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Ihr Alten, beeilt euch und sterbt endlich

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 22. Januar 2013 , unter , | Kommentare (34)



Es gibt ein Sprichwort das lautet, die Menschlichkeit einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit den Jungen und den Alten umgeht. Die westlichen Industriegesellschaften müssen demnach unmenschlich sein, denn wie wir in der EU erleben ist die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen auf einem Rekordhoch, in den Südländern sogar bei über 50 Prozent. Trotz guter Ausbildung haben sie keinerlei Perspektive. Ein Skandal und ein Zeichen wie dieses Konstrukt der Elite total versagt hat.



Wie die Elite die Alten ansieht hat gerade der neue japanische Finanzminister geäussert. Taro Aso sagte am Montag, die Alten sollen sich "beeilen und sterben", um den Staat von der Last der medizinische Versorgung zu befreien. Aso ist der richtige Name für ihn, denn was er damit ausdrückt ist wirklich asozial und ein Affront für ein Viertel der 128 Millionen Japaner die über 60 sind.

Selber bereits 72 Jahre alt hat Taro Aso noch eine Beleidigung draufgesetzt, in dem er die Senioren die sich nicht selber ernähren können als "tube people" bezeichnete, also Schlauchmenschen, Menschen die an Schläuchen hängen und künstlich ernährt werden müssen. Das Gesundheitsministerium, fügte er hinzu, müsse "viele Millionen Yen pro Monat ausgeben," um einen einzelnen Patienten am Lebensabend zu erhalten.

Die neue Regierung plant die Sozialkosten im nächsten Budget zu reduzieren, welches im April wirksam wird. Aso brachte klar zum Ausdruck, die alten Menschen sind eine unnötige Last für die Finanzen des Staates.

"Es sollte verboten sein wenn man zum Leben gezwungen wird und eigentlich sterben will. Ich würde aufwachen und mich schlecht fühlen wenn ich wüsste, meine Behandlung wird vom Staat bezahlt," sagte er während einer Sitzung des nationalen Rates der Sozialversicherungsreform. "Das Problem wird nicht gelöst, ausser sie beeilen sich und sterben", sagte Aso.

Laut Studien wird der Anteil der Bevölkerung über 60 in den nächsten 50 Jahren auf 40 Prozent anwachsen. Die steigenden Sozialkosten, speziell für die Alten, war der Hauptgrund warum vergangenes Jahr entschieden wurde die Konsumsteuer auf 10 Prozent zu verdoppeln.

Es ist nicht das erste Mal, dass Aso als einer der reichsten Politiker Japans die Aufgabe des Staates für seine Senioren zu sorgen angezweifelt hat. Bereits 2008 als Premierminister beschrieb er "tatterige" Rentner als ein Last für die Steuerzahler, die besser auf ihre Gesundheit achten sollten.

"Ich sehe Leute die 67 oder 68 sind an Klassentreffen teilnehmen, die herumtattern und ständig zum Arzt laufen," sagte er bei einem Treffen von Ökonomen. "Warum soll ich für Leute zahlen die nur noch essen und trinken und sonst nichts tun?"

Andere beleidigende Sprüche hat er von sich gegeben, wie zum Beispiel, den Ärzten des Landes würde es an Verstand mangeln, die jungen Männer von heute seien für eine Ehe ungeeignet und er machte Witze über Alzheimerpatienten. Offensichtlich sieht er Japan als eine Firma an die Gewinn erwirtschaften muss und alles was kostet muss weg. Von gesellschaftlicher Verantwortung keine Spur.

Diese Einstellung der Privatisierung des Staates, der Austeritäts- massnahmen und Entsozialisierung wird auch bei uns mit aller Kraft umgesetzt. Mit der Schuldenkrise als Ausrede bauen die Politiker systematische alle sozialen Errungenschaften ab. Griechenland und die anderen Krisenländer dienen als Testfall wo es zuerst umgesetzt wird. Ziel ist es uns alles zu nehmen und in die totale Armut zu bringen.

Die Aufforderung des japanischen Finanzministers an die Alten, sie sollen endlich verschwinden, weil lästig, sie nur kosten und unnütz sind, gilt im Endeffekt für uns alle. Seit dem Fall der Mauer ist die sogenannte soziale Marktwirtschaft erledigt, mussten sie das Schaufenster zum östlichen Gegensystem nicht mehr ausschmücken, haben sie die Maske fallen gelassen und die Fratze der brutalen und kalten Konzerndiktatur ist zum Vorschein gekommen.

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Wegen der extrem hohen Arbeitslosigkeit in Spanien haben Aktivisten in einem Arbeitsamt in Madrid eine Flashmob-Aktion inszeniert:

Terrorangriff in Algerien von Kanadiern geplant

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 21. Januar 2013 , unter , | Kommentare (12)



Der Premierminister von Algerien, Abdelmalek Sellal, gab heute bekannt, 29 Islamisten wurden bei dem Geiselbefreiung getötet und 3 wurden gefangen genommen. Der Angriff auf den Erdgaskomplex Ain Amenas wurde von zwei Kanadier geplant, einer davon hiess "Chedad", und die Terroristen wollten die Anlage in die Luft sprengen, sagte Sellal.



Pässe die auf den Leichen von zwei Terroristen gefunden wurden identifizierten sie als Kanadier. Sie sollen laut Offiziellen über Libyen eingereist sein und sich der Al-Kaida angeschlossen haben. Die französische Zeitung "Le Parisien" meldet, es soll "mindestens ein Franzose" unter den Terroristen sein.

Insgesamt sind 37 ausländische Arbeiter während der viertägigen Belagerung getötet worden. Fünf werden noch vermisst. Unter den getöteten sind 6 Briten, 3 Amerikaner und 12 Japaner. Der kanadische Aussenminister, John Baird, sagte sein Land könnte nicht bestätigen, dass Kanadier den Terrorangriff geplant hätten.

Nordamerikanischer Akzent der Terroristen

Riad, ein algerischer Angestellter der japanischen Firma JGC beschrieb die Ereignisse als Zeuge und erzählte wie drei seiner japanischen Kollegen hingerichtet wurden, nach dem die Islamisten den Bus der sie zum Flughafen bringen sollte angegriffen wurde.

"Wir waren entsetzt als wir die Gewehrsalven um 5:30 Uhr am Mittwoch hörten, nach dem wir realisierten, dass sie gerade unseren japanischen Kollegen getötet hatten der fliehen wollte," sagte er.

Die Terroristen führten dann die Passagiere zum Wohnlager der Anlage wo sie hunderte ausländische und algerische Geiseln bereits eingesammelt hatten.

"Die Terroristen riefen 'öffnet die Tür' mit einem starken nordamerikanischen Akzent und eröffneten das Feuer. Zwei andere Japaner starben und wir fanden vier weitere japanische Leichen im Lager," sagte Riad.

Algerier lehnten Verhandlungen ab

Der Anführer des lokalen Al-CIAda Ablegers, die Mulathameen Brigade oder "Maskierte Brigade", Mokhtar Belmokhtar, hat die Verantwortung für den Angriff übernommen. Er hat heute eine Mitteilung über die mauretanische Nachrichtenagentur ANI herausgegeben, in dem er mit weiteren Attacken gegen die Länder gedroht hat, die in Mali involviert sind, wenn sie nicht ihre Intervention beenden.

In der Verlautbarung der Gruppe gaben sie ihre Version der Ereignisse bekannt und sagten, die Operation wäre lange geplant gewesen. Während der Belagerung hätten sie mit den Ölfirmen verhandelt, "westliche und algerische", und "hochrangige Offizielle des Geheimdienst", aber die Algerier hätten entschieden anzugreifen. Die Verhandlungen wurden abgelehnt mit der Begründung, "wir verhandeln nicht mit Terroristen". Demnach sind die Algerier für das Blutvergiessen verantwortlich und nicht sie.

Es werden jetzt tatsächlich Beschuldigungen laut, nicht die Terroristen sondern die algerischen Sicherheitskräfte haben die vielen Toten verursacht. Erste Priorität soll die Tötung der Geiselnehmer gewesen sein und nicht die Rettung der Geiseln. So wurde ein Konvoi der Terroristen und Geiseln aus der Werksanlage fuhr von Helikoptern in die Luft gesprengt.

Auch Obama lehnte Verhandlungen ab

Das Weisse Haus hat bestätigt, drei Amerikaner starben durch den Angriff. Sieben hätten überlebt. Die Terroristen hätten angeboten, zwei Geiseln freizulassen im Austausch mit zwei Gefangenen die in den USA einsitzen: Omar Abdel Rahman, ein blinder Scheich, der als Drahtzieher einer Verschwörung zur Sprengung von Wahrzeichen in New York verurteilt wurde und der spirituelle Anführer der Täter des Bombenanschlags auf das World Trade Center 1993 gilt, und Aafia Siddiqui, ein pakistanischer Wissenschaftler der verurteilte wurde in Afghanistan zwei US-Soldaten angeschossen zu haben. Obama lehnte aber den Austausch und die Verhandlungen dazu ab.

Frage an Cameron wegen Unterstützung der Al-Kaida in Syrien

Interessant ist, im britischen Unterhaus hat die Abgeordnete der Labor Party, Gisela Stuart, den britischen Premier David Cameron am Montag gefragt, ob er denn sicher sei, Grossbritannien würde nicht Al-Kaida Terroristen in Syrien unterstützen, die gleichen Leute die man jetzt in Algerien und Mali sich entgegenstellt.

Cameron antwortete, selbstverständlich gibt es Elemente in der syrischen Opposition die extreme Ansichten hätten und extreme Mittel einsetzen und sie wären sehr besorgt darüber. Aber die ganze syrische Opposition so zu bezeichnen wäre nicht richtig.

Endlich gibt einer dieser kriminellen Kriegsverbrecher zu, sie unterstützen die Al-Kaida in Syrien und benutzen sie um Assad zu stürzen, was wir schon lange sagen. Klar sind nicht alle "Rebellen" die in Syrien wüten bewaffnete islamistische Terroristen aus dem Ausland. Es gibt einige friedliche Syrer die mit Protestplakaten mitten im Kugelhagel zwischen den Kämpfenden rumlaufen (lach).

Rekapitulieren wir: Es gibt die offizielle Aussage der algerischen Regierung, der Überfall auf die Erdgasanlage wurde von zwei kanadischen Staatsbürgern geplant. Einer davon soll den Namen "Chedad" haben. Ein Franzose war auch möglicherweise beteiligt. Laut Zeugen gab es Terroristen die perfektes nordamerikanisches Englisch sprachen. Verhandlungen während der viertägigen Belagerung durch die algerischen Sicherheitskräfte wurden von Seiten Algiers und Washingtons abgelehnt. Die Algerier griffen an und dabei wurden die meisten Terroristen und auch Geiseln getötet.

Meine Frage dazu: Ist die CIA nicht in der Lage arabische Terroristen einzusetzen? Kann sie nur irgendwelche missmutige Idioten vor einer Moschee in Brooklin rekrutieren für ihre "false flag" Operationen?

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Für alle Muslime die laufend behaupten, es gibt keine Salafisten und auch nicht glauben wie brutal sie vorgehen, dort wo sie die Herrschaft übernommen haben, guckt euch das Interview mit dem Bürgermeister von Timbuktu an. Er sagt: "Alle Menschen die dort nur Freude zeigen oder nur eine Zigarette rauchen, werden ohne Gnade hingerichtet."

Die 10 Konzerne die am meisten von Kriege profitieren

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (14)



Das Stockholmer internationale FriedensforschungsInstitut (SIPRI) hat in seinem Jahrbuch für 2012 die weltweiten Waffenverkäufe und Militärdienstleistungen der 100 grössten Waffenkonzerne für das Jahr 2010 zusammengezählt und aufgelistet. Der Umsatz beläuft sich auf 411,1 Milliarden Dollar. Seit 2002 sind die gesamten Waffenverkäufe der 100 grössten Waffenproduzenten um 60 Prozent gestiegen.



In ihrem Jahrbuch werden die top-100 Waffenproduzenten aufgelistet. Die obersten 10 Firmen verbuchten alleine einen Umsatz für 2010 von 230 Milliarden Dollar, mehr als die Hälfte der Waffenverkäufe für dieses Jahr.

Obwohl fast die gesamte Wirtschaft 2010 einen Umsatzrückgang wegen der Finanzkrise feststellen musste, haben die Geschäfte der Waffen- und Sicherheitsindustrie weiter zugenommen. Sie leiden nicht unter der Krise.

Da die moderne Kriegsführung immer mehr ferngesteuerte Fluggeräte einsetzt und aus der Luft Angriffe durchführt, statt Truppen und Fahrzeuge am Boden zu verwenden, ist es nicht verwunderlich wenn 7 der 10 grössten Firmen in der Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Von den 100 aufgelisteten Firmen haben 44 ihr Hauptquartier in den USA. Die amerikanischen Firmen machen dabei mehr als 60 Prozent der gesamten Waffenverkäufe der 100 Firmen aus. 7 der Top10 sind US-Firmen, eine ist aus Grossbritannien, eine aus Italien und und eine ist ein EU-Konglomerat.

Hier die 10 Konzerne die am meisten von Kriege profitieren:

1. Lockheed Martin (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $35,73 Milliarden
Gesamtunsatz 2010: $45,80 Milliarden
Gesamtgewinn: $2,93 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 132'000

2. BAE Systems (GB)

Rüstungsumsatz 2010: $32,88 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $34,61 Milliarden
Gesamtgewinn: $1,67 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 98'200

3. Boeing (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $31,36 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $64,31 Milliarden
Gesamtgewinn: $3,31 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 160'500

4. Northrop Grumman (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $28,15 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $34,76 Milliarden
Gesamtgewinn: $2,05 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 117'100

5. General Dynamics (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $23,94 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $32,47 Milliarden
Gesamtgewinn: $2,62 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 90'000

6. Raytheon (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $22,98 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $25,18 Milliarden
Gesamtgewinn: $1,88 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 72'400

7. EADS (EU)

Rüstungsumsatz 2010: $16,36 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $60,60 Milliarden
Gesamtgewinn: $0,73 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 121'690

8. Finmeccanica (ITL)

Rüstungsumsatz 2010: $14,41 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $24,76 Milliairden
Gesamtgewinn: $0,74 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 75'200

9. L-3 Communications (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $13,07 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $15,68 Milliarden
Gesamtgewinn: $0,96 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 63'000

10. United Technologies (USA)

Rüstungsumsatz 2010: $11,41 Milliarden
Gesamtumsatz 2010: $54,33 Milliarden
Gesamtgewinn: $4,71 Milliarden
Gesamtbeschäftigte: 208'220

Wir können davon ausgehen, die Umsätze der Rüstungsfirmen sind 2011 und 2012 weiter gestiegen. Neue Kriege und Konflikte sind jedes Jahr dazugekommen. Wie ich schon oft gesagt haben, Krieg ist das beste Geschäft ... und auch noch krisensicher. Diese Maschinerie muss auch durch neue Kriege immer gefüttert werden. Deshalb ist Frieden nicht akzeptabel. Wo kommen wir da hin wenn es Frieden geben würde? Denken wir doch an die Millionen von Arbeitsplätze und Milliarden an Profit für die Aktionäre. Echt krank das ganze.

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Gaddafis Vorhersage hat sich bewahrheitet

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 20. Januar 2013 , unter , , , | Kommentare (69)



Kurz nach Beginn des von der NATO inszenierten Umsturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen im Februar 2011 warnte er den Westen vor den Konsequenzen. Wenn seine Regierung stürzen sollte, sei ganz Nordafrika vor einer Terrorwelle bedroht. Sein Land sei doch ein bedeutender Partner im Kampf gegen die radikal-islamischen Terroristen. Dem Land komme eine wichtige Aufgabe beim Schutz des Friedens in der Region sowie in der Welt zu. Deshalb würde er nicht verstehen, warum der Westen sich mit Al-Kaida verbündet hätte um ihn zu stürzen. Er sagte damals, wenn er fallen würde, dann würde Chaos und ein Krieg Nordafrika überziehen. Sieht so aus wie wenn seine Warnung richtig war und jetzt seine Vorhersage eingetroffen ist.



Der euphorische Sturz der Diktatoren in Tunesien, Ägypten und Libyen hat seinen Preis. Eines hatten diese Machthaber gemeinsam, unter ihnen gab es keinen radikalen Islamismus, oder sie hatten ihn mindestens unter Kontrolle. Durch ihre Entfernung mit dem sogenannten "arabischen Frühling" wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Spätestens durch die Ermordung des amerikanischen Botschafter in Bengasi und Stürmung des US-Konsulat hat der Westen erkennen müssen, die Kämpfer des Dschihad die sie rekrutierten, mit Waffen versorgten und gegen Gaddafi einsetzten, haben sich gegen sie selber gewendet und die Situation ist viel schlimmer als vorher.

Nicht nur haben die radikalen Islamisten in Libyen die Macht übernommen und das Land in ein Terrorregime verwandelt, sondern von dort aus wird der Kampf für einen Sturz der säkularen Regierungen in alle Nachbarstaaten getragen. Jetzt sind französische Soldaten und militärisches Gerät nach Mali entsandt worden, um vorrückende islamistische Kämpfer zurückzudrängen, die bereits Zweidrittel des Landes kontrollieren. In Algerien hat eine Bande von Al-Kaida Terroristen die aus Libyen über die Grenze kamen eine Gasförderanlage überfallen und mehr als 40 Geiseln genommen. Die Befreiung ist jetzt mit einem Blutbad zu Ende gegangen.

In Syrien genau so. Auch da verwendet der Westen die Dienste der extrem ausgerichteten Dschihadisten um Assad zu stürzen. Sie werden sogar aus den bekannten Kampfgebieten der Islamisten in Tschetschenien, Afghanistan und Pakistan rekrutiert, mit Türkish Airlines in die Türkei eingeflogen, in Lager an der Grenze ausgebildet und mit Waffen versorgt, um sie nach Syrien zu schicken, damit sie dort Terror und Chaos verbreiten. Die westlichen Medien haben die Aufgabe, die Darstellung der Situation völlig umzukehren und die Massaker an der Zivilbevölkerung der syrischen Armee anzuhängen, damit die NATO einen Grund hat aus "humanitären Gründen" intervenieren zu können.

Bereits in der 80-Jahren in Afghanistan hat Washington die Kämpfer des Dschihad benutzt um gegen die sowjetischen Besatzer einen Krieg zu führen. Die CIA erschuf damals diese Terrororganisation, die sie selber "Al-Kaida" nannte, und setzte Osama Bin Laden als ihren Führer ein. Die Aufgabe war es schon damals, eine unliebsame sozialistische Regierung in Kabul zu stürzen und den Erzfeind Sowjetunion ihr eigenes Vietnam-Debakel zu bescheren. Nach dem "Sieg" über die Sowjets sind die "Helden von Afghanistan", wie sie Präsident Ronald Reagan nannte, nicht einfach verschwunden, haben sich die gelieferten Waffen nicht einfach in Luft aufgelöst, sondern wurden dann gegen den "grossen Satan" selber eingesetzt. Damit hatte man den Grund in Afghanistan einzumarschieren.

Jetzt ist es nicht so, dass die Politiker, Militärs und Strategen in Washington, Brüssel, London und Paris völlig verblödet sind und nicht wissen was sie tun. Wenn sie diese Taktik schon seit bald 30 Jahren einsetzen und jeweils das Resultat daraus kennen, dann muss es ganz klar Absicht sein. Sie benutzen die Terroristen als Werkzeug um Regierungen zu stürzen und wollen bewusst danach verbrannte Erde hinterlassen. Ausserdem können sie so ihre Interventionen begründen, sich als Retter der Zivilbevölkerung aufspielen. Dabei töten sie mit ihren Bombenangriffen mehr Menschen in einer Woche als die Diktatoren in ihrer ganzen jahrzehntelangen Herrschaft.

Ich will jetzt nichts beschönigen oder verniedlichen, aber wie viele der eigenen Bevölkerung hat Saddam Hussein in den 30 Jahren wo er im Irak regierte töten lassen? Es sind höchstens 10'000 wenn überhaupt so viel. Wer sich gegen ihn stellte wurde entfernt, gar keine Frage. Damals war er "unser" Diktator und durfte das. Dafür hatten die Iraker einer der höchsten Lebensstandards in der arabischen Welt, mit bester sozialer und medizinischer Versorgung in Sicherheit. Die verschiedenen Religionen und ethnischen Gruppen konnten frei ihren Glauben und ihre Kultur ausleben.

Durch die Sanktionen und den ersten und zweiten Golfkrieg den die Amerikaner gegen den Irak führten und eigentlich immer noch führen, denn sie sind ja noch dort, sind mindestens 2 Millionen Menschen getötet worden und 6 Millionen haben ihr Zuhause verloren. Die Infrastruktur des Irak ist völlig zerstört, Strom und Wasser fliessen nur sporadisch, die medizinische Versorgung und die der Lebensmittel ist katastrophal, es gibt keine Sicherheit, Terror und Angst beherrscht das tägliche Leben und die Iraker haben keinerlei Perspektive für eine Besserung. Und das nach 10 Jahren amerikanischer Besatzung!!!

Das gleiche trifft auf Libyen zu. Die Iraker und Libyer wünschen sich die Zeit von Saddam und Gaddafi zurück. Damals konnten sie wenigstens ein gutes Leben führen, ihre Kinder bekamen eine ordentliche Ausbildung, es gab genug Arbeit und für die Bedürftigen soziale Programme, niemand hatte Angst zu jeder Tageszeit auf die Strasse zu gehen, die Ausübung des jeweiligen Glaubens war gesichert, auch wenn sie politisch gesehen den Mund halten mussten. Jetzt sind sie von der NATO und den Amerikanern "befreit" worden und ihre Leben besteht nur aus Tod, Elend und Angst.

Es geht mir überhaupt nicht darum, irgendwelche Diktatoren gut zu finden, sondern ich bin grundsätzliche gegen fremde Einmischung. Welche Regierung oder Gesellschaftsform ein Land haben soll, ist alleine die Angelegenheit der Bewohner. Nur sie dürfen etwas ändern, einen Machthaber absetzen wenn sie ihn nicht mehr wollen. Die Revolution darf nur von innen kommen. Dieses arrogante Gehabe des Westens, jedem Land von aussen diktieren zu wollen wie sie zu leben haben und wer sie regieren soll, ist völlig unakzeptabel. Es ist der Hauptgrund für alle Kriege.

Das Paradoxe ist, durch die Interventionen des Westens wie in Libyen sind die Freiheiten noch eingeschränkter als vorher, denn die Islamisten herrschen mit ihrer Scharia und zwingen alle sich ihrer perversen Auslegung des Koran zu unterwerfen. Die Salafisten sprengen die alten islamischen Kulturbauten in die Luft, verbrennen die historischen islamischen Schriften, zerstören christliche Kirchen und Friedhöfe, vertreiben und massakrieren die "Ungläubigen" und zwingen ihre intolerante Gesellschaftsform auf.

Das hat die Mehrheit der Syrer erkannt was ihnen blüht wenn sie auch "befreit" werden. Sie wollen nicht vom Westen zu ihrem "Glück" gezwungen werden und wollen keinen gewaltsamen Umsturz von Assad. Nicht weil sie ihn so toll finden, sondern weil er das geringste Übel ist. Schon gar nicht wollen sie von den Wahhabiten und ihrer teuflischen Ausgeburt den Salafisten befreit werden, damit dann eine intolerante religiöse Terrorherrschaft über das Land regiert. Deshalb hat Assad sehr viel Unterstützung in der syrischen Bevölkerung, deshalb kämpft die syrische Armee gegen die fremden Eindringlinge und deshalb ist der "Regimewechsel" in Syrien ins Stocken geraten.

Aber wie gesagt, das ist alles vom Westen so gewollt. Zerstören und Plattmachen, um Chaos und Unfrieden zu verbreiten. Am perfidesten ist die Taktik, die nützlichen Idioten der Al-Kaida dafür einsetzen. Wie ich schon mal sagte, sie engagieren Brandstifter damit diese die Häuser anzünden, um die Hausbesitzer zu vertreiben, damit sie dann als Feuerwehr einrücken können. Dann ist aber nur noch verkohlte Asche übrig und die Menschen die "gerettet" wurden sitzen in Trümmern. Erinnert irgendwie an die Taktik der Alliierten im Bombenkrieg gegen Deutschland und Japan. Welchen militärischen Zweck hatte es die ganzen Städte mit Bombenteppichen und sogar mit Atombomben von der Landkarte zu tilgen, bei dem Millionen von Zivilisten getötet wurden?

Wenn das nicht ein höchst krimineller Völkermord und ein Kriegsverbrechen war, dann weis ich auch nicht wie man es beschreiben soll. Aber die "Sieger" schreiben die Geschichte und verdrehen alles, auch heute, damit ihre Verbrechen als gute Taten ausschauen. Das war in Vietnam auch so, wo die US-Armee nach dem Motto vorging, "wir mussten das Dorf zerstören, um es zu retten." Klar, wenn alle Bewohner mit einem Feuerball aus Napalm verbrannt waren, gab es auch keine feindlichen Vietcong mehr.

Die überlebenden Menschen wurden nicht befreit, sondern in die Steinzeit zurückversetzt. In den arabischen Ländern werden sie in die Wüste zurückgebombt. Es geht um Vernichtung, damit sie sich nie mehr erholen können, damit ihre Kultur für immer ausradiert ist und sie am Boden dahinvegetieren. Wenn man ihnen überhaupt einen Wiederaufbau erlaubt, wie in Deutschland und Japan, dann nur mit einem ewig wehrenden Schuldgefühl und mit dem "Privileg", als ausgebeutete Sklaven Qualitätsprodukte für die Herrscher der Welt produzieren zu dürfen.

Was jetzt in Nordafrika abgeht ist nicht ein Kampf gegen die bösen islamistischen Terroristen, denn diese gehören ja zum Spiel als Schachfiguren und Bauernopfer dazu. Es geht um einen Grund zu haben die Länder zu bombardieren und dort einmarschieren zu können. Man erschafft zuerst das Problem, um dann "die Lösung" zu liefern.

Die Regierung von Mali hat uns um Hilfe gebeten, deshalb müssen wir dort hin ... lach, ja sicher. Wenn die Amerikaner und Europäer einfach so einmarschieren würden, um die Ressourcen zu plündern, dann kämen die ganzen kolonialen Erinnerungen und Ressentiment wieder hoch und es gebe Widerstand in Afrika. Der Trick ist, man lässt die eigenen Terroristen einsickern, erschafft einen Konflikt und dann rufen die betroffenen Länder die ehemaligen Kolonialherren selber um Hilfe und bittet sie ins Land. Ist doch psychologisch gesehen genial.

Die Opfer rufen ihre ehemaligen Vergewaltiger um Hilfe, um wieder vergewaltigt zu werden. Wie krank und abartig ist das denn?

Ihr glaubt doch nicht was Hollande sagt, der Militäreinsatz Frankreichs in Mali wird nur von kurzer Dauer sein. Also nur bis die eigenen malischen Kräfte auch von der deutschen Bundeswehr ausgebildet sind und selber den Kampf übernehmen können. Was für eine Lüge und Verarsche. Das funktioniert nicht in Afghanistan und im Irak ebenfalls nicht. Meistens ist es so, wo immer die westlichen Militärkräfte einmarschieren und Basen errichten, wird man sie nie mehr los. Sie hängen an einem wie blutsaugende Zecken. Fast 70 Jahre nach dem II. Weltkrieg sind Deutschland und Japan immer noch von den "Befreiern" besetzt. Was haben die denn dort noch zu suchen?

Für was wurde AFRICOM geschaffen mit seinem Hauptquartier in Stuttgart? Es geht um die militärische Eroberung Afrikas wegen der unglaublichen Menge an Bodenschätze die es dort gibt. Das Pentagon hat öffentlich verkündet was ihre Strategie ist, nämlich in den nächsten Jahren in über 30 afrikanischen Ländern Truppen zu stationieren, im "selbstlosen" Kampf gegen den Terror natürlich. In Wahrheit geht es darum, bevor man die Ressourcen den Chinesen überlässt, die als grosse Konkurrenten dort auftreten, muss man Stiefel am Boden haben und die Länder unter Kontrolle bringen.

Gaddafi musste deshalb fallen, weil er genau diese Rekolonialisierung Afrikas verhindert hat und im Wege stand. Er war derjenige der sich über Jahrzehnte für ein starkes und unabhängiges Afrika einsetzte, welches sich nicht mehr ausbeuten lassen wollte, sondern mit neuen Selbstvertrauen auf der Weltbühne auftreten. Das ist ihm auch im gewissen Sinne gelungen und er musste deshalb als Symbolfigur dieser emanzipatorischen Bewegung und afrikanischen Union vom Westen entfernt werden. Das ist der ganze Grund.

Was uns erzählt wurde, er war ein böser Diktator der sein Volk unterdrückte und deshalb musste der ach so gute Westen einen Krieg führen, um ihnen zu stürzen, sind die üblichen Märchen für die Gutmenschen, die jede tränendrückende Medienlüge schlucken. Es ist ja auch so einfach, erzähle im TV, da ist einer der Kinder frisst und Frauen misshandelt, dann hat man alle Schwarzen, Grünen und Roten auf seiner Seite und sie befürworten ohne Gewissenskonflikt einen Bombenkrieg. Der Balkankrieg wurde auch so begründet.

Dass die Bomben der NATO viel mehr Kinder und Frauen töten als der Bösewicht es je getan hat ist dann Kollateralschaden, ein notwendiges Übel, wird ausgeblendet und verschwiegen. Mindestens 80'000 tote Zivilisten hat die "Befreiung" Libyens durch die NATO gekostet und das Land liegt in Trümmern.

Was Gaddafi auch gelungen ist, er hat die ganzen ethnischen und stammesbedingten Differenzen in Nordafrika unter Kontrolle gehabt. Das ist jetzt vorbei und der Deckel der den Topf zuhielt ist entfernt. Jetzt sind die Terrorbanden bis zu den Zähnen bewaffnet, modernste Waffen die ihnen die Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar im Kampf gegen Gaddafi geliefert haben und breiten sich in die Nachbarländer aus. Aber das ist so gewollt.

Algerien steht als nächster auf der Liste, denn die Regierung in Algier ist auch ein Hindernis bei dieser westlichen Rekolonialisierung Afrikas. Da können die Algerier noch so kooperativ sein im "Kampf gegen den Terror", was ja Gaddafi auch war, sie kommen früher oder später dran. Was im Erdgaskomplex Ain Amenas passierte ist der erste Schritt dazu.

Entweder verstehen diese "Rebellen" nicht, sie sind in den Augen des Pentagon und der CIA nur nützliche Idioten, die je nach Bedarf mal benutzt und mal bekämpft werden. Oder sie wissen es und meinen, wir lassen uns gerne vom "grossen Satan" bewaffnen und missbrauchen, damit sie so ihre eigene Agenda der radikalen Islamisierung durchbringen.

Jedenfalls arbeiten beide Seiten nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Nur Verräter ohne Skrupel handeln so und bilden eine teuflische Allianz.

Mali ist deshalb ein Ziel der westlichen Interessen, weil es über grosse Vorkommen an Erdöl, Uranium, Gold und Phosphate verfügt. Würde der Hauptexport des Landes nur aus Palmendatteln bestehen, würde sich kein Schwanz für das Land interessieren.

Früher ist der Oberterrorist Osama Bin Laden immer in dem Land passend aufgetaucht, welches man wegen der Bodenschätze, ich meine, wegen dem "Krieg gegen den Terror" angreifen wollte. Jetzt ist es die "Al-CIAda" die man einschleust, damit sie ihren Terror im gewünschten Zielland verbreiten. Gaddafis Vorhersage, nach seinem Sturz wird ganz Nordafrika von einer Terrorwelle überrollt, hat sich bewahrheitet.

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Versuchter Mord an bulgarischen Oppositionsführer

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 19. Januar 2013 , unter | Kommentare (27)



Während einer Ansprache anlässich des Parteikongress in Sofia ist am Samstag ein Mann auf die Bühne gesprungen und hat eine Pistole auf den Anführer der ethnisch türkischen Partei gerichtet.



Der Schuss ging aber nicht los und der Mordversuch misslang. Sicherheitsleute stürzten sich auf den Attentäter und überwältigten ihn.

Ahmed Dogan, der langährige Parteichef der Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS), kam unverletzt davon.



Die Polizei meldet, sie hätten einen 25-jährigen Mann aus der Schwarzmeerstadt Burgas verhaftet, der auch noch zwei Messer bei sich getragen hat. Es soll sich um einen vorbestraften bulgarischen Nationalisten handeln.



Die DPS Partei vertritt die ethischen Türken und andere Moslems in Bulgarien, die ca. 12 Prozent der Bevölkerung von 7,3 Millionen ausmacht. Sie wird häufig vereinfacht als „Türkenpartei“ bezeichnet.

Die türkische Minderheit bildet gemeinsam mit anderen muslimischen Minderheiten, wie den Pomaken, sowie Roma den Kern ihrer Wählerschaft.

Seit September 2007 ist bekannt, dass Dogan aktiver Mitarbeiter der ehemaligen kommunistischen bulgarischen Staatssicherheit war.

Dogan wird wegen seinem autoritären Führungsstil kritisiert, aber auch die sehr starre innere Struktur der Bewegung sowie die unklare Finanzierungslage, die regelmässig Gerüchte hervorruft, Dogans Partei werde in Wahrheit von der Türkei aus finanziert und verfolge dementsprechend türkische Interessen in Bulgarien. Dem hat Dogan mehrmals widersprochen.

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Analyse:



Nach genauem Hinsehen sieht die Waffe nach einer EKOL Volga 9mm Blank-Pistole aus. Das heisst, sie schiesst Platzpatronen. Sehr merkwürdig. Wieso soll der Attentäter mit so einer Imitation einen Anschlag verüben, ausser sie wurde zu einer echten Waffe umgerüstet. Das Gebastle würde auch erklären warum sie nicht losging.



Normalerweise wenn man den roten Punkt sieht dann heisst es, die Waffe ist entsichert und feuerbereit, wie hier zu sehen.

Hier ein Muster als Vergleich:



Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ein echter Anschlag mit einer umgebauten Schreckschusswaffe die nicht funktionierte, oder es ist eine Show vor Publikum und Kameras, ein inszenierter Anschlag auf sich selber, um Popularität zu gewinnen.

Welcher Krieg soll denn kommen?

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (16)



Öfters werde ich nach meinen Warnungen angesprochen, ja aber einen Krieg in Europa könne man sich nicht vorstellen, wenn ich historische Beispiele bringe was wegen einer Weltwirtschaftskrise als "Lösung" passiert. Daran sehe ich wie eurozentrisch die Leute sind, wie wenn sich die Welt nur um Europa dreht. Wer sind wir schon? Ein Kontinent der sich selbst zerstört, sich in ein Altersheim verwandelt und am abserbeln ist. Die Zukunft liegt im Osten. Ich rate jedem jungen Menschen Russisch und Chinesisch zu lernen, wenn man clever ist.

Wer sich das chinesische und japanische Fernsehen in letzter Zeit angeschaut hat muss den Eindruck gewinnen, der Ausbruch eines Krieges zwischen China und Japan steht unmittelbar wegen der umstrittenen Inseln bevor, die Japan Senkaku nennt und die Chinesen Diaoyu, die beide Seiten vehement beanspruchen. Es geht nicht um die Felsen im Meer sondern was im Meer an Ressourcen liegt, hauptsächlich ergiebige Gasvorkommen. Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe der Kontrahenten kreuzen über und rund um die Inseln herum und berühren sich fast. Ein nervöser Finger am Abzug der als Kriegsakt ausgelegt wird und es geht los.



Hillary Clinton ist wieder auf den Beinen und hat bei einem Treffen mit ihrem japanischen Amtskollegen Fumio Kishida die chinesische Regierung wegen des Streits mit Japan über die Inseln im Ostchinesischen Meer gewarnt. Clinton rief die chinesische Regierung am Freitag auf, nicht die Kontrolle über die im Mittelpunkt des Streites mit Japan stehenden Inseln zu fordern.

"Wir möchten keine Aktion durch niemanden sehen, welche die Spannungen wegen einer Fehlkalkulation erhöhen lässt, die den Frieden, die Sicherheit und das Wirtschaftswachstum in dieser Region untergräbt," sagte Clinton. Washington macht einen auf neutralen Friedensstifter, dabei benutzt es Japan als Werkzeug um die Machtausweitung Chinas einzuschränken.

Laut japanischen Medien hat der Generalstab der chinesischen Volksbefreiungsarmee (PLA) das gesamte Militär angewiesen, die Mission für 2013 lautet, "sich auf einen Krieg vorzubereiten". Diese Nachricht wurde am 14. Januar in der Militärzeitung "PLA Daily" so veröffentlicht. Dazu kommt noch, die staatlichen Medien, wie China Central Television (CCTV), hat spezielle Sendungen in den letzten Tagen ausgestrahlt, die einen Krieg mit Japan ausmalen.



Ist ja nicht so wie wenn es zwischen den beiden Ländern noch nie einen Krieg gegeben hätte. Zu Erinnerung, es gab den Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg von 1894/1895, wobei das Kaiserreich Japan Taiwan annektierte. Dann, die Weltwirtschaftskrise von 1929 hatte auch Japan schwer getroffen. Als Lösung für die Krise sahen viele Politiker und Militärs nur den Ausweg einer Eroberung und Kolonisierung Chinas. Die Mandschurei, Korea und Taiwan waren bereits in das japanische Reich eingegliedert worden. Kurz vor dem II. Weltkrieg fand der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg statt, die umfassende Invasion der Japaner in China, die am 7. Juli 1937 begann und bis zum 9. September 1945 dauerte.

Die Bedeutung eines militärischen Konflikt heute muss ich nicht lange erklären, denn dann stehen sich Japans Schutzmacht USA und China gegenüber, beides Atommächte. In anderen Teilend der Welt treffen die geopolitischen Machtinteressen von China und USA auch ständig aufeinander, in Südostasien, Zentralasien, Mittleren Osten, Afrika und Südamerika. Die Chinesen versuchen alles um die Nahrungs- und Rohstoffquellen für ihre Population von 1,34 Milliarden Menschen und boomende Wirtschaft zu sichern und die Amerikaner wollen es verhindern, um weiter die Nummer 1 spielen zu können. Wer war bisher der grösste Abnehmer der Exporte von Erz in Mali? China!!! Was für ein Zufall.

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Die Marine Japans demonstriert ihre Stärke:



Laut neuester Mitteilung der japanischer Küstenwache vom Samstag sind drei chinesische Kriegsschiffe in das von Japan beanspruchte Seegebiet um die Inseln von Senkaku eingedrungen. Zu den chinesischen Schiffen wurde ein Schiff der japanischen Küstenwache geschickt um die Forderung zu übermitteln, die japanischen Territorialgewässer so schnell wie möglich zu verlassen.

Es tobt ein globaler Währungskrieg

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 18. Januar 2013 , unter , , | Kommentare (17)



Es findet schon länger ein Wettlauf zwischen den Industriestaaten statt, wer seine Währung noch mehr abwerten kann. Aktuell wird der Euro gegenüber allen wichtigen Währungen nach oben gepuscht. Der Kurs des Dollar, Pfund, Yen und Schweizer Franken haben gegenüber den Euro erheblich verloren, oder umgekehrt, der Euro ist gegenüber den wichtigsten Währungen auf eine Hoch wie seit 12 Monaten nicht mehr. Das bedeutet, alle Länder der Eurozone verlieren dadurch auf dem Weltmarkt ihre Konkurrenzfähigkeit. Deshalb hat "Eurowächter" Jean Claude Juncker bei einem Treffen von Wirtschaftsleuten in Luxemburg gesagt, der Wechselkurs des Euro zum Dollar sei „gefährlich hoch“. Der globale Währungskrieg ist voll in Gange.



So hat zum Beispiel der Franken in den letzten Tagen um 5 Rappen zugelegt und ist auf 1,25 gestiegen, hat damit den höchsten Stand seit Mai 2011 erreicht. Auch gegenüber dem Dollar stieg der Kurs des Euro: Er hielt sich knapp unter 1,34 Dollar und damit in der Nähe seines Elf-Monatshochs. Das britische Pfund fiel gegen Euro auf ein Zehn-Monatstief von 1,192 gegenüber den Euro. Beim Yen ist es noch krasser. Seit dem Sommer ist die japanische Währung gegenüber den Euro von 94 auf aktuell 120 Yen gestiegen. Dies bedeutet, im internationalen Vergleich werden die Exporte aus dem Euroraum gegenüber allen wichtigen Währungen teuerer und damit weniger attraktiv.

Das Ziel dieses Krieges ist die eigene Währung noch schneller und brutaler zu entwerten als die anderen es tun. Eine Selbstvernichtung die völlig konträr zur eigentlichen Aufgabe der Zentralbanken ist. Die Währungshüter tun alles, nur nicht die Kaufkraft des Gelds das sie hüten erhalten. Durch die Entwertung der eigenen Währungen versucht man die Schuldlast zu reduzieren, die Wirtschaft zu stimulieren und die Exporte anzukurbeln. Den Preis dafür trägt die Bevölkerung durch Inflation.

Die Verteuerung der Produkte und Dienstleitung der Länder in der Eurozone wird den "Exportweltmeister" Deutschland treffen, aber noch viel mehr die sowieso schon am Boden liegenden Südländer. Sie leiden schon lange von einem für sie überbewerteten Euro und müssten dringend um mindestens 30 Prozent abwerten, so wie sie es früher mit eigenen Währung machen konnten. Ein Kursanstieg des Euros ist jetzt ein weiterer Todesstoss für sie. Wann kapieren die Euro-Turbos endlich, die Zwangsjacke der Gemeinschaftswährung für die EU führt zur Vernichtung der Mitgliedsländer.

Frankreich kann diese Teuerung des Euros ebenfalls überhaupt nicht brauchen. Viele Exportfirmen stehen vor der Pleite. Der Wirtschafts- rückgang in der Eurozone wird sich 2013 noch mehr beschleunigen wenn weniger exportiert wird und in einer totalen Depression enden. Die Autoindustrie hat jetzt schon einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen und wird nur durch den Export einigermassen am Leben gehalten. Wenn aber die Preise für die Käufer ausserhalb Europas steigen, wird sicher weniger auch dort verkauft. Egal wie, noch mehr Werke werden stillgelegt und Arbeitsplätze verloren gehen.

Wer steckt dahinter? Es sind die Zentralbanken in den USA, Japan und England die meinen sie können mit Gelddrucken einerseits die Megaschulden weginflationieren und anderseits ihr Wirtschaft ankurbeln, in dem sie ihre Währungen abwerten, auf Kosten Europas. China und Brasilien spielen auch mit den Währungskursen und die Schweizer Nationalbank mischt auch in dieser Kursmanipulation kräftig mit und drückt den Eurokurs nach oben. Mit fast einer Halben Billion an Devisen in der Kasse kann man mächtig in diesem "wie mach ich meinen Konkurrenten fertig" Spiel mitmachen. Sieht aus wie wenn die Zentralbanker sich gegen die EZB und den Euro verschworen haben.

Ein weitere Grund für die Euro-Stärke (lach) soll die Ankündigung der Bundesbank (Buba) vom Mittwoch sein, die Goldreserven von der New York Fed und der Banque de France zurück nach Deutschland zu holen. Als Begründung verkündete die Buba, dieser Repatriierung wäre eine "Präventivmassnahme" im Falle eine "Währungskrise" trifft die Europäische Währungsunion. Obwohl Frankfurt versuchte diese Entscheidung kleinzureden, hat sie wie eine Bombe in den Finanzmärkten eingeschlagen. Drückt es doch einen Vertrauensverlust gegenüber den anderen Zentralbanken aus, was wiederum in den Devisenkursen zum Ausdruck kommt.

Ein Witz der in den Märkten die Runde macht ist folgender: Warum greift Frankreich so kriegerisch plötzlich in Mali ein? Damit die Banque de France mit dem Gold von dort der Bundesbank die Goldbarren liefern kann, weil die Tresore in Paris schon lange leer sind.

Interessant ist, Deutschland macht das gleiche wie die "Schurken- staaten" es bereits in den letzen Jahren getan haben. Venezuela, Libyen und der Iran haben auch schon längst ihr Gold nach Hause geholt, weil sie im Falle eines Konflikts nicht erpressbar werden wollen oder die ihnen feindlich gesinnten Länder es einfach beschlagnahmen. Wenn eine Weltkrise kommt ist es besser den Goldschatz im eigenen statt in fremden Besitz zu haben, ist sicher eine kluge Entscheidung.

Mario Draghis EZB ist die Munition praktisch ausgegangen, um gegen die relative Aufwertung des Euro was zu unternehmen. Relativ deswegen, weil alle Fiatwährungen am Fallen sind, nur mache schneller als andere. Der Zins den die EZB für Einlagen zahlt ist bereits bei null Prozent. Um den Euro unattraktiv zu machen und die Spekulanten in andere Währungen zu treiben bliebe nur ein Minuszins und eine noch massivere Ausweitung der Geldmenge übrig. Den Leitzins zu erhöhen mit dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren liegt ja nicht drin, denn dann wird die Wirtschaft noch mehr abgewürgt.

Die gleiche Situation hatten wir bereits in der Weltwirtschaftskrise 1928 und 1930 als auch die Industrieländer eine Währungskrieg mit Abwertungen gegeneinander führten und das Gold zu sich holten, um ihre abstürzende Volkswirtschaften zu retten. Jetzt ist sich auch wieder jeder der nächste und nimmt keine Rücksicht auf die "Partner". Wie das am Schluss damals endete und jetzt wahrscheinlich wieder enden wird wissen wir. Die Geschichte wiederholt sich. Aus einem Währungskrieg wurde ein Schiesskrieg.

Referendum gegen das Epidemiegesetz zustande gekommen

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 17. Januar 2013 , unter , | Kommentare (16)



Am 22. Juni 2012 veröffentlichte ich den Artikel „Endspurt Referendum gegen Impfobligatorium‏“ und schrieb: „Was viele in der Schweiz nicht wissen, das Impfobligatorium für Mensch und Tier ist beschlossene Sache (Revision Epidemiengesetz und Tierseuchengesetz). Es stellt sich deshalb die Frage, wollen wir diesen Zwang akzeptieren oder nicht? Ein Impfobligatorium stellt nämlich eine nie da gewesene und gefährliche Einschränkung unserer Grundrechte dar.



NOCH haben wir die Wahlfreiheit. Es gibt die Möglichkeit dieses Gesetz zu verhindern. Nur wenn das Referendum dagegen zustande gebracht wird, können wir unsere Autonomie und unser Grundrecht auf persönliche Freiheit sowie auf körperliche und geistige Unversehrtheit wahren (Bundesverfassung Art. 10).
“

Ich bat die ASR-Leser in der Schweiz das Referendum zu unterschreiben und sich für die Sammlung von weiteren Unterschriften einzusetzen.

Die gute Nachricht lautet heute, das Referendum ist zustande gekommen, fast 80'000 Unterschriften wurden gesammelt, weit über die notwendigen 50'000. Damit hat das schweizer Volk die Möglichkeit darüber abzustimmen, ob sie das Gesetz will oder nicht. Ich bedanke mich bei allen die aktiv mitgeholfen haben.



Die erste Hürde ist damit genommen, um das Impfobligatorium für Mensch und Tier zu verhindern. Als nächstes gilt es während kommenden Abstimmungskampagne unsere Mitmenschen davon zu überzeugen, im eigenen Interesse das Gesetz abzulehnen. Nutzen wir die Möglichkeit der direkten Demokratie, welche unsere Nachbarländer nicht haben und uns darum beneiden.

Aktivisten an der heutigen Pressekonferenz in Bern:





Für alle die nicht wissen wie die direkte Demokratie in der Schweiz funktioniert hier eine Erläuterung dazu:

Es gibt zwei Möglichkeiten wie die Bevölkerung den gewählten Politikern, also der sogenannten repräsentativen Demokratie, mitteilen können was der Volkswille ist. Durch ein Referendum, was ein Nein zu beschlossenen Gesetzen bedeutet, oder durch eine Initiative, wobei neue Gesetze eingebracht werden. Die direkte Demokratie kann also Gesetze verhindern oder neue einbringen. Das Volk ist somit auch Gesetzgeber, was einmalig auf der Welt ist.

Diese Form des direkten Mitspracherechts ist auf allen drei politischen Ebenen möglich, auf Gemeinde-, Kantonaler- und Bundesebene. Die Anzahl notwendiger Unterschriften ist jeweils unterschiedlich, je nach Grösse der politischen Einheit. Auf Bundesebene sind für ein Referendum 50'000 Unterschriften notwendig, die man innerhalb 100 Tage sammeln muss. Für eine Initiative sind es 100'000 Unterschriften für die man 18 Monate Zeit hat.

Nur Stimmberechtigte dürfen unterzeichnen, also Schweizer Bürger ab 18 Jahre. Nach einem erfolgreichen Zustandekommen eines Referendum oder einer Initiative kommt es dann zur einer Volksabstimmung. Es gibt dann zwei Mehrheiten. Das Ständemehr und das Volksmehr. Das Volksmehr ist die Mehrheit der gültigen Stimmen. Das Ständemehr ist die Mehrheit von Kantonen, in denen die Stimmenden die Vorlage angenommen haben. Verfassungsänderungen bedürfen immer sowohl des Volks- als auch des Ständemehrs. Gesetzesänderungen bedürfen nur des Volksmehrs.

Ich hoffe damit zur politischen Bildung beigetragen zu haben, speziell für die ASR-Leser ausserhalb der Schweiz, denn so eine Möglichkeit gibt es sonst nirgends.

Das System liese sich noch verbessern, für das ich mich einsetze. Ich befürworte die direkte direkte Demokratie. Direkt direkt bedeutet ohne Abweichungen. Das bestehende System erlaubt der Regierung und den National- und Ständeräten nämlich den Volkswillen abzuändern oder ganz zu negieren. Das ist für mich unhaltbar. Was das Volk entscheidet gilt, basta.

So wurde zum Beispiel der Volkswille bei der Abstimmung vom 28. Mai 1978, die Sommerzeit NICHT einzuführen, von der Politik ignoriert. Begründung, die Schweiz könne international gesehen keine Zeitinsel sein, wenn alle anderen Länder es einführen. So gibt es einige Beispiel von wegen "Verletzung" des Völkerrecht oder international übliche Vorgehensweisen. Das sind für mich dumme Ausreden die irrelevant sind. Für mich gilt die Mehrheit des Volkswillen absolut und ohne Wenn und Aber.

Die Behauptung, die gewählten Politiker wissen es besser und müssen wie Eltern ihren Kindern (also das dumme Volk) ihren Willen einschränken, ist eine arrogante, undemokratische und inakzeptable Einstellung. Auch wenn die Mehrheit einen "Fehler" macht, na und? Wer muss denn die Konsequenzen bei allen Entscheidungen ausbaden? Nur das Volk. Also kann es auch mögliche falsche Entscheidungen mit einer neuen Abstimmung wieder ändern.

Es geht darum ob man die Bürger als Erwachsene ansieht, die souverän und verantwortungsbewusst entscheiden, oder ob man sie als Unmündige betrachtet denen man auf den Kopf tätschelt. Politiker tun gerne meistens das letztere und sagen, ja ja, ihr habt gewählt, aber wir machen trotzdem was wir wollen.

Nur wir wissen mittlerweile, gewählte Politiker vertreten in den meisten Fällen nicht unsere Interessen, sondern geben sogenannten Sachzwängen nach, oder internationalen Druck oder lassen sich von Lobbyisten und Interessengruppen beeinflussen. Ausserdem sind sie so mit ihrem Ego und mit Taschenfüllen beschäftigt, sie haben gar keine Zeit Gesetze zu lesen über die sie abstimmen.

Wer hat im deutschen Bundestag den Lissabonvertrag gelesen oder den ESM-Vertrag? Die wenigsten, wenn überhaupt einer. Dabei hätte jedem der es getan hat die Haare zu Berge stehen müssen und zur Überzeugung bringen müssen, diesen Ausverkauf und Verrat Deutschlands kann man sicher nicht zustimmen. Sie haben es aber getan, diese zu allem kopfnickenden Volkszertreter.

Um den Flaschen in den Parlamenten wieder klar zu machen, um was es wirklich geht, für was sie eigentlich da sind und um das Ruder herumzureissen wenn der Kurs falsch ist, braucht es die direkte Demokratie. Mit einem Referendum kann man ihnen die rote Karte zeigen und mitteilen, so nicht! Mit der Initiative gibt es die Möglichkeit sogar den Kurs zu bestimmen durch neue Gesetze.

Toll, jetzt können wir Algerien angreifen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (26)



Die sogenannte "Maskierte Brigade" bekannte sich mittlerweile zu dem Angriff auf den Erdgaskomplex Ain Amenas in Algerien. Sie begründete die Aktion mit dem Überflugrecht, das Algerien der französischen Luftwaffe wegen ihres Kampfes gegen die islamistischen Rebellen in Mali gewährt hat. Die Regierungen in Irland, Norwegen, Grossbritannien, Japan und den USA bestätigten, dass Staatsbürger ihrer Länder gefangen genommen wurden. Der Anführer dieses lokalen Ablegers der Al-CIAda, Moktar Belmoktar, liess verlauten: "Jetzt tragen wir unseren Konflikt in die Welt hinaus."

Regierungstruppen blockieren weiterhin den Fluchtweg der Extremisten und kesselten sie mit Soldaten und Helikoptern ein. Zuvor haben die Islamisten 41 Ausländer auf einem Gasfeld im Süden des Landes in ihre Gewalt gebracht, mindestens zwei wurden getötet. US-Verteidigungs- minister Leon Panetta sprach von einem "Terroranschlag" und drohte mit Gegenmassnahmen.

Supi, kann ich da nur sagen, denn die Geiselnahme in Algerien entwickelt sich zum aller besten Grund auch dort mit der NATO einen Krieg anzufangen.

Die Medien erzählen uns, der Erdgaskomplex Ain Amenas liegt "1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Algiers tief in der Sahara-Wüste". Das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist die libysche Grenze unmittelbar daneben und bei den Terroristen handelt es sich um Angestellte der CIA, die von dem durch die NATO "befreiten" Land Libyen eingedrungen sind.

Was uns die Medien auch nicht erzählen, der einäugige Anführer Moktar Belmoktar hat schon in den 80-Jahren gegen die Sowjets in Afghanistan im Namen der CIA gekämpft. Dabei soll er ein Auge verloren haben. Diese Terroristen werden immer dort von Washington eingesetzt wo sie für eine Intervention gerade benötigt werden.

Wie aus folgender Karte ersichtlich ist, liegt das Gasfeld vom Amenas unmittelbar an der Grenze zu Libyen und ist mehr als 1000 Kilometer von Mali entfernt. Die Terroristen kamen aus Libyen rüber, ein Land das aber unter der Kontrolle der NATO steht.



Es handelt sich also um genau die Terroristen die vorher von der NATO dazu benutzt wurden um Gaddafi zu stürzen. Vom Westen und von den Golfstaaten haben sie auch die Waffen dafür bekommen. Wie immer werden wir getäuscht und uns "Feinde" vorgeführt, die "wir" selber erschaffen haben.

Seit Jahren zeige ich schon auf, bei den radikal islamischen Terroristen handelt es sich um ein Werkzeug der CIA, um eine Truppe von nützlichen Idioten die Regierungen und Länder destabilisieren sollen, damit der Westen einen Grund hat zu bombardieren und einzumarschieren.

Algerien steht schon lange auf der Liste der Staaten die auch übernommen werden müssen. Es ist das nächste Objekt der geopolitischen Interessen des Westens in dieser Region, nach der erfolgreichen Übernahme Libyens 2011. Bereits im August 2011 schrieb Bruce Ridel von der berühmt berüchtigten Denkfabrik Brookings Institute, "Algerien wird als nächstes fallen".

Er schrieb damals: "Algerien hat seine Sorge ausgedrückt, der Aufstand in Libyen könnte zu einem sicheren Rückzugsgebiet für die Al-Kaida und andere Extremisten eines Dschihad werden." Dank der NATO ist Libyen genau zu dem geworden, ein vom Westen gesponsortes Schutzgebiet der Al-CIAda. Sie haben sich auf den Weg nach Mali gemacht und Algerien ist jetzt auch dran. Damit hat Frankreich und Amerika den besten Grund um intervenieren zu können.

Bemerkenswert ist, Riedel ist der Co-Autor der Schrift "Which Path to Persia?’ oder auf Deutsch, "Welcher Weg nach Persien?", wo er ganz offen dazu auffordert eine andere Terrororganisation zu bewaffnen und gegen den Iran einzusetzen, nämlich die Mujahedin-e Khalq oder MEK, damit im Iran Terror und Chaos herrscht, um auch dort die Regierung zu destabilisieren und zusammenbrechen zu lassen.

Es ist immer die selber Taktik die angewendet wird. Das US-Aussen- ministerium mit Hilfe der CIA benutzt Terrororganisationen, um ihre Aussenpolitik durchzusetzen. Die NATO-Staaten dienen dazu als nützliche Lakaien und lassen sich einspannen.

Einfach erklärt, hier handelt es sich um eine Feuerwehr (NATO) die eine Gruppe von Brandstifter unterhält (Al-CIAda), damit immer dort Feuer gelegt wird wo man ein Haus (ein Land mit Ressourcen) niederbrennen will, wo der Hausbesitzer (unliebsame Regierung) sich bockig stellt. Dann kann man mit Tatütata einen Rettungseinsatz fahren und sich auch noch obendrein als Held feiern lassen, der die Hausbewohner rettet. Bei dieser Rettungsaktion ist das Haus anschliessend leider in Ruinen und ein Grossteil der Bewohner tot.

Schauen wir uns an wo die USA oder die NATO überall gewütet haben und nur verbrannte Erde hinterlassen. Afghanistan, Irak, Jemen, Sudan, Libyen ... seit längerem Syrien und jetzt Mali. Die Aufgabe der westlichen Medien ist es diese Brandstiftung als glorreiche humanitäre Rettungsaktion darzustellen und die Brandstifter als kriminelle Terroristen die bekämpft werden müssen. Dabei ist das ein und die selbe Mannschaft die sich gegenseitig die Bälle zuwirft.

Ist ja interessant wie jetzt ehemalige französische Kolonien dran kommen, mit Mali und Algerien. Syrien ist ja auch ein ehemaliges französisches Gebiet, wo die selben Terrorgruppen vom Westen finanziert, bewaffnet, unterstützt, ja sogar diplomatisch anerkannt werden, von der NATO, von Washington und Paris, die das Land mit Terror überziehen und die Aufgabe haben die Assad-Regierung zu stürzen. Die Truppen der NATO stehen an der Grenze und warten nur darauf einen "plausiblen Grund" zu finden, um den Bombenkrieg zu starten und einmarschieren zu können.

Die algerische Regierung hat sich bisher erfolgreich gegen diesen vom Westen gesponsorten Terror und Umsturzversuch zu wehren gewusst. Jetzt hat aber Al-CIAda mit der Geiselnahme von westlichen Staatsbürgern und der Besetzung der Erdgasförderanlage in Ain Amenas den perfekten Grund für die USA und Frankreich geliefert auch in Algerien militärisch zu intervenieren. Es sieht so aus wie wenn Mali ein Nebenschauplatz ist und nur als Vorwand dient. Die Strategen in Washington und Paris klatschen sich in die Hände und sagen: "Toll, jetzt können wir Algerien angreifen."

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Was hat Jake Sully im Film AVATAR gesagt? "So läuft das doch ständig. Wenn irgendwer auf irgendeiner Scheisse sitzt, die du haben willst, mach ihn zum Feind. Und das rechtfertigt dann, dass du's dir nimmst."

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UPDATE 18.01.13 - Jetzt wird offizielle bestätigt was ich oben berichtet habe. Die Terroristen auf dem Gasfeld stammen nach jüngsten Regier- ungsangaben aus Libyen. "Nach allen uns vorliegenden Informationen" sei "die Terroristengruppe" aus dem Nachbarland über die Grenze gekommen, zitierte die algerische Tageszeitung "Echorouk" in ihrer Internetausgabe Innenminister Dahou Ould Kabila.

Die Terroristen in Mali sind stärker als erwartet

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 15. Januar 2013 , unter | Kommentare (30)



Nach dem Abschuss eines Helikopters des Typ Gazelle am vergangenen Sonntag sind die französischen Streitkräfte in Mali von der Kampfstärke der Gegner überrascht. Aus dem Personenkreis um Präsident Hollande kam das Eingeständnis, die militanten Kämpfer sind besser ausgerüstet und ausgebildet als erwartet.



"Was uns beeindruckt ist, wie modern ihre Waffen sind und ihre Fähigkeit diese zu benutzen," sagte ein Regierungsvertreter. Der Helikopter musste eine Notlandung durchführen und der Pilot, Leutnant Damien Boiteux, starb an seinen Verletzungen durch Schüsse. Der Helikopter wurde während eines Angriffs auf einen Konvoi der Islamisten abgeschossen, der zwischen den Städten Mopti und Sevare in Zentralmali unterwegs war.

"Anfänglich glaubten wir, es handelt sich nur um Gesindel, welches mit ihren Toyotas und einigen Gewehren dahinfuhr," sagte der Offizielle. "Aber sie zeigten sich als gut ausgestattet, gut bewaffnet und gut ausgebildet."

Die französischen Offiziellen glauben, die Islamisten haben ihre Waffen während des Angriffs auf Libyen erhalten, als sie von der NATO und den Golfstaaten mit Waffen versorgt wurden, um Gaddafi zu stürzen.

"In Libyen haben sie moderne Kampfmittel bekommen, die effektiver sind als wir uns vorgestellt haben."

Um nicht weitere Verluste zu erleiden betonte der Offizielle, "das wichtige ist jetzt die 'Afrikanisierung' des Konflikts, was den raschen Einsatz einer afrikanischen Truppe bedeutet. Es ist die Aufgabe der Afrikaner die Integrität Malis wieder herzustellen," fügte er hinzu.

Damit das passiert glauben die Franzosen, müssen die Islamisten aus den wichtigen Städten im Norden vertrieben werden, aus Kidal, Timbuktu und Gao, die am Sonntag von französischen Jagdflugzeugen intensiv bombardiert wurden. Das unter diesem Bombenregen hauptsächlich die Zivilbevölkerung leidet wurde nicht erwähnt.

Eine weitere Schlappe mussten die Franzosen am Montag hinnehmen, als die Islamisten weiter nach Süden vorrückten und die Stadt Diabali, 400 km nördlich der Hauptstadt Bamako, im Kampf gegen malische und französische Soldaten eingenommen haben.

Wie kann man überrascht sein, wenn die Franzosen einer der treiben Kräfte in Krieg gegen Gaddafi waren und die NATO und ihre Alliierten dafür gesorgt haben, dass die Rebellen (damals hiessen sie noch so) mit Waffen ausgestattet wurden? Die Ironie, jetzt treffen und töten diese Waffen in Mali den damaligen Lieferanten und Partner.

Das kommt davon wenn man die Terroristen dazu benutzt um unliebsame Regierungen zu stürzen. Schwer bewaffnet gehen die dann wo anders hin und beissen die Hand die sie gefüttert hat.

Mali zeigt wieder die Doppelmoral des Westens auf

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , , | Kommentare (24)



Warum interveniert Frankreich mit breiter Zustimmung der westlichen Regierungen in Mali? Warum werden Soldaten und Panzer ins Land geschickt und warum bombardiert die französische Luftwaffe Städte im Norden von Mali? Offiziell heisst es, die Regierung des afrikanischen Landes hätte um Hilfe gebeten, um das Vordringen bewaffneter, islamistischer und terroristischer Gruppen in den Süden von Mali aufzuhalten. Das ist ja interessant. Also der Westen unter Federführung Frankreichs bekämpft islamistische Terroristen in Mali, die womöglich auch noch für Frankreich und sogar für ganz Europa gefährlich werden können. Ach so ist das und darum geht es.

Das Gebiet von der Grenze zu Algerien im Norden bis zur Stadt Mopti im Süden steht unter der Kontrolle der Aufständischen, also 2/3 des Landes. Diese bestehen aus Tuareg der MNLA und aus Islamisten der Ansar Dine und der MUJAO:



Die radikalen Islamisten der Ansar Dine und MUJAO haben die Tuareg der MNLA aus den wichtigsten Städten im Norden Mails vertrieben. Die Islamisten rücken weiter nach Süden vor und haben gestern die Stadt Diabali, 400 km nördlich der Hauptstadt Bamako, im Kampf gegen malische und französische Soldaten eingenommen.

Ja aber dann mal eine blöde Frage. Wieso werden die islamistischen Terroristen in Mali von der NATO bekämpft, aber in Libyen und Syrien werden die gleichen Gruppierungen von der NATO gefördert und unterstützt? Das ist doch ein totaler Widerspruch. Offensichtlich gibt es aus Sicht des Westens gute und böse Terroristen, je nach dem in welchem Land sie gerade wüten und Bomben hochgehen lassen.

Stellen wir doch den Fraktionschef der Grünen, Jürgen Trittin, diese Frage. Warum begrüsst er die Militäroffensive der Franzosen ausdrücklich und fordert ein entschiedenes deutsches Engagement, um einen weiteren Vorstoss der Islamisten in Mali zu stoppen? Aber anderseits findet er das Stoppen des Vorstoss der gleichen Islamisten in Syrien durch Assad völlig indiskutable. Islamisten in Mali bekämpfen = gut, Islamisten in Syrien bekämpfen = schlecht.

Die Terroristen der Al-Kaida oder „Verteidiger des Glaubens“ wie sie sich selber nennen wollen Mali erobern, die Regierung stürzen und ein radikal islamisches Regime einführen, Genau das gleiche haben sie in Libyen bereits gemacht und machen es gerade in Syrien. Wieso sind die Terroristen in Mali die Bösen die jetzt bekämpft und bombardiert werden, aber in Libyen und Syrien sind sie die Guten, welche das Land befreien?

Dabei, hinter allen Terrorgruppen egal in welchen Ländern stehen die Wahhabiten aus Saudi-Arabien mit unlimitierten Geldmitteln, um mit ihren angeheuerten Dschihad-Söldnern ihre extremistische Auslegung des Koran zu verbreiten. Dem saudischen Königshaus geht es doch nicht darum, die Menschen in Libyen, Syrien und in Mali von einem unterdrückenden Regime zu befreien und Demokratie oder Menschrechte einzuführen. Das ist absurd und lächerlich, denn Saudi-Arabien ist selber die kriminellste und übelste Diktatur der Welt.

Wir haben hier zwei unterschiedliche Interessen. Einerseits der NATO-Staaten und die der religiösen Extremisten der Wahhabiten. Der Westen wollte Gaddafi entfernen und will Assad stürzen, nutzt deshalb die radikal islamischen Terroristen als Werkzeug dazu. Die westlichen Medien und Politiker bezeichnen sie als Freiheitskämpfer, die heldenhaft nur gutes in Libyen und Syrien tun.

In Mali ist es ganz was anderes. Dort werden die gleichen islamistischen Terroristen mit Bomben bekämpft und man versucht sie zurückzudrängen. Präsident Assad darf das nicht machen und ist wenn er es tut ein Kriegsverbrecher. Präsident Hollande darf es tun und Bomben auf Zivilisten abwerfen, er wird ausdrücklich dazu animiert und ist ein Held. Das verstehe einer. Sehe nur ich hier eine völlige Doppelmoral und zweierlei Standards?

Saudi-Arabien interessiert in allen Fällen nur eines, ihre Form des pervertierten Islam zu verbreiten. Überall wo ihre angeblichen „Verteidiger des Glaubens“ auftauchen wird die historische islamische Kultur zerstört, niedergebrannt und in die Luft gesprengt. Darüber habe ich schon mehrmals berichtet, dass sogar in Mekka und Medina alte Moscheen und Schreine aus der Zeit Mohammeds dem Erdboden gleichgemacht wurden. So auch in Libyen, Syrien und jetzt in Mali, wo alles was „ketzerisch“ ist oder mit Sufi zu tun hat vernichtet wird.

Zum Beispiel haben die vom Ausland eingedrungenen Islamisten in Timbuktu das berühmte Tor zur Moschee die aus dem 15. Jahrhundert stammt niedergerissen und zerstört. Laut den islamischen Gelehrten der Stadt und der religiösen Tradition muss das Tor bis um Ende der Welt geschlossen bleiben, bis der Mahdi erscheint. Timbuktu war über Jahrhunderte das Zentrum der islamischen Studien, des Lernens, der Schriften und des Rechts.

Obwohl die Stadt und seine historischen religiösen Bauten von der UNESCO als ein schützenswertes Weltkulturerbe eingestuft sind, haben die radikalen Islamisten die antike Sidi Yahya Moschee angegriffen und versucht alle Spuren von dem was sie als unislamische Bildverehrung bestimmen auszuradieren.

Die gleiche Zerstörungswut üben sie überall aus wo sie einfallen, wie in Ägypten, Libyen und Syrien bereits geschehen. Die ganze islamische Geschichte und Kultur die seit Jahrhunderten existiert wird von dieser kranken Ausgeburt der Wahhabiten ausgelöscht.

Im folgenden Bericht sieht man wie Mitglieder der Ansar Dine in Timbuktu historische islamische Bauten zerstören. Sie behaupten, der Koran befiehlt ihnen diese Beseitigung von Gebäuden, die aber schon seit 500 Jahren stehen und nie von islamischen Gelehrten beanstandet wurden. Es handelt sich um eine völlig neue und pervertierte Auslegung des Koran durch die Salafisten:



Ich frage deshalb alle Muslime die hier lesen, warum protestiert ihr nicht gegen diese kleine radikale sektiererische Gruppe der Wahhabiten, die erst seit kurzer Zeit eine Vernichtungsorgie gegen die islamische Historie durchführen, eine völlig widersprüchliche Auslegung des Koran haben und alle unter ihrer Kontrolle mit drakonischen Strafen belegen, alles Sachen die es in den 500 Jahren vorher nie gegeben hat?

Und dann, warum regt ihr euch fürchterlich über dumme Karikaturen und Filmchen auf, meint sie würden den Propheten beleidigen, wenn gleichzeitig eine viel grössere Schändung eures Glaubens aus den eigenen Reihen kommt?

Es sind keine Christen und Juden die eure Moscheen in die Luft sprengen. Es sind die Wahhabiten und ihre extremistischen Schergen der Salafisten, die auch noch behaupten, sie verteidigen damit den Glauben. Seit wann dominieren, kontrollieren und bestimmen die saudischen Wahhabiten alleine wie der Koran gelesen wird und was richtig und falsch ist? Sie verbreiten doch Lügen und eine gewaltverherrlichende Botschaft.

Ach so, weil die Saudis mit ihren Petrodollars finanziell die moslemischen Gemeinden weltweit kontrollieren und ausstatten, deshalb traut sich kein Imam was zu sagen. Ausserdem hat man Angst nicht in Saudi-Arabien einreisen und nicht den Hadsch machen zu dürfen, deshalb hört man nichts von euch.

Nicht nur die westlichen Regierungen sind die totalen doppelzüngigen Heuchler, stufen die radikal islamischen Terroristen mal als Verbündete und mal als Gegner ein, sondern die Mehrheit der Sunniten auch, die nicht den Mund aufkriegen und sich nicht gegen die wirklichen Feinde des Islam wehren. Nur dazusitzen und zu sagen, das sind keine echten Moslems und Islam bedeutet Frieden, ist nicht gut genug.

Jedenfalls ist die Intervention in Mali wieder die Neueröffnung eines Krieges den die NATO in einer ganzen Reihe führt. Zuerst wird das Probleme geschaffen, um dann die Lösung zu liefern. Das Problem erschafft man in dem man den Saudis die Geld- und Waffenlieferungen an die islamistischen Terroristen gestattet und sie in Libyen zum Sturz von Gaddafi einsetzt. Wenn sie dann nach erledigten Mordauftrag weiter ins Nachbarland Mail ziehen, um das gleiche Chaos wie in Libyen anzurichten, wird überrascht getan. Dann muss die Lösung eines Bombenkrieges her, um sie zu bekämpft.

Aber der Westen und in diesem Fall Frankreich führen keinen Krieg nur aus Nächstenliebe und einfach selbstlos. Die Bevölkerung von Mali ist ihnen doch scheiss egal. Da stehen nur handfeste strategische und wirtschaftliche Gründe dahinter mit neokolonialen Absichten. Mali hat einer der grössten Goldvorkommen Afrikas und überhaupt viele begehrenswerte Mineralien, wie Uran, Kupfer und Bauxit. Zufällig wird Uran für die 58 Atomkraftwerke Frankreichs benötigt. Wichtigstes Exportland ist China, was ca. ein Drittel der Ausfuhren Malis aufnimmt. Das kann der Westen nicht dulden.

Mit dem Einmarsch und Krieg wird am Schluss eine dem Westen freundlich gesinnte Marionettenregierung installiert, welche die Ausbeutung der Ressourcen durch die Konzerne erlaubt. Ausserdem ist Krieg das beste Geschäft und darf deshalb nie enden.

Anschlagswelle in Griechenland am Wochenende

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 14. Januar 2013 , unter | Kommentare (10)



Griechenland wurde über das Wochenende durch Brandanschläge und Schüsse erschüttert. Um 2:30 Uhr am Montagmorgen gab es einen Angriff auf die Zentrale der Regierungspartei Neue Demokratie in dem mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Dies folgte insgesamt 17 Brandbombenanschläge die in ganz Griechenland am Samstag und Sonntag gegenüber politischen Parteien und Journalisten verübt wurden. Auch Büros der Pasok wurden in Athen, Iraklion und auf Kreta angegriffen. Verwandelt sich der Protest in Griechenland von einem aus Demonstrationen auf der Strasse in einen des gewaltsamen Widerstandes oder handelt es sich um einen False Flag?

Die Sicherheitskräfte sind in Alarmzustand nach dem Kugeln aus einer Kalaschnikow von einem Motorrad aus auf das Hauptquartier der regierenden Neuen Demokratie Partei von Antonis Samaras in der Nacht abgefeuert wurden.

Spurensuche vor den Parteibüro der Neuen Demokratie:



Offizielle sagen, ein Schuss hätte das Fenster im Büro durchschlagen, wo Premierminister Samaras sich öfters aufhält. Die Kugel wurde auf dem Boden gefunden.

Auf Häuser von Journalisten wurden Brandbomben geworfen denen man unterstellt, sie würden zu regierungsnah und zu positiv über die Krise berichten. Es handelte sich um fünf prominenten griechischen Journalisten, die für das Staatsfernsehen arbeiten, dessen Häuser bereits am Freitag angegriffen wurden. Bisher wurde niemand verletzt.

"Wir drehen jeden Stein um," sagte ein Polizeivertreter, um die Täter zu finden. "Es sieht nach koordinierten Angriffen aus, die möglicherweise von der selben Gruppe verübt wurden."

Der Regierungssprecher Simos Kedigoglou, dessen Bruder ebenfalls ein Ziel eines Angriffs in Athen wurde, als eine Brandbombe auf sein Haus am Wochenende flog sagte, die Regierung werde durch die Gewalt nicht eingeschüchtert.

"Wir haben eine beängstigende Beschleunigung der Versuche Gewalt in unserer Gesellschaft zu streuen. Wir sehen noch nie da gewesene Ereignisse. Wir müssen alle zeigen, dass die Demokratie nicht terrorisiert wird."

Kedigoglou beschuldigte in einer Radiosendung am Morgen die radikale linke Opposition Syriza, sie würden "der politischen Gewalt" den Weg bereiten.

Die Oppositionspartei Syriza reagierte auf die Anschuldigung der Regierung, sie hätte irgendwie mit der Gewaltwelle etwas zu tun. Parteisprecher Panos Skourletis sagte, die Syriza verurteilt die Angriffe. Im Gegenzug beschuldigte er die Regierung sie versuche politisches Kapital aus den Ereignissen zu schlagen und sie würde "ein Klima des Bürgerkriegs" verbreiten.

Die link Syriza ist die stärkste Gegenspielerin des konservativen Ministerpräsidenten Antonis Samaras im Parlament in Athen. Deren Chef Alexis Tsipras hat oft schon betont, die Sparpolitik sei gescheitert - in Griechenland und in ganz Europa. Diese hat nur zu Armut und Arbeitslosigkeit geführt und zur Erstarkung faschistischer Parteien.

Tatsächlich sieht es so aus wie wenn die Regierung und die ihr nahestehenden Medien den Eindruck in der Öffentlichkeit erwecken wollen, die Oppositionsparteien wie Syriza sind mit Gewalt gleichzustellen. Ausserdem will man möglicherweise damit von der Parlamentsabstimmung die heute Abend stattfindet ablenken oder diese beeinflussen.

Es würde mich nicht wundern wenn es sich um gar keinen echten Ausdruck von gewaltsamen Protest handelt, sondern wieder um selbstinszenierte Anschläge der Regierung, um ihre Politik der Verarmung der Gesellschaft ohne Widerstand durchzusetzen.

Aber egal, was Präsident John F. Kennedy am 12. März 1962 sagte stimmt immer noch: "Diejenigen, die friedliche Revolution unmöglich machen, machen gewaltsame Revolution unausweichlich." Denn die Griechen haben schon lange das Gefühl, die Politiker machen was sie wollen, vertreten nicht ihre Interessen und sie können mit ihrer Stimme nichts verändern.

Peres bestätigt Arafat wurde ermordet

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (7)



Am vergangenen Mittwoch den 9. Januar hat die New York Times ein Interview mit Präsident Schimon Peres veröffentlicht. Darin bestätigt er was viele schon lange vermuten, der Präsident Palästinas, Jassir Arafat, ist nicht am 11. November 2004 einfach so in einem französischen Spital gestorben, sondern sein Tod kam als Folge eines Mordanschlags.



Im Interview wurde Peres gefragt: "Sie meinen Arafat hätte nicht ermordet werden sollen," worauf er antwortete: "Nein. Ich dachte es wäre möglich Geschäfte mit ihm zu machen. Ohne ihn war es viel komplizierter. Mit wem sonst hätten wir das Oslo-Abkommen abschliessen können?"

Dieses "Eingeständnis" passt zum Befund des Schweizer Institut de Radiophysique der Universität Lausanne von Juni 2012, wonach erhöhte Konzentrationen von radioaktivem Polonium-210 in seinen persönlichen Gegenständen gefunden wurde, was auf eine radioaktive Vergiftung hinweist. Am 31. Juli 2012 erstattete die Witwe Suha Arafat im französischen Nanterre Anzeige gegen unbekannt wegen „Ermordung“.

Arafats Leichnam ist am 27. November 2012 exhumiert worden und ein internationales Expertenteam führt eine Autopsie über die wirklich Todesursache durch. Die Ärzte im Militärkrankenhaus Percy in Clamart bei Paris, in dem Arafat zuletzt behandelt wurde, machten damals keine.

Von israelischer Seite wird jetzt vehement dementiert, Peres hätte zugegeben Arafat wurde von Israel ermordet. Seine Aussage könnte man höchstens so interpretieren, Israel überlegte sich damals "nur" ob sie Arafat vor dem Oslo-Abkommen von September 1993 ermorden sollen.

Eine lächerliche Ausrede, wo doch vor dem Tod von Arafat die israelische Regierung ihn laufend als "Hindernis für den Frieden" bezeichnet haben. Der damalige Premierminister und Massenmörder Ariel Sharon sagte bei einer Pressekonferenz, "die Invasion von Ramallah und die Isolierung von Arafat wäre nur der Anfang einer grossangelegten Militäroffensive, um als Ziel die Infrastruktur des Terrorismus auszumerzen."

Wir wissen was die Vertreter des zionistischen Gebildes unter Frieden verstehen. Den eines Friedhofs mit einem Haufen toter Palästinenser. Peres hat sogar behauptet, er hätte "Arafat von mehreren Anschlägen gegen sein Leben beschützt," und vor Verschwörungen, um ihn aus Palästina zu entfernen.

Was die Politik der Ermordungen betrifft sagte Peres, er wäre gegen die Anwendung von gezielte Tötung damit Israel seine Ziele erreicht. Er wäre zum Beispiel gegen die Ermordung von Chalil al-Wazir (Abu Dschihad) gewesen, dem Stellvertreter von Jassir Arafat, der von einem Killerkommando in Tunesien am 16. April 1988 ermordet wurde.

Der Mord an Chalid al-Wazir

Damals wurde ein Team von 26 Soldaten des "Sajeret Matkal" (Sonderkommando der israelischen Armee) an der Küste vor Tunis abgesetzt, unterstützt von israelischen Kriegsschiffen, zwei U-Boote und zwei Helikopter. Als Abu Dschihad nach Hause kam töteten die Killer zuerst seine Wächter, dann den Gärtner und gingen dann in sein Schlafzimmer wo sie 70 Schüsse auf ihn abgaben.

1997 berichtete die Nachrichtenagentur AP, dass der spätere israelische Verteidigungsminister Ehud Barak in den Mordfall verwickelt sei. Recherchen der Zeitung Jedi’ot Acharonot zu dem Fall durften wegen der israelischen Militärzensur erst im November 2012 veröffentlicht werden. Neben Ehud Barak soll der stellvertretende Ministerpräsident Mosche Jaalon, damals Leiter der Einheit Sajeret Matkal, beteiligt gewesen sein.

Der Mordversuch an Chalid Maschal

Am 25. September 1997 wurde Chalid Maschal, ein politischer Führer der palästinensischen Hamas, Opfer eines Anschlags des israelischen Geheimdiensts Mossad. Nach Auftrag durch den damaligen und auch heutigen israelischen Premier Benjamin Netanjahu begaben sich mehrere Agenten mit Hilfe von kanadischen Pässen nach Jordanien, wo sich Maschal aufhielt.

Der Anschlag wurde morgens gegen 10 Uhr vor Maschals Büro durchgeführt. Ein Agent sollte Maschal ablenken, ein anderer ihm unauffällig ein spurloses und tödliches Gift ins Ohr sprühen. Es gelang den Agenten zwar, das Gift gegen Maschal zu verwenden, dennoch wurden die Agenten nach kurzer Flucht von den Begleitern Maschals gestellt und den jordanischen Sicherheitskräften übergeben.

Jordaniens König Hussein verlangte daraufhin von Netanjahu die Herausgabe des Gegengifts. Netanjahu lehnte ab und erst durch Intervention von US-Präsident Bill Clinton wurde das Gegengift übergeben. Die Mossadagenten wurden anschliessend gegen den Hamasführer Ahmad Yasin ausgetauscht, der in Israel im Gefängnis sass.

Der Mord an Ahmad Yasin

Am 22. März 2004 wurde Scheich Ahmad Yasin, einer der führenden Begründer der Hamas und ihr geistiger Führer gezielt durch das israelische Militär in Gaza ermordet. Als Queschnittsgeläjmter wurde er an diesem Tag nach dem Morgengebet in Gaza City aus der Moschee geschoben, als ein israelischer AH-64 Helikopter eine Hellfire Rakete auf Yasin und seinen beiden Bodyguars schoss.

Um das Geräusch des herannahenden Helikopter zu überecken flogen israelische F-16 Kampfjets vor dem Angriff über Gaza. Yasin wurde jeden Tag auf dem selben Weg zur selben Moschee im Sabra Distrikt 100 Meter von seinem Hause gebracht. Yasin und die Bodyguards wurden sofort getötet, zusammen mit weiteren 9 Moscheebesuchern. Weitere 12 Menschen wurden verletzt, einschliesslich zwei von Yasin Söhnen.

Die palästinensische Führung die sich nicht korrumpieren lässt und nicht die Sache der Palästinenser verrät wird systematisch eliminiert.

Der Mord an Mahmud al-Mabuh

Wie Mahmud al-Mabhuh, ein hochrangiges Mitglied der Hamas, der am 19. Januar 2010 in Dubai von einem Kommando des israelischen Geheimdienstes Mossad ermordet wurde. Laut Polizei wurde Mabhuh in seinem Hotelzimmer mit einem Elektroschock betäubt und danach mit einem Kissen erstickt. Aufnahmen der Überwachungskameras im Hotel zeigten die Vorgehensweise des Mordkommandos. Elf der Killer waren mit gefälschten europäischen Pässen ausgestattet, die von Europäern die nach Israel reisten kopiert wurden. Nach dem Mord sind die Mossadagenten in die USA und nach Israel geflüchtet, die per internationalen Haftbefehl gesucht wurden.

Siehe meinen Artikel: Aufnahmen der Mörder von Mahmud al-Mabhuh in Dubai

Einer der Beteiligten, der einen gefälschten deutschen Pass für das israelische Killerkommando von Dubai besorgt hatte, wurde in Polen später verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert. Auf Anweisung der Bundesregierung wurde er aber freigelassen und durft nach Israel ausreisen.

Siehe meinen Artikel: Begehe Beihilfe zu Mord und du gehst Frei

Am 23. März 2010 hat Grossbritannien als erstes westliches Land Israel offen beschuldigt, in die Ermordung von Mahmud al-Mabhuh verwickelt zu sein. Aussenminister David Miliband hat vor dem Parlament dem israelischen Geheimdienst vorgeworfen, "hinter der Fälschung britischer Pässe zu stehen, die bei dem Attentat benutzt worden waren". Als Konsequenz hat die britische Regierung einen israelischen Diplomaten ausgewiesen.

Das zionistische Gebilde ist auf Mord aufgebaut

Die Apologeten Israels können erzählen was sie wollen, Tatsache ist, die israelische Staatsführung besteht aus Terroristen und Mördern. Das war von Anfang an schon so. Menachem Begin zum Beispiel, Premierminister und Aussenminister, war vorher Führer der zionistischen Terror- organisation Irgun, die im Juli 1946 den Anschlag auf das King David Hotel in Jerusalem verübte, das vorwiegend Offiziere der britischen Mandatsmacht mit ihren Familien bis dahin bewohnt hatten. Dem Anschlag fielen 91 Menschen zum Opfer.

Die Irgun verübte auch das Massaker von Deir Yasin am 9. April 1948, bei dem über einhundert Palästinenser, darunter viele Zivilisten, getötet wurden. Menachem Begin verteidigte auch später noch das Massaker mit den Worten: „Das Massaker von Deir Jassin hatte nicht nur seine Berechtigung – ohne den ,Sieg‘ von Deir Jassin hätte es auch niemals einen Staat Israel gegeben.“

Im Jahre 1952 führten ehemalige Irgun-Aktivisten einen Paketbomben- anschlag als Zeichen gegen die von ihnen als „Blutgeld“ empfundenen Wiedergutmachungsverhandlungen mit Deutschland aus. Adressaten waren die deutsche Delegation zu diesen Verhandlungen und Bundeskanzler Konrad Adenauer. Bei der Öffnung einer der Bomben kam ein Münchner Polizeisprengmeister ums Leben. Der Attentäter Elieser Sudit benannte 1994 in seinem Buch "Im Auftrag des Gewissens" Menachem Begin als Initiator.

Der Premierminister Israels, dieser Anführer einer Terrororganisation, Terrorist und Massenmörder, wurde vom Westen in Ehren empfangen, bekam 1978 sogar den Friedensnobelpreis. Sagenhaft oder? All das zeigt wie völlig verdreht, heuchlerisch und einseitig die Politik des Westens ist. Sie besteht nur aus Zugeständnisse, Zurückhaltung, Beschwichtigung und Entgegenkommen zu den Verbrechen die Israel gegen die ursprünglichen Bevölkerung von Palästina und den Nachbarländern verübt.

Peres ist ja selber der grösste Kriegsverbrecher, in dem er jahrzehntelang für die Ermordung von Frauen und Kindern in den besetzten Gebieten verantwortlich ist. Er ist auch der "Vater" der israelischen Atombombe. Er unterstützte auch den jüngsten israelischen Militärangriff gegen Gaza und sagte, "das war kein Krieg gegen die Bevölkerung, sondern eine Lektion für die Hamas". Solche Worte könnten direkt von einem SS-Offizier stammen, der aus Vergeltung in Russland Zivilisten an die Wand stellte, von wegen Lektion.

Durch den achttägigen Krieg gegen Gaza im November 2012 wurden 191 Palästinenser getötet und 1492 verletzt. Es wurden 28 Kinder ermordet, davon 16 unter fünf Jahren, sowie 12 Frauen und 20 Senioren.

Peres behauptet, die jüdischen Siedlungen im Westjordanland "verunmöglichen nicht eine Zweistaatenlösung" und er fügte hinzu, die Siedlungen "sind nur auf 2 Prozent des palästinensischen Territoriums gebaut." Eine glatte Lüge.

Der Begriff "Siedlungen" ist auch wieder ein dialektischer Trick der Zionisten und soll harmlos klingen, wie wenn das Land leer wäre das man den Palästinensern stiehlt. Dabei wird die Urbevölkerung die immer schon dort lebte mit Terror brutal vertrieben.

Das ist keine Besiedelung sondern ein Landraub und eine Okkupation, sowie eine vollständige Trennung durch eine Mauer wie im Apartheid. Der Aussenminister Israels, Avigdor Lieberman, ein Faschist und Rassist der übelsten Sorte, verlangt sogar die Zwangsdeportation aller Palästinenser in arabische Nachbarländer.

Was Peres der New York Times im Interview gesagt hat bestätigt was wir schon lange wissen, das zionistische Regime hat schon immer Mord, Terror und Krieg als wichtigen Teil ihrer Zielbestrebungen angewendet. Wahrscheinlich gab Premierminister Ariel Sharon seinem Kriegsminister Shaul Mofaz den Befehl zur Ermordung von Arafat.

Das Interview wurde übrigens schon vor Monaten gemacht aber jetzt erst veröffentlicht. Es wurde am 25. Juli 2012 ausgerechnet im King David Hotel in Jerusalem geführt, dort wo die Zionisten am 22. Juli 1946 durch einen Bombenanschlag 91 Menschen ermordeten. 48 Palästinenser, 28 Briten, 2 Armenier, 1 Russe, 1 Grieche und 1 Ägypter. 46 Menschen wurden verletzt.

Die Sprecherin von Peres sagte dem Journalisten Ronen Bergman, "Dieser Teil des Gesprächs ist höchst empfindlich. Ich will alle Handys aus dem Raum." Bergman schreibt, "Ich gab mein Telefon an einen der Wächter die an der Tür standen und Peres begann seinen bissigen Monolog.