Uran im Trinkwasser
Die Verbraucher-Organisation "Food Watch" hat auf Basis von Länderangaben in Deutschland festgestellt, dass von 8200 gemeldeten Wasser-Messdaten, 150 mit Uran belastet sind und die Kontaminierung oberhalb von 10 Mikrogramm liegt. Betroffen sind vor allem Baden-Württemberg und Bayern. Etwa 800, und damit fast jede zehnte Probe, lag zwischen 2 und 10 Mikrogramm. Im Körper können Uran und seine Verbindungen zu schweren Nieren- und Leberschäden sowie zu inneren Blutungen führen.
Siehe Bericht in der Tagesschau hier
Wo kommt das Uran her? Ist es natürlichen Ursprungs oder kommt es vom Uranstaub der durch das Verschiessen von DU-Muntion, abgereichertes Uran, in den Bosnien- und Irak-Kriegen bis zu uns geweht wurde? Der Staub bedeckt grosse Teil des Balkans, was ja nicht so weit von uns weg ist, und dem Irak.
Die Militärs der USA und Grossbritannien, welche die Uran-Muntion verschossen haben um Panzer zu zerstören, behaupten, DU ist nicht gefährlich. Dabei leiden ihre eigenen Veteranen aus den Kriegsgebieten, sowie die Zivilisten die dort leben, sehr unter ungewöhnlichen genetische Defekten und mysteriösen Krankheiten. Die Nachkommen der verseuchten Erwachsenen sind als Babys schon durch Geburtsdefekte stark betroffen.
Ein grosses Verbrechen passiert hier an der Menschheit, denn auch wenn ein Krieg lange vorbei ist, wird das DU Jahrtausende schädlich wirken!
Wo sind denn die Umweltschützer, wenn es darauf ankommt? Warum kümmern sie sich nicht mal um ein wirkliches Problem, wie um die Verseuchung der ganzen Umwelt durch Uranstaub, welches "unser" Militär verstreut, und protestieren gegen die unmenschlichen Kriege, statt immer nur ein Theater über Wale, Pinguine und Einbären zu machen?
Wie wäre es wenn Greenpeace, statt japanische Walfangboote zu bedrängen, sich im Persischen Golf mal vor einem amerikanischen Flugzeugträger stellt, um gegen den Irakkrieg zu demonstrieren? Das wäre mal wirklich eine sinnvolle Aktion. Aber wir wissen, Tiere sind ihnen ja wichtiger als Menschen.
Nur jetzt kann es sein, dass die "Abfallprodukte" aus den Kriegen des Westens, bis vor unserer Haustür runterregnen und im Trinkwasser landen.
Hier ein sehr guter Dokumentarfilm von Frieder Wagner and Valentin Thurn, in dem Dr. Siegwart-Horst Günther seine schrecklichen Beobachtungen aus Spitälern im Irak berichtet.
Jetzt wissen wir, die Uran-Munition wurde von deutschen Firmen entwickelt. Die absolute Frechheit ist, dass der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Scharping, die Uran-Munition die im Balkankrieg durch die NATO verstreut wurde, als völlig harmlos beschreibt.
Alleine wegen der Anwendung von Uran-Munition, müsste die gesamte amerikanische Regierung und Militärführung, wegen Massenmord und Verbrechen gegen die Menschheit, lebenslänglich ins Gefängnis. Sind das überhaupt Menschen? Dabei müssten sie ihr ganzes Restleben sich die Bilder der missbildeten und kranken Babys anschauen, die nie eine Chance bekamen.
Was man jetzt herausfinden muss ist, ob es bei der Wasserbelastung in Deutschland um Uran 236 oder 238 geht. Dann wäre nämlich raus, was Sache ist, und ob es von den verbrecherischen Kriegen stammt. Das DU vom Militär ist abgereichert, also 236. Einfach zu schreiben "Wasser ist uranbelastet" bringt nämlich wieder nur die Viertelwahrheit, man muss die Quelle des Uran herausfinden.
Genauso wie der Saharasand übers Mittelmeer und den Alpen durch die Winde zu uns getragen wird, kann auch der Uran-Staub hier her gelangen.
Hier noch weiterführende Links:
Der Einsatz von Uranmunition - ein Verbrechen
DU-Geschosse - Waffen mit abgereichertem Uran
Die Kontroverse um Depleted Uranium – Abgereichertes Uran
Al Gore, der grosse Umweltverbrecher
Die Rezession hat Europa jetzt voll erwischt
Die Eurozone wird möglicherweise komplett auseinanderfallen, ausser es findet eine Rettungsaktion durch Deutschland statt, die in seiner Grössenordnung den Reparationszahlungen Berlins durch den Versailler-Vertrag nach dem I. Weltkrieg gleichkommt.
Die Party ist vorbei. Die Wirtschaft in Italien, Frankreich und auch Deutschland ist im ersten Quartal geschrumpft und Europa ist in einer Rezession. Damit ist die Behauptung widerlegt, Europa könnte die negativen Auswirkungen aus der amerikanischen Kreditkrise schadlos überstehen.
Für Spanien sieht es ganz übel aus und deshalb musste der spanische Premierminister Luis Zapatero seinen Urlaub absagen und das Kabinett zu einer Notfallsitzung nach Madrid zurückberufen, die erste seit der Franco-Diktatur. In der Sitzung wurde ein Sofortprogramm in Höhe von 20 Milliarden Euro beschlossen, zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen, Steuersenkungen und eine Rettungsaktion für notleidende Hypotheken, um den totalen Absturz zu verhindern.
Weitere Länder erleben ein negatives Wachstum, wie Irland, Dänemark, Lettland und Estland, während Schweden und die Niederland null Wachstum verzeichnen. In Island ist die Wirtschaft um sagenhafte 3.7 Prozent zurückgegangen und Grossbritannien schlittert ebenfalls in eine Rezession, wie aus den neuesten Daten von Eurostat zu entnehmen ist.
Aber alle OECD-Länder, die zwei Drittel der Weltwirtschaft ausmachen, sind jetzt durch einen grösseren wirtschaftlichen Niedergang betroffen. Der Ölpreisschock in den letzten sechs Monaten hat einen dramatischen Effekt auf die Industrie von Japan und Deutschland bewirkt.
Die Eurozone als Ganzes ist um 0.2 Prozent geschrumpft, der erste Rückgang seit der Einführung der Einheitswährung Euro. Deutschland führt den Rückgang mit 0.5 Prozent an, gefolgt von Frankreich und Italien, mit 0.3 Prozent. Der zeitverzögerte Effekt des starken Euros, die eingeschränkte Kreditvergabe und die Verlangsamung der Exporte greifen jetzt um so stärker.
Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) sieht in dem Konjunktureinbruch im Frühjahr ein "Alarmsignal" und fordert die Politik zum Gegensteuern auf. (Reuters)
Die EZB und ihr Präsident Jean-Claude Trichet haben wohl die Grössenordnung des Konjunktureinbruch falsch eingeschätzt und einen grossen Fehler mit der Erhöhung der Zinsen um ein ¼ Punkt auf 4.25 Prozent im letzten Monat begangen.
Es wahr ja bis dahin für jeden klar zu sehen, wie die Immobilienmärkte im ganzen EU-Raum drastisch sinken, speziell in Spanien und Grossbritannien.
„Wir sehen eine tiefe globale Rezession,“ sagt der Chefstratege der Societe General Albert Edwards. „Das Wachstum in der Eurozone, in Japan und Grossbritannien geht zurück. Die meisten akzeptieren, dass eine Rezession bei allen drei begonnen hat,“ sagte er.
Edwards sagt einen „Kollaps“ der Emerging Markets, also Asien als nächstes voraus. „Was wir bisher gesehen haben ist noch gar nichts.“
„Am schockierenden ist die Geschwindigkeit des Niedergangs in Deutschland“ sagte Albert Edwards. „Ich glaube es gab sehr viel Selbstüberschätzung bei der EZB. Sie hatten eine spöttische Einstellung gegenüber den USA, sagten die Federal Reserve würde ihre Zinsen zu aggressiv senken. Jetzt ernten sie die bittere Frucht ihrer Politik,” sagt er.
Julian Callow der Chefökonom zuständig für Europa bei Barclays Capital sagt, die EZB hat sich mit der Zinserhöhung im Juni geirrt.
„Sie haben sich in eine Ecke hineinmanövriert und kommen nicht mehr raus. Ihr August-Bericht zeigt, sie sind jetzt aufgewacht und realisieren es gibt einen Abschwung,“ sagte er. „Rezessionen sind in Europa ein ziemlich schlimmes Ereignis, sie sind viel stärker und länger wie in den USA, die besser mit den Auf und Nieder der Wirtschaftszyklen klar kommt,“ sagte er.
Callow sagt, die erlaubte Defizitgrenze von 3 Prozent des BIP macht es unmöglich für viele Länder, die harte Landung durch erhöhte Staatsausgaben abzufedern. Frankreich und Italien sind schon am Limit und Italien muss jetzt erhebliche Ausgabenkürzungen vornehmen, trotzt des Abschwungs.
Bernard Connolly, Globalstratege bei Banque AIG sagt, die Eurozone wird möglicherweise komplett auseinanderfallen, ausser es findet eine Rettungsaktion durch Deutschland statt, die in seiner Grössenordnung den Reparationszahlungen Berlins durch den Versailler-Vertrag nach dem I. Weltkrieg gleichkommt. „Das Platzen der Kreditblase in der europäischen Währungsunion scheint bevorzustehen und es wird Leistungsbilanzdefizite innerhalb der Eurozone aufzeigen, die sehr gefährlich sind. Die mittelfristige Haltbarkeit der Eurozone in ihrem jetzigen Zustand ist sehr zweifelhaft,“ sagte er.
Die EZB, und damit Deutschland, schicken schon seit langem Hunderte Milliarden Euro an die Mittelmeerländer, damit diese überhaupt innerhalb der Eurozone funktionieren können. Früher haben Griechenland, Italien, Spanien und Portugal ihre geringere Produktivität durch eine Abwertung ihrer Währungen ausgleichen können. Seit dem Beitritt zum Euro ist diese Möglichkeit einer souveränen Entscheidung ihnen weg genommen worden. Die Währungspolitik wird über ihre Köpfe hinweg in Frankfurt gemacht, für alle Länder gleich, ohne Rücksicht auf ihre lokalen Verhältnisse. Die Gleichmacherei der Zins- und Währungspolitik funktiert aber nicht und führt zu sehr grossem Stress im System, der bisher mit verdeckten Zahlung ausgeglichen wurde.
Spanien benötigt aber jetzt eine Währungsabwertung von 30 Prozent und Griechenland sogar eine von 40 Prozent, um den Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Lot zu bringen. Das Leistungsbilanzdefizit von Spanien liegt bei 10 Prozent des BIP und in Griechenland bei 14 Prozent.
Die spanische Nationalbank verkündete, das spanische Kreditnehmer bis jetzt fast 50 Milliarden Euro von der EZB sich geliehen haben. Damit wird bestätigt, dass die spanischen Banken, weil sie so stark dem zusammenbrechenden Immobilienmarkt ausgesetzt sind, nur noch durch den EU-Steuerzahler am Leben erhalten werden.
Wie lange soll diese teure Subvention der kranken Mittelmeerländer andauern, nur um die Währungsunion und damit die EU zu retten? Und wie lange kann sich die EZB und Deutschland das überhaupt leisten?
Der spanische Finanzminister Pedro Solbes sagte „Die Wirtschaftssituation ist schlimmer als wir vorhergesagt haben. Wir dachten es passiert langsam, aber stattdessen trifft es uns schnell.“ Die Bauindustrie erreichte in Spanien einen Anteil von sagenhaften 18 Prozent des BIP im Jahre 2007, hauptsächlich finanziert durch Kapital aus dem Ausland. Alleine im letzten Jahr des Booms 2007, wurden 800'000 Wohneinheiten gebaut, die jetzt niemand kauft.
Es gibt einen Überbestand an Immobilien in Spanien, welcher den Bedarf von 1 1/2 Jahren abdeckt. Jetzt fliesst kein Geld mehr ins Land und dieser Wirtschaftssektor ist im freien Fall. Die Arbeitslosigkeit ist um 457'000 gegenüber letztes Jahr gestiegen und die Industrieproduktion im Juni um 9 Prozent gefallen.
Wenn die wirtschaftliche Situation der einzelnen EU-Länder schlimmer wird und die Währungsungleichheit nicht mehr durch Zahlungen der EZB ausgeglichen werden kann, dann wird das ganze künstliche Schönwettergebilde EU und Euro auseinanderfallen. Dann tritt der Egoismus der einzelnen Länder wieder zu Tage und sie werden austreten um ihre Probleme wie früher zu lösen. Dann heisst es nur noch, rette sich wer kann.
Die Arktis schmilzt nicht wie befohlen
Es ist erst einige Wochen her, da verkündeten die Medien mit grosser Panikmache, das Eis am Nordpol würde dramatisch verschwinden. So schrieb der „seriöse“ Schmiergel am 26.6.08 einen Artikel mit der Überschrift „Nordpol könnte im Sommer erstmals eisfrei sein“. Es wurde sogar darin behauptet „Dieser Sommer dürfte besonders warm werden - und laut Experten sogar Segeltörns möglich machen.“
Tja, leider wird es nichts mit Baden und Segeln dort, denn die Arktis weigert sich diesen Klimahysterikern zu folgen, sie will einfach nicht schmelzen. Im Gegenteil, die Eisfläche ist so gross wie schon seit langem nicht mehr.
Die arktische Schmelze ist praktisch abgeschlossen für dieses Jahr, denn der Sonnenstand ist bereits knapp über den Horizont und wird in fünf Wochen für die Winterzeit ganz verschwinden. Keine der überdramatisierten Vorhersagen sind eingetroffen.
Im Gegenteil. Wenn man sich die Satellitenbilder der NASA anschaut, so sieht man, dass die Eisfläche grösser ist als 2007 und gleich ist wie 2002, 2005 und 2006. Das Bild unten zeigt sogar, dass die Eisfläche am 11. August 2008 um 30% grösser war als am 12. August 2007.
Wie man sieht, hat sich die Eisfläche fast in jede Richtung erweitert.
Es wurde auch behauptet, die Nordpassage wäre ab jetzt jeden Sommer eisfrei und könnte mit normalen Schiffen befahren werden. Aber wie wir auf dem aktuellen Bild von 2008 sehen, war gerade das Meer vor Nordsibirien völlig eisbedeckt und keine Durchfahrt war möglich.
Hier sieht man es noch deutlicher in der Animation:
Auch die Inseln in Nordkanada sind völlig von Eis umgeben, viel mehr als letztes Jahr und mehr als während des Sommers 1980. Damit ist auch die Behauptung vom Tisch, die armen Eisbären würden wegen Eismangel alle etrinken und die Propagandalüge von Al Gore ist geplatzt.
Und was ist in der Antarktis? Im Süden ist die Eisfläche schneller gewachsen als im Durchschnitt, wie man hier sehen kann.
Die aktuellen Aufnahmen der Eisflächen am Nord- und Südpol kann man sich auf der Web-Seite des National Snow And Ice Data Center anschauen, mit dessen Angaben die obigen Bilder erstellt wurden.
Warum melden die ganzen Medien nicht mit den gleichen Schlagzeilen diese Tatsachen?
Man muss deshalb ganz klar feststellen, alles was uns die sogenannten Klimaexperten erzählen, welche die These der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung vertreten, und was die Politiker lauthals verkünden und die Massenmedien laufend an Panik verbreiten, stimmt nicht mit der Realität überein. Entweder irren sie sich laufend, sind völlig inkompetent und schwätzen nur Blödsinn, oder sie lügen bewusst wie gedruckt. Egal was es ist, man kann ihre dauernden falschen Vorhersagen nicht ernst nehmen und deshalb völlig ignorieren.
Das Waldsterben wurde uns ja auch mit dramatischen Worten prophezeit, nur dem Wald geht es gut und niemand redet mehr darüber.
Was wollen uns die Panikmacher unter den Klimapropheten auch gross erzählen? Wie wollen sie das Klima in den nächsten Jahrzehnten überhaupt mit so einer Sicherheit vorhersagen, wenn sie nicht mal das Wetter in einem Monat vorhersagen können? Die tappen doch völlig im Dunkeln, haben keine Ahnung wie das Klima wird, weil es viel zu komplex ist.
Aber auf diese unzuverlässigen Vorhersagen hin, sollen wir unser ganzes Verhalten ändern, sollen wir ein schlechtes Gewissen haben, sollen wir mehr Steuern zahlen, unser Leben einschränken und die ganze Gesellschaft umbauen? Nein danke!
Alles wird auf die globale Klimaerwärmung geschoben, was natürlich reisserische Schlagzeilen produziert, und die Gutmenschen glauben diesen Quatsch. Nur, diese Behauptungen beruhen auf überhaupt keiner wissenschaftliche Basis. Im Gegenteil, die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler, die sich mit dem Klima befassen sagen, eine vom menschlichen CO2 verursachte Klimaerwärmung ist nicht erwiesen, ist Humbug, beruht auf Pseudowissenschaft, ist reine Propaganda und Volksverdummung, wie hier und hier zu lesen ist. Tatsächlich steuert praktisch ganz alleine die Sonne unser Klima.
Die Schwankungen in der Sonnenenergieabstrahlung und die Anzahl Sonnenflecken, sowie der wechselnde Abstand zwischen der Erde und der Sonne, bewirken alle Klimaveränderungen, ein völlig natürlicher Vorgang, welchen wir nicht, aber auch gar nicht beinflussen können.
Alles deutet sogar darauf hin, das die Chancen sehr hoch sind, es kommt eher eine Kältperiode auf uns zu. Ausserdem ist eine Klimaveränderung ganz was natürliches, denn in der Natur ändert sich immer alles, nichts bleibt konstant. Das Klima war früher, vor dem Menschen, schon viel wärmer, aber auch viel kälter. Wir leben zufällig jetzt irgendwo dazwischen.
Niemand bestreitet eine Klimaveränderung, nur eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung ist nicht erwiesen, ist zu einer Glaubensfrage geworden, die mit wissenschaftlichen Beweisen nichts zu tun hat. Es ist eine Religion, an die man, egal was die Fakten sagen, einfach inbrünstig zu glauben hat. Jeder der diese Religion anzweifelt wird als Ketzer gebrandmarkt, ist ein Aussätziger, ein böser Mensch, der die Umwelt zerstören will ... nur, die Natur macht sowieso was sie will, egal was die intolleranten Klimareligiösen glauben und straft sie der Lüge. Die Arktis schmilzt nicht wie befohlen.
"Alle grossen Wahrheiten beginnen als Blasphemie" George Bernard Shaw
Wissenschaftler sagt kleine Eiszeit in 10 Jahren voraus
Der Wissenschaftler und Klimaexperte Victor Manuel Velasco Herrera vom geophysikalischen Institut der Univeristät Mexiko sagt "In ca. 10 Jahren wird die Erde in eine 'kleine Eiszeit' gehen, die 60 bis 80 Jahre andauern wird, verursacht durch die abnehmende Sonnaktivität," wie die mexikanischen Zeitung Milenio berichtet.
Herrea kritisiert in scharfer Form den UNO-Klimarat, den IPCC (UN Intergovernmental Panel on Climate Change) und sagt, die Schlussfolgerung der Organisation wäre "fehlerhaft", weil sie den Einfluss der Sonne nicht berücksichtigen würden.
Die Klimamodelle und Vorhersagen des IPCC sind "falsch, weil sie nur auf mathematische Modelle beruhen und die Resultate daraus nicht die Sonneaktivität beinhalten," sagte Herrera.
Herrea sagte, dass die Erde eine Übergangsphase durchläuft, in der die Sonnenaktivität stark zurückgeht, "und deswegen in zwei Jahren oder so, beginnt eine Eiszeit die 60 bis 80 Jahre andauern wird."
Wir verzeichnen eine Abkühlung auf dem ganzen Planeten, obwohl Leute wie Al Gore laufend behaupten, dass die Gefahr einer globalen Erwärmung es notwendig macht, das CO2 zu besteuern, um eine Klimaveränderung zu verhindern.
Aber Messdaten und Beobachtungen zeigen, dass der Planet am Anfang einer erheblichen Verringerung der globalen Temperaturen steht.
Was die Amerikaner nicht sehen dürfen
Oft ist die Zensur fast unmerklich. Hier haben wir ein Beispiel wie sie ganz offensichtlich passiert.
Die amerikanische Aussenministerin Condoleezza Rice hält eine Pressekonferenz im Aussenministerium, um die Medien über Georgien zu informieren. Dabei stellt ein russischer Reporter die Frage:
"Viele Menschen in Russland würden sagen, was sie nach dem 11. September machten war sehr unverhältnismässig, im Vergleich zur Bedrohung und zum Verlust an Menschenleben den sie hatten, die Russen versuchen den Schutz ihrer Streitkräfte, ihrer Staatsbürger und ihrer Friedensoldaten sicherzustellen ..."
... dann bricht die Übertragung der Pressekonferenz plötzlich ab, man hört die Frage des Reporters und die Antwort von Rice nicht mehr, man sieht nur ein Testbild. Es erscheint dann die Nachrichtensprecherin und sie sagt lapidar, "Es sieht aus wie wenn wir die Leitung zur Presskonferenz verloren haben."
Wurde damit die heikle Frage des russischen Reporters wegen dem Vergleich mit 9/11 brutal abgewürgt? Hat da jemand den Zensurknopf gedrückt? Ich würde sagen ja.
Die amerikanischen TV-Zuschauer dürfen nicht die Wahrheit über Georgien erfahren. Am verräterischten ist das Lachen im Hintergrund des TV-Studios.
Wie ging es weiter?
Auf der Seite des Aussenministeriums kann man nachlesen, wie die Frage weiter ging und was Rice antwortete.
Das Satzende des Reporters war "... Und sie ... sie bewegen sich, sie schaffen eine Pufferzone. Was ist daran falsch? Warum können sie dies nicht in ..."
Antwort von Rice: "Ich werde nicht hier sitzen und über jede russische Militäroperation urteilen. Ich sage, dass wenn man Häfen bombardiert und droht Flughäfen zu bombardieren und Städte wie Gori, und Truppen mit einem Flankenmanöver an der westlichen Flanke von Georgien einbringt und die Hauptstrasse zwischen Georgien ... zwischen Tiflis und Gori aufstaut, dass ist weit über dem was notwendig wäre, um russische Friedenssoldaten zu schützen. Und deshalb wird Russland eine internationale Verurteilung erleben für was sie tun."
Rice geht nicht auf die Frage des Reporters ein. Warum darf Amerika mit Kriegen gegen Länder völlig überreagieren, wenn ihre Staatsbürger getötet werden, aber Russland, nach dem seine Staatsbürger und Friedenssoldaten in ähnlicher Grössenordnung getötet wurden, nicht reagieren und durch eine Intervention schützen?
Was macht der Westen in so einem Fall?
2001 wird Amerika am 11. September "angegriffen", dabei sterben 2972 Menschen. Als Antwort beginnt die US-Regierung sofort mit dem "Krieg gegen den Terror" und marschiert in Afghanistan ein und führt Krieg gegen den Irak, bei dem 1.2 Millionen Zivilisten getötet werden. Dabei hatte Saddam Hussein überhaupt nichts mit 9/11 zu tun.
2006 werden zwei israelische Soldaten, welche sich aber auf libanesischen Gebiet befanden, von der Hisbollah entführt. Wie antwortet Israel darauf? Es resultiert der blutige Libanonkrieg, sie marschieren mit Soldaten und Panzern im Libanon ein, besetzen das halbe Land und bombardieren Brücken, Strassen, Schulen, Moscheen und Krankenhäuser ... dabei sterben 1191 Zivilisten, sie regnen 1 Million Cluster-Bomben auf das Land ... alles nur wegen zwei entführter Soldaten!!!
Und im Vergleich, 2'000 Südossetier, die alle russische Staatsbürger sind, werden durch den Angriff der Georgier ohne Vorwarnung mitten in der Nacht ermordet, Dörfer und Städte werden durch georgische Bomben und Granaten zerstört, die Hauptstadt zu 70% beschädigt, daraus resultierenden 35'000 Flüchtlinge, die kein zu Hause mehr haben ... und Russland wird jetzt vom Westen scharf verurteil!!!
Was der Westen selbstverständlich für sich in Anspruch nimmt, darf Russland natürlich nicht, seine Staatsbürger schützen und den Angreifer bestrafen. Wenn die USA und natürlich Israel (die dürfen sowieso alles) ein anderes Land überfallen, dann ist das was anderes, dann wird das von den westlichen Politikern und Medien beschönigt, entschuldigt und als gerechte Strafe dargestellt. Was für eine Doppelmoral und Heuchelei des Westens.
Dann, Russland hat keine Häfen bombardiert und auch nicht die Stadt Gori. Eine völlige Erfindung und ein Schauermärchen. Die westlichen Medien verbreiten nur anti-russische Propaganda, fälschen Videoaufnahmen, zeigen Bilder der Zerstörung durch die Georgier und behaupten es waren die Russen, sie stellen die Realität völlig falsch dar.
Russland wird verurteilt, ausgerechnet von denen welche die grössten Kriegsverbrecher sind, die Kriege mit erfundenen Bedrohungen rechtfertigen, und die Georgier mit Waffen vollgestopft haben, um überhaupt diesen Angriff zu ermöglichen. Rice, Cheney und Bush, aber auch Merkel und alle die sich jetzt gross im Westen entrüsten, sind alles Heuchler und Lügner.
Die Opposition in Georgien sagt, Saakashvili ist schuld am Krieg
Ja es gibt sie noch, trotz massiver Einschüchterungen und Verhaftungen, eine Opposition in Georgien gegen das Regime von Saakashvili, die sich jetzt zu Wort meldet.
Angeblich soll Mikheil Saakashvili immer noch populär in Georgien sein, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung der Meinung ist, er hat den Krieg mit Russland angefangen.
Levan Gachechiladze, der ehemalige Wahlkampfmanager von Saakashvili, der gegen ihn im Januar angetreten ist sagte, die politische Opposition in Georgien wird sich für Neuwahlen einsetzen, “so schnell wie möglich”, vielleicht sogar innerhalb der nächsten zwei Monaten.
“Diese Regierung hat keine Chance das Vertrauen der Georgier zu gewinnen“, sagte er.
Anhänger der Opposition bei einer Demonstration vor dem georgischen Parlamentsgebäude in Tiflis vom 3. November 2007.
Kakha Kukava, der Generalsekretär der oppositionellen Konservativen Partei Georgiens äussert ähnliche Kritik über den Präsidenten und seinem Krieg.
„Saakashvili ist persönlich für die Militäroperationen verantwortlich, in dem er einen Krieg angefangen hat, den wir nicht gewinnen konnten“ sagte er, in dem er hinzufügte, seine Partei würde warten bis sich die Situation abgekühlt hat, um danach zu Massendemonstrationen aufzurufen, mit dem Ziel die Regierung zu entfernen.
Die Opposition in Georgien ist sehr verbittert über Saakashvili, seit dem er durch einen vom Westen finanzierten Coup, „Rosen Revolution“ genannt, 2004 an die Macht gehievt wurde und seit dem seine politischen Gegner brutal unterdrückt.
Obwohl Saakashvili im Augenblick von einem entflammten Patriotismus profitiert, weil das Land durch den Krieg geeint ist, sieht die Opposition ihre Chance bald kommen, wenn sich die Euphorie gelegt hat und die Georgier realisieren, was für einen immensen Schaden er dem Land zugefügt hat.
“Was er gemacht hat, in dem er die 'verfassungsmässige Ordnung' wiederherstellen wollte (Ausrede für den Angriff der Provinzen), hat nur Russland provoziert,” sagte Gachechiladze.
Selbstverständlich wird Saakashvili behaupten, die Opposition vertritt die Interessen der Russen, da Moskau keinen Hel daraus macht, sie möchten ihn weg sehen.
Durch das faktische Einparteiensystem, ist die Opposition nicht im georgischen Parlament vertreten und wird von den Landesmedien völlig totgeschwiegen. Deshalb hat sie keinerlei Macht, baldige Neuwahlen zu erzwingen. Es liegt alleine an der georgischen Bevölkerung, sich im eigenen Interesse, und um weiteren Schaden für das Land abzuwenden, gegen die vom Westen gesteuerte, verbrecherische Marionettenregierung zu stellen.
Hier ein sehr gutes Interview mit Mikhail Gorbatschow, in dem er sagt: "Der Plan war, die Schuld auf Russland zu schieben".
Interview mit russischen Aussenminister Sergei Lavrov
Hier sehen wir ein sehr ausführliches Interview mit dem russischen Aussenminister Sergei Lavrov, mit interessanten Aussagen und Hintergrundinformation, wie es zum Konflikt kam und wie es weiter gehen soll.
Am Anfang wird er gefragt, soll Saakashvili abtreten, worauf er antwortet, Saakashvili ist kein glaubwürdiger Partner mehr für Gespräche, denn alles was dieser Mann sagt ist gelogen. Er ist ein Provakteur, welcher die Medien benutzt um seinen Angriffskrieg zu rechtfertigen, in dem er behauptet, er würde amerikanische Werte damit verteidigen. Es ist offensichtlich, er steht auf verlorenen Posten.
Er kritisiert die Beziehung zwischen den USA und Georgien und sagt, das "spezielle Projekt" der Amerikaner ist dort gescheitert. Offensichtlich haben sie ihren Protegé nicht zurückhalten können, der alle Friedensverträge gebrochen hat und den Krieg anfing. Die Russen hätten die Amerikaner mehrmals gewarnt, die massive Aufrüstung der georgischen Armee würde Saakashvili dazu benutzen, die unabhängigen Provinzen anzugreifen. Die Amerikaner hätten immer wieder versprochen, sie würden das nicht zulassen, aber die Tatsachen zeigen, sie haben in Georgien nichts im Griff.
Die Art und Weise wie die westlichen Medien über den Konflikt berichten, nennt er eine sehr einseitige Propagandakampagne und erwähnt die Fälschung der Bilder, wie durch CNN über Gori. Oder die hysterische Berichterstattung, um die Russen als den Aggressor darzustellen, was mit den Fakten nichts zu tun hat.
Er sagt auch, der Westen würde immer wieder die Russen hinters Licht führen und sich nicht an Vereinbarungen halten, wie zum Beispiel den versprochenen Beitritt zur WTO, der mit fadenscheinigen Gründen laufend verschoben wird.
Er erwähnt auch das Treffen zwischen Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitry Medvedev heute Freitag in Sochi am Schwarzen Meer, um die aktuelle Krise zu besprechen.
Für mich macht Lavrov einen sehr besonnen und glaubwürdigen Eindruck. Es ist erfrischend, die andere Seite mal zu hören, die welche uns vorenthalten wird.
Übrigens, Lavrov betrachtet auch die blaue Fahne im Hintergrund bei den TV-Auftritten von Saakashvile als die EU-Flagge, und nicht wie die Apologeten behaupten, die des Europarates. Noch so ein Propagandatrick von Saakashvili.
Wie FOX-News über den Krieg in Georgien berichtet
Einer der grössten TV-Nachrichtensender Amerikas, Fox-News, interviewed Zeugen aus dem Kriegsgebiet in Georgien. Als diese sagen, Georgien ist der Aggressoren, werden sie ganz schnell abgeklemmt.
In ihrer Nachrichtensendung präsentiert FOX-News ein 12-jähriges Mädchen und Ihre Tante, die gerade in Südossetien die Kriegsgeschehnisse erlebt haben und nach San Francisco zurückgekommen sind. Am Anfang beschreibt der Moderator in aller Länge und voller Emotionen, wie schrecklich es sein muss bombardiert zu werden. Das Mädchen wird gefragt was es erlebt hat.
Es erzählt ihre Geschichte und sagt dann, "bevor ich weiter erzähle, möchte ich sagen, ich lief von georgischen Truppen davon, es waren die Georgier die unsere Stadt bombardiert haben und nicht russische Truppen. Ich möchte mich bei den russischen Truppen bedanken die uns raus geholfen haben." Und ihre Tante sagt: "Es war schrecklich für uns alle. Das wichtigste was ich sagen will, hier im TV, ist wer der Schuldige für diesen blutigen Konflikt ist, es ist Herr Saakashvili der diesen Krieg angefangen hat, er ist der Aggressor, und für zwei Tage sind meine südossetischen Landsleute bombardiert worden, 2'000 Menschen wurden dabei getötet ..." der Moderator unterbricht das Interview und sagt, wir müssen für eine Werbepause wegschalten. Sie bekommen nach der Werbung nur noch wenige Sekunden um zu sagen "Nicht die georgische Bevölkerung ist dafür verantwortlich, sondern die georgische Regierung und sie muss zurücktreten." Der Moderator sagt dann, die Zeit ist abgelaufen und das Interview war ganz schnell fertig.
Offensichtlich ist den Fox-Leuten ein Fehler passiert und sie haben die "falschen Zeugen" aus dem Kriegsgebiet ins Studio gebeten, nämlich die, welche die Georgier als die Kriegsverbrecher beschreiben und nicht die welche die Propagandalüge, es waren die bösen Russen, bestätigen. So was kann bei einer Live-Schaltung schon passieren, dass die Interview-Partner sich nicht an die Vorgaben halten. Sie wollten sicher hören, wie die Russen die Bomben geschmissen haben und nicht, dass sie die Retter waren. Die Wahrheit passt überhaupt nicht ins Bild und wird abgeklemmt.
Die Strippenzieher hinter Georgiens Präsident Saakaschwili
von F. William Engdahl
Der Streit über den georgischen Überraschungsangriff auf Südossetien und Abchasien am 8. August 2008 macht es umso wichtiger, sich den umstrittenen georgischen Präsidenten einmal genauer anzusehen. Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.
Michail Saakaschwili wurde bewusst in einer höchst ausgeklügelten amerikanischen Operation zum Regimewechsel an die Macht gebracht. Damals waren scheinbar private NGOs (Nicht-staatliche Organisationen) am Werk, die eine Atmosphäre öffentlichen Protests gegen das bestehende Regime des ehemaligen sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse schufen, der für Washington nicht mehr nützlich war, weil er mit Moskau über Gas- und Ölpipelines sowie Privatisierungen ins Geschäft kam.
Der professionell in Szene gesetzte Staatsstreich, der Saakaschwili an die Macht brachte, sollte Georgien in die NATO verhelfen und die Öllieferungen aus Baku sichern.
Saakaschwili wurde von einem US-gesteuerten Putsch ins Amt gehievt, den NGOs lanciert hatten, die mit amerikanischen Geldern finanziert wurden. Diese NGOs wendeten dabei die neuesten US-Methoden zur Destabilisierung von Regimes an, die von Washington als amerikafeindlich eingestuft wurden. Laut dem Wall Street Journal vom 24. November 2003 war der Sturz von Schewardnadses Regime das Werk »einer Reihe nicht-staatlicher Organisationen …, die von amerikanischen und westlichen Stiftungen finanziert werden.« Diese NGOs, so das Journal, hätten »eine Klasse junger englischsprachiger Intellektueller hervorgebracht, die pro-westliche Reformen wollten«; diese neue politische Klasse legte dann den entscheidenden Grundstock für den unblutigen Staatsstreich.
NGO-Putsch
Aber da ist noch mehr. Die damaligen Aktivitäten dieser NGOs in Tiflis wurden von dem neuen US-Botschafter in Georgien, Richard Miles, koordiniert, der soeben aus Belgrad eingetroffen war, wo er kurz zuvor den erfolgreichen Sturz Slobodan Milosevics mithilfe der gleichen NGOs bewerkstelligt hatte. Miles, der als Spezialist für verdeckte Geheimdienstoperationen gilt, betreute auch den Staatsstreich von Saakaschwili.
Daran beteiligt waren auch die Stiftung Open Society Georgia Foundation des US-Milliardärs George Soros sowie das in Washington ansässige Freedom House, das unter der Leitung des ehemaligen CIA-Chefs James Woolsey steht. Darüberhinaus flossen großzügig gewährte Gelder der vom US-Kongress finanzierten Stiftung National Endowment for Democracy nach Tiflis – diese NED wurde von Ronald Reagan in den 1980er-Jahren geschaffen, um »auf privater Ebene Dinge zu tun, die früher die CIA erledigt hat«, nämlich Coups gegen Regimes zu lancieren, die der US-Regierung nicht genehm sind.
Die Stiftungen von George Soros waren gezwungen, mehrere osteuropäische Länder, darunter auch Russland sowie China, nach dem Studentenaufstand auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Sommer 1989 zu verlassen. Zusammen mit dem US-Außenministerium finanziert Soros auch die Organisation Human Rights Watch, ein in Amerika beheimateter und von dort finanzierter Arm des gesamten NGO-Apparats, der Staatsstreiche wie die »Rosen-Revolution« in Georgien lanciert hat sowie die »Orangene Revolution« in der Ukraine 2004. Einige Analysten halten Soros für einen hochrangigen Agenten des US-Außenministeriums oder der US-Geheimdienste, der seine Stiftungen lediglich als Tarnung benutzt.
Das US-Außenministerium finanzierte z.B. das Georgia Liberty Institute (Freiheitsinstitut Georgiens), dem Saakaschwili vorstand, der von Washington zum Nachfolger für den nicht mehr kooperativen Schewardnadse auserkoren worden war. Dieses Liberty Institute schuf die Bewegung Kmara!, zu deutsch »Es reicht!« Nach einem damaligen Bericht der BBC wurde Kmara! im Frühjahr 2003 gegründet, als Saakaschwili zusammen mit einigen handverlesenen georgischen Studenten und Aktivisten auf Kosten der Soros-Stiftung nach Belgrad reiste, um von den Aktivisten der US-finanzierten Bewegung Otpor zu lernen, die Milosevic gestürzt hatte. Saakaschwili und seine Freunde wurden vom Belgrader Zentrum für gewaltfreien Widerstand in Gene Sharps »Gewaltfreiheit als Methode der Kriegsführung« ausgebildet.
Saakaschwili als Mafioso-Präsident
Als Saakaschwili im Januar 2004 sein Amt als neuer georgischer Staatspräsident angetreten hatte, machte er sich daran, das Regime mit seinen Kumpanen und Verwandten zu besetzen. Der Tod seines Premierministers Surab Schwania im Februar 2005 bleibt ein Rätsel. Die offizielle Version – Vergiftung durch einen schadhaften Gasofen – wurde von amerikanischen FBI-Spezialisten nach zweiwöchiger Untersuchung übernommen. Jedem, der die Killermethoden der georgischen Unterwelt, das Organisierte Verbrechen und die anderen Anzeichen gesellschaftlichen Verfalls kennt, ist diese Version nie glaubwürdig erschienen. Kurz nach Schwania starb auch ein Funktionär aus dem Präsidentenapparat, Georgi Khelashvili; angeblich erschoss er sich am Tag nach dem Rücktritt seines Chefs. Der Chef von Schwanias Forschungsstab wurde später ebenfalls tot aufgefunden.
Kräfte, die mit Saakaschwili in Verbindung standen, hatten angeblich beim Tod des Premierministers die Hand im Spiel. Die russische Journalistin Marina Perevoskina zitierte den georgischen Ökonomen Gia Khurashvili. Vor dem tödlichen Unfall hatte Khurashvili einen Artikel in der Zeitung Resonans veröffentlicht, in dem er sich gegen die Privatisierung und den Verkauf der wichtigsten georgischen Pipeline aussprach. Zehn Tage, bevor der Premierminister tot aufgefunden wurde, wurde Khurashvili tätlich angegriffen und sein Chefredakteur – der sich auf Druck von Personen aus dem »Sicherheitsdienst« berief, deren Identität er nicht preisgeben wollte – übermittelte ihm eine Warnung.
Es wurde vermutet, dass die Haltung des verstorbenen Premierministers der direkte Grund für den Mord an Schwania war. Dessen Bruder Georgi erzählte Perevoskina auch, sein Bruder habe kurz vor seinem Tod eine Warnung erhalten, jemand plane, Surab Schwania zu ermorden. Saakaschwili wurde Berichten zufolge fuchsteufelswild, als das US-Außenministerium Schwania zur Verleihung einer Freiheitsmedaille des regierungsnahen National Democratic Institute nach Washington einlud. Saakaschwili toleriert anscheinend keinen Machtrivalen.
Als Präsident berief Michail Saakaschwili, der sich vorher geschickt als »Korruptionsgegner« angepriesen hatte, mehrere Familienmitglieder auf lukrative Regierungsposten; einer seiner Brüder wurde Chefberater für die innenpolitischen Fragen beim Baku-Ceyhan-Pipelineprojet, das von British Petroleum (BP) und anderen Ölmultis unterstützt wird.
Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.
Israelisches und amerikanisches Militär bilden die georgischen Streitkräfte aus
Der militärische Angriff auf Südossetien und Abchasien – den Saakaschwili Ende letzter Woche befohlen hatte, obwohl er doch stets behauptet hatte, er strebe eine diplomatische und keine militärische Lösung des Gebietskonflikts an – wird von amerikanischen und israelischen militärischen »Beratern« unterstützt. Die israelische Zeitung Haaretz berichtete, am 10. August habe der georgische Minister für Wiedereingliederung, Temur Jakobschwili, »in einem Interview mit dem Radio der [israelischen] Armee die israelischen Streitkräfte für die Ausbildung georgischer Truppen gelobt und betont, Israel solle auf seine militärische Stärke stolz sein. ›Israel sollte stolz auf sein Militär sein, das die georgischen Soldaten ausgebildet hat‹, erklärte Jakobschwili auf hebräisch dem Radio der Armee, und bezog sich dabei auf eine private Gruppe aus Israel, die Georgien angeheuert hatte.«
Der russlandfeindliche Obama-Berater Zbigniew Brzezinski fordert wegen des Kriegs im Kaukasus ein totales wirtschaftliches und politisches Embargo gegen Russland.
Eines der Ziele der russischen Bombenangriffe auf Tiflis war nach Angaben von IsraelNN.com »ein georgischer Rüstungsbetrieb, in dem israelische Experten Kampfjets für die georgischen Streitkräfte aufrüsten … Russische Kampfjets bombardierten Pisten in dem nahe Tiflis gelegenen Betrieb, wo die israelische Sicherheitsfirma Elbit an der Aufrüstung georgischer SU-25-Jets arbeitet.«
Israels Außenministerin und mögliche Nachfolgerin des zurückgetretenen israelischen Premierministers Olmert, Tzipi Livni, erklärte am 10. August, dass »Israel Georgiens territoriale Integrität achtet« – eine verschlüsselte Erklärung, die bedeutet, dass man Georgiens Versuch, Südossetien und Abchasien militärisch einzunehmen, unterstützt.
Israels Außenministerin Tzipi Livni, hier mit Condoleezza Rice, unterstützt Georgiens Krieg um Südossetien und Abchasien.
Die 1.000 Militärberater in Georgien, von denen in der Presse berichtet wurde, waren nicht allein. Am 15. Juli verbreitete die Nachrichtenagentur Reuters folgende Information: »VAZIANI, Georgien – Eintausend US-Soldaten begannen am Dienstag in Georgien vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Georgien und dem benachbarten Russland ein Militärmanöver namens Immediate Response 2008 (zu deutsch: Sofortige Antwort). Das zweiwöchige Manöver fand auf der Militärbasis in Vaziani nahe der Hauptstadt Tiflis statt, einer ehemaligen russischen Basis, von der sich die Russen im Rahmen eines europäischen Abrüstungsvertrags zurückgezogen hatten … Georgien hat ein 2.000 Mann starkes Kontingent zur Unterstützung der US-geführten Koalition im Irak stationiert; Washington liefert Ausrüstung und Ausbildung an das georgische Militär. Die Vereinigten Staaten sind Verbündeter Georgiens und haben Russland mit ihrer Unterstützung für den Antrag Georgiens auf Mitgliedschaft in der NATO-Militärallianz irritiert … ›Hauptzweck dieser Manöver ist, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen den amerikanischen und georgischen Streitkräften zu intensivieren‹, erklärte Brig. Gen. William B. Garrett, Kommandant der Southern European Task Force der US-Streitkräfte gegenüber Reportern.«
Da Russland offen das einheimische Militär in Südossetien und Abchasien unterstützt und ausbildet, um Russlands Präsenz in der Region aufrecht zu erhalten – besonders seit der Machtübernahme des von den USA unterstützten NATO-freundlichen Saakaschwili-Regimes Anfang 2004 –, gleicht der Kaukasus zunehmend dem Spanien der Zeit des Bürgerkriegs von 1936 bis 1939, als die Sowjetunion, Nazideutschland und andere Staaten Geld, Waffen und Freiwillige nach Spanien in einen verheerenden Krieg entsandten, der zum Vorläufer des Zweiten Weltkriegs wurde.
Eine kuriose Fußnote zu dem Beginn der Kampfhandlungen genau am Eröffnungstag der Olympischen Spiele, als Putin, George W. Bush und viele andere Staatschefs und hohe Politiker weit weg in Peking weilten, ist ein Bericht in IsraelNN.com von Gl Ronen, in dem es heißt: »Das Vorgehen Georgiens gegen Südossetien war von politischen Erwägungen motiviert, die mit Israel und dem Iran zu tun haben; nach Angaben von Nfc. habe sich der georgische Präsident entschlossen, die Kontrolle über die abtrünnige Region zu erkämpfen, um Israel zu zwingen, seine Entscheidung zu überdenken, die Unterstützung für das georgische Militär herunterzufahren.«
Ronen fügte hinzu: »Russische und georgische Medien berichteten vor wenigen Tagen, Israel habe beschlossen, die Unterstützung für Georgien einzustellen, nachdem Moskau gegenüber Jerusalem und Washington klargestellt habe, dass Russland eine weitere Unterstützung für Georgien damit beantworten werde, Flugabwehrsysteme an Syrien und den Iran zu verkaufen.« Israel plant, über die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline aus der kaspischen Region Öl- und Gaslieferungen zu erhalten.
Ob nun der Streit über die Pipelines oder Russlands Kampfansage an Israel der unmittelbare Auslöser für Saakaschwilis gefährliches Spiel gewesen sein mag: klar ist, dass der impulsive Georgier und seine Strippenzieher sich auf ein Spiel eingelassen haben, dessen Ausgang niemand kontrollieren kann.
Mittwoch, 13.08.2008 - © Copyright Kopp Verlag, Rottenburg
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Siehe dazu meinen Artikel: "Putin ist ein guter und hat völlig recht"
Erbeutete Landkarten zeigen, Georgien plante Invasion von Abchasien
Russische Truppen entdeckten in einem erbeuteten georgischen Armeefahrzeug, was sie meinen Pläne sind, um Abchasien zu erobern. Heute Mittwoch haben abchasische Streitkräfte erfolgreich georgische Truppen aus dem oberen Kodori-Tal zurückgedrängt, in der Vorwegnahme so eines Angriffs.
In den letzten Tagen war die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf den Angriff der Georgier in Südossetien gerichtet. Aber die erbeuteten Dokumente zeigen offensichtlich, dass Georgien auch die Invasion von Abchasien plante, eine selbständige Republik doppelt so gross wie Südossetien, die am Schwarzen Meer liegt.
Der Kaukasus – Washington riskiert Atomkrieg durch Fehlkalkulation
von F. William Engdahl (Gastredner an unserem Treffen vom 6. September)
Der dramatische Angriff der Streitkräfte der Republik Georgien auf Südossetien Ende der letzten Woche hat die Welt durch eine Fehlkalkulation dem schlimmsten Schrecken aus der Zeit des Kalten Krieges einen großen Schritt näher gebracht – einem Atomkrieg zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Was jetzt im Kaukasus geschieht, wird von den US-Medien in ein beängstigend irreführendes Licht gerückt, denn Washington versucht, Moskau als alleinigen Aggressor darzustellen. Die Frage ist, ob George W. Bush und sein Vize Dick Cheney den wenig stabilen Präsidenten Michail Saakaschwili zu seinem militärischen Abenteuer ermuntert haben, um auf diese Weise den nächsten US-Präsidenten zu zwingen, die NATO-Militäragenda der »Bush-Doktrin« zu unterstützen. Dieses Mal könnte Washington die Möglichkeiten, ähnlich wie im Irak, völlig falsch eingeschätzt zu haben – allerdings eventuell mit Konsequenzen, die nuklearer Natur sind.
Wie ich in meinem Aufsatz vom 11. Juli Georgien, Washington, Moskau: Atomarer geopolitischer Machtpoker beschrieben habe, besteht das fundamentale Problem in der Tatsache, dass seit der Auflösung des Warschauer Paktes 1991 ein ehemaliges Mitgliedsland nach dem anderen sowie ehemalige Staaten der UdSSR überredet und in vielen Fällen mit falschen Versprechungen bestochen worden sind, sich dem gegnerischen Militärbündnis, der NATO, anzuschließen.
Anstatt nach der Auflösung des Warschauer Paktes 1991 eine Diskussion über eine systematische Auflösung der NATO zu beginnen, hat Washington die NATO gezielt in ein Instrument verwandelt, das man nur als Militärvehikel globaler imperialer Herrschaft Amerikas bezeichnen kann und das durch ein ganzes Netzwerk von Militärbasen vom Kosovo über Polen, die Türkei, Irak bis Afghanistan reicht. 1999 schlossen sich die ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten Ungarn, Polen und die Tschechische Republik der NATO an. Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und die Slowakei folgten im März 2004. Jetzt macht Washington enormen Druck bei den EU-Mitgliedsstaaten, besonders Deutschland und Frankreich, im kommenden Dezember der Aufnahme von Georgien und der Ukraine in die NATO zuzustimmen.
Die Wurzeln des Konflikts
Der Konflikt zwischen Georgien und Südossetien bzw. zwischen Georgien und Abchasien hat einige Wurzeln, die im Folgenden dargestellt werden sollen. Zunächst einmal streben die Südosseten, die bis 1990 eine autonome Region innerhalb der Sowjetrepublik Georgien waren, nach einem gemeinsamen Staat mit ihren ethnischen Brüdern in Nordossetien, einer autonomen Republik der Russischen Sowjetrepublik und heute der Russischen Föderation. Es gibt eine historisch begründete Angst der Osseten vor einem gewalttätigen georgischen Nationalismus. Außerdem haben sie Anfang der 1990er-Jahre den Hass der Georgier gegenüber ethnischen Minderheiten unter der Führung des Swiad Gamsachurdia erlebt, ein Hass, der sich nun wieder unter dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili zeigt. Saakaschwili wurde im Dezember 2003 mit amerikanischer Finanzhilfe und einem US-gesteuerten verdeckten Regimewechsel, der sogenannten »Rosen-Revolution«, an die Macht gebracht. Nun reißen die Dornen dieser Rosen blutige Wunden.
Ein Blick auf die Landkarte zeigt, warum Moskau eine NATO-Mitgliedschaft Georgiens oder der Ukraine nicht zulassen darf.
Abchasien und Südossetien – das erste ein traditionelles Erholungsgebiet am Schwarzen Meer; das zweite ein verarmtes, dünn besiedeltes Gebiet, das im Norden an Russland grenzt – haben jeweils ihre eigenen Sprache, Kultur und Geschichte. Als die Sowjetunion zusammenbrach, versuchten beide Regionen, sich in blutigen Konflikten von Georgien zu lösen – Südossetien 1990 bis 1991 und Abchasien 1992 bis 1994.
Im September 1990 schickte Georgien unter Gamsachurdia Truppen nach Südossetien, nachdem die Region ihre Unabhängigkeit erklärt hatte. Dieser Vorstoß Georgiens wurde von Truppen des sowjetischen Innenministeriums zurückgeschlagen. Dann widerrief Georgien die Autonomie der Region Südossetien und verleibte sie sich ein. Beide Kriege endeten mit einem von Russland ausgehandelten Waffenstillstand und mit der Entsendung von Friedenstruppen der damals gerade etablierten Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die Lage verhärtete sich bis zum Zustand »eingefrorener Konflikte«, vergleichbar dem Zypernkonflikt. Ende 2005 unterzeichnete Georgien mit Abchasien ein Abkommen, wonach Tiflis auf jegliche Gewaltanwendung verzichtete und Abchasien im Gegenzug zustimmte, dass die über 200.000 ethnischen Georgier, die vor der Gewalt geflohen waren, schrittweise zurückkehren konnten. Dies Abkommen wurde jedoch 2006 gebrochen, als Saakaschwili Truppen nach Abchasien entsandte, um das Kodori-Tal zurückzuerobern. Seit dieser Zeit hat Saakaschwili die Spannungen geschürt und eine Militäraktion vorbereitet.
Kritisch ist Russlands Unterstützung für die Südosseten. Russland ist nicht bereit, den NATO-Beitritt Georgiens hinzunehmen. Darüberhinaus sind die Osseten die ältesten Alliierten der Russen im Kaukasus und haben der russischen Armee in vielen Kriegen Soldaten zur Verfügung gestellt. Russland will die Osseten und Abchasen nicht aufgeben, schon um die Ausbreitung der ethnischen Unruhen unter ihren Landsleuten im russischen Nordossetien zu verhindern. Bei einem Referendum im November 2006 stimmten 99 Prozent der Südosseten für die Unabhängigkeit von Georgien; die meisten Einwohner Südossetiens hatten damals bereits seit langer Zeit russische Pässe. Das erlaubte es jetzt Russlands Präsident Medwedjew, seinen militärischen Gegenangriff auf Georgien am letzten Freitag als Schritt zum »Schutz des Lebens und der Würde russischer Bürger, wo immer sie sich aufhalten« zu bezeichnen.
Für Russland ist Ossetien seit der Zarenzeit eine wichtige strategische Basis nahe der türkischen und iranischen Grenze. Die USA betrachten Georgien als wichtiges Transitland für Öl, das vom Kaspischen Meer zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan gepumpt wird, und auch als potentielle Basis für Washingtons Bemühungen, den Iran einzukreisen.
Die russische Antwort auf die georgische Invasion in Bezug auf Südossetien war eindeutig.
Die Georgier betrachten Südossetien und Abchasien einfach als Teil ihres Territoriums, das zurückerobert werden muss, koste es, was es wolle. Das Versprechen der NATO-Führung, Georgien in die Allianz zu holen, und die ostentativen Unterstützungserklärungen Washingtons haben Saakaschwili offenbar ermutigt, seine Militäroffensive gegen die beiden Provinzen Südossetien und Abchasien zu lancieren. Saakaschwili und wahrscheinlich auch das Büro von US-Vizepräsident Cheney im fernen Washington scheinen sich übel verrechnet zu haben. Russland hat klargestellt, dass es keine Absicht hat, seine Unterstützung für Südossetien und Abchasien aufzugeben.
Stellvertreterkrieg
Im März dieses Jahres, als Washington vorpreschte und die Unabhängigkeit des Kosovo im früheren Jugoslawien anerkannte – was Kosovo gegen den Willen des UN-Sicherheitsrats und besonders entgegen den Protesten Russlands de facto zum NATO-Mitglied machte –, antwortete Putin mit Anhörungen in der Russischen Duma über die Anerkennung Abchasiens, Südossetiens und Transnistriens, einer pro-russischen abtrünnigen Region in Moldawien. Nach Moskaus Ansicht sollte die westliche Logik bezüglich des Kosovo auch für diese ethnischen Gemeinschaften gelten, die sich von der Kontrolle durch einen feindlichen Staat befreien wollten. Mitte April stellte Putin, damals noch Russlands Präsident, die Möglichkeit einer Anerkennung für die abtrünnigen Republiken in Aussicht. Es war ein geopolitisches Schachspiel im strategisch wichtigen Kaukasus um ein sehr hohes Ziel – nämlich die Zukunft Russlands.
Georgiens Präsident Saakaschwili wurde durch eine von Washington gelenkte »Farbenrevolution« an die Macht gehievt, um Georgien in die NATO zu bringen.
Saakaschwili rief damals Putin an und bedrängte ihn, die Entscheidung zurückzunehmen. Er erinnerte den russischen Präsidenten daran, dass sich der Westen auf die Seite Georgiens geschlagen hatte. Im vergangenen April, beim NATO-Gipfel im rumänischen Bukarest, schlug US-Präsident Bush vor, Georgien in das offizielle Beitrittsprogramm der NATO (Membership Action Plan, MAP) aufzunehmen – eine Vorstufe zur NATO-Vollmitgliedschaft. Zu Washingtons großer Überraschung weigerten sich allerdings zehn NATO-Mitgliedsstaaten, diesen Plan zu unterstützen, darunter Deutschland, Frankreich und Italien.
Sie argumentierten, die Aufnahme Georgiens sei wegen des Konfliktes um Südossetien und Abchasien problematisch. In Wirklichkeit sagten Sie damit aber, Georgien deshalb nicht unterstützen zu wollen, weil sich Europa ansonsten gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrags – der verlangt, dass ein bewaffneter Angriff auf ein Mitgliedsland der NATO als Angriff auf alle NATO-Mitglieder angesehen werden muss und deshalb den Einsatz der kollektiven Streitkräfte aller NATO-Mitglieder erfordert – möglicherweise einem Krieg mit Russland über die winzige Kaukasus-Region Georgien mit ihrem unberechenbaren Diktator Saakaschwili stellen müsste. Das würde bedeuten, dass der unruhige Kaukasus dann zum möglichen Auslöser eines Dritten Weltkriegs würde.
Russland bedroht Georgien, aber Georgien bedroht Abchasien und Südossetien. Russland sieht für Georgien wie ein Krokodil aus, aber Georgien sieht für Russland aus wie die Katzenpfote des Westens. Seit Saakaschwili Ende 2003 in Tiflis die Macht übernommen hat, ist das Pentagon in Georgien aktiv und gewährt Militärhilfe sowie Ausbildung. Aber nicht nur US-amerikanisches Militärpersonal ist heute vor Ort in Georgien tätig. Nach Auskunft der israelischen Nachrichtendienstquelle DEBKAfile hatte Georgiens Präsident Saakaschwili bereits 2007 »bei privaten israelischen Sicherheitsfirmen mehrere hundert Militärberater bestellt – vielleicht bis zu 1.000 –, die Georgiens Streitkräfte in der Kommandoführung sowie in der Kampftaktik in der Luft und zur See sowie im Gebrauch der Panzerwaffe und Artillerie ausbilden sollten. Sie haben auch Unterricht in militärischer Aufklärung und Sicherheit für das Zentralregime erteilt. Diese Berater waren ohne Zweifel tief in die Vorbereitungen der georgischen Armee für die Eroberung der südossetischen Hauptstadt am Freitag verwickelt.“
DEBKAfile berichtete weiter: »Moskau hat wiederholt verlangt, dass Jerusalem die Militärhilfe für Georgien einstellt, und schließlich mit einer Krise in den bilateralen Beziehungen gedroht. Israel antwortete, die Tiflis gewährte Unterstützung sei ›defensiv‹.« Die israelische Nachrichtenquelle fügte hinzu, Israels Interesse an Georgien habe sehr wohl mit geopolitischen Erwägungen über die Pipelines im Kaspischen Raum zu tun. »Jerusalem ist sehr daran interessiert, dass das Öl vom Kaspischen Meer zum türkischen Hafen Ceyhan fließt, und nicht nach Russland. Derzeit laufen intensive Verhandlungen zwischen Israel, der Türkei, Georgien, Turkmenistan und Aserbaidschan über Pipelineverbindungen in die Türkei und von dort zum israelischen [Mittelmeer-]Ölterminal Aschkelon und weiter zum Hafen Eilat am Roten Meer. Von dort können Supertanker das Gas und Öl über den Indischen Ozean in den Fernen Osten transportieren.«
Das bedeutet, dass der Angriff auf Südossetien die erste Schlacht in einem neuen Stellvertreterkrieg zwischen anglo-amerikanisch-israelischen Interessen und Russland ist. Die einzige Frage ist, ob Washington sich bezüglich der Schnelligkeit und Intensität der russischen Antwort auf den georgischen Angriff am 8. August 2008 verrechnet hat.
Bisher hat jeder Schritt im dem kaukasischen Drama den Konflikt auf eine höhere Gefahrenebene gehoben. Bei einem nächsten Schritt wird es nicht mehr nur über den Kaukasus, sondern über ganz Europa gehen. 1914 waren es die »Kanonen im August«, die den Großen Krieg einläuteten. Dieses Mal könnten die Kanonen im August 2008 leicht zum Auslöser des Dritten Weltkriegs und einem unaussprechlich grausamen atomaren Holocaust werden.
Atomare Vorherrschaft
Den meisten Menschen im Westen ist nicht bewusst, wie gefährlich der Konflikt über zwei winzige Provinzen in einem entlegenen Teil am Rande Europas geworden ist. Was die meisten Medien nicht erwähnen, ist die Bedeutung, die der Kaukasuskonflikt für den Gesamtzusammenhang der militärischen Sicherheit hat.
In meinem jüngsten Buch Apokalypse jetzt! beschreibe ich die Entwicklungen der NATO und ganz besonders Washingtons seit Ende des Kalten Krieges, die systematisch nach der von Experten so bezeichneten »atomaren Vorherrschaft« streben. Einfach ausgedrückt: Wenn eine der beiden sich derzeit gegenüberstehenden Atommächten in der Lage ist, als erste ein funktionierendes Raketenabwehrsystem zu entwickeln – und sei es auch noch so primitiv –, dann kann dies einen möglichen umfassenden atomaren Gegenschlag der anderen Seite stark abschwächen, und dazu führen, dass die Seite mit der Raketenabwehr den Atomkrieg »gewonnen« hat.
So verrückt das klingt: das war die explizite Politik des Pentagon in der Amtszeit der letzten drei Präsidenten, von Vater Bush 1990 über Bill Clinton, und höchst aggressiv unter George W. Bush. In dieser Frage zieht Russland verständlicherweise klar und deutlich eine rote Linie. Der energische Versuch der USA, Georgien und auch die Ukraine in die NATO zu ziehen, bedeutet für Russland, dass die NATO buchstäblich vor seiner Haustüre stünde; und das ist eine extrem aggressive militärische Bedrohung, die für die russischen Sicherheitsinteressen nicht hinnehmbar ist.
Das macht aus dem scheinbar so obskuren Kampf über zwei Provinzen von der Größe Luxemburgs einen möglichen Auslöser – durch Fehlkalkulation – eines neuen Atomkriegs, so wie Sarajewo 1914 den Ersten Weltkrieg einläutete. Der Auslöser eines solchen Krieges ist nicht Georgiens Anspruch, Südossetien und Abchasien zu annektieren. Es ist vielmehr das Beharren der USA, die NATO und ihre Raketenabwehr bis vor Russlands Haustür vorzuschieben.

Wird Georgien zum Auslöser eines atomar geführten Dritten Weltkrieges?
Dienstag, 12.08.2008 - © Copyright Kopp Verlag, Rottenburg
William Engdahl kann hier erreicht werden: www.engdahl.oilgeopolitics.net
Siehe auch mein Interview mit William Engdahl für weitere Informationen.
Krieg in Georgien 5. Tag
Bericht über was am Dienstag den 12. August 2008 passierte
Putin zeigt Doppelmoral des Westens auf
Der russische Premierminister Putin hat die Vereinigten Staaten kritisiert, weil sie Georgien als Opfer sehen, statt als Aggressor, und auch für die Unterstützung die Georgien von den USA erhält.
"Selbstverständlich musste Saddam Hussein für die Zerstörung einiger schiitischer Dörfer gehängt werden“ sagte er in Moskau. „Und der jetzige georgische Führer, der 10 ossetische Dörfer in einem Schlag ausradierte, der ältere Menschen und Kinder mit Panzern überfuhr, der Zivilisten bei lebendigen Leib in ihren Scheunen verbrannte ... dieser Führer muss geschützt werden.“
Georgischer Vizegeheimdienstchef verhaftet
Russische Spezialeinheiten haben den Vizechef des georgischen Auslandsgeheimdienstes verhaftet. Sie sagen, er war dabei Informationen über das russischen Militär im Nordkaukasus zu sammeln, sowie den Aufenthalt des südossetischen Präsidenten Eduard Kokity.
Russland vertraut georgischer Führung nicht
Laut russischen Aussenminister Sergey Lavrov, muss Russland sein Vorgehen, wie mit Georgien verhandelt wird, überdenken, denn der Führung in Tiflis kann man nicht mehr trauen.
DER KRIEG IST BEENDET
11:57 MEZ - Der russischer Präsident Medvedev ordnete die Beendigung der militärischen Operationen in Georgien an. Er sagte, das Ziel „Georgien zum Frieden zu zwingen“ sei erreicht worden. Medvedev hat auch dem russischen Militär befohlen, „alle Aggressoren zu eliminiere“ sollten die georgischen Streitkräfte die Kampfhandlungen wieder aufnehmen.
Medvedev sagte, die Sicherheit der südossetischen Bevölkerung und der russischen Friedenssoldaten ist wieder hergestellt. Er fügte hinzu, dass der Aggressor bestraft wurde und erhebliche Verluste erlitten hätte. Der russische Präsident sagte, er würde das Militär mit Medaillen belohnen, für die Durchführung der erfolgreichen Operation. (RT)
Russische Truppen gehen nicht nach Tiflis
Moskau hat Behauptungen des georgischen Verteidigungsministeriums widersprochen, russische Truppen würden auf Tiflis vorrücken.
Russland verlangt den Rücktritt von Saakashvili
Der russische Aussenminister rief den georgischen Präsidenten zum Rücktritt auf, er widersprach dabei aber Gerüchten, Moskau würde Saakashvili stürzen wollen.
CNN fälscht die Berichterstattung
Ein russischer Kameramann sagt, Bilder die er von ausgebrannten georgischen Panzern und zerstörten Häusern in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali aufgenommen hat, sendete CNN und behauptete, es wäre in Gori, und die Russen hätten diese Zerstörung dort angerichtet, dabei waren es die georgischen Angreifer in Zchinwali. Aleksandr Zhukov, vom Russiya Al-Yaum Kanal sagte: "Als ich hörte, Gori würde beschossen werden, sah ich meine Video-Aufnahmen auf CNN. Ich sagte 'das ist nicht Gori, das ist Zchinwali'”. Gori wurde weder von den Russen beschossen, noch ist es besetzt.
Südossetische Hauptstadt Zchinwali schwer beschädigt
Der Bürgermeister von Zchinwali sagt, 70 Prozent der Gebäude der Stadt sind durch den Konflikt zerstört worden.
Medvedev und Sarkozy trafen sich in Moskau
Der russische Präsident Medvedev traf sich mit dem französischen Präsidenten Sarkozy in Moskau, um den Konflikt in Georgien zu besprechen. Dabei sagte Sarkozy, er hätte Verständnis für den Wunsch der Russen, ihre Staatsbürger und ihre Interessen im Ausland schützen zu wollen.
Medvedev sagte, es gebe zwei Bedingungen um einen Waffenstillstand und um Friedensgespräche zu ermöglichen. Erstens, die georgischen Truppen müssten sich komplett zurückziehen und teilweise demobilisieren. Zweitens, Georgien muss ein rechtlich verbindliches Dokument unterzeichnen, in dem es sich zu einem Gewaltverzicht bereiterklärt.
Flüchtlinge fliehen weiter aus Südossetien
34'000 Flüchtlinge haben bereits das Kriegsgebiet über einen eingerichteten Sicherheitskorridor nach Russland verlassen, während Tausende weiterhin die Grenze überschreiten und sich in Flüchtlingslager nach Nordossetien begeben.
Kommentar:
Wenn laut den westlichen Medien, Russland der böse Aggressor ist, warum suchen dann so viele in Russland Schutz? Das passt doch nicht zusammen. Könnte es sein, dass die Flüchtlinge Angst vor den georgischen Soldaten und den ausländischen Söldnern haben, da diese ihre Dörfer und Städte komplett zerstört und so viele Zivilisten ermordet haben? Wer ist also der wirkliche Täter und wer das Opfer? Könnte es sein, dass die westlichen Medien die Tatsachen komplett verdrehen und nur Lügen verbreiten? Ja das könnte sein!
Das ist eine Niederlage für Amerika und grosser Sieg für Russland!
Denn was dieser Konflikt deutlich zeigt ist, dass die russische Armee eine schlagkräftige Truppe ist, die sogar Soldaten die seit vier Jahren von amerikanischen und israelischen Beratern ausgebildet und mit amerikanischen und israelischen High-Tech-Waffen ausgerüstet wurde, mit Leichtigkeit schlagen kann. Da werden einige in Washington, Brüssel und Tel Aviv ganz schön schlucken müssen. Und ich hoffe die Kriegshetzer im Westen werden es sich jetzt zweimal überlegen, mit Russland einen Streit anzufangen.
Was es auch zeigt, ist wie machtlos die NATO ist und sie gar nicht einem kleinen "Partner" bei einem Konflikt mit Russland helfen kann. Dies wird einige der frechen Ex-Ostblockländer zu denken geben, ob sie weiterhin sich so eng mit Amerika und der NATO verbrüdern sollen, denn am Schluss werden sie, wie Georgien es gerade erlebt, sowieso alleine gelassen.
Krieg in Georgien 4. Tag
Bericht über was am Montag den 11. August 2008 passierte
Russischen Truppen haben die grösste Luftwaffenbasis Georgiens in Senaki eingenommen, die ca. 40 Kilometer von der Grenze zu Abchasien entfernt liegt, und nach Absicherungsmassnahmen wieder verlassen. Es sieht aus, wie wenn sie alle strategisch wichtigen Punkte in der westlichen Hälfte von Georgien jetzt kontrollieren.
Das russische Verteidigungsministerium sagt, die Truppen würden „präventive Aktionen“ in Senaki durchführen, damit keine Angriffe von dort aus gestartet werden können. Damit hat Russland die Luftherrschaft über Georgien und kontrolliert alle Flugbewegungen. Die georgische Armee zieht ihre Truppen nach Tiflis zurück, um die Hauptstadt zu schützen.
Saakashvili gerät in Panik. Der Plan zur schnellen Eroberung von Südossetien ist komplett schiefgelaufen, denn er hat nicht mit so einer entschlossenen Reaktion der Russen gerechnet. Die georgische Armee ist vor den kampfstärkeren und schnell operierenden russischen Einheiten auf der Flucht. Jetzt ruft Saakashvili die Weltgemeinschaft auf einzugreifen, um das Land zu retten ... oder will er sich nur noch selber retten?
Kein Kompromiss mit Georgien
Aber der russische Präsident Medvedev zeigt keine Nachgiebigkeit und Kompromisse. Er vergleicht das Regime in Georgien mit Nazi-Deutschland. Der Präsident sagt, Russland wird den Aggressor „nicht beschwichtigen“, so wie es Europa 1938 gemacht hat, mit der Unterzeichnung des Münchner-Abkommens mit Hitler. „Wir alle kennen zu welchen tragischen Konsequenzen dies führte“, sagte er. Dmitry Medvedev beschrieb die russischen Militäroperationen in Südossetien als “die einzige probate und absolut effektive“ Antwort.
US-Staatsangehörige werden evakuiert
Mittlerweile hat die USA mit der Evakuation der Familien ihrer Diplomaten aus Georgien begonnen. Sie werden ins Nachbarland Armenien geschickt, als Vorsichtsmassnahme, wie die US-Botschaft in der armenischen Hauptstadt Erivan berichtet. Der US-Botschafter für Georgien John Tefft und seine Diplomaten werden weiter in Tiflis bleiben.
USA schickt neue Waffen nach Georgien
Die USA schickt neue Waffenlieferungen nach Georgien, von seiner Basis im Hafen von Akaba in Jordanien aus, wie die israelische Zeitung Maariv berichtet. Die Zeitung schreibt, die USA begannen ab Samstag Waffen einzufliegen. Dabei haben sie die Transportflugzeuge der Firma UTI Worldwide Inc. gechartert, um Waffen und Munition nach Georgien zu bringen. Das Pentagon leitet die ursprünglich für den Irak designierten Waffen nun nach Tiflis um. Der Hafen von Akaba wird zur Hauptversorgung der US-Truppen im Irak benutzt, weil er in den Augen der Amerikaner sicherer ist, als die irakischen Häfen im Persichen Golf.
Erdgas für Armenien abgestellt
Georgien hat die Versorgung mit russischem Erdgas für Armenien ohne Vorwarnung abgestellt, wie der armenische Gasimporteur Armrosgazprom berichtet.
Saakashvili und Kouchner müssen flüchten
Der georgische Präsident Mikheil Saakashvili und der französische Aussenminister Bernard Kouchner mussten aus der Stadt Gori wegen Sicherheitsbedenken flüchten. Der Sprecher des französischen Aussenministeriums sagte: "Die Situation war angespannt, es war relativ gefährlich." Kouchner wurde anschliessend in die russische Stadt Vladikavkas geflogen, um nach Moskau für Verhandlungen zu gelangen. Die Georgier behaupten, "russische Streitkräfte hätten Gori eingenommen", 76 Kilometer westlich der Hauptstadt Tiflis. Dies sagte der Sekretär des georgischen Sicherheitsrates, Alexander Lomaia, der Presse, dabei wurde sie tatsächlich kampflos überlassen.
2'000 georgische Soldaten aus Irak angekommen
US-Transportflugzeuge haben 2'000 georgische Soldaten aus dem Irak nach Georgien zurück geflogen, sagte das Pentagon. General David Petraeus sagte: "Die Flüge bringen das georgische Kontingent zurück, damit sie die Sicherheitssituation in ihrem Land behandeln können." Jetzt klafft aber eine Lücke an der Grenze zum Iran, da diese Truppen fehlen.
Putin kommentierte den Rücktransport der georgischen Truppen durch die Amerikaner mit den Worten: "Es ist schade, dass einige unserer Partner, statt zu helfen, versuchen im Weg zu stehen, ich meine die Vereinigsten Staaten benutzen ihre Truppentransportflugzeuge, um das georgische Militärkontingent vom Irak in eine Konfliktzone zu verlegen, neben den anderen Sachen."
US-Militär über Schnelligkeit überrascht
Das Pentagon ist ziemlich überrascht, wie schnell und effizient die russischen Militäreinheiten sich in Südossetien bewegt haben, und sie versuchen immer noch herauszufinden, was genau passiert ist. „Wir haben sie letzte Woche beobachtet und wussten es eskaliert,“ sagte ein Offizieller. „Ich kann aber sagen, dass es schneller ablief als wir erwartet haben.“
Gebäude des Innenministeriums in Sugdidi eingenommen
Eine Reporter des norwegischen TV2 Kanals sagte am Montag, „Die Russen kontrollieren jetzt Sugdidi.“ Dabei haben sie das Gebäude des Innenministeriums der Stadt eingenommen.
Israel wird Waffenlieferungen nicht einstellen
Israel hat sich entschieden, die Waffenlieferungen an Georgien nicht einzustellen, wie das Radio am Montag berichtete, welche das Verteidigungsministerium zitierten. Das Aussenministerium empfahl den Lieferstopp, aus Angst Russland könnte sonst Syrien und den Iran verstärkt unterstützen, und mit neuesten Luftabwehrraketen beliefern. Israel hat in der Vergangenheit Drohnen, Nachtsichtgeräte und Raketen an Georgien im Wert von 200 Millionen Dollar verkauft, und viele pensionierte Offiziere aus dem israelischen Militär und Sicherheitsleute arbeiten als Berater für Georgien.
Google Maps zeigt leere Karte von Georgien
Wenn man sich Georgien mit Google Maps anschaut, ist überhaupt nichts zu sehen.

Die Armee Georgiens in totaler Auflösung
Die georgische Armee ist in totaler Auflösung. Die Truppen sind aus der Stadt Gori panikartig geflohen und haben sie den Russen ohne einen Schuss abzufeuern überlassen. Der Rückzug aus Gori, den Geburtsort von Stalin, ist erniedrigend, da er sehr plötzlich und dramatisch ablief. Augenzeugen sahen wie Panzer und Truppentransporter voll beladen mit Soldaten durch die Stadt rasten, aus Angst vor den Russen. Die Einwohner schauten verängstigt zu, wie die Armee ihre Stellungen einfach aufgaben.
Die Strasse nach Tiflis war eine Szene des Chaos und der Angst, als Fahrzeuge in langen Kolonnen entlang rasten. Auf der 70 Kilometer langen Strecke sah man Tausende georgische Soldaten die völlig demoralisiert waren. Es sieht aus, wie wenn die Truppen nun einen Ring mit Panzern und Artillerie um die Hauptstadt Tiflis bilden, um sie zu verteidigen.
Trotz des Chaos in Gori, war die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Georgier noch da. Eine 70 jährige Frau mit Vornamen Eteri, ging in ihr Haus und kam mit Äpfeln in der Hand zurück, die sie den Reportern in ihrem Garten schenkte. „Ich habe keine Angst,“ sagte sie. „Wir haben mit den Russen schon 100 Jahre zusammen gelebt, warum brauchen wir diesen Krieg jetzt? Ich will nicht mit Amerika sein, ich glaube wir sollten friedlich mit den Russen leben.“
Kommentar:
Völlig richtig, jetzt wird nicht mehr verhandelt, sondern gehandelt. Dieser Verbrecher Saakashvili hat jeden Friedensvertrag über Südossetien mit Russland gebrochen, da gibt es nichts mehr zu verhandeln. Er muss verhaftet und für seinen Genozid bestraft werden. Die Bombardierung mitten in der Nacht der zivilen Bevölkerung in Südossetien, mit der anschliessenden ethnischen Säuberung, ist ein riesen Verbrechen.
Ich glaube die Russen werden nicht weniger als die Absetzung der Regierung und die Auslieferung von Saakashvili verlangen. Jetzt müssen Tatsachen geschaffen werden und dieses kriminelle und korrupte Regime, zusammen mit den ganzen westlichen "Beratern", müssen aus dem Land entfernt werden, damit dort wieder Frieden herrscht.
Putin hat völlig recht. Er musste viel zu lange zusehen wie Amerika und die NATO Russland verarscht und alle Zusagen gebrochen hat. Als sich Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit ihren Truppen aus allen ehemaligen Warschauerpaktstaaten zurückgezogen hat, versprach die NATO, sie würden nicht das Vakuum füllen. Aber was war? Sie haben ein Land nach dem anderen, vom Baltikum, über Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, die Ukraine bis rüber nach Georgien entweder bereits in die NATO geholt oder versuchen es noch.
Russland ist mit NATO-Truppen umzingelt. Was für eine Provokation. Und jetzt werden noch US-Raketen vor der Haustür in Polen und Tschechien aufgestellt, die ganze klar zum atomaren Erstschlag dienen. Das können sich die Russen nicht weiter gefallen lassen und die Tötung von russischen Friedenssoldaten in Südossetien, sowie von 2'000 Zivilisten mit russischer Staatsbürgerschaft, hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
Man stelle sich vor, 30 US-Soldaten und 2'000 US-Bürger würden getötet werden, dann wäre aber der Teufel los. Das Land welches das wagt, wäre sofort platt gemacht.
Es wäre ein Leichtes für Russland mit ihren Panzern und Kampfflugzeugen Georgien zu erobern und das Problem endgültig aus der Welt zu schaffen. Bisher sagen sie aber nur, "passt auf, wir lassen uns nichts gefallen".
Jetzt sieht man wer die wirklichen Kriegstreiber auf der Welt sind, es ist Amerika, die NATO-Länder, die EU, überhaupt der Westen. Nur sie zetteln Kriege überall an und verkaufen diese mit scheinheiligen Argumenten, mit Hilfe ihrer Medienhuren. Es geht um die völlige Eroberung der Welt für die NWO ... und Russland und China sind die Hürde dazu.
Die wirkliche "Axe des Bösen" sitzt in Washington, London und Tel Aviv.
Ich hoffe diese für den Westen überraschende Reaktion der Russen, wird den kriegsgeilen Amerikanern und Israelis, die unbedingt den Iran angreifen wollen, zu Denken geben. Sollten sie es trotzdem wagen, dann wird Russland einschreiten, denn Putin bluffte nicht als er letztes Jahr sagte: "Jeder Angriff auf den Iran, ist ein Angriff auf die nationalen Interessen Russlands".
Saakashvili hat kein Recht die EU-Flagge zu zeigen
In einem Interview mit RT sagt der italienische EU-Abgeordnete Giulietto Chiesa, der Präsident von Georgien Saakashvili hat kein legales Recht Südossetien den Krieg zu erklären und dabei eine EU-Fahne im Hintergrund zu zeigen.

Georgien ist kein Mitglied der EU, deshalb ist die Frage berechtigt, warum steht eine EU-Fahne in seinem Amtszimmer und er benutzt diese als Hintergrund in seiner TV-Ansprache? Damit will er doch was sagen. Dass die EU hinter ihm steht? Ist die EU jetzt im Krieg mit Russland oder was?
Das ist doch kein Kinderkram, sondern ernst. Warum protestieren eigentlich die EU-Führung und die Staatschefs der EU-Länder nicht gegen die Verwendung dieses Hochheitszeichens? Wieso muss ein aufmerksamer Abgeordneter des Europaparlaments das tun?
Es ist nicht zu fassen, da erklärt Saakashvili den Südossenten den Krieg, also faktisch auch Russland, und die ganze Welt, einschliesslich Moskau, sieht die EU-Fahne im Hintergrund. Damit muss doch jeder denken, die EU ist eine Partei im Krieg gegen Russland. Spinnen die eigentlich völlig? Sind die EU-Bürger gefragt worden ob sie das wollen?
Wie wäre es, wenn meine Leser in der EU mal ihren Abgeordneten ein Mail schicken und fragen, wie das überhaupt möglich ist und sie sollen doch gegen diese widerrechtliche Nutzung eines Hochheitszeichens etwas unternehmen.
Kommentar:
Wie weit will die EU sich noch aufblähen? Georgien gehört doch geografisch zu Asien und nicht zu Europa. Wissen die EU-Bürger überhaupt, dass Brüssel so eine Expansion betreibt? Und dann noch Konflikte und Kriege schürt, wie gegen Russland? Jetzt wissen wir Schweizer warum wir nicht zu dieser kriminellen Vereinigung dazugehören möchten. Warum wir nicht unsere Söhne und Töchter als Soldaten in die Welt hinaus schicken lassen wollen, wie mit der Lüge "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt". Von wegen Friedensgemeinschaft, dass ich nicht lache. Die EU und die NATO sind willige Werkzeuge, um den aggressiven und kriegerischen amerikanischen Imperialismus zu ermöglichen.
