Tausende Luftawehrraketen in der Hand der Terroristen
Einer der drei Amerikaner die neben dem Botschafter Christopher Stevens in Bengasi getötet wurde war ein Navy SEAL. Er arbeitet für das US-Aussenministerium und hatte den Auftrag die gefährlichen Waffen die im Besitz der Terroristen gekommen sind wieder einzusammeln. Glen Doherty 42 reiste durch das Land und suchte speziell die Luftabwehrraketen MANPADS genannt, die von der Schulter aus gegen Flugzeuge abgefeuert werden können. Die US-Regierung hat nämlich Angst, sie könnten für Terroranschläge gegen die zivile Luftfahrt verwendet werden.
Wie ich im vorhergehenden Artikel geschrieben habe, zuerst stattet man die Terroristen mit gefährlichen Waffen aus, damit sie einen Regimewechsel durchführen können. Dann befürchtet man, die Waffen werden gegen einem selber eingesetzt und versucht sie wieder einzusammeln. Der Dschinn den man freigelassen hat will man wieder einfangen. Jetzt sind der damit beauftragte Soldat und seine Kameraden tot, wahrscheinlich genau mit den Waffen die sie aufspüren sollten.
Diese MANPADS - Man Portable Air Defense System - oder auf Deutsch Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffe, gibt es zu Tausenden in Libyen. Sie stammen teilweise aus Beständen der libyschen Armee und wurden geplündert, oder wurden von der NATO, Saudi Arabien und Katar ihren Söldnern geliefert. Wahrscheinlich werden sie jetzt ins Ausland verkauft oder sind nach Syrien gelangt, wo sie dort gegen das syrische Militär verwendet werden für den nächsten Regimewechsel.
Laut Andrew Shapiro, US-Vizeaussenminister für politisch-militärische Fragen, soll das libysche Militär unter Gaddafi 20'000 dieser Flugabwehrraketen im Bestand gehabt haben. Washington hat keine Ahnung wie viele sie davon suchen müssen und wo sie alle hingelangt sind. Es ist der grösste Albtraum für sie, diese Waffe in den Händen von Terroristen zu wissen. Aber es geht nicht nur um die zivile Luftfahrt. Dadurch ist auch ihr Programm der Killerdrohnen gefährdet, die damit auch abgeschossen werden können.
Zur Erinnerung, im November 2003 wurde ein Airbus der DHL über den Irak von so einer aus der Schulter abgefeuerten Rakete getroffen. Obwohl am Flügel beschädigt und in Flammen, konnte die A300 auf dem Flughafen von Bagdad landen.
Botschafter Stevens und Sean Smith, Botschaftsmitarbeiter zuständig für Information, starben im ersten Angriff gegen das Gebäude, angeblich an Rauchvergiftung, nach dem das Konsulat in Flammen aufging, wie die neueste Erklärung des Ablaufs sein soll. Doherty zusammen mit einem anderen Navy SEAL, Tyrone Woods, versuchten den Angriff abzuwehren und kamen zwei Stunden später beim Schusswechsel ums Leben.
Es gibt jetzt sogar das Gerücht, die Terroristen hatten gar nicht die Absicht den Botschafter zu töten, sondern das eigentliche Ziel waren die Navy SEALS, die ihnen die Waffen wegnehmen wollten. Aber egal, die Zerstörung des Konsulat in Libyen und Tötung von vier Amerikanern, zusammen mit den anderen massiven Protesten vor den Botschaften in Marokko, Tunesien, Ägypten und Jemen etc., ist die Bankrotterklärung der US-Aussenpolitik im arabischen Raum, denn die Menschen wissen wie Amerika vorgeht und was "Befreiung" und "Demokratisierung" wirklich bedeutet.
Zuerst haben sie Libyen bombardiert und die Infrastruktur zerstört, wobei 80'000 Zivilisten getötet wurden. Dann haben sie das Geld und Gold des Landes gestohlen. Alle sozialen Errungenschaften die Gaddafi ihnen ermöglichte die gratis waren, wie medizinische Versorgung, Schul- und Universitätsausbildung, Strom, Wasser, Wohnungen und sogar Autos wenn man heiratete, gibt es nicht mehr.
Was wurde durch den Sturz von Gaddafi erreicht? Eine Regierung gewaltsam wegzufegen, die für seine Bevölkerung bestens sorgte, die Sicherheit und Frieden ermöglichte, besser als die meisten westlichen Regierungen es tun. Er verteilte den Ölreichtum des Landes unter die Leute, das war sein Fehler, und lies es nicht durch westliche Ölkonzerne plündern.
Jetzt stehlen sie ihnen das Öl und das ganze Land versinkt im Chaos, in dem man die bewaffneten Terroristen an die Macht gelassen hat. Und dann wundert man sich wenn die Libyer und die anderen die das sehen stocksauer und wütend sind? Dieser Film des Anstosses ist doch nur der Funken für ein bereits vorhandenes Explosionsgemisch.
Luftraum über Bengasi geschlossen
Schweres Flugabwehrfeuer hat dazu geführt, den Flughafen von Bengasi zu schliessen, weil Terroristen auf US-Drohen geschossen haben. Libysche Offizielle sagten, die Spionageflugzeuge flogen über das Konsulatgelände und der Stadt, um die Verstecke der militanten Gruppen herauszufinden, welche den Angriff gegen die Vertretung durchgeführt haben.
"Zwei amerikanische Drohnen flogen über Bengasi vergangene Nacht mit Wissen der libyschen Behörden," sagte der Vizeinnenminister Wanis al-Sharif. "Sie waren sichtbar für das Auge und wurden durch Flugabwehr der bewaffneten Milizionären angegriffen. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen für die Sicherheit in Bengasi entschieden, den Luftraum über den Flughafen zu schliessen."
Der Angriff auf die Drohnen bestätigt was ich sage. Es geht doch nicht nur um den Hetzfilm, sondern die Proteste und Angriffe gegen westliche Vertretungen (nicht nur der USA, sondern auch der Briten und der Deutschen), ist eine Reaktion auf die ständige Bombardierung und Tötung von muslimische Zivilisten durch Drohnen und der kriegerischen Politik gegenüber muslimische Länder allgemein.
Libyen - Wer Wind sät, wird Sturm ernten
Russland hat schon lange den Westen darauf hingewiesen, es ist ein Fehler die Regimewechsel in der arabischen Welt mit Hilfe der angeheuerten islamischen Fundamentalisten (Al-CIAda) durchzuführen, die dann die Macht übernehmen und wie die Berserker wüten. Spätestens als die Aufnahmen erschienen, wie die Terroristen den wehrlosen Muammar el-Gaddafi gefangen genommen, gefoltert und ermordet haben, musste jeder wissen was in Libyen passieren wird. Oder als man sah, was sie mit Schwarzafrikanern machten, die sie bestialisch abgeschlachtet haben. Jetzt regen sich die Amerikaner auf, weil genau die welche sie an die Macht gebracht haben, ihren Botschafter und drei Mitarbeiter ermordeten.
Aus diesem Grunde haben die Russen die Vorgehensweise des Westens gegen Syrien, um auch dort die Regierung zu stürzen, in UN-Sicherheitsrat blockiert. Sie wurden deshalb als die Bösen von allen westlichen Medien und Politikern hingestellt, die keine Demokratie wollen. Diese Art von "Demokratisierung" mit Gewalt kennen wir schon zu Genüge und dass der Schuss nach Hinten los geht auch.
Ja Hillary, damals als Gaddafi mit Kugeln durchsiebt und sein blutiger Leichnam gezeigt wurde, da hast du noch vor der Kamera gelacht und gesagt: "Wir kamen, sahen – und er starb!" Siehe meinen Artikel darüber hier. Jetzt lachst du nicht mehr, weil die gleichen Verbrecher deine Leute ermordet und das ganze Konsulat abgefackelt haben.
Der US-Botschafter Christopher Stevens wurde genau so unmenschlich behandelt wie vor einem Jahr Gaddafi:
Einige russische Kommentatoren haben jetzt nach dem Motto "wir haben es euch ja gesagt" reagiert. Auf Twitter erschienen als erste Reaktion so Nachrichten wie:
"Die demokratisierten Bewohner Libyens bedankten sich bei den Mitarbeitern der amerikanischen Botschaft für ihre Unterstützung."
"Das ist was man den Export von Demokratie nennt. Amerika gibt Libyen eine Revolution und die Libyer als Dank töteten den Botschafter."
Alexej Puschkow, der Vorsitzende der Aussenpolitischen Kommission der Duma, schrieb auf Twitter sehr unverblümt:
"Unter Gaddafi haben sie keine Diplomaten getötet. Obama und Clinton sind schockiert? Was haben sie erwartet - Demokratie? Eine noch grössere Überraschung erwartet sie in Syrien."
"Die USA müssen sich keine Illusionen über den arabischen Frühling machen: Ihre Botschaften werden jetzt von Tunesien bis Jemen gestürmt."
"Das ist ein Fiasko des Nahost-Kurses von Hillary Clinton."
Evgeny Satanowski, der Präsident des Institutes für den Mittleren Osten in Moskau sagte, die amerikanische Führung soll nicht "ein Wort der Sympathie" von den russischen Gegenübern erwarten.
"Es ist eine Tragödie für die Familie des Botschafters, aber sein Blut ist an den Händen von Hillary Clinton und Barack Obama persönlich".
Die Warnungen der Russen gegen die Intervention im Mittleren Osten würden aus der Erfahrung der Sowjets in Afghanistan stammen.
"Ihr seid die Sowjetunion jetzt, meine Lieben, und ihr bezahlt den Preis," sagte er. "Ihr versucht die Demokratie zu verbreiten, so wie wir den Sozialismus verbreiten wollten. Ihr macht es auf westliche Art. Sie hassen beides."
"Sie haben Gaddafi gelyncht - glaubt ihr sie werden euch danken?" sagte er. "Sie benutzen dumme Weisse aus einem reichen und dummen Land welches sie wirklich hassen."
Genau das gleiche sieht man in Syrien ablaufen. Die sogenannten Kämpfer der FSA, Abkürzung für Fanatischer Stosstrupp der Al-CIAda, akzeptieren gerne das Geld, die Waffen und alles andere was die NATO-Staaten ihnen liefern. Nur, das Zeug benutzen sie zuerst gegen die syrische Bevölkerung und gegen die Assad-Regierung, und dann wenn sie an der Macht sind, gegen die westlichen Helfer selber.
Wo haben denn die Angreifer in Bengasi die Panzerfäuste und Granaten her, die sie gegen das Konsulat abgeschossen haben? Das sind Waffenlieferungen der NATO und der Golfstaaten. Sogar Handgranten die in der Schweiz hergestellt wurden sind bei den Terroristen in Libyen gelandet und werden auch in Syrien verwendet. Jetzt tun alle so scheinheilig und fragen, wie konnte das passieren?
Es ist doch pure Heuchelei wenn Obama jetzt sagt, die USA werden alles tun um die Täter in Bengasi ausfindig zu machen und zu bestrafen. Er hat sie ja selber gezüchtet, bewaffnet und freien Auslauf gegeben, um Gaddafi zu stürzen. Was will er denn als Strafe tun? Allen islamistischen Extremisten jetzt die Unterstützung verweigern, seinen Söldnern in Syrien den Hahn zudrehen, die Assad für ihn stürzen sollen? Viele dort kommen ja aus Libyen und wurden über die Türkei eingeschleust.
"Wer Wind sät, wird Sturm ernten" steht schon im Alten Testament.
US-Botschafter in Bengasi getötet
Washington zusammen mit seinen NATO-Alliierten haben die Al-CIAda an die Macht in Libyen gebracht, jetzt rächt sich das. In Bengasi wurde der US-Botschafter bei der Stürmung des Konsulat von einer aufgebrachten Menge getötet. Ein mutmasslich islamfeindlicher Film hat zu wütenden Protesten geführt, wird behauptet. Auch in Kairo stürmten Demonstranten auf das Botschaftsgelände, rissen die US-Flagge herunter und hissten eine schwarze Fahne mit einem islamischen Glaubensbekenntnis drauf, dass dem Al-CIAda Banner ähnlich sieht.
Auslöser soll ein Film über den Propheten Mohammed sein, den ein israelisch-amerikanischer Doppelbürger in Kalifornien produzierte. In dem Film, von dem Ausschnitte im Internet bei Youtube zu sehen sind, wird der Prophet beim Sex gezeigt, ausserdem wäre er ein Betrüger und seine Rolle als Überbringer von Gottes Wort wird angezweifelt. Die ägyptischen Medien berichten seit mehreren Tagen über den Film und zeigten Ausschnitte. Konservative Geistliche verurteilten das Video. Youtube weigert sich den Film zu entfernen.
Der kalifornische Immobilienunternehmer Samuel Bacile, der nach eigenen Angaben israelischer Jude ist und ein Feind des Islam, hat das Drehbuch geschrieben, ihn produziert und auch Regie geführt. Das Budget von 5 Millionen Dollar hat er durch Spenden gesammelt. Den Islam bezeichnete er provozierend als Krebsgeschwür und der Film soll die Religion verurteilen.
In Bengasi feuerten die aufgebrachte Menge automatische Waffen und Panzerfäuste auf das Konsulat ab. Ein Grossteil des Gebäudes brannte nieder. Der Botschafter und drei weitere Konsulatmitarbeiter wurden dabei getötet, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Bengasi erklärte. Die Ausschreitungen hätten etwa drei Stunden gedauert.
In meinem Artikel "Al-Kaida - zuerst Freund dann Feind dann Freund" habe ich darauf hingewiesen, wie gefährlich es ist die Al-CIAda als Werkzeug zu benutzen, um unliebsame Regierungen zu stürzen, wie in Libyen und Syrien, denn später rächt sich das und man wird selber angegriffen. Auch Putin sagte in einem Interview vor einigen Tagen, diese Typen würden später nach Gebrauch wieder die USA angreifen und schon ist es passiert. Die Hand die füttert wurde vom Hund gebissen.
Im folgenden Bericht sagt ein Kommentator, die gestürzten Machthaber in Ägypten und Libyen hatten die islamischen Extremisten unter Kontrolle und die Sicherheit für die Bevölkerung war gegeben. Jetzt durch die "Befreiung" sind sie losgelassen und die bewaffneten Banden wüten wie sie wollen. So etwas nennt man auf Englisch "Blowback", oder ein Schuss ins Knie. Das selbe passiert in Syrien mit den Massakern an der Zivilbevölkerung.
Möglicherweise ist diese Veröffentlichung eines Film der den Islam verurteilt ein Teil des Plans um die ganze moslemische Welt in Brand zu setzen, da ja die Empfindlichkeit mehr als bekannt ist. Das ist genau die Absicht der NWO, Hass und Gewalt zu schüren. Sie führen schon lange einen Krieg gegen die Spiritualität.
Dieser Brand kann sich dann auf Europa und Amerika ausbreiten und zu noch schärferen Sicherheitsmassnahmen führen. Ausserdem kann man mit dem Resultat dieser Provokation, mit der gewaltsamen Reaktion auf den Film, die Meinung der Bevölkerung in Amerika noch mehr gegen den Islam aufhetzen, jetzt wo ein Botschafter tot ist. Das dieses Ereignis genau am 11. September passierte ist kein Zufall.
Mittlerweile haben weitere Demonstration gegen den Film vor den US-Botschaften in Tunesien, Libyen, Ägypten und Sudan stattgefunden. Die ägyptische Regierung hat den Film verurteilt. Der Premierminister Hisham Qandi sagte: "Der Film ist eine Beleidigung des Propheten und unmoralisch." Die Muslimbruderschaft hat zu friedlichen Protesten nach dem Freitagsgebet vor allen Moscheen in Ägypten aufgerufen.
Die NATO rekolonialisiert Libyen mit Militärbasen
Wir kennen mittlerweile die verbrecherische NATO-Doktrin, die nach ihren Eroberungskriegen umgesetzt wird. Angefangen hat es mit dem Balkan. Mit der Täuschung und Lüge, es gehe um die Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wurde Serbien zuerst bombardiert und dann Ex-Jugoslawien in Kleinstaaten aufgeteilt. Rausgetrennt wurde der Kosovo, sofort vom Westen als selbstständiger Ministaat anerkannt und der Balkanmafia übergeben. Gleichzeitig wurde eine der grössten amerikanischen Militärbasen sprich US-Kolonie dort errichtet, Camp Bondsteel. Diese Vorgehensweise heisst Balkanisierung und wurde im Irak danach umgesetzt. Jetzt ist Libyen dran und bald auch Syrien.
Französische Soldaten in Afrika (Elfenbeinküste) unterwegs
Laut der Zeitung L'Expression suchen französische Experten einen geeigneten Standort für Militärbasen in Libyen, natürlich in den Gebieten reich an Erdöl. Die Gegenden in Libyen die voll mit Rohstoffe sind werden abgetrennt und von NATO-Truppen gesichert. Der Rest des Landes kann im Chaos versinken. Um die Ölfelder zu schützen werden Militärbasen der NATO errichtet. Das beweist, die Behauptung der westlichen Staatsführer, beim Militäreinsatz in Libyen ist es nur um den Schutz der Zivilbevölkerung vor dem bösen Diktator Muammar al-Gaddafi gegangen und überhaupt nicht um Eigeninteressen, ist wieder eine unverschämte Lüge.
Die französische Delegation kam am 27. August in Libyen an. Darauf angesprochen sagte ein Offizieller der Al-CIAda, ich meine natürlich der Freiheitskämpfer, ach der neuen libyschen Armee, die französische Mission sei zur Militärausbildung und zur Verbesserung der Situation nach dem Krieg limitiert. Dabei wollte eigentlich die NATO zuerst in Benghazi oder Tripoli eine Militärbasis errichten. Für was soll man sonst Milliarden für einen Bombenkrieg ausgeben, wenn nichts an Beute zurückkommt. Nur Idioten glauben, die NATO handelt aus selbstlosen und rein humanitären Gründen.
Sogar die Israelis haben den Wunsch geäussert, eine Militärinstallation in Libyen errichten zu wollen. Diese Information wurde jedenfalls vom staatlichen libyschen TV-Kanal Al Jamahiriya verbreitet und von der israelischen Zeitung Yediot Aharonot auch. Beide Medien berufen sich auf eine geheime Vereinbarung zwischen dem Nationalen Übergangsrat oder National Transitional Council (NTC) und Israel über den Aufbau einer Militärbasis in Jebel Akhdar oder Grüner Berg in der Nähe der Grenze zu Algerien.
Die Soldaten der israelischen IDF sollen Libyen vor äusseren Feinden schützen. Ja, das ist jetzt kein Witz. Nur, welche äussere Bedrohung gefährdet Libyen, ausser der Westen selber? Ach ja, da ist der Nachbarstaat Algerien mit einer 1'000 Kilometer langen Grenze. Die sind auch bald reif für eine "Befreiung" durch die NATO. Tatsächlich geht es um die Aufsplittung oder Balkanisierung von Libyen, einem brodelnden Zustand von ständigen internen Auseinandersetzungen, mit dem Ziel der Spaltung der libyschen Gesellschaft ... so wie im Irak.
Die Libyer werden sich die Augen reiben wenn sie festellen müssen, nach Gaddafis grüner Revolution, die eine Entkolonialisierung und Befreiung von der europäischen Fremdherrschaft war, werden sie ein von der NATO besetztes Land sein, das von westlichen Ölgesellschaften ausgeplündert wird. Der Geldsegen aus den Öleinkünften den Gaddafi in Form eines Sozialstaates unter die Leute brachte wird es nicht mehr geben. Stattdessen nur zerstörte Infrastruktur, Armut und täglichen Terror durch marodierende Banden, die im Namen des Islam die Menschen hinrichten.
Libyen hat man das Rückgrad gebrochen, das ganze Staatsvermögen wurde geraubt und das Öl wird jetzt gestohlen. Die Moslembruderschaft wird von Katar bezahlt und übernimmt Schritt für Schritt die Kontrolle, so wie in Ägypten und Tunesien. Die Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Elektrizität, Medizin, Lebensmittel usw. funktionieren nicht mehr und die Menschen haben keine Hoffnung für die Zukunft. Die "Befreiung" durch die NATO resultiert wieder in einem Albtraum.
Libyen wird eine Kopie des Irak, wird genau so im Chaos versinken, wo in Bagdad jeden Tag Bomben explodieren, es gibt ja auch kein Öl dort, und dem ölreichen Norden von Kirkuk, wo alles gesichert ist und Frieden herrscht. So wirds von der NATO gemacht und so wird man auch Syrien entsprechend in friedliche Gebiete und in instabile, von Terror geplagte Gebiete aufteilen.
Dort wo die Öl- und Gaspipelines durchgehen und die Raffinerien sich befinden, wird es ruhig sein und es NATO-Militärbasen geben. Im Rest und uninteressanten Teil wird die Hölle los sein. Balkanisierung eben, oder man kann es auch Rekolonialisierung durch den Westen, oder die Schaffung von gescheiterten Staaten (failed states) für Profit nennen.
Es ist schon interessant, wie die westlichen Medien in der Lage sind die Gutmenschen immer wieder zu verarschen und die wahren Absichten der Militäraktionen zu verschleiern. Na ja, man muss sich ja auch mittlerweile bewusst verarschen und für dumm verkaufen lassen. Nach dem man die Vorgehensweise der NATO schon zum x-ten Mal ablaufen sehen konnte, muss es ja den letzten Deppen einleuchten, was die westlichen Staatsführer über den Grund für Kriege erzählen ist alles gelogen.
Sogar Bundespräsident Horst Köhler gab zu, die deutsche Bundeswehr diene hauptsächlich Wirtschaftsinteressen. Wegen dieser Aussage über den wahren Grund für den Sinn und Zweck des deutschen Militärs musste er zurücktreten. Gauck muss das nicht mehr und kann ganz offen für Auslandseinsätze werben. Dies tat er am 12. Juni beim Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Er schimpfte sogar mit den Bundesbürgern und meinte, sie hätten deutsche Gefallene zu ertragen, wenn sie in einer glücksüchtigen Gesellschaft leben wollen.
Das heisst auf Deutsch, wenn wir weiter unsere Autos mit Benzin betanken und in einer Überflusgesellschaft leben wollen, müssen wir es akzeptieren, dass die NATO eben mal Länder überfällt und erobert, sprich rekolonialisiert, die auf Öl sitzen. Bockige Staatsführer die Bezahlung für das Öl haben wollen (wie unverschämt), werden als ganz böse Diktatoren hingestellt, die beseitigt werden müssen, damit man das schwarze Gold dann stehlen kann.
Warum man den Leuten im Westen noch Märchen über die guten Absichten erzählen muss ist mir ein Rätsel. Man kann ihnen ja gleich sagen, ohne Eroberungskriege sprich Wachstum läuft der Laden nicht.
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Hier noch was interessantes aus der Türkei. Eine pro-Assad-Demo in Antakya (früherer Name Antiochia) in der Südtürkei, Hauptstadt der Provinz Hatay. Dann ist die verbrecherische Politik der Erdogan-Regierung gegenüber Syrien nicht ganz ohne Widerstand in der Türkei:
Wie libysche Rebellen für die NATO-Hilfe danken
Die folgende Aufnahme muss alle westlichen Staatsführer und NATO-Chefs, welche den Krieg gegen Libyen zu verantworten haben, glücklich machen. Speziell der britische Premier Cameron wird für sein ausserordenliches Engagement betreffend "Befreiung" der libyschen Bevölkerung von Gaddafi sich bestätigt fühlen. Die "Rebellen", welche vom Westen so grosszügig unterstützt wurden, bedanken sich auf ihrer Weise auf dem britischen Soldatenfriedhof, wo die gefallenen Soldaten des II. Weltkriegs die gegen die Deutsche Wehrmacht kämpften beerdigt sind.
Es handelt sich um den Soldatenfriedhof in Benghazi, ja in der Hochburg der Rebellen, wo der "Aufstand" seinen Anfang nahm. Dort sind 1,214 Soldaten der britischen 7. Panzerdivison beerdigt, die sogenannten "Desert Rats", die während des Nordafrikafeldzugs gegen Feldmarschall Rommel in Libyen 1941 bis 1943 gefallen sind.
Das kommt davon, wenn man der "Al-Kaida" Waffen liefert und nach dem Motto vorgeht, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Das selbe passiert jetzt in Syrien. Dort unterstützt der Westen die nächste Terrorbande. Die Rebellen von gestern sind die Terroristen von morgen.
Unter Gaddafi war das noch anders. Oben sieht man Salah el Fatour 52 wie er die Gräber im Sommer 2011 pflegte und das schon seit 25 Jahren. Vorher hat es sein Vater 30 Jahre lang getan.
Es sind die Pipelines, was sonst?
Wie ich bereits in meinem Artikel "Der Westen will keine Demokratie in Syrien" aufgezeigt habe, befindet sich ausserhalb der umkämpften Stadt Homes in Syrien die grösste Ölraffinerie des Landes und der Homes-Distrikt ist das Hauptzentrum der syrischen Ölindustrie. Wie bei jedem vom Westen angezettelten Konflikt, muss man die vordergründige Propaganda ignorieren und sich die strategische Seite anschauen, um die Geschehnisse zu verstehen. Es geht nie um die Zivilbevölkerung, Demokratie oder Menschenrechte, wie wenn das jemals den Westen interessiert hätte, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen. Der Schutz der Zivilbevölkerung wird nur als Vorwand benutzt, um militärisch eingreifen zu können.
Wenn es den NATO-Staaten wirklich um das Wohlergehen von wehrlosen Zivilisten ginge, warum greifen sie nicht in Libyen jetzt ein, wo sie es doch über ihre eingesetzte Marionettenregierung kontrollieren? Es finden dort die schlimmsten Greultaten durch die von der NATO unterstützen Rebellen statt und der Westen schweigt. Ganz schlimm ergeht es den "schwarzen" Bevölkerungsteil, der systematisch zusammengetrieben, gefangengehalten, gefoltert und ermordert wird. Ein klarer Fall von Rassismuss und Völkermord.
So hat die internationale Untersuchungskommission der UNO zu Libyen am vergangenen Freitag die neue Regierung in Tripolis scharf kritisiert. Sie bemängelt, dass die schweren Straftaten der Gaddafi-Gegner seit August vergangenen Jahres nicht verfolgt worden seien. In ihrem Bericht zuhanden des Menschenrechtsrats, der in Genf publiziert wurde, prangert die Kommission die Menschenrechtsverletzungen an, die bis heute andauern. Genannt werden unter anderem willkürliche Festnahmen, Fälle von Folter und Plünderungen.
Wo ist die NATO und wo sind die Medien jetzt? Laut ihren eigenen Angaben war doch der Krieg gegen Libyen dazu da, um die Zivilbevölkerung zu schützen, egal von welcher Seite sie bedroht werden.
Syrien ist der neue Bösewicht und deshalb liegt der Schwerpunkt der einseitigen Medienberichterstattung dort. Libyen ist erledigt, Gaddafi ermordet und man wittmet sich einem neuen "Feind" zu. Ob die Terroristen in Libyen weiter Zivilsten umbringen interessiert niemand. Das Ziel einen widerspenstigen Gegner beseitigt zu haben ist erreicht und die Ölförderung im Interesse des Westens gesichert. Statt das libysche Volk wie bisher, profitieren die westlichen Ölkonzerne vom Reichtum. Wen kümmert das Schicksal der Bevölkerung in den von der NATO ausgebombten Städte? Im Gegenteil, es ist im Interesse des Westen einen Konflikt und damit Chaos in Libyen als Dauerzustand zu erhalten, denn so wird das Land geschwächt und unten gehalten, lässt sich dann leichter ausbeuten.
Weitere Recherchen zeigen, nicht nur ist Homes das Zentrum der syrischen Ölindustrie, es kommen dort strategisch wichtige Pipelines zusammen. So zum Beispiel die sogenannte Arab Gas Pipeline, die Erdgas aus Ägypten nach Jordanien, Syrien und in den Libanon liefert. Sie endet vorläufig in Homes. Eine Erweiterung ist nach Kilis in der Türkei geplant, um dann eine Verbindung zu den sehr wichtigen Pipelines aus Russland, Iran, Türkmenistan und überhaupt aus dem Region des Kaspischen Meer herzustellen. Nach Homes soll auch eine Pipeline aus dem Irak gebaut werden, um iranisches Erdgas nach Europa zu liefern. Von Homes aus geht auch ein Abzweiger nach Banyas an die syrische Küste und man will eine Gaspipeline nach Zypern verlegen.

Wir sehen, Homes und somit Syrien spielt eine entscheidende Rolle im Durchfluss von Energie. Deshalb die Kämpfe dort. Wir haben auf der einen Seite die grössten Quellen für Gas und Öl im Mittleren Osten, auf der anderen Seite die grössten Abnehmerländer in Europa. Wichtig ist die Frage, wer hat die Kontrolle über den Hahn der den Durchgang bestimmt? Aus Sicht des Westens ist eine Regierung völlig unakzeptabel, die nicht ihren Befehlen gehorcht, aber die Schraube drehen könnte. So etwas muss beendet werden und deshalb diese Heuchelei über Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung und Einschleusung von Terroristen.
Assad muss gestürzt werden, weil er sich nicht dem westlichen Diktat unterwirft, so wie Saddam Hussein und Gaddafi es auch nicht getan haben, und nicht weil er ein böser Despot ist. Sonst müsste der Westen alle Regime ihrer Alliierten auf der arabischen Halbinsel stürzen. Was machen sie aber? Sie stützen die Diktatoren in Kuwait, Saudi Arabien, Emirate, Katar, Bahrain und Oman und lassen sie die Bevölkerung dort unterdrücken und zusammenschiessen. Sie liefern ihnen sogar die Waffen dazu. Menschenrechtsverletzungen werden nur angeprangert, wenn es der geopolitischen Strategie nützt.
Beim Syrien-Konflikt geht es nur um eines, um die Gaspipelines. Der Westen, sprich Washington und seine Energiekonzerne, wollen eine Pipeline von Katar über Saudi Arabien nach Syrien bauen, um Gas nach Europa zu liefern. Assad erlaubt das nicht und muss deshalb weg. Er unterstützt das Projekt einer anderen Pipeline, die Friendship Pipeline, die iranisches Gas über Irak und Syrien nach Europa bringt. Die Amerikaner wollen das verhindern und das Monopol über die Energielieferungen nach Europa gewinnen. Deshalb die Destabilisierung von Syrien und Irak mit eingeschleusten radikal islamischen Terroristen.
Die Türkei spielt dabei eine wichtige Rolle, denn alle Piplines von Ost nach West laufen durch das Land. Nur, es ist ein NATO-Mitglied und deshalb unter Kontrolle. Die Blue Stream Pipeline kommt von Russland über das Schwarze Meer in die Türkei und liefert Gas. Die Nabucco Pipeline soll Gas vom Kaspischen Meer nach Europa liefern und sich mit der Arab Gas Pipline verbinden. Deshalb verhält sich die Türkei sehr widersprüchlich, denn es ist der Sammelpunkt für die Terrorgruppen die nach Syrien geschickt werden.

Alle Länder durch die Pipelines laufen sind strategisch wichtig und werden vom Westen unter Kontrolle gebracht. Deshalb wird Sackarschwilli in Georgien an der Macht gehalten, obwohl er die Opposition unterdrückt, sich wie ein Diktator benimmt und Kriege mit seinen Nachbarn geführt hat. Oder das Regime in Aserbaidschan wird laufend hofiert und die Menschenrechtsverletzungen toleriert. Es läuft ja auch eine wichtige Pipeline durch beide Länder, also dürfen sie machen was sie wollen, solange sie Befehle befolgen.
Das ist mit Syrien eben nicht so und deshalb wird dort interveniert, ein Aufstand fabriziert. Das gerade durchgeführte Referendum für eine neue Verfassung, die eine Demokratisierung Syriens ermöglicht, spielt für den Westen auch keine Rolle. Gehts eigentlich noch, dass die syrische Bevölkerung meint, ihr eigene Zukunft unabhängig bestimmen zu können. Sie werden ein vom Westen aufgezwungenes Regime akzeptieren müssen und wenn man sie mit einem Bombenkrieg zu ihrem Glück zwingen muss.
Aber es geht nicht nur um die Kontrolle von Pipelines, sondern auch um deren Verhinderung. So hat Hillary Clinton am vergangenen Mittwoch Pakistan ausdrücklich davor gewarnt, nicht mit dem Iran-Pipeline-Projekt fortzufahren. Diese soll Erdgas aus dem Iran nach Pakistan und Indien liefern, möglichweise mit einem weiteren Anschluss nach China. Clinton sagte: "Die geplante Iran-Pakistan-Pipeline, wenn gebaut, könnte erhebliche Bedenken unter dem Iran-Sanktionsgesetz auslösen. Wir haben das ganz deutlich gegenüber der Regierung von Pakistan zum Ausdruck gebracht."
Dann sagte Clinton weiter: "Während wir den Druck auf den Iran ständig erhöhen, ist es unverständlich, dass Pakistan über diese Pipeline verhandelt." Sie schlägt deshalb folgendes vor: "Es gibt eine Alternative, die wir fest unterstützen - die Türkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Indien Pipeline." Sie betonte, diese wäre besser, weil damit keine Geschäfte mit dem Iran stattfinden würden und auch nicht die US-Gesetze verletzt werden.
Rot die Pipeline aus Türkmenistan. Weiss die aus Iran:

Clinton warnte Pakistan, wenn sie das Pipeline-Projekt weiterverfolgen, würde es gravierende Konsequenzen geben. Eine ganz klare Kriegsdrohung. Es ist unerträglich, wie Washington allen Ländern einfach diktiert was sie zu tun oder zu lassen haben. Wer ist denn der grösste Agressor und Kriegstreiber der Welt? Was Clinton auch damit sagt, die Pipeline von Türkmenistan über Afghanistan ist immer noch ein Thema, der eigentliche Grund für den Angriffskrieg gegen und die Besetzung von Afghanistan.
Vergessen wir nicht, vor 9/11 waren die Taliban wegen dieser Pipeline zu Verhandlungen mit dem Energiekonzern Unocal in den USA. Die Bedingungen waren ihnen aber zu arrogant und ausbeuterisch, sie lehnten ab. Deshalb beschloss der von der Öllobby kontrollierte Bush die Entfernung der Taliban als Hindernis und den Krieg gegen sie, schon ein Jahr vor dem 11. September 2001. Was sie uns als Grund erzählt haben, es ginge um die "Beherbergung" von Terroristen die 9/11 durchführten ist eine Lüge.
Jetzt verstehen wir auch warum Hamid Karzai als afghanischer Präsident von den Amerikanern eingesetzt wurde. Während der 80er Jahre war er Berater für Unocal und er hat das Unternehmen bei den Verhandlungen zwischen 1996 und 1998 über den Bau der Gaspipeline durch Afghanistan mit den Taliban repräsentiert. Nach dem Einmarsch des US-Militärs und Sturz der Taliban unterzeichnete Karzai 2002 mit Turkmenistan und Pakistan einen Vertrag über die Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline.
Bei allen Kriegen in den letzten 20 Jahren geht es um die Energie- ressourcen und um das Transportmittel dieser. Wer die Kontrolle über die Öl- und Gaspipelines hat, beherrscht die Energiezufuhr der Länder. So kann zum Beispiel auch der Gasimport des Libanon gesteuert werden. Das Erdgas wird in Tripoli hauptsächlich zur Stromerzeugung für das ganze Land benutzt. Welche Gruppe befindet sich im Libanon und steht auf der Liste des Bösen? Die Hezbollah. Ist klar, die muss auch ausgeschaltet werden, speziell wenn man einen Krieg gegen den Iran vorhat.
Deshalb, es sind die Pipelines, was sonst?
Die Kriegsverbrechen der NATO in Libyen
Wie alle illegalen Kriege, welche die NATO ausschliesslich betreibt, stellt sich der gegen Libyen auch als Massenmord heraus. Berichte von Menschenrechtsorganisationen zeigen, die Vereinigten Staaten, die NATO-Vasallen und ihre "Rebellen", verübten die schlimmsten Kriegsverbrechen, welche in der kaltblütigen Ermordung von Muammar Gaddafi seinen Höhepunkt fand. Durchgeführte Interviews mit Opfern der Verbrechen und auch mit Zeugen in Tripoli, Zawiya, Sibrata, Khoms, Zliten, Misrata, Tawergha und Sirte, zeigen auf, die NATO hat bewusst zivile Ziele bombardiert, was zahllose Tote und Verletzte verursachte. Darunter fielen Schulen, Spitäler, Regierungsgebäude, Lebensmittellager und Wohnhäuser. Die Rebellen führten systematisch Folter, Misshandlungen und Rachemorde bei vermutlichen Gaddafi-Sympatisanten durch. Ganz schlimm traf es "Schwarze" Migranten, die regelrecht abgeschlachtet wurden.
So hat die NATO die Zivilbevölkerung geschützt:
Aber die westlichen Medien und Kriegsbeführworter schweigen darüber, denn diese Tatsachen passen nicht in die scheinheilige Begründung für den Krieg, es wäre nur um den Schutz der Zivilibevölkerung gegangen. Laut Schätzungen sind mindestens 60'000 Menschen durch den NATO-Angriff und Kämpfe am Boden getötet und zahlose verletzt worden. Die NATO gibt selber zu, in sechs Monaten 26'000 Missionen mit 9'600 Angriffe durchgeführt zu haben. Dabei wurden Tausende Tonnen Bomben abgeworfen.
Getötete Patienten in einem Spital:
Nach offizieller Beendigung der Kämpfe zeigen die Untersuchungen weitere brutale Handlungen gegen die Gefangenen auf, die geschlagen, gefoltert und massenweise exekutiert werden. Die Rebellen gingen von Haus zu Haus und verhafteten alle Männer die sie als Feinde betrachteten. Es gibt Zeugenaussagen, libyschen Soldaten wurden aus Rache die Nägel gezogen und anschliessend die Kehle durchgeschnitten.
Von rebellen Ermordete libysche Soldaten:
Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch (HRW) warf libyschen Rebellen vor, den ehemaligen Frankreich-Botschafter des Landes zu Tode gefoltert zu haben. Omar Brebesch sei am 19. Januar in Tripolis festgenommen worden. Die Leiche des 62-Jährigen habe am folgenden Tag im 100 Kilometer entfernten Sintan im Spital gelegen. Eine erste Untersuchung habe unter anderem gebrochene Rippen, Schnittwunden und offenbar auch ausgerissene Zehennägel offenbart.
Vergangene Woche hatten die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen berichtet, Folter und Misshandlung seien in von Militär- und Sicherheitskräften sowie von bewaffneten Rebellen geführten Gefängnissen weit verbreitet. Dafür ist die NATO mitverantwortlich, denn sie hat diese Verbrecherbande an die Macht gebracht.
Am schlimmsten erging es Schwarze, ob Migranten oder Libyer. Sie wurden eingesammelt ... 
... abgeschlachtet ...
... und ihre Leichen irgendwo ins Feld geschmissen:
Es sind immer die selben Kolonialmächte, wie die USA, Grossbritannien und Frankreich und ihre NATO-Komplizen, welche einen Eroberungskrieg nach dem anderen durchführen. Unter dem Vorwand der UN-Resolution 1973, die nur eine Flugverbotszone und Waffenembargo durchsetzen sollte, angeblich um die Libyer von Muammar Gaddafi zu schützen, war es tatsächlich ein rücksichtsloser Luftkrieg, koordiniert mit mörderischen Rebellen am Boden.
Gleich nach dem Fall von Mubarak in Ägypten, wurden die "oppositionellen" Kräfte in Libyen von NATO-Soldaten und durch alliierte Soldaten der Golfstaaten ausgebildet, mit Waffen beliefert und militärisch geführt. Dabei hat sich am meisten die Marionettenregierung von Katar hervorgehoben, dessen Militärführung mittlerweile damit prahlt, ohne ihre massive Unterstützung hätten die Rebellen nie gewonnen. Katar ist ja auch das Hauptquartier der US-Streitkräfte im Mittleren Osten und dient als "Proxy" für das Pentagon.
Das gleiche "Spiel" läuft jetzt in Syrien ab. Auch da sind ausländische Kräfte am Werk und verursachen durch gezielte Anschläge und Überfälle ein Chaos, welches als Ausrede für eine militärische Intervention der NATO herhalten soll. Es sind sogar Kämpfer direkt aus Libyen nach Syrien abkommandiert worden, um dort den nächsten Sturz einer dem Westen unliebsamen Regierung durchzuführen. Begleitet wird wie immer dieser Krieg durch die übelste Propaganda in den westlichen Medien und die Gutmenschen fallen immer wieder darauf rein. Ja es ginge nur um Menschenrechte- und Demokratie-Bullshit.
Unsere Medien zeigen mit dem Finger in die falsche Richtung. Die ganze Zeit stellen sie Assad als Schuldigen für die Gewalt hin. Dabei kommt sie hauptsächlich von Gruppen die vom Ausland unterstützt werden. Tatsächlich ist die syrische Regierung mehr Opfer als Täter und wehrt sich gegen den Terror. Aber was kann man auch von unseren Medienhuren anders erwarten, als eine Verdrehung der Tatsachen wie immer. Sie gehen sogar her und benutzen alte Aufnahmen aus dem Irak, um sie uns als neue "schrecklich" aus Syrien zu verkaufen. Sie täuschen und belügen die Zuschauer.
Siehe was das ZDF an Lügen verbreitet und hier das Original aus 2007 über Drogenhändler im Irak. Mit dem Zweiten luegt man besser!
Laut Bericht der Arabischen Liga, ist eine ausländische "bewaffnete Entität", einschliesslich der "Syria Free Army", in Terrorangriffen involviert. Beobachter der Mission hätten in Homs, Idlib und Hama, Angriffe gegen Regierungstruppen und Zivilisten beobachtet, die zu zahlreichen Toten und Verletzten geführt haben. Dabei wurden Busse mit Zivilisten in die Luft gesprengt, sowie ein Güterzug der Treibstoff transportierte, ein Mannschaftswagen der Polizei, eine Pipeline und Strassenbrücken.
NATO-Flugzeuge landen Tag und Nacht auf der Militärbasis von Iskenderum Türkei, in der Nähe der syrischen Grenze, um Waffen und erfahrene Kämpfer aus Libyen abzuladen. Iskenderum ist auch der Sitz der Free Syrian Army. Französische und britische Spezialeinheiten bilden syrische Rebellen aus, während die CIA sie mit Elektronik und Information über Truppenbewegungen der syrischen Armee und Angriffsziele beliefert. Der türkische Aussenminister, Ahmet Davitoglu, soll zugegeben haben, sein Land wäre bereit in Syrien einzumarschieren, sobald sie von den westlichen Alliierten die Zustimmung bekommen.
Die einzigen die einen offenen Krieg gegen Syrien verhindern ist China und Russland, durch ihr Veto im UN-Sicherheitsrat. Sie haben gelernt was die NATO unter "Schutz der Zivilbevölkerung" versteht. Denn was in Libyen stattgefunden hat ist eine Konterrevolution der globalen Elite, welche die Uhr um 43 Jahre zurückgedreht hat. Sie wollen das Land wieder in eine westliche Kolonie verwandeln, wie unter König Idris, der die Ressourcen den amerikanischen und britischen Ölkonzernen damals schenkte und ausländische Militärbasen erlaubte, bis Gaddafi das beendete. Der Einfluss Russlands und Chinas wird jetzt auch unterbunden, denn Gaddafi hatte Investitions- und Öllieferverträge mit ihnen abgeschlossen.
Wir erleben die Vergewaltigung Libyens durch den Westen, die Beerdigung der Revolution, die zum Vorteil der Arbeiterklasse diente und ein Vorbild für andere Länder in Afrika war. Der Ölreichtum kam der libyschen Bevölkerung zu Gute, aber damit ist jetzt Schluss.
Der NATO-Krieg ist nur der Anfang der Zerstörung von Libyen, jetzt findet ein brutaler Bürgerkrieg dort statt. Die verschiedenen Fraktionen der Rebellen bekämpfen sich untereinander mit Reste der Gaddafi-Loyalisten. Es herrschen dort "irakische Zustände", zerstörte Infrastruktur, keine Versorgung, unter der die Zivilbevölkerung furchtbar leiden muss.
Aber die wirklichen Verbrecher in dieser ganzen Sache sind die Meinungsmacher, die Intelektuellen, die Akademiker und die vielen Gutmenschen, welche die Ausrede der Politiker in Washington, Paris und London eifrig nachplapperten, es ginge um Menschenrechte und damit grünes Licht für den Krieg gaben. Es sind immer die selben, welche die Kriege ermöglichen, die sogenannten Säulen der westlichen Gesellschaft, die für jedes Verbrechen eine passende Ausrede und Rechfertigung finden.
Und was hört man vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag? Nichts, ausser ein lautes Schweigen. Völkermord begehen ja nur die anderen, sicher nicht der "zivilisierte" Westen. Kotz!
Gutes Interview mit Jürgen Todenhöfer über Syrien:
"Wir bekommen im Westen immer nur zu hören, welche Untaten die staatlichen Sicherheitskräfte verüben. Aber die Untaten der anderen Seite werden totgeschwiegen. Die internationale Berichterstattung ist extrem einseitig."
"Ausländische Kräfte unterstützen den Aufstand"
Putin - USA waren bei Gaddafis Ermordung dabei
Premierminister Wladimir Putin hat in einer TV-Sendung gesagt, der Konvoi von Gaddafi sei beim Verlassen von Sirte von "amerikanischen Drohnen" angegriffen worden. Anschliessend hätten "Spezialkräfte, die dort nicht hätten sein sollen" die libyschen Rebellen verständigt. Diese hätten Gaddafi gefangengenommen und "ohne Gerichtsverfahren umgebracht", sagte Putin.
Washington hat die Vorwürfe von Putin zurückgewiesen, sie seien mit Spezialkräften an der Tötung von Muammar Gaddafi beteiligt gewesen. Derartige Behauptungen seien "lächerlich", sagte ein Pentagon-Sprecher am Donnerstag am Rande des Besuchs von US-Verteidigungsminister Leon Panetta in Bagdad.
Hier aber ein Foto, welches die Aussage von Putin bestätigt. Die Szene aus einem Video zeigt die Gefangennahme von Gaddafi. Man sieht im Vordergrund den Kopf von Gaddafi und rechts im Hintergrund einen NATO-Soldaten. Die "Rebellen" hatten ja keine Stahlhelme, Uniformen und Schutzvesten "made in USA":
Hier die Video-Aufnahme:
Putin machte diese Aussage als Antwort auf die Frage des Moderators, "Ihr Freund US-Senator John McCain hat auf Twitter gesagt, sie werden das gleiche Schicksal wie Muammar Gaddafi erleben. Ist das eine leere Drohung oder eine echte Gefahr durch den Westen?" Putin sagte dazu, "er ist nicht mein Freund ..." und "... er war jahrelang im Gefängnis in Nordvietnam, da kann bald mal einer verrückt werden."
Jetzt herrscht ein Bürgerkrieg in Libyen und die Infrastruktur ist zerstört. Keine medizinische Versorgung, knappe Lebensmittel und Arbeitslosig- keit. Danke NATO, dass ihr Libyen "befreit" habt. Befreit vom Wohlstand und Frieden.
Hillary lacht über den Mord an Gaddafi
Ja es war ein kaltblütiger Mord, denn er wurde lebend gefangen und danach kaltblütig ermordet. Laut New York Times zeigen Fotos Schusswunden im Kopf von Gaddafi, welche darauf hinweisen, dass er aus nächster Nähe exekutiert wurde. Dies bestätigen auch erste Obduktionsberichte: Laut Einschätzung eines Arztes starb Gaddafi durch "Schüsse aus nächster Nähe in Kopf und Bauch". Ein Mediziner im Spital von Misrata, der Gaddafis Leiche untersucht habe, sei zu diesem Schluss gelangt, berichtete heute der arabische Nachrichtensender al-Arabiya.
Gestern verliesen Gaddafi und seine letzten Getreuen Sirte in einem Konvoi von Fahrzeugen in Richtung Westen, laut Guardian. Ausserhalb der Stadt wurde der Konvoi von französischen Kampfjets aus der Luft angegriffen. Gaddafi überlebte den Angriff leicht verletzt. Die Gruppe mit Gaddafi suchte Zuflucht in Abflussrohren an der Strasse, wo sie von Rebellen entdeckt wurden. Die Rebellen holten Gaddafi heraus und setzten ihn in ein Auto. Es wurden die bekannten Videoaufnahmen des Lebenden gemacht. Danach wurde er einfach in den Kopf geschossen und die Lüge verbreitet, er wäre an seinen Verletzungen gestorben.
Hier steht Gaddafi noch aufrecht:
War das der Augenblik der Hinrichtung? Auf dem Boden kniend und eine Pistole auf seinen Kopf gerichtet:
NATO-Soldaten waren bei der Ermordung dabei:
Sein Leichnam mit vielen Schnittwunden:
Warum musste er sofort sterben und durfte nicht vor Gericht stehen? Weil er sonst sein ganzes Wissen über die dreckigen Geschäfte die er mit Berlusconi, Sarkozy, Merkel, Obama und Konsorten tätigte und was die westlichen Geheimdienst alles so verbrochen haben ausgeplaudert hätte. Tote reden nicht und man kann dann über sie alles erzählen und die Geschichte fälschen.
Sarkozy und Gaddafi 2007 Hand in Hand vor dem Elysée-Palast:
Was machte US-Aussenministerin und Kriegsverbrecherin Hillary Clinton als sie die Nachricht bekam, die NATO und ihre Freunde der Al-Kaida hätten Gaddafi getötet? Typisch für eine Psychophatin, die gerade ein Interview mit einer Medienhure machte, lachte sie über seinen Tod und sagte: "Wir kamen, wir sahen, er starb!" Als sie gefragt wird, "Hat das mit ihrem kürzlichen Besuch zu tun?" Lachte Hillary zweideutig und sagte:"Nein, ich bin sicher nicht."
Die Tatsache, dass diese Frau darüber lachen und Witze machen kann, wärend sie von der Kamera aufgenommen wird zeigt, was für eine kaltblütig Psychophatin sie ist. Tausende unschuldige Zivilisten sind in Libyen durch NATO-Bomben und "Rebellen" ermordet worden. Und für was? Wegen dem angeblichen Schutz der Bevölkerung vor einem Diktator. Nur sie haben 40 Jahre lang mit ihm vorher Geschäfte gemacht. Hillary meint es wäre alles ein riesen Witz.
Ist das zum lachen? Laut Gesundheitsminister der "neuen libyschen Regierung", sind in den sechs Monaten des Krieges 30'000 Menschen getötet und 50'000 verwundet worden. Ohne von der NATO "beschützt" zu werden würden sie noch leben und das Land wäre nicht zerstört.
Klar, jetzt lacht Hillary, denn der Westen mit seinen Konzernen können sich die Beute holen, das Öl sich unter den Nagel reissen. Und das Tor zur Plünderung Afrikas steht auch nun weit offen, jetzt wo Gaddafi nicht mehr als Gegengewicht die afrikanischen Länder den Rücken stärkt. In Uganda sind bereits US-Truppen einmarschiert. Und die Begründung? Um Rebellen zu bekämpfen. Sehr witzig.
Rebellen sind nicht gleich Rebellen. Mal sind sie Freiheitskämpfer, mal Terroristen. Mal werden sie unterstützt, mal bekämpft. Es kommt immer darauf an ob es Öl zu holen gibt und Uganda hat reichlich davon, sowie die Nachbarländer. Die US-Soldaten werden auch im Südsudan, Zentralafrikanische Republik und in die Demokratische Republik Kongo eingesetzt, wie Obama dem Kongress so nebenbei mitteilte. Er hat einfach ohne Erlaubnis einen neun Krieg in Afrika angefangen. Schliesslich ist er der Friedenspräsident mit Nobelpreis ausgezeichnet.
Libyen ist zum grossen Teil zerstört, Städte zerbombt und die Infrastruktur kaputt. Die Zivilbevölkerung lebt in Ruinen ohne richtige Versorgung. Ja, das kennen wir vom Irak, dort hat auch der Westen gewütet und verbrannte Erde hinterlassen. Nach acht Jahren der Besatzung funktionieren die Grundbedürfnisse immer noch nicht. Wen interessierts? Niemanden. Die Libyer tun mir echt leid. Jetzt wo die Al-CIAda Gaddafi ermordet hat, wird Libyen ein weiterer Marionettenstaat der NWO.
Und der nächste Kandidat wird schon ins Visier genommen. Hillary Clinton hat "sehr unverblümte" Gespräche mit Pakistan geführt und den Druck auf Islamabad erhöht, die Schutzräume der Taliban auf ihrem Gebiet zu säubern, oder sonst! Begleitet von CIA-Chef David Petraeus und obersten Militär Martin Dempsey, traf Clinton vier Stunden lang die pakistanische Militärführung und Regierungsvertreter in Islamabad am Donnerstag.
So werden Staaten eiskalt bedroht und ihnen das gleiche Schiksal wie Libyen versprochen. Der Mord aus der Luft wird ja schon länger mit Drohnen praktiziert. Laut New York Times stehen US-Truppen an der Grenze in Afghanistan bereit, um in Pakistan einzumarschieren. Die Ausrede für die Invasion wird sein, die Gebiete von den Taliban zu säubern, die von Pakistan aus die Sicherheit Afghanistans destabilisieren. Tatsächlich geht es um einen Sturz der pakistanischen Regierung, damit eine prowestliche Marionette installiert werden kann. Das selbe Spiel wird fotgesetzt.
Obama hat den Truppenrückzug aus Irak bis Endejahr nicht am Freitag verkündet, weil er so ein Gutmensch ist, sondern weil damit Kapazität für einen neuen Krieg frei wird.
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Hier der Typ der behauptet Gaddafi ermordet zu haben. Er zeigt seine Kleidung und Ring als Beweis. Der Täter sieht nicht nach einem emotionalen Rebellen aus, der im Affekt handelte, sonder eher wie ein disziplinierter Soldat der Befehle ausführte. Interessant ist, neben dem Mörder steht der Chef der Übergangsregierung, Mustafa Abdul Jalil.
TV-Sender benutzt PC-Game um Gaddafi zu belasten
Der grösste britische private TV-Sender ITV hat Aufnahmen aus einem Video-Game als echte ausgegeben, um einen Angriff der IRA auf einen britischen Militärhelikopter zu zeigen. In der Reportage wurde mit dem Clip behauptet, der Angriff aus dem Jahre 1988 würde die Verbindung zwischen Gaddafi und der IRA beweisen, der ihnen die Waffen geliefert hätte. Aufmerksame Zuschauer erkannten die Fälschung und ITV musste sich dafür entschuldigen. Das Video stammt aus dem Shooter-Game Arma II. 


ITV behauptet, es handle sich um "menschliches Versagen", aber die Ereignisse die dieser Clip zeigen soll wären passiert.
"Es sieht so aus wie wenn beim Editierprozess der echte Clip nicht genommen wurde, sondern die andere Aufnahme fehlerhafterweise durch die Produzenten. Es handelt sich um einen bedauerlichen Fall von menschlichen Versagen," gab ITV als Ausrede.
Während der Fake über den Angriff lief, wurde die Aussage von General Sir John Wilsey über den Angriff eingespielt, den damaligen kommandierenden Offizier für Nordirland von 1990 bis 1993.
"Wir wurden von der Strasse gezwungen, was unser Vorwärtskommen verlangsamte, darum mussten wir mit Helikopter weitertransportiert werden." In der Reportage wurde dazu die gefälschte Aufnahme eingeblendet, die Mitglieder der IRA zeigen soll, die einen Helikopter abschiessen.
Dazu hiess es dann: "Mit den schweren Maschinengewehren von Gaddafi war es möglich einen Helikopter abzuschiessen, wie die eigenen Aufnahmen der Terroristen von 1988 zeigen." Dabei war es eine computeranimierte Szene aus dem Game Arma II.
Eingeblendet wird der Text "IRA Film 1988":
Der Chef des tschechischen Game-Herstellers Bohema Interactive, Marek Spanel sagte, seine Firma hätte dem TV-Sender ITV keine Erlaubnis für die Nutzung der Aufnahmen gegeben. Spanel sagte der Webseite PC Gamer: "Wir werden von ITV versuchen eine Erklärung zu erhalten, wie das überhaupt passieren konnte."
Ja sicher, eine Aufnahme einer Kampfszene aus einem Game rutscht den Machern bei ITV einfach ohne Absicht in den Film. Was für ein Märchen. Ganz klar haben sie versucht die Zuschauer zu betrügen, um mit dramatischen Bildern Gaddafi zu belasten und meinten, keiner merkt es. Man ist ihnen aber sofort auf die Schliche gekommen und jetzt sind sie voll blamiert.
ITV verkündete den Start ihrer Reportagesendung "Exposure", oder auf Deutsch "Aufdeckung", mit grossem Tamtam. Sie wurde als Spezialsendung über Gaddafi angepriesen, die mehr als 1 Million Zuschauer um 22:35 Uhr am Montag hatte, mit dem ersten Teil einer sechsteiligen Sendung, welche die Verbindung von Gaddafi zu den Terroristen der Irisch Republikanischen Armee (IRA) aufzeigen soll. Aufgedeckt wurde aber dabei ihre eigene Bildfälschung. Wie peinlich.
Diese Verwendung von falschen Aufnahmen habe ich schon oft gemerkt und auch aufgezeigt. Ich erinnere mich an den Krieg den Georgien gegen Südossetien und Abchasien 2008 führte.
Ein russischer Kameramann sagt damals, Bilder die er von ausgebrannten georgischen Panzern und zerstörten Häusern in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali aufgenommen hatte, sendete CNN und behauptete, es wäre in Gori und die Russen hätten diese Zerstörung dort angerichtet, dabei waren es die georgischen Angreifer in Zchinwali.
Aleksandr Zhukov vom Russiya Al-Yaum Kanal sagte: "Als ich hörte, Gori würde beschossen werden, sah ich meine Video-Aufnahmen auf CNN. Ich sagte 'das ist nicht Gori, das ist Zchinwali'”. Gori wurde weder von den Russen beschossen, noch wurde es besetzt.
So stellen die Mainstreammedien sehr oft mit falschen Aufnahmen eine ganz andere Realität dar. Die Absicht ist die Meinung der Zuschauer zu manipulieren und etwas glauben zu lassen was gar nicht stimmt.
Wie oft werden solche falschen Behauptungen aufgestellt und mit gefälschten Aufnahmen belegt und keinem fällt es auf. Deshalb kann man generell sagen, TV lügt.
Was die NATO-Schweine anrichten
Guckt euch dieses Video an und dann seht ihr was die NATO für Bomben auf die libysche Bevölkerung abwirft. Es ist Streumunition oder auch Clusterbomben genannt, die in mehrere kleinere Bomblets oder Submunitionen sich verteilt. Über 100 Staaten haben Streubomben geächtet oder erwägen dies zu tun. Offensichtlich die NATO-Staaten nicht. Verdammte Kriegsverbrecher.
Frauen und Kinder schreien vor lauter Panik in Brega:
Das zeigen uns die Medien natürlich nicht. Der Anwendung dieser Waffen stellen sich viele Menschenrechtsorganisationen entschieden entgegen, darunter das Rote Kreuz, Human Rights Watch, Amnesty International, Handicap International, der Deutsche Initiativkreis für das Verbot von Landminen und Teile der Vereinten Nationen.
NATO = Nordatlantische Terrororganisation!
Was die NATO-Staaten machen, die sogenannten Rebellen als "Befreier" der Bevölkerung zu unterstützen und anzuerkennen, ist ein Oxymoron, denn es handelt sich um eine Terrororganisation zur Konterrevolution. Was jetzt passiert ist gelinde gesagt ein Rückschritt, mit Zerstörung, Angst, sozialem Abstieg, Elend und Tod. Es findet eine Umkehr aller sozialen Errungenschaften statt. Die wahre Absicht des Westens ist aus einer gerechten Gesellschaft ein tief verarmtes Chaos zu produzieren, wie sie es überall mit ihren Kriegen machen. Zu behaupten, es gehe um das Wohl Libyens, ist wieder eine unverschämte Lüge. 
Das Ziel der NATO-Bombardierung und Invasion war von Anfang an das Land und die Lebensgrundlage der Bevölkerung zu zerstören, die Schulen, die Spitäler, die Industrie und überhaupt die ganze Infrastruktur. So haben sie es mit Afghanistan und dem Irak auch bereits gemacht, nur verbrannte Erde verursacht wo man hinschaut. Nichts wird aufgebaut, sondern nur eine westliche Marionette eingesetzt, die das Land zur Ausplünderung durch die globalen Konzerne freigibt.
Genau wie die Iraker sich die Zeit von Saddam Hussein sehnlichst zurückwünschen, wo es ihnen rein materiell gut ging und sie in Sicherheit lebten, werden die Libyer den Revolutionsführer auch bald vermissen. Die Gelder aus den Öleinnahmen wurden zum Grossteil zum Wohl der Bevölkerung eingesetzt, im Gegensatz zu den korrupten Scheichs in Saudi Arabien, Kuwait, Emirate und Bahrain, wo die vom Westen gestützten königlichen Despoten sich vergoldete Paläste bauen, in unverschämten Prunk leben, gigantische Summen für westliche Waffen ausgeben und keinerlei Mitbestimmung und freie Meinung zulassen.
Man kann von Gaddafi halten was man will, aber er hat die Armut eliminiert und ein sehr gutes Gesundheits- und Schulwesen eingeführt. Die ärztliche Behandlung wie auch die Ausbildung ist gratis und wurden als die beste ganz Afrikas angesehen. Nicht mal die USA oder Europa haben ein kostenloses Gesundheits- und Ausbildungssystem. Nach der "Befreiung" durch die Al-Kaida und NATO wird es das nicht mehr geben. Libyen wird genau wie die anderen Länder, denen der Westen die "Demokratie" mit Bombenteppichen gebracht hat, aufs tiefste Niveau sinken.
1108 Zivilisten durch NATO-Bomben in Libyen getötet
Was war schon wieder der Auftrag, den der UNO-Sicherheitsrat der NATO wegen Libyen gegeben hat? Ach ja, eine "No-Fly-Zone" durchzusetzen, um die libysche Bevölkerung zu schützen, damit Gaddafi sie nicht aus der Luft bombardieren kann. Das perverse ist, genau das Gegenteil ist der Fall, die NATO bombardiert als einzige die Zivilisten und tötet sie aus der Luft.
Laut libyschen Generalstaatsanwalt sind durch die Luftangriffe der NATO seit März über 1'100 Zivilisten getötet und Tausende verletzt worden.
Beerdigung von Opfern eines NATO-Bombenangriffs
Mohamed Zekri Mahjubi erzählte Journalisten bei einer Pressekonferenz in Tripoli, er hat die Absicht den NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen wegen „Kriegsverbrechen“ vor Gericht zu bringen.
„Als NATO-Generalsekretär hat Rasmussen die Verantwortung über die Aktionen dieser Organisation, die unbewaffnete Zivilisten angreift, dabei 1'108 Zivilisten getötet und 4'537 verletzt hat, durch die Bombardierung von Tripoli und andere Städte und Dörfer,” sagte Mahjubi.
Der Generalstaatsanwalt will Rasmussen noch wegen anderer Verbrechen anklagen, in dem er sagte, der NATO-Chef will Muammar Gaddafi ermorden. Ausserdem führt Rasmussen eine „absichtliche Aggression gegen unschuldige Zivilsten durch, ermordet Kinder und versucht die libysche Regierung zu stürzen.“
NATO-Bomben zerstören Häuser der Bevölkerung
Mahjubi fügte hinzu, der NATO-Chef will einen Regimewechsel in Libyen und eine neue Regierung einsetzen, die unter seiner Kontrolle steht, mit dem Ziel das Öl des Landes auszubeuten.
Der NATO-Chef hat vor einigen Tagen die Repräsentanten des sogenannten oppositionellen Übergangsrats in Brüssel getroffen, um die zukünftige Vorgehensweise zu besprechen. Er meinte, die militärischen Aktionen der NATO in Libyen werden fortgesetzt, aber es wäre der Zeitpunkt gekommen, eine politische Lösung der Krise zu finden.
Am Donnerstag hat Rasmussen die Beschuldigung, die NATO hätte über 1’100 Zivilisten getötet, zurückgewiesen. Es gibt “keine bestätigte Information”, wegen der Bombardierung durch die NATO gebe es zivile Opfer.
„Wir sind extrem vorsichtig und verhalten in der Identifizierung militärischer Ziele und Vermeidung ziviler Opfer,“ sagte er. „Wir haben keine bestätigte Informationen, die NATO wäre für zivile Opfer verantwortlich.“ Es gebe nur Berichte über „friendly fire“ Ereignisse, in denen die NATO Rebellen getötet hat. „Wir sind dort um die Zivilbevölkerung zu schützen,“ fügte er hinzu.
Grossbritannien und Frankreich führen die meisten Luftangriffe durch und Rasmussen versucht die anderen NATO-Mitglieder zu überzeugen, sich mehr daran zu beteiligen. So macht zum Beispiel die Niederlande bei der Bombardierung nicht mehr mit, sie stellen ihre F-16 Kampfflugzeuge für andere Aufgaben zur Verfügung.
Der niederländische Premierminister Mark Rutte sagte, „wir haben uns entschieden, zusammen mit dem Parlament, uns nicht an der Bombardierung zu beteiligen.“
NATO unterstützt Al-Kaida
Nicht nur ist die Bombardierung von Zivilisten genau das Gegenteil von dem was Rasmussen sagt, sie wären dort um die Zivilbevölkerung zu schützen, ein Teil der Rebellen besteht aus Kämpfern des sogenannten nordafrikanischen Ableger der Al-Kaida. Damit unterstützt die NATO genau die, welche sie vorgibt in Afghanistan, Irak und sonst wo auf der Welt mit ihrem „Krieg gegen den Terror“ zu bekämpfen.
Seit Beginn des Aufstandes versucht Gaddafi den Westen davon zu überzeugen, dass es sich bei der Revolte in seinem Land um eine Al-Kaida-Verschwörung handelt. Die NATO würde die falschen mit Waffen beliefern und unterstützen. Und tatsächlich hat auf einer islamistischen Internetseite Al-Kaida-Chef-Denker Abu Jahja el Libi zur Unterstützung für die Rebellen aufgerufen.
Der Terrorführer sagte, die Revolte müsse „ohne Zögern und Angst“ fortgesetzt werden, um Gaddafi in die „Untiefen des Leidens“ zu stürzen.
Gibt es bald eine NATO-Bodenoffensive?
Andrew Gavin Marshall vom Centre for Research on Globalization sagt, eine Invasion ist ziemlich wahrscheinlich und die Vorbereitungen sind im Gang.
Er sagte, laut einigen Berichten wird eine “gross angelegte Bodeninvasion (durch den Westen) diskutiert. Es könnte sogar innerhalb der nächsten Wochen losgehen. Andere Militärquellen in den USA sagen, sie bereiten sich für eine Bodenoperation vor.“
Marshall sagt, Ziel der NATO sei es „Libyen in ein Protektorat zu verwandel, in einen Satellitenstaat. Es ist keine humanitäre Mission, es ist eine imperialistische Mission.“
Massendemonstration pro Gaddafi
Was die westlichen Medien völlig verschweigen, es finden Massendemonstration statt, die Gaddafi unterstützen. So sollen sich über 1 Million Menschen in Tripoli am 1. Juli versammelt haben.
Gaddafi-Anhänger füllen den Hauptplatz in Tripoli
Es wird nur einseitig über den Aufstand der Rebellen berichtet, wie wenn sie die ganze libysche Bevölkerung repräsentieren. Dabei ist es eine kleine Minderheit, die den Sturz von Gaddafi will, die vom Westen unterstützt wird.
Es gibt auch Berichte, in den Städten die von Rebellen eingenommen wurden, gab es schlimme Gräueltaten gegenüber den Teil der Bevölkerung, die führ Gaddafi sind. So wurden Frauen geschlagen und vergewaltigt und Männer brutal abgeschlachtet. Die libysche Bevölkerung wird von allen Seiten angegriffen, verletzt und getötet. Aus der Luft durch die NATO und durch die von der NATO unterstützten Rebellen.
Was ist der wirkliche Grund?
Wir sehen, was in Libyen im März begann, ist eigentlich ein Aufstand einer kleinen Gruppe von Rebellen, die gegen die libysche Regierung und gegen Revolutionsführer Gaddafi sind. Es handelt sich um eine Konterrevolution und auf diesen Zug ist der Westen aufgesprungen und gibt nun scheinheilig vor, sie würden nur eine „humanitäre Mission“ durchführen, zum Schutz der Bevölkerung. Dabei nutzen sie die Gelegenheit, um eine ihnen hörige Regierung zu installieren, damit sie das Land auf westliche Linie bringen und danach ausplündern können.
Bis zum arabischen Frühling war Gaddafi ein geduldeter Freund des Westens, genau wie die Diktatoren Ben Ali aus Tunesien und Hosni Mubarak aus Ägypten. Gaddafi wurde hofiert und überall eingeladen, sogar zum G-20 Gipfel in Italien. Man hat ihm das Öl abgekauft und ihm bei jeder Gelegenheit die Hand gegeben. Solange diese Regenten ihre Bevölkerung im Griff hielten, die westlichen Konzerne gute Geschäfte machen konnten, wurden sie in Ruhe gelassen.
Berlusconi begrüsst Gaddafi in Italien
Als dann durch die schlechten Lebensbedingungen, Arbeitslosigkeit und Hunger die Menschen in Tunesien und Ägypten auf die Strasse gingen, wurden Ben Ali und Mubarak wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen, die vorher Jahrzehnte an der Macht gehalten wurden. In Libyen ist es anders. Dort geht/ging es der Bevölkerung materiell unter Gaddafi gut. Eine Minderheit will ihn aber trotzdem nicht und die werden jetzt als Werkzeug vom Westen genutzt, um eine Regimewechsel durchzuführen.
Sicher waren die Methoden von Gaddafi, die grüne Revolution durchzusetzen und aufrechtzuerhalten, nicht richtig. Nur Menschenrechte und Demokratie hat den Westen noch nie wirklich interessiert. Es sind immer strategische Motive die alle Handlungen bestimmen. Sonst würde der Westen die brutale Vorgehensweise der Regierungen in Bahrain und Saudi Arabien jetzt nicht tolerieren und geflissentlich wegschauen.
Man beliefert sie sogar mit neuen Waffen, so wie die deutsche Bundesregierung jetzt 200 Panzer, damit man die Bevölkerung noch besser von den Strassen fegen und wegballern kann.
Ach ja, das sind ja „unsere“ Diktatoren, die dürfen ihre Bevölkerung zusammenschiessen wenn sie aufmucken. Despoten die nach unserer Pfeife tanzen dürfen alles und bekommen alles. Deswegen wäre Gaddafi auch nichts passiert, wenn er schön brav den Anweisungen von Washington, London und Paris gefolgt hätte. Sein Fehler war seine Aufmüpfigkeit und das er die Einnahmen aus den Ressourcen für das Wohl der Bevölkerung einsetzte.
Das geht natürlich nicht. Die Einnahmen aus dem Erdöl hat man gefälligst in das westliche Bankensystem zu investieren und zu rezyklieren. Die Schuldscheine der USA müssen aufgekauft werden, so wie die arabischen Golfstaaten es machen. Und mit dem Rest denen man ihnen überlässt haben sie Waffen zu kaufen. Ausserdem müssen sie alle aggressiven Konzerne mit ihrer destruktiven Unkultur ins Land lassen, wie McDonalds und StarBucks, Monsanto und Pfizer, Exxon, BP und Shell und wie sie alle heissen.
Der Kriegsverbrecher und Oberbilderberger Henry Kissinger hat die Vorgehensweise wie der Westen mit Freund und Feind umgeht sehr gut beschrieben, in dem er sagte: "Wir haben keine Dauerfreunde oder Dauerfeinde - wir haben nur Dauerinteressen."
Libyen ist wieder ein typischer Fall, wie der Westen seine Doppelmoral anwendet, nur um seine Machtinteressen zu verfolgen, dabei zerstört und tötet. Es geht um Eroberung, Kontrolle und Machtausübung. Und aus der NATO, die angeblich nur eine Verteidigungsallianz für Europa sein soll, ist ein aggressives, verbrecherisches Werkzeug des amerikanischen Imperialismus geworden, im Auftrag der Wall Street Finanzverbrecher.
NATO ist die Abkürzung für North Atlantic Terror Organisation!
Was NATO-Bomben in Libyen anrichten
Was war schon wieder der Auftrag den die NATO sich selber wegen Libyen gestellt hat? Ach ja, mit Bombenangriffe die Zivilbevölkerung vor Gaddafi schützen. Ein völliger Widerspruch in sich, nach dem Motto "Krieg ist Frieden". Der Frieden eines Friedhofs. Hier sehen wir Aufnahmen was diese Bomben wieder anrichten, tote Kinder und zerstückelte Körper von Zivilisten, genau wie im Irak, Afghanistan, Pakistan und in Gaza. Was "wir" diesen Menschen antun ist unbeschreiblich und irgendwann werden wir für diese Verbrechen, die in unserem Namen begangen werden, den Preis zahlen.
15 Menschen, einschliesslich drei Kinder, wurden bei einem Bombenangriff auf ein Haus westlich von Tripoli getötet. Die NATO verteidigt den Angriff als "ein Präszisionsangriff auf ein legitimes Ziel". Ach so, Kinder sind ein legitimes Ziel für die NATO-Führung. Verdammtes Kriegsverbrecherpack!
Aber nicht nur Häuser werden bombardiert, sondern auch die al-Nasr Universität und eine belebte Marktstrasse in Tripoli, alles keine legitimen militärischen Ziele, mit zahllosen zivilen Opfern von denen man nichts hört. Mitschuldig an diesen Verbrechen sind die Medien, die nichts darüber berichten.
Die westlichen Lügenmedien verschweigen aber nicht nur den sogenannten „Kollateralschaden“, den die verbrecherischen Bombenangriff der NATO an der Zivilbevölkerung verursachen, sondern auch die Unterstützung welche Gaddafi in Libyen geniesst. Am vergangenen Freitag fand eine pro-Gaddafi Grossdemonstration auf dem „Grünen Platz“ in Tripoli statt, mit einer Million Teilnehmer und das bei einer Gesamtbevölkerung von 6 Millionen!
Die müssen ihn ganz schön hassen, wenn sie so zahlreich erscheinen. Der Westen lügt andauernd über was in Libyen los ist, über eine angebliche grosse Opposition gegen Gaddafi und was ihre wirkliche Absicht mit diesem Krieg ist. Wie heisst es so schön, im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst!
Und der Friendensnobelpreisträger Obama hat die Frechheit zu behaupten, es handelt sich um keinen Krieg, sondern nur um eine "limitierte Militäroperation". Deshalb benötigt er keine Genehmigung des US-Kongress um gegen Libyen vorzugehen.
In einem Memo des Weissen Haus steht dazu:
"Wegen der US-Militäroperationen, die den wichtigen US-Interessen dienen, und der limitierte Natur, Umfang und Dauer der Aktionen, hat der Präsident das verfassungsmässige Recht, als Oberkommandierender und Exekutivchef und als Verfolger der aussenpolitischen Machtbefugnisse, diese limitierten Militäroperationen im Ausland zu befehlen."
So spricht nur ein kriegsgeiler Diktator!
Der Kriegsgegner und Kongressabgeordnete Dennis Kucinich hat mittlerweile eine Klage beim Bundesgericht eingereicht, mit der Forderung, die US-Militäraktion gegen Libyen zu beenden, da sie die Verfassung verletzt.
"Was den Krieg gegen Libyen betrifft, wir glauben er verletzt das Gesetz," sagte Kucinich. "Wir haben das Gericht gebeten, die amerikanische Bevölkerung vor den Ergebnissen dieser illegalen Politik zu schützen."
Der Kongress hat eine Resolution verabschiedet, welche vom Weissen Haus einen bericht über die Militäroperationen verlangt. Der Parlamentssprecher John Boehner sandte einen Brief ans Weisse Haus in dem steht, die Regierung bricht das Gesetz wegen der Überschreitung der 90 tägigen Dauer der Militäroperation, eine Einschränkung welche ohne Zustimmung des Kongress möglich ist, unter der Regel die während des Vietnamkrieg aufgestellt wurde.
Hier ein Beispiel wie so ein "Schutz der Bevölkerung" und "limitierte Militäroperation" aus Sicht der Piloten abläuft:
Im folgenden Video sieht man einen Bombenangriff auf ahnungslose und unbewaffnete Zivilisten auf einer Strasse in Falluja im Irak 2007. In der gewaltigen Explosion wurden auf einen Schlag 25 Menschen ermordet. Der eine Pilot lacht noch und sagt "Oh dude!"
Was sind wir doch friedliebend und zivilisiert!
NATO ist die Abkürzung für North Atlantic Terror Organization!
Im Krieg gegen Libyen geht es um die Penislänge
Wie die Geschichte zeigt, geht es bei den meisten Kriegen darum, wer hat den längsten Penis. Die Staatsführer stehen nämlich die meiste Zeit da und wedeln sich gegenseitig die Schwänze zu, indirekt mit ihrer Militärmaschinerie. Die Politiker an der Macht sind unsicher über die Länge ihres Penis und deshalb müssen sie Kriege darüber führen. Darum geht es bei diesen ganzen Drohgebärden und Machtgehabe. Die Begründung, es gehe um Demokratie, Schutz der zivilen Bevölkerung oder um eine humanitäre Aktion, ist eine billige Ausrede.
Das folgende Abbild eines Fresko aus einer Villa in Pompeji zeigt Priapos, Gott der Fruchtbarkeit, Sohn des Dionysos und der Aphrodite. Bereits die Römer haben sich um ihre Potenz Sorgen gemacht:
Männer sind meistens unsicher über ihre Penislänge und deshalb gibt es einen Wettstreit darüber, um sich besser zu fühlen. Da ein Krieg den höchste Wettstreit darstellt, führen sie diese um ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen. Man muss kein Geschichtsprofessor oder Politwissenschaftler sein, um festzustellen, bei den meisten Kriegen der Menschheit ging es um die Schwanzlänge.
Da tönt dann so: „Was? Der Typ behauptet einen längeren Penis zu haben? Dem werde ich es jetzt zeigen. Wir greifen an!“
Und es ist kein Zufall, das alle Waffen die gegen den Feind geschleudert werden, Raketen, Bomben und andere Geschosse, wie ein Penis aussehen. Es ist die Vorstellung über die Notwendigkeit seinen Penis in den Feind eindringen zu lassen. So etwas nennt man dann den Feind richtig zu Tode ficken.
Für mich ist deshalb was in Libyen gerade abgeht ein Wettkampf darum, wer den grösseren Penis hat. In diesem Fall hat Muammar Gaddafi die Länge des Schwanzes von Nikolas Zarkotzi in Frage gestellt. Seine Ex-Frau Cécilia hatte ja Gaddafi sogar getroffen. Dieser Zwergenwuchs litt schon vorher dauernd unter seinem Minderwertigkeitskomplex. Deshalb hat er sich die 12 Jahre jüngere Sängerin und Top-Model Carla Bruni zugelegt, die grösser ist als er. Ein Statussymbol, um seine Potenz zu demonstrieren.
Jetzt muss Nikolas ihr einiges bieten, denn Madam Bruni hat ja schon ganz andere "Kaliber" als Bettgenossen gehabt, wie Mick Jagger, Kevin Costner, Eric Clapton und den US-Milliardär Donald Trump.
Was könnte sie ihm ins Ohr flüstern, um ihn aufzuheizen? „Ach Chérie, du bist so sexy wenn du einen auf Napoleon machst. Besteig mich du geiler Hengst!“
Aber Gaddafi stach ihn schon seit Jahren mit seinem Faible für Frauen aus, denn der Revolutionsführer hat eine ganze Truppe bestehend aus gut aussehenden Soldatinnen um sich rum, die strammstehen und jedem seiner Befehle gehorchen, seine weibliche Leibgarde. Wie geil ist das denn? Und dann hat Gaddafi acht Kinder mit seinen Ehefrauen gezeugt. Gibt es noch einen besseren Beweis seiner Potenz?
Vor lauter Neid platzend musste Zarkotzi handeln und Gaddafi zeigen, wer mehr in der Hose hat. Nur so ist sein Übereifer einen Krieg gegen Libyen zu starten zu erklären und warum Merkel da nicht mitmacht. Und um seine Potenz mit 56 Jahren noch mehr zu demonstrieren, hat Zarkotzi seine Frau geschwängert und Carla erwartet ein Baby, das rechtzeitig vor Beginn des Wahlkampfes für die Präsidentschaft (Mai 2012) medienwirksam zur Welt kommen wird.
Dann holte er den italienischen Obermacho und weiteren Zwergenwuchs Silvio Bärlustkoni ins Boot. Ein wandelnder Komplexhaufen, der mit seinen 75 Jahren einen auf jung macht, es mit immer jüngeren Frauen treiben muss, ohne es vollziehen zu können, denn er quatscht ja nur und überhäuft sie mit teuren Geschenken. Mit einem Krieg als Ersatz kann er seine Männlichkeit beweisen.
David Chameleon sprang dann auch auf den Kriegszug, dieser Nachfahre von König Wilhelm IV und Verwandter des englischen Königshauses. Die britischen Männer an der Macht litten schon immer durch Inzucht unter ihrer Potenzschwäche und haben es mit ihrem Drang nach Kriegen und einem Weltimperium kompensiert. Sein Vorgänger und Kriegsverbrecher Toni Bliar ist auch so ein Beispiel dafür.
Erinnern wir uns nur an Heinrich VIII mit seinen sechs aufeinander folgenden Ehefrauen, denen er die Köpfe abschlug, weil sie ihm keinen Sohn gebärten. Seine Suche nach einer Ehefrau, die ihm den ersehnten Thronfolger schenkte, führte zum Bruch mit der römisch-alkoholischen Kirche und er setzte sich selber zum Oberhaupt der Anglikanischen ein. Das alles nur weil er keinen hoch bekam. David muss deshalb unbedingt auch britische Bomben auf Libyen abwerfen lassen, um seine Potenz zu zeigen.
Und warum macht Baracke Osama Obama im Krieg gegen Libyen mit? Ist doch klar, ein amerikanischer Präsident der nicht in seiner Amtszeit einen eigenen Krieg anzettelt ist kein richtiger Präsident. Das gehört einfach zur Biografie. Ausser Jimmy Carter haben alle einen angefangen und der gilt ja seit dem als Schwächling und wird nicht respektiert. Wer will schon als Weichei gelten, im Lande von John Wayne und Revolverhelden, wo zuerst geschossen wird und dann gefragt. Deshalb macht dieser Frauenliebling mit, er muss auch seine Männlichkeit beweisen.
Die meisten Staatsführer haben Angst als Feiglinge, Schlaffis und Schlappschwänze angesehen zu werden, also leben sie ihre männlichen Fantasien so aus, in dem sie Kriege führen und die Kinder ihrer Untertanen in den Tod schicken. Ein Krieg hat mit dem Sexakt zu tun, alleine die Sprache darüber beweist das. Es wird eine Eroberung durchgeführt, man dringt ein, man stösst zu, es wird die Überlegenheit der Waffen als Penisersatz dadurch demonstriert. Wer hat die noch potentere und längere Rakete.
Sogar Sigmund Freud, der behauptete, das Unterbewusstsein ist für einen Grossteil der menschlicher Handlungen verantwortlich und die Sexualität spiele dabei eine grosse Rolle, liess sich in der allgemeinen Kriegseuphorie des I. WK mitreissen und verstieg sich sogar zu der Bemerkung, seine „ganze Libido“ gehöre Österreich-Ungarn. Der Begriff Libido bezeichnet jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist.
Kriege werden oft aus ganz persönlichen Gründen geführt und das Unterbewusstein spielt dabei eine grosse Rolle. Menschliche Handlungen sind nicht rein rational erklärbar. Sonst würde Werbung nicht funktionieren, die auch auf das Unterbewusstsein und auf Urinstinkte zielt, wie Edward Bernays, der Neffe von Freud, entdeckt und effektiv ausgenutzt hat. Produkte werden nicht angeboten und gekauft weil man sie benötigt, sondern weil man sich dann besser fühlen soll. Ein Konflikt kann stattfinden, nur weil eine Seite sich beleidigt fühlt oder in ihrer Ehre gekrängt ist.
Deshalb vergessen wir die Behauptung, es gehe im Krieg gegen Gaddafi nur um den Schutz der libyschen Zivilbevölkerung und um eine humanitäre Mission. Wie wenn man mit Marschflugkörper, da haben wir es schon wieder, und einen Bombenregen Frauen und Kinder schützen kann. Oder es ginge um Öl. Das hatten sie ja vorher schon mit ihren Ölkonzernen die dort operieren. Nein, es geht um eine Machtdemonstration und um ganz gewöhnliche männliche Neurosen, um die Penislänge und Gaddafi hat sie herausgefordert.
Er hat sie herausgefordert in dem er den Status Quo des Imperiums in Frage stellt. Er verlangt ein grösseres Sagen für die Länder in Afrika. Er verlangt einen grösseren Einfluss der kleinen Länder in der UNO. Er verlangt weniger Macht für die Grossen, welche die Welt monopolisieren und alles selbstherrlich bestimmen. Er stellt sich quer und fordert sie heraus. Deshalb muss er weg.
Übrigens, damit will ich nicht sagen, Männer sind grundsätzlich kriegsgeil und wenn Frauen an der Macht wären, gebe es keine Kriege und eine friedlichere Welt. Die Geschichte zeigt, Frauen sind genau so kriegerisch als Staatsführung, wie Margaret Thatcher, Indira Gandhi, Golda Meir und auch Angela Merkel. Sie alle führten oder führen Kriege. Warum das so ist, ist eine andere Geschichte.
Nach einer Idee von George Carlin, den ich bewundere.
Gates – wir können uns Libyen nicht leisten
Die USA sollten eine nähere Verbindung zu den libyschen Oppositionskräften vermeiden, sagte der US-Verteidigungsminister am Donnerstag. Ausserdem erzählte er dem Kongress, andere Länder müssten jetzt die Verantwortung für die Luftangriffe und die Ausbildung und Ausrüstung der Rebellen übernehmen. Er sei gegen eine Bewaffnung der Opposition, denn sie wüssten gar nicht genau wer diese sind. Ausserdem, wegen der Budgetkrise könnte sich das Pentagon die Kosten für den Libyen-Einsatz gar nicht leisten.
Verteidigungsminister Robert Gates und Stabschef Admiral Mike Mullen sagten gemeinsam, es wäre der Punkt gekommen, wo die NATO die Last des Konflikts tragen müsste, nach dem die Kontrolle über die Militäroperation am Donnerstag der NATO übertragen wurde.
“Die Frage lautet, was für eine Art von Hilfe man der Opposition geben sollte, Waffen oder nicht tödliche Sachen,“ erzählte Gates den Senatoren. „Alle Mitglieder der Koalition denken darüber nach, aber unsere Regierung hat keine Entscheidung bisher getroffen.“
Gates und Mullen sagten, wenn die Rebellen Waffen und Ausbildung bekommen, dann muss es von anderen Ländern stammen und sie betonten, die USA hat immer noch keine verlässliche Information, wer die Oppositionskräfte überhaupt sind.
Viele der Parlamentarier sind verärgert, weil die Regierung den Kongress zu wenig im Vorfeld des Angriffs auf Libyen informiert hätte. Einige beschwerten sich, die Mission wäre zu teuer und nicht genau definiert. Sie sind anderseits aber auch unglücklich darüber, das Pentagon will keine Luftangriffe mehr durchführen und überlasse diese den Franzosen, Briten und Kanadiern.
Mullen sagte, ab dem 2. April werden die US-Flugzeuge nur noch bei einer besonderen Anfrage durch die NATO sich an den Luftangriffen beteiligen.
Das Weisse Hause sagte in der Zwischenzeit, die Bewaffnung der Rebellen wird noch überlegt. Pressesprecher Jay Carney sagte, er sehe „keinen Widerspruch“ zwischen dem und was Gates ausgedrückt hat. Er fügte hinzu, „was der Präsident meint ist, er hätte weder ja oder nein dazu gesagt.“
Keiner der obersten Berater von Obama hat sich bisher öffentlich zu einer Ausweitung der US-Rolle in der Hilfe für die Rebellen ausgesprochen. Im Capitol Hill gibt es eine hitzige Debatte zwischen dem Ziel, Gaddafi zu entfernen, aber ohne die USA in einen kostspieligen Krieg hineinzuziehen, den viele Amerikaner nicht verstehen und nicht unterstützen.
“Ich bin damit beschäftigt, eine Ausweitung und eine endlose, gross angelegte amerikanische Verpflichtung in dieser Sache zu vermeiden,“ sagte Gates. „Wir sind in einer ernsthaften Budgetkrise.“
Die beiden obersten Militärs stellten dem Kongress gegenüber auch klar, es wird keine amerikanischen Bodentruppen in Libyen geben. Sie kommentierten aber nicht Berichte, die CIA hätte ein kleines Team vor Ort, welches mit den Rebellen zusammenarbeitet.
Sie erzählten dem Kongress, die Rebellen sind eine grösstenteils unbekannte Gruppe, aber er verteidigte die US-Intervention mit den Worten, die Opposition wäre eine bessere Alternative als Gaddafi, obwohl seine Entfernung nicht funktionieren könnte.
“Wir könnten in die Situation kommen, das militärische Ziel zu erreichen, aber nicht das politische Ziel,” des Regimewechsels, sagte Gates. Es könnte zu einer längeren Pattsituation kommen. Gates glaubt, politischer und wirtschaftlicher Druck würden langfristig Gaddafi entfernen. Die militärischen Aktionen könnten ihn nur zügiger zu einer Entscheidung zwingen, in dem man seine Verteidigungsfähigkeiten schwächt.
Was wir hier wieder sehen, habe ich bereits bei vorherigen Aussagen von Gates bemerkt. Die USA kann sich einen weiteren Krieg nicht mehr leisten und muss gezwungener Massen sich zurückhalten. Die bisherigen Kosten beliefen sich bereits auf 700 Millionen Dollar und jeder weitere Kriegstag würde mindestens 50 Millionen dazuaddieren.
Wenn aber die USA völlig pleite sind, von jedem Dollar den sie ausgeben sich 40 Cents borgen müssen und sogar vor einer Zahlungsunfähigkeit stehen, dann muss Gates die Notbremse ziehen. Ein Kriegs- und Verteidigungsbudget von 1,2 Billionen pro Jahr ist nicht finanzierbar und auch nicht mehr gegenüber der Bevölkerung zu vertreten.
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Irgendwie passend dazu die neueste Nachricht: Ein US-Kampfjet des Types A10 Warzenschwein ist über der Vulkaneifel bei Laufeld abgestürzt. Das Dorf entging nur knapp einer Katastrophe. Der Bürgermeister von Laufeld, Karl-Josef Junk, bestätigte, dass die Maschine etwa 300 Meter vor dem Dorf aufprallte.
Na ja, dann haben wir ja Glück, dass die Maschine nicht auf ein Atomkraftwerk gefallen ist.


