Israel plant Ölpest, um die Nordseehäfen zu blockieren
SATIRE
Die israelische Regierung hat einen geheimen Plan ausgearbeitet, um ein Umweltdesaster in der Nordsee zu verursachen, damit die Exporte Deutschlands blockiert werden, mit dem Ziel, mehr finanzielle und militärische Hilfe zu bekommen, schreibt der Schmiergel in einem nicht durch Quellen belegten Bericht. Es gibt auch keinen unabhängige Bestätigung für diese Behauptung.
Das renommierte deutsche Nachrichtenmagazin berichtet, mit besten Beziehungen zu den Geheimdiensten und als Lügenverbreiter von ihnen gerne benutzt, dass Benjamin Netanjahu’s Plan, mit Codename „Trübes Wattenmeer“, beinhaltet die absichtliche Steuerung eines Öltankers auf die Klippen der Insel Helgoland, um die gesamte Norddeutsche Küste mit Rohöl zu verschmutzen und damit das Auslaufen von Schiffen aus deutschen Häfen zu verhindern.

„Das Ziel ist es die Schifffahrt vorübergehend mit diesem Umweltdesaster zu blockieren, um Deutschland und die Anrainerstaaten der Nordsee, die feindlich gegenüber Israel gesinnt sind, zu bestrafen und um Europa zu einer gross angelegten Aufräumoperation zu zwingen – und möglicherweise damit die Hilfszahlungen an Tel Aviv zu erhöhen,“ schreibt der Schmiergel.
“Eine Säuberung des Meeres und der Küste ist nur mit technischer Hilfe der israelischen Regierung möglich und damit das passiert, muss die finanzielle und militärische Hilfe erhöht werden,” steht im Artikel. "Es muss mindestens ein siebtes U-Boot von Deutschland gratis geliefert werden," wird eine Forderung aus dem Geheimplan zitiert.
„Israelische Firmen, einige davon im Besitz des Geheimdienstes Mossad, würden sogar von den Säuberungsarbeiten profitieren,” wird behauptet.
Der Schmiergel gab keine Quellen an für seinen Bericht, sagt aber, östliche Geheimdienste studieren den Plan, der laut Angaben zur Entscheidung bei Israels Staatsoberhaupt Schimon Peres vorliegt, um umgesetzt zu werden.
Israels Wirtschaft ist am zusammenbrechen, denn wegen der Schulden- und Finanzkrise in Europa und den beschlossenen Sparmassnahmen der Regierungen, fliessen weniger Hilfsgelder ins Land, ohne die Israel aber nicht existieren kann. Es kommen auch weniger Touristen, nach dem in den westlichen Medien von schweren Übergriffen mit schändlicher Behandlung bei der Einreise am Ben-Gurion-Flughafen berichtet wurde und viele Besucher wegen angeblichem Terrorpotenzial abgewiesen werden.
Mindestens 90 Prozent der deutschen Exporte, die mit Schiffen in die ganze Welt transportiert werden, verlaufen über die Nordsee. Israel hat bereits mehrfach mit der Unterbrechung der Schifffahrt gedroht, sollte Europa oder die Vereinigten Staaten nicht mehr Zahlungen leisten oder wenn verlangt wird, die Atomanlagen in Dimona müssen für Inspektoren der IAEA geöffnet werden, um das israelische Atomwaffenprogramm beenden zu können, dass eine erhebliche Bedrohung für den gesamten Nahen Osten und sogar Europa darstellt.
Zur Erinnerung, im August 2006 berichtete der Schmiergel bereits über eine von Israel verursachte Umweltkatastrophe. Nach der Zerstörung von Öltanks an der Küste in Beirut durch die israelische Luftwaffe traf den Libanon auf rund 100 Kilometern Küstenlänge die schwerste Ölpest durch auslaufendes Öl. Achim Steiner, Exekutivdirektor des UNO-Umwelt- programms Unep, sagte damals im Interview mit dem Magazin, "Dies alles verdeutlicht, dass es hier eben nicht nur um die Schildkröten an den Küsten geht, sondern um die Lebensgrundlagen einer ganzen Region."
Das gleiche kann man für die Nordseeküste sagen. Es geht nicht nur um die Seerobben und Seevögel, sondern um das gesamte Wattenmeer und die beliebten Sandstrände auf Sylt. Wo sollen die reichen Bonzen und ihre Freunde aus der Politik dann ihren Schickimicki-Urlaub verbringen, wenn der ganze Strand von Kampen mit einem dicken stinkenden Ölteppich zugedeckt ist und ihre Villen und Sommerhäuser dadurch nichts mehr wert sind?
----------------------
Für die, die es nicht checken, das ist meine satirische Antwort auf den völlig aus den Fingern gesogenen Artikel und erfundene absurde Behauptung "der Blöd-Zeitung für Intellektuelle": "Codename 'Trübes Wasser' - Der Iran plant eine Tankerkatastrophe zur Blockade der Strasse von Hormuz, um die arabischen Länder zu bestrafen und den Westen zu erpressen." Dabei hat mein Artikel mehr Wahrheitsgehalt als der vom Schmiergel, zum Beispiel die Ölpest damals wegen dem Krieg gegen den Libanon.
Persönlichen Stresstest schon gemacht?
Das Wort Stresstest ist mittlerweile als fester Bestandteil der Alltagssprache anzusehen und wurde 2011 von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum Wort des Jahres in Deutschland gewählt. Gemeint ist damit zum Beispiel die Belastbarkeit der Atomkraftwerke zu testen oder die der Banken, im Falle eines grösstanzunehmenden Unfall (GAU). Die Behörden verlangen von allen möglichen Branchen, sich auf eine ausserordentliche Situation vorzubereiten. Nur, von der Bevölkerung wird kein Stresstest verlangt. Von Vorbereitung auf eine Staatskrise keine Spur. Deshalb meine Frage an euch, habt ihr euren persönlichen Stresstest schon gemacht?
Ich finde es wiedermal interessant, von Europas Banken wurde 2011 verlangt, für eine schwere Krise gerüstet zu sein. Ihnen wurde auferlegt zu prüfen, wie sie ein Finanzdesaster überstehen könnten. Zahlreiche Kreditinstitute haben den Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) nicht oder nur knapp bestanden. Ihnen wurde dann befohlen ihre Kapitalbasis zu erhöhen.
Auch wenn dieser Test nur eine seichte Alibiübung zur Beruhigung der Märket war, wurde sie wenigstens durchgeführt. Einen echten GAU übersteht selbstverständlich kaum eine Bank in der Eurozone. Die stehen praktisch alle vor der Insolvenz und es wird nur eine Fassade aufrecht erhalten. Beim kleinsten Bankrun müssen sie schliessen. Ausserdem sitzen sie auf faule Kredite in Höhe von mindestens 1 Billion Euro. Das heisst, sie müssten sie eigentlich abschreiben und damit ist ihr Kapital futsch.
Was ist aber mit den Menschen? Warum wird von ihnen durch die Verantwortlichen nicht auch ein Stresstest verlangt oder wenigstens empfohlen? Ich meine, wenn die Banken sich gegen eine schwere Finanzkrise wappnen müssen, warum nicht auch wir? Ich sag euch warum. Weil es denen da oben völlig scheiss egal ist was dann mit uns passiert. Wir können verrecken. Sie bereiten sich selber vor, aber wir sollen vor vollendete Tatsachen dann stehen.
Die Meldungen über Krisenvorbereitungen überschlagen sich:
- Finnland bereitet sich auf den Euro-Crash vor. Finanzministerin Jutta Urpilainen sagte in einem Interview, sie wären vorbereitet den Euro zu verlassen, statt die Verantwortung für die Schulden anderer Staaten und das Risiko daraus zu übernehmen. Sie sagte: "Wir sind nicht mit dem Euro koste es was es wolle verbunden und wir sind auf alle Szenarien vorbereitet."
- Russlands Wirtschaft ist auf einen Zusammenbruch vorbereitet. Am vergangenen Donnerstag versicherte Präsident Vladimir Putin bei einem Treffen von regionalen Ombudsmännern, seit 2011 hat die russische Regierung Massnahmen als Antwort auf eine globale Wirtschaftskrise eingeleitet. Diese könnte aus einer Rezession der gesamten Weltwirtschaft und einem Zusammenbruch der Eurozone resultieren.
- Lord Jacob Rothschild bereitet sich auf einen Euro-Crash vor. Das ranghohe Mitglied der Rothschild Dynastie hat eine Short-Position gegen den Euro in Höhe von 130 Millionen Pfund (166 Millionen Euro) getätigt. Dies über RIT Capital Partners, eine Investmentstiftung die 1,9 Milliarden Pfund verwaltet und dessen Vorsitzender er ist. Es wird angenommen, er befürchtet ein Auseinanderbrechen des Euros und bereitet sich mit dieser "Wette" darauf vor.
- Breiten sich George Soros und John Paulson auch auf einen Crash vor? Sie haben ihre Anteile am weltgrössten handelbaren Goldfonds wesentlich aufgestockt. Soros verdoppelte seinen Anteil bei SPDR Gold Trust im zweiten Quartal auf 884'000 Aktien. Milliardär Kollege Paulson erhöhte um ein Viertel auf 21,8 Millionen Aktien. Der 21 Milliarden Hedge-Fonds von Paulson ist jetzt mit mehr als 44 Prozent in Gold investiert.
- Zentralbanken kaufen massenweise Gold als Vorbereitung ein. Im zweiten Quartal stieg der Kauf von Gold durch diverse Zentralbanken massiv an, um 157,5 Tonnen. Das ist ein Anstieg um 62,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal und sagenhaften 137,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es ist auch das meiste Gold welches Zentralbanken in einem Quartal überhaupt gekauft haben. Die Käufer waren unter anderem Südkorea, Türkei, Russland und Ukraine.
- Israel für Krieg gegen den Iran gut vorbereitet. Der scheidende Zivilschutzministers Matan Vilnai meint, Israel ist besser als jemals zuvor für einen Krieg gegen den Iran gerüstet. Dennoch müsse sich das Land im Falle einer militärischen Auseinandersetzung auf zahlreiche Tote einstellen, sagte Vilnai in einem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Interview der Zeitung "Maariv". Die Streitkräfte seien darauf vorbereitet, an mehreren Fronten Krieg zu führen.
- Das US Heimatschutzministerium (DHS) bereitet sich auf einen Bürgerkrieg vor. Doug Hagmann hat in einem Interview gesagt, laut einer zuverlässigen Quelle, werden entsprechende Vorbereitung für einen "massiven Bürgerkrieg" in den Vereinigten Staaten getroffen. Die Truppenbewegungen, der Transport von Militärfahrzeugen, die Militarisierung der Polizei, der Kauf von Unmengen an Munition, all das sind Vorbereitungen auf einen massiven Aufstand, sagt er.
- Mit erweiterten Bundeswehreinsatz im Inneren ist die Bundesregierung besser vorbereitet. Ausgerechnet der Grosse Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, die Bundeswehr darf zur Abwehr von katastrophalen "Unglücksfällen" im Inland auch Kampfjets und Panzer einsetzen. Welche Unglücksfälle sollen das sein? Mit Bomben und Panzer die brechenden Deiche bekämpfen? Natürlich nicht, sondern da wir alle in den Augen der Obrigkeit Terroristen sind, können diese Waffen gegen die deutsche Bevölkerung bei einem Aufstand eingesetzt werden. Wer noch glaubt, die "Hüter der Verfassung" sind welche, der glaubt auch an Märchen.
- Banken-Insider bereiten sich auf den Crash vor. In den letzten 12 Monaten haben über 600 Kadermitglieder von Banken sich von ihren lukrativen Posten verabschiedet. Viele aus der Wall Street haben sich abgelegene Immobilien als Vorbereitung gekauft und entsprechend für die Selbstversorgung ausgestattet. Andere haben alle Papierwerte auf denen sie sassen abgestossen. So wie der Erstinvestor in Farcebook, Peter Thiel, der übrigens auch Bilderberger ist, der fast alle seine Aktien an der sozialen Netzwerkseite verkauft hat.
- Unternehmensberatungen geben den Banken Ratschläge. Die auf Finanzdienstleistung spezialisierte Capco hat in einem Weissbuch "Was würden Sie tun, wenn die Euro-Zone auseinanderfällt?" skizziert, woran zu denken ist. Darin wird vor inneren Unruhen in Krisenländern gewarnt, die das Personal gefährden könnten, und empfohlen, auf einen Bank Run vorbereitet zu sein. Auch die Boston Consulting Group gibt Instituten, für die sie tätig ist, ein 100-Punkte-Programm an die Hand. In diesem Notfallplan geht es um mögliche Turbulenzen an den Finanzmärkten oder rechtliche Fragen.
Das waren nur einige Beispiele, wie die 1% da oben sich auf einen Finanzcrash, auf Aufstände im Inneren und auf einen Krieg vorbereiten. Welche Vorbereitungen habt ihr bereits getroffen? Immer noch keine? Vielleicht ist es Zeit den persönlichen Stresstest durchzuführen, um zu sehen ob ihr eine Krise überstehen könnt. Einfach "was wäre wenn" überlegen und dann entsprechend handeln. Wer meint, die Regierungen werden sich schon um uns kümmern müssen (lach), der ist völlig naiv und wird traurig dastehen. Hallo, gerettet werden nur Banken und Bonzen, aber doch nicht wir. Man muss nur die Griechen fragen, ob der Staat sich jetzt in ihrer Not um sie kümmert.
Jetzt kommt wir bitte nicht mit dem Ja-Aber-Scheiss. Wer auf der Titanic sitzt und sieht wie der Bug schon voll unter Wasser steht, der muss doch nicht die Realität leugnen und ausrufen, ja aber der Kapitän hat gesagt, das Schiff ist unsinkbar! Klar erzählen die Politiker uns, sie haben alles im Griff und die Eurotanic ist nicht in Gefahr. Was sollen sie sonst sagen?
Die Regierung in Japan erzählt den Bewohnern von Tokio auch nicht, die Fukushima-Katastrophe hat die Region unbewohnbar gemacht und alle müssen weg. Wie will man auch 30 Millionen Menschen evakuieren? Dann lässt man sie halt einen langsamen radiokativen Tod sterben. Genau so kann man den Menschen in der Eurozone auch nicht sagen, hey der Euro ist eine Fehlkonstruktion und das Geld ist bald nichts mehr wert.
Japanische Autoproduktion fällt dramatisch
Langsam werden die Schäden an der japanischen Wirtschaft durch die Katastrophe in Zahlen sichtbar. Toyota hat im März sagenhafte 62,7 Prozent weniger Fahrzeuge produziert. Es kamen nur 129'491 Autos vom Fliessband, die tiefste Anzahl seit 1976, wie Toyota am Montag meldete. Die weltweite Produktion ging um fast 30 Prozent zurück und ihre Verkaufszahlen in Japan um 45 Prozent.
Honda sagt, ihre inländische Produktion sank im März um 62,9 Prozent auf 34'754 Fahrzeuge und weltweit um 19,2 Prozent auf 282'254.
Nissan vermeldet auch einen starken Rückgang um 52,4 Prozent auf 47'590 Fahrzeuge.
Die Lieferengpässe bei den Teilen zwang die Autohersteller zu einem mehrwöchingen Stillstand. Laut Toyota fehlen ihnen immer noch 150 Teile von Zulieferer.
“Der Schaden wegen dem Tsunami-Desaster bei Toyota ist extrem,” sagte der Analyst der Tokai-Tokyo Securities, Mamoru Katosaid Kato. “Da Toyota sehr von inlädischen Teilelieferanten abhängig ist, verhindert jede Unterbrechung der Logistikkette ihre Produktion.”
Kato meint, Toyota könnte einen Verlust von 10 Milliarden Euro im zweiten Quartal einfahren und 5 Milliarden Euro im dritten.
Toyota fährt alle Werke in Japan nur mit halber Kapazität und wird laut eigenen Angaben erst im Dezember die Produktion normalisieren können. Honda meldet ähnliches.
Wenn die drittgrösste Wirtschaft der Welt so einen Schlag bekommt, dann werden wir das alle spüren. Die radiokative Verseuchung ist ja bereits bei uns angekommen.
Das Atomdesaster hat die japanische Wirtschaft schwer getroffen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einem erheblichen Risiko für die Weltwirtschaft, sollte das Atomdesaster in Japan nicht bald eine Ende finden. Aus dem Atomkraftwerk von Fukushima strömen weiterhin grosse Mengen an radioaktiven Material. Neu dazugekommen ist radioaktive Strahlung die möglicherweise auch aus der Atomanlage in Tōkai in die Umwelt gelang, worüber aber die Behörden und die Medien schweigen. Eine Umfrage die Reuters durchgeführt hat und am Donnerstag veröffentlicht wurde zeigt auf, die Zuversicht der japanischen Firmen sinkt zunehmend, mit düsteren Aussichten für den Produktions- und Dienstleistungssektor.
Reuters Takan befragte 400 grosse Firmen und das Resultat zeigt, die Stromsperren, verursacht durch die Abschaltung der Atomkraftwerke, hat fast 60 Prozent der Firmen getroffen, was zu Produktionsstillstand und Störung der Zulieferkette führt.
Diese Störung der Zulieferkette in Japan hat globale Auswirkungen, in dem viele Firmen wichtige Teile schon seit über einem Monat nicht mehr produzieren. Als Beispiel mussten Sony und der grösste Autohersteller der Welt Toyota ihre Werke stilllegen. Die Produktion mancher kleiner Zulieferer wird lange unterbrochen bleiben. Jetzt rächt sich die Just-in-time-Logistik, denn es gibt keine Lager.
Der IWF warnt, wenn Japan die Krise mit den Atomkraftwerken nicht bald in den Griff bekommt und die Produktion in zwei oder drei Monaten nicht wieder Normalität erreicht, wird ihre Volkswirtschaft und auch die Weltwirtschaft erheblichen Schaden erleiden.
“Es gibt eine sehr hohe Unsicherheit über die Zukunft Japans”, sagte Naoyuki Shinohara gegenüber Reuters, Vizedirektor des Internationalen Währungsfonds, in einem Interview am Mittwoch.
“Wenn die Stromausfälle längere Zeit anhalten oder die Situation der Atomanlagen sich weiter verschlechtert, dann werden sich die Zukunftsaussichten ändern ... dann steigt das Risiko eines Abwärtstrend”, sagte er.
Es wird mit einem Rückgang der japanischen Wirtschaft von mindestens 25 Prozent gerechnet. Wenn die Unternehmen ihre Zahlen für das 2. Quartal im Juli berichten, dann wird das wirkliche Ausmass des Schadens sichtbar und durch tiefe Börsenkurse sich ausdrücken.
Die Kosten des Desasters bestehend aus Erbeben, Tsunami und radioaktiver Verseuchung wird bereits auf 300 Milliarden Dollar geschätzt. Damit ist es die teuerste „Naturkatastrophe“ welche die Welt je erlebt hat.
Die Serie an Nachbeben in der vergangen Woche mit Stärken über 6 haben weitere Schäden angerichtet. Die neuesten Messungen der Radioaktivität zeigen einen sehr hohen Wert im Gebiet wo sich ein anderes Atomkraftwerk befindet, nämlich der Anlage in Tōkai in der Präfektur Ibaraki in der Nähe von Tokyo.
Hier eine Karte welche die Strahlungswerte zeigt. Die Präfektur Ibaraki in Rot südlich von Fukushima hat hohe Werte. Ist dort auch ein Problem?
Das Kernkraftwerk Tōkai liegt rund 120 km nordöstlich von Tokio. In der Nähe befindet sich auch eine Wiederaufbereitungsanlage. Der Reaktor 1 ist ein gasgekühlter Reaktor. Er wurde am 31. März 1998 stillgelegt und wird seit 2006 abgebaut. Reaktor 2 blieb in Betrieb.
Am 11. März 2011 wurde das Kraftwerk aufgrund des schweren Tōhoku-Erdbebens abgeschaltet. Am Nachmittag des 13. März. 2011 ist offiziell die erste Alarmstufe ausgegeben worden, denn im Reaktor 2 hat eine von zwei Pumpen des Kühlsystems die Arbeit eingestellt. Weiterhin waren zwei der drei Dieselgeneratoren ausgefallen. Eine externe Stromversorgung konnte erst nach zwei Tagen wieder hergestellt werden.
Hier sieht man die hohen Strahlenwerte in der Ibaraki Präfektur vom 13. April 2011:
Ein Leck in Tōkai hätte viel fatalere Folgen als Fukushima, denn es liegt viele näher zu der 35 Mio Stadt Tokyo. Möglichweise werden deshalb die Probleme dort verheimlicht.
Die Frage die sich einige stellen, entweicht aus den Tōkai-Reaktoren Radiokativität, oder sogar aus der Wiederaufbereitungsanlage? Gibt es mehr als nur Fukushima? Warum fallen überall die Kühlsysteme aus? Im Oktober wurde übrigens der Stuxnet-Virus dort entdeckt, der vom Westen extra entwickelt wurde um iranische Atomanlagen zu beschädigen. Haben Israel und die Vereinigten Staaten in ihrem blinden Hass gegen den Iran eine atomare Hölle für die ganze Welt ausgelöst?
Der perfekte Sturm braut sich zusammen
Alle Komponenten die für einen grossen Sturm benötigt werden sind jetzt vorhanden und die schwarzen Wolken sind am Horizont zu sehen. Ja ich weiss, schon seit 2007 warne ich davor, dieses System in dem wir leben ist nicht mehr haltbar und der Kollaps wird passieren und er ist ja auch passiert. Der vorhergesagte Crash der Wall Street, der Kollaps des Dollars und des Euros, die globale Finanzkrise, die völlige Überschuldung der westlichen Industriestaaten, der Zorn in der Bevölkerung, warum sie die Zeche dafür zahlen sollen, die Ausweitung der imperialistischen Kriege, all das ist eingetreten. Nur, jetzt beschleunigen sich die Ereignisse im Eilzugstempo und es sind neue Faktoren dazugekommen, welche den perfekten Sturm sehr wahrscheinlich machen. Wer noch nicht vorgesorgt hat, muss es spätestens jetzt tun, denn ihr wurdet lange genug gewarnt.
Als ich mit Dr. Konrad Kummler am 3. November 2009 ein Interview führte, Geschäftsführender Teilhaber der Bank Wegelin & Co, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, Mitglied des Bankrats der Schweizer Nationalbank und Verwaltungsrat der Neuen Zürcher Zeitung, sagte er zu mir, das Finanzsystem ist nicht durch die "Bailouts" stabiler geworden, sondern sogar weniger stabil, denn es wurden keine Probleme gelöst. Die Staaten haben sich im Gefolge der Krise durch die „Rettung“ der Banken und des Dollar und Euro unendlich verschuldet. Es könnte die Situation eintreten, durch eine erneute Krise und Verschärfung der Situation, können „sie“ das gar nicht mehr stemmen. Das wäre dann der Super-GAU, sagte er.
Ich bin der Meinung diese Situation ist eingetreten, sie können es wirklich nicht mehr stemmen, der Super-GAU steht unmittelbar bevor. Die Probleme die jetzt eingetreten sind und noch eintreten werden, sind zu schwer geworden und führen zum Zusammenbruch.
Schauen wir uns die einzelnen Faktoren an, welche zum perfekten Sturm führen:
Japan
Was die Medien uns nicht erzählen oder völlig verharmlosen, ist der immense Schaden, der durch die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in der japanischen Wirtschaft eingetreten ist. Die Weltwirtschaft hatte es schon vor der Katastrophe schwierig genug, aber was jetzt in Japan passiert, ist definitiv der Genickbruch. Die 30 grössten Unternehmen des Landes wie Asahi, Sony, Canon, Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Toshiba, Mitsubishi, Yamaha usw. erleben alle einen Produktionsstörung oder sogar einen völligen Stillstand. Durch die Globalisierung gibt es einen Rattenschwanz an Folgeschäden, denn die Komponenten die diese Firmen produzieren fehlen anderen Konzernen weltweit, wie zum Beispiel wichtige Mikrochips, von denen viele Produkte abhängig sind.
Die miteinander verbundene logistische Zulieferkette ist erheblich gestört. Die Toyota Werke in Japan stehen seit einem Monat still. Wegen dem Mangel an Teilen hat Toyota schon verlangsamt gearbeitet und jetzt die Stilllegung aller ihrer Fabriken in ganz Nordamerika für mehrere Tage verkündet, die in USA, Kanada und Mexiko. Auch für die Werke in Frankreich, Grossbritannien, Türkei und Polen wurde ein Produktionsstopp angekündigt. Das heisst, die Arbeiter werden weniger verdienen und es fehlt der Umsatz.
Auch andere grosse Firmen verkünden einen Stillstand ihrer Produktion. Das wird zu einem globalen Wirtschaftsrückgang führen. Wir dürfen nicht vergessen, Japan ist oder war bis vor kurzem die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt, hauptsächlich durch die Herstellung und dem Export sehr wichtiger Produkte, die andere Firmen benötigen. Dieser Ausfall zieht massive Probleme nach sich.
Aber es kommen weitere Schäden hinzu. Japan hat seine Einnahmen aus dem Exportüberschuss hauptsächlich in US-Staatsanleihen investiert und ist der zweitgrösste Halter dieser Schuldscheine. Aber, erstens wird es keine Überschuss für diesen Kauf mehr geben, denn der Export ist eingebrochen. Und zweitens, werden sie sogar die Papiere abstossen müssen, denn sie benötigen das Geld für ihren Wiederaufbau. Das heisst, das US-Schatzamt wird es schwieriger haben ihre Schulden zu verkaufen, was die Finanzsituation der USA noch verschärft. Amerika überlebt ja nur, weil es bisher genug Investoren gab, welche die Schulden aufgekauft haben. Die Japaner fallen jetzt aus.
Dann konsumieren die Japaner vorläufig viel weniger. Über 300'000 Menschen sind obdachlos, haben kein Heim, keine Arbeitsstelle und kein Einkommen mehr, da durch den Tsunami alles zerstört wurde. Zusätzlich sind viele die nicht unmittelbar durch die Katastrophe betroffen sind trotzdem betroffen, denn durch den Stillstand der Wirtschaft sind sie ebenfalls ohne Arbeit und Lohn. Die haben jetzt andere Sorgen, als sich mit Konsumartikeln einzudecken. Und der Beginn eines Wiederaufbaus ist erst dann möglich, wenn die Betreiber und die Regierung, das zerstörte Atomkraftwerk in den Griff bekommen, den Austritt der Radioaktivität endlich stoppen können. Und solange die evakuierten Gebiete im grossen Umkreis von Fukushima radioaktiv verseucht sind, ist an eine Rückkehr der Bevölkerung und Beseitigung der Zerstörung gar nicht zu denken. Das kann Monate wenn nicht Jahre dauern.
Der Ausfall der zerstörten oder beschädigten Atomkraftwerke hat die Stromproduktion erheblich eingeschränkt. Es finden tagtäglich in ganz Japan stundenlange Stromabschaltungen statt. Die Regierung hat alle Firmen aufgefordert Strom zu sparen, was die Einschränkung oder völligen Stillstand der Produktion bedeutet. Bis die fehlende Kapazität wieder hergestellt ist, kann es auch Jahre dauern, denn man kann nicht neue Kraftwerke die mit Gas oder Kohle betrieben werden, oder was immer für einer Energiequelle, als Ersatz über Nacht bauen.
Dann ist durch die radioaktive Verseuchung ein grosser Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche Japans und des Meeres rund um die Inseln als Nahrungsquelle unbrauchbar und fällt aus. Das realisieren die wenigsten, dass das Gemüse, Obst, Fleisch und die Milchprodukte auf Jahre hinaus ungeniessbar sein werden. Das bedeutet, Japan wird mehr Lebensmittel aus dem Ausland beziehen müssen, was die weltweiten Lebensmittelpreise, die in letzter Zeit schon massiv gestiegen sind, noch mehr in die Höhe treibt. Das heisst, wir alle werden mehr für Nahrung zahlen müssen, was die Situation der Geringverdiener noch schwieriger macht. Und von der dritten Welt will ich gar nicht reden. Der Aufruhr der dort wegen der Teuerung der Lebensmittel jetzt schon stattfindet, wird noch viel explosiver werden. Die Revolution in Ägypten und der Sturz der Regierung war ja hauptsächlich deswegen.
Wir sehen, mit der Katastrophe in Japan ist eine Lawine an schädlichen Konsequenzen und neuen Problemen für die ganze Welt losgetreten worden, die vieles mit sich reissen wird. Die fragile Weltwirtschaft, die sich angeblich gerade von der letzten Krise erholt, bekommt einen tödlichen Schlag jetzt verpasst. Der Fukushima-Effekt wird uns alle treffen.
China
Aber wie wenn Japan nicht schon genug wäre, kommt jetzt China dazu. Dort beginnen auch massive Probleme. Der Motor der Weltwirtschaft kommt ins Stottern. China hat im ersten Quartal 2011 ein Handelsdefizit eingefahren, das erste seit 2004, hauptsächlich durch den Anstieg der Rohstoffpreise. Die Zollverwaltung verkündete, das Defizit für Januar bis März beläuft sich auf 1,02 Milliarden Dollar. Die Exporte sind wohl um 26,5% auf 399,64 Milliarden gestiegen, aber gleichzeitig sind die Importe um 32,6% auf 400,66 Milliarden steil angewachsen.
China ist ein grosser Importeur von Öl, Erze, Rohmaterialien und auch Lebensmittel. Sollten speziell die Preise dafür weiter steigen, wird sich der Überschuss reduzieren oder sogar in ein Defizit verwandeln, so wie im letzten Quartal. Nur, was hat China bisher mit seinem Überschuss gemacht? Produkte aus Europa und Amerika gekauft, was weniger sein wird, und die US-Schuldscheine übernommen. China ist der grösste Halter der US-Treasury Bonds. Wenn China diese nicht mehr kauft oder sogar welche aus ihrem gigantischen Bestand verkauft, dann ist die Schuldenfinanzierung der USA endgültig erledigt.
Aber China hat weitere Probleme. Über die Jahre hat sich eine gigantische Immobilienblase gebildet. Die Regierung hat massiv in den Bau von Wohnungen, Bürogebäude und Einkaufszentren investiert, ja sogar ganze Städte für Millionen von zukünftigen Bewohnern aus dem Boden gestampft. Diese stehen aber grösstenteils leer, weil der Durchschnittschinese die Wohnungen sich mit seinem niedrigen Einkommen gar nicht leisten kann. Es wurde auf Teufel komm raus auf Halde gebaut, was zu einer enormen Steigerung des BIP führte, aber nicht nachhaltig ist. Das rächt sich jetzt und die Blase wird bald platzen.
Über ganz China verteilt sind Geisterstädte entstanden, in denen praktisch niemand lebt. Es stehen sagenhafte 64 Millionen Wohnungen leer. Ja, ihr habt richtig gelesen und dazu noch leere Geschäfte, Bürokomplexe, Strassen und Plätze. Dieser Versuch die Wirtschaft mit diesem Bauboom anzukurbeln, wird am Ende das Gegenteil bewirken, eine Finanzkrise in China. Wie sollen sich auch Arbeiter und Angestellte mit einem Durchschnittslohn von 400 Dollar im Monat eine Wohnung zwischen 150'000 und 250'000 Dollar leisten? Ein sozialer Konflikt ist da vorprogrammiert, denn immer mehr Chinesen verlangen als Grundrecht ein bezahlbares Zuhause und wollen aus den Slums raus.
Wenn Japan als Bond-Käufer ausfällt und China auch, plus weniger Produkten aus Europa und Amerika gekauft werden, dann ist die Schuldenwirtschaft der USA nicht mehr möglich und die globale Wirtschaft geht in die Knie. Die beiden Länder werden mit ihren internen Problem genug zu tun haben und die Karre nicht mehr ziehen.
Amerika
Die Finanzsituation der Vereinigten Staaten spottet jeder Beschreibung. Das Land ist völlig pleite und müsste schon lange Konkurs angemeldet haben. Jeden Monat steigt die Staatsverschuldung um über 80 Milliarden Dollar. Die Zahlungsunfähigkeit ist eine reelle Tatsache geworden. Die Schuldenobergrenze von 14'294 Milliarden muss schon wieder erhöht werden. Am vergangenen Freitag konnte nur in letzter Minute ein „Shutdown“ der Bundesverwaltung verhindert werden, aber sowieso nur vorübergehend. Bald wird ganz Amerika geschlossen sein, denn dieses leben über die Verhältnisse, vom Ausland finanziert, geht nicht mehr so weiter.
Europa
Die Eurozone erlebt einen Pleitekandidaten nach dem anderen. Nach Griechenland und Irland ist jetzt Portugal dran und benötigt Kredite aus Brüssel zum überleben. Die Schuldenübernahme dieser Länder ist schon schwierig genug, mit jeweils 80 Milliarden Euro an Hilfsgeldern. Was ist aber erst wenn Spanien und Italien auf der Matte stehen, die dann 1 Billion Euro pro Fall benötigen? Wer soll das tragen? Keine Ursache der Eurokrise wird beseitigt, wie zum Beispiel, die grosse Diskrepanz in der wirtschaftlichen Leistung zwischen Norden und Süden.
Der Euro ist eine Schönwetterwährung, die einer Krise nicht standhält. Statt dass die schwachen Länder aus der Gemeinschaftswährung aussteigen, die eigene Währung wieder einführen, abwerten und dadurch wettbewerbsfähig werden, wird krampfhaft der Euro zusammengehalten, was eine permanente Transferunion bedeutet, die aber nicht finanzierbar ist. Alle Länder der Eurozone werden gleichzeitig in den Ruin getrieben. Was uns von der Politik erzählt wird, es wird alles gut und die Krise ist gemeistert, ist nur Augenwischerei und Bullshit!
Weitere Probleme
Und wenn das nicht genug ist, die Preise steigen unaufhörlich, das Geld wird immer weniger wert, der Lebensstandard sinkt kontinuierlich. Obwohl die westlichen Staaten völlig pleite sind, wird noch ein kostspieliger imperialer Krieg gegen Libyen angefangen. Statt die drängenden Probleme zu lösen, wird Benzin ins Feuer gegossen, Konflikte geschürt, Zivilisten getötet und ihre Lebensgrundlage zerstört. Das Elend wird noch vergrössert und der Hass auch. Die Schäden welche die Kriege verursachen sind unbeschreiblich und den Preis dafür werden wir früher oder später bezahlen.
Es ist völlig bescheuert und kriminell, dass die Politiker aus Gründen des angeblichen Umweltschutzes, Lebensmittel dazu verwenden um Biosprit zu produzieren. Die Menschen in der dritten Welt sollen verhungern, damit wir „grün“ fahren können. Denn es wird immer weniger Nahrung angepflanzt, weil es lukrativer ist Mais, Weizen und andere Feldfrüchte für umweltfreundlichen Treibstoff anzubauen. Wir benötigen aber ständig mehr Lebensmittel, wegen der wachsenden Weltbevölkerung, statt weniger. Eine Lebensmittelkrise ist unausweichlich.
Nur keine Panik, die Schwere des Unglücks in Japan wurde jetzt "nur" auf die maximale Stufe 7 wie bei Tschernobyl gestellt und die Evakuierungszone wird wegen der Gefahr erweitert. Was ist erst wenn die radioaktive Verseuchung von Japan nach Amerika und dann zu uns nach Europa kommt? Tut sie ja eh schon, denn in Frankreich wurden bereits erhöhte Werte für radioaktives Jod-131, Caesium-134 und Caesium-137 gemessen. Wenn die Agrarflächen und die Produkte daraus nicht mehr verwendet werden dürfen, was ist dann? Entweder heben die Behörden einfach die Grenzwerte an und wir nehmen dann das Gift zu uns, oder es darf nichts verzehrt werden. Von was sollen wir uns dann ernähren?
Diese Psychopathen am Steuer haben überhaupt nichts im Griff und belügen uns. Sie lenken die Karre bewusst in den Abgrund. Sie reden dauernd von Wachstum, man will damit aus den Problemen „herauswachsen“, eine Vorstellung die schon lange überholt ist. Spätestens die Katastrophe in Japan hat jede mögliche Steigerung der globalen Wirtschaft beendet. Die Märkte reagieren entsprechend und der Dollar und der Euro schwächeln weiter, die Aktienmärkte fallen, die Spekulanten haben das schon gecheckt.
Das Erdbeben in Haiti hat nichts bewirkt, denn dieses Land spielt in der globalen Wirtschaft keine Rolle. Aber ein 9,0 im Hightech-Land Japan? Die Auswirkungen eines Stillstandes dort und die Atomkatastrophe werden wir sicher spüren. Und dann kommt der hohe Ölpreis noch dazu, der Treibstoff der Weltwirtschaft. Es gibt keinen Bereich der nicht durch den Preis für Benzin beeinflusst wird. Damit wird auch ein erhofftes Wachstum gestoppt. Und dann geht die EZB her und erhöht auch noch die Zinsen, weil sie ja wegen der Inflation muss. Die anderen Zentralbanken werden wohl folgen. Ein weiterer Wachstumskiller.
Der Super-GAU steht unmittelbar bevor. Die Kernschmelze findet nicht nur in Fukushima sondern generell statt. Alle Komponenten für einen perfekten Sturm sind gegeben. Und genau wie bei einem echten Sturm, den wir herannahmen sehen, müssen wir uns darauf vorbereiten und einstellen. Bindet alles fest, schützt euch und schaut wie ihr eine stürmische Zeit überstehen könnt. Wichtig sind ein Dach über den Kopf, Nahrung, Verwandte und Freunde zur gegenseitigen Hilfe und Reserven für eine Durststrecke.
----------------------
Hier sieht man wie der Jetstream von West nach Ost strömt und die radioaktive Wolke den Breitengraden entlang von Japen über den Pazifik nach Nordamerika gelangt und dann über den Atlantik nach Europa kommt. Gut zu sehen ist auch warum keine Radiokativität in die südliche Hemisphäre dringt, denn der Äquator bildet eine Barriere:
Die Erdbeben in Japan von heute
Es ist ein Monat vergangen seit dem grossen Erdbeben vom 11. März und die Erde bebt jeden Tag weiter. Hier eine Liste der Erdbeben die alleine heute in Japan stattgefunden haben:
Quelle: USGS (U.S. Geological Survey)
Es fanden heute insgesamt 19 Erdbeben in Japan statt, davon ein hefiges um 9:16 MEZ mit einer Magnitude von 6,6.
Aber auf der ganzen Welt fanden heute über 40 Erdbeben statt, nämlich in Nevada USA, Fiji Inseln, Baja California Mexiko, Dominikanische Republik, Insel Kodiak Alaska USA, Zentral Kalifornien USA, Jujuy Argentinien, Hawaii USA, Süd Kalifornien USA, Kermadec Insel Neuseeland, Bougainville Papua Neuguinea und Südalaska USA.
Das schwerste ausserhalb Japans war mit 5,2 bei den Fiji Inseln und innerhalb der USA in Nevada mit 4,2.
Ich will damit sagen, die Erde bebt in Japan andauernd und kommt gar nicht zur Ruhe. Aber auf der ganzen Welt finden an vielen Orten Erdbeben statt, jeden Tag. Im Moment sieht es aus, wie wenn speziell der Ring rund um den Pazifik sehr aktiv ist. Die einzige Ausnahme davon ist die Dominikanische Republik mit 3,2.
Demo gegen Atomkraft in Tokyo vom Montag:
UPDATE - Um 8:08 Uhr Lokalzeit oder 01:08 Uhr MEZ am Dienstag ereignete sich wieder ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Chiba Prefektur östlich von Tokyo. Im zerstörten AKW Fukushima brach ein Feuer aus. Die japanischen Behörden haben die Schwere des Unglücks im havarierten Kraftwerk auf die maximale Stufe 7 erhöht, was "schweren Vorfällen" vorbehalten ist, bei denen "erhebliche Mengen Radioaktivität freigesetzt werden", die einen "bedeutende Effekt auf die Gesundheit und die Umwelt" haben.
Willkommen zu Chernobyl 2.0!
Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, die ganze nördliche Hemisphäre wird durch Fukushima verseucht. Der Dreck der dort entweicht kommt zu uns und ist schon längst da, wird unsere Nahrung kontaminieren und unsere Körper schädigen. Ab in den Süden wird bald sehr aktuell werden und ich meine auf der anderen Seite des Äquators.
Hätten die Japaner nur auf ihre Vorfahren gehört
Es gibt eine bekannte Weisheit die lautet: "Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist verdammt sie zu wiederholen." Genau das erleben die Japaner jetzt schmerzhaft, denn sie haben nicht auf ihre Vorfahren gehört. Sie haben auf Jahrhunderte alten Steintafeln, die nahe der Küste aufgestellt sind, Warnungen hinterlassen, auf denen zum Beispiel steht: "Erinnert euch an die grossen Tsunamis. Baut keine Häuser unter diesem Punkt."
Diesen Ratschlag haben nur wenige befolgt und ihre Häuser wurden nicht vom Unglück getroffen. Die anderen, in den niedriger liegenden Gebieten, wurden durch die Wassermassen völlig zerstört und Tausende Menschen verloren dabei ihr Leben.
Hunderte solcher Steintafeln säumen die Küstenlinie, einige sind über 600 Jahre alt. Zusammen bilden sie ein Warnsystem aus den Erfahrungen der Generationen die vor uns lebten, denn Erdbeben und Tsunamis fanden schon immer an der langen Ostküste Japans statt.
Nicht alle Tafeln zeigen an, ab welcher Höhe und Entfernung zur Wasserlinie es sicher ist zu bauen. Manche erinnern generell daran was passieren kann: "Wenn ein Erdbeben stattfindet, achtet auf die Tsunamis."
Auch auf alten Zeichnungen wurde vor den Tsunamis gewarnt:
Was wurde aber getan? Städte und Dörfer wurden trotz dieser Warnungen direkt an der Küste gebaut. Und noch viel schlimmer, die Atomkraftwerke auch, die das Meerwasser zur Kühlung benutzen. Jetzt sind sie verwüstet. So traf die 15 Meter hohe Welle des Tsunami die Atomanlage von Fukushima und zerstörte das Kühlsystem und die Notstromsysteme. Die Anlage steht nur 10 Meter über dem Meeresspiegel.
Ohne Kühlung der Reaktoren passierte das was nicht passieren darf, sie überhitzten und es fanden Explosionen statt, die das Reaktorgebäude und die Schutzhülle beschädigten. Durch die Öffnungen wird jetzt ständig Radioaktivität freisetzt und verseucht die ganze Gegend rund um Fukushima, mit Auswirkungen bis zu uns.
Das ist das Problem unserer modernen westlichen Gesellschaft. Wir sind so arrogant und überheblich geworden, meinen was unsere Vorfahren an Lebensweisheiten und Verhalten uns weitergegeben haben ist lächerlich, passt nicht in unsere Zeit und können wir ignorieren. Die Technik kann alles und ist beherrschbar. Ausserdem passiert sowieso nichts.
Das erinnert mich an die Aussage von Peter Ustinov, einer der Menschen die ich bewundere und gerne kennen gelernt hätte: "Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich!"
Wir haben zu viele sogenannte Experten, die den völlig ahnungslosen Politikern dauern einreden, was sie tun sollen und was für unsere Gesellschaft richtig ist. Dabei wissen sie gar nichts, oder vertreten völlig bescheuerte Dogmen oder sind nur bezahlte Lobbyisten von grossen finanziellen Interessen, von profitgierigen und räuberischen Grosskonzernen, denen die Nachwelt scheiss egal ist.
Wir sollten auf unsere Vorfahren hören und aus der Geschichte lernen, denn alles gab es schon mal und ist bereits passiert. Auch dass Imperien, die sich als unbesiegbar wähnten, zusammenbrachen und verschwunden sind. Der gesunde Menschenverstand ist der beste Massstab, nur der scheint völlig abhanden gekommen zu sein.
Hier sieht man Aufnahmen, wie die Welle des Tsunami das Kraftwerk trifft. Die Gischt stieg sogar höher als die Kraftwerksgebäude:
Südkorea schliesst Schulen wegen der Strahlung
Weil sie das am nächsten liegende Nachbarland zu Japan sind, machen sich die Südkoreaner grosse Sorgen wegen der Radioaktivität. Deshalb wurden einige Schulen geschlossen, weil es in weiten Teilen des Landes regnet und man den radioaktiven Niederschlag fürchtet. Andere Schulen wurden aufgefordert, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken, damit die Kinder nicht mit den tödlichen Partikeln in Kontakt kommen oder einatmen.
Die Agentur für Nukleare Sicherheit hat gesagt, kleine Mengen an radioaktiven Jod und Cäsium wurde im Regenwasser auf der Insel Jeju ab der Südküste gemessen, was aber keine Gesundheitsrisiken birgt, behaupten sie.
Das Koreanische Institut für Nukleare Sicherheit (KINS) sagt, sie haben radioaktives Material wie Jod- und Cäsium-Partikel in der Luft als schwebende Teilchen seit drei Wochen gefunden. "Der Regen wascht diese Partikel aus der Luft zu Boden," sagte das Institut.
Viele Südkoreaner tragen deshalb Schutzmasken und sie fragen sich, ob die Lebensmittel überhaupt noch gegessen werden dürfen, die im Freien angebaut werden.
Präsident Lee Myung-bak sagte am Donnerstag, er hätte die Inspektion von importierten Lebensmitteln angeordnet. Warum nur importiertes Zeug?
"Wir sind von der geografische Lange her näher zu Japan als andere, wie die Vereinigten Staaten oder Europa, deshalb machen sich unsere Leute mehr Sorgen. Die Menschen erwarten eine hohe Lebensmittelsicherheit, deshalb müssen die Inspektionen sehr streng sein."
Nur das nutzt nichts, der radioaktive Dreck verteilt sich über die ganze nördliche Hemisphäre und landet genau so bei uns. Was wir essen und trinken wird auch hier kontaminiert. Ob man den Behörden irgend eines Landes, die auch alles verharmlosen, überhaupt noch trauen soll? Ich meine nicht.
Es wird noch viele Monate dauern, bis die Japaner den Austritt von radioaktiven Stoffen aus dem Atomkraftwerk in Fukushima endlich verhindern können. Bis dahin gelangen die tödlichen Substanzen jeden Tag in die Luft und ins Meer und verteilen sich über die nördliche Halbkugel.
In meinem Interview mit der Geophysikerin Leuren Moret sagte sie, die radioaktiven Wolken wandern von West nach Ost mit den Jetstream und der Äquator bildet dabei eine Barriere. Die südliche Hemisphäre wird davon nicht betroffen. Wer wirklich sicher sein will, muss in den Süden auswandern, nach Südamerika, Südafrika oder Australien.
Selbstzerstörung und keiner macht was
In einem ist ja die "zivilisierte" und ach so „humanitäre“ westliche Gesellschaft wirklich gut, nämlich im Zerstören und Töten. Das ist das einzige was sie kann. Stehlen, plündern, ausbeuten, unterdrücken, versklaven, vernichten und morden, den ganzen Planeten wie Heuschrecken kahl fressen und nur Verwüstung hinterlassen. Mittlerweile findet dieser Raubbau bei sich selber statt und wir sind auf einem Selbstzerstörungstrip.
Es reicht ja nicht, dass die Psychopathen am Ruder die ganze Welt mit Kriegen überziehen, mit Bombenteppichen die "Demokratie" verbreiten und dabei mit ihrer Uranmunition ganze Landstriche verseuchen und dadurch Hunderttausende Krebstote verursachen. Nein, sie geben uns Genfood und Klontiere zu fressen, stecken Aspartam in jedes Getränk und tun Fluor ins Trinkwasser für uns zu saufen, pumpen uns mit giftigen Impfungen und sonstigen Pharmadreck voll, bestrahlen uns aus allen Richtungen mit Funkwellen und durchleuchten unsere Körper mit Röntgenstrahlen ... und jetzt müssen sie auch noch die ganze Umwelt mit radioaktiven Müll aus ihren Atomkraftwerken zudecken.
Und neben der Zerstörung der Lebensgrundlage, wird auch noch mit der Schuldenwirtschaft die ganze Kaufkraft, alle Ersparnisse und überhaupt der Geldwert der Bevölkerung gestohlen und ausradiert. Wir werden von Wahnsinnigen in ein wahnsinniges Ende geführt und was machen alle? Nichts, zucken mit den Achseln und gucken wie blöde Schafe ihrer totalen Vernichtung zu. Nicht nur die obrigkeitshörigen Japaner lassen sich alles gefallen und machen keinen Mucks, hier doch genauso. Was muss noch alles passieren, bis etwas passiert?
Kein Wunder ist Gerald Celente zornig und drückt sich drastisch in seiner neuesten Video-Botschaft aus. Seine beste Aussage finde ich als er sagt: "Leute fragen mich, was soll ich tun? ... Was sollt ihr tun? Werdet erwachsen, ihr seid doch Volljährig. Was glaub ihr eigentlich? Es gibt eine Zauberformel? Werdet endlich erwachsen! Benutzt euer Hirn und lasst euch was einfallen. Es geht um eure Zukunft und die eurer Kinder!" Genau das gleiche hör ich auch. Wie im Kindergarten muss man die Hosenscheisser bei der Hand führen, das erwarten sie, denn selber können sie nichts, obwohl sie über alles informiert sind und man ihnen alles vorkaut.
"In meinen mehr als dreissig Jahren der Trendvorhersage war ich noch nie so bestürzt und in Sorge wie heute ..."
Ich sage, macht euch keine Sorgen über Dinge die ihr nicht beeinflussen könnt, aber dafür ändert ums so mehr die Sachen wo ihr Einfluss habt ... bei euch selber und in eurer Umgebung.
ASR-Leser stellen sich zur Wahl um was zu verändern
Fahrt in die Evakuierungszone von Fukushima
Folgendes Video zeigt eine Fahrt in die Evakuierungszone rund um das Atomkraftwerk von Fukushima. Zur Erinnerung, in Japan fährt man links. Erstaunlich ist, es gibt keine Strassensperren und man kann einfach in die menschenleere Gegen reinfahren. Ab 30 km fangen die Geigenzähler an zu ticken. Man sieht streunende Hunde an der Strasse, welche die Besitzer zurückgelassen haben. Sie haben ein Rudel gebildet und gehen wohl selber auf Futtersuche.
Ab 17 km geht der Alarm des Strahlenmessgerätes los. Dann sieht man einen durch das Erdbeben völlig zerstörten Strassenteil und der Fahrer muss einen anderen Weg finden. Dann sieht man Kühe neben der Strasse grasen, obwohl hohe Radioaktivität angezeigt wird. Die Fahrt geht weiter durch verlassene Ortschaften und dann zur Küste, die vom Tsunami völlig zerstört ist.
Der Hammer ist, man kann ganz nahe an das Atomkraftwerk fahren. 1,5 Kilometer davon entfernt liegen die Strahlenwerte bei 112 Mikrosievert pro Stunde. Laut US-Umweltschutzbehörde EPA liegt das Limit welches Menschen ausgesetzt sein sollen bei 1'000 Mikrosievert pro Jahr. In ca. 9 Stunden würde man das in der Umgebung des havarierten Atomkraftwerkes erreichen.
Holger Strohm über die Atomgefahr
Werner Altnickel befragt Holger Strohm zu den Gefahren der Atomkraft, über die Gefahren allgemein und die aktuelle Lage in Japan. Sehenswert:
Der Reaktorkern ist durchgeschmolzen
Das Rennen um die Rettung vor einem atomaren Desaster ist möglicherweise verloren. Der Kern in einer der Reaktoren im Atomkraftwerk von Fukushima ist durch den Boden des Sicherheitsbehälters geschmolzen und auf den Betonboden gelandet, was zu einer grösseren Freilassung von Radioaktivität führen wird. Zu diesem Schluss ist ein führender US-Experte gekommen, der die Strahlung am Unglücksort gemessen hat.
Richard Lahey, ehemaliger Chef der Sicherheitsforschung für Siedewasserreaktoren bei General Electric, als die Firma die Einheiten in Fukushima installierte, erzählte der britischen Zeitung Guardian, die Arbeiter am havarierten Kraftwerk haben scheinbar "das Rennen verloren", um den Reaktor zu retten. Aber, sagte er, es gibt keine Gefahr einer Katastrophe wie in Tschernobyl.
Die Arbeiter haben Wasser in die Reaktoren 1 bis 3 gepumpt, in einem verzweifelten Versuch die Brennstäbe vom Schmelzen zu bewahren, aber die Stäbe liegen teilweise bei allen drei Reaktoren frei.
Ein Teil des geschmolzenen Kerns, bestehend aus dem Uran der Brennstäbe und dem Zirkonium der Hülle, ist durch den Stahl des Bodens des Druckbehälters von Reaktor 2 gedrungen, sagte Lahey.
"Die Anzeichen die wir bekommen, vom Reaktor über die Strahlenwerte und dem Material welches wir sehen, zeigt uns, der Kern ist durch den Boden des Druckbehälters von Einheit 2 geschmolzen. Und einiges davon liegt unten am Boden im Dry-Well," sagte Lahey. "Ich hoffe ich liege falsch, ist allerdings was die Befunde uns zeigen."
Die grösste Sorge lautet, wenn die geschmolzenen Brennelemente mit dem Betonboden des Dry-Well reagieren, werden radioaktive Gase in die Umgebung freigesetzt. In Fukushima sind die Dry-Wells mit Meerwasser geflutet, was die geschmolzene Masse die austritt abkühlt und die Menge an radioaktiven Gas reduziert.
Lahey sagte: "Es wird nicht als ein grosser Klumpen austreten; es kommt wie Lava und das ist gut, weil es leichter zu kühlen ist."
So sah die "Lava" in Tschernobyl aus:
Die Dry-Well ist von einer zweiten Stahlbetonstruktur umgeben, welche dazu dient, radioaktive Stoffe nicht in die Umgebung austreten zu lassen. Aber die Wasserstoffexplosionen könnten diese Hülle beschädigt haben.
"Der Grund warum wir besorgt sind ist, sie haben Wasser ausserhalb dieser Einschliessung gefunden, welches hoch radioaktiv ist und es kann nur von Reaktorkern stammen," fügte Lahey hinzu. "Es wird in keiner Weise wie Tschernobyl sein, wo es zu einer grossen Feuer- und Dampfexplosion kam, aber es ist keine gute Nachricht für die Umwelt."
Die Strahlenwerte des Wassers im Turbinengehäuse von Reaktor 2 wurde mit 1'000 Millisievert pro Stunde gemessen. Bei dieser Grössenordnung dürfen die Arbeiter sich nur für 15 Minuten dort laut Sicherheitsrichtlinien aufhalten.
-------------
Bei zee wei ... macht euch auf eine weitere Kernschmelze bereit, nämlich die des US Treasury Bond Marktes. Durch die Revolutionen in den arabischen Staaten und durch das Desaster in Japan, werden weniger Schuldscheine der Amis gekauft. Es ist sogar so, die japanische Regierung bzw. die Zentralbank wird gezwungen sein, einen grossen Teil der US T-Bonds die sie als Reserve hat zu verkaufen, um den Wiederaufbau des Landes zu finanzieren. Und wenn Washington seine Schulden nicht mehr verkaufen kann, dann ist der amerikanische Staat zahlungsunfähig. Sind sie übrigens jetzt schon, wenn der Kongress nicht bis zum 8. April die Schuldenfinanzierung für den Rest des Jahres genehmigt. Dann gibts einen "Government Shutdown", dann schliessen sie den Laden.
Deckeneinsturz hat die Kernbrennstäbe freigelegt
Die neuesten Luftaufnahmen vom Fukushima Atomkraftwerk vom vergangenen Sonntag zeigen sehr bedenkliche Schäden. So ist die Decke über Reaktor 1 un 3 eingestürzt und somit auch der Kran drauf gefallen, mit dem die Brennstäbe herausgezogen und ins Kühlbecken verlagert werden können. Ausserdem sieht man wie radioaktiver Dampf aus allen Öffnungen in die Umwelt entweicht.
Professor Naoto Sekimura der Tokyo Universität wurde gefragt, was dieser Zusammensturz der Dächer und der Decken bedeutet, die durch die Wasserstoffexplosionen verursacht wurden. Er sagte, der Kran könnte die Schutzhülle der Reaktoren beschädigt und die Brennstäbe freigelegt haben, was eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen in die Umwelt bedeutet.
Bei den Brennstäben handelt es sich um MOX oder Mischoxid-Brennelementen, die aus Urandioxid und Plutoniumdioxid bestehen. Das heisst, es könnte Plutonium freigesetzt worden sein.
In den Aufnahmen sieht man auch den Zustand von Reaktor Nr. 4 mit dem gelben Reaktorgehäuse. Der Deckel des Gehäuses steht offen, da dieser Reaktor zum Zeitpunkt des Erdbebens gewartet wurde.
Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco wurde an mehreren Stellen ausserhalb des Meilers Plutonium entdeckt. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sprach mit Blick auf das Reaktorunglück und die Schäden durch das Erdbeben und den Tsunami im Osten des Landes von der "schwersten Krise Japans" seit dem Zweiten Weltkrieg.
Im Nordosten der USA sind im Regenwasser Spuren von Radioaktivität entdeckt worden. Nach solchen Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben am Montag auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen. Forscher der Case Western Reserve University in Cleveland erklärten, sie hätten eine kleine Menge Jod 131 aus Japan im Regenwasser auf dem Dach eines Campus-Gebäudes gefunden.
Bereits seit 18 Tagen strömen radioaktive Substanzen in die Umwelt und werden in der ganzen nördlichen Hemisphäre verteilt. Ausserdem ist das Meer rund um das Atomkraftwerk radioaktiv verseucht, denn das Meerwasser, welches zur Kühlung verwendet wird, fliesst zurück ins Meer. Damit ist das Hauptnahrungsmittel der Japaner, Fische, Krebse, Muscheln und auch die Algen, an der Ostküste ungeniessbar.
Diese Katastrophe hat ungeahnte Konsequenzen, nicht nur für die Japaner, sondern auch für uns.
TV-Sender ziehen Simpson-Folgen zurück
Wie alle Fans der Serie wissen, arbeitet das Familienoberhaupt Homer Jay Simpson im Atomkraftwerk von Springfield als Sicherheitsinspektor im Sektor 7G, obwohl er nahezu keinerlei Qualifikation für diesen Beruf besitzt.
Die Fernsehsender der Schweiz, Österreich und Deutschland sichten deshalb die Simpson-Folgen nach "unpassenden" Szenen über Atomunfälle und senden diese nicht mehr, wie 20min.ch berichtet. Der ORF hat bereits die Folge 66 "Marge Gets a Job" und Folge 364 "On a Clear Day I Can't See My Sister" gestrichen. Wie "rücksichtsvoll" von ihnen unsere "Gefühle" nicht zu verletzen.
Verwandter Artikel:
Der persönliche Notfallplan
Öldesaster am Strand von Pensacola
Kevin Reed, 36, aus Pensacola bricht zusammen und weint, nach dem er die mit Öl verseuchte Küste von Pensacola Beach am 23. Juni 2010 betrachtete. Sein Vater lehrte ihm das Schwimmen hier, genau wie er es seinem fünfjährigen Sohn hier beigebracht hat. "Das wird niemehr so wie früher sein," sagt er. "Am liebsten würde ich das Gesicht des BP-Chefs in diesen Dreck reindrücken."
Ich kenne die Strände von Pensacola bis runter nach Napels in Florida am Golf von Mexiko, die schönsten mit dem feinsten weissen Sand die ich je gesehen habe. An den Stränden gibt es Hinweisschilder: "Hinterlasst nichts ausser eure Fussabdrücke!" So sieht es aber jetzt dort aus:

Weitere Fotos gibts hier ...
Aus dem benachbarten Panama City wird berichtet, dass die Menschen dort erbrechen, Magenkrämpfe und Atembeschwerden haben. Die Luft stinkt nach Öl. Die Pflanzen sterben und die Samen gehen nicht auf.
Es regnet Öl in Louisiana
In diesem Video zeigt ein Bewohner von River Ridge Louisiana wie Regen mit Öl vermischt auf den Boden fällt und alles mit einem Ölfilm bedeckt. Er sagt, eine Regenfront kam durch und danach sah der Boden so aus:
Übrigens, die Behauptung, Erdöl kann nicht verdunsten und deshalb kann es nicht im Regen vorkommen, ist wieder so eine Desinformation und Verharmlosung. Selbstverständlich ist das möglich, jedenfalls für gewisse Bestandteile des Erdöl, das aus flüchtigen Gasen und Benzin besteht. Wenn Benzin nicht verdunstet, warum muss man dann an jedem Zampfhahn einer Tankstelle die Benzindampf-Rückgewinnung montieren, die per Gesetz vorgeschrieben ist? Damit das Benzin nicht die Luft vergiftet, deshalb.
Wenn Millionen Liter Rohöl pro Tag aus dem Bohrloch strömen, dann verdunstet entsprechend viel Benzin in die Atmosphäre und vermischt sich mit dem Wasserdampf, der dann nach der Kondensierung in der kältern Luft als flüssiges Wasser-Benzin-Gemisch oder Regen herunterkommt.
Öl ab der Küste Kubas gesichtet
Wie der TV-Sender WTSP-TV / 10 Connects in St. Petersburg Florida meldet, soll ein Ölfilm vor der Küste von Kuba gesichtet worden sein. Damit bewegt sich ein Teil des auslaufenden Öl in Richtung Süden und könnte vom Golfstrom erfasst werden.
Aus der Grafik unten kann man ersehen, es gibt im Golf von Mexiko den sogenannten "loop current", eine Meeresströmung die sich im Kreis dreht. Damit können zwei mögliche Szenarien passieren. Entweder treibt das Öl in diesem drehenden Strom und bleibt damit im Zentrum des Golf von Mexiko gefangen, oder es driftet so weit nach Süden ab, kann dann vom Golfstrom erfasst werden, passiert die Strasse von Florida nach Osten zwischen Key West und Kuba und gelangt so in den Atlantik.
Was passiert hängt vom Wind ab. Bei Südwind wird das Öl an die Küste geweht und bleibt im Golf. Kommt der Wind aus dem Norden, wird die giftige Sauce in Richtung Kuba geblasen und vom Golfstrom erfasst.
Die roten Punkte markieren die Orte wo das Öl an der Küste gelandet ist. Diese Aufnahme vom 9. Juni zeigt, wie ein Streifen des Öl nach Süden abgedriftet ist und vom "loop current" erfasst wurde. Der rote Punkt im Meer vor dem Mississippi Delta ist die Quelle des ausprudelnden Öl, wo sich die Deepwater Horizon Plattform befand.
Klick drauf um zu vergrössern
Quelle: USA Today
Die Untätigkeit der westlichen Regierungen und das Stillschweigen der Medien und Umweltschützer ist mir ein Rätsel. Da findet die grösste Umweltkatastrophe der Menschheitsgeschichte statt und niemand tut was und keiner protestiert. Man kann nur zur Meinung kommen, das ist alles Absicht und die wollen das.

