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Private Helidrohne filmt Protest in Warschau

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 18. November 2011 , unter , | Kommentare (14)



Am vergangenen Freitag den 11. 11. versammelten sich anlässlich des 93. Jahrestags der Konsolidierung der polnischen Nation und des polnischen Nationalfeiertages mehrere tausend Rechtspopulisten in Warschau zum so genannten Marsch der Unabhängigkeit. Dagegen protestierten im Rahmen der europäischen Tage gegen den Faschismus angereiste Demonstranten aus den Nachbarländern. Es kam zu gewaltsamen Auseinander- setzungen mit der Polizei und den sich bekämpfenden Gruppen. Aber darum geht es mir hier nicht, sondern um den Einsatz einer kleinen privaten Helidrohne, welche die Geschehnisse aus der Luft filmte. Das interessante daran ist, solche Aufnahmen konnten bisher nur von TV-Stationen und von der Polzei mit teueren Hubschraubern gemacht werden. Jetzt kann praktisch jeder solche Bilder machen und den Spiess umdrehen. Die Überwacher werden überwacht.

Entweder die EU oder Demokratie, beides geht nicht

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , , | Kommentare (26)



Wie viele gewählte und damit demokratisch legitimierte Politiker gibt es in der neuen italienischen Regierung? Keine, null, nada, none! Das gleiche trifft auf Griechenland zu. Was hier stattgefunden hat ist ein Staatstreich, der Sturz gewählter Regierungen und die Einsetzung von sogenannten Technokraten durch fremde Mächte. Ihre Aufgabe ist es ein von Aussen aufgezwungenes Programm durchzusetzen, welches die Bürger dieser Länder bei einer Wahl niemals zustimmen würden. Sie dürfen auch nicht darüber abstimmen. Der Versuch ein Referendum über die Austeritätsmassnahmen in Griechenland durchzuführen wurde sofort im Keim erstickt. Für mich ist damit meine jahrelange Ansage bestätigt worden, die EU ist ein diktatorisches, faschistisches Konstrukt. Reichskommissare, die ihre Befehle von der Troika bekommen, regieren jetzt in Griechenland und Italien. Deshalb, entweder die EU oder Demokratie, aber beides gleichzeitig geht nicht.

Genau solche Technokraten, die jetzt angeblich die Probleme lösen sollen, sind diejenigen die sie überhaupt verursacht haben. Schauen wir uns Lucas Papademos an, der eingesetzte Premier Griechenlands. Er war als Chef der griechischen Zentralbank hauptverantwortlich für die Aufgabe des Drachme und Einführung des Euro als Währung. Er hat den Betrug durchgeführt, damit Griechenland in die Eurozone aufgenommen wurde. Als Belohnung dafür wurde er dann Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Seine Lehre nach seinem Harvard-Studium hat er bei der Federal Reserve in Boston gemacht. Und, es könnte nicht anders sein, er ist Mitglied von David Rockefellers Trilateral Commission seit 1998.

Und Mario Monti genau gleich. Auch Mitglied in Rockefellers geheimen Eliteclubs, als Präsident der europäischen Council on Foreign Relations und im Steering Committee der Bilderberg-Group. Dann auch noch Berater der Verbrecherbank Goldman Sachs, welche Griechenland geholfen hat zuerst die Schulden zu verschleiern und dann in die Überschuldung geritten hat. Jetzt sprechen die Technokraten in Brüssel direkt mit ihren Befehlsempfängern in Athen und Rom, die Parlamente und die Bevölkerung werden einfach beiseite geschoben und haben nichts mehr zu sagen. Die Demokratie ist dort tot.

Warum gehen die aufgebrachten Menschen in Griechenland und Italien gleich nach Einsetzen der neuen Regierungen auf die Strasse? Weil es keine andere Möglichkeit mehr gibt ihren Willen auszudrücken. Niemand hat sie gefragt ob sie Papademos und Monti als Regierungschefs wollen. Und die repräsentative Demokratie hat sowieso versagt. Die Parlamentarier sind die übelsten Opportunisten, zeigen keinerlei Widerstand gegen diesen coup d'état der vonstatten geht.

Ganz klar steht die Demokratie dem EU- und Euro-Konstrukt im Weg. Die Euroelite hat einen grossen Plan und Demokratie passt dort nicht hinein. Es ist ein Hindernis und wird systematisch ausgeschaltet. Und ganz sicher wird kein Referendum irgendwo erlaubt. Die Bevölkerung zu fragen ist ja das letzte was ihnen in den Sinn kommt. An Gesetze halten sie sich auch nicht, denn die Rettung einzelner Länder ist ausdrücklich in ihren eigenen Statuten verboten. Aber wen kümmern schon Regeln, der Euro muss gerettet werden, koste es was es wolle, deshalb herrscht Ausnahmezustand und die Demokratie wird ausgeschaltet.

Aber was die Euro-Turbos jetzt anrichten wird in einem europaweiten Aufstand enden. Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, überall rumort es bereits. Andere Länder werden bald folgen. Die Menschen akzeptieren nicht, dass sie den Preis für die Gier der Banken und für die Inkompetenz und Korruption der Politiker mit Armut zahlen müssen. Ohne das Gefühl mitreden und mitbestimmen zu können, wird sich die Wut über ihre Ohnmacht in Gewalt entladen. Aber offensichtlich wollen das die Verantwortlichen, ein Chaos produzieren. Dann haben sie die Begründung zur Einführung des Kriegsrechts und die Diktatur ist perfekt.

In Spanien gibt es 5 Millionen Arbeitslose, davon 1,3 Millionen ohne Recht auf Arbeitslosengelder, 45 Prozent Arbeitslose unter Spaniens Jugentlichen, 300'000 Familien verloren in den letzten drei Jahren ihr Zuhause, weil sie ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen konnten, das Land ist völlig fertig - danke EU und Euro Beführworter für diese Katastrophe. Nur, das blühlt vielen Mitgliedsländern, wenn die Sparmassnahmen welche die Troika will durchgesetzt werden.

Ja, die Technokraten regieren jetzt, ohne demokratische Legitimation. Was ist die Definition eines Technokraten? Es handelt sich um einen Bürokraten der vom grünen Tisch aus selbstherrlich bestimmt wie die Bevölkerung bestohlen und ausgeraubt wird, ohne kontrolliert und daran gehindert zu werden, zum Wohl der Bankster und der kriminellen Elite. Sie sind "Experten" in diesem Bereich. Niemand wählt sie und man kann sie auch nicht abwählen. Mario Monti ist zum Senator auf Lebenszeit mit vollem Wahlrecht von Präsident Napolitano ernannt worden. Wie ist das möglich in einer angeblichen Demokratie?



Es wurde uns von den Eurokraten versprochen, die EU wird die Menschenrechte und den Frieden in Europa sichern und faschistische Diktaturen wie in der Vergangenheit verhindern. Dabei bewegen wir uns rasant genau in so eine faschistische Diktatur, ohne Menschenrechte und Frieden, nur diesmal für den ganzen Kontinent. Und Angriffskriege führen sie auch, mit den "out of area" Einsätzen der NATO. Überall auf der Welt sind europäische Soldaten an den Kriegen beteiligt und töten zahllose Zivilisten, helfen das Imperium der Globalisten zu erweitern.

Die Faschisten haben gelernt und kaschieren ihre Diktatur hinter einer Fassade der Pseudodemokratie. Was ist die Hauptaufgabe eines Parlaments? Gesetze zu erarbeiten und zu beschliessen. Die EU-Parlamentarier haben aber diese Macht nicht, sie werden nur von der EU-Kommission gefragt, was sie von Gesetzesentwürfen halten, selber Gesetze inizieren dürfen sie nicht. Ihre Meinung kann ignoriert werden. Damit ist das Europaparlament nur eine teure Show, eine Ansammlung von 736 Mitgliedern die nichts zu sagen haben.

Wir bekommen oder haben schon den Superstaat, mit einer Machtzentrale, die von nicht gewählten Kommissaren und Apparatschiks regiert wird. Mit Demokratie und Selbstbestimmung hat das überhaupt nichts zu tun. Wir wurden von Anfang an über die wahren Absichten dieses Konstrukts belogen. Es geht um die Zerstörung und Unterwerfung der Länder mit einem Finanzkrieg. Die Schuldenkrise haben sie selbst fabriziert, um ihre faschistische "Lösung" durchsetzen zu können.

Deshalb, jeder echte Demokrat muss die EU und den Euro ablehnen. Dieses künstliche Gebilde mit seiner Einheitswährung kann nur gegen den Willen der Völker aufrecht erhalten werden und wird deshalb scheitern. Demokratie und eine Zentralregierung, die von einem Politbüro geführt wird, schliessen sich gegenseitig aus. Die Lösung ist nicht weniger, sondern mehr Demokratie, am besten die direkte, mit Initiativ- und Referendumsrecht. Niemals wird die Elite die Macht aus der Hand geben und sie uns überlassen. Wir müssen sie uns nehmen und das Recht als Souverän "Alle Macht geht vom Volk aus", das in den Verfassungen steht, bedingungslos verlangen und ausüben.

Italien - die Monti-Euphorie ist bereits vorbei

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 17. November 2011 , unter , , | Kommentare (6)



... wenn es überhaupt eine gab. Diese wurde nur von den ausländischen Medien verbreitet. Denn in Italien sind die Menschen kurz nach dem Sturz von Berlusconi aufgewacht, da sie wissen, mit Monti wird sich die Situation nicht verbessern, sondern eher verschlimmern. In zahlreichen Städten kam es deshalb am Donnerstag zu Demonstrationen gegen die neue Regierung des Bilderbergers Mario Monti. In Mailand, Turin, Rom, Palermo und Bari gingen Tausende Menschen auf die Strasse, um gegen eine "Regierung der Banker" zu protestieren, wie sie sagen.



In Mailand warfen Studenten Feuerwerkskörper auf Polizisten, die sie daran hinderten, zur Bocconi-Universität vorzudringen, die Monti leitet und die zum Symbol für die aus Technokraten gebildete neue Regierung geworden ist. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Demonstranten ein.

Am Sitz des italienischen Bankenverbandes warfen Studenten Eier und falsche Dollar-Scheine: "Wir wollen keine Regierung der Banken" und "Montis Regierung ist keine Lösung", riefen sie. Dabei wurde die neue Regierung erst gestern vereidigt.

In Turin kam es zu Zusammenstössen der Polizei mit Demonstranten, die versuchten, sich dem Regionalsitz der Zentralbank zu nähern. "Monti macht uns alle zu Bettlern.", war in Sprechchören zu hören"

Die Italiener verstehen sowieso nicht, wie blitzschnell Berlusconi abgesetzt wurde. Für sie ist das ein Sturz von Oben, vom Ausland, von den Banken und von den "Märkten". Ein Bilderberger, CFR-Mitglied und Goldman Sachs Typ hat die Macht übernommen und das heisst nichts gutes für die italienische Bevölkerung. Das verstehen sie bereits und deshalb der Protest.

Bei seiner Rede vor dem Parlament am Donnerstag hat Monti angekündigt was er vor hat, die Umsetzung des NWO-Programms. Er will nicht nur die Versprechen gegenüber der EU einhalten, einschneidende Sparmassnahmen, sondern die Privatisierung rigoros vorantreiben und die Benutzung von Bargeld im täglichen Zahlungsverkehr drastisch einschränken. Was die Griechen bereits erleben, wird jetzt auf die Italiener zukommen, Löhne runter, Steuern rauf, mit daraus resultierender Verarmung der Gesellschaft.

Deutschland würde es heute nicht in den Euro schaffen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (12)




In Deutschland schimpft man gerne über die südeuropäischen Länder und zeigt wegen der Überschuldung mit dem Finger auf sie. Speziell Angela Merkel und ihre Propagandaorgane haben mehrmals behauptet, die Südländer wären ein faules Pack, die zu wenig arbeiten, früh in Rente gehen und keine Steuern zahlen. An der Misere wären sie selber schuld. Die deutsche Regierung tut so, wie wenn zu Hause alles in Ordnung wäre, dabei hat das Land eine höhere Staatsverschuldung als Spanien. Es ist sogar so, Deutschland würde heute die Kriterien nicht erfüllen und könnte nicht der Eurozone beitreten.

Die Haushaltssituation Deutschlands sieht keineswegs besser aus als jene von einigen angeschlagenen Euroländern, betonte Jean-Claude Juncker und er äusserte sich gegenüber dem Bonner General-Anzeiger gar mit den Worten: "Ich halte die Höhe der deutschen Schulden für besorgniserregend."

Die Staatsverschuldung Deutschlands, so der Eurogruppen-Chef, sei mit 80 Prozent der Wirtschaftsleistung nämlich deutlich höher als jene Spaniens, die bei 60 Prozent liegt. Nur wolle das keiner wissen. "Es scheint bequemer zu sagen, die Menschen im Süden wären faul, und die Deutschen würden malochen. So ist das aber nicht."

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt der aktuelle Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland ca. 1998,8 Mrd. Euro (21. Februar 2011), davon entfallen ca. 1284,1 Mrd. Euro auf den Bund und etwa 595,3 Mrd. Euro auf die Länder – der Rest auf die Kommunen und Sozialversicherungs-Träger. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt damit bei ca. 24'450 Euro. Das war der Stand Anfang 2011. Bis Ende 2011 soll das Defizit 75 Milliarden Euro betragen und die Gesamtschulden sich auf 2'074 Milliarden Euro erhöhen.

Darin eingerechnet sind aber nicht die Schulden anderer EU-Länder für die Deutschland bürgt. Sei es für die Hilfspakete an die PIIGS-Länder oder für den EFSF Rettungsfonds. Wenn die Bürgschaften durch einen Zahlungsausfall dieser Länder eingefordert werden, dann steigt die Verschuldung Deutschlands dramatisch auf 120 Prozent des BIP. Dann ade AAA-Rating und Deutschland ist selber ein Pleitekandidat.

Schlimme sieht die Situation für deutsche Städte und Gemeinden jetzt schon aus, wie mir Politikinsider bestätigen. Sie sagen, viele Kommunen hätten kein Geld mehr in der Kasse und könnten ihre Rechnungen und Beamtengehälter nicht mehr bezahlen. Die Stadtkämmerer wüssten nicht wo sie das Geld hernehmen sollen. Wenn sich nicht schnell auf der Einnahmenseite was ändert, wären sie bald zahlungsunfähig, wie zum Beispiel die Stadt Oberhausen, die einen Schuldenberg von 1,8 Milliarden Euro hat und keinen Kredit mehr von den Banken bekommt!

Im Etatentwurf des Bundes für 2012 sind bisher neue Schulden von 27,2 Milliarden Euro geplant. Die Schulden steigen damit immer weiter. Tatsächlich übertrifft der Schuldenstand der Bundesrepublik deutlich die Maastricht-Grenze. Der Vertrag, welcher die Stabilität der Eurozone gewährleisten sollte, sieht vor, dass die jährliche Neuverschuldung 3 Prozent und die staatliche Gesamtverschuldung 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) nicht überschreiten dürfen. Somit würde es Deutschland mit dem heutigen Stand nicht mehr in den Euro schaffen.

Deshalb ist es verwunderlich, wenn Merkel bei ihrer Ansprache vor dem CDU-Parteitag forderte, sie will eine automatische Strafe für Schuldenstaaten durchsetzen. Nötig seien mehr Durchgriffsrechte der EU-Kommission, um die Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zu überwachen. Dafür sei Deutschland bereit, "ein Stück nationaler Souveränität abzugeben", sagte sie. Das trifft dann wohl bei der aktuellen Überschuldung auf Berlin auch zu, eine Übernahme der Finanzpolitik Deutschlands durch die Apparatschiks in Brüssel.

Höre ich da das Wort Verräter?

So wie es aussieht, beschränken sich die Schuldenprobleme nicht nur auf Südeuropa, sondern greifen jetzt in die Kernländer der Eurozone über. Auch die Zinsen für die französischen, österreichischen, finnischen und niederländischen Staatsanleihen verzeichneten in dieser Woche die höchsten Stände seit Bestehen der Währungsunion. Die Rendite zehnjähriger französischer Papiere lag am Mittwochvormittag bei 3,58 Prozent. Österreichische Papiere mussten 3,53 Prozent und finnische Papiere 2,47 Prozent zahlen.

Die Investoren beurteilen diese Länder nicht mehr so sicher wie auch schon und verlangen höhere Risikoprämien. Die Krise kommt immer näher und trifft alle. Deshalb musste die EZB seit Mai 2010 Anleihen im Gesamtwert von über 185 Milliarden Euro an den Märkten aufgekaufen, damit die Staaten der Eurozone sich überhaupt finanzieren können. Aber diese Summe ist lächerlich wenig, denn niemand will mehr Anleihen aus Griechenland, Italien und Spanien kaufen, ausser zu sehr hohen Zinsen. Die EZB wird Billionen drucken müssen, um diese Papiere vom Markt zu nehmen.

Neue spanische 10-jährige Anleihen gingen erst mit 6,975 Prozent weg, itialienische mit rekordhohen 7,11 Prozent und portugiesische Papiere mit sagenhaften 11,3 Prozent.

Es läuft darauf hinaus, die EZB wird gezwungen sein als "letzter Retter" die Schuldscheine aller Länder der Eurozone zu übernehmen. Italien muss alleine im nächsten Jahr über 450 Milliarden Euro an Schulden refinanzieren, die dann fällig werden. Denn bei 7 Prozent Zinsen, die sie aktuelle zahlen, ist ein Staatsbankrott unausweichlich. Wie soll das gehen? Und die Länder sollen wegen ihrer "Unfähigkeit" die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen entmündigt und von Brüssel regiert werden.

Nur, der Zusammenhalt der Eurozone ist nicht mehr möglich, egal ob Merkel und Konsorten sagen, sie wollen es durchführen, koste es was es wolle. Die Summe die dafür notwendig ist kann niemand aufbringen, ausser die EZB druckt Geld wie verrückt. Dann ist aber der Euro auch erledigt, einfach durch eine Hyperinflation. So oder so, die Tage des Euro sind gezählt. Das Schiff genannt Eurotanic geht unter, da kann man die Tatsachen noch so schönreden, ignorieren und vor sich herschieben.

Ach ja und in den USA sieht es nicht besser aus. Die Schulden des Bundes in Washington haben die Marke von 15 Billionen Dollar gerade überschritten. Die Fed ist gezwungen laufend US-Staatsanleihen zu kaufen, auch mit Gelddrucken. Jetzt gehören der Fed 1,665 Billionen an U.S. Treasury Notes, mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Wenn die Fed und die EZB nur noch die einzigen sind, welche Staatsanleihen kaufen, dann ist die Krise perfekt.

Nach Einschätzung von Mohamed El-Erian, Vorstandschef des weltgrößten Bond-Investors Pimco, könnte den USA eine ähnliche Entwicklung wie in Griechenland drohen: „Das, was wir in Griechenland im Schnelldurchlauf erleben, könnte eines Tages auch die USA erfassen, wenn sich die dortige Politik nicht ändert“, sagte El Erian dem Wirtschaftsmagazin Capital. Er befürchte, dass die Amerikaner eines Tages wie die Griechen aufwachen und feststellen, dass sie zu sorglos waren und die Bilanz ihrer Notenbank zu sehr überdehnt haben.

Wir haben eine weltweite Schuldenkrise aller westlichen Industriestaaten und alles was die Staatsführer machen ist den Tag der Wahrheit hinauszuschieben. Die Grundprobleme werden nicht gelöst.

Ich höre immer die Frage, wem schulden die Staaten das viele Geld? Die Antwort ist ganz einfach, hauptsächlich uns allen. Was meint ihr passiert mit dem Geld, welches wir in die Pensionskassen, Rentenfonds und Lebensversicherungen jeden Monat einzahlen? Das wird zum Grossteil in Staatsanleihen angelegt, das liegt doch nicht als Cash auf Konten rum, sondern muss Zinsen bringen, das verlangen wir. Wir sind im Endeffekt die Gläubiger der Staaten und wenn sie pleitegehen und ein Haircut stattfindet, dann ist unsere Altersvorsorge futsch.

Wir sichern unsere eigenen Guthaben als Steuerzahler und deshalb heissen wir Bürger, weil wir für die Schulden bürgen. Man kann ja alle Schulden der Staaten streichen, nur dann muss uns bewusst sein, alle unsere privaten Altersguthaben sind dann auch gestrichen. Fragt mal jemand der 30 Jahre lang einbezahlt hat ob er das will und lustig findet.

Die Occupy-Bewegung wird weltweit plattgemacht

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 15. November 2011 , unter , , | Kommentare (18)



Die "Tolleranz" mit den Besetzern der Occupy-Bewegung ist zu Ende. Jetzt werden an vielen Orten der Welt die Camps von der Polizei geräumt. So auch in Zürich, wo um 8 Uhr am Dienstag eine schwerbewaffnete Hundertschaft sich um das Zeltlager stellte und die Besetzer aufforderte zu gehen. Es formierte sich ein passiver Widerstand gegen die Räumung und die Polizei trug die Aktivisten weg. Sie wurden gefesselt in bereitstehende Kastenwagen verfrachtet und auf den Polizeiposten gebracht. "Dort werden sie befragt und allenfalls kommt es zu einer Anzeige wegen Hinderung einer Amtshandlung", sagte Polizeisprecher Marco Cortesi gegenüber den Medien.



Rund 50 bis 100 Aktivisten campierten seit rund einem Monat auf dem Lindenhof hoch über der Zürcher Altstadt. Sie wollten damit ihrem Protest gegen das herrschende Finanzsystem und die Gier der Investmentbanker Ausdruck geben. Das Zeltlager war als Begegnungsort und zur Information der Bevölkerung gedacht. Der Stadtrat hatte sie zunächst gewähren lassen, ein Gesuch für eine längerfristige Bewilligung jedoch abgelehnt. Jetzt gibt es das Camp in Zürich der Occupy Paradeplatz Aktivisten nicht mehr. Die Staatsmacht, welche nur im Interesse der Finanzverbrecher agiert und diese beschützt, hat zugeschlagen.

Laut Aussage der Lindenhof-Besetzer wurden 20 ihrer Aktivisten von der Polizei verhaftet. Aber mit der Räumung ist die Bewegung nicht am Ende. Sie rufen dazu auf, um 19:00 Uhr am Dienstag auf dem Paradeplatz sich zu versammeln, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sie sagen, "kommt zahlreich, kommt bunt, kommt friedlich und nehmt alle mit. Wir zählen auf EUCH! Gemeinsam statt einsam gehen wir den Weg der Veränderung."

Occupy Wall Street wird ebenfalls zerstört

60 Tage nach Beginn der Occupy-Bewegung ist die Polizei von New York massiv gegen den Ursprungsort vorgegangen. Die Räumung des Zuccotti Park, seit Wochen Schauplatz der Anti-Banken-Proteste, wird seit ein Uhr Morgens Ortszeit von den Demonstranten geräumt.

Polizisten rückten in Kampfmontur in den frühen Morgenstunden in den Park ein. "Die Stadt hat entschieden, dass die anhaltende Besetzung des Zuccotti Parks eine zunehmend gesundheitliche und feuertechnische Gefahr darstellt," sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei kündigte an, dass der Park "gesäubert und wiederhergestellt" werde. Jeder, der nicht freiwillig gehe, werde verhaftet.

Es formiert sich aber Widerstand und Barrikaden wurden errichtet.

Occupy Camps in ganz Amerika werden angegriffen

Im ganzen Land geht die Polizei gegen die Occupier vor, von Albany im Osten bis Oakland im Westen und alles was dazwischen liegt. Der Occupy-Bewegung wird damit ein tödlicher Schlag versetzt. Schwerst bewaffnet und ihre Namensschilder abgedeckt, haben hunderte Polizisten den Frank Ogawa Plaza in Oakland Kalifornien umzingelt und die Besetzer aufgefordert den Platz zu verlassen, da sie sonst verhaftet werden.

In Albany im Staate New York wurden Aktivisten verhaftet, die den Lafayette Park gegenüber dem Parlamentsgebäude nicht verliesen. "Es ist eine Schande, dass die Bevölkerung von New York nicht ihr Verfassungsrecht der freien Meinungsäusserung ausüben können," sagte der Anwalt Robert Magee gegenüber Medien.

In Salt Lake City im Bundesstaat Utah wurden am Samstag 19 Demonstraten verhaftet, die der Aufforderung Polizei, den Pioneer Park zu verlassen, nicht folgten. Die Sicherheitskräfte kamen mit Planierraupen und legten die Zeltstadt flach.

In Portland stellten sich Tausende gegen den Räumungsversuch der Polizei. Zunächst zog sich die Polizei zurück, um dann noch gewaltsamer die Demostration aufzulösen. Mehrer Protester wurden dabei verletzt. Bürgermeister Adams sagte, es wäre seine Aufgabe den Park sauber zu halten und er würde es durchführen, koste es was es wolle. "Das ist kein Spiel," sagte er.

Hier Aufnahmen aus Portland, welche die Masse an Demonstraten zeigt:



Occupy Melbourne auch von Polizei aufgelöst

Die Polizei überfiel das Zeltlager im Treasury Gardens in Melbourne und schleppte die Besetzer aus dem Park. Dabei wurden mindestens drei Aktivisten von Occupy Melbourne verhaftet, die mit der Wirtschaftspolitik von Canberra unzufrieden sind. Sie verlangen eine Veränderung des Finanzsystems, welche hauptsächlich den Konzernen und Reichen zu Gute kommt.

Das polizeiliche Vorgehen gegen die Occupier scheint eine weltweit koordinierte Aktion zu sein. Die grosse Frage stellt sich jetzt, wird die Occupy-Bewegung damit im Keim erstickt und verschwinden, oder noch stärker hervorgehen? Jedenfalls hat die Staatsmacht nun gezeigt, auf welcher Seite sie steht. Nicht bei den 99%, sondern sie schützt die 1% der gierigen Finanzverbrecher. Aber das wussten wir schon vorher. Es ist auch einfacher, harmlose und friedliche Demonstraten zu verhaften, statt mal aus den Bankplästen die wirklich übelsten Kriminellen zu holen.

Die Definition von Faschismus ist die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht und genau in so einer Welt leben wir. Die Bankster können Billionen stehlen und ihnen passiert nichts. Sie lachen sich krumm, weil sie "too big to jail" sind.

Laut neuesten Prüfbericht der GAO (Government Accountability Office) in Washington, ein Audit den der Kongressabgeordnete Ron Paul zum ersten Mal inizierte, hat die Fed weltweit den Banken 16 Billionen Dollar (16'000 Milliarden) von 2007 bis 2010 "geschenkt".

Hier die Liste der grössten Empfänger:

Citigroup: $2,500,000,000,000
Morgan Stanley: $2,040,000,000,000
Merrill Lynch: $1,949,000,000,000
Bank of America: $1,344,000,000,000
Barclays PLC: $868,000,000,000
Bear Sterns: $853,000,000,000
Goldman Sachs: $814,000,000,000
Royal Bank of Scotland: $541,000,000,000
JP Morgan Chase: $391,000,000,000
Deutsche Bank: $354,000,000,000
UBS: $287,000,000,000
Credit Suisse: $262,000,000,000
Lehman Brothers: $183,000,000,000
Bank of Scotland: $181,000,000,000
BNP Paribas: $175,000,000,000

Ja, die Bankster bekommen das Geld nachgeschmissen, dafür müssen die Menschen in den USA und Europa jetzt ganz schmerzhafte Sparmassnahmen akzeptieren. Sie bezahlen die Rechnung mit totaler Verarmung. 16'000 Milliarden Dollar auf alle 7 Milliarden Menschen auf der Welt verteilt bedeutet 2'285 Dollar pro Kopf. Und so ein perverses Geldsystem verteidigen die Regierungen, Volksvertreter, Staatsbeamte, Medien und andere Säulen der Gesellschaft. Kotz!

Frankreich kommt als nächster dran

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 14. November 2011 , unter , , | Kommentare (19)



Könnt ihr euch noch erinnern, wie uns die EU-Politiker felsenfest erzählt haben, "Irland ist nicht Griechenland, Portugal its nicht Irland, Spanien ist nicht Portugal und in Italien ist alles in Ordnung" ... Zypern und Slowenien sind auch nicht pleite. Ja, was die EU-Führung und die Medien uns erzählen stimmt und wir können ihrem Urteilsvermögen voll vertrauen. Denkste.

Italien geht es so gut, Berlusconi wurde abgesetzt und jetzt ist der Oberbilderberger, Freimaurer und Goldman Sachs Berater Mario Monti mit der Regierungsbildung vom italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano beauftragt worden. Das ist europäische Demokratie vom feinsten, Monti wird Premierminister ohne vom Volk gewählt zu werden. Er hat noch nie ein gewähltes Amt bekleidet, ist in keiner Weise demokratisch legitimiert. So nutzen die Bilderberger die von ihnen gemachte Krise, um ihre Leute an oberster Stelle zu platzieren.

Aber in diesem Artikel geht es um Frankreich, oder soll es Frankarm heissen? Denn nach den Spaghettis kommen die Froschfresser als nächste dran (ist liebevoll gemeint). Präsident Nicolas Sarkozy scheisst sich schon in die Hosen vor lauter Angst, er wird von den Märkten und der wirklichen Macht hinter allem in den kommenden Tagen auch in die Schusslinie geraten, da die Krise vom Tiber nun zur Seine überschwappt.

Die Guillotine steht für Sarkozy schon parat:



Die Ratingagentur Standard & Poor's versetzte Paris in Panik am Donnerstag, als sie "fehlerhafterweise" verkündete, Frankreich würde in seiner Kreditwürdigkeit herabgestuft. Obwohl diese Beurteilung unter verdächtigen Umständen zurückgenommen wurde, sehen die Zeichen überhaupt nicht gut aus. Selbstverständlich war es kein Fehler, sondern ein Schuss vor dem Bug.

Der beste Indikator für die Probleme mit der Überschuldung ist der Unterschied zwischen den franzöischen und deutschen 10-jährigen Staatsanleihen, ein Auseinanderdriften das noch nie so gross war. Investoren verlangen höhere Zinsen, weil sie die Kreditwürdigkeit Frankreichs schlechter beurteilen als die von Deutschland. Damit steigen die Kreditkosten für Paris.

Frankreich zahlt jetzt 3,46 Prozent Zinsen auf seine Schulden, mehr als doppelt so viel wie Deutschland, aber immerhin die Hälfte was Italien bezahlen muss ... noch. Denn der Regierungswechsel hat für Italien was die Zinsen betrifft nichts gebracht. Eine Rendite von 6,29 Prozent muss Italien den Investoren für 5-jährige Staatsanleihen zahlen. Ein Rekord seit Einführung des Euro. Bis Jahresende sind 46 Milliarden Euro an Schulden zu refinanzieren. Dann mal gutes Gelingen (lach).

Es geht um das begehrte "AAA" Kreditrating und jede Herabstufung Frankreichs wäre eine Blamage für Sarkozy, sechs Monate vor seinem Versuch wiedergewählt zu werden. Da nutzt auch der PR-Gag seiner Vaterschaft und das süsse Baby mit ex-Model Carla Bruni nichts.

Sogar die französische Zeitung Le Monde brachte in ihrer Freitagsausgabe den Titel "Nach Griechenland und Italien, Frankreich?" und zeigte in Grafiken, die Schulden des Landes würden sich auf 1,7 Billionen Euro belaufen, knapp unter denen von Italien mit 1,9 Billionen. Wie lächerlich klein sieht dabei der EFSF Stabilisierungsfonds aus, auch wenn dieser Schirm mit Tricks auf 1 Billion gehebelt wird.

Die EU-Aparatschiks mussten schon Gerüchte dementieren, die in der britischen Presse kursierten, der EFSF wäre sowieso nur eine leere Hülle oder sogar ein illegales Pyramidenspiel. Denn es gibt Hinweise, sie würden mit ihrem eingeschossenen Kapital ihre eigenen neu herausgebrachten Bonds kaufen, da sie keiner will.

Das ist ein beliebter Trick bei Neuemmissionen, man bringt Papiere heraus und kauft mit dem ersten Verkauserlös die eigenen Aktien auf, um den Kurs zu erhöhen. Man kauft sich demnach selber und gaukelt einen höheren Bedarf vor, was selbstverständlich Betrug ist. Aber die EU würde ja nie bescheissen, oder?

Sarkozy hatte es deshalb sehr eilig, eine zweite Runde der Austeritätsmassnahmen zu verkünden, was aber Brüssel bereits als unzureichend beschrieben hat und die Märkte waren nicht beeindruckt und meinen, die Krise wäre schon in Paris angekommen.

"Wir dürfen uns keine Illusionen machen. Die Märkte haben wegen den französischen Schulden dem Land bereits das AAA Rating aberkannt," sagte Jacques Attali, der ehemalige Berater von Präsident François Mitterrand und ehemalige Chef der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

"Wenn wir uns die Differenz zwischen französichen und deutschen Kreditkosten über 10 Jahre anschauen, dann werden die Schulden Frankreichs bereits mit AA beurteilt," sagte er und er nannte die neuesten Sparmassnahmen der Regierung als "offensichtlich unzureichend".

Währungskommissar Oli Rehn warnte am Donnerstag, "Was 2013 betrifft, sind weitere Massnahmen notwendig, um das ausufernde Staatsdefizit zu korrigieren."

Sarkozy ist in der Bredouille, denn er darf die französischen Wähler nicht verärgern, wenn er wiedergewählt werden will, muss aber noch schmerzhaftere Sparmassnahmen durchpauken, um die Troika und Märkte bei Laune zu halten. Ein umöglicher Spagat.

Sarkozys Kontrahent bei den kommenden Wahlen, der Sozialist François Hollande, hat darauf aufmerksam gemacht, dass Sarkozy in den 5 Jahren seiner Amtszeit, den Schuldenberg Frankreichs um 500 Milliarden Euro aufgetürmt hat, in dem er Steuergeschenke an die Grosskonzerne und Reichen verteilte.

Hallo du Naivling, das war ja auch seine Aufgabe, die Vermögensumverteilung von unten nach oben durchzuführen. Jetzt muss die Bevölkerung mit Gürtelengerschnallen dafür zahlen.

Aber vielleicht haben die Bilderberger bereits einen Nachfolger in petto und es ergeht Nicolas so wie Silvio, denn er wurde bewusst gestürzt, in dem die EZB vorübergehend aufgehört hat italienische Anleihen zu kaufen, was zur Überschreitung der tödlichen 7 Prozent Marke bei den Zinsen führte und nach seinem Sturz schreien liess.

Mit Frankreich fügt sich ein weiteres Puzzleteil in den Plan der Bilderberger ein, sämtliche Länder zuerst in die Überschuldungskrise zu führen, um dann ihre Lösung, sprich ihren Mann am Steuer einsetzen zu können. Die Aufgabe lautet, das Kommando der Zentralregierung in Brüssel zu übergeben.

Dazu passend, die Bilderbergerin Merkel hat am Sonntag verkündet, sie will eine Änderung des Lissabon-Vertrag durchsetzen, in dem die Länder, welche die Stabilitätskriterien nicht erfüllen, entmündigt und von der EU kontrolliert werden. Sie will eine Ratifizierung dieser Änderung durch die 27 Mitgliedsländer noch bis Ende 2012 durchziehen. Super Angie ... du machst einen tollen Job für die NWO.

Jetzt hat die Mutti der Eurozone ein weiteres Sorgenkind auf dem Schoss, um das sie sich kümmern muss:

Der Iran liefert als einziger noch Öl an Griechenland

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 12. November 2011 , unter , , , | Kommentare (15)



Die EU-Führung spricht dauernd von Solidarität mit den Griechen und bei den Rettungspaketen ginge es um die europäische Familie, die zusammen- gehalten werden muss. Tatsächlich wird aber Griechenland boykottiert, was zum Beispiel die Öllieferungen betrifft. Banken finanzieren diese auch nicht mehr. Die einzigen die den Griechen noch das wichtige Öl liefern ist der ach so böse Iran. Was für eine Ironie. Damit wird die Propaganda, was Griechenland als Familien- mitglied einerseits und der Iran als Bösewicht schlechthin anderseits betrifft, wieder deutlich sichtbar.

Laut Reuters sagen Ölhändler die befragt wurden, Griechenland musste sich an den Iran als Hauptlieferant in letzter Zeit wenden, da sie sonst kein Öl mehr bekommen. Dies trotz des massiven Druck den Washington und Brüssel ausübt, um den Handel zu unterbinden, als Kampagne gegen das angebliche Atomprogramm des Iran.

Die vier griechischen Ölraffinerien mussten in ihrer Not sich an den Iran wenden, da die bisherigen westlichen Partner kein Vertrauen mehr in ihre Zahlungsfähigkeit haben. Das Risiko ist ihnen zu gross geworden, sagen die grossen Ölmultis.

"Unsere Finanzabteilung weigert sich mit ihnen Geschäfte zu machen. Nicht weil sie bisher nicht bezahlt haben, sondern nur aus Vorsicht," sagte ein Ölhändler eines grossen Konzerns.

"Wir finden auch keine Bank mehr, die willig ist die Geschäfte zu finanzieren. Wir haben dadurch einige lukrative Deals verloren," sagte ein anderer Händler.

Ein weiterer Händler sagte, "sie machen kein Geheimnis daraus, aber die Griechen überleben jetzt nur mit Ware aus dem Iran, weil ihnen in der aktuellen Situation sonst niemand was verkauft."

Ladungspapiere, in die Reuters Einsicht nehmen konnte, zeigen, vier Schiffsladungen mit Rohöl, die aus dem Mittleren Osten stammen, wurden nach Griechenland im September transportiert. Drei im Oktober. Händler sagen, alle Ladungen bestanden aus iranischen Öl und mehr würde im November folgen.

"Der Iran ist das einzige Land, welches auf Basis eines 'offenen Kreditbriefes' arbeitet, weil es Schwierigkeiten hat ihr Rohöl loszuwerden," sagte ein Händler, obwohl Teheran dem widerspricht und sagt, sie hätten keine Probleme ihr Öl zu verkaufen.

Die USA und ihre europäischen Lakaien versuchen schärfere Sanktionen gegen den Iran durchzusetzen, nach der erneuten Lügenkampgane, sie würden an einer Atombombe arbeiten. Teheran hat diese Behauptung als falsch zurückgewiesen und sagt, es wäre ein weiterer agressiver Einschüchterungsversuch des Westens, um sie wirtschaftlich kaputt zu machen.

Das stimmt. Die Motive des Westens könnten eher anderer Natur sein, nämlich, das iranische Öl ist viel billiger als das der Konkurrenz. Das geht natürlich nicht, aus Sicht der westlichen Ölkonzerne. Damit werden Erinnerungen wach, warum Saddam Hussein aus dem Weg geräumt werden musste. Er verkaufte das irakische Öl auch "zu billig" im Jahre 2000. Der Ölpreis lag damals bei 24 Dollar pro Fass.

In dem man den Iran als bösen Atombombenbauer hinstellt, welcher die Welt damit bedroht, versucht man mit neuen schärferen Sanktionen ihre Öllieferungen zu unterbinden. Das hat dann zwei Konsequenzen zur Folge. Erstens, schneidet man dem Iran seine wichtigsten Geldeinnahmen ab. Zweitens, bewirkt das fehlende iranische Öl auf dem Weltmarkt einen höheren Preis. Wie bei allem was in der Welt passiert, geht es um Profit und Macht.

Weil das iranische Öl so attrraktiv ist und weil damit schnell Lücken gefüllt werden können, hat der Iran ein grosses Rohlöllager im Roten Meer eingerichtet. Sie haben drei sogenannte Very Large Crude Carriers (VLCC) dort stationiert, also sehr grosse Öltanker, von wo aus zum Beispiel auch Griechenland mit kleinerenn Tankern, die durch denn Suez Kanal passen, beliefert wird.

Ja, der Iran liefert als einziger den "Pleitegriechen" noch Öl. Aber sie sind ja die Bösen und wir in Europa die Guten, welche unseren angeblichen Brüdern und Schwestern in Griechenland so gerne mit Rettungspaketen zur Seite stehen. Das ist aber auch ein Märchen, denn gerettet werden nicht die Griechen, die sehen keinen Cent davon, sondern nur die europäischen Banken.

Übrigens, Israel bezieht auch Öl vom Iran, indirekt über Rotterdam, um die Quelle zu verschleiern. Siehe hier.

Erstens ist es anders, und zweitens als man denkt ... oder als uns erzählt wird.

Treffen zwischen BIZ-Vertreter und Occupy in Basel

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , , | Kommentare (7)



Am vergangenen Donnerstag fand ein Treffen mit Diskussion zwischen einem Vertreter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Occupy-Bewegung, Aktivisten von WeAreChange Zürich und anderen Interessierten statt. Dem Generalsekretär der BIZ Peter Dittus sassen ungefähr 50 Personen gegenüber, die ihm Fragen stellten und Antworten verlangten. Die Moderation wurde von einem Occupier aus Basel und einem Vertreter der MOMO geführt.



Gleich vorweg, es sah so aus wie wenn Peter Dittus geschickt wurde, um sich bei den Bankenkritikern einzuschleimen, "Ich bin einer von euch". Er war légère angezogen mit karrierten Hemd, Schal und Turnschuhen (nicht die Banker-Uniform die er täglich trägt) und zeigte viel "Verständnis" für die Forderungen der Occupy-Bewegung. Ja er ging sogar her und sagte: "Mich wundert es, warum die Occupy Wall Street und Occupy Basel Bewegung so klein ist. Mit dem was passiert ist wundert es mich, dass die Empörung nicht viel viel stärker ist und dass der Druck auf die Regierungen nicht viel viel grösser ist." Er tat aber gleichzeitig ziemlich anhnungslos und betonte, die BIZ wäre machtlos was zu ändern.

Ja sicher, wer das glaubt, so eine Scheinheiligkeit. Wieder eine Verarschung durch das System. Dabei ist Dittus schon seit 1992 bei der BIZ und war bei der Weltbank. Wenn einer den Durchblick hat, dann er. Wie kann man nur so harmlos tun? Dabei hat die BIZ mit Basel III noch strengere Regeln für das Bankgewerbe aufgestellt, aber nicht ihnen gegenüber, sondern gegenüber den Kunden. Das Resultat ist, dem Mittel- und Kleinunternehmern wird komplett der Kredithahn zugedreht. Banken vergeben keine Investitionskredite mehr an Gewerbler, ausser sie bringen die doppelte Sicherheit.

Na ja, wer das kann benötigt keinen Kredit. Das Resultat der BIZ-Politik ist ganz klar die Zerstörung des Mittelstandes und die Deindustrialisierung unserer Gesellschaft. Deswegen ist für mich die BIZ genau so eine kriminelle Organisation wie die Zentralbanken, wenn nicht schlimmer. Schliesslich ist sie ihre Mutter und schwebt oben drüber.

Peter Dittus ist ein wortgewandter, charismatischer Schauspieler, der einen auf verständnisvollen Freund gespielt hat, um die BIZ gut ans Publikum zu verkaufen. Erschreckend war seine Ahnungslosigkeit über finanztechnische Vorgänge, was ich mir aber in seiner Position nicht vorstellen kann. Bei gewissen Fragen tat er ganz erstaunt, wie wenn er noch nie davon gehört hätte. Das kann nicht sein, sonst wäre er völlig inkompetent und nicht für den Posten als Generalsekretär geeignet.



Gleich zu Beginn wurde gefragt, wieso die Zentralbanken im privaten Eigentum Geld schöpfen können und darauf Schulden mit Zins verlangen. Dieser Frage ist Dittus ausgewichen und er hat seine Antwort so ausgelegt, als ob die privaten Anteile und Kontrolleinflüsse in den Notenbanken demokratisch gewählt worden sind und die Frage wurde im Keim erstickt.

Zum Glück wurde nicht locker gelassen. Viele Anwesende haben die Grundproblematik verstanden und wollten sich nicht in Nebengeplänkel verstricken lassen, über Investmentbanken und die Wiedereinführung der Bankentrennung (Glass Steagall Act) oder die Eigenkapitaldeckung. Man wollte wissen wieso er sich nicht der Zinskritik stellt und die Geldschöpfung nicht hinterfragt.

Es kamen Aussagen von Dittus wie diese:

- Ursache der Krise ist der Finanzsektor weil er versagt hat.

- Durch Hebelwirkungen wurden zwar Noten gedruckt aber keine Werte geschaffen.

- Das Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel.

- Der Kasinokapitalismus muss gestoppt werden.

- Die Bewegung muss wachsen und sich vor die repräsentativen Elemente stellen. Die Regierungen haben genauso versagt.

- Die unnötigen strukturierten Produkte müssen aus dem Verkehrt gezogen werden. Derivate die reine Spekulation sind, müssen verboten werden. Es gibt aber auch nützliche Derivate.

- Die privaten Aktionäre der BIZ wurden 2001 enteignet, da niemand als Privatperson zugelassen wird. Nur die Zentralbanken haben Anteile.

- Die BIZ gehört den Zentralbanken und somit den souveränen Nationen.

- Die Goldmünzen der BIZ gibt es nicht mehr, es wurde das Sonderziehungsrecht eingeführt.

- Die Aufgabe der BIZ ist nun die Finanzstabilität weiterhin zu garantieren, dazu benötigt es Reformen. Die Arbeit des heutigen Finanzsystem muss effizienter werden.

- Die Zinsen können exponentiell ansteigen, in der Mathematik geht das bis in die Unendlichkeit.

- Die Bankenverstaatlichung ist keine Lösung.

- Die BIZ ist keine Bank, sondern soll als Kooperations-Organisation wahrgenommen werden.

- Die Regeln für den Finanzmarkt müssen strikter gemacht werden.

- Es muss soviel Kapital vorhanden sein, dass die Eigentümer der Banken bezahlen müssen und nicht das Volk.

- Die Eigenkapitaldeckung war lächerlich, eine Ursache der Finanzkrise.

- Das Trennbankensystem sollte wieder eingeführt werden.

- Die Finanzpolitik in den Staaten wird von GoldmanSachs-Typen kontrolliert.

- Die BIZ sieht das Zinssystem nicht als Ursprung der Krise.

Das klingt ja teilweise sehr vernünftig und wäre eine Schlagzeile in der Mainstreampresse wert. Nur die Medien waren kaum anwesend, ein Reporter von Radio DRS wurde gesichtet und Vertreter der lokalen Medien.

Die Aktivisten von WeAreChange haben vor allem über die Geldschöpfung geredet und haben erklärt, dass die FED bzw. der Dollar in privaten Händen ist. Des Weiteren haben sie ihm erklärt, dass es nur 15 Jahre braucht bei einem Zinssatz von 5%, bis sich die Schuld verdoppelt. Geduldig wurde erklärt wie dieses Schuldgeld geschöpft wird, und was genau passiert bei den Noten- und Geschäftsbanken und dass dieses System auf einer totalen Illusion basiert, da das Vertrauen in das Tauschmittel "Geld" ausgehöhlt wurde und nun als Enteignungsmodell dient.

Die Fragesteller wirkten sehr komptetent und wollten von Dittus wissen, wie wie man denn zu verhindern gedenke, dass sich dieses Desaster mit der Banken- und Schuldenkrise nicht ständig wiederhole. Eine Mehrheit gab sich auch nicht zufrieden mit den von Dittus beschworenen Kapitalerhöhung für die Banken, die dringend nötig sei. Das System als solches müsse geändert werden, so lautete die mehrfach geäusserte Forderung. Die Banken müssten verstaatlicht, der Einfluss der Politik wieder gestärkt werden.

Peter Dittus war teilweise schlichtweg überfordert und benutzte Ausflüchte um abzulenken. Er hat sich dann sogar nach der Diskussion auf persönliche Debatten eingelassen, sehr interessant wie er sich verhalten hat. Er tat so wie wenn er keine Ahnung hätte und stellte sich betreffend den Ursachen des Problems unwissend. Er versicherte den Aktivisten aber, dass er sich mit der Thematik auseinandersetzen will(lach).

Fazit: Der Typ muss ein Bluffsack sein und hat seine Antworten einstudiert. Das war eine PR-Aktion, deshalb auch das Treffen mit der Ocuppy-Bewegung, die eingeladen hatte. Sein Händedruck war fest und eindringlich der Blick. Aber seine Aussagen und Antworten auf legitime Fragen waren lasch und teilweise grotesk, lösten Kopfschütteln aus, wenn man bedenkt, dass der Generalsekretär die Stellvertretung des Präsidiums der BIZ ist.

Am besten war seine Frage, warum bei diesem Finanzdesaster nicht mehr Menschen protestieren, was natürlich zynisch gemeint ist. Aber da muss ich Dittus zustimmen. Es ist wirklich erschreckend wie passiv sich die Menschheit verhält, während sie hinten und vorne bestohlen, ausgeraubt, verarmt und versklavt werden. Aber wie heisst es noch, man bekommt immer das was man verdient, die Regierung die man verdient und auch das ausbeuterische Finanzsystem. Alle Verbrechen auf der Welt passieren nur weil "wir" sie dulden und eigentlich wollen.

Occupy Paradeplatz muss Camp räumen

Der zürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) hat den Occupiern bis Sonntag ein Ultimatum gestellt, ihr Zeltlager zu räumen. Wenn sie bis 24 Uhr nicht vom Lindenhof weg sind, wird die Polizei eine Zwangsräumung durchführen. Die Besetzer sagten, sie bedauerten, dass der Polizeivorsteher die politische Dimension des Protestes nicht erkannt habe. Die von der Stadt in Aussicht gestellten Räume in Gemeinschaftszentren lehnen die Aktivisten ab, weil sie ein Begegnungszentrum im öffentlichen Raum einrichten möchten. Damit stehen die Aktivisten nach drei Wochen Zeltlager am Scheideweg. Sie müssen sich überlegen, wie und wo sie ihre Aktion fortsetzen wollen.

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Nigel Farage sagt wieder wie es ist:

Der Zustrom der EU-Bürger in Not in die Schweiz

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 11. November 2011 , unter , , | Kommentare (9)



Die Schweizer Behörden vermerken einen gewaltigen Anstieg an EU-Bürgern, die aus Not ihr Land verlassen und die Schweiz als Rettung sehen. "Viele Griechen, aber auch Spanier, Portugiesen und Tunesier klopfen an die Türen unserer Unterkünfte und hoffen bei uns ein Bett zum Schlafen zu finden. Sie kommen auf der Suche nach Arbeit in unsere Region," berichtet der Vorsteher des Sozialdeparments in Lausanne, Michel Cornut.



Die Notunterkünfte sind voll von Neuankömmligen auf der Flucht vor den wirtschaftlichen und sozialen Krise in den südlichen Ländern Europas. Cornut sagt, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien liegt bald bei 50%. Aber die Überraschung ist die Ankunft der Griechen. "Ihre Anwesenheit wurde vor einem Monat registriert. Aber wir konnten sie nicht einmal zählen. Sie versuchen einen Job zu bekommen, wissen aber nicht wo sie schlafen sollen."

"Diese Flucht erstaunt das griechische Konsulat in Genf. Sie wussten nichts davon, wie dramatisch die Lage ist, aber es ist kaum verwunderlich, angesichts der Schwere der Krise im Land," sagte der Politiker und Altnationalrat Joseph Zisyadis, der griechischen Ursprungs ist. "In den letzten Monaten bekomme ich verzweifelte SOS-Hilferufe aus Griechenland!"

Bei den Spaniern genau so, was den Konsul und den Botschafter grosse Sorgen bereitet. Der Präsident des Rates der spanischen Einwanderer in Lausanne, Francisco Ruiz, sprach mit ihnen letzte Woche in Genf: "Wir erhalten viele Anfragen für die Unterstützung bei der Arbeitssuche und dem Wohnungswesen. Es gibt viele Notfälle. Aber der Konsul ist nicht dafür ausgerüstet ihnen zu helfen", sagte er. Viele Spanier schlafen in ihren Autos in Lausanne, weil sie keine Bleibe haben.

Diese Massenbewegung in die Schweiz zeigt, wie schlimm die Situation in den Pleiteländern der EU ist. Niemand verlässt seine Heimat freiwillg, ausser es geht ihnen sehr schlecht und sie sehen keine Zukunft für sich. Jetzt wird die Not in die Schweiz exportiert und im Endeffekt wird der Schweizer Steuerzahler für die Sozialhilfe aufkommen müssen. Mit den Arbeitsplätzen genau so, die von den EU-Flüchtlingen vermehrt konkurrenziert werden. Dabei verkünden jeden Tag Schweizer Exportfirmen eine Entlassungswelle nach der anderen.

Wer immer noch nicht verstanden hat, was die globale Elite und Finanzverbrecher angerichtet haben, wer immer noch von faulen Griechen und Spaniern überheblich und menschenverachtent redet, wird sich noch wundern, wenn die kriminelle Politik der "Euroretter" ihn direkt trifft. Ja, was in den südeuropäischen Ländern passiert kommt überall hin. Wann verstehen wir die 99% endlich, wir sitzen im selben Boot, egal wo wir in Europa sind, denn die 1% sind unsere Feinde und wollen uns total verarmen und vernichten. Wacht ihr erst auf, wenn ihr selber im Auto pennen müsst?

Was sind die ganzen Staatsführer der westlichen Ländern anders als nur Marionetten, welche die Befehle der Finanzelite ausführen? Und die Parlamentarier gehorchen sowieso nur noch der Lobby und lassen sich korrumpieren und vertreten die Interessen des Grosskapitals. Wo ist euer wirklicher Protest und Widerstand? Wann habt ihr diesen Halunken jemals wirklich mal auf die Finger gehauen, die euch ausnehmen, versklaven und euch als Vieh betrachten?

Es wird Zeit den eigenen Saustall aufzuräumen und das Zimmer zu lüften, die Sachen welche zum Himmel stinken endlich los zu werden.

Der Bilderberger Mario Monti als Berlusconi Nachfolger

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (13)



Auf massiven Druck der EU-Diktatur und "der Märkte", hat Regierungschef Silvio Berlusconi seinen Rücktritt angekündigt, sobald die Spar- und Reformpläne der Regierung beide Parlamentskammern passiert haben. Medienberichten zufolge könnte dies bis Samstag geschehen. Als Nachfolger Berlusconis wird Mario Monti gehandelt, einer der führenden Mitglieder der Bilderberg-Group, ist im Steering Committee, der schon mindestens 20 Mal an den Treffen dabei war. Monti ist auch Mitglied von Rockefellers Trilateral Commission.

Monti ist auch Mitglied des Board of International Advisors bei der Investmentbank Goldman Sachs. Ausgerechnet ihn als Retter für Italien zu holen ist, wie wenn man den Brandstifter bitten würde, das Feuer zu löschen. Goldman Sachs ist die Bande von Finanzkriminellen, welche überall die massive Staatsverschuldung erst ermöglicht haben und sich eine goldene Nase dabei verdienten. Die Eurokrise wird benutzt, damit die Bilderberger, sprich die globale Elite, die Macht noch mehr übernehmen können.

Selbstverständlich berichten die Medien nicht, wer Mario Monti wirklich ist, welchen "geheimen" Gruppen er angehört, sondern beschreiben ihn als ehemaligen EU-Kommissar, zuständig für Wettbewerbsfragen. Oder noch verharmlosender sagen sie, er wäre Präsident der Bocconi Universität in Mailand. Dabei ist viel wichtiger, dass er der erste Präsident von Bruegel ist, eine Denkfabrik die 2005 gegründet wurde. Er ist der Vorsitzende der europäischen Trilateral Commission, auch eine Gruppe die im Hintergrund die Fäden zieht und langjähriges Mitglied im obersten Kader der Bilderberg-Group.

Was jetzt passiert ist eine totale Machtübernahme der Bilderberger. Sie haben die Krise zuerst geschaffen, um als "Lösung" ihre führenden Köpfe in die oberste Machtposition zu platzieren. Das selbe in Griechenland. Der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Lucas Papademos, wird als neuer Ministerpräsident in Athen heute vereidigt. Er soll die geplante Übergangsregierung führen. Papademos nannte als seine Hauptaufgabe die Umsetzung des EU-Rettungspakets. Das heisst, die totale Versklavung der Griechen. Statt aus dem Euro auszuscheiden, was die einzige wirkliche Lösunge wäre, werden brutal die Forderungen der Finanzkriminellen durchgesetzt.

Die Chefin des IWF, Christine Legarde, ist auch eine Bilderbergerin, der Präsident des Europäischen Rat, Herman Van Rompuy auch, der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi (Drachen) ist auch einer, der Kanzlerkandidat der SPD Peer Steinbrück auch, wurde beim letzten Meeting in St. Moritz von den Bilderbergern dazu gekürt, der Oberbankster Josef Ackermann sowieso und so weiter. Das Ziel ist nicht den Euro zu retten, sondern genau das Gegenteil. Es soll noch mehr Zentralismus stattfinden, noch mehr Zerstörung der Souveränität der Länder, mit dem Ziel einer Weltdiktatur, mit einer Weltwährung und einer Weltregierung. Es läuft alles genau nach Plan ab.

Die Kriegshetze gegen den Iran ist unerträglich

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 9. November 2011 , unter , , | Kommentare (54)



Kaum ist Libyen von der NATO platt gemacht und Gaddafi ermordet, geht die Kriegshetze gegen den Iran wieder los. Die Medien verbreiten Panik und Lügen über ein angebliches Atomwaffenprogramm des Iran. Es wird behauptet, Teheran stehe ein Jahr vor der Vollendung einer Atombombe. Nur, das erzählen sie uns schon seit über 15 Jahren und ihre Prognose ist nicht eingetroffen. An vorderster Stelle der Propaganda ist das ZDF - das Zensierte Desinformation Fernsehen, denn mit dem Zweiten luegt man besser!

Das ZDF ging sogar gestern her und zeigte mit einer Grafik einen Angriff des Iran auf Israel. Statt Fakten zu bringen erfinden sie Horrorszenarien, um die Meinung der Zuschauer negativ zu beeinflussen und gegen den Iran zu manipulieren.



Dann wiederholte der Korrespondent Christian Sievers wieder die Lüge, Ahmadinejad hätte die Vernichtung Israels angedroht. Dabei weiss doch jeder informierte, das hat der iranische Präsident nie gesagt und ist eine falsche Übersetzung. Sie wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Deshalb, halt doch deine Lügenfresse Sievers!



Die Definition von Propaganda ist, wenn man die Welt der Tatsachen verlässt und Lügen erfindet. Goebbels würde sich über seine heutigen Jünger freuen.

Es wird ein Bericht der IAEA zitiert der neu Beweise beinhalten soll, der Iran arbeite an einer Atombombe. Wenn man aber diese genauer analysiert, ist da gar nichts neues. Im Gegenteil, die Behauptungen beruhen nur auf zweifelhafte Unterlagen eines Wichtigtuers als CIA-Informant, die unabhängige Experten als Fälschung beschreiben. Die angeblichen Beweise sind genau so erstunken und erlogen, wie damals die Beweise über Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen, die nie existierten, wie sich dann herausstellte.

Die iranische Regierung bestreitet auch vehement an einer Atombombe interessiert zu sein, sondern betont die friedliche Nutzung der Kernenergie. "Wir brauchen keine Atombombe", sagte Ahmadinedschad. Der Westen verlangt etwas unmögliches, nämlich genau wie damals vom Irak den negativen Beweis, also die Beweisumkehr. Teheran soll etwas beweisen was sie nicht tun. Aber es genügt ja schon die Begründung, der Iran könnte möglicherweise in der Lage sein eine Atombombe zu bauen und das gelte es bereits zu verhindern.

Ach ja? Aber viele Länder sind in der Lage und könnten eine bauen. Die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Luxemburg und sogar Lichtenstein. Ich auch, einfach jeder. Die Baupläne dazu gibt es im Internet. Droht allen potenziellen Erbauern die es könnten ein Angriffskrieg? In einem Rechtsstaat kann man erst nach einer Tat bestraft werden und nicht vorher, nur weil man es thoretisch könnte. Jeder kann ein Mörder sein, wollen sie dann vorsorglich alle Menschen verhaften?

Was natürlich völlig von den Medien in dieser Hetzkampagne verschwiegen wird, die 300 Atombomben die Israel schon seit den 60ger Jahren hat. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten welches wirklich ein Nukleararsenal besitz und seine Nachbarn damit bedroht, sonst keiner. Ausserdem wird nicht darüber gesprochen, die Weigerung Israels ihr Atomprogramm durch IAEA-Inspektoren prüfen zu lassen und die Nichtunterzeichnung des Atomwaffensperrvertrag. Die reinste Doppelmoral ist wieder am Werk.

Hallo ZDF Copy & Paste Artisten, wieso erwähnt ihr nicht diese Tatsache als ausgewogene Berichterstattung? Warum immer nur über das iranische Atomprogramm erzählen und das israelische verschweigen? Habt ihr auch einen Vertrag unterschrieben, wie die Springer-Medienhuren, es ist verboten kritisches über Israel zu berichten?

Wie wir wissen, ist diese erfundene Bedrohung durch den Iran wieder nur eine Ausrede für einen Krieg, denn es geht um ganz etwas anderes. Es geht um die Ressourcen, um die Eroberung der grössten ÖL- und Gasreserven der Welt. In den Augen der globalen Elite geht es nicht, dass sie nicht die Kontrolle darüber haben. Sie wollen auch dort ein höhriges Marionettenregime installieren, so wie es der Schah vorher war. Und die Zentralbank des Iran steht auch nicht unter ihrer Kontrolle. Ein unmöglicher Zustand, meinen sie.

Wen bedroht der Iran? Wen hat der Iran in den letzten 70 Jahren angegriffen? Niemand. Die einzigen die laufend einen Krieg nach dem anderen führen, Länder bombardieren, erobern, besetzen und dabei Millionen von Zivilisten ermorden, ist der ach so moralisch hochstehende und friedliche Westen und Israel. Sie sind die grössten Weltverbrecher und einzige Gefahr für den Weltfrieden.

Wir müssen einfach wissen, wir werden von Psychophaten und Massenmördern regiert und die Medien sind ihre Helfershelfer. Alles was sie erzählen ist eine gigantische Lüge. Man kann sich darüber nur angeekelt abwenden und kräftig spucken. Aber was sie jetzt wollen ist nicht ein harmloses Scharmützel, sondern wird zu einem Flächenbrand sich ausweiten. Ein Angriff auf den Iran kann nur in einen Weltkrieg enden und fürchterliche Konsequenzen haben. Aber dazu sind diese Irren bereit.

Sogar Meir Dragan, der bis Januar der Chef des israelischen Auslandgeheimdienst Mossad war, warnt schon seit Monaten in aller Öffentlichkeit vor einem israelischen Angriff des Iran. Er versucht damit wie er glaubt eine Katastrophe zu verhindern. Seine Warnungen haben aber die Regierung von Benjamin Netanyahu masslos erzürnt. "Wir müssen an den Tag danach denken," warnte Dragan.

Er hat wiederholt gesagt, ein Angriff hätte schreckliche Konsequenzen für Israel, ein Desaster unvorstellbarer Proportionen. Dragan denkt dabei nur an Israel, aber was ist mit der Zivilbevölkerung des Iran? Oder mit den Konsequenzen für die ganze Welt? Die welche so einen Angriff befürworten sind Psychophaten und man müsste sie sofort wegen Vorbereitung eines Agriffskrieges anzeigen und vor Gericht stellen.

Ausserdem sage ich, jeder der unbedingt einen Krieg will, soll als erster eine Waffe in die Hand nehmen und an die Front gehen. Am besten noch mit seinen erwachsenen Kindern. Sollen sie doch zeigen wie mutig sie sind und Opfer bringen können. Wer A sagt soll auch B tun. Aber dazu sind sie zu feige diese Ratten, sie verstecken sich und schicken lieber ihre entberhrlichen Untertanen als Kanonenfutter zum Sterben hin.

Statt einen nuklearen Winter der ihnen vom Westen angedroht wird, erleben die Menschen in Teheran einen frühen Wintereinbruch. Man beachte wie schlecht es ihnen geht und primitiv sie leben. Nur Pferde- und Eselsfuhrwerke unterwegs:



Man sieht auch keine Pärchen die Hand in Hand durch die Winter- landschaft spazieren. Nein. Und eine Frau als Meteorologin im Interview? Uns erzählen sie, die dürfen gar nichts und werden unterdrückt. Aber sie trägt ein Kopftuch. Das alleine ist Grund genug den Iran in die Steinzeit zu bombardieren.

Groupe de Francfort - Europas Politbüro

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (11)



Beim G-20 Gipfel in Cannes ist eine neue Gruppe aufgetreten, von der ihr wahrscheinlich noch nichts gehört habt. Es ist die sogenannte "Groupe de Francfort", die man erstmals mit entsprechenden Namensschild herumlaufen sah. Diese Gruppe hat das Steuer der Eurotanic übernommen und die Kapitäne sind Sarkel und Merkozy.



Zum inneren Zirkel gehören noch die Chefin des IWF (Christine Lagarde), der Präsident der Europäischen Kommission (José Manuel Barroso), der Präsident des Europäischen Rat (Herman Van Rompuy), der Präsident der Europäischen Zentralbank (Mario Draghi), der Vorsitzende der Finanzminster der Eurozone (Jean-Claude Juncker) und der Kommissar für Wirtschaft und Währung (Olli Rehn),

Von allen diesen Leuten ist nur einer direkt vom Volk gewählt, nämlich Sarkozy. Alle anderen sind nur indirekt gewählt oder überaupt nicht demokratisch legitimiert. Wer hat Legarde, Barroso, Van Rompuy, Draghi, Juncker oder Rehn wählen können? Niemand. Sie wurden einfach auf ihre Posten gehievt. Deshalb, die Bolschewiki regieren in Brüssel.

Was für ein Ironie, tatsächlich entstanden die Bolschewiki 1903 in Brüssel und sie beschlossen die Einparteiendiktatur unter Führung einer „Elite“ für Russland. Das haben wir jetzt auch für ganz Europa, eine nicht gewählte Elite die alles bestimmt. Deshalb wird diese neue "Group de Francfort" oder GDF auch als das Europäische Politbüro bezeichnet, dessen Mitglieder sich selbst dazu ernannt haben. Sie trafen sich vier Mal am Rande des G-20 Gipfel in Cannes. Merkmal dieses neuen Machtzentrums war ihr Namensschild am Revers.

Alle diese Bezeichnungen aus der Sowjetära die ich benutze sind gerechtfertigt, denn eines hat die Europäische Union definitiv seit der Gründung gezeigt, es ist ein durch und durch undemokratisches Konstrukt, welches demokratische Entscheidungen hasst. Ganz besonders die direkte Demokratie, wie der Teufel das Weihwasser. Die Bevölkerung der 27 Mitgliedsländer wurde nie gefragt, ob sie die EU wollen oder den Euro, bzw. die wenigen welche gefragt wurden haben es abgelehnt, was aber die Nomenklatura ignoriert hat.

Und als das Thema Referendum in Griechenland aufkam, wurde Papandreou sofort zitiert und zusammengeschissen, was ihn denn einfallen würde, die Griechen ihre Zukunft selber entscheiden zu lassen. So eine Frechheit. Die Troika bestimmt alleine wo es lang geht und das Volk hat die Last ohne zu Murren zu tragen.

Die GDF hat sich selbstherrlich zur Aufgabe gemacht, die Regierungen in den Mitgliedsländern zu stürzen, welche nicht ihren Befehlen gehorchen. Sehen wir ja an Griechenland und Italien. Papandreou und Berlusconi sind wohl Geschichte und werden ersetzt. So ein Vorgehen war typisch für die Sowjetunion, wo der Kreml auch bestimmte wer in den Satelittenstaaten regieren durfte.

Und die Massenmedien sind nichts anderes als gleichgeschaltete Propagandaorgane, welche die Volksmeinung steuern und verkünden, was politisch korrekt, was richtig und falsch ist. Es herrscht Zensur. Journalist welche die Wahrheit bringen und damit nicht auf Linie sind, werden verleumdet und sofort abserviert, wie jetzt Ken Jebsen. KenFM wurde am Sonntag von RBB gestrichen.

Planwirtschaft ist auch überall, denn die Zentralbanken greifen laufend in die Märkte ein und die Apparatschiks in Brüssel bestimmt wie und was produziert wird, speziell in der Landwirtschaft. Die totale Überwachung und Kontrolle durch einen Polizeistaat ist auch längst eingeführt, mit Kameras die uns beobachten. Wir sind ja alle potenzielle Terroristen. Und die agressive Idiologie wird in die Welt hinausgetragen, Staaten die nicht spuren werden mit "Demokratie-Bombern" der NATO zu ihrem Glück gezwungen.

Ist schon ein Déjà-vu, wie die GDF jetzt Ultimaten setzt, die Mitgliedsländer erpresst und Regierungen destabilisiert. "Entweder macht ihr was wir sagen, führt ganz strenge Sparmassnahmen ein, die euer Volk bestraft und verarmt, oder ihr seht keinen Cent an 'Hilfe'". Fehlt nur noch, dass sie Panzer einsetzten, um einen möglichen Aufstand in den betroffenen Ländern niederzuschlagen, wie damals in Ungarn, DDR und Tschechoslowakei. Aber das kommt auch noch, wenn die Menschen alles verloren haben und rebellieren.

Was hat die ehemalige FDJ-Sekretärin, zuständig für Agitation und Propaganda, mal gesagt? "Wir haben kein Recht auf immerwährende Demokratie!" Dann ist sie ja die richtige, die jetzt die Macht mit ihrem Politbüro über die Eurozone an sich gerissen hat.

Willkommen in der EUDSSR!

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Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei meinen vielen treuen Lesern herzlich bedanken. Die ASR-Seite hat die Zugriffszahl von 60 Millionen seit Juni 2007 überschritten und dies ist mein 2490. Artikel. Täglich lesen im Durchschnitt 50'000 Personen diese Seite und der Rekord an Hits war 200'000 Seitenaufrufe an einem Tag im vergangenen Mai. Danke.

Die BIZ lädt Occupy-Basel zum Gespräch ein

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 8. November 2011 , unter , , , | Kommentare (6)



Siehe mal einer an. Nach dem der Schweizerische Bankenverband die Aktivisten der Occupy Paradeplatz Bewegung am 19. Oktober zu einer Diskussion eingeladen hat, kommt jetzt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) auf die gleiche Idee. Was für eine "Ehre", wenn sich die sogenannte Mutter aller Zentralbanken zu so etwas "herablässt".



Am Donnerstag den 10. November soll eine Diskussionrunde zwischen Occupy-Basel und dem Generalsekretär der BIZ, Peter Dittus, um 19:00 Uhr an der Hochschule für Soziale Arbeit Basel an der Thiersteinerallee 55/57 stattfinden. Ich werde ganz sicher dort sein und darüber berichten. Offensichtlich wird die weltweite Occupy-Bewegung ernst genommen.