Sonntag, 23. Juni 2019

Der Iran und der Klimawandel

Die Klimaerwärmung, verursacht durch das vom Menschen produzierte CO2, hat wieder zugeschlagen. Deshalb zeige ich euch folgende Bilder, auch weil der Iran gerade das aktuelle Thema ist.

Es handelt sich um Fotos vom 2. Schnee- und Eisfest von vergangener Woche im Skigebiet des Hausbergs von Teheran, der Tochal. Das Fest ging am 21. Juni zu Ende, am Tag der Sommersonnenwende.

Es liegt so viel Schnee vom Winter noch dort oben, obwohl der Sommer angefangen hat und Teheran ein sehr warmer Ort ist, denn die Stadt liegt im Vergleich auf dem selben Breitengrad wie die Insel Malta im Mittelmeer.









Ich kenne das Berggebiet und war schon dort. Im Winter kann man Skifahren und im Sommer Wanderungen unternehmen.

Man fährt von der Talstation in Teheran mit der Seilbahn direkt hoch. Siehe meinen Bericht "Meine Reise durch den Iran - Tag1".

Ich kann nur jedem empfehlen, den Iran als Tourist zu besuchen, denn es ist ein faszinierendes Land. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und es gibt sehr viel historisches zu sehen.

Wer Interesse hat kann die Webseite des Freundeskreis Schweiz-Iran anschauen. Der Verein organisiert Reisen durch den Iran, wie zum Beispiel im Herbst 2019 eine spezielle Bahnreise.

Neues Flughafenterminal in Teheran eröffnet

Und hier noch weitere Bilder über den fortschrittlichen Iran.

Ein neues Flugterminal am wichtigsten internationalen Flughafen des Iran in Teheran wurde eröffnet, das von lokalen Auftragnehmern entworfen und gebaut wurde, nachdem europäische Unternehmen 2017 aus dem Projekt ausgestiegen sind. Wegen Schiss in der Hose vor den Amis sind sie abgehauen.

Das Salam Terminal, 30 km südwestlich von Teheran gelegen, ist das zweite von drei Terminals am Imam Khomeini International Airport (IKIA) in Teheran, das am vergangenen Dienstag von Präsident Hassan Rouhani eröffnet wurde, um jährlich 5 Millionen Passagiere aufzunehmen.




Salam wird die jährliche Gesamtkapazität des Flughafens um 80 Prozent auf rund 12 Millionen Passagiere erhöhen, sagten Beamte der IKIA Airport City der Nachrichtenagentur Tasnim.

Die Iraner haben dann in nur zwei Jahren das Terminal selber gebaut und fertiggestellt, ohne die Europäer. Die Einweihung des zweiten Terminals ist ein Katalysator für die Nutzung heimischer Ressourcen zur Umsetzung von Megaprojekten ohne externe Unterstützung.

Beamte sagten, dass Salam das erste Flugterminal ist, das von iranischen Experten entworfen und gebaut wurde. Das beweist, Sanktionen stärken die heimische Wirtschaft und strafen nur den, der die Sanktionen verhängt.

Trump ist deshalb ein Idiot und Idioten sind auch die EU-Länder, die Washingtons Sanktionen schön brav folgen, zum eigenen Schaden.

Zum Beispiel hat der weltgrösste Einzelhandelsverband gerade das Trump-Regime aufgefordert, China keine zusätzlichen Zölle aufzuerlegen, da die amerikanischen Konsumenten dadurch weitere 18 Milliarden Dollar pro Jahr für verschiedene Produkte, von Schuhen bis hin zu Möbeln, zahlen müssten.

Und Präsident Putin hat vor zwei Tagen gesagt, die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland haben der Union in den letzten fünf Jahren mehr wirtschaftlichen Schaden zugefügt als seinem Land.

"Westliche Beschränkungen kosten Russland seit 2014 50 Milliarden Dollar an verpassten Chancen, während es der Europäischen Union 240 Milliarden Dollar kostet". Die Sanktionen haben die Vereinigten Staaten etwa 17 Milliarden Dollar gekostet, sagte Putin.

Sanktionen zu verhängen ist in der heutigen Welt wie wenn man sich in den eigenen Fuss schiesst. Man bestraft sich selber und nicht den anderen. Nur Idioten machen das. Was macht aber Trump? Am Montag will er noch schärfere Sanktionen gegen den Iran aussprechen!

Mit Klimawandel meinen ich den Wandel im wirtschaftlichen Klima im Iran und überhaupt in allen Ländern die sich am Projekt der neuen Seidenstrasse beteiligen. "Go East Young Man", dort liegt die Zukunft. Der Westen hat keine positive Zukunft und ist auf der Verliererstrasse.

2 Kommentare:

  1. "Klimawandel" ist nur einer der Mechanismen, um die Anzahl der Menschen zu reduzieren.

    Heißt es doch nicht auf Georgia Guidestones "Maintain humanity under 500,000,000 in perpetual balance with nature."? Hinzu kommt auch Club of Rome, der von Agnelli Foundation (also, Besitzer von Fiat) finanziert wurde. Komisch, dass jemand, der davon reich wurde, Geräte zu produzieren, die alle möglichen schädlichen Abgase abstoßen, einer Organisation Geld gibt, die genau das anprangert.

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  2. Die Iraner können froh sein, dass die Europäer beim Bau des Terminals den Schwanz eingezogen haben. Die Inbetriebnahme wäre sonst erst in ca. 20 Jahren.

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Wer zum ersten Mal hier kommentiert, sollte zuerst das lesen: Blog Spielregeln