wird nie passieren. Wer ist dieser König überhaupt, der uns sagt, wir sollen für ihn sterben? Geh selber, schwing dich auf dein weisses Pferd und führe den Angriff.

Übrigens, jeder der einen Krieg will, egal aus welche Gründen, zieht doch selber in den Krieg. Ich möchte diese Staatsführer in der ersten Reihe sehen. Ich will Obama sehen wie er auf einem Pferd nach Afghanistan reitet. Ich möchte die Merkel da drüben in Afghanistan sehen. Ich möchte Berlusconi, Sarkorzy, einfach alle grossmäuligen Politiker die einen Krieg wollen selber in die Schlacht ziehen sehen. Eben, sie benötigen Leute dazu."