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Welt - Elitenschwemme und wie mache ich das Volk dumm......

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 1. September 2024 , unter | Kommentare (0)








Elitenschwemme 

September 1, 2024

Von Hans-Jürgen Geese


 Es ist ein ehernes Gesetz, dass die Mächtigen mächtiger und dass die Reichen reicher werden wollen. Nun können allerdings weder die Mächtigen, auf sich allein gestellt, mächtiger werden, noch können die Reichen, auf sich allein gestellt, reicher werden. Sie müssen darauf zählen können, dass eine Elite im Lande ihre Interessen vertritt. Ohne die Unterstützung der Elite können selbst Herrscher nicht herrschen wie es ihnen beliebt. Sollten die Herrscher der Ansicht sein, dass die Elite oder Teile der Elite sie nicht nur nicht unterstützen, sondern sogar gegen sie auftreten könnten, dann müssen sie sich etwas einfallen lassen. Leute wie Mao oder Stalin oder Pol Pot sahen die sogenannten Intellektuellen, also einen Teil der Elite, als Feinde und ließen sie daher umbringen. Millionen von ihnen. Wie im Kleinen so im Grossen. Als die Amerikaner sich Ende des 19. Jahrhunderts in der Welt umsahen, um ihre Konkurrenten für den Thron der Weltherrschaft auszumachen, fielen ihre Augen auf diese ehrgeizigen Deutschen. Die galt es zu beseitigen, denn deren Elite war der eigenen Elite überlegen.

Einige von der deutschen Elite konnte man ins eigene Land locken. Aber einen großen Teil der deutschen Elite musste man töten, um die Vorherrschaft zu erlangen. Frage: Hatten die Amerikaner recht mit der Annahme, dass die deutsche Elite der Elite der Amerikaner überlegen war? Zweifellos. Auch auf militärischem Gebiet. Der amerikanische Militärhistoriker Trevor N. Depuy verglich in seinem 1987 herausgebrachten Buch „Understanding War: History and Theory of Combat“, die Kampfkraft der Armeen im Zweiten Weltkrieg. Er analysierte 81 Schlachten zwischen der deutschen Armee und der englischen und amerikanischen Armee in dem Zeitraum von 1943 bis 1944. Es stellte sich heraus, dass die Kampfkraft der Deutschen, sogar noch 1944, der Kampfkraft der Engländer um den Faktor 1,45 überlegen war. Die Engländer brauchten also 45 % mehr Soldaten, um gegen die Deutschen zu bestehen. Die Amerikaner schnitten ein wenig besser ab, aber auch sie brauchten eine substantielle Übermacht (mindestens 33 %), um sich gegen die Deutschen zu behaupten. 

Diese deutsche Elite galt es zu vernichten. Die Amerikaner schreckten selbst nicht davor zurück, die deutschen Kriegsgefangenen, hunderttausende, in offenen Lagern, ohne Schutz und ausreichende Nahrung, einfach verrecken zu lassen. Diese Tatsache wurde nach dem Krieg verschwiegen. Man redete auch nicht groß über die Vernichtung der deutschen Städte und den Mord an Millionen Deutsche gegen Ende des Krieges und sogar noch nach Ende des Krieges. Die Elite der Deutschen war tot oder wurde unterworfen und kuschte oder wanderte aus. Die Deutschen lernten: Die Amerikaner sind die Guten, und wir wollen alle so werden wie die Amerikaner, denn wir Deutsche sind böse Menschen. Süden gegen Norden Nur um Ihnen kurz den Ursprung des Geschäftsmodells der Amerikaner näher zu bringen, lassen Sie mich ein paar Zeilen zu dem amerikanischen Bürgerkrieg schreiben, der von 1861 bis 1865 tobte. Warum der Krieg? Nun, die Elite im Süden beherrschte das Land, stellte die meisten Präsidenten, hatte die meisten reichen Leute und auch die meisten Bürokraten in Washington. Der Reichtum im Süden stammte aus den Plantagen, die von Sklaven bewirtschaftet wurden. Aber durch die zunehmende Einwanderung wollten und mussten die Männer der Elite im Norden ihr eigenes Geschäftsmodell durchsetzen: Gigantische Industrien aufbauen und dann diese Millionen von Immigranten als billige Arbeitskräfte einsetzen. Dazu musste man Zölle einfuhren, um den Aufbau der eigenen Industrie zu schützen. Und man brauchte viel Geld, um die Investitionen in die Infrastruktur zu finanzieren. 

Der Süden brauchte das alles nicht, vor allem keine Zölle. Um es kurz zu machen: Die herrschende Partei in Amerika damals war die Demokratische Partei aus dem Süden. Der Norden gründete die eigene Partei der Republikaner, guckte sich den richtigen Mann aus, Abraham Lincoln, der ohnehin bereits für die reichsten Männer im Norden, die Eigentümer der Eisenbahnkonzerne, arbeitete, und sorgte dafür, dass der die Wahl 1860 gewann, übrigens ohne eine Mehrheit der Stimmen zu bekommen. Aber Amerika ist ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Lincoln plärrte von der Abschaffung der Sklaverei. Das Ende des Geschäftsmodells des Südens. Der Süden erklärte Krieg, in dem dann etwa ein Drittel der Elite des Südens fiel. Das mit der Abschaffung der Sklaverei funktionierte nicht so richtig. Aber wen interessierte das noch? Jetzt konnte sich der Norden endlich total auf die Ausrottung der Indianer konzentrieren. Und dann ging das mit dem Einsatz der tollen Armee, die man geschaffen hatte, immer weiter und weiter und weiter. Bis heute. Und morgen? Ein neues Geschäftsmodell muss her Die oberste Etage der amerikanischen Elite hat heute ein Problem. Das Problem heißt Wladimir Putin. Vorgesehen war die Ausweitung des U.S. Imperiums nach Russland, mit Hilfe der opferwilligen Ukrainer, mit Hilfe der opferwilligen NATO. Das hat nicht funktioniert, denn zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist man auf einen Gegner gestoßen, der auf militärischem Gebiet zumindest ebenbürtig ist. Zudem findet man im eigenen Land nicht mehr genug Soldaten, die sich für das edle Amerika abschlachten lassen wollen. Die jungen Leute können nicht. Selbst wenn sie wollten. Denn über 50 % der wehrfähigen Jugend ist schlicht und einfach zu fett oder physisch sonst irgendwie nicht wehrtauglich. Was also tun in all den Kolonien, die man so fleißig nach Ende des Zweiten Weltkrieges aufgebaut hat? Denn für die Besatzung braucht man Soldaten. Zum Beispiel in der Lieblingskolonie mit Namen Bundesrepublik Deutschland. Aber davon abgesehen: Nicht einmal im eigenen Land kann die U.S. Elite sich ihrer Herrschaft in Zukunft mehr sicher sein, wenn man sich allein auf physische Gewalt verlassen muss. Und was tun wenn die in all den Kolonien aufmucken? 

 Guter Rat war Gott sei Dank nicht allzu teuer, und der technische Fortschritt drängte die Lösung des Problems doch eigentlich den skrupellosen Eliten geradezu auf: Man musste sich ein neues Volk schaffen, ein Volk, das den Eliten nach Belieben aus der Hand frisst, das tut was ihm gesagt wird, das gehorcht. In den U.S.A. und natürlich auch in dieser Bundesrepublik, dem Musterschüler der Amis. Ein neues Volk muss her Die Voraussetzung für dieses neue Volk ist schlicht und einfach: Es muss doof sein oder doof werden. Doof. Das ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass das neue System von sogenannter Demokratie überhaupt funktionieren kann. Und damit das doofe Volk sich in seiner Ignoranz wohl fühlt, muss es natürlich auch von Politikern geleitet werden, die sich in ähnlichen geistigen Gefilden bewegen und wohl fühlen. Wie wir alle wissen: Gleich und gleich gesellt sich gern. Wenn Sie dieses neue Geschäftsmodell in vivo momentan verfolgen wollen, dann müssen Sie unbedingt den aktuellen Wahlkampf in den U.S.A. verfolgen. Was vor wenigen Jahren noch unvorstellbar war ist jetzt gefeierte Wirklichkeit: Der Präsident wurde von den Parteimitgliedern der Demokraten als der Kandidat für die nächste Amtsperiode gewählt, dann aber von den Parteibonzen abgesägt und durch eine Kandidatin ersetzt, die von niemandem gewählt wurde, aber dennoch beim Parteitag als potentielle Präsidentin gefeiert wurde. Das Motto der Veranstaltung lautete „joy“ (Freude). Viel Musik, viel Tanz, viel gute Laune. Ansonsten nichts weiter als Gelaber. Parteiprogramm Fehlanzeige. Die Kandidatin, Kamala Harris, hat seit über einem Monat nicht ein einziges Interview gegeben. Sie wird versteckt. Aus einem einzigen Grund: Die Frau ist nicht mit einem erstklassigen Intellekt ausgestattet. Um es freundlich auszudrücken. Ein ehrenhafter Journalist würde die Frau in tausend Stücke zerreißen. Denn die Frau ist ein hohles Kunstprodukt. Eine Präsidentin aus der Retorte. Sie erkennen: Nach dem Zaubertrick mit dem Geld, das die Amis aus dem Nichts zu schaffen gelernt haben, ist es ihnen jetzt endlich auch geglückt, einen Politiker aus dem Nichts zu schaffen. Das ist Kamala Harris. Die große Frage lautet natürlich: Ist das Volk der Amerikaner mittlerweile endlich doof genug, dass es so eine Kunstfigur wie Kamala Harris zur Präsidentin wählt? Die Medien stürzen sich momentan in den U.S.A. auf dieses verblödete Volk und wollen ihm weismachen, dass Jesus Christus, in Gestalt einer Frau, auf die Welt zurückgekommen ist. Wird der Trick gelingen? Was meinen Sie? Wie wird man Elite? Im obersten Stockwerk der Elitepyramide lebt eine winzige Minderheit von weniger als 0,001 % der Bevölkerung. 

Auf der zweiten Ebene finden Sie die Millionäre und die wichtigsten Einflussgrößen in der Gesellschaft (etwa 1 %). Auf der untersten Ebene der Eliten finden Sie Professoren, Lehrer, Ärzte, Politiker, Anwälte, Vertreter der Medien, Mitarbeiter von Denkfabriken, von Instituten, Bankleute, Bürokraten, Offiziere und viele andere Mitglieder der Gesellschaft, die Einfluss haben und gleichzeitig das System schützen, das sie nährt und ihren Wohlstand garantiert. Zwischen 10 und 20 % der Bevölkerung. Tendenz steigend, aber mittlerweile bei einem stark verlangsamten Tempo. Es wird Sie nicht überraschen zu erfahren, dass die Elite insgesamt ein Interesse daran hat, die Gruppe der Elite so stark zu machen, dass sie letztendlich unangreifbar ist. Um das zu erreichen, musste die Anzahl der Elitemitglieder über die letzten 40 Jahre stark ansteigen. Außerdem ermöglichte man es den Kindern der Elite, dieser Gruppe der Elite beizutreten. Die erfreuen sich des Lebens und führen dabei zumeist sinnlose Tätigkeiten aus, die aber sehr gut bezahlt werden. Sie können das anhand von ein paar Zahlen erkennen: Im Jahre 1988 gab es in Ostdeutschland 13 % Abiturienten unter den Schülern. Die Zahl betrug 34 % im Jahre 2007. Heute machen 51 % eines Jahrganges insgesamt in der BRD Abitur. Die Zahl der zugelassenen Anwälte ist von 12.844 im Jahre 1950 auf 165.776 im Jahre 2024 gestiegen. In den U.S.A. gibt es heute 1.3 Millionen Anwälte. Im Jahre 1980 betrug die Zahl 574.000. Die Zahl der Studenten in Deutschland im Jahre 1990 betrug etwa 1,5 Millionen. Im Wintersemester 2021/2022 betrug die Zahl 2,9 Millionen. Das soll reichen. 

Sie erkennen, dass die Zahl der Kandidaten für die Elite stark angestiegen ist. Absichtlich natürlich. Dadurch wird zum einen die Zahl der loyalen Anhänger erhöht. Zum anderen wird das Qualitätsniveau der Elite auf der untersten Ebene gesenkt. Quantität und Qualität stehen in einer Beziehung zueinander. Je höher die Quantität desto niedriger die Qualität im Durchschnitt. Ab einem bestimmten Qualitätsniveau kann man eigentlich nicht mehr von klassischer Elite sprechen. Dieses bedenkliche Niveau haben wir inzwischen erreicht. Das augenscheinlichste Beispiel sind natürlich die Politiker, die heute nicht mehr in der Lage sind, auch nur irgendein Problem zu lösen. Sie verwalten Probleme oder delegieren sie an die Privatindustrie. Durch diese Verschleppung von Problemlösungen verschlimmert sich die Situation im Lande zusehends. Der Staat als der Feind des Volkes Die Elite hat kein Interesse an dem Wohl des Volkes. Die Elite kümmert sich nur noch um die Elite. Die Elite hat es geschafft, einen Staat im Staate zu schaffen. Was Sie in Berlin als Regierung erleben ist nicht die wirkliche Regierung. Die tun nur so als seien sie Regierung. Die gleiche Situation trifft auf die U.S.A. zu. Und auf fast alle Regierungen in der westlichen Welt. Das ist nicht die wahre Elite. Die Loyalität der Elite zueinander wird dadurch erreicht, dass man die Mitglieder durch die Universitäten oder durch Denkfabriken laufen lässt, wo man sie mit der aktuellen Ideologie vertraut macht, indoktriniert, zu der die Elitemitglieder sich verpflichten müssen. Nicht ausdrücklich, aber sie wissen, falls sie der Ideologie nicht zustimmen, dann wird es unmöglich für sie sein, einen dieser lukrativen Arbeitsplätze zu bekommen. Das mag auf das Ingenieurwesen nicht zutreffen. Aber sicherlich auf die Sozialwissenschaften, auf das Anwaltswesen, die Ausbildung zum Lehramt usw. Systemtreue Mitarbeiter werden gesucht, damit die unumstrittene Herrschaft der oberen Zehntausend weiterhin aufrecht erhalten werden kann. Ob die wirklich irgend etwas Nützliches schaffen ist völlig egal. Eine Elitenschwemme muss daher sein. Die Elitenschwemme ist ein Herrschaftsinstrument. Die Elitenschwemme sichert die Herrschaft der obersten Creme de la Creme der Reichen und Mächtigen. Und sie sorgt dafür, dass sich die Elitenloyalität durch Abhängigkeiten nach oben orientiert und nicht zum tumben Volk hin. Beim simplen Bürger muss die Hingabe zum aktuellen System letztendlich wie eine Droge wirken und Suchtverhalten auslösen: „Wenn wir bei den Wahlen dieses Mal nicht gewinnen, dann eben das nächste mal.“ Und so latschen sie unverdrossen zu den Wahlen, und nichts ändert sich zum Besseren. Kann auch nicht. Denn so eine wahnwitzige Entwicklung zum Guten ist gar nicht vorgesehen.

Merke: Ja, es geht heute wirklich nur noch um die Eliten. So ist das System aufgestellt. Sie müssen zugeben, das haben die doch wirklich clever eingefädelt. Das System der Eliten steuert und kontrolliert sich jetzt selbst. Ein Selbstläufer. Daher: Die offensichtliche Regierung hat informell längst abgedankt. Sie haben es nur noch nicht bemerkt. An deren Stelle herrscht heute eine Elite im Privatbereich. Das sind vor allem die Herrscher über die gigantischen Kapitalsammelbecken, die über mehr Geld verfügen als die reichsten Länder der Welt. Letztendlich ist die Mehrheit der Bürger das Opfer. Freiwillig. Nun, wirklich freiwillig? Hier ist die Beschreibung des Stockholm-Syndroms, bei dessen Auftreten das Opfer ein positives emotionales Verhältnis zum Täter aufbaut; dem Täter sogar helfen will und gegen alle Widerstand leistet, die sie aus dieser Situation zu befreien gedenken. Die eigene Misshandlung wird letzten Endes rational gerechtfertigt. Der klassische Fall ist diese Bundesrepublik Deutschland. Und damit die Mehrheit der Deutschen. Nun, zumindest die Eliten in Deutschland. Die haben sich in die Täter, in die Vereinigten Staaten von Amerika, geradezu verliebt. Die Fesseln und Ketten der Unterdrücker befinden sich jetzt nicht mehr an Ihren Händen oder an Ihren Füssen, sondern in Ihrem Kopf. Angelegt und verwaltet von den Eliten, von denselben Eliten die sich bereits hervorragend während des Covidwahnsinns bewährten, dieselben Eliten, die das Klima mit Windmühlen retten wollen oder eine angebliche Freiheit in einer angeblichen Demokratie in einem angeblichen Land mit Namen Ukraine. Die Eliten sind das Herrschaftsinstrument par excellence, geschult zu töten, ohne sich in Konzentrationslagern die Finger schmutzig zu machen. Freiheit? Freiheit ist jetzt Sklaverei. „Freiheit“ überkommt Sie in Zukunft in einer Ausführung, so, wie sie gerade befohlen wird. ---------- Schon in der Schule werden unsere Kinder „auf Linie“ gebracht. Selbstständiges, kritisches Denken wird nicht mehr gefördert. Vielmehr wird belohnt, wenn die Lehrinhalte auswendig gelernt und brav wiedergegeben werden. Mögen diese auch noch so tendenziös oder fern der Wahrheit sein. Schulen sind zu Institutionen verkommen, die Generationen von kritikunfähigen Jasagern heranziehen sollen. Krass gesagt, zu Verblödungsinstitutionen. Das könnte nun als Verschwörungstheorie abgetan werden, gäbe es da nicht Hauke Arach. Der hat in seinem Werk „Mensch, lern das und frag nicht!“ eine Fülle an Beispielen zusammen getragen, mit denen er belegt, wie weit diese „Unbildung“ mittlerweile institutionell fortgeschritten ist. Warum ist dieses Werk so wichtig? Weil der durchschnittliche Erziehungsberechtigte kaum eine Möglichkeit hat, das zu erkennen und so auch nicht dagegen aufstehen kann. Zum Wohle unserer Kinder und Enkel, unserer aller Zukunft, ist es geradezu ein Muss, dieses Werk zu lesen. Bevor es endgültig zu spät ist. Bestellen Sie Ihr Exemplar „Mensch, lern das und frag nicht!“ direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.

Von der Leiden Ein gebärfähiges Individuum macht auf europäische Kosten amerikanischen Wahlkampf

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 31. August 2024 , unter | Kommentare (0)



 



Sie soll ruhig nach Amerika ziehen und Europa in Ruhe lassen......



US-Wahl: Von der Leyen wirbt für starke transatlantische Beziehungen

Von der Leyen betont die Bedeutung starker transatlantischer Beziehungen, unabhängig vom Ausgang der US-Präsidentenwahl.
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Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Treffen mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump. (Archivbild) - keystone

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat unabhängig vom Ausgang der US-Präsidentenwahl im November für starke transatlantische Beziehungen geworben. Die 65-Jährige nahm bei der Sicherheitskonferenz Globsec in Prag den Tschechischen und Slowakischen Transatlantischen Preis (CSTA) entgegen. In ihrer Dankesrede erinnerte sie an einen Videocall mit US-Präsident Joe Biden am Tag des russischen Einmarschs in die Ukraine im Februar 2022.

«Wir waren uns sofort einig, wie unsere Antwort auf Putins Krieg aussehen musste», sagte von der Leyen. Einmal mehr hätten Europa und Amerika «Seite an Seite auf der richtigen Seite der Geschichte» gestanden. Die Politikerin appellierte: «Und das darf sich nicht ändern – egal, wer ab nächstem Januar im Oval Office sitzen wird.»

Kopf-an-Kopf-Rennen um das Weisse Haus

In Umfragen liefern sich die US-Demokratin und amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris und der republikanische Kandidat und Ex-Präsident Donald Trump ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Weisse Haus. Von der Leyen forderte in ihrer Rede zugleich, dass Europa mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernehmen müsse. «Es liegt in unserem gemeinsamen Interesse, Rohstoffe, kritische Technologien und globale Handelswege zu sichern.»

Globsec-Sicherheitskonferenz erstmals in Prag

Die früher in Bratislava beheimatete Sicherheitskonferenz Globsec findet in diesem Jahr erstmals in Prag statt. Erwartet wurden mehr als 2000 Gäste aus rund 70 Ländern. Auch die Ukraine ist mit einer starken Delegation vertreten.

Der Tschechische und Slowakische Transatlantische Preis wird zweimal im Jahr vergeben. Zu den früheren Preisträgern zählten die ehemalige US-Aussenministerin Madeleine Albright (1937-2022) und der ehemalige tschechische Aussenminister Karel Schwarzenberg (1937-2023).

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Russland - Vielleicht versteht man mit diesem Kurzvideo der Beginn von Russland besser....

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 



Heute ist Russland ein Vielvölkerstaat mit rund 180 Ethnien.

Auch das verstehen die so genannten "Werte"-Westler nicht....

Türkei - Müllmänner sammeln weggeworfene Bücher und eröffnen so eine Bibliothek; DAS ist nachhaltig

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 30. August 2024 , unter | Kommentare (1)



 




Die wollen noch Bildung, nicht nur Tatoos und Nägel im Körper.......

Korruptes Land im Osten - Jetzt kommt das F-16 Versenken...... Oder eine weitere "Wunderwaffe" entzaubert sich selbst.

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 



https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/eine-von-sechs-us-maschinen-pilotenfehler-f16-kampfjet-in-ukraine-abgestuerzt-66d0853ef4f5490f75fbd2a7


In der Ukraine ist offenbar ein F16-Kampfjet abgestürzt, den Kiew vom Westen erhalten hatte. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen amerikanischen Beamten. Laut diesem gilt ein Pilotenfehler als wahrscheinlich.

Laut dem Bericht kam es bereits am Montag zu dem Absturz. An jenem Tag hatte Russland die Ukraine mit Raketen überzogen. Auch im Gebiet des Kampfjet-Crashs kam es zu Bombardierungen.

Dieses Foto des gestorbenen Piloten hatte der Bürgermeister von Luzk veröffentlicht

Dieses Foto des gestorbenen Piloten Oleksiy Mes (30) hatte der Bürgermeister von Luzk veröffentlicht. Am Donnerstagabend verbreitete es auch die ukrainische Luftwaffe

Foto: AbUAE2023/X

Laut der Luftwaffe gelang es dem Piloten Oleksiy Mes (30) vor dem Unglück noch, „drei Marschflugkörper und eine Angriffsdrohne“ zu zerstören. „Oleksij hat die Ukrainer vor tödlichen russischen Raketen gerettet“, hieß es. Diesen Einsatz habe er jedoch mit seinem Leben bezahlt.

Am Montag hatten russische Militärblogger gemeldet: Die Armee von Diktator Wladimir Putin (71) habe den Flughafen Iwano-Frankiwsk bombardiert, auf dem die F16-Jets stationiert sind.

Welche Version des Vorfalls richtig ist, kann BILD derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine hatte nur sechs F16-Piloten

Fakt ist aber: Der Verlust des F16 wiegt für die Ukraine schwer. Die Kampfjet-Koalition mehrerer westlicher Länder hatte der Luftwaffe lediglich sechs in Amerika gebaute Maschinen vom Typ F16 geliefert. Und bislang standen auch nur sechs ukrainische Piloten zur Verfügung, die an dem modernen Kampfjet ausgebildet wurden. Jetzt sind es offenbar nur noch fünf.

Anfang August hatte Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (46) die ersten F16-Jets präsentiert, die sein Land erhalten hatte. Er feierte: „Nun ist es Wirklichkeit. Wirklichkeit an unserem Himmel. F16 in der Ukraine.“

Telegram - Der lange Plan um Telegram zu zerstören.....

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 29. August 2024 , unter | Kommentare (3)



 




Der 39-Jährige war am Samstagabend festgenommen worden. Gegen Durow lag ein Haftbefehl wegen Vorermittlungen im Zusammenhang mit Vorwürfen wie Betrug, Drogenhandel, Online-Mobbing, Organisierte Kriminalität und Förderung des Terrorismus vor. Die französische Justiz wirft dem russischen Milliardär 12 Delikte vor. Zudem berichtet die französische Zeitung «Le Parisien» unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass offenbar auch wegen «schwerer Gewalt» gegen eines seiner Kinder gegen Durow ermittelt wird. Dies habe die AFP aus zwei mit dem Fall vertrauten Quellen erfahren. 

Frankreich veröffentlicht mutmassliche Verbrechen

Die genauen Gründe für Durows Verhaftung blieben zunächst unklar – wurden am Montag aber schliesslich veröffentlicht. Folgende 12 Punkte werden dem Telegram-Gründer unter anderem vorgeworfen:

1. Mittäterschaft – Web-Mastering einer Online-Plattform, um eine illegale Transaktion in einer organisierten Gruppe zu ermöglichen

2. Weigerung, auf Ersuchen der zuständigen Behörden Informationen oder Dokumente zu übermitteln, die für die Durchführung und den Betrieb von gesetzlich zulässigen Abhörmassnahmen erforderlich sind

3. Mittäterschaft – Besitz von pornografischen Bildern von Minderjährigen

4. Mittäterschaft – Verbreiten, Anbieten oder Zugänglichmachen von pornografischen Bildern von Minderjährigen in einer organisierten Gruppe

5. Mittäterschaft – Erwerb, Beförderung, Besitz, Anbieten oder Verkauf von Betäubungsmitteln

6. Mittäterschaft – Anbieten, Verkaufen oder Zurverfügungstellen von Ausrüstungen, Werkzeugen, Programmen oder Daten, die dazu bestimmt oder geeignet sind, sich Zugang zu einem automatisierten Datenverarbeitungssystem zu verschaffen und dessen Betrieb zu beeinträchtigen, ohne dass ein rechtmässiger Grund vorliegt

7. Mittäterschaft – organisierter Betrug

8. Kriminelle Vereinigung mit dem Ziel, ein Verbrechen oder eine Straftat zu begehen, die mit einer Freiheitsstrafe von fünf oder mehr Jahren geahndet wird

9. Wäsche von Erträgen aus Vergehen und Verbrechen einer organisierten Gruppe

10. Erbringung von kryptologischen Dienstleistungen zur Gewährleistung der Vertraulichkeit ohne beglaubigte Erklärung

11. Bereitstellung eines Kryptologiewerkzeugs, das nicht nur die Authentifizierung oder die Integritätsüberwachung gewährleistet, ohne vorherige Erklärung

12. Einfuhr eines Kryptologiewerkzeugs, das die Authentifizierung oder Integritätsüberwachung gewährleistet, ohne vorherige Anmeldung

Telegram erklärte am Sonntagabend, Durow habe «nichts zu verbergen». Der 39-Jährige, der die russische und die französische Staatsbürgerschaft hat, reise «häufig nach Europa», hiess es in einer Stellungnahme des Onlinedienstes. Telegram halte sich an die europäischen Gesetze und die Moderation der Inhalte auf der Plattform sei «branchenüblich». Es sei «absurd», eine Plattform oder ihren Chef «für den Missbrauch dieser Plattform» verantwortlich zu machen.

Macron: Festnahme keine politische Entscheidung

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron meldete sich am Montag ebenso zu Wort. «Ich habe nach der Festnahme von Pavel Durov falsche Informationen über Frankreich gesehen», mahnte er. «Frankreich bekennt sich zutiefst zur Meinungs- und Kommunikationsfreiheit, zur Innovation und zum Unternehmergeist. Und das wird auch so bleiben», so der Präsident auf X. 

In einem Rechtsstaat würden Freiheiten sowohl in den sozialen Medien als auch im realen Leben innerhalb eines rechtlichen Rahmens gewahrt – «um die Bürger zu schützen und ihre Grundrechte zu respektieren». Es sei zudem die Aufgabe der Justiz, das Gesetz durchzusetzen. 

Macron fügte hinzu, dass die Verhaftung «im Rahmen einer laufenden gerichtlichen Untersuchung» stattgefunden habe. «Es handelt sich in keiner Weise um eine politische Entscheidung. Es obliegt den Richtern, in dieser Angelegenheit zu entscheiden.»

Verschlüsselte Plattform

Der verschlüsselte Messengerdienst Telegram hat sich seit seiner Gründung 2013 als eine Alternative zu US-Plattformen etabliert. Telegram verweigert jegliche Herausgabe von Nutzerdaten, selbst bei Straftaten. Telegram erlaubt Gruppen mit bis zu 200'000 Nutzern. Dies handelte dem Onlinedienst den Vorwurf ein, die Verbreitung von Falschinformationen sowie pädophiler oder rechtsextremer Inhalte und von Verschwörungstheorien zu begünstigen.

Der konkurrierende Messengerdienst Whatsapp hatte 2019 Begrenzungen für die Weiterverbreitung von Beiträgen eingeführt. Zuvor war der App vorgeworfen worden, die Verbreitung von Falschinformationen ermöglicht zu haben, die zu Lynchmorden in Indien führten.


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im Dotcom antwortet Macron.

....der sagt, dass die Verhaftung von Durow nicht politisch sei und dass es in Frankreich eine große Meinungs- und Kommunikationsfreiheit, Innovation und Unternehmergeist gebe.

Kim Dotcom: Ich halte Sie für einen Lügner und Betrüger, Herr Macron. Der Plan, Telegram zu zerstören und Pavel Durov zu verhaften, wurde vor Jahren von der US-Regierung abgesegnet. Sie haben ihm die Staatsbürgerschaft verliehen, um ihn in Ihrer Gerichtsbarkeit festzuhalten und zu verfolgen. Diese ganze Operation wird von Ihren Herren in den USA gesteuert und koordiniert.

Sie sind eine Marionette, die Verrat an Ihrem eigenen Volk und an den Völkern der Europäischen Union begeht. Die Art der Anklage gegen Pavel hat alles verraten. Nur das durchgeknallte Justizministerium unter Biden kann sich so eine schmutzige Anklage gegen einen angesehenen Technologie-Innovator und Unternehmer ausdenken. Sie befolgen nur Befehle.

Die US-Regierung hat den Teilen des Internets, die nicht unter ihrer Kontrolle stehen, den Krieg erklärt. Alles, was nicht unter das Massenüberwachungsnetz des US-Tiefstaates fällt, wie seine Geiseln, die Big-Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley, muss assimiliert oder zerstört werden. Megaupload war der Anfang, dann TikTok, jetzt Telegram und wir wissen, wer als nächstes dran ist.

Die US-Regierung manipuliert westliche Medien und nutzergenerierte Plattformen, um die Berichterstattung zu kontrollieren und die Massen einer Gehirnwäsche zu unterziehen.

Nur mit Massenpropaganda konnte die US-Regierung ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine führen und China als Superschurken darstellen. Und das alles, um die Expansion der BRICS-Staaten zu stoppen, jener multipolaren Macht, die den Westen erdrückt.

Wie unpraktisch, dass Telegram die wichtigste Quelle für die Wahrheit über die tatsächlichen Ereignisse in der Ukraine war und das böse Gesicht des US-Stellvertreterkriegs gegen Russland enthüllte. Schieben Sie Ihre eigenen Fehler nicht auf Pawel Durow.

Sie und Ihre Mitverschwörer sind gescheitert. Es ist vorbei. Die multipolare Ordnung siegt. Das US-Imperium ist dem Untergang geweiht. Sie haben sich mit bankrotten Narren verbündet, statt mit erfahrenen Schachspielern. Das sollten Sie inzwischen wissen.

Sie haben sich gegen Ihr eigenes Volk gewandt. Sie haben Ihr Land auf ein marodes, bankrottes System gesetzt, dessen Verfallsdatum längst überschritten ist. Sie haben verloren.

Sie haben Ihre Macht missbraucht. So wird man sich an Sie erinnern, wenn dieses Kartenhaus über Ihnen, Ihren Marionetten und Ihren kriminellen Marionetten zusammenbricht. Das ist Ihr Schicksal. Sie sollten sich schämen.

Wenn Sie etwas bereuen, dann lassen Sie Pavel gehen.


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Das ist verrückt. Pavel Durov erwarb tatsächlich 2021 die französische Staatsbürgerschaft durch ein außergewöhnliches Verfahren: das sogenannte "hervorragende Ausländer"-Verfahren. Dieses Verfahren, das vom Außenminister initiiert wird, gewährt einem "französischsprachigen Ausländer, der durch sein herausragendes Handeln zum Ansehen Frankreichs und zur Förderung seiner internationalen Wirtschaftsbeziehungen beiträgt" die französische Staatsbürgerschaft.

Drei Jahre später verhaftet Frankreich denselben Mann wegen der genau gleichen "herausragenden Handlungen", für die ihm drei Jahre zuvor die Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Das ergibt keinen Sinn.



Schweiz - Eine weitere Posse bei der Luzerner Justiz.......

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 28. August 2024 , unter | Kommentare (1)



 



Wie sagte doch ein ehemaliger Präsident der Luzerner Anwaltskammer vor gut 20 Jahren:


Gut wissen die Luzerner zwei Dinge nicht;  wie ein schlechter Metzger eine Wurst macht und wie die Luzerner Gerichte arbeiten.

Daran hat sich nichts geändert..........


https://insideparadeplatz.ch/2024/08/26/eine-anklage-ohne-beweise/


Eine Anklage ohne Beweise

Arzt stand vor Richter wegen „falscher“ Corona-Dispense. Grosssaal war übervoll, nur Staatsanwaltschaft fehlte – die wollte gar nicht anklagen.

Tesla - Gewinne zur Hälfte vom Steuerzahler: Eine riesige Abzockmasche die auf der grünen Welle reitet.....

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 24. August 2024 , unter | Kommentare (1)



 



https://www.infosperber.ch/gesellschaft/teslas-gewinne-zur-haelfte-vom-steuerzahler/


Daniela Gschweng / 17.08.2024  Das zweite Quartal 2024 war für Tesla kein besonders gutes. Ohne Subventionen wäre es noch schlimmer gewesen.

Der Autobauer Tesla hat Ende Juli seine Zahlen für das zweite Quartal 2024 vorgestellt. Insgesamt hätte es besser laufen können. Teslas Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um zwei Prozent, aber der Gewinn fiel um 45 Prozent. Tesla produzierte mit 410’800 Fahrzeugen weniger Autos als im Vorjahreszeitraum und im Quartal davor.

Tesla selbst sieht sich als Multi-Purpose-Company, die KI, Roboter und vieles mehr entwickelt. Das Umsatzplus stammt laut dem «Handelsblatt» aus dem Handel mit Stromspeichern und Energie. Der Bau von Fahrzeugen sorgt aber hauptsächlich dafür, dass Tesla Gewinne macht.

Wie grüne Subventionspunkte Tesla reich machen

Allerdings nicht durch den Mehrwert der Fahrzeuge selbst. Gut die Hälfte von Teslas 1,48-Milliarden-Dollar-Gewinns im zweiten Quartal ist auf staatliche Regulierung zurückzuführen und auf Umwegen ein Geschenk der Steuerzahlenden.

Ein guter Teil des Gewinns stammt laut dem «Wall Street Journal» aus dem Verkauf von «Regulatory Credits» oder regulatorischen Gutschriften an andere Autobauer. Im Detail schreibt die US-Zeitung sogar von knapp einer Milliarde Dollar. Technisch gesehen ist das keine Subvention, aber eine für Tesla sehr willkommene Unterstützung durch den Staat.

Was es mit «regulatorischen Gutschriften» auf sich hat

Die grünen Gutschriften sind keine CO2-Gutschriften (Carbon Credits), funktionieren aber so ähnlich. Hersteller von E-Autos bekommen Bonuspunkte oder Credits für ein umweltfreundliches Wirtschaften. Dafür müssten sie zum Beispiel eine bestimmte Anzahl Fahrzeuge ohne Klimaemissionen fertigen oder Emissionsgrenzwerte einhalten. Damit will die US-Regierung die Entwicklung von emissionsarmen Fahrzeugen ankurbeln. Andere Länder haben ähnliche Systeme. Die Credits sind international handelbar.

Tesla, das ausschliesslich E-Fahrzeuge herstellt, bekommt dafür viele regulatorische Gutschriften, und das gratis. Der Konzern kann diese mit Gewinn an Hersteller verkaufen, die die Auflagen nicht erfüllen. Tesla erzielt mit dem Verkauf der Credits 100 Prozent Gewinn.

CNBC erklärte 2021 hier detailliert wie «Regulatory Credits» zustande kommen und woraus sie bestehen. Im ersten Quartal 2021 hätten Credit-Verkäufe Tesla beispielsweise 518 Millionen Dollar eingebracht. Zu den Käufern gehörte unter anderen Volkswagen.

Käufer von E-Fahrzeugen mit in den USA gefertigten Batterien bekommen in den USA dafür im Gegenzug Steuergutschriften. Praktisch heisst das, der Autohändler verkauft ein Fahrzeug um 7400 Dollar günstiger und bekommt den Rabatt vom Staat zurück.

Elon Musk gibt zu, dass die Gutschriften für Tesla wichtig sind

Für das grüne Vorhaben ist das Credit-Modell effektiv, für Tesla auf mittlere Sicht weniger. Je mehr Autohersteller die Anforderungen erfüllen, desto schwieriger wird es für Tesla, seine Credits zu verkaufen.

Elon Musk, der sich normalerweise gegen jede Regulierung einsetzt, bejahte die Frage, ob die Abschaffung der Subvention Tesla schaden würde. Wörtlich: «Ich schätze, dass es eine gewisse Auswirkung geben würde, aber ich denke, es wäre verheerend für unsere Konkurrenten und würde Tesla wenig schaden. Langfristig würde es Tesla wahrscheinlich sogar helfen, das wäre meine Vermutung.»

«Ohne diese Regulierung gäbe es Tesla nicht»

Musk beschreibt den Credit-Markt dazu als absatzabhängig. Andere Hersteller würden in der Regel abwarten, wie viele E-Fahrzeuge sie verkaufen, bevor sie Credits von Tesla erwerben, sagte er 2019.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom führt Teslas Erfolg auf das Regulierungssystem zurück. In Kalifornien hat Tesla bis Anfang des Jahres für rund 2,5 Milliarden Dollar Gutschriften erhalten. «Es gäbe Tesla nicht ohne die kalifornischen Regulierungsbehörden und die Regulierung», sagte er 2022 gegenüber dem «San Francisco Chronicle».