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Israelischer Kampfjet in Zypern abgestürzt?

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 1. Juli 2019 , unter , | Kommentare (14)



Während der vergangenen Nacht hat es einen israelischen Luftangriff auf Damaskus gegeben. Dabei wurde laut syrischen Medien vier Menschen getötet und 21 verwundet. Es kam zu heftigen Luftabwehrfeuer des syrischen Militärs. Eines dieser Verletzten ist ein einmonatiges Mädchen, das Verbrennungen und Gesichtswunden erlitten hat. Neben den Verlusten erlitten einige Häuser am Rande von Damaskus "materielle Schäden".


Die israelischen Raketen wurden aus dem libanesischen Luftraum abgefeuert, wo israelische Kampfjets gesichtet wurden, die um die Zeit des Angriffs herum Tiefflüge machten, so der Fernsehsender Al-Mayadeen, Al-Masdar News und andere regionale Quellen.

Danach gab es um ca. 1:00Uhr früh eine grosse Explosion in Nord-Zypern. Die Menschen gingen zu Absturzstelle und sahen brennende Wrackteile.


Laut den ersten Fotos kann man nicht erkennen, um was für ein Flugobjekt es sich handeln könnte. Die offizielle Erklärung aus Nord-Zypern lautet, es handelt sich um eine Drohnen oder Rakete.

Dann gab es ein neue Beschreibung des Objekts, es sei ein Flugzeug, das Raketen an Bord hatte und explodierte.

Kudret Özersay, stellvertretender Premierminister und Aussenminister der Türkischen Republik Nordzypern, sagte, dass eine Untersuchung der Trümmer ergab, dass es sich um "ein Flugzeug mit Sprengstoff oder einer Rakete" handelte.

Nach Analyse der Fotos gibt es Indizien, es könnte ein israelische Kampfjet sein, z.B.eine F-16.






Die Explosion kam nach einer gemeldeten Welle israelischer Angriffe auf Ziele im nahen Syrien, während der das syrische Militär eine grosse Anzahl von Flugabwehrraketen auf israelische Kampfflugzeuge abfeuerte, berichtete die offizielle SANA-Nachrichtenstelle des Landes.

Am Sonntag sagte ein israelisches Satellitenbildanalyse-Unternehmen, dass Syriens gesamtes S-300-Luftverteidigungssystem funktionsfähig zu sein schien.

Wurde ein israelischer Kampfjet durch eine S-300 getroffen und der Pilot hat dann versuchte auf Zypern eine Notlandung durchzuführen und dabei abstürzte?

Der nächste Punkt der Insel Zypern liegt nur ca. 120 km von der syrischen Küste entfernt. Der Absturzort war aber noch weiter weg, 20 km nördlich von Nikosia in der Region Tashkent in der Mitte der Insel.

Die Distanz von Damaskus nach Nikosia Luftlinie ist 326 km, zu weit für eine syrische Rakete, die als "Irrläufer" dort aufgeschlagen sein könnte.

Auch wenn die Syrer die 48N6Je2-Rakete mit gesteigerter Reichweite benutzten, hat diese nur eine von 195 km.

Aber egal um was für ein Objekt es sich handelt, alleine der erneute Luftangriff Israels auf Syrien und Damaskus zeigt, was für ein Verbrecher-Regime Israel ist, das nicht in Frieden mit den Nachbarn leben will.

Zypern wird jetzt von Israel beschützt

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 12. Juli 2017 , unter , , , | Kommentare (13)



Wenn ich wissen will, was die Zionisten machen, wie sie denken und was sie vorhaben, dann lese ich die israelischen Medien, denn die berichten offen über alles. In den westlichen kontrollierten Medien steht praktisch nichts über Israel, denn die Journalisten dürfen nichts schreiben, jedenfalls nichts kritisches. Wenn man es tut, wird man sofort von der "Lobby" als Antisemit niedergemacht. Wie der israelische Jazz-Musiker Gilad Atzmon es treffend sagte: "Jewish power, as I define it, is the power to silence criticism of Jewish power" oder auf Deutsch: "Jüdische Macht, so wie ich sie definiere, ist die Macht, Kritik an der jüdischen Macht zum Schweigen zu bringen."

Warum sagte Atzmon das? Weil sein Auftritt vom 8. Juli in Wien beim Jazz-Festival von der jüdischen Lobby in Österreich gestoppt wurde. Obwohl in Israel geboren und Jude, ist er ein Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. So einer darf keine Bühne bekommen und deshalb wurde die Stadt Wien als Sponsor genötigt Atzmon auszuladen. Als Teil des "World Peace Trio" zusammen mit dem Palästinenser Kamal Musallam und dem Indonesier Dwiki Dharmawan wollten sie die Botschaft der Versöhnung und der menschlichen Harmonie musikalisch darbieten.

Atzmon sagte danach, die österreichische Zionisten-Lobby ist offensichtlich gegen diese Botschaft des Friedens. Sie benutzten jeden Trick aus dem israelischen Hasbara-Buch, um die Stadt Wien zur Erfüllung ihrer Forderung zu zwingen. So hat die Stadt als Hauptsponsor des Jazz-Festival dem Veranstalter gesagt, Gilad Atzmon muss ausgeladen werden. Begründung gab es keine. So viel oder so wenig zur Freiheit der Kunst und der Redefreiheit in Österreich und fast überall.

Jedenfalls habe ich mitbekommen, die israelische Armee hat auf Zypern militärische Grossmanöver abgehalten. Ich meine zum ersten Mal ausserhalb Israels. Die offizielle Begründung, weil die Troodos-Berge und das Gelände in Zypern denen in Israel ähnlich sind und deshalb die Übung auf der Insel "Sinn" macht. Das ist eine fadenscheinige Ausrede, denn wenn schon warum nicht gleich in Israel üben, am echten Objekt.

Nein, das israelische Militär war auf Zypern, um den Schutz der zukünftigen israelischen Interessen dort zu sichern, denn erst vor kurzem wurde ein Gas-Pipeline-Vertrag zwischen Israel, Zypern und Griechenland abgeschlossen, um "israelisches" Gas übers Meer nach Europa zu liefern. Ein deutliches Signal an alle anderen Gaslieferanten und auch an die Türken, die umgangen werden.



Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades trafen sich am 15. Juni zum Vertragsabschluss in Thessaloniki. Die EU-Länder und Israel haben nämlich im April sich geeinigt, das Pipeline-Projekt durch das Mittelmeer, um Erdgas von Israel nach Europa zu liefern, bis 2025 fertig zu stellen.

Die EU will die Energielieferung diversifizieren, Griechenland will sich als Zentrale des Gastransits neu positionieren und Zypern und Israel das Gas vor ihrer jeweiligen Küste exportieren. Ein möglicher Anschluss ans europäische Gasnetz erfolgt über Italien.


Die geplante 2'000 Kilometer lange Pipeline soll die Gasfelder ab der Küste Israels und Zypern erschliessen und das Gas nach Griechenland bringen und dann möglicherweise nach Italien. Die Kosten für die sogenannte "East-Med-Pipeline" wird auf 6 Milliarden Euro geschätzt.

Netanyahu sagte, diese Pipeline "wird eine Revolution" bedeuten. Ist ja klar, denn dadurch erhofft sich Israel in Zukunft Milliarden-Einnahmen zu bekommen. Gleichzeitig soll auch ein Unterwasser-Stromkabel parallel verlegt werden und eine Glasfaserleitung fürs Internet.

Das Stromkabel soll Elektrizität, die in Israel produziert wird, über Zypern und der griechischen Insel Kreta ans griechische Festland und dann ans europäische Stromnetz bringen.

Jetzt versteht man völlig, warum eine Woche vor Vertragsabschluss, am 7. Juni, die Soldaten der IDF, zusammen mit Helikopter, Waffen und Fahrzeuge, mit Herkules Transportmaschinen nach Zypern geflogen wurden, um dort ihr "Manöver" abzuhalten.

Wie sagte der US-amerikanische Generalmajor Smedley Butler bereits 1935? "War is a racket" oder "Krieg ist ein Drecksgeschäft" und er wäre mit seinen Soldaten nur die Schlägertruppe der amerikanischen Wirtschaftsinteressen und Grosskonzerne gewesen. Der Einsatz des US-Militärs weltweit diene nur zur Sicherung der Profite. So ist es auch hier mit der IDF.

Was für eine Kehrtwende von Zypern, israelische Soldaten auf ihren Territorium zu lassen, denn die zypriotische Regierung hat bisher eher eine Politik der Unterstützung der Palästinenser verfolgt. Aber so schnell kann sich das Blatt wenden, wenn es um Geld geht, um sehr viel Geld.

Die Schweinerei und Unmenschlichkeit der Zionisten dabei ist, während Israel anscheinend so viel Strom produziert, um es exportieren zu können, herrscht in Gaza eine Energiekrise, denn die fast 2 Millionen Insassen des grössten Open-Air-KZ der Welt bekommen nur DREI STUNDEN am Tag Strom!


Dazu kommt noch, ein Teil des Gas wird den Palästinensern von den Israelis gestohlen, denn die Gasfelder liegen auch vor der Küste von Gaza, daher ja auch der Name. Die Bewohner von Gaza und die Palästinenser generell bekommen nichts von diesem "Segen". Sie leiden schon seit fast 70 Jahren in primitivsten Verhältnissen unter der israelischen Besatzungsarmee, ohne Rechte!

Yuval Steinitz, Israels Energieminister, bejubelte das Pipeline-Projekt als den "Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen den vier Mittelmeerländern". Aber die Türkei, der Libanon und Syrien liegen auch am östlichen Mittelmeer und werden komplett ausgeschlossen.

Der Libanon liegt bereits im Streit mit Israel, wegen der genauen Grenzlinie der Gasfelder ab der Küste. Die Regierung in Beirut wirft Israel die Verletzung seiner Seegrenze vor und spricht sogar von einer "Kriegserklärung".

Ein Konflikte ist vorprogrammiert, deshalb hat Israel sofort ein Zeichen gesetzt und Soldaten nach Zypern geschickt, praktische als neue Schutzmacht, als grosser Bruder Zyperns.

Wie im folgenden Video zu sehen, wurde das Manöver mit der Botschaft an die Türkei und anderen regionalen Spielern abgehalten: Jeder Versuch in das Pipeline-Projekt mit gestohlenen Gas einzugreifen, wird mit israelischer Militärmacht beantwortet.



Ist Zypern jetzt eine Provinz Israels geworden? Sieht so aus, denn hier geht es um sehr wichtige Interessen für Israel. Was für ein Zufall (räusper und hust), dass die grössten Gasproduzenten der Welt, nämlich Russland, Iran und Katar mit Krieg bedroht werden. Von den Saudis plus hörigen arabischen Anhang, von der NATO und von den USA, die alle völlig von der Zionisten-Lobby kontrolliert werden.

Es regt sich natürlich Kritik an der zypriotischen Regierung, dem israelischen Militär Manöver auf Zypern zu erlauben. So hat die Partei AKEL gesagt, sie spreche für viele Menschen, welche die Militärübung missbilligen. Zypern hätte nichts davon und deshalb gebe es keinen Grund sie abzuhalten. Es könnte sogar die Beziehungen zu den Nachbarländern beschädigen, ohne dem Land eine strategischen, politischen oder wirtschaftlichen Vorteil zu bringen.

Die Übung, sagte AKEL, "dient nicht nur nicht den Interessen unseres Landes, sondern involviert uns in gefährliche Kriegspläne mit einer Armee, die eine 50-jährige Besatzungsmacht in den palästinensischen Territorien ist." Es sendet auch "ein falsches Signal an die arabischen Nachbarn, mit denen Zypern eine exzellente Beziehung über die Jahre aufgebaut hat."

AKEL kämpft für ein unabhängiges, demilitarisiertes und blockfreies Zypern und für eine föderale Lösung des Zypernkonfliktes. Die Partei legt besonderen Nachdruck auf eine Wiederannäherung mit den Zyperntürken. Sie war gegen den EU-Beitritt der Republik Zypern und hatte Bedenken gegenüber der Übernahme der Euro-Währung. Obwohl sie nominell eine kommunistische Partei ist, stellte sie während ihrer Regierungszeit 2008–2013 die in der Republik Zypern herrschende Marktwirtschaft nicht in Frage.

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Zypern will 2014 garantiertes Grundeinkommen einführen

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 11. August 2013 , unter , , | Kommentare (29)



Zyperns Präsident Nicos Anastasiades hat am Freitag eine komplette Reform der Sozialpolitik verkündet, die neu auf dem Prinzip des garantierten Grundeinkommen basieren soll. Er sagte, bis Juni 2014 soll das neue System eingeführt sein. Dieses garantierte Grundeinkommen soll die Bedürfnisse eines jeden Bürgers und jeden Haushalt was Ernährung, Bekleidung, Strom, Wasser und andere Notwendigkeiten betrifft abdecken. Damit sollen die bisherigen getrennten Sozialleistungen der verschiedenen Ministerien zu einer Grundversorgung vereinheitlicht werden. Bedingung ist aber, dass die Empfänger aktiv einer Arbeit nachgehen. Es ist also nicht "bedingungslos". Wie Zypern das bezahlen will hat Anastasiades nicht gesagt, nur dass ein Teil von der EU kommt und die Troika der "Modernisierung" des Sozialsystems zugestimmt hätte.


"Empfänger werden alle unsere Bürger sein, die ein Einkommen unter dem was man für ein würdiges Leben benötigt haben, ungeachtet des Alters, der Klasse oder der Lebenssituation," sagte Anastasiades in einer Verlautbarung. Gleichzeitig soll das Recht auf Unterkunft für die wirtschaftlich Schwachen in der Bevölkerung garantiert sein, sagte er. Das soll entweder über Mietzuschüsse für die welche keine eigenen vier Wände besitzen erfolgen oder über die Subvention der Hypothekenzinsen für die Hausbesitzer, die Mühe haben die Raten zu zahlen.

"Auch gedeckt werden unvorhergesehene Ausgaben sein, die leider in jedem Haushalt vorkommen, wie zum Beispiel, sehr notwendige Baumassnahmen oder Reparaturen an den Häusern usw.," sagte er.

"Was ich besonders betonen möchte, das garantierte Grundeinkommen werden auch die Tausenden unserer Mitbürger erhalten, die trotz ihrer Bedürftigkeit bis heute durch das existierende System keine Unterstützung vom Staat bekommen haben," sagte der Präsident.

Auch die arbeitslosen Schul- und Universitätsabgänger werden gedeckt sein, sowie Arbeiter die ein besonders niedriges Einkommen haben bekommen eine Ergänzung, um das garantierte Grundeinkommen zu erreichen, und Selbstständige die arbeitslos sind und bisher nicht gedeckt waren auch.

"Viele Rentner mit niedrigen Renten, die zu wenig in das Rentensystem eingezahlt haben, werden höhere Zahlungen wie bisher erhalten," sagte Anastasiades.

Er sagte, das generelle Prinzip des Plans wäre, es darf keinen Bürger mehr geben der "nicht das garantierte Minimum für ein würdevolles Leben in einem europäischen Land hat."

Das garantierte Grundeinkommen wird alle bisherigen verschiedenen Sozialleistungen ersetzen, die von Ministerien und Behörden unkoordiniert und getrennt vergeben wurden. "Die Politik der ungezielten und verteilten Zuschüsse ist beendet," sagte Anastasiades. "Eine Politik die trotz der erheblichen Last auf die öffentlichen Finanzen und den Steuerzahlern nicht die Ungleichheit reduzierte und oft Mitbürger ignorierte die es wirklich nötig hätten."

Der Präsident sagte, die Höhe des garantierten Grundeinkommen wird durch objektive und wissenschaftliche Methoden des Statistikamtes festgelegt, mit aktiver Beratung durch die Internationale Arbeitsorganisation.

Die neue Sozialpolitik soll Arbeitslosen nach Ablauf der bisherigen sechsmonatigen Bezugsdauer weiter ein Einkommen ermöglichen. "Zum ersten Mal mit Einführung des neuen Systems werden unsere Mitbürger die länger arbeitslos sind ein Leben in Würde führen können, da sie das garantierte Grundeinkommen erhalten," fügte Anastasiades hinzu.

Das Beschäftigungsprogramm wird hauptsächlich durch den Europäischen Sozialfonds finanziert und soll als Ziel die Arbeitslosen unterstützen um Arbeit zu finden. Darunter fallen auch Weiterbildungsprogramme, Praxistrainings und die Subventionierung von Arbeitsstellen. Er sagte, die Troika hat den Vorschlag der Regierung "für ein modernes Konzept einer Sozialfürsorge und Wohlstand" akzeptiert. Der Dialog für die Umsetzung bis Juni 2014 beginnt sofort, sagte der Präsident.

Kommentar: Ausgerechnet Südzypern, das völlig pleite ist und unter Zwangsverwaltung der EU und der Troika steht, will ein garantiertes Grundeinkommen für alle einführen. Wie soll das denn gehen? Der zypriotische Staat hat jetzt schon zu wenig Steuereinnahmen und zu hohe Ausgaben, muss sich deshalb durch neue Schulden ständig finanzieren. Das Land importiert auch sechs Mal mehr als es exportiert; es ist also auf permanente Kapitalzuflüsse angewiesen. Wie will man den "Luxus" eines garantierten Grundeinkommen für alle bezahlen? Anastasiades verspricht eine Utopie die er nicht realisieren kann.

Südzypern hatte Steuereinnahmen von 8,8 Milliarden Euro im Jahre 2008, der absolute Höchststand, die auf 4,6 Milliarden bis 2011 gefallen sind und wegen der Krise weiter fallen. Das Land hat den höchsten Zuwachs an Arbeitslosen in der EU mit einem Anstieg von 31,7 Prozent per Ende Juli. Wenn jeder der 800'000 Zyprioten nur 1'000 Euro Zuschuss pro Monat bekommt, einschliesslich Miet- und Zinssubventionen, Baukostenerstattung und Rentenergänzung usw., dann wären das Kosten von 9,6 Milliarden Euro pro Jahr. Die gesamten Steuereinnahmen decken nicht mal die Hälfte der Ausgaben für dieses neue Sozialprogramm. Von der Finanzierung der anderen staatlichen Pflichten wie Sicherheit, Verteidigung und Infrastruktur gar nicht zu sprechen. Die Rechnung geht nicht auf.

Dazu kommt noch, da ausländische EU-Bürger die gleichen Rechte wie Einheimische haben, wird wohl dieses garantierte Grundeinkommen für alle gelten müssen. Na Mahlzeit, denn dann wird die Insel eine Flut an Zuwanderer aus allen Krisenländern der EU bald erleben und ein Magnet sein. Warum nicht in den sonnigen Süden ziehen, das warme Klima geniessen und vom zyprischen Staat ein "würdevolles Leben" bezahlt bekommen? Besser als in den Krisenländern Griechenland, Italien, Spanien und Portugal mit bald 50 Prozent Arbeitslosigkeit verrecken oder den Harz4-Terror in Deutschland erleben und sich den Arsch im Norden abfrieren. Hey, ab nach Zypern ins Schlaraffenland!

Sieht so aus wie wenn Zypern nicht nur das Testfeld der EU für den Bail-In ist, also den Raub der Bankguthaben um Banken zu retten (47,5 Prozent aller Guthaben über 100'000 Euro wurden gestohlen, ja, fast die Hälfte der Ersparnisse), sondern auch für ein zukünftiges vereinheiltlichtes Sozialsystem mit garantierten Grundeinkommen. Wie das finanziert werden soll und wem sie das Geld dafür wegnehmen wollen ist die grosse Frage. Entweder noch mehr Schuldenwirtschaft oder astronomische Steuern und eine generelle Enteignung "der Reichen". Willkommen in der EUDSSR!

Keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 27. März 2013 , unter , , , | Kommentare (51)



Wie ich in meinem ersten Artikel vor 14 Tagen über die Krise in Zypern zum Ausdruck brachte, haben die Euro-Turbos mit ihrer Entscheidung die Bankkunden massiv zu enteignen sich voll ins eigene Knie geschossen. Aus Furcht findet eine massive Flucht aus dem Euro statt und am Mittwoch ist der Kurs gegenüber allen wichtigen Weltwährungen stark gefallen. Das Vertrauen in die Eurozone schwindet von Tag zu Tag. Dieses Debakel wird die Wirtschaftskrise, welche die EU befallen hat, noch weiter verstärken. Das Signal an alle lautet, keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher.

Experten sagen, in den 147 Bankkrisen seit 1970, welche der IWF verfolgte, musste kein einziger Guthabenbesitzer, egal wie hoch der Betrag war oder bei welcher Bank man diesen hatte, einen Verlust erleiden. Jetzt hat die Troika auf Druck der Merkel-Regierung aber genau so einen Verlust Zypern aufgezwungen. Eine massiven Raub der Gelder, welche gutgläubige Kunden den zypriotischen Banken anvertraut hatten. Dies soll sogar als Musterlösung für zukünktige Bankenkrisen in der Eurozone dienen, wie Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem gestern sagte.

Die Behauptung, es trifft nur die Guthaben über 100‘000 Euro, stimmt nicht, denn auch darunter kommt keiner an sein Geld ran und die Summe die man pro Tag abheben kann ist beschränkt. Sollten die Banken am Donnerstag öffnen, gelten strenge Bestimmungen was den Geldverkehr betrifft. Ins Ausland dürfen zum Beispiel nur 1‘000 Euro bei der Ausreise mitgenommen werden. Überweisungen ins Ausland sind verboten, ausser zur Zahlung dringlicher Importe. Zahlungen per Kreditkarte sind auf 5'000 Euro pro Monat limitiert. Wer Ersparnisse hat darf  maximal 300 Euro am Tag abheben. Das heisst, kein Kunde kann über sein Geld wirklich voll verfügen.

Hinweis am Flughafen wegen 1'000 Euro Bargeldlimit
Es ist nicht zu fassen, welchen Blödsinn über das zypriotische Bankensystem behauptet wird, das es nicht mehr aufrecht zu erhalten war. Merkel und Schäuble haben das wiederholt gesagt, die Insel hätte sich in ein Finanzzentrum verwandelt, welches hauptsächlich von zweifelhaften russischen Geld profitierte. In der neiderfüllten deutschen Version der Ereignisse ist Zypern selber an seinem Niedergang schuld. Es werden die üblichen anti-russischen Ressentiment geschürt und die meisten dummen Bild-Leser fallen darauf rein.

Leute die diesen Quatsch verbreiten haben keine Ahnung von was sie reden. Ich kann euch sagen, ich bin gerade in Moskau und kenne mich mit Russland einigermassen gut aus. Nur nebenbei, ich kämpfe mich wie alle andere durch eine tiefverschneite Stadt bei -15 Grad. Hier herrscht immer noch der härteste Winter. Aber zurück zum Thema. Ja, es gab viel russisches Geld bei den Banken auf Zypern. Aber im Gegensatz zu den Hollywood-Klischees und was die deutschen Politlügner behaupten, gibt es gar keinen Grund Schwarzgeld aus Russland ins Ausland zu bringen.

Ja da staunt der Laie, denn Russland hat eine „Flatrate“ von nur 13% Einkommensteuer und 20% Gewinnsteuer für Firmen. Im Verhältnis zu den Steuerhöllen von Europa und Amerika, wo 50% und mehr einem geraubt wird, sind das paradiesische Verhältnisse. Wer muss denn bei diesen tiefen Steuersätzen flüchten? Wieso kommen immer mehr die den staatlichen Diebstahl im Westen satt haben nach Russland, so wie Gérard Depardieu? Hallo, flüchten muss man aus Amerika und Europa und nicht umgekehrt.

Was das Merkel-Regime erzählt, von wegen Mafia- und Schwarzgeld, ist auch voll gelogen. Russland wird genau so viel oder wenig von Gangstern dominiert wie jedes andere westliche Industrieland. Im Gegenteil, die wirkliche Mafia sitzt in der City of London und an der Wall Street. Dort herrschen die Obermafiosi und erpressen alle. Der Grund warum Russen und russische Firmen ihre Geldgeschäfte gerne über Zypern abgewickelt haben ist die Effizienz des dortigen Systems, weil russische Banken bürokratisch und mühsam sind und hohe Gebühren verlangen. Ausserdem verschmähen westliche Banken russische Kunden, Zypern hat sie aber gerne genommen.

Die Wahrheit über die Krise in Zypern ist nicht was uns erzählt wird, es läge an einem zu grossen Bankensektor, wie die Inkompetenz persönlich, der Unionsfraktionsvorsitzender Volker Kauder von sich gab. Nein, die Bankgeschäfte machten Zypern zu einem wohlhabenden Land. Ohne dem und nur mit Tourismus wäre die Insel ein Armenhaus. Was den Banken von Zypern das Genick gebrochen hat war … GRIECHENLAND … und der immense Verlust wegen dem Haircut den die Troika und das Merkel-Regime dem Land aufgezwungen hat. Sie mussten griechische Anleihen verlustreich abschreiben. Die Euroturbos in Brüssel und Berlin sind am Untergang von Zypern schuld und sonst niemand.

Wie mir mittgeteilt wurde sind alle Konten auch von Firmen in Zypern eingefroren und es bewegt sich nichts. Das heisst, Unternehmer können keine Geschäfte mehr abschliessen, Waren bestellen und verkaufen, Rechnungen und Löhne zahlen. Es wird den Firmen genau wie allen anderen zwischen 40 und 80 Prozent des Guthabens auf der Bank gestohlen, abhängig ob sie bei der Bank of Cyprus oder Laiki sind. Dadurch wird es eine Flut an Firmenpleiten und Massenarbeitslosigkeit in Zypern geben.

Aber es wird noch schlimmer. Die Troika bestehend aus EU, IWF und EZB sind mit Zwangsmassnahmen gekommen die als „Rettung“ fälschlich bezeichnet werden, was aber die Wirtschaft Zyperns völlig zerstören wird. Das Bankensystem haben sie vernichtet, denn keiner wird mehr aus dem Ausland sein Geld mehr bringen, dort halten und Geschäfte darüber abwickeln. Tausende Bankangestellte werden ihren Arbeitsplatz verlieren. In andere Branchen investieren wird auch jetzt keiner, denn mit der massiven Einschränkung des Kapitalverkehrs schreckt man jeden Investor ab.

Das trifft übrigens auch auf die Entwicklung der Gas- und Ölfelder zu. Wer will denn darin sein Geld stecken, wenn man es nicht wieder rausbekommt? Das Geschäftsklima von Zypern ist auf das tiefste Niveau gesunken und liegt ohne jetzt zu scherzen bei dem von Mugabes völlig dahinsiechende Zimbabwe. Zypern wird jetzt dem Klub der Euro-Verlierer beitreten, wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Slowenien und (… Name des nächsten Landes hier eintragen …) und in eine permanente Depression fallen. Es werden zu den 26 Millionen Arbeitslosen in der EU dadurch noch mehr dazukommen und noch mehr Menschen verarmen.

Die Idee der Erfinder der Europäischen Gemeinschaftwährung, eine alternative Weltwährung zu werden die dem Dollar Konkurrenz macht, können die Euro-Freaks nun auch vergessen. Der russische Premierminister Medwedew hat eine Reduzierung der Euro-Bestände verkündet, die bisher 42% der Währungsreserven Russland ausmacht. Viele Länder werden sich das gleiche überlegen, ob sie nicht auch aus dem Euro aussteigen, was nicht nur den Kurs verschlechtert sondern die wichtigen Investitionen verhindert.

Unterm Strich sieht das Resultat dieses von der Merkel-Regierung diktierten „Rettungsplans“ so aus: Statt das Ziel zu erreichen, die „bösen“ Russen zu schädigen und das „aufgeblähte“ Bankensystems Zypern zu zerschlagen, wird die ganze EU und speziell die Eurozone geschädigt und im Endeffekt zerschlagen. Wenn jemand dieses Konstrukt mutwillig zerstören wollte, könnte man es nicht effektiver machen als wie jetzt durch die EU-Junkies veranlasst. Leidtragende sind aber wie immer die Menschen, die dabei noch mehr verarmen werden. Aber das ist ja genau die Absicht dieser ganzen „Rettungsaktionen“.

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Es existieren jetzt zwei verschiedene Euros. Die aus Zypern und die der anderen Länder der Eurozone, da die zypriotischen Euros einer Ausfuhr- kontrolle unterliegen, so wie damals die DDR-Mark. Prüft deshalb eure Noten und werdet alle los die ein "G" in der Seriennummer haben, denn die werden möglicherweise bald nicht mehr akzeptiert. X=Deutschland und N=Österreich.

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Всем привет! Я в Москве! Наилучшие пожелания всем моим читателям.

Die neue Goodbank - Geld unter der Matratze

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 26. März 2013 , unter , , | Kommentare (28)



Mindestens bis Donnerstag werden die Banken in Zypern geschlossen bleiben, fast zwei Wochen, dann werden viele Bankkunden geschockt entdecken, wie sie 40 Prozent weniger auf dem Konto haben. Bis zur Öffnung bekommen sie nur 100 Euro pro Tag aus den Automaten, mehr wird nicht erlaubt. Unglaublich, man kommt ans eigene Geld nicht ran und es wird einem auch noch geraubt.

Dann hat der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem gesagt, die heftigen Verluste wie die Sparer jetzt in Zypern erleben wird die Musterlösung für zukünftige Krisen in Europa sein. Ist doch klar, das war ein Test. Was die Menschen in Zypern erleben und wie die EU mit dem Land umgeht zeig, unser Geld ist viel sicherer zu Hause als auf der Bank.



"Wenn ein Risiko in einer Bank entsteht, dann wird unsere erste Frage sein 'Ok, was wirst du in der Bank dagegen tun? Was kannst du tun um dich selber zu rekapitalisiern?'," sagt er.

"Wenn die Bank es nicht machen kann, dann werden wir mit den Aktionären und Anleihenbesitzern reden, wir werden von ihnen verlangen zur Rekapitalisierung beizutragen, und wenn notwendig auch die ungesicherten Guthabenbesitzer."

Diese Aussage hat den Euro unter Druck gesetzt und auf den globalen Märkten einen Kursverlust beschärt. Ist klar, viele Rentner aus den Nordländern die ihr Erspartes für das Alter wie ihren Wohnsitz in den wärmeren Süden nach Frankreich, Spanien und Italien verlegt haben, laufen Gafahr bei einer Bankenkrise einen Grossteil der Altersvorsorge zu verlieren.

Die bisherige Praxis ist mit Zypern über Bord geworfen worden, nämlich der Schutz von Anleihenbesitzern und die welche Guthaben über 100'000 Euro haben, sagte Dijsselbloem. Da es wegen Zypern bisher keine Ansteckungsgefahr gibt, also ein Sturm auf die Banken in anderen Ländern der Eurozone, ist die Troika der Meinung, die Bankkunden können ab jetzt für die Schulden der Banken zahlen.

Das heisst, weil die Menschen in der Eurozoner wie immer völlig apathisch nicht auf den Diebstahl in Zypern mit einem Abzug des Geldes von ihrer Bank reagieren, ist das für die EU das Signal, so eine Enteignung der Guthaben können sie in Zukunft wo anders ohne Widerstand machen.

Der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger übte in der Passauer Neuen Presse scharfe Kritik an der Enteignung von Kunden um die Banken zu retten. Die Signalwirkung für den Euroraum sei "fatal", sagte er und sprach von einem "Aufruf an die Anleger, ihr Geld abzuziehen, sobald sich auch nur die geringsten Probleme bei ihrer Bank zeigen".

Dann lassen wir unser Geld vorsorglich nicht mehr bei den unsicheren BadBanks, sondern deponieren es bei der neuen GoodBank, nämlich unter der Matratze ... symbolisch gesprochen natürlich. Denn man kann niemanden und nichts mehr trauen.

Wegen Zypern, haben uns nicht die Politiker und Medien in den letzten Monaten erzählt, die Schuldenkrise wäre vorbei? Haben die Euroturbos in Brüssel und in Frankfurt nicht erzählt, sie werden alles notwendige tun um ein weiteres "Griechenland" zu verhindern? Entweder sie haben keine Ahnung von was sie reden und sind unfähig, oder sie sind die grössten Lügner überhaupt ... oder beides.

Was haben diese Clowns seit dem Beginn der Krise 2008 an Problemen im perversen Finanz- und Geldsystem gelöst und was haben sie an negativen Auswirkungen verhindert? NICHTS!!! Es wird nur jeden Tag schlimmer und der grosse Knall kommt erst.

Was uns Zypern lehrt, die einzigen die jetzt ungeschoren davon kommen sind diejenigen die nichts mit Banken zu tun haben, eine Bargeldreserve halten und ihre Werte in Edelmetall oder andere krisenresistente Form sichern. Das sage ich aber schon lange.

Orthodoxe Kirche Zyperns verlangt Euroausstieg

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 23. März 2013 , unter , | Kommentare (11)



Es ist erstaunlich wie die Kirche, egal welche, der Verarmung der Bevölkerung durch die Schuldenkrise tatenlos und kommentarlos zuschaut. Sonst tun sie doch so, wie wenn sie sich für die Armen und Notleidenden in der III. Welt einsetzen. Warum zu Hause nicht? Die Menschen in den europäischen Krisenländern leiden durch die Armut und begehen schon Selbstmord, weil sie keine Perspektive mehr sehen. Wäre es nicht schon längst überfällig für die Kirchenoberhäupter endlich ein Machtwort zu sprechen und den Euroturbos und Bankstern ins Gewissen zu reden?


Jetzt hat Chrysostomos II. von Paphos, Erzbischof von Zypern und Oberhaupt der zypriotisch-orthodoxen Kirche verkündet, er hätte eine apokalyptische Vision über Zypern erhalten. Darin wird von der "Niederträchigkeit der Europäer" gewarnt und die Aufforderung gestellt "Zypern muss so schnell wie möglich die Eurozone verlassen."

Der Erzbischof stellte daraufhin gegenüber der griechischen Zeitung "Realnews" in einem Interview die Forderung, Zypern muss aus dem Euro raus. "Es ist nicht einfach, aber wir müssen darauf so viel Zeit verwenden wie auf den Beitritt zum Euro", sagte er.

Als Begründung nannte das einflussreiche Kirchenoberhaupt, dass der Euro nicht lange überleben werde. "Ich sage nicht, dass (der Euro) morgen zusammenbricht. Aber mit diesen Genies in Brüssel ist sicher, dass er nicht lange halten wird." Es sei in der aktuellen Lage geboten, darüber nachzudenken, wie Zypern einem Zusammenbruch des Euro "entkommen" könne.

Der Erzbischof betonte, das Angebot der zypriotisch-orthodoxen Kirche gelte weiterhin, dem Staat durch das Kirchenvermögen in der Schuldenkrise zu helfen. Als grösster Grundbesitzer Zyperns und wichtiger Teilnehmer in der Wirtschaft des Inselstaates hat sie angeboten, unter anderem ihre Güter als Sicherheit für Darlehen zur Verfügung zu stellen. Der Erzbischof hat die Regierung und das Parlament auch aufgefordert, die Guthaben der Bankkunden in Ruhe zu lassen.

Die apokalyptische Vision von der Chrysostomos II. spricht erinnert an die "Hure Babylon", welche damals das Römische Reich war aber heute die Europäische Union ist. In der Offenbarung von Johannes wird sie so beschrieben: Der Reichtum und die Pracht der Hure Babylon sind vergänglich, von einem Tag auf den anderen, ja sogar in einer Stunde wird sie in bitterste Armut, Nacktheit und Einsamkeit gestürzt werden.

Irgendwie passt das zum EU-Land Zypern, wo die Meschen vor einer Woche über Nacht innerhalb von Stunden von einem vermeintlichen Wohlstand plötzlich durch die Troika in die Situation gebracht wurden, sie haben keinen Zugriff auf ihr Geld mehr und sind somit arm. In der Apokalypse des Johannes steht der Drache als Symbolik für Satan. Ist es nicht bezeichnend, dass ausgerechnet der Chef der EZB, welche Zypern jetzt im Würgegriff hat, Mario Draghi oder Drache heisst?

Tatsache ist, das europäische Projekt ist ohne jegliche Moral: Es gibt keine ethische Perspektive; keine fiskalische Integrität; keine Struktur an Werten, welche die Rechte der Normalbürger schützt. Die EU ist eine Bestie die ständig gefüttert werden muss und ihr Appetit ist grenzenlos. Alles dreht sich nur um den Gott Mammon und ist voller Perversitäten und Obszönitäten.

Ein Land nach dem anderen wurde mit dem Versprechen des höchsten materiellen Wohlstandes zuerst in die politische Union und in die Währungsunion gelockt und danach mit billigem Geld in die Schulden- und Wirtschaftskrise gestürzt. Als "Rettung" wird mit strengsten Austeritätsmassnahmen die Entmündigung durchgesetzt, welche die totale Verarmung und Versklavung verursacht. Teuflischer geht es nicht mehr!

Deshalb ist es richtig wenn Erzbischof Chrysostomos II. das sagt was schon längst von verantwortlichen Politikern hätte gesagt werden sollen, nämlich raus aus dem Euro und aus der EU!

Die EZB regiert jetzt in Zypern

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 22. März 2013 , unter , | Kommentare (15)



Die Aussage eines berüchtigten Finanzier, "gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht," hat sich mit Zypern wieder bestätigt. Eine Woche ist seit Beginn der Zypern-Krise vergangen und es stellt sich heraus, der Souverän bestehend aus Regierung, Parlament und Volk hat nichts, aber auch gar nichts zu sagen in Zypern. Es ist die Europäische Zentralbank (EZB) die das Schicksal des Landes bestimmt.



Jetzt hat die EZB entschieden, wegen der "grossen Gefahr" eines Sturm auf die Banken kommende Woche, sollten sie wieder öffnen, werden Kapitalverkehrskontrollen durchgesetzt, egal was die gewählten Vertreter in Zypern entscheiden. Das heisst, Frankfurt bestimmt wer sein Eigentum (Bankguthaben) bekommt, wann und wie viel.

Es wird folgendes eingeschränkt:

- Die Guthaben werden für unbestimmte Zeit eingefroren.
- Geldüberweisungen bedürfen der Genehmigung der EZB.
- Die Geldausgabe am Automaten wird sehr tief limitiert.

Es heisst, die Kapitalverkehrskontrollen werden so ausgelegt, damit die Bürger genug Bargeld bekommen, um ihr Leben zu führen. Das bedeutet, den Zyprioten wird vorgeschrieben wie viel Geld sie pro Tag ausgeben dürfen. Sie werden wie unmündige Kinder behandelt denen man ein Taschengeld gibt.

Diese unwürdige Behandlung scheint aber in der Praxis schon eingeführt zu sein. Es gibt Berichte aus Zypern, gestern haben Bankkunden nur 40 Euro pro Versuch vom Bankautomaten ausgespuckt bekommen. Was ich bereits gesagt habe ist Tatsache geworden. Das Geld welches man auf der Bank hat gehört einem nicht und man kann nicht darüber verfügen.

Aber es wird noch viel schlimmer. Bankkunden die über 100'000 Euro auf dem Konto haben werden definitiv einen erheblichen Verlust erleiden. Man wird mindestens 15 Prozent enteignet bekommen. Das trifft nicht nur "die Reichen", wie es polemisch heisst, sondern jede Institution die eine grössere Summen hat, wie Vereine, Ladenbesitzer, Firmen, Kirchen, Wohltätigkeitsorganisationen, Behörden und so weiter. Denen wird einfach das Geld gestohlen.

Über diese Enteignung sollen 2 Milliarden Euro zusammen kommen. Der Rest der noch zu den von der Troika verlangten 5,8 Milliarden fehlt muss ander wertig beschafft werden, durch das Anzapfen der Goldreserven des Landes zum Beispiel, Plündern der Pensionskasse, Verpfänden der potenziellen Gas und Ölressourcen und andere Vermögenswerte.

Die Bankster führen einen Raubzug in Zypern durch und die Menschen werden versklavt.

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Die Troika bestehend aus EU, IWF und EZB hat den neuesten Plan Zyperns abgelehnt, bevor dieser überhaupt vom Parlament diskutiert und verabschiedet wurde. Merkel hat auch die Schaffung eines "Nationalen Rettungsfonds" pauschal abgelehnt. Damit wird ganz klar deutlich, es geht gar nicht darum Zypern zu retten, sondern das Land hat sich den Forderungen der Troika die von Deutschland diktiert werden zu beugen und basta.

Die Bundesregierung will die Russen enteignen, damit schwächen und eine Lektion erteilen, darum gehts wirklich und deshalb die schon seit Wochen laufende Medienhetze den die Bild-Leser auf den Leim gehen. Wenn die massive Enteignung der Russen, ihrer Firmen und staatlichen Institutionen, die über Zypern ihre Geschäfte und Zahlungsverkehr abgewickeln, nicht im Plan der Zyprioten enthalten ist, dann wird dieser zurückgewiesen.

Was in Zypern passiert ist ein Teil des grossen Machtspiels zwischen dem Westen und Russland. Die Russen hatten die Frechheit mit Zypern eine Basis in der EU, im Euro und im Mittelmeer zu schaffen. Das muss beendet werden und sie haben abzuhauen. Vorher nimmt man ihnen das Geld weg. Mal schauen wer besser Schachspielen kann, die klügeren Züge macht und den längeren Atem hat.

So wie es aussieht wird Zypern den Originalplan der Enteignung der Konten akzeptieren müssen, wie von der Troika befohlen, ausser die Guthaben unter 100'000 Euro werden gelassen. Also Plan B ist gestorben, dafür zurück zu Plan A light. Zypern muss seinen Status als Finanzdrehscheibe aufgeben oder die EU und EZB schaltet sie ab.

EZB zieht am Montag den Zyprioten den Stecker

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 21. März 2013 , unter , , | Kommentare (22)



Wenn bis Montag die zypriotische Regierung nicht mit einem akzeptablen Vorschlag kommt, dann beendet die Europäische Zentralbank die Liquiditätshilfe für die Banken des Landes. Diese Drohung erhöht massiv den Druck auf Zypern. Was danach passiert würde eine Bankenpleite bedeuten, was ein totales Chaos im Land verursachen wird. Ohne Liquiditätsversorgung der EZB müssen die Banken gar nicht mehr öffnen.

Das Direktorium der EZB hat verlauten lassen, sie wird die notfall- mässige Liquiditätshilfe nur bis Montag den 25. März aufrechterhalten. Danach gibt es diese Hilfe nur noch wenn ein Programm von EU/IWF in Kraft tritt, welches die Solvenz der Banken absichert.

Damit wurde Zypern ein Ultimatum gestellt, entweder werden 6 Milliarden Euro irgendwie aufgetrieben, auf eine Art und Weise welche der IWF und die EU akzeptieren, also Enteignung, oder die Banken brechen zusammen. Das heisst auch, Kredite aus Russland werden als Lösung nicht akzeptiert.

Vielleicht sollten sich die Zyprioten ein Beispiel an Island nehmen und ihre Lösung der völligen Selbstständigkeit übernehmen, statt der EU oder Russland sich zu unterwerfen und zu verkaufen.

"(c) Harm Bengen, www.harmbengen.de
Das wird wohl schmerzhaft sein, aber nur für eine kurze Zeit, statt ein endloses dahinsiechen als Sklaven der Finanzmafia. Nur so funktioniert eine dauerhafte Lösung.

Die Troika sagt, ihr Vorschlag ist eine Rettung, was aber nicht stimmt. Es ist ein Raubzug an der Bevölkerung, den eine verantwortungsvolle Regierung nicht akzeptieren darf. Denn gerettet wird niemand, es werden nur die klinisch toten Banken mit Geldinjektionen etwas länger am Leben erhalten, zum Preis des Souveränitätsverlust und auf Kosten von wem? Natürlich wieder der Steuerzahler.

Nur raus aus der EU und aus dem Euro, eine eigene Währung einführen und die Verbindlichkeiten abschreiben ermöglichen einen Neustart und eine gute Zukunft für den Inselstaat. Warum nicht von Island lernen, statt die Fehler der anderen EU-Krisenländer zu wiederholen?

Wieso will man überhaupt diesem undemokratischen Erpresserverein EU noch angehören und sich diese Gemeinschaftswährung die eine Zwangsjacke bedeutet antun? Jetzt wäre ein mutiger Schritt notwendig, um sich von allen Fesseln zu befreien.

Siehe "Island hat FBI-Agenten die kamen rausgeworfen".

Die EZB ist durch Zypern gefährdet

Warum reagiert die EZB mit dieser Drohung so harsch? Weil eine Fortsetzung der Liquiditätsspritze, wenn die zypriotischen Banken trotzdem nicht überleben, sie selber gefährden würde. Ja so ist es und so fragil ist das System. Die Schwächung der EZB würde in Deutschland wegen der Haftung durch die Bundesbank und wegen den Wahlen gar nicht gut ankommen.

Die Typen in Frankfurt haben echt Bammel, das Geld welches sie bisher nach Zypern den Banken gegeben haben, werden sie nie mehr wiedersehen. 9 Milliarden Euro haben sie an Liquidität gegeben, um 60 Milliarden Euro an Guthaben bei den Banken zu sichern. Wenn die Kunden nur einen Bruchteil davon abziehen, dann is so oder so bald Game Over!

Cash is King!

Mittlerweile bilden sich vor den Banken sehr lange Schlangen, um Bargeld aus den Automaten zu holen, bis sie leer sind und es nichts mehr gibt. Die Laiki Bank sagt, nur maximal 260 Euro dürfen abgehoben werden. Das kommt davon wenn man nicht vorsorgt und eine Bargeldreserve zu Hause hat.


Die Hotels, Restaurants und Geschäfte in Zypern akzeptieren keine Kartenzahlungen mehr, weil sie nicht wissen, ob sie das Geld gutgeschrieben bekommen. Sie wollen nur noch Cash, denn so können sie selber ihre Rechnungen bezahlen. Wie vorhergesagt, in der Not nutzen einem die Zahlen im Computer gar nichts und nur Bares ist Wahres!

Wer ist diese Distelblume?

Heute hat Jeroen Dijsselbloem dem EU-Parlament erzählt, Zypern ist "leider" eine systemische Bedrohung für die Eurozone. (Also doch!) Ausserdem hat er die Verantwortung für den Rettungsplan übernommen, der eine Enteignung von Bankguthaben beinhaltet, der vom Parlament in Zypern einstimmig abgelehnt wurde.

Wer ist dieser Typ überhaupt, dass er Zypern Bedingungen diktieren kann? Er ist seit dem Rücktritt von Jean-Claude Juncker seit dem 21. Januar Vorsitzender der sogenannten Eurogruppe. Gleichzeitig ist er Finanzminister der Niederlande. Niemand hat ihn in irgendein Amt gewählt. Weder in den Niederlanden noch sonst wo.

Er ist überhaupt nicht demokratisch legitimiert, spielt sich aber mächtig auf und bestimmt das Schicksal von 500 Millionen EU-Bürgern. Wie kann man das überhaupt akzeptieren, dass jemand so eine Macht ausübt, ohne vom Volk gewählt zu sein? Ein weiterer Beweis, die EU ist eine Diktatur!

Die Zyprioten sind nicht mehr ruhig

Es werden Zusammenstösse zwischen der Polizei und Demonstranten berichtet, die sich vor dem Parlament versammelt haben und vordrängen. Sie verlangen Antwort auf die Frage, was mit ihren Guthaben passiert. Ausserdem sind Bankangestelle dabei, die um ihren Job bangen, weil es Gerüchte gibt, die zweitgrösste Bank Zyperns, die Laiki Bank, wird aufgelöst. Die Regierung hat das sofort dementiert.


Die Fehlprognose des Jahres

Am 18. Januar 2008 sagte der damalige Präsident der EZB Jean-Claude Trichet:

"Für eine kleine und offene Volkswirtschaft wie Zypern bringt die Übernahme des Euros den Schutz vor internationalen finanziellen Turbulenzen".

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Live-Übertragung des TV aus Zypern:

Wenn das keine Gründe sind sein Geld zu holen

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 20. März 2013 , unter , , , | Kommentare (40)



Seit Jahren schon rate ich den ASR-Lesern, die Dienste der Banken so wenig wie möglich zu nutzen, wenn überhaupt. Ich habe mehrmals auf Aktionen hingewiesen, wie die von Éric Cantona „nehmt den Banken das Geld weg“ damals im November 2010. Was die Troika jetzt auf Druck von Merkel und Schäuble den Bankkunden in Zypern zumuten will, sie sollen einen Teil ihres Guthaben zur Rettung der Banken enteignet bekommen, bestätigt die Aussage, Geld auf der Bank ist nicht sicher. Jetzt kommen weitere Aussagen dazu die ein klares Signal sind, es ist Zeit sein Geld zu holen, wenn noch nicht bereits getan.


- Wolfgang Schäuble hat gestern Abend im ZDF die Aussage gemacht, wenn die von ihm geforderte Zwangsabgabe nicht durchgeführt wird, dann werden die Banken in Zypern nie mehr öffnen. Entweder lassen sich die Zyprioten enteignen oder die EZB wird keine Liquidität mehr den Banken geben und sie sind dann pleite.

- Dann sagte er noch etwas was einem die Haare zu Berge stehen lässt. Er nannte die Bankkunden „Gläubiger“. Worte haben eine Bedeutung und das heisst ganz klar, wer Geld einer Bank zur Aufbewahrung gibt hat einen Kredit gegeben. Das Geld hat den Eigentümer damit gewechselt. Das wissen die Leute gar nicht, denn sie meinen das Geld gehört ihnen. Denkste.

- Dann hat der Chef der britischen Ukip-Partei, Nigel Farage, in einem Interview auf Russia Today gesagt, dass selbst er nicht im Traum es für möglich gehalten hätte, dass die EU den Leuten das Geld auf der Bank einfach „stehlen“ würde. Das wäre eine klare Botschaft an die Bürger Südeuropas: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!

- Er fügte sogar hinzu, es wäre überhaupt sinnlos, in der Euro-Zone Geld den Banken anzuvertrauen, weil sie von Leuten regiert werde, welche die Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht achten. Die von der deutschen Regierung geforderte Enteignung sei die „schlimmste Entscheidung, die wir in der ganzen Euro-Krise bisher gesehen haben“.

- Dann zur Erinnerung, erst vor 18 Monaten haben die Banken in Zypern den Stresstest einwandfrei bestanden. Wie ist es möglich, dass sie jetzt pleite sind und von den Kunden durch eine Enteignung gerettet werden müssen? Das heisst, da der Test von der Europäischen Bankenaufsichts- behörde (EBA) und von der Europäischen Zentralbank (EZB) durchge- führt wurde, kann man auch diesen Aufsichtsorganen überhaupt nicht mehr trauen.

- Michel Barnier, EU-Kommissar zuständig für die Garantie von Guthaben bis 100'000 Euro sagte, die Enteignung in Zypern fällt nicht unter diese Regelung, da es sich nicht um einen Bail-In, Haircut oder Verlust handelt, sondern um eine "fiskalische Massnahme". Waaaaaaas? Nicht mal den Leuten die eigentlich die Ersparnisse der Normalbürger schützen sollen kann man mehr vertrauen.

- Was uns die Politiker und Medien auch verheimlichen oder versuchen davon abzulenken, der Staat Zypern ist mit 93% des BIP verschuldet und steht bei den Krisenländern am unteren Ende. Spanien ist mit 97% verschuldet, Irland mit 119%, Portugal mit 124%, Italien mit 128% und Griechenland mit 182%.

Es sind die Banken in Zypern die gerettet werden müssen und nicht der Staat. Warum? Weil sie wegen Griechenland sehr viel Geld verloren haben. Nur, warum sollen die Bürger mit einer Zwangsenteignung Privatbanken retten?

Die ganzen Politiker und Zentralbanker, welche den EU-Bürgern ohne sie zu fragen den Euro angedreht haben, versprochen haben wie sicher die Bankguthaben sind und als Aufsichtsorgane über die Banken walten, haben total versagt und haben uns glatt ins Gesicht gelogen! Wieso sollen wir wegen ihrem Versagen zahlen und Banken retten?

Die Kunden der Banken bekommen wenn es der Bank gut geht ja keinen Anteil am Gewinn. Der wird den Aktionären der Bank ausgeschüttet und als riesen Boni dem Management gezahlt. Warum sollen die Kunden dann bei einem Verlust mit ihrem Guthaben zur Kasse gebeten werden?

Die 17 Finanzminister der Eurozone haben also entschieden, Bankkunden sind mit Bankbesitzern gleichzugesetzt, aber nur wenn es darum geht die Verluste zu tragen. Sie haben auch entschieden, dass es durchaus vertretbar ist ihnen über Nacht ohne einem Gesetz, ohne einem Gerichtsbeschluss und ohne das man sich juristisch dagegen wehren kann einen Teil des Guthabens zu stehlen.

Deshalb, wer glaubt sein Geld auf der Bank ist sicher, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Denn, wenn man sein Geld der Bank gibt, dann gibt man auch das Eigentumsrecht auf. Es ist wie ein Darlehen ohne Sicherheiten und man hat Glück wenn man es jemals wieder zurück bekommt.

Ich verstehe gar nicht wieso man überhaupt sein Geld einer Bank anvertraut? Sie zahlen praktisch keine Zinsen und verlangen auch noch für jede Dienstleistung horrende Gebühren. Es wird dadurch immer weniger. Da ist es besser es zu Hause aufzubewaren und man hat immer Zugriff darauf. Nur was man in der Hand hat gehört einem wirklich.

"... und es ist weg!"



UPDATE - Die Angst auch enteignet zu werden wie in Zypern hat den Preis von Bitcoin phänomenal in den letzten zwei Tagen steigen lassen. Von 47 auf 66 Dollar!!! An diesem Ansturm auf die Internet-Währung sind hauptsächlich die Spanier beteiligt, die meinen sie kommen als nächstes dran mit einem Zugriff des Staates auf die Bankguthaben. Wie Bloomberg berichtet, sind seit Sonntag die Anzahl Downloads aus Spanien für Bitcoin-Apps massiv gestiegen. Nick Colas der ConvergEx Group sagt dazu: "Wenn man eine guten Eindruck für den Stress den die europäischen Sparer jetzt fühlen bekommen will, dann muss man nur den Bitcoin-Preis beobachten."

Siehe dazu meinen Artikel vom 10. März "Bitcoin auf Rekordhoch".

Merkel hat einen grossen Fehler begangen

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 19. März 2013 , unter , , | Kommentare (14)



Merkel hat der EU ein Ei gelegt, denn sie hat aus wahltaktischen Gründen gemeint, die "bösen" russischen Kontoinhaber dürfen nicht durch den Bundesbürger gerettet werden, die ihr "Schwarzgeld" in Zypern bunkern. Eine entsprechende Medienkampagne läuft ja schon länger und hat die Bild-Leser aufgehetzt. Deshalb besteht sie auf die Enteignung der Bankguthaben, um die Russen zu treffen, weil sie meint das kommt bei den deutschen Wählern gut an.

Merkel sagte noch am Montag, die Einleger der Banken in Zypern müssten einen Beitrag zur Rettung der Institute leisten "... und nicht nur die Steuerzahler anderer Länder - und ich finde, das ist richtig." Die Bundesregierung hätte auf eine Einleger-Beteiligung gedrungen.

Nur, sie spielt wohl kein Schach und denkt keine zwei Züge voraus. Der Schuss ging nach hinten los. Denn, nicht nur sind die Menschen in Zypern jetzt aufgebracht und wütend auf die EU, auf Deutschland und die eigenen Regierung, die Russen auch. Die lassen sich nicht einfach so Milliarden stehlen zur Rettung der EU und des Euro. Es kann jetzt sein, Moskau macht ein Angebot und springt ein. Die zypriotische Regierung und das Parlament haben die Nötigung aus Brüssel satt und wenden sich den Russen zu, bitten sie um Hilfe.

Merkel hat ihren Fehler möglicherweise erkannt, die Regierung Zyperns könnte sich an die Russen um Hilfe wenden und so sich der Beherrschung durch die EU entziehen. Merkel soll gestern Abend mit Präsident Anastasiades telefoniert haben und sie hat ihn dabei gewarnt, die Gespräche haben nur mit der EU-EZB-IWF Troika stattzufinden. Es geht also darum wer Zypern kontrolliert, weil militärstrategisch wichtig und wegen der Gas- und Ölvorkommen. 6 oder 10 Milliarden Euro wäre auch eine Kleinigkeit für Russland, wenn dadurch die Insel ein russischer Flugzeugträger im Mittelmeer wird.

Das Ausspielen der russischen Option hätte viele Vorteile für Zypern. Ersten wäre die Enteignung der Bankguthaben vom Tisch und das Volk beruhigt. Auch die ausländischen Kontoinhaber. Es gebe keine Kapitalflucht und der Bankenplatz Zypern wäre gerettet. Die Regierung würde man als Helden feiern. Die Russen bekommen dafür gewisse Rechte, wie Schürfrechte nach Gas und Öl und auch die Nutzung einer Militärbasis. Die Briten müssten den Platz räumen und werden durch die Russen ersetzt die Geld bringen. Durch die Finger schaut dann die EU und NATO.

Das kommt davon wenn man nur an seinen eigenen Machterhalt denkt, gell Merkel!

Wir werden sehen wie sich Zypern entscheidet. Sollte es nicht so kommen und Zypern doch die Enteignung auf Druck der Troika durchführen, egal welche Variante, dann ist die Insel so oder so am Ende. Keinenfalls werden die Russen sich das gefallen lassen und einen Milliardenverlust hinnehmen. Es wird eine ungeahnte Kapitalflucht geben und russische Firmen, deren Angestellten und auch die russischen Touristen die Insel verlassen, was Zypern nicht verkraften kann. Aus der Sicht Zyperns gibt es nur die Möglichkeit, die Russen um Hilfe zu bitten, um den Raub an den Konten nicht durchführen zu müssen.

Eine Zustimmung zur Forderung der Troika kommt im Parlament einfach nicht zu Stande und es kann der Plan B in Arbeit sein. Wann hat es das schon mal im Westen geben, das Banken eine Woche geschlossen blieben? Wie können sie jemals wieder öffnen, ohne eine Kapitalflucht zu erleben?

16:30 - Der Finanzminister Zyperns ist zurückgetreten!!! Eigentlich sollte Michalis Sarris auf dem Weg nach Moskau sein, um über die Verlängerung des 2,5 Milliarden Euro Kredits zu verhandeln.

17:00 - Der britische Verteidigungsminister hat ein Flugzeug mit 1 Million Pfund nach Zypern geschickt, um die britischen Truppen mit Geld zu versorgen, da sie nicht an ihre Bankkonten kommen.

18:30 - Der Präsident hat den Rücktritt von Sarris abgelehnt. Im Parlament läuft die Debatte über die Annahme des EU-Rettungsplans.

19:20 - Das Parlament lehnt den EU-Rettungsplant mit 39 zu 0 Stimmen ab, 19 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Was für eine Ohrfeige für die Euro-Turbos.

Live-Stream aus Zypern

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 18. März 2013 , unter , | Kommentare (20)



Merkel wurde am Sonntag bei einem Umzug in Zypern als Teufel dargestellt

Merkel, du hast unsere Lebensersparnisse gestohlen

Was so im Markt gesprochen wird (neueste oben):

- 19:20 - Das Parlament lehnt den EU-Rettungsplant mit 39 Stimmen zu 0 ab, 19 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Was für eine Ohrfeige für die Euro-Turbos.

- 18:30 - Der Präsident hat den Rücktritt von Sarris abgelehnt. Im Parlament läuft immer noch die Debatte über die Annahme des EU-Rettungsplans.

- 17:30 - Es läuft die Parlamentsdebatte über die Annahme des Rettungsplans. Siehe unten den Live-Stream. Die Parteivertreter haben im Vorfeld gesagt, niemand wird mit "Ja" stimmen.

- 17:00 - Der britische Verteidigungsminister hat ein Flugzeug mit 1 Million Pfund nach Zypern geschickt, um die britischen Truppen mit Geld zu versorgen, da sie nicht an ihre Bankkonten kommen.

- 16:30 - Der Finanzminister Zyperns ist zurückgetreten!!! Eigentlich sollte Michalis Sarris auf dem Weg nach Moskau sein, um über die Verlängerung des 2,5 Milliarden Euro Kredits zu verhandeln.

- Der ehemalige Chef der Zentralbank von Zypern, Anthanasios Orphanides, hat die Situation so beschrieben: "Was wir in den letzten Tagen gesehen haben ist ein sehr ernsthafter Fehler der EU-Regierungen, da sie die Regierung von Zypern erpressen, damit diese das Geld konfisziert, welches rechtmässig den Kunden des Bankensystems von Zypern gehört."

- Merkel hat der EU ein Ei gelegt, denn sie hat aus wahltaktischen Gründen gemeint, die "bösen" russischen Kontoinhaber dürfen nicht durch den Bundesbürger gerettet werden, die ihr "Schwarzgeld" in Zypern bunkern. Eine entsprechende Medienhetze läuft ja schon länger. Deshalb besteht sie auf die Enteignung der Bankguthaben um die Russen zu treffen. Nur, sie spielt wohl kein Schach und denkt keine zwei Züge voraus. Der Schuss ging nach hinten los. Denn, nicht nur sind die Normalbürger in Zypern jetzt aufgebracht und wütend auf die EU, auf Deutschland und die eigenen Regierung, die Russen auch. Es kann jetzt sein, die zypriotische Regierung und das Parlament haben die Nötigung aus Brüssel satt und wenden sich den Russen zu, bitten sie um Hilfe. Das hätte viele Vorteile. Ersten wäre die Enteigung vom Tisch und das Volk beruhigt. Auch die ausländischen Kontoinhaber. Es gebe keine Kapitalflucht und der Bankenplatz Zypern wäre gerettet. Die Russen bekommen dafür gewisse Rechte, wie Schürfrechte nach Gas und Öl und auch die Nutzung einer Militärbasis. Durch die Finger schaut die EU und NATO. Das kommt davon wenn man nur an seinen eigenen Machterhalt denkt.

- Scheinbar hat Merkel Angst, die Regierung Zyperns könnte sich an die Russen um Hilfe wenden und so sich der Beherrschung durch die EU entziehen. Merkel soll gestern Abend mit Anastasiades telefoniert haben und sie hat ihn dabei gewarnt, die Gespräche haben nur mit der EU-EZB-IWF Troika stattzufinden. Es geht also darum wer Zypern kontrolliert, weil militärstrategisch wichtig und wegen der Gas- und Ölvorkommen. 6 oder 10 Milliarden Euro wäre auch eine Kleinigkeit für Russland, wenn dadurch die Insel ein russischer Flugzeugträger im Mittelmeer wird. Die Briten können ihre Militärbasis dort verlassen und werden durch die Russen ersetzt die Geld bringen.

- Was viele in dieser ganzen Diskussion vergessen haben. Wenn man sein Geld der Bank gibt, dann gibt man auch das Eigentumsrecht auf. Es ist wie ein Darlehen und man hat Glück wenn man es wieder zurück bekommt.

- Ach ja, und hier was zum Thema in der EU gehts uns gut und die Wirtschaft brummt. Die Zulassungszahlen für Neuwagen sind in der EU um 10,5 Prozent im Februar zurückgegangen. Kein gutes Zeichen für die deutsche Autoindustrie die vom Export abhängig ist.

- Der neue Vorschlag soll lauten, bis 20'000 Euro keine Enteignung, bis 100'000 ein Abzug von 6,75% und darüber 9,9% wie gehabt. Nur, damit gibt es eine Lücke von 400 Millionen Euro um die 5,8 Milliarden Forderung der Troika zu erfüllen.

- Die Regierung von Zypern scheint von allen Seiten unter Druck zu stehen. Von Brüssel, von der Bevölkerung und von den Russen. Die Troika besteht auf eine eigene Beteiligung mit 6 Milliarden Euro. Nur, wo soll das Geld herkommen? Die Zyprioten sagen "nein" nicht von uns und die Russen sagen auch "нет".

- Jetzt sagt der Verteidigungsminister Fotis Fotiou gegenüber den Medien, es wird keine parlamentarische Debatte heutet geben und schon gar nicht eine Abstimmung. Er sagte, die Regierung arbeitet an einem Plan B, was immer der sein soll.

- Sieht so aus wie wenn die Banken die leeren Geldautomaten am füllen sind. Es findet kein Sturm der Bevölkerung darauf statt, sondern eher ein "Spaziergang" um Geld rauszuholen.

- Die Rating-Agentur Fitch hat die Banken in Zypern auf die negative Beobachtungsliste gesetzt, "um das Risiko aus den Verlusten die den Banken aufgebürdet werden zu reflektieren", wie Fitch sagt.

- Heute Dienstag sieht es aus wie wenn die Abstimmung im Parlament stattfinden wird, trotz Gerüchte sie könnte wieder verschoben werden.

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- Es gibt Gerüchte, die Enteignung bezieht sich nicht nur auf das Guthaben bei der Bank, sondern zusätzlich auch auf die Dispolinie. Wer 3'000 Euro auf dem Konto plus 10'000 Euro Kreditlinie hat, wird für die ganzen 13'000 Euro prozentual abgezockt.

- Demonstraten sind auf das Dach der deutschen Botschaft geklettert und haben die Fahne herunter gerissen und auf die Strasse geschmissen.

- Eines muss jedem jetzt mit dem Fall Zypern klar sein: Dein Geld gehört nicht dir. Deine Pensionskasse, Altersicherung, Aktien, Anleihen etc. gehören nicht dir. Dein Haus und alles was du glaubst zu besitzen auch nicht. Der Staat kann dir alles nehmen wann immer er will und einen Notfall erklärt. Der Staat erzählt uns, wir müssen arbeiten um Geld zu verdienen, und wenn man was fürs Alter auf die Seite tut oder sich was damit anschafft dann wird es einem vom Staat genommen, entweder durch Steuern oder wie jetzt einfach gestohlen. Tolles Sklavensystem!

- Professor Peter Bofinger, einer der sogenannten Wirtschaftsweisen sagt, "Europas Bürger müssen nun um ihr Geld fürchten". Danke, damit bestätigt er was ich bereits gesagt habe, nichts ist mehr sicher und der Raubzug hat erst begonnen. Aber schlaft nur weiter und glaubt an die Unsinkbarkeit der Titanic.

- Die Banken bleiben bis Donnerstag geschlossen und das Zahlungs- system auch, sagt Zyperns Zentralbank. Lustig für die, welche keine Bargeldreserve zu Hause haben und sich nichts zu Essen und zu Trinken kaufen können. Das kommt davon wenn man meint, man kann Geld immer aus dem Automaten holen oder mit Karte zahlen. "Cash is King" ist eine alte Weisheit.

- Für heute Abend und morgen sind Grossdemonstration in Zypern geplant. Brandbomben und Krawalle sind aber nicht so wie in Griechenland geschehen zu erwarten.

- Die US-Märket haben etwas im Minus eröffnet. Dow -0,64 und der S&P 500 -0,16. Damit ist der Aufstieg der Kurse in den letzten Wochen auch beendet.

- Der österreichische Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny sagt, die "schmerzhaften" Massnahmen in Zypern sind notwendig, aber es wäre ein Einzelfall. Ha ha, wie viele Einzelfälle gibts denn noch, nach den 5 von Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und jetzt Zypern? Wer wird der 6. sein? Slowenien oder sogar Italien?

- Michel Barnier, EU-Kommissar zuständig für die Garantie von Guthaben bis 100'000 Euro sagt, die Enteignung in Zypern fällt nicht unter die Regelung, da es sich nicht um einen Bail-In, Haircut oder Verlust handelt, sondern um eine "fiskalische Massnahme". Ich habs ja gewusst, wenn es darauf ankommt gibt es keinen Schutz der Guthaben und sie reden sich mit Neusprech raus.

- Die 17 Finanzminister der Eurogruppe werden um 18:30 Uhr eine Video-Konferenz abhalten. Es sollen die Bedingungen für Zypern überarbeitet werden, zum Beispiel weniger Prozent der Enteignung für Guthaben unter 100'000 Euro und dafür mehr darüber. Es könnte statt 7 zu 10 Prozent auf 3 zu 12,5 oder auf 0 zu 15 hinauslaufen.

- Zypern droht eine viel grössere Gefahr. Russlands Finanzminister Siluanow ist entäuscht, dass Russland nicht in die Verhandlungen einbezogen wurde. Er geht davon aus, das russische Geld wird Zypern verlassen, was den Bankenplatz wieder auf Provinzniveau zurückbringt. Es wird gemunkelt, die ganze Absicht Berlins hinter der Eineignung ist sowieso, den Finanzplatz Zypern als Konkurrenz zu Frankfurt auszusschalten. Siluanow sagt aber, das russische Geld wird ganz sicher nicht bei EU-Banken landen.

- Zyperns Finanzminister wird nicht zurücktreten. Er sagt, die Enteignung wurde ihnen von der Troika aufgezwungen "oder sonst". Schäuble und die EZB sagen aber, sie waren es nicht. Für mich lügen alle!

- Der Zypern-Enteigung wird quer über die Parteien im deutschen Bundestag zugestimmt, von wegen es trifft die Russenmafia. Zypern ist wohl ein Opfer des deutschen Wahlkampfes geworden. Der BND steckt dahinter und hat über den Schmiergel vergangenes Jahr die Hetze gegen die Russen gestartet.

- Der Chef des portugiesischen Bankenverbandes sagt, "Portugal ist nicht Zypern". Ach was? Wusste ich gar nicht.

- Der Goldpreis hat zugelegt wie seit langem nicht mehr und liegt bei $1605.

- Die europäischen Börsen sind wegen "Verunsicherung" ziemlich im Minus, so wie die asiatischen schon vorher negativ abgeschlossen haben. Am meisten trifft es Bankaktien mit durchschnittlich -2 Prozent.

- Spanische Twitter-Benutzer haben einen neuen Hashtag aufgenommen: #SomosChipre, oder "Wir sind Zypern" als Solidaritätsbekundung.

- Der Sprecher des zypriotischen Parlaments hat gesagt, das Parlament trifft sich erst morgen Dienstag um 18:00 Uhr. Die Banken werden deshalb morgen nicht öffnen und sogar länger geschlossen bleiben.

- Ha ha, Kontoinhaber in der Schweiz könnten auch eine "Reichensteuer" erleben. Direktoriumsmitglied Moder der Schweizer Nationalbank sagte heute, die SNB erwägt Negativzinsen (also eine Strafe für Guthaben), sollte mehr Geld wegen der Zypern-Enteignung in die Schweiz kommen.

- Immer mehr Stimmen von Experten werden laut und sagen, die Zypern-Enteignung bedroht den gesamten Euroraum.

- Unbestätigte Meldung, die Parlamentsabstimmung über die Enteigung der Bankkonten wird erst am Freitag stattfinden. Das heisst, die Banken in Zypern könnten die ganze Woche geschlossen bleiben.

- Zyperns Finanzminister Michalis Sarris wird zwei Tage später als zunächst geplant zu Gesprächen nach Moskau reisen, also erst am Mittwoch.

- Gazprom hat Zypern eine Alternative zur Troika-Einteignung angeboten. Für das Recht nach Gas zu suchen will der Energiekonzern finanzielle Hilfe leisten. Präsident Nicos Anastasiades hat dieses Angebot abgelehnt und gesagt, er will nur Lösungen die von der EU kommen.

- Wladimir Putin hat eindringlich vor der Verabschiedung der geplanten Zypern-Enteignung gewarnt. Diese sei "unfair, unprofessionell und gefährlich", sagte ein Sprecher am Montag nach einem Sondertreffen zu dem Thema.

- Niemand will jetzt an der Enteigung schuld sein. Asmussen sagt, die EZB hat nicht auf die Enteigung der Kontoinhaber bestanden. Schäuble hat es auch von sich gewiesen und auf die zyprischen Vertreter gezeigt. Die Zyprioten sagen, sicher nicht, es war die Troika. Wer war es jetzt?

Live-Übertragung des TV aus Zypern: