Iran bestätigt "unbeabsichtigten" Raketenabschuss
Die ukrainische Passagiermaschine, die in der Nacht zum Mittwoch den 8. Januar in der Nähe der iranischen Hauptstadt abstürzte, wurde aufgrund "menschlichen Versagens" zum Absturz gebracht, nachdem es zu nahe an Verteidigungsanlagen geflogen war und einen versehentlichen Raketenstart auslöste, melden iranische Medien. Offizielle bestätigen in einer Erklärung, dass eine Rakete und nicht ein Triebwerksbrand den Absturz am vergangenen Mittwoch verursacht hat. Die Erklärung stellte fest, dass der Abschuss "unbeabsichtigt" war und die Verantwortlichen für die Katastrophe mit Konsequenzen rechnen müssen.
Nachdem die Nachricht bekannt wurde hat sich der iranische Aussenminister Javad Zarif sofort entschuldigt und sein Bedauern ausgedrückt:
"Ein trauriger Tag. Vorläufige Ergebnisse der internen Untersuchung der Streitkräfte:
Menschliches Versagen in der durch das US-Abenteuer verursachten Krise führte zu einer Katastrophe
Unser tiefes Bedauern, unsere Entschuldigung und unser Beileid an unser Volk, an die Familien aller Opfer und an andere betroffene Nationen."
A sad day. Preliminary conclusions of internal investigation by Armed Forces:— Javad Zarif (@JZarif) January 11, 2020
Human error at time of crisis caused by US adventurism led to disaster
Our profound regrets, apologies and condolences to our people, to the families of all victims, and to other affected nations.
💔
Der Präsident des Iran Hassan Rouhani drückte auch sein Bedauern und Beileid aus:
Die Islamische Republik Iran bedauert diesen katastrophalen Fehler zutiefst.
Meine Gedanken und Gebete gehen an alle trauernden Familien. Ich spreche ihnen mein aufrichtiges Beileid aus.
The Islamic Republic of Iran deeply regrets this disastrous mistake.— Hassan Rouhani (@HassanRouhani) January 11, 2020
My thoughts and prayers go to all the mourning families. I offer my sincerest condolences. https://t.co/4dkePxupzm
Der iranische Präsident ordnet an, alle notwendigen Massnahmen zur Zahlung der Entschädigung für das abgeschossene Flugzeug zu ergreifen.
Laut der Erklärung ordnete Präsident Rouhani auch an, die Mängel im nationalen Luftverteidigungssystem nach dem Absturz des ukrainischen Passagierjets zu beseitigen.
"Es ist notwendig, alle Schwachstellen des Luftabwehrsystems zu beseitigen und alle Massnahmen zu ergreifen, um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern", sagte Rouhani in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung.
Die iranischen Streitkräfte erkannten die ukrainische Boeing 737 fälschlicherweise als feindliches Militärflugzeug und schossen es ab, in Erwartung einer US-Antwort auf ihre Schläge auf US-Basen im Irak, sagte der iranische Generalstab am Samstag.
"Inmitten der Drohungen des kriminellen [US-]Präsidenten und des Militärkommandos, mehrere Ziele im Iran zu treffen, sowie angesichts der beispiellosen Luftangriffe in der Region wurden die Streitkräfte des Landes in höchste Alarmbereitschaft versetzt, um auf mögliche Bedrohungen zu reagieren", sagte der Generalstab in einer Erklärung.
Der Generalstab sagte, dass das ukrainische Flugzeug nach dem Start vom Teheraner Imam Khomeini International Airport eine militärische Einrichtung angeflogen habe und fälschlicherweise als feindliches Flugzeug identifiziert und abgeschossen worden sei.
Dieses Eingeständnis zeigt, wie angespannt die Lage in der Region ist. Es war also doch ein krasser Fehler der iranischen Luftabwehr. Damit können alle Spekulationen über die Absturzursache beendet werden.
Sehr bedauerlich, das 176 unschuldige Menschen dem Konflikt zwischen USA und Iran zum Opfer gefallen sind, die meisten davon Iraner. So etwas darf nicht passieren. Jetzt gilt es für alle Parteien daraus zu lernen und die gegenseitigen Drohungen und Angriffe zu beenden.
Mittlerweile hat der ukrainische Präsident auf die Nachricht reagiert. Eine vollständige Untersuchung und volles Eingeständnis der Schuld wird vom Iran bezüglich des Flugzeugabsturzes erwartet, schrieb er auf seiner Facebook-Seite:
"Es war kein guter Morgen, aber er brachte die Wahrheit. Noch vor Abschluss der Untersuchung durch das internationale Komitee bekannte sich der Iran zu seiner Schuld... Wir bestehen auf ein volles Schuldeingeständnis. Wir haben erwartet, dass der Iran seine Bereitschaft zu einer vollständigen und offenen Untersuchung zusichert, die Täter zur Rechenschaft zieht, die Leichen der Opfer zurückgibt, Entschädigungen zahlt und offizielle Entschuldigungen auf diplomatischem Wege ausspricht", schrieb Selensky.
Ich möchte dabei daran erinnern, das US-Militär hat 1988 einen iranischen Airbus abgeschossen, denn "Fehler" passieren in einer angespannten Lage.
Der Iran Air Flug 655 war von Teheran nach Dubai über Bandar Abbas am 3. Juli 1988 unterwegs, als die Maschine von einer amerikanischen SM-2MR Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde, die von der USS Vincennes im Persischen Golf, einem Lenkwaffenkreuzer der US-Marine, abgefeuert wurde. Das Flugzeug, ein Airbus A300, wurde zerstört und alle 290 Menschen an Bord getötet.
Laut US-Regierung hat die Mannschaft der USS Vincennes den Airbus fälschlicherweise als einen angreifenden Kampfjet der iranischen Luftwaffe identifiziert. Nach dem Vorfall richtete US-Präsident Ronald Reagan eine schriftliche diplomatische Note an die iranische Regierung, in der er sein tiefes Bedauern zum Ausdruck brachte aber eine Entschuldigung kam nicht über seine Lippen. Der Kapitän der USS Vincennes wurde mit einer Medaille dekoriert und die Mannschaft gelobt.
Selensky - hört mit euren Verschwörungstheorien auf
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hat die Leute aufgefordert, die Äusserung von Manipulationen, Spekulationen, Verschwörungstheorien, übereilten Auswertungen und unbestätigten Versionen bezüglich der UIA Boeing 737-800, die in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran kurz nach dem Start am Mittwoch abstürzte, zu unterlassen.
"Das ist kein Thema für Hype, für Likes auf den sozialen Netzwerken, für Sensationen und Verschwörungstheorien. Wir brauchen Geduld, Ausdauer und Weisheit", erklärte Selensky, der den 9. Januar bereits zum Trauertag in der Ukraine erklärt hatte.
Dazu kann ich mich nur anschliessen, denn über was da wieder an Blödsinn und Desinformation als KLICK-BAIT verzapft wird, kann ich nur den Kopf schütteln. Keiner weiss etwas genaues aber viele äussern ihren unqualifizierten Mist darüber.
Ich versuche nur Fakten zu berichten und masse mir nicht an, die Absturzursache zu kennen. Wer das behauptet ist ein Dummschwätzer und Scharlatan. Eine gründliche Untersuchung dauert viele Monate und sogar Jahre, aber die Wichtigtuer wissen alles schon.
Fakt ist, die Mehrheit der Passagiere waren Iraner und Kanadier, 82 bzw. 63. Dann 10 Schweden, 4 Afghanen, 3 Deutsche und 3 Briten waren ebenfalls an Bord. Auf dem Flug waren 11 Ukrainer, davon 9 Mitglieder der Besatzung.
Viele der Passagiere waren iranischer Herkunft, besassen also zwei Staatsbürgerschaften, und waren wahrscheinlich wegen der Feiertage auf Familienbesuch.
Die erste Verschwörungsthorie die verbreitet wurde, weil der Iran die Blackboxen nicht an die USA ausliefern will, haben die Iraner die Maschine abgeschossen.
Dabei, warum sollen sie die Datenschreiber sofort abgeben, wenn es die Aufgabe jeder Luftaufsichtsbehörde ist, den Fall im eigenen Land zu untersuchen. Man kann ausländische Hilfe anfordern, aber die Zuständigkeit liegt immer bei den lokalen Behörden.
Iran hat mit der Analyse der Blackboxen begonnen und erwartet erste Ergebnisse in Kürze.
"Es ist unmöglich, irgendeine Meinung über den Grund zu verkünden; wir haben ein Team gebildet, das die Ursachen des Absturzes untersucht. Die endgültigen Ergebnisse werden wir in naher Zukunft bekannt geben", sagte eine hochrangige Quelle der iranischen Zivilluftfahrt-Organisation gegenüber Sputnik und fügte hinzu, dass die Spezialisten bereits mit der ersten Analyse der Blackbox begonnen hätten.
Wie offen der Iran sich gibt zeigt die Tatsache, ukrainische Experten sind in Teheran angekommen, um bei der Untersuchung des Absturzes teilzunehmen. Wenn die Iraner etwas zu verheimlichen hätten, würde man die Einreise sicher nicht erlauben.
"Ein Flugzeug mit ukrainischen Experten ist am 9.Januar um 3:30 Uhr Lokalzeit (1:30 Uhr Kiew-Zeit) in Teheran angekommen. Die Expertengruppe hat sofort mit aller Dringlichkeit die Untersuchung der Umstände des Absturzes der Boeing 737 von Flug PS752 begonnen", sagte der ukrainische Nationale Sicherheitsrat in einer Verlautbarung am Donnerstag.
Dann haben Ahnungslose behauptet, weil die Piloten keinen Funkspruch abgegeben haben, wurde die Maschine abgeschossen.
Das ist überhaupt kein Indiz dafür. Wie meine Leser wissen, bin ich Pilot und das aller letzte was man im Notfall macht, ist sich mit einer Funkmeldung zu beschäftigen. Zuerst wird immer das Problem untersucht, die Situation verstanden und bewertet, und dann die Maschine in eine stabile Lage gebracht. Man geht eine Notfall-Checkliste durch.
Die drei Regeln lauten: Aviate, Navigate, Communicate, das wird jeden Piloten in der Ausbildung beigebracht.
- Aviate bedeutet, wie ich sagte, die Maschine unter Kontrolle zu bringen.
- Navigate heisst, den nächsten Landeplatz zu suchen und dorthin zu steuern.
- Communicate macht man zuletzt, also eine Notmeldung durchgeben, denn die Fluglotsen können einem eh nicht helfen.
Erst bei der Notlandung bringen die am Boden etwas, denn sie rufen die Feuerwehr und die Krankenwagen zur Maschine für die Evakuierung.
Piloten sind doch keine aufgeschreckten kopflosen Hühner, die nach Mama um Hilfe rufen, sondern kühle Profis, welche die Notlage in den Griff bekommen wollen, um Leben zu retten, denn sie sind die einzigen die das tun können.
Niemals gehen Piloten her und rufen über Funk zuerst um Hilfe, da sie in der Luft sind und niemand am Boden ihn helfen kann. Sie sind diejenigen, welche ganz alleine die Verantwortung tragen und ganz alleine die richtigen Entscheidungen treffen müssen.
Das heisst, dass man aus dem Cockpit nichts hört ist DIE REGEL, bis die Piloten ihre wichtigen Aufgaben erledigt haben!!!
Was wir an Hand des Videos des Absturzes sehen, die Maschine brannte während sie Höhe verlor. Laut flightradar24 ging der Radarkontakt 6 Minuten nach dem Start und auf 8000 Fuss (2'666 Meer) verloren.
Der Steigflug nach dem Start ist immer sehr kritisch, denn die Maschine ist dann am schwersten und die Triebwerke sind äusserst beansprucht mit Maximalschub.
Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass genau dann ein Triebwerk versagt, entweder wegen einem Vogelschlag oder weil Turbinenschaufeln durch den hohen Stress sich lösen. Das kann zur völligen Zerstörung des Triebwerks führen und die sich lösenden Teile die Treibstofftanks durchbohren, was einen Brand auslöst.
Hier wird die Explosion eines Triebwerks bei einer 737-700 beschrieben:
Wenn ein Triebwerk verloren geht, brennt und keinen Schub mehr gibt, dreht die Maschine sofort in die Richtung des kaputten Triebwerks, weil der Schub nur noch einseitig ist. Die Piloten müssen diese instabile und gefährliche Lage sofort mit dem Seitenruder korrigieren.
Sie müssen die Treibstoffzufuhr kappen und die Feuerlöschung aktivieren. Der Flügel auf dem das Triebwerk hängt kann auch beschädigt sein, was die Fluglage noch mehr negativ beeinflusst.
Dann müssen sie den nächsten Ort für eine Notlandung bestimmen und dorthin navigieren. Dann wird die Crew über eine Notlandung informiert, damit sie die Kabine und Passagiere darauf vorbereiten.
Erst wenn sie die Maschine im Griff haben und sie meinen sie schaffen es, wird Mayday über Funk gesendet, die Lotsen über den Notfall informiert und ihre Absichten bekanntgegeben.
Was gegen eine Abschuss spricht ist die Grösse des Gebiets, worin die Trümmerteile liegen. Bei einem Abschuss müssen Teile des Flugzeugs über viele Kilometer verstreut herumliegen. Hier sind sie aber sehr nahe zusammen.
Fakt ist, die Boeing 737-800 ist als Ganzes auf dem Boden aufgeprallt und nicht in der Luft auseinander gefallen. Das spricht voll gegen einen Abschuss durch eine Rakete oder der Explosion einer Bombe an Bord.
Wenn sie von einer Rakete getroffen worden wäre oder von einem explodierenden Sprengkopf der sie durchsiebt, dann wäre die Maschine in der Luft auseinander gerissen worden und Tausende Teile wie Konfetti über Kilometer im Umkreis wären runter geregnet.
Das ist nicht passiert!!!
Dann wissen wir, die 737-800 ist das Vorgängermodell der 737Max, die seit einem Jahr gegroundet ist, nicht mehr fliegen darf, weil sie öfters schon nach dem Start abstürzte. Boeing hat ein grundsätzliches Problem mit diesem Modell.
Ich weiss, viele meinen, es ist kein Zufall und es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Raketenangriff der Iraner auf die US-Basen im Irak und diesen Absturz. Aber die beiden Ereignisse liegen mehr als 5 Stunden auseinander.
Zufälle passieren nun mal und man darf nicht immer Zusammenhänge konstruieren, wo es überhaupt keine Indizien oder keine Beweise dafür gibt.
Dann wird behauptet, irgendein Iraner mit nervösen Finger auf dem Abzug hätte eine Luftabwehrrakete auf die Maschine irrtümlich abgefeuert. Wer das sagt hat keine Ahnung, wie doppelt und dreifach gegen solche Fehler abgesichert wird.
Die Mannschaft der iranischen Luftabwehrbatterien sind doch nicht blöd und können eine zivile Maschine von einem feindlichen Flugobjekt unterscheiden, besonders in der Nähe des internationalen Flughafens von Teheran, wo alle paar Minuten eine Maschine landet und startet. Die sind doch deutlich auf dem Radar gekennzeichnet und werden von den Lotsen kontrolliert.
Angegriffen werden nur Flugobjekte die sich nicht identifizieren und nach mehreren Vorwarnungen nicht reagieren, so wie damals der Abschuss der US-Drohne über der Strasse von Hormus. Ausserdem entscheidet kein einzelner Soldat den Abschuss, sondern es gibt eine Befehlskette.
Deshalb, Selensky hat recht, hört auf mit euren Spekulationen und Verschwörungstheorien und lassen wir die Untersuchung über die Ursache stattfinden.
Mittlerweile hat sich Selensky beim Iran für die Schnelligkeit und Transparenz bei der Untersuchung des Flugzeugabsturzes bedankt.
"Ich hatte ein Telefonat mit @HassanRouhani. Ich bin dem Iran dankbar für seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit und dafür, dass er den ukrainischen Spezialisten zeitnahen Zugang zu allen notwendigen Daten gewährt. Tiefes Beileid an die Familien und Verwandten aller Iraner, die beim Flugzeugabsturz in Teheran ums Leben gekommen sind", schrieb Selensky auf Twitter.
UPDATE: Im Video, dass die New York Times als erste veröffentlichte, das angeblich den Abschuss der Boeing zeigen soll, fehlt was sehr entscheidendes. Man sieht keine Leuchtspur einer aufsteigenden Rakete, nur eine Explosion.
So sieht eine Luftabwehrrakete aus, wenn sie auf ein Flugobjekt abgefeuert wird. Man sieht die Flamme des Raketenmotors als Leuchtspur. Nur ein Lichtblitz kann die Explosion einer Bombe sein oder die eines Triebwerks.
Für mich ist dieser komplette Wechsel der Aufmerksamkeit der Medien und der Politik auf den Absturz und der Iran wäre schuld, nur eine Ablenkung vom wirklich wichtigen Thema: Was geschah im Irak mit dem Raketenangriff, der so verharmlost wird, wie wenn nichts geschehen wäre.
MESH - kommunizieren wenn nichts mehr geht
Wegen der katastrophalen Zerstörung, die Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas angerichtet hat, oder wegen der Proteste der Gelben Westen und die in Hong Kong, aber auch wegen der bevorstehenden Rezession und möglichen Zusammenbruch des Finanzsystems, möchte ich auf die Mesh-Messaging-Anwendungen hinweisen, die es Benutzern ermöglichen, in Kontakt zu bleiben, ohne das ein Mobilfunknetz, Wifi-Netz oder andere Art von Infrastruktur existiert, egal ob technisch ausgefallen oder von den Behörden ausgeschaltet ... und diese Anwendungen können nützlich sein, um in Kontakt zu bleiben.
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| Eine Mesh-App verbindet Handys über Bluetooth die in Reichweite sind |
Jedes Smart-Phone besitzt drei technische Möglichkeiten, mit dem es sendet und empfängt. Via Mobilfunk, WIFI und Bluetooth. Eine Mesh- oder Off-the-Grid-Messaging-Anwendungen benutzt Bluetooth, um von Gerät zu Gerät zu kommunizieren, statt mit einem Mobilfunkmast oder einem WIFI-Router.
Die Mesh-Apps benutzen Bluetooth um mit anderen Smart-Phones in Verbindung zu stehen, um Nachrichten oder Daten auszutauschen. Der grosse Vorteil dabei ist, man benötigt keinerlei funktionierende Infrastruktur dafür, jeder der ein Telefon hat kann Nachrichten senden, empfangen oder als Übermittler dieser dienen.
Das Englische Wort "Mesh" bedeutet Geflecht oder Maschennetz und jedes Handy ist dann ein Knoten in diesem Netz. Es gibt nur einen Nachteil, die beschränkte Reichweite von Bluetooth von maximal 100 Metern. Deshalb ist eine wichtige Funktion einer Mesh-App, als Brücke zu dienen. So können Nachrichten über weite Distanzen gesendet und empfangen werden.
Die Daten werden von einem Handy zum anderen gesendet, die in Reichweite sind und so über ein lokales Netzwerk zum Empfänger gebracht. Der kann in der Nähe sein oder am anderen Ende der Stadt. Das Mesh funktioniert also am besten in Ballungsgebieten, wo viele Personen ein Smart-Phone und eine Mesh-App haben.
Beispiel, eine Naturkatastrophe ist passiert, es gibt keinen Strom und der Mobilfunk ist ausgefallen. Telefonieren und SMS sowie Internet funktionieren nicht. Nichts geht mehr. Man kann aber mit den Nachbarn, Freunden und Verwandten die in der Nähe sind trotzdem über das Mesh-Netz sich verbinden und Nachrichten austauschen.
Beispiel, man ist als Gruppe unterwegs, auf Reisen, auf einem Schiff, im Flugzeug, mit dem Fahrrad oder zu Fuss. Man ist im Ausland, Roaming zum lokalen Mobilfunkanbieter hat man nicht oder man befindet sich in einem Funkloch. Über eine Mesh-App auf dem Handy können die Mitglieder der Gruppe trotzdem kommunizieren.
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| Demo-Teilnehmer haben Handys und sind über Mesh verbunden |
Beispiel, man nimmt an einer Demo teil, der Staat will dagegen vorgehen und schaltet das Mobilfunknetz aus oder blockiert das Internet, damit die Teilnehmer ihre Aktionen nicht absprechen und koordinieren können. Das Mesh-Netz hat den Vorteil, der Informationsaustausch untereinander kann trotzdem stattfinden, ohne staatlichen Eingriff.
Aus den Bahamas hören wir die Nachricht, weil der Hurrikan "Dorian" so brutal gewütet hat, werden viele Tote und Verletzte befürchtet, ein Grossteil der Häuser sind zerstört, weite Teile der Inseln stehen unter Wasser, es gibt kein Trinkwasser, keinen Strom und kein Mobilfunknetz. Die normalen Möglichkeiten zu kommunizieren gibt es nicht, man sitzt im Dunkeln.
Fast jeder der Überlebenden hat aber ein Handy mit hoffentlich geladener Batterie, die Menschen sind nicht weit voneinander entfernt, können über eine Mesh-App Hilferufe versenden, wichtige Informationen empfangen und mit Freunden und Verwandten in Verbindung bleiben. Das Handy aufladen kann man mit der Sonne.
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| Ladegerät macht Strom mit der Sonne |
Es wird in Zukunft immer mehr Demonstrationen und sogar Aufstände geben, besonders wenn die Rezession greift und das Finanzsystem zusammenbricht. Die Menschen werden wütend auf die Strassen gehen und protestieren. Der Staat wird dagegen vorgehen und zu drastischen Massnahmen greifen. Mobilfunk und Internet wird regional abgeschaltet.
Auch in diesem Fall kann man diese Blockade der Kommunikation umgehen, in dem man ein Mesh-App verwendet und über die Versammlungsorte oder spontanen Aktionen informiert wird, ohne dass die Behörden das verhindern können.
Aber wie gesagt, es geht nicht nur darum, den Behörden einen Schritt voraus zu sein, um diese Mesh-Apps zu nutzen. Sie können auch wirklich praktisch sein, wenn man als Gruppe sich in einer Situation befindet, keinen Zugang zum Mobilfunknetz zu haben.
Naturkatastrophen habe ich erwähnt, wenn die Infrastruktur zerstört ist, aber auch wenn durch eine grosse Krise und Zusammenbruch des Staates diese nicht mehr funktioniert, oder man hat kein Geld mehr um die Rechnung des Mobilfunkanbieters zu bezahlen. In Verbindung bleiben und zu wissen was los ist, kann das Überleben ermöglichen.
Die Nutzung eines Mesh-Netz kostet nichts und funktioniert, sobald mindestens zwei Personen ein Handy haben und in Reichweite über Bluetooth sind. Je mehr am Peer-2-Peer-Netz teilnehmen je grösser wird der Kreis für den Nachrichtenaustausch und das völlig anonym.
Dann ist es nützlich wenn man als Gruppe Reisen unternimmt, bei einer Wanderung, einer Trekking-Expedition oder wenn man sich auf einer Insel, auf einem Kreuzfahrtschiff, im Flugzeug oder anderem Transportmittel, dass von der Aussenwelt abgeschnitten ist, sich befindet.
Man kann sogar mit Freunden und Familie bei Grossveranstaltungen, Konzerten, Festivals oder im Freizeitpark unter der Menschenmasse in Verbindung bleiben. "Hallo, ich sehe dich nicht mehr, wo bist du?"
Eine gute Mesh-App sollte folgende drei Möglichkeiten haben: Nachrichten nur an eine bestimmt Person zu schicken, an Mitglieder einer Gruppe und an alle Teilnehmer im Mesh-Netz. Eine Verschlüsselung der Datenübertragung sollte auch sein.
Eine Mesh-App die Verbreitung gefunden hat heisst "Bridgefy".
Hier ein Screen-Shot:
Ich erwähne diese nur als Beispiel.
Man sollte bevor man eine App installiert sich genau über die Vertraulichkeit, Funktionen und Zuverlässigkeit erkundigen.
So verlangen einige bei der Registrierung die Telefonnummer des Handys, was ich einen Widerspruch finde für eine Anwendung die eine Alternative zur herkömmlichen Kommunikation sein soll.
Wie "vertraulich" die IT-Konzerne die Benutzerdaten behandeln sieht man hier: "420 Millionen Telefonnummern von Facebook-Nutzern im Netz"
Vielleicht gibt es ASR-Leser die bereits Erfahrung mit einer Mesh-App haben und diese uns mitteilen können.
Was es noch als alternative Kommunikation über Handy ohne Netzbetreiber gibt heisst "goTennaMesh". Es ist ein kleines Zusatzgerät zum Handy:
Es ist aber nur für geschlossen Gruppen geeignet, die über eine grössere Strecke bis zu 6 Kilometer in Verbindung bleiben wollen.
Jeder Teilnehmer muss dieses Gerät bei sich haben denn es dient als Brücke zwischen den Handys. Ein Paar kostet 179 Dollar.
Grösseres Erdbeben mit 7,1 in Südkalifornien
Nach den zwei Erdbeben von Donnerstag und Freitag in der Grösse von 6,4 fand ein grösseres Erdbeben am Freitagabend in Südkalifornien statt. Laut US Geological Survey (USGS) wurde das neueste Beben mit einer Stärke von 7,1 um 20:19 Uhr Lokalzeit verzeichnet, dauerte fast 40 Sekunden und der Ursprung war nur weniger als einem Kilometer tief.
Das Epizentrum liegt bei der Stadt Ridgecrest ca. 240 Kilometer von Los Angeles entfernt. Es wurden diverse Schäden verzeichnet, Gas- und Wasserleitungen sind gerissen, Feuer sind ausgebrochen, der Strom ist ausgefallen und auf den Strassen haben sich Risse gebildet.
Das Erdbeben fand unter der Naval Air Weapons Station (NAWS) China Lake ausserhalb von Ridgecrest statt, das grösste geheime Waffentestgelände der US Navy auf dem Festland und umfasst eine Fläche von 4'500 km2.
Nach dem Hauptbeben wurden zahlreiche Nachbeben gespürt. Viele Bewohner von Ridgecrest halten sich deshalb ausserhalb ihrer Häuser im Freien aus Angst vor weiteren Beben auf.
Das Spital von Ridgecrest meldet, es gibt nur einige Leichtverletzte die behandelt werden.
From my mom @mom2five1 in Ridgecrest California @ABC7 pic.twitter.com/iZSxoJsSXU
— JD (@jedent) 6. Juli 2019
Dieses neueste Beben ist das grösste seit 20 Jahren in Kalifornien.
The moment as a powerful magnitude 6.9/7.1 #earthquake hit #Ridgecrest, California. We were inside a restaurant as the entire building started shaking. Many people panicked as they tried to get to safety. #earthquake #caquake @foxnews #foxnews pic.twitter.com/0ma6To3rq7
— Jeff Paul (@Jeff_Paul) 6. Juli 2019
Der Zeitunterschied zu Europa ist -9 Stunden, also fand das Erdbeben um 5:19 Uhr unserer Zeit am Samstagmorgen statt.
Hier sieht man wie während der Nachrichtensendung die Moderatoren das Erdbeben spüren und sich unter den Tisch verkriechen:
In Ridgecrest gibt es den grössten Schaden, wie diese Aufnahmen in einem Geschäft zeigen:
Die Live-Übertragung aus Los Angeles vom Abend:
Auf die Frage eines Reporters, ob die Explosionen der Bombenabwürfe im Testgelände der US Navy das Erdbeben ausgelöst haben könnte, antworteten die Experten der USGS, nein. Auch die Atomexplosionen in Nevada der Vergangenheit hätten keine Beben ausgelöst, sagten sie.
Hier kann man den Seismometer live beobachten:
Irma dreht nördlich von Kuba nach Florida
Hurrikan Irma wütet Sonntagmorgen an der Nordküste von Kuba und wird danach nordwestlich in Richtung Florida drehen. Erste Ankunft auf dem amerikanischen Kontinent ganz im Süden in Key West wird ca. um 15:00 Uhr MEZ erwartet. Es sollen dann Sturmfluten von bis zu 5 Metern die Inseln treffen. Die Medien haben fast alle nur Florida im Auge und ignorieren den Schaden den Irma bereits in Kuba angerichtet hat.
Laut neuesten Prognosen wird Irma an der Westküste von Florida in Richtung Norden sich bewegen und ist von Kategorie 3 auf 4 höhergestuft worden.
Fast 7 Millionen Menschen in Florida wurde von den Behörden gesagt, sie sollen ihre Häuser verlassen und entweder nach Norden flüchten oder Schutzräume aufsuchen.
Der Sturm hat mindestens 24 Menschenleben auf seinem Weg durch die Karibik bereits gekostet.
Obwohl das Auge von Irma noch gar nicht in Florida angekommen ist, haben die Winde bereits Stromleitungen beschädigt und 200'000 Haushalte haben am Samstag den Strom verloren.
Die Windgeschwindigkeit kann über 200 km/h erreichen und alles was nicht festgemacht ist wegreissen.
Viel schlimmer als der Wind wird die Sturmflut eingestuft, die bis zu 5 Meter hoch sein kann, was grosse Teile der Westküste überfluten wird.
Rechts im Video lasse ich live die Berichterstattung aus Florida laufen.
SturmSOG
Interessant ist was auf den Bahamas passiert ist. Dort ist das Meer "verschwunden" und Land sichtbar geworden.
Sea gone dry 😶 #HurricaneIrma #Bahamas @weatherchannel pic.twitter.com/zBLQn7ym2F
— Adrian (@deejayeasya) 9. September 2017
Experten sagen, es ist das Gegenteil von einer Sturmflut, also ein SturmSOG, der das Meerwasser rund um die Inseln entfernt hat.
Wegen dem Zusammentreffen einer Ebbe und der Sog des Windes in Richtung Westen, sank der Meeresspiegel und der Meeresboden wurde sichtbar.
Ausgangsverbot
In vielen Teilen Floridas haben die Behörden ein "curfew" oder Ausgangsverbot verhängt. Das heisst, wer sich aus seinem Haus ins Freie begibt kann mit einer hohen Strafe rechnen.
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Es werden sehr viele völlig irrationale Begründungen für den Hurrikan abgegeben, dabei ist das Auftauchen von diesen Stürmen jedes Jahr völlig normal in der Karibik und auch der Weg dieser nach Florida. Ich habe einige selber erlebt, als ich in den 80- und 90-Jahren öfters dort war.
Was mich immer wieder den Kopf schütteln hat lassen, obwohl die Stürme jedes Jahr einen Schaden anrichten, werden in den USA deswegen die Stromleitungen nicht in den Boden verlegt, so wie wir es in Mitteleuropa machen, sondern hängen wie Wäscheleinen herum, die sofort reissen und Stromausfälle verursachen.
Ein typischer Hausbau in den USA, bestehend aus einem dünnen Holzrahmen mit Pressplatten verkleidet und nur mit Nägeln und Heftklammern zusammengehalten.
Kein Wunder fliegt so eine "billige" Hütte gleich weg.
Wie die Amis halt so sind, alles nur Fassade und keine Solidität dahinter!
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Den absurdesten Kommentar über Irma kommt von der Schauspielerin Jennifer Lawrence, die gegenüber dem britischen Channel4 gesagt hat, das wäre die Rache der Natur, weil Amerika Trump gewählt hat!
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| Die bestbezahlte Kamerapuppe ist dumm wie Stroh! |
Ich habe sowieso nie was von ihr als "Sauspielerin" gehalten, denn sie zeigt immer den selben starren Gesichtsausdruck, egal welche Rolle sie spielt, aber ihre aktuelle Aussage über Irma zeigt, sie ist auch im Kopf völlig verblödet!
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Am südlichsten Endpunkt der USA in Key West passierte folgendes:
Barbuda ist durch Hurrikan-Irma völlig zerstört
Barbuda ist eine Insel der Kleinen Antillen in der Karibik und gehört zum Staat Antigua und Barbuda. Der Premierminister des kleinen Inselstaates Gaston Brown sagte nachdem das Auge des Hurrikan Irma genau über die Insel kam, Barbuda ist "völlig zerstört" mit 90% aller Häuser die schwer beschädigt wurden. Die Wetterstation auf der Insel gibt es nicht mehr und sendet keine Daten. Vorher hatte der Hurrikan während der Nacht über St. Martin gewütet und die meisten Häuser demoliert, wie die französische Regierung berichtet. Irma weist schon seit 33 Stunden Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h auf und streift gerade den Norden von Puerto Rico auf dem Weg zur Dominikanische Republik und dann voraussichtlich nach Haiti, Kuba, Bahamas und Florida.
Brown sagte, so wie es aussieht ist Barbuda nicht mehr bewohnbar:
Antigua & Barbuda's Prime Minister: "The way it stands now, #Barbuda is basically uninhabitable."— TTWeatherCenter (@TTWeatherCenter) 6. September 2017
Photos: ABS Television/Radio. pic.twitter.com/SxJDknTvy3
Irma wird sogar Windgeschwindigkeiten von 300 km/h möglicherweise erreichen, wenn der Hurrikan am Samstag oder Sonntag in Florida ankommt. Die Besucher (Touristen) der Florida Keys wurden von den Behörden angewiesen, die Inseln sofort zu verlassen.
Aber das ist nicht alles, ein zweiter Hurrikan folgt schon auf dem zerstörerischen Pfad den Irma vorgelegt hat und heisst Jose, während der tropische Sturm Katia im Golf von Mexiko keine Gefahr darstellt.
"Die Winde die wir jetzt erleben haben wir noch nie erlebt", sagte der Gouverneure von Puerto Rico Ricardo Rossello gegenüber den Medien. "Wir erwarten grossen Schaden, vielleicht nicht so viel wie wir in Barbuda sehen."
Während der Nacht haben mindestens die Hälfte aller Häuser und Geschäfte die Elektrizität verloren, wie der Stromversorger von Puerto Rico über Twitter mitteilte. Laut Medien könnten die Bewohner für vier bis sechs MONATE!!! ohne Strom sein, so wie Irma gewütet hat.
Folgende Aufnahmen wurden in St. Thomas auf den Virgin Islands gemacht und zeigen die enorme Windstärke:
So sieht es auf Barbuda aus:
Und so sind die Vorhersagen:
Nach der Zerstörung und Überflutung durch Hurrikan Harvey in Texas und Louisiana kommt wahrscheinlich die nächste Naturkatastrophe auf die USA in Florida mit Irma zu.
Vielleicht hatte ich ja mit meinem Artikel "Ist die Sonnenfinsternis über USA ein Zeichen?" recht.
Warum jetzt der Aufruf zur Notvorsorge?
Seit Sonntag ist die grosse Panik am laufen, denn ich werde mit Mails meiner Leser zugeschüttet, ich soll doch über den Aufruf der deutschen Bundesregierung etwas schreiben, einen Notvorrat anzulegen. Hier ein Beispiel so einer Leserzuschrift: "Seit heute dem 21.08.2016 wird in jeder Zeitung und jedem Nachrichtensender in Deutschland berichtet und aufgefordert erstmals seit dem Kalten Krieg Lebensmittelvorräte für zehn Tage pro Person an zu legen. Könntest du vielleicht darüber einen Artikel schreiben was wirklich an der Sache dran ist, wie ernst man das ganze nehmen sollte und im welchen Zusammenhang sie stehen könnte?"
Ich muss darüber schmunzeln, denn es zeigt wieder das typisch deutsche Verhalten. Erst wenn offiziell von oben die Warnung und die Aufforderung kommt, macht man sich Sorgen. Dabei habe ich schon 2008 dazu geraten, Vorsorge zu treffen. Nur damals hat man mich ausgelacht und als Panikmacher hingestellt. Siehe meine Artikel zu diesem Thema:
Der persönliche Notfallplan
Schweiz - Notvorrat soll wieder Pflicht werden
Schweizer Armeechef empfiehlt Notvorräte anzulegen
Also seit dem Mauerfall 1989 hat die Bundesregierung zum ersten Mal die Bürger aktuell wieder zur Vorratshaltung animiert. "Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten“, heisst es in der "Konzeption zivile Verteidigung", die am kommenden Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll.
Neben einem angemessenen Vorrat an Trinkwasser, rund 10 Liter pro Person, sollen auch Lebensmittel, Energie und Bargeld bereitgehalten werden.
Ich beantworte gerne die Frage, warum diese Aufforderung jetzt kommt und was sie zu bedeuten hat:
- Es muss jedem klar sein, das deutsche Regime in Berlin gibt damit offen zu, jeder Bürger ist im Notfall auf sich alleine gestellt. ALLEINE!!! Erwartet keine Hilfe vom Staat. Es wird niemand kommen und euch mit Essen und Trinken zu versorgen. Wer also keinen eigenen Vorrat hat wird verdursten und verhungern ... oder zu einem Plünderer werden.
- Im Notfall wird nichts mehr funktionieren, kein Strom, kein Wasser und kein Gas. Keine Geschäfte offen und die Regale leer sein, die Tanke zu und kein Pizzakurier der liefert. Geld aus dem Automat gibt es nicht. Wer nur einen Joghurtbecher und eine Flasche Cola im Kühlschrank hat, kein Bargeld in der Tasche, wird alt aussehen. Die heutige völlige Abhängigkeit der Menschen vom täglichen Gang zum Supermarkt und von der Plastikkarte ist schlimm, denn existenzbedrohend.
- Obwohl das Regime in Berlin einen Angriff auf das Territorium der Bundesrepublik, der eine konventionelle Verteidigung erfordere, als unwahrscheinlich bezeichnet, befürchtet man genau das. Die Finanzelite will einen Krieg mit Russland und Deutschland ist bei einem russischen Gegenschlag Ziel Nummer 1 ... weil hier die Amerikaner ihre Kommandozentralen, Lager mit Atomwaffen und Militärbasen haben.
- Auch wenn es Dank der besonderen Zurückhaltung und Besonnenheit von Präsident Putin zu keinem Krieg kommt, es bahnen sich andere Konflikte in Europa an. Zivile Unruhen wegen dem Zusammenbruch des Finanzsystems, der EU und des Euros. Diese Konstrukte sind nicht mehr zu halten. Oder wegen der Flut von Millionen an Flüchtlingen und Migranten, die eine gewaltsame Auseinandersetzung auslösen wird.
Der Staat kann seine Bürger nicht vor Terroranschlägen schützen, welche schon passiert sind und weitere jederzeit erwartet werden. Merkel hat die Terroristen rein gelassen und jetzt können sie nach Belieben wüten. Stellt euch vor, die greifen die Stromversorgung an, sprengen die Hochspannungsleitungen oder jagen ein Atomkraftwerk in die Luft, dann gute Nacht.
Warum fordert das Bundesregime, die zivile Unterstützung der Streitkräfte soll wieder zu einer Priorität werden? Dazu gehört der Einsatz der Bundeswehr im Inneren und Eingriffe in die Verkehrslenkung, wenn die Bundeswehr Kampfverbände verlegen muss. Wird mit einem bewaffneten Konflikt innerhalb Deutschlands gerechnet? Sieht so aus.
Laut Bundesregime gilt es, sich auf eine "nicht grundsätzlich auszuschliessende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten." Dabei ist die Aufforderung, für 10 Tage einen Notvorrat anzulegen, gut aber bei weitem nicht ausreichend. Es muss mindestens für einen Monat genug vorhanden sein. Ich selber habe für SECHS Monate vorgesorgt.
Diese "Versicherung" kann auch wegen Naturkatastrophen sein, die jeden treffen können. Überschwemmungen, Orkane, Schneechaos oder Erdbeben. Wenn die Infrastruktur zerstört wurde und man von der Aussenwelt abgeschnitten ist, dann muss man eine Weile selber sich versorgen. Wichtig dabei ist, vorher schon mit den Nachbarn eine Gemeinschaft zum gegenseitigen Schutz und gegenseitigen Hilfe aufzubauen.
Die aktuelle Krise in der deutschen Automobilindustrie zeigt (VW muss die Produktion wegen dem Lieferstopp der Zulieferer einstellen), wie kritisch und fragil unsere Just-In-Time-Logistik für die Gesellschaft geworden ist. Kein Supermarkt hat ein Lager, um die Regale aufzufüllen, sondern erwartet jeden Tag einen Lastwagen der alles bringt.
Wenn aber die Räder nicht mehr rollen und wenn der Strom ausfällt, dann läuft absolut nichts mehr. NICHTS!!! Dann sitzt man im Dunkeln in der kalten Bude, friert sich einen ab und verhungert. Niemand wird kommen und helfen, ganz bestimmt nicht der Staat, der offensichtlich etwas weiss und deshalb diese Aufforderung zur Vorsorge jetzt verkündet hat.
Jeder sollte sich Gedanken machen über "was wäre wenn" und einen Notfallplan ausarbeiten. Interessant ist, jeder versteht was eine Versicherung ist. Mann sorgt vor in der Hoffnung, diese nie benötigen zu müssen. Alles wird versichert, nur nicht die eigenen Existenz im Notfall. Darüber wird gelacht. Dabei ist ein Notvorrat an Essen und Wasser auch nur eine Versicherung.
Wenn nichts passiert, na und? Man nutzt die eingelagerten Lebensmittel und füllt sie wieder auf. Es wird nichts verschwendet. Lieber Vorsorge treffen, die man nie braucht, als kein Essen und Wasser zu haben und dann mit Hunger und Durst zu verrecken. Eine Tasche mit den wichtigsten Dokumenten (wenigstens Kopien) und tragbaren Wertsachen (Tauschhandel) plus Bargeld sollte auch immer parat sein, um schnell flüchten zu können.
Interessant ist das Thema, der Selbstschutz der staatlichen Organe. "Für den Fall der Aufgabe des Dienstsitzes sind Vorkehrungen zu treffen, um die Aufgabenwahrnehmung einer Behörde an einen anderen, geschützteren Platz (Ausweichsitz) verlagern zu können", heisst es in dem Konzept der Bundesregierung.
Das trifft auch privat zu. Wer kann sollte einen Fluchtort sich vorbereiten, einen weit von der "Schusslinie" entfernt. Dabei muss man bedenken, wie kommt man hin, wenn der Notstand und das Kriegsrecht ausgerufen wird und es Ausgangsverbot und Strassensperren gibt. Dieser Ort sollte wenn möglich zur Selbstversorgung ausgerichtet sein.
Wie ich bereits berichtet habe, kann die Polizei die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland nicht mehr garantieren. Die Kriminalität wird nicht mehr bekämpft sondern nur noch verwaltet. Dank Merkel versagt der Staat auf allen Ebenen. Deshalb hat der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft gesagt, er verstünde es, wenn sich die Bürger bewaffnen und selber schützen. Die Selbstverteidigung gehört zur Notfallplanung auch dazu.
Wir sehen, es gibt einiges zu tun, was man schon längst hätte tun sollen. Wenigstens hat die offizielle Aufforderung zur Notvorsorge jetzt das Bewusstsein drüber geweckt. Dunkle Wolken ziehen auf und da braut sich was zusammen, deshalb wurdet ihr gewarnt. Lest euch den "persönlichen Notfallplan" durch und handelt entsprechend klug und vorausschauend.
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UPDATE: Die tschechische Regierung hat nach der Deutsche auch der Bevölkerung gesagt, "bereitet euch für das schlimmste vor", meldet der Nachrichtensender CT24, wie grosse Terroranschläge oder einen Atomunfall. Im Fall einer nationalen Krise kann das Land den Lebensmittelbedarf nicht erfüllen, heisst es. Was passieren kann und wie die Menschen plötzlich hungern, weil keine Lebensmittel mehr in den Geschäften gibt, zeigt aktuell was in Venezuela los ist.
Toyota suspendiert Autoproduktion in Japan
Was die Welt nicht so mitbekommen hat, die vielen Erdbeben der letzten Tage auf der japanischen Insel Kyushu haben schwerwiegende Folgen für die japanische Wirtschaft. Der Autohersteller Toyota hat verkündet, es wird seine Autoproduktion in Japan vorübergehend anhalten, weil kritische Teile ihrer "just in time" Logistik wegen der Erbeben fehlen. Die Fabriken der Zulieferer sind schwer beschädigt worden.
Der Autohersteller wird die gesamte Produktion an seinen vier eigenen Montagewerken stilllegen und in Schritten auch die in anderen Unternehmen der Toyota-Gruppe. Laut Toyota handelt es sich um die Werke in Takaoka, Tsutsumi und Tahara from 19. bis 23. April, gefolgt von den Montagelinien in Tahara und Motomachi von 20. bis 23. April.
Das heisst, fast die ganze Autoproduktion von Toyota liegt dann mehrere Tage still. Laut Schätzungen werden dadurch 50'000 Fahrzeuge weniger hergestellt. Dies trifft auf die populären Modelle hybrid Pryus, Land Cruiser und Lexus zu.
"Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Produktion in den japanischen Werken wird auf Basis der Verfügbarkeit der Teile gemacht", sagte eine Sprecher des Autokonzerns.
Die Firma Aisin Seiki, ein wichtiger Zulieferer von Karosserieteilen, Bremsen und Motoren für Toyota, hat eine Niederlassung in der Kumamoto-Prefektur, die massiv von den Erbeben betroffen wurde. Die Erschütterungen zerstörten viele Gebäude, tötete Dutzende und verletzte 2000 Menschen. 250'000 Bewohner sind obdachlos.
Viele Strassen, Brücken und Tunnel in Kumamato sind schwer beschädigt, was auch den Verkehr und Transport von Gütern sehr behindert.
Was sagt uns die Produktionspause von Toyota? Wie abhängig und fragil die heutige Wirtschaft und damit die moderne Gesellschaft ist. Wenn der Transport und die Zulieferung nicht mehr funktionieren, stehen die Fabriken still und die Regale in den Supermärkten sind leer.
Die westlichen Medien sprechen nur von Erdrutsche, die sich durch die Erbeben ereignet haben sollen, dabei ist die genauere Beschreibung der Konsequenzen, es haben sich riesige Risse und Gräben aufgetan. Es sieht aus wie wenn sich die Insel Kyushu durch die Mitte spaltet.
Die Grafik stammt von der U.S. Geological Survey und zeigt den Mittelpunkt aller Erbeben von 2,5 und grösser. Man sieht eine gerade Linie quer über die Insel. Bricht sie in zwei Teile auf?
Aber nicht nur Japan wurde jetzt von schweren Erbeben heimgesucht, der ganze "pazifische Ring" scheint in Aufruhr zu sein, mit aktuellen Erdbeben in Ecuador und Vulkanausbrüche in Mexiko.
525 Tote, 4605 Verletzte und zahlreiche Vermisste: So lautet die vorläufige Bilanz nach dem Erdbeben, das Ecuador vor fünf Tagen mit einer Stärke von 7,8 heimgesucht hat.
Am 18. April ist der bekannte 5462 Meter hohe Vulkan Popocatépetl wieder ausgebrochen, der rund 70 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt liegt:
Überhaupt hat sich die Anzahl der Erbeben weltweit seit 2014 verdoppelt, im Vergleich zum Durchschnitt von 1979 bis 2013.
"Wir haben in letzter Zeit eine Periode erlebt, mit der höchsten seismischen Aktivität und der Erbeben die je aufgezeichnet wurden", sagte der Geophysisker Tom Parson von der U.S. Geological Survey (USGS) in Menlo Park, Kalifornien.
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Noch ein Naturereignis passierte über Südengland. Am 20. April rauschte ein grosser glühender Meteorit über den Himmel:
Fukushima entspricht 1000 Hiroshimabomben
Genau vor fünf Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima, bei der in VIER von sechs Atomreaktoren schwere Explosionen stattfanden und es zu einer Kernschmelze kam. Die Radioaktivität, die in die Atmosphäre durch die Explosionen ausgetreten ist und durch das Kühlwasser ins Meer floss, bedroht das ganze Leben auf unserem Planeten. Aber diese Tatsache hat keinerlei Nachrichtenwert, im Vergleich zu den völlig unwichtigen Themen mit denen uns die Medien heute füttern. Die Schlagzeile der Blöd-Zeitung lautet: "Werden wir nie erfahren, wie es Schumi geht?" und "Was ist mit Daniel Hartwichs Frisur passiert?" Klatsch und Tratsch ist ja auch viel wichtiger. Der mediale und auch politische Konsens in Japan, den USA und Europa lautet, die Krise in Fukushima hat man im Griff und niemand muss sich Sorgen machen. Die Wahrheit lautet aber, nichts hat man unter Kontrolle. Die Entsorgung von hochradioaktivem Wasser ins Meer des Pazifischen Ozeans geht jeden Tag weiter und verursacht eine globale Verseuchung. In einem Interview hat der japanische Atomwissenschaftler Koide Hiroaki ausgesagt, "das Fukushima-Desaster ist ein ernsthaftes Verbrechen ... wie der schlimmste Albtraum der Realität wurde ... jeder auf der Erde ist dem ausgesetzt ... ein Anstieg an Krebs wird das Resultat sein."
Koide Hiroaki (66) ist zu einer einflussreichen Stimme und Zentralfigur der Antiatombewegung seit der Katastrophe von Fukushima vom 11. März 2011 geworden. Er hat seine ganze Karriere als Atomingenieur damit verbracht, die Abschaffung von Atomkraftwerke zu erreichen. Seine lautstarke Kritik der "Atomlobby" und die aktive Teilnahme an der Antiatombewegung hat ihm zu einem Aussätzigen in den Augen seiner "Kollegen" gemacht, zu einem Assistenz-Professor an der Universität von Kyoto. Seit seiner Pensionierung 2015 ist Hiroaki weiter eine wichtige Stimme des Gewissens für viele, die sein Vision einer Zukunft ohne Atomenergie und Atomwaffen teilen. Er hat bisher 20 Bücher zu diesem Thema geschrieben.
Hier die wichtigsten Aussagen aus seinem Interview:
- Was die Grössenordnung des Unfalls betrifft ... wir wissen es einfach nicht ... alle Messinstrumente wurden zum Zeitpunkt des Unfalls zerstört.
- Die japanische Regierung hat Schätzungen veröffentlicht, die 1,5 x 10 hoch 16 Becquerels an Cesium137 sein sollen, was die Verbreitung von radioaktiven Material von 168 Mal mehr als die Hiroshima-Bombe bedeutet.
- Aber das ist nur das Material, dass in die Atmosphäre entwichen ist. Ich glaube die Zahlen der Regierung sind unterschätzt. Laut anderen Schätzungen liegt die Freigabe von Cs-137 in die Atmosphäre ca. um das 500-fache der Hiroshima-Bombe.
- Was ins Meer gespült wurde ist nicht weniger als was in die Atmosphäre ging. Sogar heute sind wir nicht in der Lage diesen Austritt zu verhindern. Und so, wenn wir die beiden Mengen an Cs-137 in die Atmosphäre und ins Meer zusammenaddieren, kommen wir auf die hundertfache Hiroshima-Mengen heran. Einige Schätzungen sagen, das Fukushima-Ereignis könnte 1000 Hiroshimas sein.
- Das radioaktive Material, was aus Fukushima entwichen ist, wurde über den ganzen Globus verteilt... jeder auf der Erde ist dieser zusätzlichen Strahlung ausgesetzt worden. Ein Anstieg an Krebs ist das Resultat.
- Kein einziger Atomexperte oder Politiker hat ernsthaft die Möglichkeit so eines Unfalls in Betracht gezogen. Ich habe über die Möglichkeit kommentiert und auf die Ergebnisse von Simulationen hingewiesen.
- Aber trotzdem, das Desaster von Fukushima dachte ich, könnte nur im schlimmsten Albtraum passieren ... aber es ist passiert und Realität geworden.
- Alle diese Befürworter der Atomenergie haben sich nie einen Moment Gedanken darüber gemacht. Und als es tatsächlich passierte, gab es kein System, um damit fertig zu werden.
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| Verlassene Ortschaften rund um Fukushima |
Um das Ausmass der Verseuchung rund um Fukushima zu begreifen, mehr als 1'100 Quadratkilometer an Landschaft, mit Dörfern, Wiesen und Wäldern sind unbewohnbar. Ungefähr 170'000 Einwohner wurden aus den betroffenen Gebieten evakuiert. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten. Der Fischbestand des ganzen Nordpazifik bis rüber nach Nordamerika ist radioaktiv verseucht.
Man muss sich das vorstellen, die Entsorgungsarbeiten werden voraussichtlich 30 bis 40 Jahre dauern, die Kosten der Katastrophe werden auf über 150 Milliarden Euro geschätzt.
Ich sage dazu, wie bescheuert und verantwortungslos muss man sein, um Atomkraftwerke ausgerechnet in einem Land zu bauen, dass zu den erbebengefährdesten Gebieten der Welt gehört. Dann als Gipfel der Fahrlässigkeit, noch direkt am Meer, wo doch Japan für die Tsunamis seit langem bekannt ist. Die Vorfahren der heutigen Japaner haben extra auf den Anhöhen entlang der Küste Steine errichtet, mit der Warnung, nichts wegen der Tsunamis darunter zu bauen. Zur Erinnerung, die Tsunamiwelle überspülte die Atomanlage von Fukushima und setze die Stromversorgung, die Steuerungsanlage und das Kühlsystem aus. Dadurch sind die Reaktoren ausser Kontrolle geraten und explodierten.
Siehe meinen Artikel: "Hätten die Japaner nur auf ihre Vorfahren gehört"
Aber egal wo man ein Atomkraftwerk errichtet, es handelt sich um eine tickende Zeitbombe. Das Atomkraftwerk von Tschernobyl ist 1986 nicht wegen eines Erdbebens oder Tsunamis explodiert. Man simulierte eine Stromausfall als Übung und dabei ist der Reaktor nicht mehr gekühlt worden und flog in die Luft. Man muss einfach wissen, ein Atomreaktor ist eigentlich eine Atombombe, die man kontrolliert und langsam ihre Energie freisetzen lässt. Der kleinste Fehler und es wird zu einer Höllenmaschine.
Und dieses Risiko geht man bewusst ein? In Europa stehen überall Atomkraftwerke.
Ich möchte dabei erinnern, welche drastischen Wendemanöver und Kapriolen das Merkel-Regime dabei vollzogen hat, was die Atompolitik betrifft. Merkel war als studierte Physikerin im Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig und deshalb ein grosser Fan der Atomenergie. Es sei doch "jammerschade", gab sie beispielsweise im Sommer 2009 zu Protokoll, "wenn Deutschland aussteigen würde".
Im Herbst 2010 hat sie noch die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerke für Deutschland beschlossen. Nach Fukushima aber wollte sie schneller und konsequenter aus der Atomenergie aussteigen als Rot-Grün. Richtig erklärt hat Angela Merkel ihren Sinneswandel nie, eine innerparteiliche Debatte gab es in CDU und CSU nicht. Viele vermuten, es war nicht aus innerer Überzeugung und Lehre wegen Fukushima, sondern nur aus wahltaktischen Gründen. Wir wissen, Merkel sagt immer das, was laut Umfragen die Menschen gerne hören wollen.
Das trifft auf die heutige Krise auch zu. Sie hat genau so selbstherrlich damals als Befehlsgeberin gehandelt, wie mit ihre Entscheidung, die Flüchtlinge und Migranten grenzenlos nach Europa einzuladen und reinzulassen, weil sie meinte, die Deutschen wollen eine Willkommenskultur ... oder man kann ihnen eine aufdiktieren. Ist heute der Atomausstieg noch ein Thema? Nicht wirklich, ausser vor den Gerichten, wegen den Schadenersatzklagen der Betreiber. Dieser Zickzackkurs wird Teuer für den deutschen Steuerzahler.
Genau so teuer für die deutsche Gesellschaft und ganze Europa wird ihre katastrophale Flüchtlingspolitik. Am morgigen Sonntag finden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt statt. Ich gebe keine Wahlempfehlung ab, möchte nur darum bitten zu überlegen, nicht den Anti-Deutschen-Block, bestehend aus CDU, SPD und Grüne, zu wählen. Diese Einheitspartei hat sich die Aufgabe gestellt, Deutschland zu zerstören. Verpasst diesen Landesverrätern endlich eine Ohrfeige, die sich gewaschen hat!
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In der Ukraine ticken 16 Tschernobyl-Zeitbomben
Wird Asteroid 2013 TX68 die Erde treffen?
Ein Asteroid, der nahe an der Erde vorbei geflogen ist, wurde am 6. Oktober 2013 vom Catalina Sky Survey damals entdeckt. Deshalb bekam der Felsbrocken den Namen 2013 TX68. Dabei kam er 5,4 Mondabstände der Erde nahe. Jetzt kommt er wieder auf die Erde zu, nur diesmal wird der Asteroid ganz knapp vorbeifliegen, aber es soll keine Gefahr bestehen ... angeblich laut NASA. Nur, die Unsicherheit in der Berechnung der Flugbahn ist sehr gross, denn diese konnte bisher nur an 10 Tagen beobachtet werden.
Die Annäherung an die Erde wird zwischen dem 5. und 9. März stattfinden. Die Astronomen sind sich nicht einig wie nahe. Die einen sagen 4,9 Mio Kilometer und andere meinen nur 17'000 Kilometer. Dieser geringe Abstand wäre viel näher als die der geostationären Satelliten, die für die Kommunikation verwendet werden. Die Geschwindigkeit mit der der Felsbrocken auf die Erde zu rast, wird auf 55'166 km/h geschätzt.
Der Asteroid soll 30 Meter im Durchmesser sein, was ihn doppelt so gross macht wie der Meteor, der am 15. Februar 2013 über der russischen Stadt Chelyabinsk spektakulär in die Erdatmosphäre eindrang und eine grosse Explosion verursachte. Dabei wurden 7'200 Gebäude in sechs Städte beschädigt und 1'500 Menschen verletzt, hauptsächlich durch Glassplitter wegen der Schockwelle, die alle Fenster zerbersten lies.
Wie nahe der Asteroid 2013 TX68 tatsächlich kommt, werden wir in der kommenden Woche ab 5. März erleben. Wissenschaftler machen sich bisher keine Sorgen. Paul Chodas, Chef des NASA Center for Near Earth Object Studies, sagte: "Die Möglichkeit einer Kollision (mit der Erde) jetzt und in den kommenden drei Vorbeiflügen ist viel zu gering für irgendwelche echten Sorgen."
Sollte der Asteroid die Erde treffen, würde er einen riesigen Feuerball am Himmel verursachen und möglicherweise einen Krater mit einem Durchmesser von bis zu 600 Meter, bei einem Einschlagwinkel von weniger als 45 Grad. Zur Erinnerung, der Barringer-Krater im Coconino County, Arizona wurde durch einen Meteor mit einem Durchmesser von 45 Metern vor 50'000 Jahren verursacht, nur etwas grösser als 2013 TX68.
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| Der Barringer-Krater hat einen Durchmesser von 1,2 Kilometer und eine Tiefe von 180 Meter |
In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Druckwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Ausserhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanstärke.
Aber wie gesagt, laut NASA besteht keine Gefahr.
Auf der anderen Seite, erst vor wenigen Tagen am 6. Februar explodierte ein Asteroid über den Atlantik in der Nähe von Brasilien, den das NASA-Team NICHT vorher entdeckt und NICHT vorhergesagt hat. Die NASA wurde vom US-Militär nach dem Ereignis darauf aufmerksam gemacht. Die Energie die dabei freigesetzt wurde entsprach 13'000 Tonnen an TNT, so viel wie die Hiroshima-Atombombe 1945.
Nur weil dieser 7 Meter grosse Brocken 30 Kilometer über dem Meer 1'000 Kilometer ab der Küste mit einem riesigen Feuerball in der Atmosphäre explodierte, richtete er keinen Schaden an. Über bewohnten Gebiet wären die Konsequenzen ganz anders gewesen. Übrigens, den Chelyabinsk-Meteor hatte die NASA auch nicht auf dem Radar!
In der Ukraine ticken 16 Tschernobyl-Zeitbomben
Die Katastrophe von Tschernobyl, bei der 1986 der Reaktor des Blocks 4 explodierte, gilt als bisher weltweit schwerster Unfall in einem Kernkraftwerk. Zur Erinnerung, der Grund für die Katastrophe war eine Simulation eines vollständigen Stromausfalls, was zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und zur Explosion des Reaktors führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel freigesetzt und halb Europa wurde radioaktiv verseucht. Was praktisch niemand weiss, und die Wissenden völlig verschweigen, die Ukraine hat 16 Atomkraftwerke in Betrieb und jedes ist ein potentielles Tschernobyl-Desaster. Der Grund, es gibt kein Geld für die regelässige Wartung und die Anlagen verlottern.
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| Tschernobyl-Katastrophe 1986 |
Was auch ganz wenig Leute realisieren, als die Hochspannungsleitungen zur Krim am 22. November gekappt wurden, wurde auch der Strom für das Atomkraftwerk in Nikolaev in der Südukraine abgeschnitten. Das heisst, es wäre fast zu einer gleichen Katastrophe wegen Strommangel wie in Tschernobyl gekommen. Nur weil die Arbeiter des Kraftwerks schnell reagierten und den Notstrom in Gang brachten, wurde ein GAU verhindert. Die Bestrafung der Bewohner der Krim durch das Kappen der Eletrizität, hätte die Ukraine am meisten durch eine Kernschmelze, Explosion und radioaltive Verseuchung "bestraft".
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| Von ukrainischen Nazis gesprengte Strommasten |
Ein Kernreaktor ist nichts anderes als ein Atombombe, die statt auf einem Schlag, unter kontrollierten Bedingungen langsam seine Energie freigibt. Wenn aber die Kontrolle verloren geht, wie zum Beispiel wenn kein Strom für den Kühlkreislauf und den vielen anderen Agregate und Geräten fehlt, dann wird ein Reaktor zu einer Höllenmaschine!
Aber es geht weiter. Es gibt insgesamt 16 Atomkraftwerke die in der Ukraine in Betrieb sind und jedes ist eine potenzielle Atombombe. Experten sagen, es ist ein Wunder, dass eine Katastrophe wie in Tschernobyl noch nicht passiert ist.
Vasily Volga, ein ukrainischer Politiker und gleichzeitig Experte der Atomenergie sagte:
"Als die sogenannten 'Aktivisten' die Stromleitungen kappten, konnte das südukrainische Atomkraftwerk nicht die normale Menge an Strom produzieren. Ich bekomme noch die Details über was genau passiert ist, aber was der Schichtleiter erzählt, nur die Professionalität und der Einsatz seiner Mitarbeiter verhinderte eine Katastrophe."
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| Das Atomkraftwerk in Nikolaev, Südukraine |
Vasily Volga erklärt, Atomkraftwerke benötigen eine regelmässige preventive Wartung, um Unfälle wie in Tschernobyl zu vermeiden.
"Wir können den Reaktorkern und seinen Hilfsagregaten nicht sagen: 'Wir haben kein Geld, also arbeitet weiter und wir machen die preventive Wartung später.' Wenn die Betriebsanleitung vorschreibt, die Dichtungen in der Hauptpumpe müssen jedes Jahr gewechselt werden, dann müssen sie ausgetauscht werden."
Die Technologie der ukrainischen Atomkraftwerke stammt hauptsächlich aus Russland. Wegen der aktuellen schlechten Beziehungen und der vom Westen verhängten Sanktionen, wird die geplante preventive Wartung in den Atomkraftwerken nicht durchgeführt. Das Regime in Kiew weiss das, macht aber nichts dagegen, denn dann müsste es Moskau um Hilfe bitten. Die Junta beisst sich lieber die Zunge ab.
Ausserdem fehlt Geld und das wenig vorhandene wird nicht für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur verwendet, sondern in Waffen und Kriegmaterial gesteckt. Daran sieht man, was für ein völlig verantwortungsloses und höchstkriminelles Regime in Kiew herrscht.
Der Westen tut auch nichts, obwohl Tschernobyl bis nach Frankreich damals ausstrahlte und jahrzehntelang keine Pilze und Wild gegessen werden durfte. Der vom Westen inszinierte Maidan-Putsch hat die Ukraine in die Katastrophe befördert und das Land ist bankrott. Kritische Infrastrukturen wie Atomkraftwerke werden verwahrlost. So ticken 16 Zeitbomben in der Ukraine, die jederzeit losgehen können!
Schweiz - Notvorrat soll wieder Pflicht werden
Vergangenes Jahr im November führte die Schweizer Landesregierung eine Notfallübung durch, die Sicherheitsverbundsübung (SVU) 2014. Es war die erste landesweite Übung des Krisenmanagements seit 17 Jahren. Es wurde die Frage gestell, was passiert bei einem längeren Stromausfall und gleichzeitiger Grippepandemie. Beteiligt waren Bund, Kantone, Städte wie Zürich, Winterthur, Lausanne und Luzern, die Betreiber kritischer Infrastrukturen und die Armee. Nach der Krisenübung wurde festgestellt, für den grössten Schaden sorgt ein Stromausfall. "Eine Epidemie könnten wir bewältigen", sagt Toni Frisch, SVU-Projektleiter und ehemaliger Leiter humanitäre Hilfe des Bundes. Anders schätzt er die Situation beim Strom ein. "Die Auswirkungen einer länger dauernden Strommangellage haben viele massivstens unterschätzt. Gott sei Dank spielten wir das endlich durch." Er empfiehlt deshalb der Regierung, jeder Schweizer Haushalt soll wieder einen 10 Kilo Notvorrat anlegen, sagt Frisch gegenüber "Schweiz am Sonntag".
Frisch bestätigt damit was ich schon vor Jahren den ASR-Lesern geraten habe. Unsere Gesellschaft ist total von einem ständig funktionieren Stromnetz abhängig. Ohne Strom bricht alles zusammen, nichts funktioniert mehr. In den Supermärkten würden die Kühltruhen abtauen, an den Tankstellen die Zapfsäulen keine Benzin mehr hergeben und die Geldautomaten keine Banknoten ausspucken. Kochen könnte man auch nicht und keine Heizung würde Wärme liefern. Radio und TV wären still, man wüsste gar nicht was los ist. Die ganze Bevölkerung würde zu Hause im Dunklen sitzen, sich einen abfrieren und hungern.
"Meine Hauptsorge sind Güter des täglichen Bedarfs," sagte Frisch. Im Detailhandel werde heute ein Grossteil der Güter "just in time" geliefert. Jeden Tag müssen Lastwagen die Ware bringen. Die meisten Grossverteiler und Detailhandelsgeschäfte wären bei einem längeren Stromausfall "schon nach zwei Tagen ausgeschossen", hätten nur noch leere Regale. Zudem seien Tiefkühllager innerhalb von vier bis fünf Stunden aufgetaut. "Es geht deshalb darum, die Menschen zu sensibilisieren, das Bewusstsein für eine solche Situation zu schärfen, um Panikkäufe zu verhindern."
Frisch will Ende April seinen Schlussbericht dem Bundesrat und den Regierungsräten unterbreitet. Er macht darin verschiedene Empfehlungen, aber ein Notvorrat ist für ihn die wichtigste Notfallmassnahme. "2,5 Millionen Schweizer Haushalte sollten wieder 10 Kilo Notvorrat anlegen, wie man das früher gemacht hat", sagt Frisch. Die Haushalte sollten Reis, Salz, Konserven, Trockenfleisch, Knäckebrot, Wasser und eine Taschenlampe als Notvorrat an Lager haben. Dies werde er empfehlen, sagt Frisch. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) hat dazu das Merkblatt «Kluger Rat – Notvorrat» herausgegeben.
Für mich ist klar, diese Krisenübung ist nicht nach 17 Jahren einfach so ohne Grund durchgeführt worden, sondern weil die da oben etwas wissen. Sie wissen was demnächst auf uns zu kommen könnte, nämlich einen Zusammenbruch des fragilen Systems, wobei dann alles was wir als normal ansehen nicht mehr funktioniert. Als Ursache kann es mehrere Gründe geben.
In diesem Szenario wurde ein Cyberangriff auf die Stromerzeugung und Verteilung angenommen. Ist für mich eher unwahrscheinlich und klingt nach Hollywood. Die Steuerung eines Kraftwerk läuft sicher nicht übers Internet, damit "böse Hacker" einen Schaden anrichten. Ein Ausfall des Stromnetz kann eher durch ein kosmisches Ereignis wie eine Sonneneruption passieren, oder wenn ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt oder durch einen EMP-Impuls bei einer Atomexplosion.
Ein Krieg der den Import von Öl und Gas stoppt wäre auch möglich. Die Irren in den europäischen Regierungen tun ja alles damit es zu einem Konflikt mit Russland kommt. Ohne Gas gibt es keine Heizung und ohne Benzin fahren keine Lastwagen, alle Räder stehen still und die Regale werden nicht mehr gefüllt. Ohne Strom ist sowieso alles tot. Diese Zeilen könnt ihr dann nicht mehr über das Internet lesen. Wer dann keinen Notvorrat hat sieht alt aus!
Wieso haben die Schweizer Behörden in den vergangenen Monaten 5 Millionen Packungen Kaliumiodid an alle Haushalte nördlich der Alpen verschickt? An alle die 50 Kilometer im Umkreis von Atomkraftwerke leben. Oder, wieso hat der Schweizer Armeechef im vergangenen April empfohlen, Notvorräte anzulegen? Er nannte als grösste Bedrohung für die Schweiz, die Schuldenkrise in der EU. Was sehen wir heute? Einen rapiden Wertverlust des Euros und Griechenland könnte einen Zerfall der EU auslösen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ja auch nicht grundlos die Stütze des Euros aufgegeben. Über drei Jahre lang wurde die Gemeinschaftswährung mit massiven Aufkäufen gestützt und jetzt ist fertig. Die SNB hat urplötzlich den Euro fallen gelassen. Warum? Weil sie wissen, wie katastrophal die Lage ist? Das künstliche Konstrukt genannt Europäische Union und Eurozone fällt doch demnächst auseinander.
Draghi hat die Notenpresse angeschmissen und will pro Monat 60 Milliarden Euros drucken, um Schulden aufzukaufen, bis 2016 für 1,2 Billionen Euro! Bei dieser gigantischen Geldschwemme wird der Kaufkraftverlust des Euro noch grösser werden und damit die Preise steigen. Auch für Lebensmittel. Alleine schon deswegen ist ein Notvorrat sinnvoll. Was ich völlig unverständlich finde, alle schauen zu wie die Karre in den Abgrund fährt, sitzen nur passiv da und tun nichts um sich zu schützen. Im Gegenteil, wer sich vorbereitet wird als Idiot angeguckt.
"Failing to prepare is preparing to fail!"
Siehe: Der persönliche Notfallplan






































