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Carl-Ludwig Thiele verteidigt das Bargeld

von Freeman am Montag, 7. März 2016 , unter | Kommentare (23)



Schon länger wird ein Krieg gegen das Bargeld geführt. Warum? Weil die Feinde der Menschheit uns auch noch dieses letzte Stück Freiheit wegnehmen wollen. Die Sklaventreiber wollen die totale Kontrolle über unser Leben. Das erreichen sie, wenn es nur noch digitales Geld gibt und wir keine alternative Zahlungsmethode mehr haben. Wenn wir nur noch mit Karte bezahlen können, dann sind wir unseren Feinden völlig ausgeliefert. Jeder der ihnen nicht passt, können sie mit Sperren der Karten ausschalten.

Ist bereits passiert. Ich möchte daran erinnern, dem Gründer von Wikileaks, Julian Assange, haben die Verbrecher an der Macht sämtliche Bank- und Postkonten gekündigt, das Paypal-Konto blockiert und die Kreditkarten gesperrt. So konnte Wikileaks kein Geld mehr als Spende erhalten und für die Aufklärungsarbeit einsetzen. Wikileaks wollen sie damit mundtot machen. Ähnlich geht es allen die es wagen, die Verbrechen des System aufzudecken und was wirklich passiert zu veröffentlichen.

EZB-Chef Draghi will die 500-Euro-Note abschaffen

Die Ausrede der Bargeldkiller, es gehe um den Kampf gegen den Terror, ist eine unverschämte Lüge. Nicht nur, weil sie selber den Terrorismus in die Welt gesetzt haben und die Terroristen züchten, sondern weil das wirkliche Motiv, der Kampf gegen unsere Freiheit ist.

Ich möchte daran erinnern, die 9/11-Kommission ist der Frage nach der Finanzierung der "Terroristen" NIE nachgegangen. Sie haben einfach generell erklärt, die Finanzierung wäre "von geringer praktischer Bedeutung" und haben eine Untersuchung in diese Richtung verweigert. Da passiert der "grösste Terroranschlag der Geschichte" und es interessiert die US-Regierung nicht, wer diesen bezahlt hat??? Warum? Na weil es eine False Flag war und sie es selber waren.

Jetzt will man uns aber Schäuble erzählen, mit der Bargeldabschaffung, mit der Abschaffung der 500-Euro-Note, mit der Einführung einer 5000 Euro Bezahlobergrenze in Bar, verhindert man Terroranschläge, weil Terroristen Bargeld benutzen. Terroristen benutzen auch Autos. Warum schafft man diese nicht ab? Sie benutzen auch das Telefon und den öffentlichen Verkehr, mieten Wohnungen und igitt, müssen was essen. Muss alles verboten werden. Völlig absurd und lächerlich diese Argumentation des Irren im Rollstuhl.

Die Einführung des Negativzins durch die EZB ist ein Raub unserer Guthaben. Diesem Diebstahl kann man sich nur durch Bargeld entziehen. Noch ein Grund warum sie das Bargeld abschaffen wollen, damit wir ihrer räuberischen Geldpolitik völlig ausgeliefert sind. Mit Geld nur noch auf dem Bankkonto, haben sie die Verfügung darüber.

Die Europäische Zentralbank hatte ihren Strafzins für Bankeinlagen im Dezember auf 0,3 Prozent erhöht. Mit den Strafzinsen wollen die Währungszerstörer die Banken dazu zwingen, überschüssiges Geld als Kredite an Unternehmen und Verbraucher auszugeben, statt es zu bunkern, was aber nicht passiert. Deshalb will die EZB diese Woche entscheiden, ob der Strafzins weiter erhöht wird.

Aus diesem Grunde hat der bayerische Sparkassenverband sich überlegt, das Geld lieber im eigenen Tresor zu lagern als der EZB den Strafzins von 0,3 Prozent zu zahlen. "Die Sparkassen stellen sich die Frage, ob es für sie wirtschaftlicher sein könnte, hohe Bargeldwerte nicht - wie bisher - bei der EZB einzulagern, sondern stattdessen selbst zu verwahren", heisst es in einem Rundschreiben. Darin sei die Rede von einem "EZB-Bargeldschutz" - gemeint sei, dass die Sparkassen sich mit Bargeld vor EZB-Strafzinsen schützen sollen.

Es ist deshalb bemerkenswert, dass es noch Verteidiger des Bargeld gibt, sogar in den Zentralbanken. So hat Carl-Ludwig Thiele, seit Mai 2010 Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und zuständig für die Bereiche Bargeld sowie Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme, in London am 3. März eine Rede gehalten und dabei das Bargeld verteidigt.

Carl-Ludwig Thiele verteigt das Bargeld

Hier ein Ausschnitt seiner Rede vor der German Society der London School of Economics:

Aus aktuellem Anlass möchte ich zu Beginn auf eine Debatte eingehen, die seit einigen Wochen in Deutschland, aber auch in anderen Mitgliedstaaten der EU geführt wird. In Deutschland hat das Bundesfinanzministerium vorgeschlagen, Barzahlungen über 5.000 € zu verbieten. Außerdem gibt es in der EZB Überlegungen, die 500-Euro-Banknote abzuschaffen. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Terrorismus-Finanzierung zu erschweren. Dieses Ziel unterstütze ich natürlich. Zweifel habe ich aber daran, ob Terroristen oder Kriminelle wirklich an illegalen Handlungen gehindert werden, wenn eine Bargeldobergrenze eingeführt oder die großen Stückelungen abgeschafft werden. Das zeigt sich auch daran, dass in den USA inzwischen von Ökonomen sogar die Abschaffung der 100-Dollar-Note gefordert wird, die immer noch "zu groß" erscheint.

Ich möchte betonen, dass sich die Bundesbank hinsichtlich verschiedener Zahlungsformen neutral verhält. Wir wollen, dass die Bürger in der Form zahlen können, die sie sich wünschen. Gerade in Deutschland gehört dazu das Bargeld. Hier werden rund 79% aller Zahlungen an der Kasse in bar abgewickelt. Aber auch im Vereinigten Königreich sind es mehr als 50%.

Ich verzichte an dieser Stelle darauf, die Vorteile, die Bargeld für die Bürger besitzt, aufzulisten. Ich erlaube mir allerdings drei Hinweise: Erstens sind Barzahlungen keineswegs eine besonders teure Zahlungsart. Bei den Kosten pro Transaktion schlägt das Bargeld sowohl die Debitkarte als auch die Kreditkarte deutlich. Bezieht man die Kosten auf den Umsatz, muss sich das Bargeld zwar der Debitkarte geschlagen geben, schneidet aber immer noch besser ab als die Kreditkarte.

Zweitens ist Bargeld die einzige Möglichkeit für den Bürger, mit Zentralbankgeld und einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu zahlen. Alle anderen Zahlungsmittel basieren auf privater Geldschöpfung – und unterliegen grundsätzlich einem gewissen Risiko. Das sollte man auch bedenken, wenn man Bargeldzahlungen begrenzen möchte.

Drittens haben uns im Eurosystem in der Finanzkrise die großen Stückelungen durchaus geholfen, die sprunghaft gestiegene Bargeldnachfrage der Bürger zu bedienen. Damals gab die Bundesbank in einem Monat so viele 500-Euro-Banknoten aus wie in den übrigen elf Monaten zusammen.

Von der Debatte über Beschränkungen in der Bargeldnutzung sollte die Diskussion über die vollständige Abschaffung des Bargeldes getrennt werden, was aber in der Öffentlichkeit wohl nicht so einfach ist. Durchaus prominente Ökonomen wie der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff fordern, aus geldpolitischen Gründen das Bargeld ganz abzuschaffen, damit die Notenbanken negative Zinsen in der Breite durchsetzen könnten.

Dies wäre aus meiner Sicht aber die falsche Antwort auf die geldpolitischen Herausforderungen an der Nullzinsgrenze. Statt über finanzielle Repression sollte besser darüber diskutiert werden, wie die Volkswirtschaften durch stärkeres Wachstum wieder zu höheren Zinsen kommen. Es wäre aus meiner Sicht deshalb fatal, wenn in der Öffentlichkeit der Eindruck entstünde, die Diskussionen über die Abschaffung der 500-Euro-Banknote und über Obergrenzen für die Bargeldnutzung stellten Schritte zu einer allgemeinen Abschaffung des Bargelds dar. Je nach Ausgestaltung der Maßnahmen haben sie das Potenzial, das Vertrauen der Bürger in die gemeinsame europäische Währung zu erschüttern. Es ist nicht leicht Vertrauen zu erwerben. Vertrauen kann aber leicht verspielt werden. Deshalb ist bei dieser Diskussion Vorsicht und Umsicht gefordert.

Bei diesem Exkurs möchte ich es – was das Thema Bargeld angeht - bewenden lassen.

Interessant ist, dass Thiele besonders darauf hingewiesen hat, "Bargeld (ist) die einzige Möglichkeit für den Bürger, mit Zentralbankgeld und einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu zahlen. Alle anderen Zahlungsmittel basieren auf privater Geldschöpfung – und unterliegen grundsätzlich einem gewissen Risiko." Das heisst im Klartext, Giralgeld oder Buchgeld, Geld welches die Banken aus dem Nichts selber schöpfen, ist kein echtes Geld. Das wissen wir schon lange, es ist aber gut, es aus kompetenter Seite bestätigt zu bekommen.

Thiele ist nicht der erste Offizielle der Bundesbank, der das Bargeld verteidigt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat im Jahresbericht der Bundesbank davor gewarnt, dass die Abschaffung der grossen Banknoten, eine Forderung die EZB-Präsident Mario Draghi geäussert hat, eine negative Wirkung auf das Vertrauen in Bargeld bewirken könnte und "verheerend" wäre, wenn die Menschen glauben, Bargeld wird abgeschafft. Wir wissen schon lange, auf welcher Seite Draghi steht, dieser Goldman-Sachs-Vertreter, nicht auf unserer.

Wie können wir eine Abschaffung des Bargeld verhindern und damit unsere Freiheit und Unabhängigkeit verteidigen? In dem wir Zahlungen mit Karte vermeiden und so viel wie möglich in Bar zahlen. Je mehr Bargeld als Zahlungsmittel verwendet wird, um so schwieriger wird es für sie es abzuschaffen. Die Feinde des Bargelds argumentieren nämlich, Banknoten würden immer weniger benutzt und wenn, dann nur von Kriminellen. Dieser Lüge müssen wir widersprechen und uns wehren. Bargeld ist Freiheit!

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Zu diesem Thema passt folgende Nachricht: Das bekannte Brettspiel "Monopoly" gibt es jetzt auch als bargeldlose Version. Kein Monopoly-Geld als Scheine mehr, das man in der Hand hält und einnimmt und ausgibt, sondern das Geld ist elektronisch auf einer Karte mit Lesegerät. Die Häuser die man kauft haben auch Codes, die man einliest. Die Miete wird automatisch abgebucht und gutgeschrieben. Nur würfeln muss man noch per Hand. Damit sollen die Kinder gleich von Anfang an auf die bargeldlose Gesellschaft programmiert werden. Die kommende Generation wird Geldscheine gar nicht mehr kennen.

Der globale Banken-Crash ist angelaufen

von Freeman am Mittwoch, 10. Februar 2016 , unter | Kommentare (27)



Könnt ihr euch noch an den sogenannten Stresstest erinnern? An diese hochgelobte Aktion im Jahre 2014, um die europäischen Banken auf ihre Solidität zu prüfen? Ich hab damals den Artikel geschrieben: "Stresstest bestanden? Nein, die Eurozone ist pleite". Darin zeigte ich auf, die Summe aller Kredite, die bei den Banken der Eurozone faul sind und womöglich verloren gehen, beläuft sich auf sagenhafte 879,1 Milliarden Euro!!! Die Finanzexperten, Wirtschaftsjournalisten und Politiker haben aber frohlockt und gesagt, es wäre alles wunderbar, niemand muss sich Sorgen machen. Ich kam aber zum Fazit: "Das bedeutet für mich, die Eurozone mit seinen Banken ist pleite, egal wie sie das Ergebnis des Stresstest schönreden!!!" Und jetzt? Ich hatte recht. Die grösste Bank Deutschlands, die tragende Säule des deutschen Finanzsystems, das Finanzinstitut, dass man weltweit mit Deutschland verbindet, steht vor der Pleite!!!


Die Situation ist so schlimm, Finanzvorstand Marcus Schenck musste die eigenen Mitarbeiter, die Kunden und die Aktionäre, in einer sehr ungewöhnlichen Aktion öffentlich garantieren, die Bank wäre noch zahlungsfähig und könnte seine Kredite und Zinsen zurückzahlen. Also, wenn diese sonst so überheblichen und arroganten Grossbänker das sagen müssen, dann ist Feuer unterm Dach. Noch ungewöhnlicher und ein Zeichen für den Notstand ist das Einschalten des deutschen Finanzvernichters Schäuble, der sagte, er "mache sich keine Sorgen um die Deutsche Bank“. Ha ha, wenn Politiker das sagen, dann ist genau das Gegenteil der Fall.

Für mich ist deshalb die Beteuerung von Schäuble, über die "Gesundheit" der Bank, ein Grund für Alarm und nicht für Beruhigung. Von "bestandenen" Stresstest 2014 innerhalb kürzester Zeit zum Pleitekandidaten??? Dann war ja dieser Test eine Lügenshow und hat gar nicht den Gesundheitszustand gezeigt. Wird Schäuble wieder auf Kosten der Steuerzahler die Banken retten?

Die Bankfurter Hauszeitung der Geldelite, die FAZ, hat sogar folgendes auf der Seite 1 der Mittwoch-Ausgabe unter der Überschrift "Deutsche Bank im Sturz" geschrieben: "Was soll man von einer Bank halten, die Kunden und Investoren versprechen muss, dass sie sich in der Lage sieht, Kredite zurückzuzahlen? Wie solide ist eine Bank, die in nur einem Monat ein Drittel und im Laufe eines Jahres die Hälfte ihres Unternehmenswertes vernichtet?

Was man davon halten soll? Das fragen ausgerechnet die Presstituierten, die sonst immer die wahre Lage des Finanzsystems beschönigen und die Wahrheit vertuschen? Die nur noch Hofberichterstattung betreiben, Regierungssprecher sind und das pervertierte kaputte System verteidigen? Das wussten die ASR-Leser, wie ich oben aufgezeigt habe, schon lange. Ich habe nämlich damals geschrieben:

"Das Problem mit den sogenannten Wirtschaftsjournalisten ist, sie können nicht lesen oder verstehen die Fachausdrücke und Zahlen nicht. Denn, wenn sie den Bericht der EZB "AGGREGATE REPORT ON THE COMPREHENSIVE ASSESSMENT" richtig studiert und verstanden hätten, würden sie über den Zustand des Bankensystem der Eurozone ganz anders berichten. Nämlich, die Situation ist katastrophal, ja sogar beängstigend!!!"

Aber die Täusche Bank, wie ich sie schon lange nenne, ist nicht die einzige, die grosse Probleme hat. Generell müssen die Zahlen der Banken jeden Kunden und Aktionär in Panik versetzen. Seit Anfang des Jahres, also nur in etwas mehr als einem Monat, haben die Credit Suisse 40 Prozent an Aktienwert verloren, die UBS fast 30 Prozent, die Societe Generale 31 Prozent, die BNP Pariba 28 Prozent, die Citigroup mehr als 27 Prozent, die Bank of America fast 28 Prozent und Morgan Stanley fast 25 Prozent.

Die grössten britischen Banken haben sagenhafte 52 Milliarden Euro an Aktienwert verloren. Standard Chartered 30 Prozent, Barclays 29 Prozent und HSBC 20 Prozent. Rekordhalter ist wie gesagt die Täusche Bank mit 42 Prozent!

Das ist ein globaler Banken-Crash!

Ist doch toll, wenn man für sein Rentenleben in Bankaktien investiert hat. Das angelegte Geld hat sich grösstenteils in Luft aufgelöst. Das haben aber die Experten der Finanzpresse uns immer wieder empfohlen, legt das Geld in Aktien an, am besten kauft Bankaktien. Ich habe aber immer gesagt, Geld in Papierwerte anzulegen, würde ich nicht tun und ich vertraue keiner Bank.

Zuletzt habe ich am Jahresanfang in meinem ersten Artikel davor gewarnt: "So gilt ab dem 1. Januar in der EU der 'bail-in', also der legale Diebstahl der Guthaben, wenn eine Bank pleite ist ... und es sind viele am Ende."

Die oben genannten Zahlen an massiven Wertverlust treibt den Investoren die Tränen in die Augen und sie fragen sich, wie gravierend und wie lange wird dieser globale Absturz anhalten? Von den sogenannten Experten wird die Begründung gebracht, es liege an den fallenden Energiepreisen, an der Verlangsamung der Wirtschaft in China und den "emerging markets" – und an der Aussicht, die Europäische Zentralbank wird auch Minuszinsen demnächst beschliessen, so wie in Japan gerade geschehen und in Dänemark, Schweden und der Schweiz schon länger praktiziert.

Wie krank und pervers muss ein Finanzsystem sein, wenn den Bankstern nur Schuldenmacherei, Gelddrucken und Minuszins einfällt? Man wird bestraft, weil man Geld auf der Bank hat? Das ist Enteignung und Raub! Behaupten tun die kriminellen Zentralbanker, so soll der Konsum und die Wirtschaft angekurbelt werden, weil die Menschen das Geld ausgeben, statt zu sparen. Tun sie aber nicht. Die ganze Politik der Null-Zinsen hat nichts gebracht, nicht die Wirtschaft brummen lassen. Im Gegenteil, wir sind schon seit 9 Jahren in einer Rezession!

Diese von der realen Welt völlig entfernte Elite in ihren Elfenbeintürmen mit ihren Finanztheorien, checken gar nicht was läuft. Es ist genau umgekehrt. Weil es schon seit mehr als einem Jahrzehnt keinen realen Zuwachs an Einkommen gibt, wird eben nicht mehr ausgegeben und konsumiert. Man kämpft doch ums Überleben. Und wegen der Zinsen, die bei Null liegen, wie soll die Altersversorgung funktionieren, wenn keine Rendite mehr erwirtschaftet wird? Also wird zurückgehalten und gespart.

Was jetzt zum Vorschein kommt, ist der Ausbruch der ganzen Krankheiten im System, welche die korrupten Politiker und gierigen Finanzkriminellen schon seit 50 Jahren mit Lug und Trug unterdrücken und nie kuriert haben. Die Probleme, die zur Finanzkrise 2007 geführt haben, wurden bis heute nicht gelöst, sondern nur übertüncht und in die Zukunft hinausgeschoben. 2016 wird möglicherweise das Jahr sein, wo sich die aufgestauten Konsequenzen kulminieren, das Erdbeben losgeht und der grosse Tsunami alles wegspült.

Schweizer Bank Hottinger ist pleite

von Freeman am Montag, 26. Oktober 2015 , unter , | Kommentare (3)



Die FINMA hat heute folgendes der Presse mittgeteilt: "Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA eröffnete per 26. Oktober 2015 den Konkurs über die Bank Hottinger & Cie AG. Diese Massnahme wurde nötig, da der Bank eine Überschuldung droht. Eine Sanierung wurde intensiv geprüft, konnte aber nicht erreicht werden. Die privilegierten Einlagen können gemäss heutigen Berechnungen aus den vorhandenen Mitteln der Bank vollumfänglich zurückerstattet werden."


Weiter teilt die FINMA mit: "Die FINMA stellte vor einiger Zeit fest, dass die Bank Hottinger & Cie AG aufgrund stetiger Verluste sowie ungelöster Rechtsfälle das bankengesetzlich erforderliche Mindestkapital unterschritt. Die FINMA führte intensive Diskussionen mit der Bank und anderen Beteiligten über Möglichkeiten für eine nachhaltige Stabilisierung des Instituts."

So wie es aussieht sind die Guthaben der Kunden nur bis 100'000 Franken gedeckt. Da aber die Bank Hottinger auf Vermögensverwaltung spezialisiert ist, werden wohl zahlreiche ihrer 1'500 Kunden viel Geld verlieren, was immer den "Garantiebetrag" übersteigt. Ist doch "super", kann ich da nur sagen. Seit wie viel Jahren warne ich schon, Geld auf einer Bank ist nicht sicher und man soll es abheben?

Hottinger wurde 1786 gegründet. Damit ist noch eine Schweizer Traditionsbank am Ende, nach der Wegelin Bank 2012. Kein gutes Zeichen für die Schweizer Finanzbranche. Aber es läuft wieder das alte Spiel, die Kleinen lässt man fallen und gehen in Konkurs, die Grossen werden auf Kosten der Steuerzahler "gerettet", siehe UBS mit fast 70 Milliarden Franken.

"Banken sind sowieso überflüssig und werden in 10 Jahren nicht mehr zu erkennen sein". Das haben jedenfalls Spezialisten wie Reggie Middleton den Teilnehmern der Block Chain Conference in New York mitgeteilt, darunter auch Banker. Zahlungen werden ohne der Notwendigkeit einer Bank direkt zwischen den Parteien übers Internet mit der Block-Chain-Technologie stattfinden.



"Good-bye and good riddance" ihr kriminellen Abzocker!

Keine Zinserhöhung ist ein schlechtes Zeichen

von Freeman am Freitag, 18. September 2015 , unter , | Kommentare (4)



Am Donnerstag hat die Chefin der US-Notenbank verkündet, es wird keine Zinserhöhung für den US-Dollar geben. Janet Yellen blieb sehr wage wegen der Gründe. Sie sagte, externe Faktoren wie China, Marktvolatilität und die Deflation verhindern eine Erholung der Wirtschaft in den USA. Ob es eine Erhöhung in Zukunft gibt, wird wieder im Dezember entschieden. Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht? Für mich ganz klar eine schlechte, denn damit sagt Yellen, die Wirtschaft der USA und der Welt insgesamt sieht nicht gut aus und kann eine Zinserhöhung nicht verkraften. Das Finanzsystem und die Aktienmärkte müssen weiter mit „quantitive easing“, also Gelddrucken ohne Ende, aufrechterhalten werden, sonst brechen sie ein. Die Zinsen der Fed auf den Dollar liegen bei Null Prozent seit dem Höhepunkt der Finanzkrise und es sind fast 10 Jahre seit der letzten Zinserhöhung.

Janet, ohne deine Infusion mit Gratisgeld sterbe ich!

Die Situation ist so ähnlich wie wenn Verwandte eines Komapatienten vom behandeln Arzt die Nachricht hören, die Schläuche für die künstliche Beatmung und Ernährung können nicht abgehängt werden, denn dem Patienten geht es nicht gut und ohne der Zuführung von lebenswichtigen Stoffen wird er sterben. Die ganze Weltwirtschaft, das Finanzsystem und die Schuldenwirtschaft der Staaten geht nur weiter (oder vegetiert nur dahin), wegen der künstlichen Zufuhr von gigantischen Geldmengen der Zentralbanken.

Yellen kann den Geldhahn nicht zudrehen und mit den Zinsen auf „normale Verhältnisse“ umstellen, weil sonst der Laden zusammenbricht. Die Fed-Chefin deutete sogar an, in dem sie es abstritt, die Einführung von Negativzinsen könnte noch eine letzte Option sein. Die Schweizer Nationalbank hat schon länger Minuszinsen auf Frankenguthaben eingeführt. Für Guthaben bestraft und für Schulden belohnt zu werden zeigt, wie völlig krank und absurd das Finanzsystem geworden ist. Die Zentralbanken schmeissen Gratisgeld den Banken hinterher und trotzdem wird die Finanzkrise nicht gelöst. Der Wirtschaftsmotor wird immer langsamer und stottert.

UPDATE: Am Freitag hat die Bank of England verkündet, sie wird demnächst die Zinsen noch weiter senken. Begründung, die britische Wirtschaft hat im 1. Halbjahr Zeichen von Schwäche gezeigt. Diese Ankündigung bestätigt die schlechte Situation der Wirtschaft in Europa und der Weltwirtschaft.

Das haben Investoren in deutsche Aktien erkannt und die Entscheidung von Yellen auch negativ interpretiert, in dem sie am Freitag massenhaft ihre Papiere verkauften. Der EuroStoxx 50 ist um fast 3 Prozent gefallen und der DAX um fast 2,5 Prozent. Auch an der Wall Street sind die Indizes gefallen, dabei sollte Yellens Entscheidung, die Zinsen nicht zu erhöhen, die Märkte stärken.

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Heute Freitagabend findet wieder der regelmässige Wochenrückblick statt.



Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und zuschauen sowie aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.

Die unsinkbaren Märkte sind am absaufen

von Freeman am Sonntag, 23. August 2015 , unter , | Kommentare (6)



Die Investoren können sich auf einen weiteren Absturz der Börsen am Montag "freuen", nachdem vergangene Woche mehr als 4 Billionen Dollar an Papierwerte auf den Weltbörsen wegen der Kursverluste vernichtet wurde. Auf fast allen Aktienmärkten ist der Höhepunkt schon länger überschritten und es findet ein Abverkauf mit erheblichen Kursrückgängen statt. Der US-Leitindex steht mehr als 10 Prozent unter seinem Hoch im Mai. Am Freitag schloss der Dow Jones Index um 530.94 Punkte tiefer auf 16'459.75, ein Verlust von 3,1 Prozent nur an einem Tag. Die europäischen Aktienmärkten sind ebenfalls tiefrot. Der Freitag war für den Dax ein schwerer Verlusttag, mit minus 2,95 Prozent oder 307 Punkten. Insgesamt hat der Index im Wochenverlauf damit 7,8 Prozent eingebüsst und den grössten Wochenverlust seit vier Jahren eingefahren.


Aber nicht nur fallen die Aktienmärkte generell, die Preise für fast alle Rohstoffe sind schon länger im Absturz begriffen. Der Preis für US-Rohöl fiel für kurze Zeit auf unter 40 Dollar das Fass am Freitag, um dann auf 40.11 Dollar sich einzupendeln. Das ist ein Preissturz von 25 Prozent seit Jahresbeginn. Es gibt von allen Rohstoffen zu viel und auf der anderen Seite zu wenig Nachfrage, was auf eine Vollbremsung der Weltwirtschaft hindeutet.

Wegen dem weltweiten Mangel an Nachfrage sind die chinesischen Exporte stark rückläufig, es wird weniger produziert, die Firmen machen Verluste, was zu einem Börsensturz und anschliessender Währungsabwertung in China geführt hat. Der chinesische Wirtschaftsmotor stottert und zieht die anderen Karren in Japan, Europa und Nordamerika nicht mehr. Dank dem Globalismus und der daraus folgenden totalen Abhängigkeit voneinander, geht allen gleichzeitig die Puste aus.

Es werden ganz schwierige Zeiten auf uns zukommen, mit Arbeitslosigkeit, Armut, Chaos und Notstand. Die Flüchtlingswelle die auf Europa zuschwappt, genauso wie auf Nordamerika und Australien, ist nur ein weiteres Problem und ein Indiz für die Not die alle treffen wird. Diese Situation haben wir den Finanzkriminellen, den Kriegshetzern und Globalisten zu verdanken. Sie können nur zerstören, plündern und rauben!

Deswegen bin ich ein völliger Gegner des Globalismus und ein vehementer Befürworter des Lokalismus. Früher waren die einzelnen Volkswirtschaften getrennt und unabhängig voneinander. Wenn zum Beispiel die Wirtschaft Europas abserbelte, dann zog die der USA diese heraus, und umgekehrt. Heute bekommt ein Wirtschaftsraum die Grippe und sofort sind alle anderen auch mit dem Virus angesteckt und krank.

Die kriminelle Bande der Globalisten haben alle Sicherheitsschotte wie bei einem Schiff rausgerissen, wegen der Ausrede, es gehe um freien Handel, freien Kapitalverkehr und freien Zugang zu den Märkten. Dabei dienen die Schotte dazu, wenn ein Schiffsteil Leck schlägt, dann werden die wasserdichten Tore geschlossen, nur das betroffene Abteil füllt sich mit Wasser, die anderen nicht, das Schiff ist gerettet und sinkt nicht.

Aber die Globalisten haben diese Trennung und die Schutztore entfernt. Jetzt dringt Wasser ungehindert ins ganzen Schiff ein und es sinkt komplett. Willkommen auf der "unsinkbaren" Titanic als Symbol der Weltwirtschaft, die schief im Wasser liegt, die den Eisberg gerammt hat, wo einige wenige der Passagiere schon in den Rettungsbooten sitzen und die Mehrheit sich weiter amüsiert, die Gefahr nicht wahr haben will, weil die Musik noch spielt und die Bar noch Cocktails serviert.

Den Zentralbanken ist die Munition ausgegangen, denn sie haben in den letzten 7 Jahren alles zur Rettung der Banken, der Aktienmärkte, des Euros und des Dollars mit der astronomischen Gelddruckerei vergeblich verschossen. Die Zinsen sind eh schon auf Null oder im Minus. Was können sie jetzt noch tun, um das sinkende Schiff zu retten? Nichts! Deshalb, um die Schwimmweste jetzt erst anzulegen, ist es eh fast schon zu spät.

Was sagte Gorbi? "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Deutschland hat von der Schuldenkrise enorm profitiert

von Freeman am Sonntag, 16. August 2015 , unter , | Kommentare (15)



Die deutsche Bundesregierung wird das sicher nicht zugeben, aber die Taktik von Schäuble war und ist es, die Griechenlandkrise so lange wie möglich am Köcheln zu halten. Überhaupt ist es im Interesse Deutschlands, eine Dauerkrise in den Südländern der Eurozone zu haben. Warum? Ganz einfach, weil dadurch die Zinsen die Deutschland auf seine 2,2 Billionen Euro Schulden zahlen muss sehr sehr niedrig sind. Die deutschen Staatsanleihen wurden im Vergleich zu anderen als "sicherer Hafen" betrachtet, es fand eine Flucht dorthin statt und so sanken die Zinsen sehr tief, viel tiefer als ohne Krise. Das Leibniz Institute in Halle hat die Zinsersparnis für die BRD ausgerechnet und ist auf eine Summe von 100 Milliarden Euro zwischen 2010 und 2015 gekommen. Dazu hat der Wertverlust des Euro im Vergleich zu anderen Währungen der deutschen Exportindustrie massiv geholfen. Deutschland hat mit der Krise ganz klar gewonnen und die Südländer der Eurozone viel verloren.


Ohne Krise in Griechenland und überhaupt in den Südländern der Eurozone, wären die Zinsen, die Deutschland auf seine Schulden zahlen müsste, viel höher. Man sieht es an der Grafik oben. Nachdem die Krise 2009 begann, fielen die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen wie ein Stein, was ein riesen Vorteil wurde und noch ist. So konnte Schäuble als Finanzminister sehr viel Geld für Zinszahlungen sparen. Mittlerweile liegen die Zinsen um die Null Prozent, das heisst Gratisgeld.

Schäuble hat auch nichts dagegen, dass die EZB jeden Monat 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpt. Beides freut ihn, denn so bleibt mehr Geld in der Kasse. Die Kritik der Bundesregierung wegen einer daraus folgenden Inflation und Geldentwertung ist nur Theater, ist nur eine Show fürs gutgläubige deutsche Publikum, von wegen Weimarer Verhältnisse. In Wirklichkeit freut sich der Irre im Rollstuhl über jedes Prozent an tieferen Zinsen.

Ist ja leicht auszurechnen. Bei 2,2 Billionen Euro an Schulden, bringt 1 Prozent an tieferen Zinsen 22 Milliarden Euro pro Jahr an Ersparnis. Eine Menge Geld. Würden die Zinsen aber auf ein Niveau wie vor der Krise stehen, also um die 3 Prozent, müsste Schäuble aus den Steuereinnahmen eine ganze Menge mehr für Zinsen zahlen.

Sein Budget würde ins Defizit rutschen und er müsse neue Schulden aufnehmen. Das heisst, das ausgeglichene Budget, von dem Schäuble so stolz spricht, ist nur wegen der Krise möglich und es ist deshalb im deutschen Interesse, diese so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Auf Kosten der anderen Staaten natürlich, denn die müssen um so höhere Zinsen für ihre Schulden zahlen.

Wir sehen, was uns aus Berlin vorgespielt wird, ist eine heuchlerische Lügenshow. Erstens, Deutschland wäre der Zahlmeister Europas, oder Deutschland würde so viel an die Krisenländer an Hilfe leisten, wäre ach so gut und selbstlos. Die Fakten zeigen was anderes und per Saldo kommt ein Plus raus. Deutschland hat enorm von der Krise wegen der Zinsersparnis profitiert und je länger sie andauert, je mehr Zinszahlungen spart man.

Schäubles Albtraum ist eine Krisenbewältigung, eine Normalisierung des Anleihemarktes und Rückkehr zu einem hohen Zinsniveau wie vor der Krise. Das gilt übrigens für die USA auch. Praktisch Null Prozent Zinsen auf die gigantischen Staatsschulden ist ein Geschenk, das man so lange wie möglich haben will. Eine Zinserhöhung würde die Schuldenblase sofort platzen lassen und einen Staatsbankrott verursachen.

Übrigens, einen gigantischen Schaden wegen der Null-Zinsen erleiden dabei alle Sparer, alle Rentenkassen und Lebensversicherer, die für das Alter Rendite erwirtschaften müssen, da keine Zinsen auf die Guthaben anfallen. Ja, sie werden sogar mit Minuszinsen bestraft. Das Finanzsystem ist so pervertiert, so auf den Kopf gestellt, profitieren tun nur die Schuldenmacher mit gutem Ranking!

Die vereinten Nationen der Schulden

von Freeman am Montag, 10. August 2015 , unter | Kommentare (17)



Die folgende Grafik zeigt die insgesamt fast 60 Billionen Dollar an Schulden der gesamten Welt, aufgeteilt nach Ländern. Dazu wird das Verhältnis der Schulden zum BIP farblich dargestellt. Die Daten stammen vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und beinhalten nur die staatlichen Schulden. Nicht enthalten sind die Privatschulden der Bevölkerung, sowie die Schulden der Unternehmen. Auch nicht enthalten sind die unfinanzierten zukünftigen Verbindlichkeiten für die Rentenansprüche und andere Sozialkosten. Alle Zahlen sind in US-Dollar.



Für eine grössere Darstellung, hier draufklicken ...

Quelle: Visual Capitalist

Wir sehen, die Vereinigten Staaten haben einen Anteil von 23,3% an der Weltwirtschaft, aber 29,1% der Weltschulden. Das Schulden zu BIP Verhältnis ist 103,4%.

Japan ist noch schlimmer dran mit nur 6,18% der Weltwirtschaft, aber 19,99% der Weltschulden. Insgesamt ein neuer Rekord von ¥1,057,224,000,000,000 ... oder über eine BILLIARDE Yen!!!

China, mit der zweitgrössten Wirtschaft der Welt, macht 13,9% der Weltwirtschaft aus und hat nur 6,25% der Weltschulden. Das Schulden zum BIP Verhältnis liegt bei tiefen 39,4%

7 der 15 Länder mit den meisten Schulden sind in Europa. Zusammen halten sie 26% der Weltschulden!

Wenn man die Schulden der USA, Japan und Europa zusammenaddiert, also des sogenannten Westen, dann machen diese sagenhafte 75% der gesamten Weltschulden aus.

Die Schulden Russlands sind im Vergleich winzig und geringer als die der Schweiz!

Was sagt uns diese grafische Darstellung? Der "Wohlstand" des Westen ist nur mit einer gigantischen Schuldenwirtschaft möglich geworden, nicht durch tatsächlich geleistete Arbeit. Der Westen tut immer so hochnässig und arrogant, dabei ist alles nur auf Pump aufgebaut!

Die ganzen Schulden für die Infrastruktur, für den Bau von Strassen, Brücken, Schulen, Kindergärten, Spitäler etc. die heute genutzt werden, sowie auch die Renten, müssen zukünftige Generationen bezahlen. Das heisst, jedes Kind das auf die Welt kommt, hat von der ersten Lebensminute an bereits Zigtausende an Schulden zu tragen.

Apropos Kinder und ihre Zukunft, in den USA haben die Studienabsolvent für ihre Ausbildung bis heute 1,2 Billionen Dollar an Schulden aufgetürmt, oder auftürmen müssen, damit sie einen "College Degree" bekommen. Ein Studium an den Elite-Hochschulen wie Harvard, Princeton oder Yale kostet mindestens 200'000 Dollar. Diese Studentenkreditblase wird bald platzen, weil man mit dem Uniabschluss gar nicht den gutbezahlten Job bekommt, um den Ausbildungskredit jemals zurückzahlen zu können.

Neue Drachme erstmal in Griechenland verwendet

von Freeman am Freitag, 10. Juli 2015 , unter , | Kommentare (14)



Ist das Finanzsystem bereits auf eine Umstellung der Griechen auf Drachme vorbereitet? Sieht so aus, denn ein Reporter von "Bloomberg" bekam eine Rechnung für seinen Aufenthalt im Hilton Hotel in Athen in Drachme ausgewiesen.

Bezahlt hat er mit seiner Visa-Karte 217,21 Euro, die von der Citigroup Inc. ausgestellt ist. Auf der Kreditkartenabrechnung stand aber dann der gleiche Betrag in Drachme, der 241,04 US-Dollar ausmacht.

Klick drauf um zu vergrössern.


Haben die Banken und Kreditkartenfirmen schon intern die Drachme in ihren Computersystemen vorgesehen? Ist da etwas "testmässig" durchgerutscht? Nachdem der Reporter bei der Citi Bank und Visa der Sache nachging und Fragen stellte, wurde die Abrechnung auf Euro korrigiert. Sieht jetzt so aus:

90% der griechischen Kredite gingen an Banken

von Freeman am Freitag, 3. Juli 2015 , unter , | Kommentare (18)



Was uns die Politiker und Medien kaum erzählen, 90 Prozent der Zahlungen, die Griechenland vom IWF, der EU und der EZB als Kredit bekommen hat, also 242,48 Milliarden Euro, gingen direkt zu den Banken, um sie zu retten. Am meisten an französische und deutsche Banken. Nur 10 Prozent des Geldes kam direkt bei der griechischen Bevölkerung und Volkswirtschaft an. Deshalb, es ist völlig richtig, das Griechenland sich weigert diese Schulden zurückzuzahlen. Der IWF, die EU und die EZB hätten von Anfang an das Geld gar nicht geben dürfen, denn diese kriminelle Organisationen wussten, 90 Prozent wird für die Rettung von europäischen Finanzinstitute verwendet und ist nicht für den Aufbau Griechenlands gedacht.


Ist doch logisch, wieso soll der griechische Steuerzahler für Geld haften, das nie in Griechenland angekommen ist? Damals 2010 waren Privatbanken die Hauptgläubiger der griechischen Schulden. Sie hatten Kredite vergeben und sind damit das Risiko eingegangen. Mit den ganzen sogenannten Rettungsaktionen liegen heute 78 Prozent der Schulden aber bei den Ländern der Eurozone. Hier wurde die Haftung und das Risiko von Privat auf die Öffentlichkeit, bzw. auf die Steuerzahler umgeschichtet. Was hier ablief war eine höchst kriminelle Aktion der Finanzmafia.

In den meisten westlichen Staaten steht im Strafgesetzbuch, Kredite zu überhöhten Bedingungen (Wucher) oder an Leute zu vergeben, die dadurch überschuldet werden, ist illegal. Ausserdem, Verträge die unter Ausnützung einer Notlage entstehen, also durch Erpressung oder Nötigung, sind ungültig und die Handlungen strafbar. Auch Übervorteilung ist verboten. Aber genau darum handelt es sich im Verhältnis zwischen Griechenland und den Geldgebern, sei es Privatbanken, IWF, EU und EZB. Diese kriminelle Vereinigung hat Griechenland auf das schlimmste betrogen und über den Tisch gezogen. Es handelt sich also um "Odious Debt".

Wem schuldet Griechenland die insgesamt 323 Milliarden Euro?

- 60% der Eurozone, also 141,8 Mia dem Europäischen Stabilitätsfonds und 52,9 Mia der Greek Loan Facility

- 10% dem Internationalen Währungsfonds (IWF)

- 6% der Europäischen Zentralbank (EZB)

- 3% griechischen Banken

- 1% ausländischen Banken

- 1% griechischen Zentralbank

- 15% sonstigen Inhabern von Staatsanleihen

- 3% sonstige Kredite

Quelle: Open Europe

Deshalb gibt es nur einen Weg, die griechische Regierung muss die Schulden als "illegal" bezeichnen und jede Rückzahlung verweigern. Nur eine Streichung der Schulden wird das Land aus dieser dramatischen Krise führen. Wenn der Westen dann kein neues Geld mehr gibt, Griechenland aus der EU und Eurozone rausschmeisst, muss Athen die Drachme einführen und für neue Kredite sich nach Osten wenden, nach Russland und China. Speziell Peking ist bereit Griechenland zu helfen. Die Chinesen sind auch die einzigen, die es von der Finanzstärke her wirklich tun können.

Deshalb, am Sonntag sollten die Griechen Nein sagen. Ein Nein bedeutet, eine schwerzhafte Durchquerung einer Talsohle, mit folgenden Aufstieg in eine positive Zukunft. Ein Ja bedeutet, weniger Schmerzen aber dafür keine Aussicht jemals auf eine Erholung und Befreiung aus der Versklavung.

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Video zeigt Drohnen-Aufnahme der Nein-Demonstration in Athen:


Der Euro ist alternativlos bis zum Untergang!

von Freeman am Dienstag, 30. Juni 2015 , unter , , | Kommentare (36)



Vergesst das ganze Theater, welches uns die Medien aus Brüssel, Frankfurt und Berlin wegen Grexit vorführen. Was uns die Mitglieder der EU-Mafia dauernd erzählen, sei es Dijsselbloem, Junker, Draghi, oder Merkel, Gabriel und Schäuble, oder sonst irgendein Ober-Versager, der die EU und den Euro verteidigt, ist völlig irrelevant. Diese Kriminellen können nur lügen und betrügen. Was sie machen, würde man in der Wirtschaft als strafbare Konkursverschleppung bezeichnen, denn die Eurozone ist schon lange bankrott. Am sympathischten dabei ist mir Juncker, denn der ist dauernd besoffen. Die Katastrophe die er mit angerichtet hat kann er nur im Suff ertragen. Am schlimmsten finde ich Merkel, denn die ist echt gefährlich mit ihrem Grössenwahn und ihrer Bunkermentalität. Ihr Spruch, "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa", den sie gestern wieder von sich gab, könnte direkt vom Adolf sein. Für sie ist der Euro alternativlos bis zum Untergang!


Mir geht es bei der Betrachtung der aktuellen Lage darum, die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen, um daraus zu lernen. Was sagen uns die Ereignisse in Griechenland? Was bedeutet die Schliessung der Banken angeblich bis zum kommenden Montag, die Schlangen vor den Toren der Finanzinstitute und vor den Geldautomaten? Was hat das für Konsequenzen, wenn man an sein Geld nicht mehr rankommt und somit auch nichts kaufen und bezahlen kann? Für viele Griechen ist die Situation völlig verzweifelt. Sie werden Hunger und Durst haben, ohne Zugang zu Geld. Was wir in Griechenland sehen, ist die Realität eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruchs.

Wie ist es möglich, dass in einem Mitgliedlands der EU, in Europa, im "sozialen und guten" Westen, in der Geburtsstätte der Demokratie, die Menschen Angst um ihre Existenz haben müssen? Sie nicht wissen, wie sie sich selber und ihre Kinder versorgen können, ohne Geld plötzlich dastehen und mit dem Schock, alles für was sie gearbeitet haben, hat sich in Luft auflöst? Jetzt bekommen sie nicht mal die mickrige Rente und man bietet ihnen lächerlich 60 Euro als "Notlösung" an. Wieso gibt man ihnen nicht gleich eine Giftpille und fordert sie auf sich umzubringen? Vom der ach so sozialen EU ist nichts zu erwarten.

Was hat die Mitgliedschaft in der EU und im Euro den Griechen gebracht? 26 Prozent Arbeitslosigkeit, 50 Prozent der Jugendlichen haben keinen Job, 30 Prozent der Bevölkerung "lebt" unter der Armutsgrenze, 17 Prozent können ihre Familie nicht ernähren, und 3,1 Millionen Griechen haben keine Krankenversicherung, weil viel zu teuer. Den Bewohnern von vielen Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien geht es im Vergleich viel besser. Was machen aber unsere arroganten Politfiguren und Medienhuren? Sie sagen, die Griechen wären faule Säcke und müssen sich noch spartanischer einschränken.

Warten vor geschlossener Bank in Athen

Die Lektion die wir daraus ziehen können lautet: Verlasst Euch nicht auf den Staat, denn dann seid ihr verlassen. Wenn es darauf ankommt, ist jeder auf sich selber gestellt. Wer so dumm ist und Geld auf der Bank liegen hat, der kommt auf die Welt und realisiert, es gehört einem nicht und es wird einem nicht ausbezahlt. Wer keine Bargeldreserven zuhause hat, um Wochen wenn nicht Monate zu überbrücken, kann nichts kaufen, denn nur Cash ist King. Dazu noch, ohne einer Vorratskammer voller Lebensmittel und Gerätschaft, um von der Aussenwelt unabhängig zu sein, wird man nicht überleben.

Es geht mir in diesem Artikel nicht um die sinnlose Diskussion, sind die Griechen selber an ihrer Misere schuld, wer hat jetzt wen belogen und betrogen, wer hat die fünf quälenden Jahre der Dauerkrise zu verantworten, wer hat die Krise zum jetzigen Höhepunkt gebracht, Tsipras und Varoufakis, oder Junker, Draghi und Co.? Das spielt für mich keine Rolle, ist Zeitverschwendung und damit sollen sich die Sprechpuppen der Mainshitmedien mit den Politclowns beschäftigen und endlos diskutieren.

Es geht mir darum, meinen Lesern aufzuzeigen, zu was es kommen kann, nicht nur in Griechenland, sondern in jedem Land, was die Auswirkungen eines Kollaps für den Normalbürger sein können, wie schlimm es wird wenn man ein Abhängiger ist, der in Normalzeiten gerade so über die Runden kommt und in einem Ausnahmezustand plötzlich sich befindet ... und was man dagegen tun und sich wappnen kann. In so eine Situation kann man durch eine Naturkatastrophe und durch eine vom System gemachte Zerstörung geraten.

Heute habe ich kein Geld für Dich!

Wir sehen am Beispiel von Zypern vor zwei Jahren und jetzt in Griechenland, Banken können von einem Tag auf den anderen schliessen und man kommt nicht mehr an sein Geld ran. Wieso müssen sie schliessen? Weil sie gar nicht das Geld der Kunden haben und deshalb das Abheben verhindern müssen. "Wegen zu geschlossen". Banken sind leere Fassaden, die Seriösität und Sicherheit vorgaukeln. Dabei muss jeder wissen der Geld auf einer Bank hat, es ist wie wenn man einen ungesicherten Kredit an einen Betrüger gibt. Das Geld ist sehr wahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen weg!

Nur Geld das man in den eigenen Händen hält ist sicher und darüber kann man verfügen. Nur Bargeld bedeutet Unabhängigkeit und Freiheit. Alles andere auf einem Kontoauszug und in einem Computer ist nutzlos, existiert nicht, denn man ist abhängig davon, ob ein Banker es einem auszahlen will oder nicht. Die fahren den Rollladen runter und stellen die Automaten ab, fertig. So steht man dann dumm da, wie die Griechen jetzt vor den Banken. Dabei hat man so lange schon die Krise erlebt und war vorgewarnt. Wer nicht eine Bargeldreserve angelegt hat, ist selber schuld.

Aber wir sehen es ja hier in unseren Gefilden. Wer hat schon einige Tausend Euros als Notgroschen zuhause liegen? Sehr wenige. Es wird einem vom System über die Medien eingeredet, Banken wären der beste Aufbewahrungsort, das Geld würde dort arbeiten und es gebe ja Einbrecher. Ich war selber jahrelang bei einer Bank tätig, hab aber nie Geld arbeiten sehen. Arbeiten tun nur Menschen. Es ist auch nicht in der Lage wie Lebewesen sich zu vermehren. Die wirklichen Diebe, vor denen man sich in Acht nehmen muss, sind die Banker selber.

Ihr kennt ja die bekannte Szene aus Southpark: "... und es ist weg!"

Dreht die Lautstärke etwas auf ...



Man könnte ja lachen, wenn es nicht ernst und die Realität wäre.

Am vergangenen Sonntag hat der griechische Premier Alex Tsirpas ein Dekret verkündet das lautet:

Die extrem notwendige und unvorhergesehene Notwendigkeit, das griechische Finanzsystem und die griechische Wirtschaft zu schützen, wegen dem Mangel an Liquidität verursacht durch die Entscheidung der Eurogruppe vom 27. Juni, die Kreditvereinbarung mit Griechenland nicht zu verlängern, zwingt uns folgende Einschränkungen zu veranlassen:

- Alle Banken bleiben bis zum 6. Juni geschlossen

- Alle Bezüge an Geldautomaten werden auf 60 Euro pro Tag begrenzt

- Die griechische Börse bleibt geschlossen

- Überweisungen ins Ausland bedürfen einer Erlaubnis der Finanzministeriums

- Die Einschränkungen können nach Bedarf verkürzt oder verlängert werden

Denkt nicht, das kann "bei uns" nicht passieren. Am Abend geht man ins Bett mit der Annahme, es ist alles in Ordnung. Am nächsten Morgen wird im Radio und TV der Ausnahmezustand verkündet. Ein Regime ist zu allem fähig und kann mit Verordnungen und Notgesetzen, die alle anderen aushebeln, schalten und walten wie es will. Wer den "Komfort" des bargeldlosen Zahlens mit Karte bisher "genossen" hat, wird hilflos und alt aussehen! Das ist ja der ganze Sinn der bargeldlosen Gesellschaft, keine Alternative und Flucht mehr zu ermöglichen.

Natürlich weiss ich, das kriminelle Sklavensystem hat uns so geschickt umgarnt, hat uns so in eine Falle gelockt und so abhängig gemacht, es ist fast unmöglich ohne Bankkonto auszukommen. Löhne, Gehälter und Renten werden praktisch nur auf Bankkonten überwiesen. Ich kann mich noch an die Barzahlung meines ersten Lohnes erinnern, aber das ist lange her. Mit dem "Service" des Dauerauftrages und des Lastschriftverfahrens, hat man die Zahlungen automatisiert und sogar Fremden den Zugriff auf sein Geld erlaubt. Mit der Plastikkarte ist sowieso Cash verschwunden und man wird dazu animiert, mehr Geld auszugeben als man hat.

Das System ist über die letzten Jahrzehnte so raffiniert aufgebaut worden, der direkte Zugriff auf das eigene Geld wird verhindert. Man muss SIE um Erlaubnis fragen, muss IHRE Technik dazu nutzen, und man muss IHNEN auch den Zugang gewähren. Unbekannte können darüber bestimmen, ob man sein Geld bekommt oder nicht. Aber es geht weiter. Sie können den Zugriff verweigern und sogar das Geld ohne Erlaubnis sich nehmen. Bei Bargeld ist das nicht möglich, deshalb wollen sie es abschaffen.

Die EU will bis Jahresende alle Mitgliedsländer dazu zwingen, den "bail-in" gesetzlich zu verankern. Das heisst, Guthaben werden zur Rettung von Banken herangezogen. Wenn Banken in Schwierigkeiten sind, dann plündert man einfach die Konten der Kunden. Vergesst die 100'00 Euro Garantie. Die gibt es nicht. Auch wenn es sie gebe, bis ein Konkurs abgewickelt ist, was ein Jahr dauern kann, sieht man sein Geld nicht. Also muss man diese Zeit überbrücken, um überleben zu können.

Fazit: Griechenland zeigt uns, wie wichtig Reserven an Bargeld und auch an Lebensmittel und anderen Sachen für die Existenz sind. Das gehört zur Verantwortung gegenüber seinen Nächsten und sich selber. Auf Hilfe vom System zu hoffen, ist naiv und verantwortungslos. Wichtig ist auch ein Netzwerk aufzubauen, in dem man im Notfall aufgefangen wird. Es ist interessant, Menschen sind bereit alles um sich herum zu versichern. Gegen eine Finanzkrise wie oben beschrieben versichern sich aber die wenigsten. Warum eigentlich? Sie leben vor sich hin, im Vertrauen, es wird schon schief gut gehen.

Ihr dürft nicht vergessen, die "Ober-Europäer" sind völlig verrückt. Um die Gemeinschaftswährung zu retten, wird man noch mehr von dem machen, was überhaupt zur Krise geführt hat. Man wird noch mehr Schulden auftürmen, noch mehr Sparmassnahmen erpresserisch durchsetzen, noch mehr "Europa" verlangen (Aufgabe der Souveränität und Diktatur durch Brüssel), und den falschen Weg mit Vollgas weiter gehen. Wie definierte Albert Einstein den Wahnsinn? Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Der Euro ist alternativlos bis zum Untergang!

David de Rothschild wegen Betrug gesucht

von Freeman am Montag, 22. Juni 2015 , unter , | Kommentare (15)



Hier eine Nachricht, die man in der Mainshitpresse nicht zu sehen bekommt, denn es gibt "wichtigere" Themen wie: Deutschland wird durch Streiks lahmgelegt und Griechenland scheint jetzt endgültig hops zu gehen. Ja, Streiks bei der Post, bei Kita-Erziehern und Lufthansa, plus an der Berliner Charité ist das Pflegepersonal am Montag in einen unbefristeten Streik getreten. Und: Bei Amazon in Leipzig wird wieder gestreikt. Verdi hat die Mitarbeiter zu einem viertägigen Ausstand aufgerufen. Dann, alle gucken gespannt was mit Griechenland passiert. Die griechischen Bankkunden haben in den letzten Tagen massiv ihr Geld von den Konten geholt. Die Frage lautet deshalb, wann werden die Banken schliessen müssen? Heute schon? Eine panikartige Notsitzung nach der anderen findet in Brüssel und Frankfurt statt. Ab Mittag treffen sich die Eurofinanzminister, am Abend kommen dann die Staats- und Regierungschefs der Eurozone zum entscheidenden Sondergipfel zusammen. Das endlose Theater der EU-Verbrecher geht weiter, um ihr Kartenhaus vor dem Zusammenbruch zu retten (Gähn).

Aber hier für die ASR-Leser eine interessante Nachricht: David de Rothschild, Vorsitzender der Rothschild Continuation Holdings mit Sitz in Zug, Schweiz und von NM Rothschild & Sons, wird in Frankreich gesucht, um wegen Betrugsverdacht befragt zu werden. Ein spanisches Gericht hat die französischen Behörden damit beauftragt. Diese Nachricht läuft parallel zur anderen, nämlich, die Rothschild Bank AG wurde vom US-Justizministerium mit einer Strafe von 11,5 Millionen Dollar belegt, weil die Bank Amerikanern dabei geholfen hat, ihr Vermögen "offshore" zu verstecken.


David René James de Rothschild führt die Privatbank seiner Familie in der sechsten Generation. Negative Nachrichten über die Rothschilds wird man wegen ihrer Medienkontrolle kaum finden. In einem Zeit-Interview aus 2012 antwortete er auf die Frage, "schämen Sie sich, Banker zu sein?" mit den Worten: "Nein, überhaupt nicht. Ich sehe nichts, womit wir bei Rothschild unserem Land, unseren Geschäftspartnern oder Mitarbeitern geschadet hätten." Ist Beihilfe zur Steuerhinterziehung kein Schaden für ein Land?

Die französische Polizei wurde beauftragt, den Aufenthalt einer der reichsten "Aristokraten" Europas ausfindig zu machen, um ihn wegen Betrug an zahlreichen britischen Rentnern zu befragen. Baron David de Rothschild ist wegen der Beschuldigung von Opfern angeklagt worden, Briten die in Spanien leben, ein betrügerisches Schema zur Steuerumgehung angedreht zu haben. Der Banker soll an seinem Wohnsitz in Frankreich befragt werden, fünf Jahre nach dem eine in Marbella ansässige Anwaltskanzlei eine Klage gegen ihn eingereicht hat.

In diesem Fall geht es um die Rothschild Financial Services Group, die beschuldigt wird, falsche Versprechen über ihr "equity release loan" Schema abgegeben zu haben, in dem mehr als 130 Rentner zwischen 2005 und 2008 sich eingekauft hatten. Mit diesem Modell konnten Rentner aus ihren Häusern extra Liquidität herausziehen, ohne die Immobilie verkaufen zu müssen. Aber eine grosse Zahl an britischen Rentnern verlor dabei ihr Eigentum plus ihre Ersparnisse und haben deshalb gegen die Firma von Rothschild eine Sammelklage erhoben.

Die Kredite von Rothschild wurden in riskante Geschäfte investiert und die meisten Opfer verloren alles mit der Lehman-Brothers-Pleite. Rothschild sagte, diese Finanzoperation wurde von ihrer Niederlassung in Guernsey auf den Kanalinseln abgewickelt, ausserhalb der Zuständigkeit des britischen Staates und der Aufsichtsbehörden. Ein Schlupfloch für die Finanzkriminellen, denn das Territorium der Kanalinseln gehört nicht zur EU, sondern dem britischen Königshaus, und ist extra deswegen ausgenommen worden.

Ein Gericht in Dénia an der Ostküste Spaniens, unter dem Vorsitz von Richter Javier Gómez Bermudez, hat die Vorladung vergangene Woche als Beschluss verkündet. Da David de Rothschild mehrere luxuriöse Wohnsitze in Form von Schlössern in der Provinz und Stadthäuser in Paris hat, sind die französischen Behörden damit beauftragt worden, seinen aktuellen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Der in Marbella ansässige Anwalt, Antonio Flores, kommentierte den Beschluss des Gerichts mit den Worten: "es handelt sich um einen bahnbrechenden Moment".

"Es ist ein guter Schritt in die richtige Richtung," sagte Flores gegenüber der Lokalpresse. "Das Gericht hat die selbe Meinung wie wir, es gibt genug Beweise, um Baron Rothschild verhören zu können." Er fügte hinzu: "Zuerst muss man ihn mal finden. Wenn sie das geschafft haben, dann kann man ihn befragen."

Das von Rothschild angepriesene Produkt, Credit Select Series Mortgage Loan, wurde an Rentner mit dem Versprechen verkauft, damit auf "legale Weise" den Wert ihrer Häuser zu reduzieren, um die Erbschaftssteuer zu verringern. Die Steuerbehörde hat aber dieses Modell als betrügerisch eingestuft und Anwalt Flores meint, Rothschild muss dafür die Verantwortung tragen.

"Egal was mit dem Investment passiert ist, Rothschild bot einen Kredit an, um die Erbschaftssteuer zu reduzieren, was eine Verletzung der Steuergesetze bedeutet", sagte Flores.

Die Geschichte zeigt, bei Steuerhinterziehung versteht der Staat keinen Spass und die grössten Köpfe mussten rollen. Der Bilderberger Klaus Zumwinkel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, wurde von der 12. grossen Strafkammer des Landgerichts Bochum wegen Steuerhinterziehung zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Oder Uli Hoeness wurde von der 5. Strafkammer des Landgerichts München II wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.

Dem Gangsterboss Al Capone konnte man auch nie die vielen Morde oder andere Verbrechen nachweisen. Verurteilt wurde er und ins Gefängnis kam er "nur" wegen Steuerhinterziehung. Am 24. Oktober 1931 wurde er wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Geldwäsche zu 50'000 US-Dollar Strafe, zusätzlich knapp 8000 US-Dollar Gerichtskosten und elf Jahren Gefängnis verurteilt. Vielleicht kommt mal ein Rothschild deshalb endlich dran.

Und zum Abschluss noch dieses: Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), hat sich selber als "Chefverbrecherin" bezeichnet. Als sie den griechischen Finanzminister Gianis Varoufakis vergangene Woche traft, sagte sie zu ihm: "Die Chefverbrecherin grüsst Sie!" Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hatte nämlich vorher den IWF als kriminelle Organisation bezeichnet, was ja der Wahrheit entspricht.

SNB fährt Kursverlust von 41 Milliarden Franken ein

von Freeman am Donnerstag, 30. April 2015 , unter , , | Kommentare (6)



So läuft das, wenn der Euro und der Dollar immer mehr an Wert verlieren und man auf einen gigantischen Berg dieser Währungen sitzt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) muss für das 1. Quartal einen hohen Verlust ausweisen. Der Wechselkursverlust auf Devisenbestände beläuft sich auf 41,1 Milliarden Franken, der durch Kursgewinne bei Wertschriften von 9,9 Milliarden Franken und Zins- und Dividendenerträge von 1,9 Milliarden Franken etwas gemildert wurde. So ergibt sich per Saldo insgesamt ein Verlust von 30 Milliarden Franken. Das Kapital der SNB reduzierte sich dadurch von 86,3 Milliarden auf 56,3 Milliarden. Noch so zwei Quartale dieses Jahr und die SNB ist pleite!


Der Devisenbestand hat sich im Vergleich zu 2014 von 516,7 Milliarden Franken auf 537,8 Milliarden Franken erhöht. Eine unfassbare Summe. Statt das Risiko des Kursverlustes zu minimieren und die Fremdwährungen abzubauen, wurde es erhöht! Ausserdem, statt Dollars und Euros zu kaufen, die ständig an Wert verlieren, wäre es sinnvoller mit diesem Geld etwas zu kaufen, was wertbeständiger ist. Wieso nicht einen Staatsfonds damit finanzieren, so wie die Norweger es schon lange machen? Der "Oljefondet" ist der grösste Staatsfonds der Welt mit einem Volumen von rund 783 Milliarden Euro Stand Ende 2014. Damit werden die Öleinnahmen investiert, um für die Zeit vorzusorgen, in der die Ölreserven der Nordsee zur Neige gehen.

Die Schweiz sollte auch so eine "Vorsorge" für die Zukunft einrichten, die dem Volk zugute kommt und auch noch Rendite bringt, statt auf einem Berg an Euros und Dollars zu sitzen, der ganz bestimmt vom Wert her dahinschmilzt, wie Schnee in der Frühlingssonne. Was sind das für inkompetente "Währungshüter" bei der SNB? Arbeiten offensichtlich nicht im Interesse der Schweiz, sondern fremden Mächten. Jetzt rächt sich die Kursstützung des Euros der letzten drei Jahre. Wieso muss die Schweiz den Euro retten, der nicht zu retten ist? EZB-Draghi druckt 60 Milliarden Euro pro Monat, um den Kollaps der Eurozone zu verhindern ... meint er. Ist doch klar, der Euro wird inflationiert und so wird der Verlust der SNB dieses Jahr weiter steigen.

Jetzt werden einige Egoisten obergescheid sagen, was kümmert mich ein Verlust der SNB, und, kann mir doch egal sein. Nein, eben nicht, denn die SNB schüttet ihren Gewinn an die Kantone aus und dieser "Zustupf" ist ein wichtiger Teil der staatlichen Einnahmen. Wenn es keinen Gewinn gibt, dann müssen die Kantone die Steuern erhöhen, also jeder mehr Steuern zahlen. Es trifft also jeden in der Schweiz, wenn die SNB Minus macht.

Aber die Macher bei der SNB sind nicht nur inkompetent und vertreten fremde Interessen, sie rauben auch den Schweizern die Rente, wegen dem Negativzins der eingeführt wurde. Die Pensionskassen im Land, in die jeder Arbeitnehmer der Schweiz einzahlen muss, sind in Schwierigkeiten. Das gesparte Rentengeld wird immer weniger, statt Zinsen abzuwerfen. Deshalb haben einige Pensionskassen überlegt, einen Teil ihres Rentengeldes anstatt auf dem Konto als Bargeld in einem Tresor zu lagern. Nur, die Banken weigern sich das Guthaben in Noten auszuzahlen, auf Weisung der SNB. Die Schweizerische Nationalbank will nicht, dass Bargeldhortung zur Umgehung von Negativzinsen benutzt wird. Dadurch könnten die währungspolitischen Massnahmen wirkungslos werden, heisst es.

Mit Bargeld entgleitet den Machthabern und den Bankstern die Kontrolle über uns und deshalb hassen sie es, wollen sie es abschaffen. In einer bargeldlosen Gesellschaft können sie jeden der ihnen "unliebsam" ist abschalten wie sie wollen.

Damit ist wieder bewiesen was ich schon lange sage, wer Geld einer Bank gibt und dort ein Guthaben hat, dem gehört es nicht mehr, denn man kann nicht mehr frei darüber verfügen. Sogar den Pensionskassen wird die Barauszahlung des Guthabens verweigert. Wieso soll man bei Negativzinsen überhaupt Geld der Bank geben, wenn es dadurch weniger wird? Der ganze Zweck einer Bank erübrigt sich damit. Ist doch besser es in Bar zu Hause zu haben. Denkste, die kriminellen Zentralbanker und ihre Helfershelfer bestimmen selbstherrlich: "Dein Guthaben gehört nicht Dir und wir sagen ob, wann und wie viel wir Dir auszahlen". Man wird gezwungen, statt echte Noten als Zahlungsmittel zu halten, unsichtbares elektronisches Geld zu benutzen. Dadurch wird mit dem Minuszins sogar ungestraft Diebstahl begangen. Das Geld- und Bankensystem ist staatlich sanktionierter Betrug, das wissen wir schon lange ... nur niemand unternimmt was dagegen.

Die Anti-Rubel-Wetter haben sich total verzockt

von Freeman am Donnerstag, 16. April 2015 , unter , | Kommentare (25)



Es war der 17. Dezember 2014, da haben die westliche Medien die Schlagzeile gebracht: "Der Rubel rollt in den Abgrund". Jede Zeitung und jeder TV-Sender erzählte den Medienkonsumenten, die russische Währung würde bald wertlos sein, Russland wäre wirtschaftlich am Ende, die unzufriedenen Menschen würden Putin stürzen, es wurde frohlockt und gleichzeitig schwarzgemalt. Ich habe danach am 26. Dezember 2014 den Artikel veröffentlicht, "Angriff auf den Rubel abgewehrt" und schrieb: "Die Meute der Journalie konnte gar nicht hetzerisch genug unisono eine Währungskrise herbeireden. Dieser irrationale Hass auf Russland und die Suche jeder Gelegenheit, um Russland-Bashing zu betreiben, kann man nur noch als pathologisch bezeichnen. Und was ist jetzt? Es gibt keinen freien Fall oder Absturz ins Bodenlose, keine Staatspleite und auch kein Kollaps der Wirtschaft." Jetzt guckt Euch die Entwicklung des Rubelkurs seitdem an. Was ich vorhergesagt habe ist eingetreten. "Die triumphale Rückkehr des Rubel". Seit Jahresanfang hat die russische Währung zum Dollar knapp 16 Prozent zugelegt, zum Euro beträgt das Plus sogar 31 Prozent. Keine andere Währung der Welt hat sich 2015 besser entwickelt. Aktuell steht der Kurs bei 53 zum Euro und 50 zum Dollar. Wo sind die ganzen Schwarzmaler und Russlandhasser jetzt?


Wenn eine Währung völlig kaputt ist, dann ist es der Euro. Das habe ich am 10. März beschrieben: "Der Euro stürzt ab und keinen stört es". Draghi seine Gelddruckerei von 60 Milliarden Euro pro Monat zerstört die Einheitswährung, aber was ist das Thema in den deutschen Medien? "Es ist ein Schock für alle Dortmund-Fans. Jürgen Klopp (47) verlässt die Borussen nach dieser Saison!" Das Opium der Massen, der Fussball, ist natürlich wichtiger.

Ich zitiere einige Kommentare zur Rubelstärke, weil sich meine Gedanken darin widerspiegeln:

- Nachdem Anfang des Jahres viel Hysterie im Westen war wegen des Rubelverfalls und man schon GANZ düstere Szenarien (z.B. bezüglich Kapitalflucht) an die Wand malte, haben die Maßnahmen der Regierung nun auch zur Stabilisierung beigetragen. Ironischerweise ist der Euro sogar stärker zum Dollar gefallen, als der Rubel. Es ist aber gut das sich die Anzeichen mehren, das allen Unkenrufen zum Trotz sich Russland gegenüber dem Westen behauptet. Gleichzeitig schwindet die Macht von IWF und Weltbank, die von den USA kontrolliert werden. Sobald der Dollar als "Reservewährung" ausgedient hat, zB Ölhandel in Yuan abgewickelt wird und sich China von seinen US Staatsanleihen trennt, dürfte es für den Dollar eng werden, mit dem die USA auch Machtpolitik betreibt.

- Die Unken der russophoben Kommentatoren lösen sich in Luft auf. Und wer richtig investiert hat, kann ein gutes Geschäft machen. Denn natürlich war abzusehen, dass der Rubel wieder teurer wird und die massive Abwertung des Rubels ein bitter böses Spiel einiger finanzkräftiger Interessenten im internationalen Spiel war (mit freundlicher Unterstützung diverser Sprachrohre). Zwar ist die russische Wirtschaft nicht das kräftigste Zugpferd, doch alle mal robust genug die derzeitigen Sanktionen abzufedern. Den Angriff auf die Währung im Dezember konnte die russ. Notenbank dank genügender Reserven parieren. Und dass der Angriff nicht von Dauer sein würde, davon konnten die Russen ausgehen, denn Europäern und Amerikaner steht das Wasser bis zum Hals. Als Draghi die Geldschleusen öffnete, war das Spiel definitiv vorbei. Denn diese Aktion bedeutet Währungskrieg mit dem Ziel der Abwertung. Die Amerikaner reagieren nervös und haben die angekündigte Zinserhöhung schon um ein Jahr verschoben.

- Der Kursanstieg des Rubels ist schon seit mehr als einer Woche zu beobachten. Die russische Wirtschaft und der Staat scheinen stärker und flexibler, als man es sich im oberschlauen Westen vorzustellen vermochte. Doch scheinbar wollten es die Propheten des russischen Niedergangs zuerst einmal einfach nicht wahrhaben. Nun, da die für den sanktionstollwütigen Westen unschöne Entwicklung doch in das Licht der Öffentlichkeit rückt, versucht man sich in Think Tanks, Ratingagenturen und eingebetteten Redaktionsstuben wohl vergeblich daran, die eigenen Fehleinschätzungen und wirtschaftspolitischen Dummheiten vergessen zu machen. Dass man den russischen Aufschwung kleinreden muss, ist als Rückzugsgeplänkel einzuordnen. Wer gibt schon eigenes Versagen gern zu. Mein Rat: Am Wochenende sollten sich die Sanktionskrieger, NATO-Erweiterer und Elite-Journalisten einfach mal zum Frustsaufen treffen. Vielleicht hilft ihnen das, ihre Niederlage zu akzeptieren.

- Machen wir uns doch nichts vor... die Bewertungen der Ratingagenturen ... die in den meisten Medien zu lesenden ganz unverblümt gegen Russland gerichteten Beitrage und anderes, waren ziemlich sicher ein Mittel zum Zweck und nicht einfach nur objektive Berichterstattung. Selbst im Fall der abstürzenden Ölpreise - für den ja durchaus sinnige Gründe angeführt wurden (Fracking etc), wird man den Verdacht nicht los, das hier eine sich bietende Gelegenheit mit viel Freude genutzt wurde. Europa schaut unangenehmen Zeiten entgegen, sollte Russland diese Krise ohne wirklich ernsthafte Blessuren überstehen, im Besitz seiner Rohstoffe bleiben und sein jetziges politisches System behalten. Denn in absehbarer Zukunft werden wir auf diese Rohstoffe angewiesen sein, in Russland aber keinen Partner mehr haben, der uns vertraut.

Ja der Westen und speziell das verräterische deutsche Bundesregime, haben viel Porzellan zerschlagen und die guten Beziehungen zu Russland zerstört. Mit der Schlechtmacherei der Olympiade, mit der NATO-Aggression und Osterweiterung, mit der MH17 Hetzjagd und falschen Unterstellungen, mit der Unterstützung eines Nazi-Regimes in der Ukraine, mit dem Rausschmiss aus den G8, und mit "Putin ist sowieso an allem schuld" usw. Die Russen vergessen nicht, wie sie ständig mit Dreck beworfen werden, wie man sie andauernd niedermacht, beleidigt, verletzt und falsch beschuldigt. "Kauft doch das teure und umweltschädliche Fracking-Gas von den Amis, wenn ihr unseres nicht wollt", würde ich den Deutschen sagen. Ausserdem, was ist denn schon Europa, wenn man China und Indien (2 Milliarden Menschen) als Neukunden hat.

Und die Spekulanten, die auf einen Totalabsturz des Rubels gewettet hatten, haben sich total verzockt. Jetzt stehen sie mit riesigen Verlusten da. Wer aber meinen Rat von damals befolgt hat, "so billig wie jetzt (Dezember 2014) sind die Aktien russischer Unternehmen schon lange nicht zu haben", der macht einen satten Kursgewinn. Ich habe in den Rubel investiert, weil ich mir die sogenannten "fundamentals" der russischen Wirtschaft und dessen Zukunft angeschaut habe. Die meisten Bodenschätze der Welt, Modernisierung der Wirtschaft, Förderung der Unabhängigkeit durch Eigenproduktion, grossen Binnenmarkt und niedrige Steuern.

Jetzt sehen aber nicht nur die Zocker und die Währungsexperten (lach) alt aus, denn keiner hat die Erholung vorhergesagt, auch die Ratingagenturen blamieren sich wieder völlig. Haben doch Standard & Poor's im Januar und Moody's im Februar Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Wie bitte? Russland auf Ramsch? Die haben sie echt nicht mehr alle. Wie wollen sie sich da wieder rausreden, wenn sie so danebenliegen? Oder, das kommt davon, wenn man als Ratingagenturen nicht mehr an Hand von echten Fakten Länder bewertet, sondern nur noch ein politisches Kriegswerkzeug der amerikanischen Aussenpolitik ist.

Ja, der Krieg des Westens gegen Russland läuft auf allen Ebenen, aber der Angriff auf die Währung wurde erfolgreich abgewehrt.

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Hier die Aufnahme der ganzen Frage und Antwort Konferenz, die sich Präsident Putin in Moskau gestellt hat. Über 4 Stunden lang live ohne Assistenten, ohne von einem Teleprompter ablesen zu können und ohne Einflüsterer, nur aus seinem Gedächtnis heraus harte Fragen der russischen Bevölkerung zu beantworten. Welcher westlicher Politiker oder welche Politikerin hat das jemals gemacht oder würde es tun? Keiner. Aber Putin soll ein Diktator sein.

Es sind über 3 Millionen Fragen eingegangen, die aber meistens sehr ähnlich waren und deshalb in 200 zusammengefasst wurden. Davon hat Präsident Putin 74 während der Marathon-Live-Sendung beantwortet.

Der Euro stürzt ab und keinen stört es

von Freeman am Dienstag, 10. März 2015 , unter , | Kommentare (35)



Könnt Ihr Euch erinnern? Am 5. Januar habe ich den Artikel veröffentlicht, "Fällt der Euro auf Parität mit dem Dollar?" und dabei die ASR-Leser vorgewarnt, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um sich gegen den kommenden Wertverlust zu schützen. Damals war der Kurs 1,18. Heute ist der Euro auf 1,07 gegen den Dollar gefallen, fast auf Parität, wie vorhergesagt. Ich will ja nicht Recht haben, aber überlegt mal, im Mai 2014, also noch kein Jahr her, lag der Kurs des Euros zum Dollar bei 1,40!!! Das heisst, der Euro hat in wenigen Monaten enorm an Wert verloren, mehr als 30 Prozent!

Wie weit get's noch nach unten?

Ein technischer Grund für den Kursverfall des Euro ist der grosse Zinsunterschied zum Dollar. Welche Staatsschulden kaufen die Investoren lieber? Eine 10-jährige US-Staatsanleihe, die 2,13 Prozent bringt, oder eine deutsche Bundesanleihe für den gleichen Zeitraum, die nur 0,235 Prozent zahlt? Die Rechnung ist einfach und deshalb werden Euros verkauft und Dollars gekauft.

Der Euro wird aber noch wertloser werden, weil der monetäre Drache und EZB-Chef Mario Draghi seit Montag jeden Monat für 60 Milliarden Euro Geld druckt, um die Schulden der Euro-Staaten zu kaufen.  60 MILLIARDEN JEDEN MONAT!!!, bis die Summe von 1,1 BILLIONEN Euro irgendwann im 2016 erreicht wird. Der völlige Wahnsinn!!!

Wie sagte neulich ein Schimpanse im Zoo zu seinem Wärter? "Ich habe mitbekommen, um die Krise der überschuldeten Euro-Staaten zu lösen, werden noch mehr Schulden gemacht. Seid Ihr sicher, Ihr Menschen stammt von uns Affen ab und nicht von dummen Schafen?"

Hört man etwas aus den Medien oder von den Politikern über diese Zerstörung der Einheitswährung? Sicher nicht. Kein Wort und keinen stört es. Wie ziehen sie aber sonst süffisant und schadenfreudig her, wenn eine andere Währung abstürzt. Wie letztes Jahr über den Rubel ... der sich übrigens mittlerweile einigermassen erholt hat. Für Russland-Bashing ist man immer bereit.

Der Kurs des Euros zum Dollar ist aber wichtig, denn alle Handelswaren werden immer noch in Dollars gepreist. Das heisst, wenn der Euro gegenüber dem Dollar fällt, werden Öl, Gas, Eisen, Kupfer, Gold, Weizen, Soja und was immer international gehandelt wird, teurer im Import. Das wird sich auf alle Preise im Inland niederschlagen und diese erhöhen.

Meine Vorhersage? Wenn man die gigantische Gelddruckerei der EZB berücksichtigt, dann wird man bald mit Schubkarren voller Geldscheine einkaufen gehen, so wie damals in der Weimarer Republik. Und wir werden Verhältnisse haben, wo die Anzahl Stellen an der Anzeige der Kassen nicht mehr ausreicht. Was kostet dann das Leib Brot? 1'000 Euro? So werden die gigantischen Schulden der Euro-Staaten weginflationiert! Darum geht es nämlich. Die Ersparnisse und die Altersvorsorge verschwinden dann übrigens auch!

In diesem Zusammenhang, die Chefin des französischen Front National, Marine Le Pen, hat versprochen, im Fall ihres Wahlsieges bei der nächsten Präsidentschaftswahl Frankreich aus dem Euro zu führen. Eine Rückkehr zum Franc würde Frankreich mehr Vorteile als Nachteile bringen, sagte die Politikerin, die bei der Präsidentschaftswahl 2017 laut Umfragen klar vorne liegt. Sie räumte ein, dass ein Ausstieg Frankreichs aus dem Euro ein Ende der Eurozone bedeuten würde.

Na endlich kapiert einer die unhaltbare Situation.

UPDATE: Am Mittwoch ist der Euro gegenüber dem Dollar auf 1,05 weiter gefallen.

EZB will Griechenland in die Knie zwingen

von Freeman am Mittwoch, 4. Februar 2015 , unter , , | Kommentare (19)



Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Mittwochabend bekanntgegeben, keine griechischen Staatsanleihen und keine vom griechischen Staat garantierten Anleihen der Banken mehr als Sicherheiten zu akzeptieren. Damit hat die EZB dem griechischen Finanzsystem faktisch den Geldhahn zugedreht. Die griechischen Banken können nur noch von der griechischen Zentralbank Geld bekommen, über sogenannte ELA-Kredite. Nur, diese Option könnte die EZB am 25. Februar ebenfalls beenden. Was hat die EZB damit in die Wege geleitet? Erstens, kann es ab Donnerstag zu einer Stürmung der Guthaben in Griechenland kommen, wenn die Menschen realisieren, die EZB stützt die Banken nicht mehr. Zweitens, die neue griechische Regierung wird damit erpresst, den abweichenden Kurs, den sie angekündigt hat, bereits wenige Tage nach ihrer Wahl aufzugeben und wieder schön brav auf Linie zurückzukehren.

Du machst was wir dir sagen, kapiert?

Was die wenigsten realisieren, die EZB hat die Macht die Regierungen der Eurozone zu stürzen oder am Leben zu lassen. Durch einfache geldpolitische Entscheidungen geht der Daumen nach oben oder nach unten. So wurde auch die Regierungszeit von Silvio Berlusconi in Italien 2011 beendet. Da er die auferlegten Sparmassnahmen nicht umsetzte, so wie die Troika es wollte, sich nicht dem Diktat beugte, die Wirtschafts- und Finanzpolitik komplett zu ändern, hat die EZB dafür gesorgt, dass die Zinsen der italienischen Staatsanleihen massiv stiegen. Die Kreditaufnahme wurde damit unmöglich.

Berlusconi wurde gezwungen, am 9. November 2011 zurückzutreten. Als Ersatz hat am 13. November 2011 Staatspräsident Giorgio Napolitano den Bilderberger- und Goldman-Sachs-Agenten Mario Monti dann bestimmt. Die Italiener bekamen einen neuen Regierungschef vor die Nase gesetzt, ohne dass eine Wahl stattfand. So viel dazu, wie "demokratisch" die EU ist. Eine nicht gewählte Kabale in Frankfurt entscheidet, wer ein Land regiert, und nicht die Bevölkerung.

Jetzt ist Griechenland dran. Es spielt keine Rolle, dass die Griechen der Syriza einen neuen Regierungsauftrag vor 14 Tagen gegeben haben. Die EZB entscheidet plötzlich, die griechischen Staatsanleihen, die bisher gut waren, sind es nicht mehr, und schickt das Land damit in die Pleite. So schnell geht das bei der Mafia in Bankfurt. Entweder knickt die Syriza-Regierung ein, zieht alle Forderung nach einem Schuldenschnitt zurück, führt die Sparmassnahmen weiter, akzeptiert die Schuldenknechtschaft, oder sie kann gleich wieder zurücktreten und Neuwahlen ausschreiben.

Was auch möglich wäre, ist der längst fällige Ausstieg aus der Eurozone und die Nichtigerklärung aller Schulden. Die Befreiung Griechenlands von dieser untragbaren Last wäre der richtige Weg. Hätte man schon vor Jahren tun sollen. Nur, ob Alexis Tsipras den Mut hat, so eine Entscheidung zu treffen, bezweifle ich. Wahrscheinlich werden wir in den kommenden Tagen sehen, wie Athen bei Fuss kommt, wieder folgsam wird und schön brav mit dem Schwanz wedelt. Es wäre ein Wunder, wenn die griechische Regierung den Erpressern und Blutsaugern den Mittelfinger zeigt und ihnen "f.ckt euch!" sagt.

Es bewahrheitet sich die Aussage von Mayer Amschel Rothschild: "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht." Deshalb, die Zentralbanken müssen entmachtet und ganz abgeschafft werden. In einer wirklich demokratischen Gesellschaft gibt es keinen Platz für eine Institution, die nicht vom Souverän kontrolliert wird und dessen Führung nicht gewählt werden kann. Schon gar nicht, wenn es um die Staatsfinanzen und ums Geld geht. Zentralbanken haben in Wirklichkeit nur eine Aufgabe, die Bevölkerung zu verarmen, das Volksvermögen zu stehlen und die Finanzelite zu bereichern.

UPDATE 5.2.15 - Das es sich um eine Erpressung handelt, hat Regierungssprecher Gavriil Sakellaridis am Donnerstag im griechischen Fernsehen als Reaktion zum EZB-Beschluss gesagt: "Wir lassen uns nicht erpressen. Wir haben ein Mandat vom griechischen Volk erhalten." Er fügte hinzu, es gebe "keinen Grund zur Beunruhigung". Athen werde seine Politik fortsetzen, das harte Sparprogramm zu beenden.

Enttäuscht: Die 1% besitzen nur die Hälfte der Welt

von Freeman am Samstag, 24. Januar 2015 , unter , , | Kommentare (34)



Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gilt als Jahrestreffen der Superreichen und Mächtigen, der Oligarchen, Milliardäre, Mogule und Banker, die regelmässig Ende Januar im Schweizer Skiort sich versammeln, um ihren Reichtum zu vergleichen. Gleichzeitig wird besprochen, wie sie noch mehr Reichtum anhäufen können. Die britische Hilfsorganisation Oxfam hat anlässlich des WEF ihre Studie zur Verteilung der Besitztümer dieser Welt vorgestellt. Demnach verfügt 1% der Menschheit über die Hälfte des globalen Reichtums, während sich die übrigen 99% mit der anderen Hälfte begnügen müssen.


Laut Oxfam haben 85 der reichsten Menschen der Welt so viel Vermögen angehäuft wie die Hälfte der Weltbevölkerung von 3,5 Milliarden. 2010 hätte es hierzu noch der 388 reichsten Menschen des Planeten bedurft. Quelle:

Der Vorsitzender des "Klub der 1%", Sir Max Greedy, sagte gegenüber den Medien in Davos, er sei "sehr enttäuscht" über diese Feststellung und er hätte mehr erwartet. Greedy sagte: "Ich glaube ich spreche für meine 85 Kollegen Milliardäre und Multimilliardäre wenn ich sage, ich dachte wir würden viel besser dastehen." Er nannte die Oxfam-Studie "sehr ernüchternd" und er hoffe, sie würde als "Weckruf für alle Megareichen dienen, sich im kommenden Jahren viel mehr anzustrengen."

"Um ehrlich zu sein, viele von uns sind nach Davos gekommen, um zu feiern. Denn wir dachten, in dem wir die Zentralbanken steuern, die Politiker kaufen, die Regierungen kontrollieren, die Gesetze zu unseren Gunsten formulieren, die Medien in der Tasche haben, die globalen Konzerne besitzen, würde uns mehr von der Welt gehören."

Es gibt aber nichts zu feiern und Greedy konnte sein Enttäuschung nicht verbergen als er fortfuhr: "Wenn wir nach all dem nur die Hälfte der Welt besitzen, nur umgerechnet 110 Billionen Dollar an Vermögen, was lächerlich wenig ist, dann müssen wir uns in Zukunft viel mehr anstrengen."

Deshalb hat Greedy sofort nach Bekanntwerden der Oxfam-Studie alle anwesenden Milliardäre zu einer Sondersitzung zusammengerufen, damit ein Plan ausgearbeitet wird, mit dem Ziel, bis 2025 die andere Hälfte des Reichtums der Welt auch noch einzusacken.

Nach Bekanntwerden der Oxfam-Studie
zeigten die Mitglieder des Klub der 1%
ernste und sorgenvolle Gesichter

Die Besitzer der Hälfte der Welt trafen sich in der Davidoff Cigar Lounge in Davos, die dick mit Rauch der edlen Zigarren gefüllt war, und besprachen den Plan bei einem 50 Jahre alten Cognac. Während der Klubvorsitzender Greedy meinte, das Ziel in 10 Jahren zu erreichen sei "machbar", unterschätzt er nicht die Herausforderung, wie man den 7 Milliarden Menschen die andere Hälfte des Vermögens auch noch wegnehmen kann.

"Die andere Hälfte zu bekommen wird nicht ein Spaziergang werden," sagte Max Greedy. "Aber wenn in 10 Jahren wir uns wieder in Davos treffen und Oxfam dann verkündet, die Top 1% der Menschheit gehört die ganze Welt, dann ist die Anstrengung mehr als lohnenswert."

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, bis 2016 für 1,1 Billionen Euro Geld zu drucken, um die Schulden der EU-Staaten zu übernehmen, wurde von den Mitgliedern des Klub der 1% mit Freude begrüsst.

"Mit diesem neuen Geld, das wir gratis bekommen, können wir noch mehr reale Werte aufkaufen und so unser Ziel erreichen," sagte Greedy. "Wenn dann die Blase platz und Geld wertlos wird, gehören uns alle Reichtümer!"

Die Schweiz lässt den Euro fallen

von Freeman am Donnerstag, 15. Januar 2015 , unter , , | Kommentare (43)



Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat heute entschieden, den Euro-Mindestkurs von 1,20 aufzugeben. Eine sensationelle Entscheidung, die wie eine Bombe auf den internationalen Devisenmärkten eingeschlagen ist. Seit über drei Jahren hat die SNB alles getan, um den Euro zu stützen, um die Gemeinschaftswährung vor dem Absturz zu retten, hat dabei einen gigantischen Berg an Euros kaufen müssen, aber es hat nichts genützt. Im letzten halben Jahr hat der Euro immer mehr an Wert verloren, hauptsächlich gegenüber dem Dollar. Obwohl das Direktorium der SNB es nicht zugibt, der Absturz des Euros war nicht mehr aufzuhalten, wurde für die SNB zu teuer. Nach dieser Nachricht ist der Euro innerhalb von Sekunden auf fast 1 Franken abgestürzt, oder umgekehrt gesagt, der Schweizer Franken ist um über 15 Prozent gegenüber dem Euro und Dollar gestiegen.

Der Schweizer Franken darf wieder seine Muskeln zeigen

Der heutige Kurssturz des Euros zeigt, wie stark die Stütze durch die Schweiz war. Jetzt, wo die Stütze weg ist, bricht der Eurokurs zusammen und zeigt seinen wahren tiefen Wert. Aber immer auf die Schweiz eindreschen. Ja, speziell die deutschen Politiker und Medien haben die Schweiz immer wieder mit Dreck beworfen. Nie kam ein Dankeschön für die grosse Hilfe, um den Euro am Leben zu erhalten. Natürlich war die Aufrechterhaltung eines Mindestkurses nicht nur eine selbstlose Nachbarschaftshilfe, sondern auch wegen Eigeninteressen, um die Schweizer Exporte und den Tourismus zu helfen. Jetzt ist aber Schluss damit. Warum den Euro retten, wenn die EU-Turbos und die EZB alles tun um den Euro zu zerstören?

Was ich von Anfang an und seit Jahren kritisiere, musste die Schweizer Nationalbank endlich aufgeben: die Stützung des Euros, koste es, was es wolle. Gekostet hat es über eine halbe Billion Franken!!! Auf Dauer auch für die Schweiz nicht verkraftbar. Die SNB hat mehr Euros in den Büchern, als die Deutsche Bundesbank. Ist doch völlig absurd. Die Bilanzsumme der SNB hat sich seit Beginn der Massnahmen im Jahr 2011 monströs aufgebläht. Mit 525,3 Milliarden Franken ist sie mehr als drei Mal so gross wie 2008. Damit hat die SNB im Verhältnis fast genauso viel "Geld gedruckt" wie die amerikanische Federal Reserve (Fed).

Das heisst, mit der Entscheidung, den Mindestkurs aufzugeben und dem heutigen Kurssturz hat die SNB 15 Prozent von 525 Milliarden Franken verloren, also auf einen Schlag 79 Milliarden Franken. Wow, was für ein Verlust!!!

Der EURO fiel dramatisch auf 0,86 um sich dann bei 1,02 einzupendeln

Aber diese Entscheidung war mehr als überfällig. Das sture Festhalten am Mindestkurs für über drei Jahre hat nur den unvermeidlichen Verlust mit der Zeit vergrössert. Ich will ja nicht wieder Recht haben und sagen "ich hab’s euch ja gesagt", aber wie oft habe ich Kritik an der SNB geübt, habe die Kursanbindung als Irrsinn bezeichnet. Jetzt hat der SNB-Chef Thomas Jordan es selber eingesehen oder einsehen müssen.

Bereits am 14. September 2011 schrieb ich den Artikel: "Anbindung des Franken an den Euro ist Landesverrat" und stellte die Frage: "Demnächst wird die SNB getestet, ob sie den Fixkurs von 1,20 halten kann und dann wird sie massiv Euros kaufen müssen. Wie viele Euros werden es sein? 100 Milliarden, 300 oder 500?" Der Devisenberg ist dann tatsächlich auf über 500 Milliarden Franken gewachsen.

Natürlich wird jetzt alles harmlos und undramatisch dargestellt, werden die über drei Jahre an Euro-Stützung als positiv für die Wirtschaft bezeichnet. Jordan sagte bei der Pressekonferenz heute in Zürich, "Der Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro habe die Schweizer Wirtschaft vor massivem Schaden bewahrt. Jetzt sei die Aufrechterhaltung des Mindestkurses aber nicht mehr gerechtfertigt ... sei nicht mehr nachhaltig." Guten Morgen, kann ich da nur sagen.

Nach der Ankündigung durch die SNB, den Mindestkurs aufzugeben, haben die Geldautomaten in der Schweiz keine Euros mehr ausgespuckt:


Die Devisenmärkte liefen nach der Bekanntmachung völlig chaotisch ab und es konnte kein stabiler Kurs gefunden werden.

Gleichzeitig mit der Aufhebung des Mindestkurses senkt die Nationalbank den Zins für Guthaben auf den Girokonten per 22. Januar auf minus 0,75 Prozent. Wie völlig krank muss ein Finanzsystem sein, wenn man Geld zur Bank bringt und wird mit Minuszinsen bestraft? Ein Guthaben auf der Bank wird immer weniger, schmilzt weg wie Schnee in der Frühlingssonne. Ich meine, wir werden nur noch verarscht, aber trotzdem glauben die meisten Menschen noch an dieses kaputte System. Kopfschüttel!

Am 5. Januar hab ich schon die Frage gestellt: "Fällt der Euro auf Parität mit dem Dollar?" Ich habe geschrieben: "So wie es aussieht fängt das Jahr für den Euro nicht gut an und die Währung wird 2015 weiter an Wert verlieren." Ich habe vorhergesagt: "Ganz schlimm wird der Stress für die Schweiz und dem Schweizer Franken. Die Schweizer Nationalbank (SNB) wird den Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro kaum halten können. Wie soll das gehen, wenn der Euro so an Wert verliert?"

Keine 10 Tage später ist es passiert. Aber keinen Tag zu früh, denn in der kommenden Woche dürfte die Europäische Zentralbank den massiven Aufkauf von Staatsanleihen in grossem Stile verkünden, also die wachsende Schulden der Staaten übernehmen. Wie? Indem sie Geld ohne Ende druckt und den Euro damit noch mehr entwertet. Die SNB hat endlich kapiert, so geht es nicht weiter und den todkranken Patienten über Bord geworfen. Meine Ansage deshalb an SNB-Chef Thomas Jordan: "Gsehsch, hettisch früener uf mich lose sölle!!!"