Nachrichten

Goldinitiative benötigt noch euren Einsatz

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 10. März 2013 , unter , | Kommentare (8)



An alle Schweizer Bürger: Die "Goldinitiative" droht im letzten Moment zu scheitern. Es sind rund 98'000 Unterschriften beisammen. Es wäre sehr schade wenn die Initiative so kurz vor Schluss nicht zu Stande kommen würde. Es fehlen nur noch 2'000 Unterschriften bis zum Ende der Sammelfrist am 20. März.

Bitte unterschreibt selber wenn noch nicht getan und animiert eure Verwandte, Freunde und Bekannte es zu tun.

So wird's gemacht:

1. Geht auf diesen Link und druckt die PDF aus
2. Füllt das Formular aus (siehe Muster hier)
3. Schickt das Formular an "Rettet unser Schweizer Gold, Postfach 23, 8416 Flaach" (bitte per A-Post)

Um die Beglaubigung müsst ihr euch nicht kümmern, wenn die Unterschrift bis am kommenden Donnerstag (14. März 2013) per Post weggeschickt wird.

Jede Unterschrift zählt!

Es geht um unser Volksvermögen und um die Deckung unserer Währung:

1. Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind unverkäuflich.

2. Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind in der Schweiz zu lagern.

3. Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Aktiven zu einem wesentlichen Teil in Gold zu halten. Der Goldanteil darf zwanzig Prozent nicht unterschreiten.


----------------------------------------

Mein Interview mit Nationalrat Luzi Stamm:

Bitcoin auf Rekordhoch

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (38)



Wenn man mit Technologie-Insidern in letzter Zeit spricht, dann ist das beliebteste Thema bei jeder Unterhaltung das elektronische Geld Bitcoin. Tatsächlich hat die alternative Währung seit Jahresbeginn ein phänomenalen Wertzuwachs erfahren, ist von 13 Dollar auf aktuell 47 Dollar in den letzten drei Monate gestiegen. Was am meisten an Bitcoins fasziniert ist der "Werterhalt" der ausserhalb der Kontrolle der Zentralbanken abläuft, die alle in einem Wettlauf sich befinden, wer noch mehr und schneller seine Währung abwerten kann. Dann kommt dazu, die Transaktionen laufen unsichtbar für die neugierigen Augen der Behörden ab, man kann Waren und Dienstleistungen kaufen und verkaufen, ohne Spuren zu hinterlassen.

Der Kurs von Bitcoin gegenüber dem US-Dollar in den letzten 12 Monaten

Die Finanzelite meint, mit Quantitative Easing können sie die Wirtschafts- und Schuldenkrise beheben, also mit mehr Alkohol den Alkoholiker von der Sucht kurieren. Völliger Irrsinn. Dazu kommt noch, jede Fiatwährung ist so oder so langfristig zum Tode verurteilt. Man nehme nur den US-Dollar. Seit der Gründung der Fed vor 100 Jahren ist der Wert der US-Währung von 1 auf 0,04 gefallen, also um sagenhafte 96 Prozent!!!

Deshalb ist es sicher wünschenswert eine "Währung" zu finden, die einerseits den Wert erhält und gleichzeitig über die Länder und Kontinente hinweg als Zahlungsmittel verwendet werden kann. Bitcoin könnte zu so einer Währung werden oder ist es schon. Man kann schon länger Waren und Dienste damit übers Internet anonym kaufen.

Klar gibt es Skeptiker die meinen, Bitcoin ist wieder nur ein ausgeklügeltes Schneeballsystem und der Wert wird irgendwann ins Bodenlose fallen. Aber eine völlige Sicherheit und Garantie gibt es bei keiner Währung. Ausserdem basiert das System auf einem funktionierendem Internet und auf Computer. Im schlimmsten Fall, wenn überhaupt nichts mehr an Technologie funktioniert, sind Bitcoins nutzlos, da sie in der reellen Welt nicht existieren. Gold und Silber bleiben im Notfall die einzige echte Alternative und behalten immer ihren Wert.


In der Zwischenzeit, bis der grosse GAU kommt, ist es überlegenswert sich mit Bitcoin zu beschäftigen. Viele tun es und es wird immer interessanter. Mittlerweile hat die Wirtschaft und haben auch Anleger die virtuelle Währung entdeckt. Es werden Geräte produziert mit denen man wie bei einem Kreditkartenleser in Restaurants und Geschäften mit Bitcoins zahlen kann. Es sollen auch Automaten auf den Markt kommen, die Bargeld gegen Bitcoins herausgeben.

Auch Investoren, die nicht mehr wissen wo sie ihr Geld anlegen sollen, sehen in Bitcoins eine Alternative die einen Wertzuwachs in Aussicht stellt. Dieses gesteigerte Interesse auf allen Seiten erklärt möglicherweise warum in den letzten Monaten der Kurs der Bitcoins so rasant gestiegen ist. Mittlerweile werden per März 2013 insgesamt Bitcoins im Wert von 400 Millionen Dollar gehalten oder gehandelt.

Es sieht so aus wie wenn Bitcoin kein "Ding" von Freaks und Insidern mehr ist, das man belächeln und ignorieren kann, sondern eine ernsthafte Konkurrenz für das Establishment wird. Alleine die Idee, eine Währung zu benutzen und damit zu unterstützen, die ausserhalb des üblichen versklavenden Geld- und Bankensystems funktioniert, sollte man genauer betrachten.

Die Elite versucht die freie Meinungsäusserung durch ihr Zahlungs- system einzuschränken. So sind Paypal, Visa und Mastercard in 60 Länder der Welt nicht zugänglich. Sagen tun sie weil dort viel damit betrogen wird, aber tatsächlich ist es oft aus politischen Gründen, wie im Falle des Iran. Dazu kommt noch, dass unliebsame Webseiten auch aus dem Zahlungssystem ausgeschlossen sind, wie Wikileaks. Man will ihnen die finanziellen Mittel entziehen und so mundtot machen.

Das Ziel von Bitcoin und jedem verschlüsselten Peer to Peer Geldsystem, das niemand kontrollieren und beherrschen kann, ist es diese Blockade aufzuheben und jedem freien Zugang zu einer Zahlungsmöglichkeit zu geben. Es geht um die Befreiung vom Finanzmonopol der globalen Elite!

Der Spruch, mit der Kontrolle über die Geldschöpfung und über den Zahlungsverkehr kontrolliert man die Welt, gilt nicht mehr. Genau wie wir mit den auf Internet basierenden alternativen Medien an ihrem Meinungsmonopol vorbeikommen, kommen wir auch an ihrem Finanzsystem vorbei. Die Bankster haben verloren, ist nur eine Frage der Zeit!

--------------------------------


Hat Medienmogul Murdoch Nigel Farage eingefangen?

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 9. März 2013 , unter , | Kommentare (39)



Es läuft immer das gleiche Spiel was den Erhalt des Status Quo betrifft. Kaum sieht es aus wie wenn eine neue Partei erfolgreich bei den Wahlen ist und damit das Gleichgewicht stört, "kümmert" sich die Elite um den Emporkömmling und umgarnt die Parteiführung mit dem Ziel der Kontrolle oder sogar der Zerstörung. So geschehen mit den Piraten in Deutschland, wo nach den ersten Wahlerfolgen Henry Kissinger den Parteivorsitzenden traf. Siehe "Piraten-Chef trifft Henry Kissinger". Wo sind die Piraten heute? Vergiftet, völlig zerstritten und in der Versenkung verschwunden. Das gleiche läuft jetzt in England ab. Die Ukip oder UK Independence Party hat bei den Zwischenwahlen in Eastleigh sogar die Tories und Labor geschlagen. Sie wird immer beliebter in der Bevölkerung mit ihrem Programm gegen die EU und für die Souveränität der britischen Insel. Was ist jetzt passiert? Der Parteiführer der Ukip Nigel Farage hatte ein geheimes Abendessen mit dem Medienmogul Rupert Murdoch bei ihm zu Hause. Hat die Macht ihn eingefangen?

Murdoch hat sich Farage für ein Geheimtreffen gegriffen  

Ja ich kann es nicht fassen, Nigel Farage hat die Einladung angenommen und sich mit dem Betreiber der grössten Lügenmaschine der Welt zusammengesetzt und mit ihm gemeinsam gegessen. Nicht irgendwo auf neutralem Boden in einem Restaurant, nein, im Haus des Chefs des grössten Medienkonzerns News Corp in London am vergangenen Dienstag, fünf Tage nach dem die Ukip die Toris auf den dritten Platz verdrängte und fast vor den Liberalen gewonnen hätte. Er ist in die Höhle der doppelzüngigen Schlange gegangen oder ins Netz der giftigen Spinne. Mir wird übel!

Es bestätigt, jedem potenziellen politischen Führer wird der Pakt mit dem Teufel angeboten.

Zur Erinnerung, Rupert Murdoch war der grösste Unterstützer der Kriegsverbrecher und Massenmörder George W. Bush und Tony Blair und hat mit seinen Zeitungen, TV-Sendern und Fox Hollywood Filmstudio den Krieg gegen den Irak in den anglo-amerikanischen Ländern verkauft. Er hat die Leser und Zuschauer so mit Lügenpropaganda abgefüllt, sie glaubten tatsächlich Saddam Hussein wäre hinter 9/11 gestanden, hätte Verbindungen zu Al-Kaida und er hätte Massenvernichtungswaffen die Israel bedrohen, deshalb wäre ein Angriffskrieg gegen den Irak gerechtfertigt, um diesen "Bösewicht" zu eliminieren.

Wie alle Kriege wurde auch der Irakkrieg mit Lügen begründet. An den Händen von Murdoch klebt deshalb genau so das Blut von 1,4 Millionen toten Männer, Frauen und Kinder, wie an denen welche die Befehle für den Krieg erteilt haben. Und so einem Teufel gibt Nigel Farage die Hand und isst mit ihm zu Abend? Pfui kann ich da nur sagen!

Klar ist die Einladung von Murdoch an Nigel Farage ein Zeichen, die Elite ist auf die Wahlerfolge der Ukip aufmerksam geworden. Der wachsende Einfluss der Anti-EU-Partei auf die britische Politik darf in ihren Augen nicht unkontrolliert erfolgen. Deshalb dieses von Murdoch als "Meinungsaustausch" deklariertes Treffen in privater Atmosphäre. Interessant ist, Farage hat nicht von sich aus gesagt es gab ein Meeting, er hat nur auf Anfrage es nicht bestritten. Er äusserte sich auch nicht zum Inhalt. Warum? Was gibt es da zu verheimlichen? Hat Farage ein schlechtes Gewissen?

Während der Amtszeit als Premierminister trafen sich Blair und Murdoch oft und telefonierten regelmässig. Murdochs grösste Boulevardzeitung "The Sun" fing Tony Blair und die Labour Party vor 1997 an zu unterstützen und beide wurden dadurch an die Macht gefegt. Wer die Medien hinter sich hat gewinnt Wahlen. Blair ist sogar Patenonkel einer der Kinder von Murdoch. Im Mai 2012 hat Blair vor dem Leveson Untersuchungsausschuss zugegeben, er wäre unter "politischem Druck" von Rupert Murdoch gestanden. Er sagte, "man ist in einer Position wo man mit sehr mächtigen Leuten zu tun hat," und er meinte, "die darf man nicht gegen sich haben."

Was Farage betrifft, man kann sich ja mit dem Feind treffen und reden, aber das hat in entsprechender Umgebung auf halber Strecke zu geschehen. Ausserdem hat man anschliessend offen zu kommunizieren was besprochen wurde, um jeden Verdacht auszuräumen. Diese Reaktion nur auf Anfrage, ob er sich mit Murdoch getroffen hätte, die Heimlichtuerei, der Ort der Begegnung usw. nähren nur die Spekulation, ob Farage in die Falle getappt ist. Hat man ihm die Unterstützung des einflussreichsten Medienhauses Englands versprochen, wenn er schön brav folgt? Genau wie Murdoch es mit Tony Blair vereinbart hatte?

Farage hat nämlich klar und deutlich sein ambitioniertes Ziel dargelegt. Er will die Ukip nächstes Jahr in die Wahlen führen und ein "Erdbeben" in der britischen Politik auslösen. "Klar, wir müssen als Partei mehr Mitglieder haben, wir müssen auch in den schwächeren Teilen des Landes präsent sein und über die kritische Masse kommen." Will er das mit Hilfe von Murdochs Medien erreichen?

Einen Pakt will Farage so oder so abschliessen, nämlich mit dem Gegner. Beim geheimen Abendessen soll der Anführer der Ukip Murdoch erzählt haben, er würde ein Wahlabkommen mit den Konservativen eingehen, wenn David Cameron als Premierminister zurücktritt. Er würde mit den Tories zusammenarbeiten, um Labour 2015 zu besiegen, aber nur wenn Cameron nicht mehr Parteiführer ist. Sehr fragwürdige Forderungen und opportunistische Winkelzüge. Politik ist halt ein dreckiges Geschäft!

---------------------------

Am 14. März 2010 führte ich ein Interview mit Nigel Farage.

Einem Alien erklären was eine Regierung ist

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 8. März 2013 , unter | Kommentare (16)



Ein Ausserirdischer kommt auf die Erde und will wissen wie unsere Gesell- schaft funktioniert. Er versteht nicht was eine Regierung ist, was Politiker sind, wieso man Steuern zahlt und warum Regierungen Kriege führen und Menschen töten.

Der Mensch, der die Fragen des Ausserirdischen beantwortet, hat Mühe alles zu erklären, bzw. er erkennt wie widersprüchlich die Antworten sind. In diesem Dialog kommt heraus, wie pervers unser System ist.

Der Ausserirdische rekapituliert was er als Antwort auf seine Fragen bekommen hat, was eine Regierung ist:

Ihr glaubt, für euer Überleben ist es notwendig ein System zu haben, in dem sich einige von euch für einen kurzen Zeitraum ‚Regierung’ nennen dürfen, um dann alle anderen wie Sklaven herumzukommandieren, und wenn sie wollen, Massenmorde begehen und dazu Gewaltandrohungen und gestohlenes Geld benutzen.

Politiker dürfen töten, versklaven und stehlen, weil es andere tun würden, wenn es die Politiker nicht selbst täten. Und ihr versucht, gute, ehrliche Menschen zu Politikern zu wählen, aber jedes Mal stellt sich heraus, dass die Leute, die ihr wählt, Lügner und korrupte, bösartige Verbrecher sind.

Das ist euer System?“

Der Mensch antwortet: "Ja, das ist so ziemlich eine Regierung."



Verwandter Artikel:
Freiheit ist Sklaverei und Sklaverei ist Freiheit

Israelische Spionageanlage vor Tartus entdeckt

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 7. März 2013 , unter , | Kommentare (9)



Laut syrischem Militär sind drei israelische Spionageanlagen auf einer Insel vor der Küste von Tartus entdeckt worden. Es handelt sich um Beobachtungs- und Abhörelektronik, um die russischen Kriegsschiffe zu beobachten und registrieren, welche die Marinebasis von Tartus anlaufen oder verlassen.





Elektronik der Spionageanlage
Antennen und Aufnahmegerät

Es wurden Kameras, Sender, Antennen und die entsprechenden Batterien für den Betrieb gefunden, die unter Felsenattrappen versteckt waren. Fischer fanden die Geräte auf der kleinen unbewohnten Insel Al-Naml (Ameise) die südlich der bewohnten Insel Arwad liegt.

Al-Naml mit der syrischen Küste im Hintergrund

Die Kameras sollen in Echtzeit Bilder über den Schiffsverkehr nach Israel über Satellit übertragen haben.

Die als Felsen getarnte schwenkbare Kamera
Bereits 2010 wurden im Libanon ebenfalls getarnte israelische Spionagegeräte gefunden.
Die Insel Arwad mit Blick auf den Hafen von Tartus

Die Geräte zusammen mit den Felsenattrappen wurden im syrischen Fernsehen als Beweis gezeigt:

In Memoriam Hugo Chávez

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 6. März 2013 , unter | Kommentare (21)



Folgendes Interview habe ich am 17. Juli 2007 anlässlich des Starts von Press TV übersetzt und veröffentlicht. Es soll an Hugo Chávez erinnern, wie er gedacht hat und was seine Einstellung war.

In der Vergangenheit hatte Venezuela gar keine Kontrolle über seine eigene Aussenpolitik, diese wurde von Washington diktiert. Wir waren eine Kolonie der USA.

In einem Interview mit dem Iranischen Press TV in Teheran, hat der Venezolanische Präsident Hugo Chavez über die Aussenpolitik seines Landes und über den Iran gesprochen. Hier der Text des Interviews:

Reporter: In seinem Kommentar auf der Internet-Seite Globovision, hat der ehemalige Botschafter Venezuelas für Süd Korea, Julio Cesar Pineda sie für die Entwicklung von Beziehungen mit Russland, Weissrussland und dem Iran kritisiert. Er forderte sie auf Beziehungen mit den USA und der EU zu entwickeln. Was meinen sie dazu?

Chávez: Sie beziehen sich auf unser Vorgehen mit dem Imperialismus. Enge Beziehungen mit dem Westen war Teil der Aussenpolitik vor der Revolution. In der Vergangenheit hatte Venezuela gar keine Kontrolle über seine eigene Aussenpolitik, diese wurde von Washington diktiert. Wir waren eine Kolonie der USA. Heute sind wir unabhängig und haben eine eigenständige Politik entwickelt, völlig souverän. Wir halten die Beziehungen zu Russland, Weissrussland und dem Iran für fundamental und wichtig.

Reporter: Was für eine Wirkung meinen sie werden die Beziehungen Venezuelas zum Iran auf die unabhängigen Staaten haben?

Chávez: Sie wird ein Vorbild für andere Länder sein. In diesem Jahr haben wir 164 Kooperationsabkommen über Energie, Industrie, Politik, Kultur, Wissenschaft, Ausbildung, Gesundheit unterschrieben. Alle diese Abkommen zielen auf Solidarität, Spiritualität und Kooperation. In dieser Weise werden die Resultate die wir aus diesen Beziehungen erhalten einen starken Einfluss auf andere Länder haben, zum Beispiel in Latein Amerika, Nahen Osten, Asien und Afrika. Iranische Technologie und Industrie wird jetzt in Venezuela eingesetzt, Venezolanische Techniker werden im Iran ausgebildet und Iranische Experten werden in Venezuela geschult. Wir waren arme Leute, meistens Analphabeten. Jetzt haben wir Fortschritt. Die Verbindungen mit dem Iran sind ganz anders wie die Beziehungen die wir mit kapitalistischen Ländern hatten. Unsere revolutionäre Wirtschaft dient den Menschen. Jetzt sprechen Iran und Bolivien über dieselbe Beziehung. Das gleiche passiert im Falle von Nicaragua. Die Beziehungen haben einen starken moralischen, politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf andere Länder. Die Beziehungen zwischen dem Iran und Venezuela haben einen Einfluss auf die ganze Welt. Deswegen sind die Imperialisten so besorgt darüber.

Reporter: Ich habe gehört die Sendelizenz für den privaten TV Kanal RCTV, welcher der Venezolanischen Opposition gehört, wurde durch ihre Regierung nicht erneuert. Meinen sie nicht, dies wäre eine Verletzung der freien Meinungsäusserung in ihrem Land?

Chávez: Die Privatwirtschaft ist ein Teil des westlichen Kapitalismus. Durch diesen Kanal haben sie Gift gesendet, welches durch die Augen der Zuschauer in die Seele der Menschen gedrungen ist und einen sehr schlechten Einfluss auf die Individuen und der ganzen Bevölkerung verursacht hat. Die Vereinsamung, der Verlust menschlicher Werte, der Individualismus, Egoismus, alles ist gegen die menschliche Natur. Die Kapitalisten haben diesen TV Sender betrieben um die Natur der Massen zu pervertieren. Im Westen kann man beobachten wie sie den Nahen Osten, Araber und Muslime als brutale Menschen darstellen. Die Menschen im Westen glauben alles was man ihnen erzählt. Sie meinen die USA und Europa ist das Kriterium für Modernisierung und Zivilisation, die Medien dort stellen den Iran und den Nahen Osten als die schlimmsten Terroristen dar.

Wir wissen aber, dass die alten Zivilisationen aus dieser Region stammen, als es noch gar keine USA gab.

Wenn jemand eine tiefe Spiritualität erfahren will, dann soll man nach Persien gehen, aber einige TV Sender versuchen ein barbarisches Bild zu malen über die Menschen in dieser Region.

Die wirklich barbarische Region ist das Land von Bush. Der barbarische Imperialismus sitzt in den USA und hört nie auf den Iran einzuschüchtern. Heute zerstört die USA den Irak und spaltet Palästina auf, als Teil seines imperialistischen Komplotts. Der Krieg zwischen Irak und Iran war ja auch in Washington geplant und inszeniert.

Die Operationen gegen Palästina werden auch durch Washington gesteuert und die Gräueltaten gegen die Palästinensische Bevölkerung haben ihre Wurzeln in der Politik Washingtons.

Die USA bedrohen auch Kuba und Venezuela und demnach ist es offensichtlich, dass die USA der wirkliche Barbar ist.

Der Nord Amerikanische Imperialismus hat eine Mediendiktatur entwickelt, aber Dank des neu gestarteten Sozial TV hat Venezuela überlebt.

Letzten Abend habe ich ein Fussballspiel geguckt zwischen Mannschaften von Venezuela und Peru auf Sozial TV, aber das Wetter war schlecht und das Signal war nicht gut. Am Schluss habe ich das Spiel auf dem Iranischen TV Kanal geschaut, welches es übertragen hat.

Reporter: Vor einigen Tagen haben sie über eine globale Revolution gesprochen. Können sie mehr darüber sagen.

Chávez: Ich habe immer gesagt, wir sind in einer Übergangszeit. Vor zwei Tagen diskutierte ich über diese Tatsache mit einer Gruppe von Abgeordneten. Eine neue internationale Ordnung wird geformt und die Islamische Revolution und die Venezolanische Revolution spielen eine Schlüsselrolle in diesem Prozess.

Der Iran hat eine sehr wichtige strategisch geopolitische Situation und Venezuela wird als das wichtigste Land in Latein Amerika betrachtet. Wir können sagen, dass die zwei Revolutionen zu einem dynamischen Übergang beitragen.

Ich glaube neue Teilnehmer werden zu der Bewegung einer globalen Revolution dazu kommen, welche aus den Nationen in Arabien, Latein Amerika, Karibik, Europa und sogar Nord Amerika sich erwartungsgemäss entwickeln werden.

Ich glaube diese Bewegung wird die Welt von der Bedrohung die aus dem Nord Amerikanischen Imperialismus kommt retten.

Reporter: Und Herr Präsident, warum haben sie entschieden in Russland zu sprechen, wenn sie wissen Russland hat seine eigenen Beziehungen mit den USA, speziell im Hinblick darauf, dass beide Länder Mitglieder des G8 sind?

Chávez: Ich habe Russland nicht gewählt. Die Aussenpolitik Venezuelas entwickelt sich in alle Richtungen und wir respektieren die internationale Politik aller Länder.

Gestern hat der Russische Präsident Vladimir Putin gesagt, Russland hat Beziehungen mit den USA, aber die USA muss die freundschaftlichen Beziehungen Russland zu Venezuela respektieren.

Russland wird als Weltmacht angesehen. Aber nicht nur Präsident Putin, sondern auch andere Russische Offizielle wie der Bürgermeister von Moskau Yuri Luzhkov sprechen sich lautstark gegen den US Imperialismus aus. Wir hatten auch ein Treffen mit Herrn Primakov, jetzt Vorsitzender der Handels- und Industriekammer. Ich hörte seine Ansprache gegen den Imperialismus. Das ist sehr positiv.

Reporter: Warum versuchen die USA und Europa den Iran davon abzuhalten die friedliche Nutzung eines Atomprogramms zu entwickeln und ist Venezuela an einer nuklearen Kooperation mit dem Iran interessiert?

Chávez: Das ist ein Vorwand den der Nord Amerikanische Imperialismus benutzt um den Iran unter Druck zu setzen. Wir beide haben das Recht Atomenergie zu entwickeln, da die Ölressourcen bald verbraucht sein werden. Venezuela könnte in der Zukunft damit arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt ist es zu früh für uns. Ich bin geehrt, dass dieses Interview gleichsam mit dem Start von Press TV stattfindet.

Reporter: Vielen Dank eure Exzellenz

----------------------------------------------

Aktienmärkte auf Rekordhoch - na und?

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (14)



Die Krisenstimmung scheint an den Aktienmärkten verflogen zu sein. Der Dow Jones erreichte am Dienstag ein Allzeithoch und andere Indizes sind kurz davor. Die Märkte sind wieder dort wo sie vor 5 1/2 Jahren waren wird frohlockt. Ist damit die Finanz- und Schuldenkrise vorbei? Sicher nicht. Seit wann spiegeln die Aktienmärkte die reale Wirtschaft? Das ist nur ein Kursfeuerwerk ermöglicht durch die Gelddruckerei der Fed, EZB und den andern Zentralbanken. Die Spekulationsblase wird bald wieder platzen.


Realistisch gesehen ist der Anstieg des Dow Jones auf 14'253 Punkten und damit Überholung des vorherigen Hochs von 14'164 Punkten damals am 9. Oktober 2007 nicht vergleichbar. Die Inflation in dieser Zeit wird gar nicht berücksichtigt. Ein wirklicher Indikator wie echt der Höhenflug ist zeigt das Gold zu Dow Verhältnis, also wie viel Gold benötigt man um den Dow Jones Index zu kaufen.

Am 9. Oktober 2007 kostete eine Unze Gold 744 Dollar. Man benötigte somit 19 Unzen um den Dow Jones Index zu kaufen. Heute liegt der Goldpreis bei 1575 Dollar. Das heisst, nur noch 9 Unzen Gold sind notwenig. Der Dow Jones ist somit nicht wo er vor 5 1/2 Jahren war, sondern ist nur um die Hälfte gestiegen. Er müsste doppelt so hoch sein bei über 28'000 Punkte um den Verlust durch die Geldentwertung aufzuholen.

Ein anderer Massstab ist Benzin. Der Dow kauft heute ca. 3'812 Gallonen an Bleifrei in den USA. Das ist genau so viel wie vor 15 Monaten als der Dow nur bei 12'633 Punkten lag. Vergleicht man aber mit 1999 konnte der Dow damals 10'718 Gallonen kaufen. Er müsste demnach heute drei Mal so hoch sein um inflationsbereinigt die gleiche Kaufkraft zu haben.

Die Investoren in Aktien können nicht rechnen und sind euphorisch über etwas, was gar nicht existiert. Die sollten ihren Enthusiasmus deutlich zügeln, denn es gibt nichts zu feiern. Im Gegenteil, es ist ein Armutszeugnis, dass die Märkte in 5 1/2 Jahren nur halb dort sind wo sie sein müssten. Dazu noch, kein Problem welches zur Krise führte ist gelöst. Die Verschuldung allgemein ist viel höher als damals 2007.

Die Aktienkurse reflektieren sowieso nicht die ganze Wirtschaft. Nur der ahnungslose Durchschnittsbürger meint, die Aktienindexe stellen den gesamten Markt dar. Der Dow Jones zum Beispiel besteht nur aus 30 ausgesuchten Aktiengesellschaften. Das ist ein lächerlich kleiner Ausschnitt der hunderttausenden von Firmen welche die Wirtschaft Amerikas ausmachen.

Ausserdem wird sowieso beschissen wer in den Index reinkommt. Die Firmen denen es schlecht geht fliegen raus und werden durch bessere ersetzt. Blieben die Namen der Firmen konstant, wäre der Index viel tiefer. So wurde zum Beispiel das ehemalige Börsenschwergewicht General Motors aus dem Dow rausgeworfen, da der Konzern pleite war und mit Steuergeldern gerettet werden musste. Auch Citigroup und Kraft sind nicht mehr drin.

Deshalb, der Dow Jones Index zeigt in keiner Weise den wirklichen Zustand der US-Wirtschaft. Da kann man genau so gut den Wasserstand des Hutson River nehmen. Das gleiche trifft auf die Börsen in London oder Frankfurt zu. Das sind Fantasiekurse, wie die Wettquoten bei den Buchmachern der Sportereignisse und genau wie dort wird betrogen, bestochen und gefälscht was es nur geht.

Die Kurse der Aktienindexe von heute haben mit den Kursen vor 5 1/2 Jahren nicht zu tun. Es ist ein Vergleich wie Äpfel mit Birnen. Deshalb ist die Behauptung eine Lüge, die Krise ist vorbei, die Verluste durch die Krise sind wieder aufgeholt worden. Jetzt kann die Party steigen, denn wir sind wieder dort wo wir vorher waren und es geht aufwärts.

Aber lassen wir die Masochisten in ihr schmerzhaftes Unglück stürzen und sich die Finger verbrennen, in dem sie jetzt auch noch zum Höchstpreis Aktien kaufen. Lange hält der Höchststand sowieso nicht an. Was oben ist fällt unweigerlich runter. Die Blase ist am grössten bevor sie platzt ... ha ha!

Schweizer Armee in Mali im Einsatz?

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (6)



Schon länger ist bekannt, die Schweizer Eliteeinheit AAD 10 ist im Ausland im Einsatz, eine Tatsache die den schweizer Bürgern verschwiegen wird. Jetzt hat Nationalrat Lukas Reimann Informationen aus "sicherer Quelle" bekommen, Mitglieder des Armee-Aufklärungs- detachement 10 (AAD 10) sollen in Mali einen fast zweimonatigen Einsatz geleistet haben, der von Januar bis letzte Woche gedauert hat. Deshalb hat Reimann eine dringliche parlamentarische Anfrage eingereicht, die Aufklärung über den Einsatz geben soll.



Der Nationalrat möchte wissen, wie viele Angehörige der Armee in Mali stationiert waren und was ihre genaue Mission im Kriegsgebiet gewesen sei: "Sie können sicher sein, dass ich keine solche Anfrage starten würde, wenn ich nicht mit jemandem gesprochen hätte, der bei diesem Einsatz dabei war", sagt Reimann gegenüber den Medien. Als erste Reaktion streitet das Verteidigungsministerium (VBS) dies vehement ab. Reiman sagt dazu, "Mein Informant hat mir sogar Bilder von diesem Einsatz gezeigt."



Bei der Eliteeinheit AAD 10 handelt es sich um eine Geheimarmee, die direkt dem Bunderat unterstellt ist und nicht der Armeeführung. Sie wird für verdeckte Sondereinsätze im Ausland benutzt, von denen niemand was wissen soll. Es besteht eine enge Verflechtung mit ausländischen Sondereinheiten. Auch die Ausbildung wird von amerikanischen Spezialisten für Nahkämpfe und verdeckte Operationen durchgeführt. Die Einheit ist mit besonders modernen Waffen und Geräten ausgestattet.

Laut eigenen Angaben ist die Aufgabe der Eliteeinheit "die Wahrung der Schweizer Interessen im Ausland". Möglicherweise will der Bundesrat auch in den Kriegen der NATO mitspielen.

Update 6.03.13 - Laut neusten Informationen wurde der Einsatz als Schulung deklariert, um die Bewilligungspflicht durch das Parlament zu umgehen. Auftrag der Elite-Soldaten: Schutz von Schweizer Diplomaten, die als Vermittler in Mali im Einsatz waren.

Diese Taktik zur Verschleierung kennen wir auch von anderen Ereignissen. Während 9/11 und auch 7/7 liefen "Schulungsmanöver" genau zum gleichen Zeitpunkt ab. So kann man was wirklich vorgeht tarnen und den Unterschied zwischen Übung und Realität nicht unterscheiden.

Komet PanSTARRS jetzt mit dem Auge sichtbar

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (4)



Die folgende Aufnahme wurde vom Astrofotografen Luis Argerich in Buenos Aires gemacht. Es zeigt den Komet PanSTARRS am 2. März 2013 zwischen 20:15 und 21:00 Uhr über Argentinien. Luis schreibt dazu: "Während der Schweif noch kurz ist war er leicht mit dem nackten Auge zu sehen und sehr hell."


Später im Monat wird der Komet auch auf der nördlichen Hemisphäre sichtbar. Das ist der erste von zwei Kometen die dieses Jahr zu sehen sein werden.

Im Altertum und dem Mittelalter wurden Kometen häufig als Schicksalsboten oder Zeichen der Götter angesehen. Vielleicht ist der Rücktritt von Papst Benedikt XVI und aktuell der Tod von Präsident Hugo Chávez so ein Zeichen von grossen Veränderungen.

2013 wird das Jahr der grossen Kometen

Bradley Manning informierte die Medien vor Wikileaks

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 5. März 2013 , unter , , | Kommentare (13)



Am vergangenen Donnerstag hat der Soldat der US-Army Bradley Manning eine 35-seitige Aussage vor dem Militärgericht vorgelesen. Wie bekannt wurde er im Mai 2010 unter dem Verdacht verhaftet, Videos und Dokumente kopiert und als Whistleblower der Website Wikileaks zugespielt zu haben. Das aussergewöhnliche an seiner Aussage ist, bevor er zu Wikileaks ging hat Manning Kontakt mit den bekanntesten Medien aufgenommen, Washington Post und New York Times, und ihnen die brisanten Informationen angeboten. Beide Zeitungen reagierten nicht und zeigten kein Interesse. Das heisst, Manning war gezwungen zu Wikileaks zu gehen, weil die US-Medien nichts davon wissen wollten. Diese wichtige Tatsache haben weder sie selber später bei der Berichterstattung über die Veröffentlichung von Wikileaks, noch haben andere Medien darüber berichtet. Das zeigt eindeutig, der Begriff "embedded Journalists" bedeutet, sie sind "im Bett" mit den Militärs und Regierungen und stecken unter einer Decke.



In seiner Stellungnahme sagte Manning, er hat das Material durchsickern lassen, weil er der festen Überzeugung war, sie sind "die wichtigsten Dokumente unserer Zeit, welche den Kriegsnebel lüften und die wahre Natur der asymmetrischen Kriegsführung des 21. Jahrhunderts aufzeigen." Er erklärte, er fühlte die moralische Pflicht, die amerikanische Öffentlichkeit über die Kriegsverbrechen zu informieren, die in ihrem Namen verübt wurden.

Die wichtigsten zwei Zeitungen des Landes fühlten offensichtlich nicht diese Informationspflicht, sondern sahen die Staatsraison und das Verschweigen der Verbrechen als wichtiger an. Wie in der Vergangenheit oft mit solchen zugespielten Informationen umgegangen, reagierte die Presse nicht im Interesse der amerikanischen Öffentlichkeit, sondern als Handlanger des kriminellen Staates, in dem sie die Information zensieren, aussortieren und manipulieren, um damit die öffentliche Meinung im Interesse der Mächtigen zu steuern.

Das heisst, die heutigen Medien sind reine Propagandaorgane und unterscheiden sich in keiner Weise von den Medien im Faschismus oder im Kommunismus. Sie erzählen genauso wie die Parteiorgane "Völkischer Beobachter" oder die "Prawda" oder "Neues Deutschland" nur das was der Staat und die Elite uns wissen lassen will.

Die New York Times gilt als die einflussreichste überregionale und linksliberale Tageszeitung der Welt, als "Newspaper of record", als Zeitung mit gründlicher und umfassender Berichterstattung. Dabei hat dieses Blatt "uns" den Krieg gegen den Irak 2002 verkauft, voll im Wissen, die Behauptungen der Bush-Regierung über Massenvernicht- ungswaffen von Saddam Hussein waren erstunken und erlogen. Über 2 Millionen Menschen sind deswegen getötet worden und der Irak ist eine verseuchte Trümmerwüste.

Im Mai 2004 haben Redakteure in einem Augenblick der Selbstkritik sogar zugegeben, das Blatt verlies sich zu sehr auf Berichte der irakischen Opposition und der US-Regierung die einen Angriffskrieg wollten, ohne deren Behauptungen zu überprüfen, die sich nachträglich als falsch erwiesen haben. Die Redakteure sagten, während die Originalberichte an prominenter Stelle gezeigt wurden, sind die Artikel die diese später diskreditierten auf den hinteren Seiten versteckt worden.

Was die wenigsten Leser der Zeitung wissen, nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die New York Times zu den amerikanischen Medien, welche am engsten mit der CIA kooperierten. Der New York Times-Herausgeber Arthur Hays Sulzberger erliess eine allgemeine Regel, der CIA zu assistieren, wann immer es möglich ist. So hat die New York Times beispielsweise mehrere CIA-Operationen gedeckt und darüber falsch informiert.

Bekannte Medien wie "Der Schmiergel" in Deutschland haben ebenfalls den direkten Draht zu den Geheimdiensten und werden zur Meinungs- manipulation von denen genutzt. Der Verleger Hubert Burda hat sich sogar mal darüber aufgeregt, warum die "Bildzeitung für die Intellek- tuellen" zuerst vom BND informiert wird. Obwohl, seine Blätter sind ja auch einseitige Desinformation, Gehirnwäsche und Volksverblödung. Die Springer-Presse ist noch schlimmer und kann man gleich als Informationsmüll entsorgen.

Statt Bradley Manning als Held zu feiern und für seinen Mut, die Informationsfreiheit aufrechtzuerhalten, zu verteidigen, ignorieren die Medien sein Martyrium oder stellen ihn sogar als Landesverräter hin. Der Berichtererstatter der UN für Folter, Juan Mendez, hat seine Inhaftierung als grausam, unmenschlich und als Folter beschrieben. Er sitzt in Einzelhaft schon seit über 1000 Tagen, wird regelmässig nackt ausgezogen, ist gezwungen bei grellem Licht zu schlafen, hat keine Privatsphäre und wird wie ein Tier im Käfig gehalten.

Diese Tortur als Exempel für alle anderen die meinen ein Gewissen zu haben und auch die kriminellen Machenschaften des US-Regimes aufzeigen zu müssen. Ganz schlimm ist das Wissen, er könnte zum Tode verurteilt werden, wegen "Hilfe für den Feind".

Diese Anschuldigung ist völlig absurd und paradox, denn wenn jemand den "Feind" geholfen hat, dann war es die US-Regierung, das Pentagon und die CIA selber. Wer hat denn Osama Bin Laden und die Mujahedin für Afghanistan rekrutiert, finanziert, ausgebildet und mit Waffen versorgt? Wer rekrutierte und bewaffnete die islamistischen Terroristen heute, die in Libyen, Syrien und Mali wüten? Die Al-Kaida ist doch ein Kind der USA, wird überall dort für Terror eingesetzt wo sie geopolitisch von Washington benötigt wird.

Die US-Regierung züchtet selber die Feinde die sie bekämpfen.

Nicht der kleine Soldat Bradley Manning sollten for Gericht stehen und die Todesstrafe wegen Landesverrat fürchten, sondern die wirklichen Grosskriminellen und Massenmörder wie George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Richard Perle, Robert Zoellick, Robert Gates, George Tenet, Madeleine Albright, Condoleezza Rice ... aber auch Hillary Clinton und Barack Obama!

Über die Herausgabe der Diplomaten-Depeschen des US-Aussen- ministerium sagte Manning: "Ich dachte diese Depeschen wären ein gutes Beispiel für die Notwenigkeit einer offeneren Diplomatie. Ich glaubte diese Depeschen würden nicht die Vereinigten Staaten schaden sondern nur blossstellen."

Eines der brisantesten E-Mails zeigte auf, wie Aussenministerin Hillary Clinton den Befehl gab, alle Diplomaten der UN in New York bis hinauf zum Generalsekretär Ban Ki-moon auszuspionieren. Eine krasse Verletzung des Status der internationalen Organisation.

Nicht Julian Assange sollte in dieser Enthüllungsgeschichte im Vordergrund stehen, sondern Bradley Manning ist der wirkliche Held. Einer der Videos die er durchsickern lies zeigt den Horror des von den USA geführten Krieges im Irak. Eine Gruppe von Zivilisten die Journalisten halfen über den Krieg in Bagdad zu berichten wurde von einem Apache-Helikopter beschossen. Dabei starben 11 Iraker und der Reuters-Fotograf Namir Noor-Eldeen. Zwei Kinder wurden schwer verletzt dessen Vater den Opfern helfen wollte. Die Mannschaft lachte während sie das Massaker verübten.



Manning hatte einen noble und mutigen Grund, wie er in seinen eigenen Worten sagte, um die "interne Debatte über die Rolle unseres Militärs und der Aussenpolitik generell ins Rollen zubringen." Es ist eine Debatte die völlig von den Politikern und Medien unterdrückt wird. Der Spruch "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" ist das Totschlagargument.

Auch in Deutschland, wo der illegale Krieg der Bundeswehr in Afghanistan und die anderen Militäreinsätze im Ausland kaum diskutiert werden, von wegen Beistandsverpflichtung für Angriffskriege und Kriegsverbrechen der Amerikaner. Ohne der Beihilfe der Bundes- regierung, ohne der Erlaubnis für die vielen US-Militärbasen in Deutschland und den Befehlszentralen wie Africom in Stuttgart, könnte Washington gar keine Kriege führen.

Bestenfalls wird Manning sein ganzes Leben im Gefängnis verbringen. Das ist ein Opfer das nicht vergeblich sein sollte. Der Kampf für offene Information und rechenschaftspflichtige Politik sollte unserer aller Aufgabe sein, denn wir wissen, jeder Krieg basiert auf Lügen! "Free Bradley Manning" bleibt ein Forderung die erst recht heute gilt.

---------------------------------


Wie man das Kopftuch trägt ist wichtig in Israel

von Unknown am Montag, 4. März 2013 , unter , | Kommentare (21)



Ein rassistisch motivierte Angriff auf eine moslemische Frau hat in Israel für Schlagzeilen gesorgt. Aber nur weil Fotos davon in den Medien erschienen sind. Am vergangenen Montag den 25. Februar wurde eine Palästinenserin an einer Bahnstation in Jerusalem von einem Mob von orthodoxen Juden angegriffen. Der Vorfall wurde von einer Frau fotografiert. Die Zeugin sagt, der Palästinenserin wurde ohne Grund ins Gesicht geschlagen und das Kopftuch heruntergerissen. Ein Sicherheitsbeamte der Kiryat Moshe Bahnstation griff nicht ein.





"Eine junge religiöse jüdische Frau ging an der Station entlang und schlug plötzlich der arabischen Frau ins Gesicht, während sie dort stand," sagte Dorit Yorden-Dotan, die als Zeugin davon Fotos machen konnte. Sie sagte, nach ihrer Auffassung war der Angriff rassistisch motiviert.


"Als die Frau versuchte sich zu verteidigen haben die Freunde der Angreiferin ihr geholfen, fingen an sie zu schlagen und drückten sie gegen die Wand der Station."

"Sie schrien sie an 'wage es ja nicht einen Juden anzufassen' und 'Du hast hier nichts zu suchen'. Der Sicherheitsbeamte war dort, tat aber nichts, mischte sich nicht ein," sagte Yorden-Dotan gegenüber der Polizei. Dabei wurde der Palästinenserin auch das Kopftuch heruntergezogen.


Solche rassistische Vorfälle sind sehr häufig in Israel, nur werden sie nicht wie dieser bekannt und durch Fotos bewiesen. Wie Ynet am 24. Februar berichtete, wurde ein Palästinenser (40), der für die Stadt Tel Aviv als Strassenfeger arbeitet, von 20 jüdischen Jugendlichen angegriffen. Als Resultat musste Hassan Usruf an seinem gebrochenen Kiefer operiert werden und er erlitt noch schwere Verletzungen am Auge. Niemand wurde verhaftet und die Angreifer kamen davon.

Im August 2012 haben ein Dutzend jüdische Jugendliche drei junge Palästinenser in West-Jerusalem auf dem Zion-Platz zusammen- geschlagen. Der Mob trat den Palästinensern unentwegt am Boden liegenden in die Körperteile und rief rassistische Sprüche, wie "Tod den Arabern!" Mehr als 100 Schaulustige standen herum und beobachteten das Verbrechen ohne einzugreifen.

Moslemische Frauen ändern die Kopfbedeckung

Um dieser rassistischen Diskriminierung zu entkommen tragen manche Palästinenserinnen ihr Kopftuch vermehrt anders, so wie es die orthodoxen jüdischen Frauen tun. Die müssen nämlich auch ihr Haar bedecken. Statt dem Knoten unter dem Kinn wird das Kopftuch bei den Juden hinten geknöpft. Das kleine Detail macht den grossen Unterschied wie man betrachtet wird.

Jüdische Frauen beim Aussuchen von Kopftüchern im "nur für Frauen Geschäft" in Jerusalem:


Links eine Jüdin und rechts ihre moslemische Schwester:


So gehen Palästinenserinnen her und ändern vorübergehenden die Art wie sie das Kopftuch tragen, zum Beispiel wenn sie im Auto zu einem Checkpoint kommen, bei der Fahrt von den besetzten Gebieten nach Israel. In einem Fall werden sie von den israelischen Soldaten als orthodoxe Siedler betrachtet und freundlich durchgewunken. Im anderen Fall als potenzielle Terroristen angesehen, gestoppt, überprüft und auseinandergenommen.

Wie man das Kopftuch trägt ist wichtig in Israel.


Es gibt sowieso praktisch keinen Unterschied zwischen dem wie strenggläubige jüdische Frauen und ihre moslemische Schwestern angezogen sein müssen. Jüdische Frauen müssen auch ihre Arme bis zum Handgelenk bedecken, dürfen kein Dekolleté zeigen und müssen Röcke bis zum Boden tragen.

Interessant ist aber, die ganzen Feministinnen wie Alice Schwarzer regen sich nur fürchterlich über die moslemischen Kleidervorschriften der Sittsamkeit auf und verteuflen einseitig das Kopftuch als ein Zeichen der "Unterdrückung" der moslemischen Frauen. Von einer Unterdrückung der jüdischen Frauen wird nie gesprochen.

Israel startet Busse "nur für Palästinenser"

Aber die Rassendiskriminierung geht weiter. Seit heute Montag hat das israelische Transportministerium spezielle Buslinien eingerichtet, die ausschliesslich für Palästinenser vorgesehen sind, die vom Westjordanland nach Israel verkehren.

Das Ministerium begründet die Massnahme mit den Worten, damit sollen die Buslinien die von Juden benutzt werden weniger voll sein. Busfahrer sagen aber, die Palästinenser die in den sogenannten "gemischten" Linien einsteigen wollen werden aufgefordert, den für sie alleine vorgesehenen Busse zu nehmen, eine klare Rassentrennung.



Diese Rassentrennung erinnert an die Zustände im US-Bundesstaat Alabama in den 50-Jahren. In der Hauptstadt Montgomery mussten die Schwarzen damals hinten sitzen und die Weissen hatten extra vorne reservierte Sitzreihen. Auch wenn die Sitzreihen für die Weissen leer waren, mussten die Schwarzen gedrängt hinten stehen. Siehe "Montgomery Bus Boycott".

Die neu eingeführten Busslinien "nur für Palästinenser" sollen die bisherigen Spannungen zwischen den jüdischen und arabischen Passagieren lösen helfen, sagt das Ministerium. Ausserdem sind die gemischten Busse "überfüllt" mit Palästinensern und die jüdischen Passagiere können nicht einsteigen.

Umgekehrt hat das Ministerium Beschwerden von Palästinensern erhalten, die Busfahrer würden ihnen den Einstieg verweigern und an den Haltestellen stehen lassen. Es ist dem Ministerium bewusst, die Trennung der Buslinien nach Rasse wird Kontroversen auslösen. Es ginge ihnen "nur" um den Service zwischen den Grenzübergang von Eyal in der Nähe der Stadt Qalqiliya in den besetzten Gebieten nach Israel zu "verbessern".

Genau wie damals im rassistischen Süden von Amerika eine Berührung von Schwarzen mit Weissen scharf getrennt wurde, wird in Israel auch eine Trennung vollzogen. Wo kommen wir dahin wenn Palästinenser und Israelis nebeneinander im Bus sitzen?

Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem hat die Trennungsmassnahme kritisiert. "Der Versuch einer Trennung der Busse vorzunehmen ist haarsträubend und die Argumente über 'Sicherheit' und 'Überfüllung' dürfen nicht als Tarnung für den unverhohlenen Rassismus und der Forderung, Plästinenser von den Bussen zu holen, verwendet werden," sagte die Exekutivdirektorin von B'Tselem Jessica Montell.

Es gibt aber noch eine andere Trennung bei gewissen "koscheren" Buslinien, über die im Westen und von Feministinnen praktisch nie berichtet wird. Jüdische Frauen müssen hinten sitzen, damit die Männer vorne alleine für sich sind.
Ja, im "einzigen demokratischen Staat" im Nahen Osten geht es sehr tolerant zu.

-----------------------------------

Black Eyed Peas - Where is the Love?

US Navy bestätigt Plasmawolke durch HAARP

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 2. März 2013 , unter | Kommentare (36)



Das US-Marineforschungslabor, welches an der "High-frequency Active Auroral Research Programm"(HAARP) Anlage in Gakona Alaska forscht, veröffentlicht auf ihrer Seite eine Bestätigung, dass sie erfolgreich eine beständige, künstliche, dichte, Plasmawolke in der oberen Atmosphere erzeugt haben.

Die Anlage dient demnach nicht nur zur Forschung, wie bisher behauptet wurde, sondern um die Ionosphäre zu verändern bzw. anzuheben.

NRL Scientists Produce Densest Artificial Ionospheric Plasma Clouds Using HAARP



Ferrari verbietet Video gegen Nahrungsspekulation

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 1. März 2013 , unter , | Kommentare (30)



Die Organisation SOLIDAR Suisse hat einen witzigen und provokativen Spot veröffentlicht, der die Nahrungsmittelspekulation der Banken kritisch darstellt. SOLIDAR Suisse will mit der Aktion die aktuelle Unterschriftensammlung der Spekulationsstopp-Initiative unterstützen.


Im Spot wird ein Bankster im Anzug gezeigt, der mit einem Ferrari vor eine Hütte in Afrika fährt und den Menschen die Nahrungsmittel wegnimmt. Die italienische Sportwagenfirma, deren Fahrzeug im Spot gezeigt wird, sah rot und droht mit rechtlichen Schritten. Offensichtlich befürchtet das Unternehmen einen Imageschaden, wenn es mit Nahrungsmittelspekulation in Verbindung gebracht wird.

Hier ein Ausschnitt des Schreibens:


Darin steht:

„... die Botschaft des Films lautet, ein reicher und arroganter weisser Mann aus der westlichen Welt, mit seiner finanziellen Spekulation und Gier, entzieht den Armen die wenigen Nahrungsmittel die sie haben ... In diesem Zusammenhang assoziiert das Video Ferrari und Ferrari Entwürfe und Markenzeichen mit der Figur des bösen reichen weissen Mannes ... Die zu Grunde liegende Annahme ist, dass Ferrari solche rücksichtslose, kapitalistische Bosheit repräsentiert ... und die Armen der Dritten Welt ausbeutet, weil sie sinnlosen Luxus für die Reichen produziert ... Ferrari kann so eine krasse und diffamierenden Angriff gegen die Firma nicht tolerieren ...“

Aber guckt selber solange der Spot noch online ist:



Witzig ist am Schluss wie die Kokusnuss dem Bankster auf dem Kopf fällt und man hört einen Crash!