Elon Musk schliesst Sabotage nicht aus
Anfang September stellte ich die Frage, "Hat ein Objekt die SpaceX-Rakete zerstört?" Ich beschrieb eine Reihe von Möglichkeiten, wie und warum die Rakete auf der Startrampe explodierte.


Auf meine Frage hat jetzt Elon Musk, der Chef von SpaceX, geantwortet. Nicht mir persönlich, sondern dem Tweeter @ashwin7002, der das selbe fragte. Musk schrieb auf Tweeter, "Wir haben das nicht ausgeschlossen", dass ein Objekt die Rakete zerstörte.
— Elon Musk (@elonmusk) 9. September 2016
Musk bat sogar um Hilfe und um weiteres Material in Form von Tonaufnahmen, Fotos oder Videos gebeten, damit die Ursache der Explosion heraus gefunden wird.
If you have audio, photos or videos of our anomaly last week, please send to report@spacex.com. Material may be useful for investigation— SpaceX (@SpaceX) 9. September 2016
Laut Musk handelt es sich um das schwierigste und komplexeste Versagen das untersucht wird in den 14 Jahren.
Still working on the Falcon fireball investigation. Turning out to be the most difficult and complex failure we have ever had in 14 years.— Elon Musk (@elonmusk) 9. September 2016
Er hat beschrieben, wann die Explosion passierte und es wäre wichtig zu wissen, während der routinemässigen Fülloperation der Tanks. Die Motoren waren nicht eingeschaltet und es gab keine Hitzequelle.
Important to note that this happened during a routine filling operation. Engines were not on and there was no apparent heat source.— Elon Musk (@elonmusk) 9. September 2016
Besonders versuchen sie den leisen Knall zu verstehen, einige Sekunden bevor der Feuerball losging. Kann von der Rakete stammen oder von was anderem, sagt Musk.
allgemein.
Particularly trying to understand the quieter bang sound a few seconds before the fireball goes off. May come from rocket or something else.— Elon Musk (@elonmusk) 9. September 2016
Fest steht, ein Objekt in Kugelform flog mit über 1'000 Km/h an der Rakete vorbei ... und es war kein Vogel oder Insekt vor der Linse, da hinter den Türmen.
Die Explosion war ungewöhnlich für einen Unfall auf der Startrampe. Musk sagte, es handelte sich in Wirklichkeit um "ein sehr schnelles Feuer" und es weist nicht auf eine besondere mechanische Ursache im Versagen der Rakete hin.
Ein Beobachter meinte, auf dem Video ist "ein Geräusch wie wenn Metallverbindungen unter Stress platzen zu hören", wobei Elon Musk dazu sagte, "könnte sehr wahrscheinlich stimmen."
Er sagte aber auch, "wir finden das nicht auf irgendeinen Raketensensor", in dem er auf eine äussere Sabotage hindeutete.
Grossbritannien floriert nach Brexit
Am 23. Juni, am Tag der Abstimmung über den Brexit, habe ich als Kommentar über das Ja-Resultat geschrieben: "Die Angstmacherei der letzten Wochen hat doch nicht gewirkt, von wegen, die britische Wirtschaft wird einen erheblichen Schaden bei einem Ausstieg aus der EU erleben. Jetzt können die Briten raus aus der Gefangenschaft der EU, was die britische Wirtschaft blühen lassen kann." Jetzt ist meine Prognose bestätigt worden, die britische Wirtschaft blüht nach dem EU-Ausstieg. Die ganzen Untergangpropheten kann man ignorieren. Die neuesten Wirtschaftsberichte von Gestern zeigen positive Zahlen.
Am erfreulichsten sind die Arbeitsmarktzahlen, denn der Beschäftigungsgrad ist auf einem Rekordhoch und dementsprechend ist die Arbeitslosigkeit auf ein Tief wie seit acht Jahren nicht mehr gefallen. Das Durchschnittseinkommen ist um 2,3 Prozent in den letzten 12 Monaten gestiegen. Der Londoner Aktienindex FTSE der top 100 britischen Firmen stieg auf ein 11-Monats-Hoch und schloss über der Marke von 6'700 zum ersten Mal seit August 2015.
Die Bank of England, dessen Gouverneur Mark Carney noch im Mai gewarnt hat, der Brexit "wird negative Auswirkungen haben", berichtet, keine solche Auswirkung ist zu erkennen.
Das gleiche mit dem IWF. Am Dienstag hat der IWF, dessen Chefin Christine Lagarde im Mai noch gewarnt hat, die Konsequenzen eines Brexit würden "ziemlich schlecht bis sehr schlecht sein", ein Wachstum für 2017 von 1,3 Prozent prognostiziert, das beste in Europa, vor Frankreich und Deutschland.
31,7 Millionen Menschen haben einen Job im zweiten Quartal, 176'000 mehr als im ersten. 1,65 Mio Menschen sind arbeitslos, ein Rückgang um 54'000 im letzten Quartal und um 201'000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent ist die tiefste seit 2005.
In Deutschland im Vergleich war die Zahl der Arbeitslosen im Mai 2,664 Millionen und die Arbeitslosenquote lag bei 6,0 Prozent.
Über 2,6 Millionen Menschen mehr als 2010 haben eine Arbeit in Grossbritannien, die Zahl an Stellenangebote ist auf 750'000 gestiegen und die Einkommen auch.
Es findet auch keine Flucht von Banken aus London statt, was viele vorhergesagt haben. Im Gegenteil, die amerikanische Grossbank Wells Fargo hat diese Woche bekanntgegeben, sie wird 300 Millionen Pfund in eine neue Zentral investieren, als ein weiteres Vertrauensvotum für den Standort.
Viele Unternehmen fangen an zu realisieren, wie eingeschränkt sie durch alle Tarife und Regeln der EU sind, die ihnen Brüssel aufzwingt. Sie sind froh diese Hürden bald loszuwerden, was sie konkurrenzfähiger machen wird.
Die meisten sogenannten Wirtschaftsexperten liegen mit ihren negativen Prognosen völlig daneben. Entweder sind sie inkompetente Idioten, die keine Ahnung haben was läuft, oder sie haben mit den Brexit-Gegnern sich verschworen, die Menschen in Angst zu versetzen, damit sie für den Verbleib in der EU stimmen.
Was jetzt passieren muss, die Briten müssen sich nicht nur vom Diktat des EU-Molochs befreien und ihren eignen freien Weg gehen, sondern auch vom Diktat der Banker. Ihre Übermacht muss unbedingt gebrochen werden. Sie müssen in allen Belangen die Souveränität zurückgewinnen.
Auch wenn der Brexit noch nicht vollzogen ist, die Stimmung im Lande ist positiv, denn die Zukunft sieht ohne EU besser aus, und darauf kommt es an.
Die Briten haben sich mit einem Volksentscheid und mutigem JA befreit. Was passiert aber in Deutschland? Bundespräsident Joachim Gauck hat sich in einem Interview mit der Bild-Zeitung gegen Volksentscheide ausgesprochen. Den deutschen Bürgern politische Fragen auf Bundesebene zur Abstimmung in Referenden vorzulegen sei falsch, meint er.
Laut Gauck sind die Deutschen zu blöd, um über eine Reihe von Themen wie etwa Sicherheit, Steuern und Währungspolitik selber direkt zu entscheiden. Das sagt ausgerechnet Gauck, der nicht vom Volk gewählt wurde und deshalb keinerlei demokratische Legitimation besitzt.
Deutschland hat das grösste Demokratiedefizit überhaupt in Europa. Die Deutschen sind völlig entmündigt, werden wie Kinder behandelt. Sie können weder den Präsidenten, den Kanzler, noch die Ministerpräsidenten direkt wählen. Nur Abgeordnete dürfen sie ihre Stimme geben, die dann wie Eltern für sie alles entscheiden.
Gauck soll seinen Mund halten, denn Deutschland braucht nicht weniger Demokratie, sondern mehr, in Form von Volksentscheide und Direktwahl. Das jetzige politische System hat Deutschland nur Sklaverei, Besatzung und Kulturzerstörung gebracht. Es wir Zeit sich zu emanzipieren, die Politiker zum Teufel zu jagen und die direkte Demokratie zu verlangen.
Symptomatisch für die Wirtschaftslage Deutschlands ist der Zustand der Deutschen Bank. Alles nur Fassade und darüber kreist der Pleitegeier nach einem Verlust von 7 Milliarden Euro für 2015. Jetzt hat die Bank verkündet, in den kommenden Monaten 188 der 723 Filialen landesweit zu schliessen, mehr als ein Viertel. Ausserdem sollen 3'000 Mitarbeiter entlassen werden. Es ist alles nur Schein, so wie der gefälschte Lebenslauf der Bundestagsabgeordneten Petra Hinz.
Der Apfel ist faul - Apple verliert massiv Umsatz
Die Berichte über die Zahlen des ersten Quartals 2016 der amerikanischen Konzerne sind eingetroffen und sie verheissen nichts gutes. Am Dienstag hat Apple die Finanzwelt mit einem Umsatzverlust von 7,4 Milliarden Dollar schockiert. Das ist ein erstaunlicher Absturz und ist der erste den Apple im Jahresvergleich seit 2003 zu verzeichnen hat. Die Finanzexperten haben einen Rückgang erwartet, aber nicht in dieser Grössenordnung. Bereits vergangene Woche haben wir erfahren, Google und Microsoft haben ihre Umsatzziele für das erste Quartal nicht erreicht. Jetzt sind sogar die Vorzeigeunternehmen und grössten amerikanischen Tech-Firmen betroffen. Wie von mir schon länger vorhergesagt, die US-Wirtschaft und auch die Weltwirtschaft verzeichnen einen dramatischen Rückgang.
Bisher war Apple ein Fels in der Brandung und hat auch bei der letzten Rezession keinen grossen Umsatzrückgang erleben müssen. Aber jetzt ist alles anders. Der Hype und die Party ist vorbei. Apple meldete nur 50,6 Milliarden Dollar Umsatz für das erste Quartal 2016 im Vergleich zum gleichen Zeitraum vergangenes Jahr von 58 Milliarden. Dieser Rückgang hat viele Leute aus ihrer Traumwelt aufschrecken lassen. Der weltweite Wirtschaftsrückgang zeigt sich an den Verkaufszahlen des iPhone. Im ersten Quartal hat Apple 16 Prozent weniger iPhones verkauft als im ersten Quartal 2015. Es handelt sich um den ersten Verkaufsrückgang von iPhones überhaupt.
Als die Meldung über diese schlechten Zahlen die Märkte traf, verlor die Aktie von Apple sofort massiv an Wert. Laut einer Berechnung hat Apple 43 Milliarden Dollar an Marktwert seit der Ankündigung von schlechten Zahlen verloren. Ähnlich erging es den Aktien von Twitter, nachdem die High-Tech-Firma enttäuschende Zahlen verkündete. Bisher hat Twitter gar keine Gewinne erwirtschaften können und verbrennt Geld wie verrückt. Aber es sind nicht nur die IT-Konzerne denen es schlecht geht, auch die Hersteller von Konsumware sind betroffen. So hat zum Beispiel Whirpool, einer der grössten Hersteller von Haushaltsgeräten, einen Umsatzrückgang von sagenhaften fast 30 Prozent im ersten Quartal erlebt.
Offensichtlich haben die Konsumenten kein Geld sich neue Geräte anzuschaffen, weltweit und nicht nur in den USA. Man sieht es auch an den sehr tiefen Frachtraten und an den Rohstoffpreisen, die Weltwirtschaft geht massiv zu zurück und die nächste globale Wirtschaftskrise steht bereits vor der Tür. Gleichzeitig läuft aber Barack Obama herum, wie gerade in Hannover während der Messe, und verkündet, er hätte die Welt vor einer Krise gerettet. Er behauptete sogar, unsere Welt durchlebt die friedlichste Zeit ihrer Geschichte. Es gebe zwar nach wie vor viel Leid und Kummer, aber die Menschen hätten das Glück, dass sie in nie da gewesenem Wohlstand und Frieden leben könnten.
Als ich seine Worte hörte habe ich mich mit Kopfschütteln gefragt, auf welchem Planeten lebt dieser Typ? Der lügt doch wie gedruckt. Genau das Gegenteil ist der Fall. So viele Kriege und Konflikte, so viel Zerstörung und Elend, so viele Menschen in Not und deshalb auf der Flucht, gab es schon ewig nicht mehr. Wo man hinschaut, ob Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, überall herrscht Krieg. Oder was ist mit der Ukraine? Seitdem vom Westen inszenierten gewaltsamen Putsch versinkt das Land in totale Armut und Chaos. Auch die südeuropäischen Länder haben durch die Eurokrise ihren Wohlstand verloren. Fragen wir doch die Griechen, wie gutes es ihnen geht?
In Frankreich finden jeden Tag gewaltsame Demonstrationen wegen der Verschlechterung der Einkommenssituation statt. Die Arbeitslosenzahlen haben einen Rekordwert erreicht. Obwohl die Zentralbanken weltweit die Zinsen auf Null reduziert haben, sogar ins Minus in einigen Ländern, und gleichzeitig Billionen drucken und verteilen, stottert der Wirtschaftsmotor. Sie haben ihr Pulver verschossen und trotzdem bringt es nichts. Das einzige was passiert ist, die Verschuldung ist noch extremer wie vorher und eine gigantische Superblase an Derivate hat sich gebildet. Die grösste Blase der Geschichte beginnt zu platzen, nur diesmal haben die Regierungen und Banker kein Rezept mehr, um den Zusammenbruch aufzuhalten.
Wegen der Null-Zins-Politik der EZB werden sowieso viele Banken und Sparkassen im Euroraum ihre Schalter schliessen müssen. Die sind schon länger massiv in der Krise. Dann laut neuester Studie der britischen Rowntree Foundation vegetieren 668'000 Haushalte in Grossbritannien unter dem Existenzminimum herum. Das sind 1,252 Millionen Menschen und davon 312'000 Kinder. Sie müssen zwischen "heating" and "eating" wählen, zwischen einer warmen Wohnung und Essen auf dem Tisch. Die Armut ist auch auf der britischen Insel enorm gestiegen. So viel zum Glück im "nie da gewesenen Wohlstand" in der EU.
Um von der bevorstehenden grossen Depression abzulenken werden Feinde im In- und Ausland erfunden, werden Bedrohungen an die Wand gemalt, wird aggressiv militärisch gegen Russland und China vorgegangen. Beim Minigipfel in Hannover mit Obama, Renzi, Cameron, Hollande und Merkel wurde von Deutschland gefordert, es soll sich stärker bei der militärischen Abschreckung gegen Russland engagieren. Die Bundeswehr soll sich signifikant an der geplanten Stationierung von NATO-Einheiten an der Ostgrenze zu Russland beteiligen. Obama erwartet demnach Truppen und Kriegsgerät für die NATO-Präsenz in den baltischen Staaten, Polen und Rumänien von Deutschland.
Gleichzeitig verlangte Obama, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, was hauptsächlich der deutschen Exportindustrie schadet. Für was soll das gut sein? Doch nur um Russland noch mehr zu provozieren. Noch mehr militärisches Gerät und Soldaten nach Osten zu schicken hat doch nur einen Sinn, Washington will Krieg mit Russland. Und mit China, denn auch auf dieser Seite der Welt rüsten die USA massiv auf und fahren Kriegsgerät vor der Nase der Chinesen herum. US-Kriegsminister Ash Carter sagte, die US Navy wird verstärkt im chinesische Meer patrouillieren um "die Freiheit der Navigation" zu sichern.
Das ist die neueste Ausrede des Pentagon. Dabei geht es um Hegemonie und Weltbeherrschung und nicht um die "Freiheit der Navigation". Chinas Verteidigungsministerium sagte dazu: "Die Vereinigten Staaten militarisieren das Südchinesische Meer im Namen der Freiheit der Navigation und des Überflugs, bedrohen dabei die Souveränität und Sicherheit der Küstenländer und zerstört den Frieden und die Stabilität." Da die USA wirtschaftlich an der Wand stehen und am Ertrinken sind, schlagen sie militärisch wie wild um sich und nehmen eine Konfrontation mit Atommächten in Kauf.
Der neue designierte Kommandeur aller NATO-Streitkräfte in Europa, US-General Curtis Scarpotti, der Breedlove ablösen soll, sagte vor einer Senatsanhörung in Washington am vergangenen Donnerstag, Russland muss eine "starke, klare und einheitliche" Botschaft erhalten, was passieren wird, wenn ihre Flugzeuge die Linie überqueren, indem sie US-Kriegsschiffe und Flugzeuge gefährden, die legal operieren. Was er vergessen hat zu sagen, wo das US-Militär "legal" operiert, nämlich unmittelbar vor der Küste Russlands und den Marinebasen dort. Was haben die Amerikaner überhaupt in der Ostsee und im Schwarzen Meer zu suchen? Was haben sie vor der Küste Chinas zu suchen?
Offensichtlich wollen sie einen Konflikt auslösen, um dann wieder der Welt sagen zu können, schaut her, wir sind angegriffen worden. So wie damals im August 1964, als das Pentagon behauptete, nordvietnamesische Schnellboote hätten zwei US-amerikanische Kriegsschiffe mehrmals ohne Anlass im Golf von Tonkin vor der vietnamesischen Küste beschossen. Dabei war gar nichts passiert und der Vorfall frei erfunden. Präsident Johnson verkündete im TV dann diese Lüge über einen Angriff und begründete damit den Vietnamkrieg. Die bewusste Falschdarstellung wurde zum Durchsetzen ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzt.
Die Vereinigten Staaten brauchen immer einen Krieg. Ohne dem funktioniert ihre perverse Wirtschaft und Gesellschaft nicht. Seitdem es die USA gibt, seit dreihundert Jahren, gab es nur vier Jahre wo kein Krieg von Washington irgendwo auf der Welt geführt wurde, sonst in jedem Jahr!!! Praktisch alle wurden mit Lügen oder selbst inszenierten Angriffen begründet. Die False Flag von 9/11 und die nicht existierenden Massenvernichtungswaffen von Saddan Hussein sind nur einige Beispiele für erfundene Kriegsgründe. So lenkt man die amerikanische Bevölkerung von den wahren internen Problemen ab und hält sie in Dauerangst.
Viel zu lange hat das US-Regime und überhaupt die Finanzelite mit Hilfe der kontrollierten Medien die wahre wirtschaftliche Situation kaschiert und falsch dargestellt. Die ganzen Sprechpuppen und sogenannten Finanzexperten in der Presse und im TV sind doch nur bezahlte PR-Agenten, die alles rosig malen und die Menschen für dumm verkaufen. "Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen" - Abraham Lincoln. Die neuesten Zahlen von Apple und andere US-Konzerne zeigen die Wahrheit über den Zustand. Der Apfel ist faul!
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Interessant in diesem Zusammenhang ist folgendes: Wikipedia hat den Eintrag über alle verdeckten Umstürze der Vereinigten Staaten gelöscht. Diese Auflistung aller von der CIA durchgeführten "Regime Change" gab es seit 2009. Jetzt gibt es die Seite nicht mehr, nur noch im Archiv der Wayback Machine, wie unter diesem Link zu sehen. Wer will die kriminelle Geschichte der US-Geheimdienste und in welchen Ländern sie überall einen Putsch organisierten haben in einem schwarzen Loch verschwinden lassen?
Wird Asteroid 2013 TX68 die Erde treffen?
Ein Asteroid, der nahe an der Erde vorbei geflogen ist, wurde am 6. Oktober 2013 vom Catalina Sky Survey damals entdeckt. Deshalb bekam der Felsbrocken den Namen 2013 TX68. Dabei kam er 5,4 Mondabstände der Erde nahe. Jetzt kommt er wieder auf die Erde zu, nur diesmal wird der Asteroid ganz knapp vorbeifliegen, aber es soll keine Gefahr bestehen ... angeblich laut NASA. Nur, die Unsicherheit in der Berechnung der Flugbahn ist sehr gross, denn diese konnte bisher nur an 10 Tagen beobachtet werden.
Die Annäherung an die Erde wird zwischen dem 5. und 9. März stattfinden. Die Astronomen sind sich nicht einig wie nahe. Die einen sagen 4,9 Mio Kilometer und andere meinen nur 17'000 Kilometer. Dieser geringe Abstand wäre viel näher als die der geostationären Satelliten, die für die Kommunikation verwendet werden. Die Geschwindigkeit mit der der Felsbrocken auf die Erde zu rast, wird auf 55'166 km/h geschätzt.
Der Asteroid soll 30 Meter im Durchmesser sein, was ihn doppelt so gross macht wie der Meteor, der am 15. Februar 2013 über der russischen Stadt Chelyabinsk spektakulär in die Erdatmosphäre eindrang und eine grosse Explosion verursachte. Dabei wurden 7'200 Gebäude in sechs Städte beschädigt und 1'500 Menschen verletzt, hauptsächlich durch Glassplitter wegen der Schockwelle, die alle Fenster zerbersten lies.
Wie nahe der Asteroid 2013 TX68 tatsächlich kommt, werden wir in der kommenden Woche ab 5. März erleben. Wissenschaftler machen sich bisher keine Sorgen. Paul Chodas, Chef des NASA Center for Near Earth Object Studies, sagte: "Die Möglichkeit einer Kollision (mit der Erde) jetzt und in den kommenden drei Vorbeiflügen ist viel zu gering für irgendwelche echten Sorgen."
Sollte der Asteroid die Erde treffen, würde er einen riesigen Feuerball am Himmel verursachen und möglicherweise einen Krater mit einem Durchmesser von bis zu 600 Meter, bei einem Einschlagwinkel von weniger als 45 Grad. Zur Erinnerung, der Barringer-Krater im Coconino County, Arizona wurde durch einen Meteor mit einem Durchmesser von 45 Metern vor 50'000 Jahren verursacht, nur etwas grösser als 2013 TX68.
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| Der Barringer-Krater hat einen Durchmesser von 1,2 Kilometer und eine Tiefe von 180 Meter |
In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Druckwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Ausserhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanstärke.
Aber wie gesagt, laut NASA besteht keine Gefahr.
Auf der anderen Seite, erst vor wenigen Tagen am 6. Februar explodierte ein Asteroid über den Atlantik in der Nähe von Brasilien, den das NASA-Team NICHT vorher entdeckt und NICHT vorhergesagt hat. Die NASA wurde vom US-Militär nach dem Ereignis darauf aufmerksam gemacht. Die Energie die dabei freigesetzt wurde entsprach 13'000 Tonnen an TNT, so viel wie die Hiroshima-Atombombe 1945.
Nur weil dieser 7 Meter grosse Brocken 30 Kilometer über dem Meer 1'000 Kilometer ab der Küste mit einem riesigen Feuerball in der Atmosphäre explodierte, richtete er keinen Schaden an. Über bewohnten Gebiet wären die Konsequenzen ganz anders gewesen. Übrigens, den Chelyabinsk-Meteor hatte die NASA auch nicht auf dem Radar!
Erster Güterzug aus China im Iran eingetroffen
Ein historisches Ereignis kann ich vermelden. Der erste Güterzug, der China mit dem Iran über die antike Seidenstrasse verbindet, ist in der iranischen Hauptstadt Teheran eingetroffen, nach einer Reise von über 10'000 Kilometer. Das hat der Chef der iranischen Eisenbahn verkündet. Der Zug bestand aus einer Fracht von 32 Container gefüllt mit Waren aus der chinesischen Provinz Zhejiang. Die Reise dauerte 14 Tage und ging von China aus durch die zentralasiatischen Länder Kasachstan und Turkmenistan bis in den Iran.
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| Pläne für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es auch |
"Die Ankunft dieses Zuges in weniger als 14 Tagen ist beispielos", sagte Mohsen Pourseyyed Aqai, Direktor der Eisenbahn der Islamischen Republik Iran. "Das ist ein wichtiger Schritt für die Wiederbelebung der Seidenstrasse und der Zug fuhr 700 Kilometer pro Tag, was 30 Tage einspart, im Vergleich zur bisherigen Reisedauer für diese Strecke", fügte er hinzu.
Die Absicht ist, jeden Monat einen Zug planmässig fahren zu lassen, aber die Frequenz kann bei Bedarf erhöht werden.
Die Einsparung von 30 Tagen bezieht sich auf die bisherige Schiffsroute, wobei die Fracht im Hafen von Schanghai geladen wird und im iranischen Hafen von Bandar Abbas ankommt. Der Zug war auch schneller als der Transit mit Lastwagen, welche die selbe Route über Land nehmen.
An der Willkommenszeremonie bei der Ankunft im Bahnhof von Teheran nahmen am Montag den 15. Februar neben Pourseyyed Aqai auch die Botschafter im Iran von China, Kasachstan und Turkmenistan teil. Der iranische offizielle, der auch Vizeminister für Strassen und Transport ist, sagte bei den Feierlichkeiten, die Zugroute wird nicht in Teheran enden, sondern nach Europa weitergehen.
"Nach der Eröffnung des Gütertransports per Eisenbahn von China nach Europa, wird mehr Fracht den Weg durch den Iran zu den europäischen Ländern nehmen und das wird die Transiteinnahmen für den Iran erhöhen", fügte er hinzu.
Der Güterzug begann seine Reise in der chinesischen Handelsmetropole von Yiwu am 28. Januar.
Zur Erinnerung, Peking hat die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) mit einem Kapital von 100 Milliarden Dollar gegründet und dazu noch den Seidenstrassenfonds mit einem Kapital von 40 Milliarden Dollar, um die wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Region zu finanzieren, einschliesslich den Ausbau einer neuen Seidenstrasse.
China will mit dem Bau von Schiffshäfen, Flughäfen und Bahnstrecken, die logistische Verbindung nach Asien, Afrika und Europa über den See- Luft- und Landweg erheblich verbessern. Iran liegt strategisch gesehen genau in der Mitte und kann die Kontinente verbinden. Die Eröffnung der Eisenbahnverbindung zwischen China und Iran ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und kann man historisch nennen.
Eine weitere gute Nachricht lautet, die iranischen Banken sind seit Dienstag wieder ans internationale Zahlungssystem SWIFT angeschlossen. Zur Erinnerung, der Iran wurde im Zuge der illegalen westlichen Sanktionen komplett davon abgeschnitten. Es konnten keine Überweisungen von und zum Iran vorgenommen werden. Bank- und Kreditkarten westlicher Touristen funktionierten deswegen auch nicht im Iran.
Mohammad-Kazem Chogazardi, der Gouverneur der Bank Sepah in Teheran, lies verkünden, die Verbindung zu SWIFT wurde am Montag den 15. Februar wieder hergestellt. "Nach der Wiederherstellung der Verbindung mit dem globalen Netzwerk, wurde eine Sammelnachricht an unsere Kunden gesendet, dass die internationalen Aktivitäten wieder funktionieren und die Bank offiziell zur globalen Szene zurückgekehrt ist", sagte Chogazardi.
VW zeigt, Betrug ist für Konzerne normal
Die bewusste Manipulation der Abgaswerte von VW ist typisch für Grosskonzerne und nur einer von vielen Fällen, in der langen Liste an Betrügereien. Man kann sogar sagen, Konzerne bescheissen grundsätzlich die Konsumenten und übertreten Gesetze in allen Bereichen, denn nur so können sie Profitmaximierung erzielen. Die Konzernführung nimmt dabei in Kauf erwischt zu werden, denn sie wissen, ausser einem Klaps auf die Finger und einer Busse passiert ihnen eh nichts. Sie lachen über die Geldstrafe, denn dafür gibt es Rückstellungen und die werden als Kostenfaktor in der Bilanz verbucht.
VW ist nicht der erste Autokonzern der betrügt. 2014 hat Toyota gestanden, Kunden mit falschen Sicherheitsangaben in die Irre geführt zu haben. Der Skandal um die klemmenden Gaspedale kostet den Autohersteller eine Rekordsumme. Der Konzern musste im Rahmen eines Vergleichs 1,2 Milliarden Dollar zahlen, um ein Strafverfahren abzuwenden. 2009 hatten Autobesitzer in den USA berichtet, ihre Wagen hätten von selbst beschleunigt, denn das Gaspedal hätte sich verklemmt. Es gab mehrer Tote durch Unfälle. Statt sofort zu reagieren und das Problem zu beheben, hat Toyota nur behauptet, die Probleme seien gelöst und zudem versucht, Spuren ihres Verhaltens zu verwischen.
Dann erinnern wir uns an den Betrug in der Finanzbranche 2007. Die ganze Finanzkrise ist nur passiert, weil die US-Grossbanken Schrottpapiere schön verpackt haben, die wertlosen Pakete als tripple-A deklarierten und sie an die dummen europäischen Banken verkauften. Die Banken haben wegen diesem Betrug dann riesige Verluste eingefahren und mussten auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden. Oder, eine Grossbank nach der anderen ist in den letzen Jahren gebüsst worden, wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung, oder wegen der Manipulation der Finanzmärkte und Kurse (Zins, Devisen, Edelmetall), um gigantische Gewinne zu erzielen. Betrug ist für Konzerne normal.
Oder was ist mit dem Pharamkonzern Novartis? Im vergangenen Juli wurde bekannt, der Konzern wird beschuldigt, in den USA Apotheken bestochen zu haben, damit nur seine teuren Produkte verkauft werden. Die Bestechung sei als Rabatte getarnt worden. Dadurch seien die staatlichen Gesundheitsprogramme Medicare und Medicaid, die die Kosten für die Behandlung übernahmen, geschädigt worden. Der Arzneimittelhersteller soll bis zu 3,35 Milliarden Dollar Schadenersatz und Strafe zahlen. Ich könnte ein Beispiel von Betrug der Konzerne nach dem anderen in vielen Branchen aufzählen.
Was bei VW passiert ist, ist kein Versehen, sondern ein bewusster Gesetzesbruch. Der Autokonzern hat seine Dieselfahrzeuge mit einem Abschaltgerät (defeat device) in Form eines hochentwickelten Software-Algorithmus ausgestattet. Dieses kann feststellen, ob das Auto gerade getestet wird oder nicht. Die Autos hatten ein Programm, das die Abgasbegrenzung beim normalen Fahren ausschaltet und bei Abgastests anschaltet. So wurden die gesetzlichen Grenzwerte nur bei Tests eingehalten, im Normalbetrieb nicht. Das heisst, die Autos von VW wurden für die USA zertifiziert und man konnte sie verkaufen, obwohl sie als Dreckschleudern die Umwelt und damit die Menschen geschädigt haben.
Nicht nur ist Betrug für Konzerne normal, sie haben auch überhaupt keine Ethik und Moral. Warum auch? So etwas steht dem Profit im Wege. Wenn sie Ethik und Moral hätten, gebe es keine Waffenindustrie, gebe es keine Landminen, Bomben und Granaten, die Menschen zerfetzen. Würden sie keine genmanipulierten Pflanzen und Tiere produzieren, die gesundheitsschädlich sind, würden sie die Forschung über künstliche Süssstoffe und Geschmacksverstärker nicht mit abgetriebenen Föten machen, würden sie nicht die Urwälder abholzen, die Meere überfischen und einen Raubbau an der Erde wegen der Rohstoffe durchführen. Sie verseuchen wegen dem Mangel an Sicherheitsvorkehrungen ganze Ozeane und töten alle Lebewesen.
Es ist ihnen absolut scheissegal, was sie anrichten. Sie gehen nach dem Motto vor, lasst die Geschädigten uns verklagen, mit unserer Armee an Anwälten und Geld, schüchtern wir die Betroffenen ein und bringen sie zum Schweigen. Ausserdem haben sie die Politiker sowieso alle in der Tasche, mit Parteispenden, Lobbyisten und Bestechung. Sie schreiben sogar die Gesetze zu ihrem Vorteil und lassen sie durch die bestochenen Parlamentarier absegnen. Wie lange sage ich schon, wir leben in einer Konzerndiktatur? Die ganze Idee der Europäischen Union ist nur entstanden, um für freie und grenzenlose Märkte für die Konzerne zu sorgen. Und für die freie Bewegung und Umsiedlung von billigen Arbeitskräften innerhalb der Union.
Der Strom an Migranten dient ja auch den Konzernen, damit sie massenhaft neue Sklaven zu tieferen Löhnen kriegen. Siehe "Migranten sollen billige Arbeitskräfte werden". Auch vom Globalismus profitieren nur die weltweit operierenden Konzerne und nicht der Mittelstand oder die Kleinbetriebe. Nur Konzerne können ihre Produktion in Billiglohnländer auslagern, die Forschung dorthin wo es die geringsten Auflagen gibt, und die Holdinggesellschaft in eine Steueroase platzieren, und so die Gewinne maximieren. Deshalb, nicht nur Banken sind "too big to fail," was tatsächlich "too big to jail" bedeutet, sondern die meisten Konzerne sind Monster geworden, die man eigentlich zerteilen und zerbrechen muss. Aber dafür sind die Politiker zu feige und zu korrupt.
Es ist sogar so, wenn ein Staatschef es wagt, gegen die Konzernmacht etwas zu unternehmen, wie Präsident Putin, der die kriminellen Oligarchen in Russland drangenommen hat, die das russische Volksvermögen gestohlen und mit Betrug an sich gerissen haben, dann ist er der Böse. Die westlichen Politiker und Medien beschmeissen ihn mit Dreck und beschützen die Verbrecher, lassen sie in den Westen mit ihren geraupten Milliarden ziehen. Siehe "Nur der Westen hat wirklich Oligarchen". Die ganzen Umstürze und Kriege, die der Westen durchführt, dienen ja auch nur den Megakonzernen zur Markterweiterung und zum Wachstum.
Wir können nur hoffen, dass VW diesmal so richtig bluten muss, als Warnung und schmerzhafte Lektion für alle anderen. Aber Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel heuchelt bereits nur eine Betroffenheit vor und meint, der Fall sei nicht typisch.
"Der Begriff 'Made in Germany' ist weltweit ein Qualitätsbegriff," sagte Gabriel. Deshalb müsse schnell aufgeklärt werden: "Aber ich glaube nicht, dass das ein dauerhafter und prinzipieller Schaden für die deutsche Industrie ist." Wir sehen, statt die VW-Manager sofort zu zitieren und zur Verantwortung zu ziehen, wird der Betrug kleingeredet. Aber an welche Gesetze hält sich Berlin noch selber? Die brechen sie doch auch wie sie wollen, wie jetzt mit den Schengen- und Dublin-Abkommen, oder mit der Verletzung des Grundgesetz, was die Lieferung von Kriegsmaterial in Konfliktgebiete betrifft, oder der Einsatz der Bundeswehr für Angriffskriege.
Man muss sich das vorstellen, VW lässt bewusst mit Betrug Hunderttausende wenn nicht Millionen von Fahrzeuge als Dreckschleudern rumfahren, schädigt damit massiv die Umwelt. Wenn wir aber nur einen Papierfetzen fallen lassen, dann bekommen wir die volle Wucht der Gesetzeshüter zu spüren. Uns redet man jeden Tag ein, wie schädlich alleine unsere Existenz durch Atmen und Furzen ist, das wir ein schlechtes Gewissen haben sollen und wir deshalb umweltbewusst handeln müssen. Dabei sind es die Grosskonzerne und ihre geldgierigen Manager und Aktionäre, die den Planeten am meisten schädigen.
Übrigens, was der VW-Skandal auch beweist, es gibt eben doch "Verschwörungen" gegen die Gesellschaft, was ja von den Medienfutzis immer abgestritten wird. Ein beliebtes Argument dabei ist, es müssen viele Menschen beteiligt sein, man kann deshalb eine Verschwörung nicht geheimhalten und einer der Beteiligten würde plaudern. Wie wir sehen, eben nicht, sondern die Verschwörung bei VW, die Abgaswerte zu manipulieren, bei der viele Mitarbeiter mitgemacht haben müssen, wurde von Aussen aufgedeckt.
UPDATE: Die VW-Abgasaffäre weitet sich dramatisch aus: Die Software zur Manipulation der Abgaswerte ist in viel mehr Fahrzeugen eingebaut als bisher angenommen, teilte VW mit. Es sind 11 Millionen Fahrzeuge davon betroffen. Der Konzern stellt 6,5 Milliarden Euro zurück und spricht eine Gewinnwarnung aus.
Schweiz - der Handel mit Deutschland bricht ein
Über den aktuellen Zusammenbruch des Welthandels habe ich schon öfters berichtet. Ein deutliches Zeichen dafür ist der Zerfall der Rohstoffpreise, sowie die der Transportkosten. Es wird viel weniger Eisen, Kupfer, Aluminium, Kohle, Öl und andere Rohstoffe von der Industrie benötigt und bestellt, und deshalb auch weniger davon um den Globus transportiert. Die Preise sind durch die Bank im Keller. Kein Bedarf für Rohstoffe ist ein schlechtes Zeichen, denn es zeigt deutlich, wie schlecht die Weltwirtschaft läuft. Was dabei überrascht, auch der Handel zwischen den europäischen Ländern, denen es angeblich noch gut geht, ist massiv zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2015 erlitt der Schweizer Handel mit Deutschland den grössten Rückgang seit der Finanzkrise!
Es liegt aber nicht am "teuren" Franken, dass der Handel mit Deutschland einen herben Rückschlag im 1. Halbjahr erlitten hat. Denn die Importe aus Deutschland in die Schweiz sind heftiger zurückgegangen als die Exporte Schweizer Produkte nach Deutschland. Die Exporte nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahr um 7,5% eingebrochen, stärker als der gesamte Aussenhandel (–2,6%). Noch heftiger fielen die Importe mit 10,4%, auch hier deutlich stärker als die Gesamteinfuhren der Schweiz (–7,2%). Was ist zwischen Deutschland und der Schweiz im gegenseitigen Handel los? Und wieso kauft die Schweiz weniger in Deutschland ein, wo doch der Euro billiger als vorher ist?
Die Antwort: Auch Deutschland und die Schweiz erleben jeweils einen massiven Wirtschaftsrückgang, benötigen nicht die Waren und Dienstleistungen des anderen. Zum Höhepunkt des gegenseitigen Handels im Jahre 2008, lag der Wert der Importe und Exporte bei 107 Milliarden Franken. Laut Zahlen für das Jahr 2014 ist der Aussenhandel mit Deutschland auf 90 Milliarden gefallen und liegt damit in der Nähe des Tiefs vom Krisenjahr 2009 von 89 Milliarden Franken. Für 2015 wird ein noch grösserer Rückgang erwartet. Wir sehen an Hand dieser Zahlen, offensichtlich ist etwas kaputt in den Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz und sind auf ein 10-Jahrestief gesunken.
Dabei ist Deutschland der wichtigste Handelspartner für die Schweiz und die Eidgenossenschaft bezieht mit fast 29% so viele Importe aus Deutschland wie ungefähr von den vier nächstwichtigsten Ländern (Italien, Frankreich, China und USA) zusammen. Auch für Schweizer Exporte ist Deutschland das wichtigste Zielland. Mit 18,5% ist der Anteil an den gesamten Ausfuhren so gross wie derjenige der Exporte in die USA und nach Frankreich zusammen. Der Handel mit dem nördlichen Nachbarn ist immer noch viermal wichtiger als jener mit China. Trotzdem, irgendetwas bremst den Handel und das liegt an der allgemeinen Konjunktureinbruch.
Was wir von der Politik und den Medien erleben, ist eine vorgespielte Show, um uns auf beiden Seiten der Grenze glauben zu lassen, es ist alles noch in Ordnung, es geht uns noch gut. Dabei zeigen die Zahlen ein viel schlechteres Bild und lügen nicht. Neben der abserbelnde Wirtschaft, hat aber auch das Regime im Berlin alles getan, um die Beziehungen mit dem Nachbar Schweiz zu belasten. Ein verbaler und auch sonstiger Angriff nach dem anderen erfolgte von der deutschen Politik und auch den Medien auf die Schweiz. Ich möchte nur daran erinner, dass 2009 im Steuerstreit der ehemalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück, ein Bilderberger, mit der Kavallerie die Schweizer, die er Indianer nannte, hat angreifen wollen.
Merkel hat die Schweiz 2008 das letzte Mal offiziell besucht. Ziemlich unhöflich für einen Nachbar. Na ja, jetzt wird sie nach 7 langen Jahren am kommenden Donnerstag in Bern eintreffen und Gespräche mit dem Bundesrat führen. Nur böse Zungen behaupten, sie will sich eigentlich nur den Ehrendoktor von der Universität Bern abholen, denn bereits um 15:00 Uhr soll die Übergabe in der Aula erfolgen und danach will sie gleich zurück nach Berlin fliegen. Als Bundesrat würde ich Merkel daran erinnern, wer den Euro in den letzten vier Jahren mit über 500 Milliarden Franken gestützt hat. Ohne dieser massiven Stützung, gebe es den Euro wahrscheinlich gar nicht mehr!
Die unsinkbaren Märkte sind am absaufen
Die Investoren können sich auf einen weiteren Absturz der Börsen am Montag "freuen", nachdem vergangene Woche mehr als 4 Billionen Dollar an Papierwerte auf den Weltbörsen wegen der Kursverluste vernichtet wurde. Auf fast allen Aktienmärkten ist der Höhepunkt schon länger überschritten und es findet ein Abverkauf mit erheblichen Kursrückgängen statt. Der US-Leitindex steht mehr als 10 Prozent unter seinem Hoch im Mai. Am Freitag schloss der Dow Jones Index um 530.94 Punkte tiefer auf 16'459.75, ein Verlust von 3,1 Prozent nur an einem Tag. Die europäischen Aktienmärkten sind ebenfalls tiefrot. Der Freitag war für den Dax ein schwerer Verlusttag, mit minus 2,95 Prozent oder 307 Punkten. Insgesamt hat der Index im Wochenverlauf damit 7,8 Prozent eingebüsst und den grössten Wochenverlust seit vier Jahren eingefahren.
Aber nicht nur fallen die Aktienmärkte generell, die Preise für fast alle Rohstoffe sind schon länger im Absturz begriffen. Der Preis für US-Rohöl fiel für kurze Zeit auf unter 40 Dollar das Fass am Freitag, um dann auf 40.11 Dollar sich einzupendeln. Das ist ein Preissturz von 25 Prozent seit Jahresbeginn. Es gibt von allen Rohstoffen zu viel und auf der anderen Seite zu wenig Nachfrage, was auf eine Vollbremsung der Weltwirtschaft hindeutet.
Wegen dem weltweiten Mangel an Nachfrage sind die chinesischen Exporte stark rückläufig, es wird weniger produziert, die Firmen machen Verluste, was zu einem Börsensturz und anschliessender Währungsabwertung in China geführt hat. Der chinesische Wirtschaftsmotor stottert und zieht die anderen Karren in Japan, Europa und Nordamerika nicht mehr. Dank dem Globalismus und der daraus folgenden totalen Abhängigkeit voneinander, geht allen gleichzeitig die Puste aus.
Es werden ganz schwierige Zeiten auf uns zukommen, mit Arbeitslosigkeit, Armut, Chaos und Notstand. Die Flüchtlingswelle die auf Europa zuschwappt, genauso wie auf Nordamerika und Australien, ist nur ein weiteres Problem und ein Indiz für die Not die alle treffen wird. Diese Situation haben wir den Finanzkriminellen, den Kriegshetzern und Globalisten zu verdanken. Sie können nur zerstören, plündern und rauben!
Deswegen bin ich ein völliger Gegner des Globalismus und ein vehementer Befürworter des Lokalismus. Früher waren die einzelnen Volkswirtschaften getrennt und unabhängig voneinander. Wenn zum Beispiel die Wirtschaft Europas abserbelte, dann zog die der USA diese heraus, und umgekehrt. Heute bekommt ein Wirtschaftsraum die Grippe und sofort sind alle anderen auch mit dem Virus angesteckt und krank.
Die kriminelle Bande der Globalisten haben alle Sicherheitsschotte wie bei einem Schiff rausgerissen, wegen der Ausrede, es gehe um freien Handel, freien Kapitalverkehr und freien Zugang zu den Märkten. Dabei dienen die Schotte dazu, wenn ein Schiffsteil Leck schlägt, dann werden die wasserdichten Tore geschlossen, nur das betroffene Abteil füllt sich mit Wasser, die anderen nicht, das Schiff ist gerettet und sinkt nicht.
Aber die Globalisten haben diese Trennung und die Schutztore entfernt. Jetzt dringt Wasser ungehindert ins ganzen Schiff ein und es sinkt komplett. Willkommen auf der "unsinkbaren" Titanic als Symbol der Weltwirtschaft, die schief im Wasser liegt, die den Eisberg gerammt hat, wo einige wenige der Passagiere schon in den Rettungsbooten sitzen und die Mehrheit sich weiter amüsiert, die Gefahr nicht wahr haben will, weil die Musik noch spielt und die Bar noch Cocktails serviert.
Den Zentralbanken ist die Munition ausgegangen, denn sie haben in den letzten 7 Jahren alles zur Rettung der Banken, der Aktienmärkte, des Euros und des Dollars mit der astronomischen Gelddruckerei vergeblich verschossen. Die Zinsen sind eh schon auf Null oder im Minus. Was können sie jetzt noch tun, um das sinkende Schiff zu retten? Nichts! Deshalb, um die Schwimmweste jetzt erst anzulegen, ist es eh fast schon zu spät.
Was sagte Gorbi? "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
1700 Flugbewegungen mehr wegen WEF
Vom 21. bis 24. Januar findet das World Economic Forum (WEF) in Davos statt und dazu werden die obersten Kriminellen der Politik und Wirtschaft wie jedes Jahr erwartet. Wie mir Insider schon vor Jahren berichtet haben, handelt es sich dabei Hauptsächlich um einen Grund in den Schweizer Alpen in einer mondänen Atmosphäre sehr teuere Partys mit Champagner, Kaviar, Koks und Nutten zu feiern, Feste die teilweise Millionen pro Abend kosten. Als Ausrede für das Treffen wird natürlich erzählt, es ist ein wichtiger Ort des Kennenlernens und des Meinungsaustausch, um die Probleme der Welt zu lösen. Nur, gebracht hat das WEF der Menschheit noch nie was und Probleme wurden auch keine gelöst.
Es handelt sich nur um eine Schwatzbude und ein Schaulaufen der Eitelkeiten, wo nichts dabei rauskommt. Darüber zu berichten ist Zeitverschwendung. Eigentlich sollten diese Typen sich über ihr ständiges Versagen schämen, denn sie kommen jährlich zusammen, reden gross wie sie die Welt in Ordnung bringen wollen, dabei wird die Krise in allen Bereichen immer schlimmer. Wer kann diese Idioten noch ernst nehmen?
Erwartet werden 2'500 Führungspersonen aus Wirtschaft, Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft sowie Akademiker, Medienleute und Künstler, wie das WEF mitteilte. Das diesjährige Motto lautet "The new global context" (der neue globale Kontext), was immer diese Worthülse bedeutet ... nämlich gar nichts.
Einer der Schwerpunkte ist wieder der Umweltschutz und deshalb gibt es eine Debatte welche die Frage stellt, "Wie kann man die Leugnung des Klimawandels anpacken?" Diese Frage ist völlig absurd, denn niemand leugnet einen Klimawandel. Das Klima hat sich in der Vergangenheit immer gewandelt und wird es in der Zukunft auch immer tun. Was geleugnet wird ist die Behauptung, der Mensch und das CO2 seien schuld.
Was die Vertreter der NWO mit ihrem Neusprech "Klimawandel" meinen, ist das was sie früher Klimaerwärmung genannt haben. Davon mussten sie abrücken, denn seit 20 Jahren sind die Temperaturen stabil, bzw. das Klima kühlt sich eher ab. Geblieben ist aber die Lüge, CO2 wäre ein Treibhausgas, würde die Atmosphäre erwärmen und daran sei der Mensch schuld.
Jeder der in Chemie aufgepasst hat weiss aber, CO2 ist 1 1/2 Mal schwerer als Luft und sinkt deshalb zu Boden, ist durchsichtig und lebenswichtig für die Pflanzen. Die Luft beinhaltet nur 0,039 Prozent an CO2. Wie soll es in der Stratosphäre eine Erwärmung bewirken? Wer das behauptet erzählt Humbug und betreibt Pseudowissenschaft.
Einer der in Davos einen Auftritt hat und dieses Märchen immer noch vehement vertritt ist Professor Mario Molina. Er behauptet, ca. 97 Prozent der Klimaforscher sind sich einig, vom Menschen verursachte Klimaveränderung sei eine Realität und CO2 wäre die Ursache. Das stimmt nicht. Die Mehrheit der Wissenschaftler sind nicht dieser Meinung, sondern nur diejenigen die für Forschungsgelder alles machen, sich prostituieren und sogar die Klimadaten fälschen.
Aber nehmen wir an es wäre so, das Klima erwärmt sich durch CO2 und die Veranstalter des WEF mit Klaus Schwab als Gründer und Präsident, sowie die ganzen Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft, alle sind auch dieser Meinung, wieso sind sie dann alle zusammen die grössten Produzenten von CO2 in dem sie nach Davos anreisen? Der Aufwand um die Tausenden VIPs aus der ganzen Welt in die Schweiz und nach Graubünden zu bringen, plus die Tausenden Tonnen an Lebensmittel und Getränke auch, ist gigantisch.
Wenn dem WEF wirklich das Klima wichtig wäre und die Verringerung des CO2-Ausstoss, dann gebe es gar kein Treffen in Davos, dann würde der Meinungsaustausch, die Vorträge und die Fragen die erläutert werden, "klimaschonend" als Video-Konferenz im Internet ablaufen. Ist doch technisch alles möglich. Da sie es nicht tun zeigt mir, sie sind "full of shit" und ihre Agenda auch.
| Flightradar24 meldet, 1700 Privatjets wegen Davos in Zürich erwartet |
Warum weise ich auf diesen Widerspruch hin? Weil laut flightradar24 am Flughafen Zürich mit sagenhaften 1'700 zusätzlichen Flugbewegungen durch Privatjets der Bonzen, Staatsoberhäupter, Minister und sonstige Wichtsäcke gerechnet wird. Dann fliegen die, die sich ganz wichtig fühlen auch noch mit Helikopter vom Flughafen nach Davos. Der Rest wird mit Hunderten dicken Limousinen in die Berge chauffiert.
Wie passt das mit der WEF-Agenda des Klimaschutzes zusammen? Die meisten VIPs reisen mit eigenen Maschinen an, produzieren dabei so viel CO2 wie unsereins im ganzen Leben, und dann erzählen sie uns aber, WIR sollen unsere Lebensweise einschränken, WIR sollen weniger CO2 produzieren, WIR wären Umweltsünder und WIR sollen ein schlechtes Gewissen haben!
| Die Rollbahnen von Zürich plus die benachbarten Flughäfen sind zugeparkt mit Privatflugzeuge der Bonzen während des WEF |
Kann man diese Heuchelei von "Wasser predigen und selber Wein saufen" noch überbieten? Für mich zeigt dieses widersprüchliche Verhalten, die ganze Klimadebatte und die Behauptung, CO2 wäre ein Klimakiller, ist Lug und Trug und sie glauben selber nicht daran. Wenn die Vertreter dieser "Religion" wirklich daran glauben würden, dann würden sie nicht Tausende Tonnen Treibstoff verbrennen um anzureisen. Dann würden sie alles tun, um den Ausstoss von CO2 zu vermeiden.
Sie handeln aber nach dem Motto, "mach was ich sage und nicht was ich tue." Man muss sich vorstellen, so Leute wie Bill Gates, der sich als Planetenretter gibt und null CO2 fordert, der fliegt jetzt von den USA mit eigenem Jet über den Atlantik nach Zürich. Neben ihm aber hundert andere Bonzen von Konzernen jeder für sich noch dazu. Ein normaler Airliner ist ihnen nicht gut genug.
Dann die Schweizer Luftwaffe hat ständig F/A-18 Kampfjets und Helikopter in der Luft, sowie 5'000 Soldaten, Tausend Polizisten und Sicherheitsleute sind als Schutz vorort, die auch viel Energie verbrauchen und CO2 ausstossen. Fast 20 Kilometer Absperrzaun wurde errichtet. Für die "Ohnmächtigen" der Welt ist kein Aufwand zu gross ... aber auch keine Lüge. Was für ein Irrsinn!
Chinas Wirtschaftsleistung jetzt Nummer 1 der Welt
Es ist passiert was ich schon länger vorhergesagt habe, siehe "Warum China gewinnt und Amerika verliert". Die chinesische Wirtschaft hat die der Vereinigten Staaten von Amerika überholt. Nach dem Bürgerkrieg in den Jahren um 1870 wurden die USA unter Präsident Ulysses S. Grant die grösste Wirtschaftsmacht der Welt. Nach über 140 Jahren müssen die USA den Spitzenplatz nun räumen und China steht auf Platz 1. Jetzt ist es offiziell. Der Internationale Währungsfonts (IWF) hat die neuesten Zahlen über die Weltwirtschaft veröffentlicht. Wenn man die Wirtschaftsleistung an Gütern und Dienstleistung real bewertet, dann produziert China dieses Jahr 17,6 Billionen Dollar, im Vergleich zu den USA mit 17,4 Billionen Dollar. Nicht lange her im Jahre 2000 hatte China nur ein Drittel der amerikanischen Wirtschaftsleistung. Jetzt sind die Chinesen an den Amerikanern vorbeigezogen, so rasant ist der Aufstieg gelungen.
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| Die Skyline von Shanghai |
Um es anders darzustellen, China hat jetzt einen Anteil von 16,4 Prozent der globalen Wirtschaft, in realer Kaufkraft gerechnet, im Vergleich zu den USA mit einen Anteil von 16,3 Prozent. Vergangenes Jahr hat China bereits die USA in Welthandel überholt. Die neuesten Zahlen wurden nach der etablierten und generell angewendeten Methode der purchasing-power parity (PPP) oder Kaufkraftparität errechnet, welche die Währungskurse ignoriert. Das heisst zum Beispiel, das Servieren eines Hamburger in Peking ist von der Leistung her gleichwertig wie ein Hamburger in New York, egal ob diese umgerechnet unterschiedlich kosten.
Laut IWF-Zahlen geht die Schere zwischen China und USA in den kommenden Jahren immer weiter auseinander und der Vorsprung wird viel grösser. 2019 soll die Wirtschaftsleistung Chinas auf 26,8 Billionen Dollar steigen und die der USA auf 22,1 Billionen Dollar. China wird dann weit vorraus liegen und die Vereinigten Staaten deutlich schlagen. Eine Ära ist hiermit zu Ende entgegen, fast unbemerkt und ohne grossem Aufsehen. Klar, die von den USA dominierte westliche Medienlandschaft wird das nicht an die grosse Glocke hängen, Amerika abgeschlagen auf Platz 2.
Die Geschichte der letzten Jahrhunderte hat schon manche der wirtschaftlich stärksten Nationen und imperialen Mächte kommen und gehen sehen. Sei es die Franzosen, die Spanier oder die Briten. Die politische und militärische Macht war auch immer mit der Wirtschaftsleistung verbunden und davon abhängig. Geht die Wirtschaft zurück dann ist auch die Herrschaft über die Welt nicht mehr gegeben. Hat Grossbritannien anschaulich gezeigt, mit dem Aufstieg zum Weltimperium durch die Kontrolle über die Meere und dem internationalen Handel, dann der Zusammenbruch nach den Weltkriegen des „British Empire“. Jetzt sind die Vereinigten Staaten auf dem absteigenden Ast.
Klar wird diese Überholung von Amerika durch China nicht morgen sofort etwas ändern, aber längerfristig auf jeden Fall. Ein Paradigmenwechsel und eine Machtverschiebung wird stattfinden. Wir leben schon länger in einer Welt die von den USA dominiert wird, ganz eindeutig spätestens seit 1945. Die amerikanisch-angelsächsische Dominanz auf allen Bereichen, ob Militär, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sprache etc. hat seinen Höhepunkt erreicht. Das wird aber bald nicht mehr so sein. Schon vor Jahren habe ich gesagt, wenn ich jung wäre würde ich Chinesisch lernen und mich nach Osten orientieren. Dort geht die Post ab. Der Westen ist doch ein abgehalfterter Looserverein der von der Substanz und einem vergangenen Image lebt.
Es gibt viele Zeichen, die Vereinigten Staaten sind nicht mehr das was sie einmal waren. Zum Beispiel kann die NASA keinen Astronauten mehr ins All schicken, haben seit dem Ende des Spaceshuttle-Programms gar kein Transportsystem mehr dafür. Dabei waren die USA mal die Nummer 1 in der Weltraumforschung. Schon länger sind nur die Russen und Chinesen in der Lage eine bemannte Raumfahrt zu betreiben. Die Amerikaner müssen mit den Russen mitfliegen wenn sie ins All wollen. Ist doch peinlich und ein Armutszeugnis. Machen immer noch einen auf dicke Hose und Supermacht, kommen aber nicht mehr selber vom Boden weg. Technologisch echte Schwachmatten geworden.
Wie supermodern China ist sieht man zum Beispiel wenn man Shanghai besucht. Nicht nur ist die Stadt von der Grösse her superlativ mit 24 Millionen Einwohner und den zahllosen Wolkenkratzern, sondern überhaupt alles was man sieht ist beeindruckend und erstaunlich. Es ist das Kultur- und Bildungszentrum Chinas mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theatern und Museen. Am gigantischen Flughafen Pudong angekommen saust man mit sagenhaften über 400 km/h auf einer Magnetschwebebahn in die Metropole. Wer hat denn so was? Niemand, weder die Europäer und schon gar die Amerikaner, die überhaupt keine Hochgeschwindigkeitszüge haben.
Dafür sind die USA aber Meister im wild um sich schlagen, in Boykotte und Sanktionen verhängen, in der Bedrohung eines jeden Landes das sich nicht dem Diktat Washingtons unterwirft. Die ständigen militärischen Aggressionen und das Führen von einem Krieg nach dem anderen, ist auch ein deutliches Zeichen des Machtverlustes und des Untergangs. Von der Staatsverschuldung die gerade 18 Billionen Dollar überschritten hat, was damit verdeutlicht, die USA sind völlig pleite, will ich gar nicht reden. Damit die USA überhaupt noch funktionieren müssen jeden Tag 4 Milliarden Dollar neue Schulden gemacht werden. Demnächst wird das astronomische Gelddrucken auch nicht mehr helfen. Der Dollar wird nur durch Drohungen zusammengehalten.
Das Finanzsystem der Wall Street ist schon lange zu einem Spielkasino verkommen wo Wetten abgeschlossen werden, ohne Bezug auf die reale Wirtschaft. Die Finanzmärkte sind mit den gehebelten Derivaten so weit vom Boden entfernt wie der Mond von der Erde. Die Amerikaner meinen, wenn man seine Fabriken nach China outsourced, nur noch McJobs hat, sich auf Papier schön rechnet, wenn man eine Finanzblase nach der anderen die nur aus Luft besteht aufsteigen lässt, wenn man das Rad wie verrückt dreht, nur noch spekuliert und die Börse mit "quantitative easing" der Fed in die Höhe treibt, dann hat man was reelles geleistet und ist reich. Umgekehrt, die Chinesen stellen alles fast was wir an Produkten nutzen her, auch das iPhone oder iPad auf dem ihr diesen Text liest.
Mit der engen Zusammenarbeit und strategischen Partnerschaft zwischen Russland und China, besonders in letzter Zeit beschleunigt durch die Drohungen und Sanktionen des Westens gegenüber Moskau, ist ein unschlagbares Team entstanden. Russland mit enormen Ressourcen an Rohstoffen und Energie, China mit einem gigantischen Markt, Fabrikkapazität, Hightech und Know-how. Die Europäer waren ja auch so blöd und haben Russland wieder zum Feind erklärt statt zum Partner. Ein Dreamteam hätte daraus entstehen können. Aber nein, die geografische Nähe und logische Verbindung zu Russland wird verschmäht. Dafür sind sie in dieser völlig falschen transatlantischen Orientierung und Gehirnwäsche gefangen und werden angekettet an die USA gemeinsam untergehen.
Stresstest bestanden? Nein, die Eurozone ist pleite
Es ist schon bemerkenswert, wie die Medien den Stresstest der Banken in der Eurozone mehr oder weniger als bestanden erklären. Sie gehen her und verkünden, da statt den befürchteten 30 Banken die nicht bestehen würden, nur 25 der 130 untersuchten durchgefallen sind, ist alles gut. Auch das mittlerweile 12 dieser Institute ihr Eigenkapital schon während des Tests erhöhten und unter dem Strich nur 13 Banken den Test wirklich nicht bestanden haben, ist ein sehr gutes Zeichen meinen sie. Unter den 13 Durchfallern sind zwei Institute aus Griechenland, eines aus Zypern, die französisch-belgische Dexia sowie gleich vier italienische Banken. Das grösste Kapitalloch fand die EZB bei der italienischen Monte dei Paschi, der 2,1 Milliarden Euro fehlen.
Das Problem mit den sogenannten Wirtschaftsjournalisten ist, sie können nicht lesen oder verstehen die Fachausdrücke und Zahlen nicht. Denn, wenn sie den Bericht der EZB "AGGREGATE REPORT ON THE COMPREHENSIVE ASSESSMENT" richtig studiert und verstanden hätten, würden sie über den Zustand des Bankensystem der Eurozone ganz anders berichten. Nämlich, die Situation ist katastrophal, ja sogar beängstigend!!!
Ich kann auch die Aussage von EZB-Vizepräsident Vitor Constancio, "diese noch nie dagewesene tiefgehende Prüfung der Bilanzen wird das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Bankensektor stärken," überhaupt nicht verstehen, denn das ist voll an der Wahrheit vorbei. Das wirkliche Problem ist doch nicht der Zustand der Banken an sich im Einzelnen gesehen, sondern wie zahlungsfähig sind alle Kreditnehmer die sich Geld bei den Banken geliehen haben?
Das heisst, kann das geliehene Geld überhaupt noch zurückgezahlt werden oder muss man die Summe als Verlust abschreiben? Dann sieht die Situation ganz anders aus. Man hat auf die Schnelle, weil der Termin 4. November drängt, die zentrale Bankenaufsicht mit 1'000 Angestellten auf die Beine gestellt und gleichzeitig den Test durchgeführt. Ab diesem Datum soll nämlich die Bankenunion beginnen. Deshalb hat man einen Erfolg gemeldet, nur 13 Banken sind durchgefallen, aber das wirkliche Bild über die Schuldenwirtschaft in der Eurozone verschleiert.
Statt nur die Pressmitteilung der EZB ungeprüft nachzuplappern, hätten die Profijournalisten (lach) den oben genannten Bericht komplett lesen sollen. Tief darin versteckt würden sie folgendes entdecken, Zahlen die einem nur Angst machen können. Auf Seite 67 des Bericht steht nämlich:
"Due to the fact that on average banks' internal definitions were less conservative than the simplified EBA approach, the application of the simplified approach led to an increase in NPE stock of €54.6 billion from €743.1 billion to €797.7 billion. The CFR and the projection of findings led to an additional increase in NPE of €81.3 billion, resulting in a total increase €135.9 billion to €879.1 billion of post-CFR NPEs across the participating banks as a result of the AQR. The impact of the application of the EBA simplified approach and the credit file review on the stock of NPEs varied amongst debtor geographies, with overall increases among SSM debtor geographies ranging from 7% to 116%."
Ich übersetze diesen Text nicht nur ins Deutsche sondern auch aus dem Fachchinesisch ins Verständliche.
Da die Banken weniger streng den Zustand der Kredite bewertet haben als wir (EZB) es tun, haben die faulen Kredite (NPE) in den Büchern der Banken sich um €54,6 Milliarden von €743,1 Milliarden auf €797,7 Milliarden erhöht. Mit faulen Krediten ist gemeint, diese werden nicht mehr von den Schuldnern bedient, also weder Zinsen gezahlt noch Tilgung vorgenommen. Während der Prüfung des Kreditbestandes (CFR) haben wir weitere faule Kredite in Höhe von €81,8 Milliarden entdeckt, was eine Gesamterhöhung von 135,9 Milliarden ausmacht und die Summe der faulen Kredite auf €879,1 Milliarden bringt. Die Auswirkung unserer strengeren Prüfung der faulen Kredite war unterschiedlich je nach Standtort des Schuldners, mit einem Anstieg von 7 bis 116 Prozent.
Das heisst, der Stresstest hat zusätzlich Kredite die nie mehr zurückgezahlt werden in Höhe von 135,9 Milliarden Euro in den Büchern der Banken gefunden, mehr als sie selber angegeben haben. Die Summe aller Kredite die bei den Banken der Eurozone faul sind und womöglich verloren gehen beläuft sich somit auf sagenhafte 879,1 Milliarden Euro!!!
Hallo, das ist eine unvorstellbare Summe die sich sehr wahrscheinlich in Luft auflöst. Damit ihr euch vorstellen könnt was diese Zahl bedeutet, das Brutto Inlandsprodukt der Eurozone (BIP), also die Gesamtleitung der Wirtschaft mit allem Drum und Dran, summiert sich auf 9,6 Billionen Euro. Dann sind 879 Milliarden Euro an Kreditverlust ca. 9 Prozent des BIP der Eurozone. Das bedeutet für mich, die Eurozone mit seinen Banken ist pleite, egal wie sie das Ergebnis des Stresstest schönreden!!!
Deutschland - Aber uns geht's ja ... schlecht?
Die Dauerausrede für die völlige Tatenlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Mangel an normalen menschlichen Emotionen der Deutschen über die Scheisse die rund um sie passiert lautet: "Aber es geht uns ja gut". Merkel und Co. können das deutsche Volk belügen, betrügen und verraten, es stört den deutschen Michel kein Bischen und Mutti bleibt am Ruder. Dabei stimmt die Behauptung überhaupt nicht, von wegen es geht "uns" gut. Ich würde sagen, den Deutschen ist es vom Lebensstandard her seit 30 Jahren noch nie so schlecht gegangen wie heute. Nur weil man noch nicht auf der Strasse sitzt, heisst ja nicht es geht einen gut. Aber jetzt kommt der richtige Hammer. Plötzlich sieht die deutsche Wirtschaft verdammt schwach aus. Die Exporte sind im August um 5,8 Prozent eingebrochen, der grösste Rückgang seit 2009.
Der gleiche trifft auf die Industrieproduktion zu, ein dramatischer Fall um 4 Prozent, der grösste Rückgang seit Januar 2009.
Die Schönredner und Gutschwätzer haben sofort gesagt, ja dieser Rückgang ist nur vorübergehend. Denkste. Es sieht für die nächste Zukunft nicht gut aus, denn die Auftragseingänge sind ebenfalls dramatisch im August gefallen. Auch hier ein Rückgang um 5,7 Prozent und schlechtester Wert seit Anfang 2009.
Sieht aus wie wenn Deutschland in eine Rezession hineinfällt. Warum und was ist passiert? Für Deutschland machen die Exporte fast 40 Prozent des BIP aus. Die grössten Abnehmer deutscher Produkte sind die benachbarten EU-Länder mit 57 Prozent des Exportvolumens. Frankreich mach dabei fast 10 Prozent aus. Aber was hören wir von dort? Frankreich ist der kranke Mann Europas geworden, der "Sozialist" Hollande hat das Land an den Abgrund und in den Bankrott geführt. Die Finanznöte in Paris sind katastrophal.
Laut neuesten Angaben des französischen Aussenministeriuems leben 2,5 Millionen Franzosen im Ausland und in den letzten Jahren haben immer mehr "au revoir" gesagt. Das ist aber nur die öffizielle Zahl, denn es handelt sich um die Personen die sich in den französischen Botschaften registriert haben. Tatsächlich haben mindestens 5 Millionen Franzosen ihre Heimat verlassen und sind Hauptsächlich in die Schweiz, Deutschland, England und Kanada ausgewandert. Warum? Weil Arbeitnehmer immer mehr verarmen und keinerlei Perspektive haben und der Staat Unternehmer mit Gesetzen und Steuern terrorisiert.
Ähnlich schlecht läuft es in allen anderen EU-Staaten, wo die Verarmung zu dramatischen Zuständen geführt hat. Schon vor Jahren habe ich gewarnt, die Abhängigkeit Deutschlands vom Export ist gefährlich. Wenn die Kunden im Ausland nichts mehr kaufen können, weil selber am Ertrinken, dann ist der Titel des Exportweltmeister auch weg. Die Volkswirtschaft der EU ist sehr krank, das sieht man am Kursverfall des Euros. Dazu noch der Irrsinn der Bundesregierung, wie ein folgsamer Schosshund die Sanktionen Washingtons gegenüber Russland zu verhängen, zum Schaden der deutschen Wirtschaft.
Jetzt wissen wir, Washington hat die EU und speziell Deutschland zu Sanktionen gegen Russland gezwungen. US-Vizepräsident Joe Biden sagte während einer Rede an der Kennedy School of Government an der Universität Harvard vor einigen Tagen, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehme, um die Russen zu strafen. Angela Merkel und ihre EU-Kollegen sind nur Marionetten, die auf Druck der USA ihren eigenen Völkern Schaden zugefügt haben.
Der Doppelhammer hat jetzt zugeschlagen, Exportrückgang mit dem EU-Raum und mit Russland. Der Internationale Währungsfonds warnt deshalb vor einer neuen Krise in der Eurozone. Noch im Frühjahr hoffte der IWF auf eine Erholung in den Krisenländern der Eurozone. Nun revidiert der Währungsfonds seine Erwartungen nach unten und warnt vor einer neuen Rezession. "Wir sagen zwar nicht, dass die Eurozone auf dem Weg in die Rezession ist", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde, "aber wir sagen, dass es ein ernstes Risiko gibt, dass dies passiert, wenn nichts getan wird gegen das schwache Wachstum in der Eurozone."
Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier sind Landesverräter, denn beide haben nachweislich gegen die Interessen des eigenen Volkes gehandelt und haben sich dem Druck der Amerikaner gebeugt. Sie haben den Deutschen auferlegt, wirtschaftliche Nachteile einzustecken – nicht, weil es im Interesse der deutschen Aussenpolitik wäre, sondern, weil sie zu feige, zu schwach oder zu skrupellos waren, die Interessen ihres eigenen Volkes gegenüber jenen der USA zu vertreten. Das gleiche trifft auf den NSA-Spionageskandal zu.
Aber mit den Deutschen kann man ja machen was man will, die schlucken alles. Nur wie gesagt, jetzt gilt die Ausrede für diese Tatenlosigkeit nicht mehr, "es geht uns ja gut". Wie schlecht die Lage ist drückt sich im Kurs des Euros aus. Er fällt und fällt. Noch im Mai hatte der Euro ein Zwei-Einhalb-Jahres-Hoch von knapp unter 1,40 Dollar erreicht, ehe er am 3. Oktober bis auf 1,2501 Dollar abstürzte - das war der niedrigste Stand seit Sommer 2012.
Die Deutsche Bank hält einen Absturz des Euro unter einen Dollar bis 2017 für möglich. Währungsstratege George Saravelos macht dafür in einer Studie unter anderem extrem niedrige Wachstumsraten und einen hohen Kapitalabfluss aus der Euro-Zone verantwortlich. 2017 werde ein Euro nur noch 95 US-Cent kosten, erklärte Saravelos. Das wäre so wenig wie zuletzt im Sommer 2002. Änlich tönt es von der Barclays Bank die sagt, der Euro wird demnächst auf 1,10 Dollar fallen und Goldman Sachs sieht den Euro 2017 bei einem Dollar stehen.
Ein sprichwörtliches Armutszeugnis für Deutschland ist die Tatsache, wie hoch die Kinderarmut in Deutschland ist. 1,64 Millionen Jungen und Mädchen sind in Deutschland auf Hartz IV angewiesen. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Im Mai 2014 lag der Anteil der von Armut betroffenen Kinder in der Altersgruppe unter 15 Jahren demnach bei 15,7 Prozent. 2012 waren es noch genau 15 Prozent gewesen, zuvor soll der Trend sogar rückläufig gewesen sein.
Weil die Lage generell in der EU so schlimm ist, haben sich die EU-Chefs zu einem EU-Beschäftigungsgipfel am Mittwoch getroffen. Die EU-Spitzen waren nach Mailand gekommen, weil die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern Europas trotz zweier früherer Beschäftigungsgipfel ein riesiges Problem bleibt. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz nannte die Jugendarbeitslosigkeit eines "der dramatischsten und bedrückendsten Phänomene unserer Zeit". Und Hollande warnte: "Wenn wir es nicht schaffen, wird man sich von Europa abwenden."
Die Arschlöcher lamentieren über ein Problem, dass sie selber geschaffen haben. Schuld sind die Euro-Turbos mit ihrem wahnsinnigen Drang nach "mehr Europa", nach mehr Zentralismus und mehr Gleichmacherei, bei gleichzeitiger gigantischen Schuldenwirtschaft. Die Gemeinschaftswährung ist ein rein politisches Konstrukt und keines das auf reale Gegebenheiten und Werte aufbaut. Es würde mich nicht wundern, wenn Frankreich demnächst aus der Eurozone aussteigt. Dann steht Deutschland alleine da und kann die ganze EU-Karre ziehen, auch wenn es dabei verreckt.
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Bei der Gelegenheit möchte ich auf das Android App der Nachrichten- agentur von Radio Utopie hinweisen. Damit hat man aktuelle und relevante Nachrichten direkt von der Quelle, in deutsch und englisch, in Kategorien gelistet, rund um die Uhr und rund um den Planeten auf seinem Smartphone. Hier der Link ...
Die Iran-Sanktionen kosten den USA $175 Milliarden
Als Fortsetzung meines vorhergehenden Artikels will ich die neueste Studie über welchen Schaden die Sanktionen gegenüber dem Iran in den Vereinigten Staaten angerichtet haben zitieren. Die "National Iranian American Council" hat in ihrer aktuellen Studie folgendes festgestellt: Die Vereinigten Staaten sind bei weitem der grösste Verlierer unter den Ländern die Sanktionen verhängen. Von 1995 bis 2012 hat die US-Wirtschaft zwischen 134.7 und 175.3 Milliarden Dollar an potenzielle Exporteinnahmen mit dem Iran verloren. Diese Schätzung zeigt nur den Verlust den die Exportindustrie erlitten hat und schliesst nicht den nachteiligen Effekt anderer Faktoren ein, wie einen höheren Ölpreis für die US-Wirtschaft. In Europa ist Deutschland am meisten von den Sanktionen gegen den Iran betroffen.
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| Sanktionen sind ein Schuss in den eigenen Fuss |
Zu den Verlusten der Exportwirtschaft in reinen Zahlen kommt noch der menschliche Faktor hinzu. Im Durchschnitt gingen durch das entgangene Exportgeschäft in den USA zwischen 51'043 und 66'436 Arbeitsplätze jedes Jahr verloren. 2008 erreichte die Anzahl an Jobs die nicht geschaffen wurden laut der Studie sogar 214'657 bis 279'389.
Für Deutschland beläuft sich der Exportverlust zwischen 23.1 und 73.0 Milliarden Dollar nur zwischen 2010 und 2012. Italien und Frankreich folgen mit 13.6 bis 42.8 und 10.9 bis 34.2 Milliarden Dollar jeweils. Zwischen 2010 und 2012 waren die Kosten der Sanktionen für die EU doppelt so hoch wie für die USA, wie die Studie aufzeigt.
Laut iranischen Botschafter in Bern entgeht der schweizer Wirtschaft ein Exportgeschäft von mehr als 3 Milliarden Franken pro Jahr. Teheran würde gerne kaufen, die schweizer Firmen gerne liefern, dürfen aber nicht, weil die "Weltarroganz" es verbietet. Das kommt davon wenn man als "neutraler Staat" aus Mangel an Rückgrat sich den illegalen Sanktionen der USA und EU anschliesst. Wir wissen schon lange, das EDA ist von der NATO okkupiert und der Bundesrat ein folgsamer Schosshund.
Mit einer Bevölkerung von 76.5 Millionen wäre der Iran ein sehr lukrativer Markt für westliche Produkte. Durch die seit 35 Jahren verhängten Sanktionen ist der Iran gezwungen worden, alles was es vorher aus dem Westen importierte durch eigene Produktion zu ersetzen und ist mittlerweile zu über 90 Prozent Selbstversorger. Deshalb, Sanktionen schaden am meisten den der sie verhängt und nicht das Zielland, speziell wenn es gross genug ist und reichlich Ressourcen hat, um eine eigene Produktion als Ersatz auf die Beine zu stellen.
Der ursprüngliche Grund für den Beginn der amerikanischen Sanktionen gegen den Iran ist praktisch in Vergessenheit geraten und wurde über die Jahre immer neu erfunden. Am 4. November 1979 hat eine Gruppe von iranischen Studenten die US-Botschaft in Teheran besetzt, weil Washington sich weigerte den brutalen Diktator Schah Reza Pahlavi auszuliefern, der in den USA weilte. Die Studenten hielten das Botschaftspersonal ergebnislos als Druckmittel, bis eine Freilassung vereinbart wurde, die im Januar 1981 erfolgte.
Washington brach deswegen die diplomatischen Beziehungen zum Iran ab, beschlagnahmte alle iranischen Vermögen in den USA, verhängte Sanktionen, bezeichnet das Land als "Schurkenstaat" und stellte es auf die Liste der "Achse des Bösen". Nicht zu vergessen ist aber, die US-Botschaft war die Zentrale der eigentliche Schattenregierung während der Schah-Zeit und kontrollierte das Land, speziell die Ölindustrie im Interesse der westlichen Ölkonzerne.
Siehe unseren Besuch der ehemaligen Geheimzentrale innerhalb der US-Botschaft in Teheran. Ist jetzt ein öffentliches Museum.
Nach der iranischen Revolution und Absetzung des Schah wurde die Ölindustrie verstaatlicht und das Land emanzipierte sich generell vom amerikanischen Einfluss, von der Kontrolle und der Kolonialherrschaft. Das ist der eigentliche Grund für die Sanktionen, dass der Iran es wagt sich nicht dem US-Imperialismus zu unterwerfen. Wer die grössten Gas- und Ölquellen der Welt hat, darf sicher nicht frei darüber entscheiden.
Alle Länder der Welt müssen Washington gehorchen, bzw. sich von den Finanzkriminellen der Wall Street und City of London ausbeuten lassen. Wer es nicht tut wird mit Sanktionen bestraft oder mit einem Krieg überzogen. Dazu erfindet man Kriegsgründe. Wer sich nicht wehren kann wird überfallen und ein "Regimewechsel" unter dem Vorwand der "Demokratisierung" vollzogen. Siehe Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien.
Später kam dann die Beschuldigung dazu, der Iran würde ein Atomwaffenprogramm betreiben. Schon seit über 25 Jahren behauptet Washington, in 12 Monaten hat Teheran die Atombombe. Dann vergeht diese Zeit, nichts was vorhergesagt wurde trifft ein, aber die Behauptung wird ständig wiederholt. Jedes Jahr wieder und am meisten vom zionistischen Regime. Eine erfundene Gefahr und ein Feindbild, um die Drohungen gegenüber dem Iran rechtfertigen zu können.
Nur, diese Sanktionen als Strafe für die Weigerung sich dem Imperium zu unterwerfen haben ihren Preis und kosten wie aufgezeigt Amerika und Europa am meisten. Da aber der Westen in einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise steckt, mucken die globalen Konzerne schon länger auf und beschweren sich über das entgangenen Geschäft. Die Mantra des notwenigen Wachstum, den die westlichen Politiker einschliesslich Merkel ständig von sich geben, erreicht man nur durch neue Märkte.
Deshalb scheint man sich in Wien bei den Atomgesprächen langsam zu einigen, um aus der Sackgasse zu kommen. Washington muss einen "Kompromiss" finden, den es als Grund für die dauerhafte Aufhebung der Sanktionen präsentieren kann. Teheran wiederum sagt, es verfolgt seit jeher nur die friedliche Nutzung der Atomenergie, warum einknicken? So muss jede Seite sein Gesicht waren und darüber wird gerade gefeilscht.
Die russischen antisanktions Sanktionen
Der russische Premierminister Dimitry Medwedew hat angeordnet, Lokal- und Bundesbehörden dürfen keine ausländischen Fahrzeuge mehr kaufen. Die Begründung, dieser Entscheid soll "die nötige Balance im Markt erhalten". Der Staat gibt immense Summen um Sachwerte zu kaufen und "es ist besser wenn dies einheimischen Firmen zu Gute kommt, nicht ausländischen Produzenten," zitierte Interfax die Worte Medwedew nach einer Regierungssitzung am Montag.
Auf den russischen Staat als Kunde entfallen rund drei bis fünf Prozent der Verkaufszahlen in Russland.Die Anweisung die von Medwedew unterzeichnet wurde bezieht sich nicht nur auf die schwarzen Limousinen der hochrangigen Offiziellen, sondern auch auf den öffentlichen Verkehr und Notfall- und Versorgungsdienste. Aber es sollen nicht generell ausländische Firmen vom russischen Markt ferngehalten werden, sondern "die Kooperation zwischen den ausländischen und russischen Herstellern fördern, in dem lokal produziert wird," sagte Medwedew.
Ausländische Firmen werden ihre Produktion zu einem gewissen Prozentsatz innerhalb Russlands durchführen müssen, um als "inländisch" zu qualifizieren und nicht ausgeschlossen zu werden. Je nach Industriezweig wird die Hürde am Anfang zwischen 30 und 40 Prozent sein, wird aber auf 60 bis 70 Prozent bis 2018 steigen. Ähnliche Massnahmen werden für Textilien und für medizinische Geräte vorbereitet.
Es gibt aber einige internationale Automarken, welche vom Importverbot zur Förderung der heimischen Produktion nicht betroffen sind. Audi, BMW und Ford sind einige Autohersteller die in Russland Montagewerke haben. VW und Mercedes produzieren aber nichts in Russland. Die einheimischen Fahrzeughersteller produzierten 2013 ca. 1,85 Millionen Autos, 190'000 Lastwagen und 50'000 Busse.
Russland ist seit August vergangenen Jahres zum grössten Automarkt Europas aufgestiegen, das belegen die neuesten Zahlen der European Business Association (EBA), und hat Deutschland auf den zweiten Platz verdrängt. Ausserdem kommt die neue Regelung zu einer schlechten Zeit: sind doch die Autoverkäufe in der EU stark rückläufig und 2013 auf das Niveau von 1995 gefallen. Sogar in der Schweiz wurden im 1. Quartal 2014 minus 4,7 Prozent weniger Autos verkauft.
Wie wir von den Newtonschen Gesetzen in der Schule gelernt haben, erfolgt auf jede Aktion eine Reaktion. Wenn die EU-Länder so blöd sind, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn es Gegensanktionen von russischer Seite gibt. Speziell die deutsche Bundesregierung verursacht den grössten Schaden für die eigene Autoindustrie, gehorcht sie doch schön brav was Washington befielt.
Die Sanktionen treffen immer den der sie ausspricht am meisten und stärkt das betroffene Land, weil die inländische Produktion angekurbelt wird statt zu importieren. Mit den Sanktionen ist in Russland das Bewusstsein stark gestiegen, so viel wie möglich selber herzustellen und sich vom Westen so weit wie möglich unabhängig zu machen. Das wird die russische Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze schaffen.
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Urban Priol über Merkel, Google, Russland, Kiew, Fussball WM.2014...
Die globale Halde an unverkauften Autos
Wenn man mit Google-Maps sich die Standorte der grössten Autohersteller der Welt anschaut, dann wird man etwas sehr erstaunliches feststellen. Gigantische Parkplätze die Quadratkilometer an Fläche belegen und mit Zehntausenden Neuwagen vollgestellt sind. Insgesamt stehen Millionen von nagelneuen Autos einfach rum und finden keine Käufer. Was sagt uns das? Die Weltwirtschaft läuft nicht so wie uns erzählt wird, die Verkäufe von Neuwagen stagnieren und die Hersteller produzieren auf Halde.
Das folgende Foto zeigt den Parkplatz von Honda in Swindon in Grossbritannien. Abertausende Neuwagen stehen herum und es muss immer mehr Landfläche dazugekauft werden, um die Überproduktion unterzubringen.
Geht auf mal Google-Maps und gebt "Sheerness" in Grossbritannien ein. Die Menge an Autos die dort herumstehen ist gigantisch. Viele Quadratkilometer die zugestellt sind mit Neuwagen:
| Ein Meer an Autos die herumstehen |
| Nahaufnahme von Foto oben |
Die Teststrecke von Nissan in Sunderland, Grossbritannien dient als gigantischer Parkplatz:
In Amerika die gleiche Halde an Neuwagen die auf Käufer warten:
| Der Hafen von Baltimore komplett zugestellt mit Autos |
| Nahaufnahme von Foto oben |
In Spanien auch. Völlig verrückt was dort Autos rumstehen:
| Der Hafen von Valencia eine gigantische Autohalde |
| Nahaufnahme von Foto oben |
Und was ist in Deutschland? Genau das gleiche Bild, ein Meer an Neufahrzeugen:
| Die Autoabstellfläche in Bremerhaven |
| Aus der Nähe betrachtet |
Die Autoindustrie hat eine enorme Überkapazität die völlig am Bedarf vorbeigeht. Die ertrinken in Autos. Statt die Produktion zurückzufahren wird weiter auf Teufel komm raus produziert. Warum? Hofft man auf bessere Zeiten oder um die Fassade "alles ist gut" weiter aufrecht zu erhalten? Eine absolute Perversion und kriminelle Verschwendung von Ressourcen.
Was soll damit passieren? Wie wollen die Autohersteller die Halde von Millionen an Fahrzeugen abbauen? Sie präsentieren jedes Jahr neue Modelle und die neuen "Alten" will doch dann keiner. Ab in die Schrottpresse oder was? Gibt es bald eine Verschrottungsprämie für Neufahrzeuge? Oder vielleicht kommen ja Aliens aus anderen Welten vorbei, denen man die Autos als Souvenier für den Erdbesuch mitgeben kann.
Zur Erinnerung, in der EU sind die Autoverkäufe 2013 das sechste Jahr in Folge gesunken, wie die Acea im Januar mitteilte. Mit Verkäufen von 11,85 Mio. Neuwagen fiel der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 1,7% und erreichte damit das tiefste Niveau seit 1995 (damals 15 EU-Länder) und das schlechteste, seit die Acea für die erweiterte EU mit den Aufzeichnungen im Jahr 2003 begann.
Laut Branchenverband "European Automobile Manufacturers' Association" (Acea) verzeichneten ein Minus die Länder Deutschland (–4,2%), Frankreich (–5,7%) und Italien (–7,1%). Grösster Verlierer war Zypern (–35,2%). Die Niederlanden erlebte auch einen erheblichen Rückgang mit -17%. In der Schweiz sanken die Absätze mit –6,2% ebenfalls überdurchschnittlich.
Im ersten Quartal 2014 sind die Autoverkäufe etwas gestiegen, von einem oben beschriebenen Tief aber keine Kunst. Im wichtigsten Markt Deutschland gibt es jedoch weiter eine Bremsspur. Die Bundesrepublik verzeichnete EU-weit die niedrigste Zuwachsrate (4,6 Prozent) seit November. 1,09 Millionen Neuwagen bedeuteten ausserdem den drittschlechtesten April-Wert seit 2003, dem Beginn der Aufzeichnungen für den erweiterten EU-Raum.
Laut einer gerade veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little über die Autobranche mit dem Titel "Der Kampf ums Überleben" werden von den 7'800 Autohändlern in Deutschland bis zum Jahr 2020 nur noch 4'500 existieren. In Westeuropa ist der Autoverkauf um 24% seit 2007 gefallen. 43% der Autohändler machten im Jahr 2013 Verluste.

















