In Memoriam Professor Dr. Wilhelm Hankel
Professor Dr. Wilhelm Hankel starb am 15. Januar 2014 im Alter von 85 Jahren in Köln. Anlässlich der Veranstaltung von Info8 "Der Euro am Abgrund?" am 12. Januar 2013 in Luzern, hatte ich die Ehre Professor Hankel zuhören zu dürfen, ihn kennen zu lernen und nach seiner Rede beim Abendessen mit ihm intensiv zu diskutieren. Er sagte mir, er würde meinen Blog lesen, er kannte meine Euro-Kritik und unser Gespräch verlief deshalb auf gleicher Wellenlänge.
Ich erlebte Professor Hankel als sehr weisen, sympathischen und offenen Menschen. Sein Lebenslauf ist und seine Autorität und sein Wissen in Sachen Währungspolitik und Geldschöfpung war mehr als beeindruckend. Er war ein Verteidiger der eigenen deutschen Währung, der deutschen Interessen und dadurch ein echter Patriot. Er war auch ein guter Freund der Schweiz, des Schweizer Models und der Schweizer unabhängigen Politik.
Wilhelm Hankel war nicht nur ein Euro-Kritiker und gehörte zu einer Gruppe von deutschen Professoren, die 1997 vor dem Verfassungs- gericht in Karlsruhe gegen den Euro geklagt hatten - leider vergeblich - er warnte auch davor, dass sich Europa in Richtung einer zweiten Sowjetunion entwickle, zu einem autoritären Superstaat der von Brüssel undemokratisch regiert wird. Für ihn stand die Geldstabilität an erster Stelle, was nach seiner Meinung mit der Gemeinschaftswährung nicht machbar ist.
Er vertrat vehement den Beibehalt der eigenen Währungs- und Geldpolitik, denn nur so wäre die Souveränität und damit auch die Prosperität eines Staates gewährleistet. Aber Hankel kritisierte nicht nur den Euro, er machte auch konstruktive Vorschläge. Bei seinem Vortrag stellte er einen interessante Lösung vor. Die Rückkehr zu eigenen Währungen in den einzelnen Länder, mit gleichzeitigen Beibehalt des Euro als "Metermass". Leider ist er jetzt von uns gegangen.
Ich zeige den Vortrag hier nochmal zur Erinnerung an Herrn Hankel.
"Die Währung ist der Massanzug einer Nation. Es ist die Quittung ob man gut oder schlecht wirtschaftet."
Wettbewerbsfähigste Länder haben eigene Währung
Wer noch einen Beweis benötigt um zu realisieren, wie schädlich die Europäische Gemeinschaftswährung ist, muss sich nur die Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder des Lausanner Managementinstituts IMD anschauen. Die ersten acht Länder haben eigene Währungen. Deutschland kommt als Euro-Land erst an neunter Stelle. Alle anderen Mitglieder der Eurozone haben an Wettbewerbsfähigkeit verloren und speziell Italien, Spanien und Portugal sind weit nach unten abgerutscht.
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| Das "World Competitiveness Ranking" des Institute for Management Development |
Die ersten acht wettbewerbsfähigsten Staaten sind: USA, Schweiz, Hong Kong, Schweden, Singapur, Norwegen, Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate, alle mit eigener Währung.
Ein Armutszeugnis für die EU, wie können Länder wie die Philippinen, Indien und Indonesien vor Italien, Spanien und Portugal liegen? 60 Länder wurden nach 333 Kriterien untersucht.
Wir wissen schon lange, die Ursache für die Krise in den meisten EU-Staaten ist der Euro und der dadurch entstandene Verlust an Wettbewerbsfähigkeit. Die Waren und Dienstleistungen besonders der Südländer sind zu teuer geworden. Nicht umsonst wird die Währung deshalb TEURO genannt.
Die Entscheidung eine einheitliche Währung 1999 einzuführen war rein politisch motiviert und hatte mit den wirtschaftlichen Fakten nichts zu tun. Die EU-Turbos wollten so viele Länder wie möglich in den Club aufnehmen, egal ob sie die Voraussetzungen erfüllen oder nicht. Dabei hat man bei den Ländern die überhaupt nicht dazugehören durften bewusst die Zahlen frisiert und dabei beschissen.
Mittlerweile ist die Situation so schlimm, dass praktisch keines der Länder in der Eurozone heute mehr den Euro beitreten könnte, nicht mal Deutschland. Im Vertrag von Maastricht aus dem Jahr 1992 wurde beschlossen, dass die Gesamtverschuldung maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und die Neuverschuldung maximal 3 Prozent des BIP betragen darf.
Der Durchschnitt der Staatsverschuldung der Eurozone für 2013 wird laut Eurostat bei fast 95 Prozent liegen, weit über die 60 Prozent hinaus. Deutschland hat die meisten Schulden mit 2,166 Billionen Euro, gefolgt von Italien mit 1,988 und Frankreich mit 1,833 Billionen Euro. Die Eurozone insgesamt hat Staatsschulden von sagenhaften 11 Billionen Euro und der Trend geht nach oben.
Die höchsten Staatsschuldenquoten im Vergleich zum BIP haben die Länder Griechenland (157%), Italien (127%) und Portugal (123%). Am geringsten verschuldet sind Estland (10%), Bulgarien (18%) und Luxemburg (21%). Der Schuldenstand von Deutschland liegt bei 81,9 Prozent des BIP. Ist doch absurd, wenn Deutschland damit nicht im Euro sein dürfte, von den anderen Disqualifizierten gar nicht zu reden.
Wie wollen die von der Krise am Boden liegenden Ländern der Eurozone jemals wieder sich aufrichten, wenn ihre Wirtschaft wegen der Zwangsjacke der Euro nicht wettbewerbsfähig ist? Ihre Situation wird nur immer schlimmer. Weniger Leistungskraft der Wirtschaft bedeutet weniger Steuereinnahmen bedeutet mehr Staatsverschuldung und die Spirale geht nach unten.
Es muss doch jeden klar sein, die Schulden werden immer nur wachsen. Was die Politiker und Finanzexperten behaupten, mit ihren Massnahmen kommt es zu einem Stillstand oder sogar zu einer Reduzierung der Schulden, ist doch eine Lüge und Verarschung. Die Schulden werden weder kleiner noch jemals zurückgezahlt. Jetzt will die EU-Führung sogar erlauben, dass neue Schulden als Investitionen deklariert werden dürfen und so nicht zum Defizit gerechnet werden. Damit fälschen sie schon wieder die Zahlen.
Der einzige wirklich Ausweg wäre der Austritt aus dem Euro, die Rückkehr zur eigenen Währung und ein Schuldenschnitt. Aber Merkel, Schäuble und die "Men in Black" der Troika halten die Südländer im Euro-Gefängnis eingesperrt und zwingen sie zu brutalen Sparmassnahmen die noch mehr Schaden anrichten. Wie wenn eine Arbeitslosigkeit von 27 Prozent und bei den Jugendlichen von über 50 Prozent nicht schon eine Katastrophe bedeutet.
Die Behauptung der Euro-Befürworter, die Südländer müssen ihre Arbeitsgesetze liberalisieren und dabei die Löhne massiv senken, um wettbewerbsfähig zu werden, ist eine völlig falsche Massnahme. Warum liegt die Schweiz in der Liste an zweiter Stelle, hat aber einer der höchsten Lohnkosten der Welt? Auch Schweden und Norwegen liegen bei den Gehältern ganz oben. Sie können ihre Finanzpolitik selber bestimmen, das ist der Grund, sind nicht von Brüssel und Frankfurt entmündigt und ferngelenkt.
Die Südländer werden in eine Armut gezwungen in dem man der arbeitenden Bevölkerung weniger Lohn zahlt und die Sozialleitungen immer mehr kürzt. Diese asoziale Politik zwingt viele Opfer auszuwandern, ihre Heimat zu verlassen, um irgendwo in einem fremden Land ein Auskommen für die Familie zu finden. Das ist eine Völkerwanderung und ein moderner Sklavenhandel den die Euro-Verbrecher auf dem Gewissen haben.
Wann besinnen sich die Politiker in den Südländern die noch einen Funken an Verantwortung haben endlich, die einzige Lösung ist der sofortige Austritt aus dem Euro? Es kann doch nicht sein, dass es nur noch korrupte und erpressbare Regierungen gibt die alles tun, nur nicht die Interessen des Landes und der Bevölkerung zu vertreten. Muss es erst zu einem blutigen Aufstand kommen bis sie es kapieren?
Die Behauptung der nicht gewählten Mitglieder des EU-Politbüro in Brüssel und des diktatorischen Merkel-Regimes, die EU und der Euro hätten Wohlstand und Frieden in Europa gebracht, ist doch voll gelogen. Die EU mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen ist die grösste Farce überhaupt.
Fragen wir doch die Griechen, Italiener, Spanier und Portugiesen ob ihr Wohlstand seit der Euro-Einführung gestiegen ist und ob sie in Frieden leben? Auf den Strassen fliegen Brandbomben und jeden Tag finden Streiks und Demonstrationen statt. Nur weil die gesteuerten Medien das totschweigen heisst ja nicht es passiert nicht.
Der Chef der Bundesbank, Jens Weidmann, hat in seiner Rede vor der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer neulich gesagt: "Das gesunkene Vertrauen in die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen hat Europa an den Rand des Abgrunds geführt." Das ist richtig, an den Abgrund, nur ich finde es eine Frechheit und Anmassung wenn solche Leute "Europa" sagen aber tatsächlich die EU oder die Eurozone meinen.
Europa besteht aus 50 Ländern, davon sind nur 27 in der EU und davon wiederum haben nur 17 den Euro. Vor dem Abgrund stehen die EU-Länder mit dem Euro und nicht die welche der EUDSSR nicht beigetreten sind und die eigene Währung haben.
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat die Europäische Union als Sanierungsfall bezeichnet. Oettinger äusserte sich in einer Rede vor der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer sehr besorgt über die Lage in Frankreich und anderen EU-Ländern.
"Europa ist ein Sanierungsfall. Mir macht Sorge, dass derzeit zu viele in Europa noch immer glauben, alles werde gut." Brüssel habe "die wahre schlechte Lage noch immer nicht genügend erkannt", sagte Oettinger.
Ratet mal auf welche Kosten die "Sanierung" durchgeführt wird, sprich, wem man das Geld wegnehmen wird, um die bodenlosen schwarzen Löcher zu stopfen? Wie der Testfall der Enteignung in Zypern zeigt, allen Sparern und Guthabenbesitzern wird man das Geld einfach stehlen, plus allen die für das Alter in Versicherungen und Fonds eingezahlt haben. Das Geld gehört doch nicht den Einzahlern, sondern es wird in die Kasse gegriffen und einfach genommen. Die Gesetze die das erlauben sind in Kraft.
Am Schluss zahlt einer immer die Rechnung und die wird allen EU-Bürgern präsentiert, aber speziell den Deutschen. Schliesslich sagt ja Merkel andauernd, Deutschland hat am meisten vom Euro profitiert. Ist wohl auch eine Lüge aber wenn Mutti das sagt dann zahlt mal schön brav. So oder so wird aber der Laden auseinanderbrechen, denn man kann nicht etwas zusammenhalten was von Natur aus nicht verhebt. Wenn die Schmerzgrenze zu gross wird muss man aus dem Euro raus.
Nigel Farage - Holt euer Geld raus
Zwischen dem 30. März und 1. April fand in Santiago in Chile ein Seminar statt, an dem bekannte Kritiker des Finanzsystems Vorträge gehalten haben. Organisiert wurde das Workshop von Simon Black, der die Seite sovereignman.com betreibt und viel über wie man sich absichert und unabhängig macht schreibt. In der illusteren Reihe der Persönlichkeiten auf der Bühne waren: Ron Paul, Jim Rogers, Nigel Farage, Jim Rickards und Peter Schiff.
Hier ein Zusammenschnitt der wichtigsten Aussagen von Nigel Farage, der wie immer nicht an deutlichen Worten gespart hat. Seine Kern- aussage ist: "Holt euer Geld raus, ... denn wenn die nächste Phase des Desasters kommt, werden sie es sich holen."
Wie ich bereits geschrieben habe, wer einer Bank sein Geld anvertraut, gibt eigentlich der Bank einen Kredit, ein ungesichertes Darlehen. Aber 99% der Menschen meinen, die Bank bewahrt das Geld nur auf und "arbeitet" damit, es gehört einem immer noch. Nein, das ist völlig falsch und nur ein laienhaftes Denken. Es ist das Märchen das sie uns erzählen. Tatsächlich trägt man das Risiko eines Verlustes, des Totalverlustes sogar wenn die Bank in Schieflage gerät. Als Bankkunde mit einem Guthaben ist man ein Gläubiger. Das Wort kommt von glauben, das Gegenteil von wissen. Man glaubt nur man sieht sein Geld jemals wieder, sicher ist es nicht. Deshalb, die Enteignung von Zypern muss jedem eine Lehre sein. Man kann jederzeit „zypriotisisert“ werden.
Hier noch Ausschnitte der Reden anderer Teilnehmer:
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Einer der Teilnehmer in Chile war Jim Rickards, der Chef von Tangent Capital und Autor seines ersten Buches "Currency Wars: The Making of the Next Global Crisis". Obwohl nicht so bekannt, weil er sich weniger laut produziert, finde ich seine Meinung und sein Wissen sehr gut.
Der Diebstahl von Guthaben wird EU-Gesetz
Am vergangenen Samstag hat Olli Rehn, der EU-Kommissar zuständig für Wirtschaft und Währung, im finnischen TV gesagt, wer ein grösseres Guthaben bei einer Bank hat wird laut einem neuen EU-Gesetz in Zukunft den Verlust seines Geldes ertragen müssen, sollte die Bank in Schwierigkeiten geraten. Er fügte hinzu, die Enteignung die in Zypern stattfand war wohl eine Ausnahme, aber wer ein Guthaben bei einer Bank hat wird in Zukunft damit haften wenn eine Umstrukturierung oder Liquidierung durchgeführt wird. Rehn sagte im Interview mit YLE, es soll eine Hierarchie der Verluste gegeben, zuerst die Aktionäre, dann die Anleihenbesitzer und zum Schluss die Konteninhaber mit ihrem Geld.
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| Olli Rehn im finnischen Fernsehen |
Damit wir das alle richtig verstehen, Olli Rehn sagt damit, der Diebstahl der Bankguthaben in Zypern war wohl eine Ausnahme, aber jetzt wird diese Ausnahme zur Regel gemacht, in dem es in ein EU weites Gesetz festgeschrieben wird!!!
Zypern war demnach der Test, der erste Fall und weitere werden folgen, so sieht es aus. Da sich nach dem Raubzug an den Konten niemand gross aufgeregt hat und es keinen Sturm auf die Banken gab, hat die EU-Kommission erkannt, die Dummschafe können sie ohne Widerstand rasieren, also machen sie ein Gesetz daraus.
Was sagte der ehemalige Eurogruppenchef Jean-Claude Junker 1999 als generelle Vorgehensweise im EU-Politbüro?
"Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."
Ich sag ja schon lange, man bekommt das was man verdient … da die Bevölkerung der EU sich alles gefallen lässt, wird es immer schlimmer. Alle Menschen sitzen da wie betäubt, sind wie unter Drogen ruhig gestellt, es gibt keine natürlichen Reaktionen und Emotionen mehr.
Früher, als die Menschen noch normal reagierten, hätte es einen Aufstand gegeben. Aber heute … regungslose Zombies alle zusammen. Man kann ihnen das Geld stehlen und nichts passiert. So geht es schon seit der Einführung der Gemeinschaftswährung vor 11 Jahren.
Zuerst wurden die Preise umgerechnet zur D-Mark massiv erhöht, der erste Diebstahl. Dann wurden mit der Agenda 2010 die Löhne eingefroren und die Sozialhilfe erheblich gekürzt, während aber die Preise über die Jahre sich massiv erhöht haben.
Es wird ihnen das Geld schon lange über die Inflation gestohlen, mindestens 10 Prozent pro Jahr. Dann gibt es keine Zinsen auf Sparguthaben und auf die Altersrücklagen, was ein weiterer massiver Raubzug bedeutet. Und jetzt lassen sie sich sogar die direkte Enteignung des Gelds von den Konten gefallen.
Werft doch euer Geld gleich ins Klo, wenn ihr so eine gleichgültige Einstellung habt. Ihr schuftet wie verrückt, um Geld zu verdienen und dann kümmert es euch nicht, dass man euch dauernd beraubt? Das soll einer verstehen.
Hallo, aus welche Grund soll man sein Geld bei einer Bank deponieren, wenn man keine Zinsen dafür bekommt, aber gleichzeitig das Risiko trägt alles zu verlieren wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät? Zinsen sind ein Ausdruck des Risikos. Entweder müssen die Zinsen massiv steigen, um den möglichen Verlust zu kompensieren, oder man muss sein Geld sofort abziehen.
Die Investoren verlangen ja schliesslich auch von den Pleitestaaten wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal über 6 Prozent Zinsen für Geld, welches sie über die Staatsanleihen ihnen geben, eben wegen dem Verlustrisiko. Warum sind die Bankkunden so dumm und lassen sich mit fast nichts abspeisen, können aber wie in Zypern einen Grossteil des Guthaben verlieren?
In welchen Ländern ist die Gefahr einer Enteignung am grössten? Im Prinzip in allen in der Eurozone, aber ganz schlimm sieht es in Portugal, Irland und Slowenien aus. Die Banken dort stehen vor der Pleite (in Irland schon wieder) und die Bankkunden werden bald zur Kasse gebeten. Deshalb kann man denen nur raten, zieht sofort euer Geld ab.
Die sogenannte Einlagensicherung bis 100‘000 Euro ist sowieso eine Farce, denn genau die Institutionen, welche die Garantie dafür angeblich abgeben, also die EU und die EZB, sind auch die welche den Raub der Guthaben erzwingen. Was soll denn das für eine Sicherung sein? Die machen doch was sie wollen wenn es darauf ankommt.
Ihr müsst endlich verstehen, die Europäische Zentralbank (EZB) mit Mario (Goldman Sachs) Draghi als Chef hat nur eine Aufgabe, das gesamte Vermögen der Bevölkerung zu stehlen und der globalen Elite abzuliefern. Alles andere was erzählt wird sind nur Täuschung und Lügen, von wegen Geldwertstabilität (lach). Alle Zentralbanken dienen den 1% und beuten die 99% aus. Nur dafür sind sie geschaffen worden.
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl hat in einem Interview mit dem Journalisten Jens Peter Paul am 14. März 2002 in Berlin zugegeben, er hätte sich bei der Einführung des Euro wie ein Diktator benommen, wäre völlig undemokratisch vorgegangen, denn er wusste eine Volksabstimmung über den Euro wäre negativ ausgefallen. Kohl hat die deutsche Öffentlichkeit und die Verfassungsrichter bewusst getäuscht!
Kohl und alle aus der obersten Riege der Regierung und Wirtschaft wussten, die Südländer waren überhaupt nicht reif für die Gemeinschaftswährung, durften gar nicht beitreten, sondern es war eine rein politische Entscheidung gegen jede Vernunft. Alle Verantwortlichen wussten, sie werden damit die Eurozone in ein fiskalisches Desaster führen, haben es aber trotzdem brutal durchgesetzt.
Wenn nach all dem was wir heute wissen, nach den Problemen und Krisen, nach der ständigen Geldenwertung und Teuerung, nach dem Diebstahl von Steuergeldern und Enteignung der Guthaben zur Rettung von Banken, laut neuester Forsa-Umfrage 69 Prozent der Deutschen den Euro gut finden und nur 27 Prozent wieder die D-Mark wollen, dann kann ich nur den Kopf schütteln und sagen, dann gute Nacht und ihr habt es verdient alles zu verlieren und in der Scheisse zu landen. Jede weitere Mühe aufzuklären und zu warnen ist Perlen vor die Säue!
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Freiheit bedeutet zwischen ja oder nein sich entscheiden zu können. Wer nicht nein sagen kann ist nicht frei. Wenn von einem verlangt wird etwas zu tun oder herzugeben und man kann nicht ablehnen, dann ist man ein Sklave. Nur freie Menschen können nein sagen.
Portugal will Beamte mit Schuldscheine bezahlen
Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zum absurdesten Tollhaus, wo nach dem Raub der Bankguthaben in Zypern der nächste Diebstahl in Portugal stattfindet. Am Freitag wurde gemeldet, das Verfassungs- gericht hat die Sparmassnahmen im Budget für 2013 als illegal erklärt. Nun ist die portugiesische Regierung in einem grossen Dilemma. Das Gericht hat die Kürzung der Renten und die Bezüge der Angestellten im öffentlichen Dienst als zu einseitig und deshalb als verfassungswidrig bezeichnet. Die Regierung muss jetzt ein Loch von 1,3 Milliarden Euro stopfen, um die erpresserischen Auflagen der Troika für den Rettungsplan zu erfüllen. Um nicht gegen das Verfassungsurteil zu verstossen hat die Regierung sich einen Trick ausgedacht, sie will mit Staatsanleihen bezahlen. Das heisst, statt Geld bekommen die Staatsangestellten und Rentner Schuldscheine!
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| Früher hiessen sie Schuldscheine, heute Staatsanleihen |
Die Regierung hatte ursprünglich vor den 14. Monatslohn der Angestellten im öffentlichen Dienst zu streichen und die Rente um 6,4 Prozent zu kürzen, als Sparmassnahme um die Auflagen für das 78 Milliarden Rettungspaket einhalten zu können. Mit dem Urteil des Verfassungsgerichts kann sie die Kürzungen nicht vornehmen. Wahrscheinlich haben die Richter so entschieden, weil sie selber weniger Geld vom Staat dann bekommen würden, ha ha!
Wie das Wall Street Journal schreibt, will die portugiesische Regierung als Alternative den Staatsangestellten und Rentner einen Monat an Einkünften in Staatsanleihen statt in Euros bezahlen. So könnte sie 1,1 Milliarden an Kosten sparen und den Fehlbetrag im Budget erheblich schmälern. Das damit die Staatsschulden um diesen Betrag steigen und Zinskosten anfallen ist wieder eine andere Sache. Ein Beschiss nach dem anderen findet statt, denn das ist wieder nur das Spiel „Linke Tasche - Rechte Tasche“.
Siehe auch Bericht von Portugals tvi24
Da werden die Portugiesen sich freuen wenn sie mit Staatsanleihen wahrscheinlich vergeblich versuchen werden ihre Miete zu bezahlen oder Lebensmittel damit einzukaufen. Obwohl aus Sicht der Zentral- banker wird ja Geld mit Schulden geschöpft, werden Staatsschulden monetarisiert, also ist ein Schuldschein des Staates für die Bankster wie Bargeld. Nur, ob die Bevölkerung das auch so sieht und akzeptiert ist zu bezweifeln. Will sie mit so Handtücher aus Papier als Zahlungsmittel im Portemonnaie herumlaufen die bei einer Staatspleite wertlos sind?
Portugal ist pleite, denn die bisherigen Rettungsgelder reichen nicht aus. Ministerpräsident Pedro Passos Coelho kündigte deshalb noch mehr Einschränkungen und härtere Zeiten für die Bevölkerung an. Gekürzt werden müsse bei Sozialhilfe, Bildung, Krankenversicherung und Staatsunternehmen. Laut der portugiesischen Tageszeitung Correio da Manhã bereitet die Regierung einen zweiten "Rettungsplan" vor, um noch mehr Geld von der Troika zu verlangen.
Die Sozialisten als grösste Oppositionspartei haben dem Coelho-Regime vorgeworfen, es spare koste es was es wolle und würde dadurch Millionen von Portugiesen in die Armut stürzen. Die Arbeitslosigkeit hat mittlerweile 18,2 Prozent erreicht, eine erhebliche Steigerung der 16,9 Prozent für 2012. Das Land leidet unter der schlimmsten Rezession seit 1970!
Die neueste Nachricht aus Zypern lautet, der Staat kann seine Bediensteten und auch die Rentner diesen Monat nichts bezahlen. Es besteht ein Ausfall von 75 Millionen Euro in den Staatsfinanzen, während man auch die erste Rate des Rettungsgeldes wartet. Zypern ist somit zahlungsunfähig.Mittlerweile hat die internationale Tierschutzorganisation IFAW Notfallgelder nach Zypern überwiesen, damit die Tiere in den Schutzeinrichtungen dort nicht verhungern. Und was ist mit den Menschen die kein Einkommen haben?
Ich sag ja, die Absurditäten in der Eurozone nehmen immer groteskere Formen an. Das ganze System der Gemeinschaftswährung, der Staatshaushalte und der Finanzinstitute ist total marode und bankrott. In Zypern rauben sie die Bankguthaben und in Portugal müssen sie schon Zettel als Geldersatz verteilen wo drauf steht, „Ich schulde Dir“, denn nichts anderes ist eine Staatsanleihe. Was haben sie uns vor 10 Jahren bei der Einführung des Euros alles versprochen? Jetzt stellt sich diese Währung als grösstes Unheil für die Menschen in Europa heraus.
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Hinweis: Daniel Neun hat ein neus Lied veröffentlicht "Der Fels".
Keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher
Wie ich in meinem ersten Artikel vor 14 Tagen über die Krise in Zypern zum Ausdruck brachte, haben die Euro-Turbos mit ihrer Entscheidung die Bankkunden massiv zu enteignen sich voll ins eigene Knie geschossen. Aus Furcht findet eine massive Flucht aus dem Euro statt und am Mittwoch ist der Kurs gegenüber allen wichtigen Weltwährungen stark gefallen. Das Vertrauen in die Eurozone schwindet von Tag zu Tag. Dieses Debakel wird die Wirtschaftskrise, welche die EU befallen hat, noch weiter verstärken. Das Signal an alle lautet, keine Bank in der Eurozone ist mehr sicher.
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Die Behauptung, es trifft nur die Guthaben über 100‘000 Euro, stimmt nicht, denn auch darunter kommt keiner an sein Geld ran und die Summe die man pro Tag abheben kann ist beschränkt. Sollten die Banken am Donnerstag öffnen, gelten strenge Bestimmungen was den Geldverkehr betrifft. Ins Ausland dürfen zum Beispiel nur 1‘000 Euro bei der Ausreise mitgenommen werden. Überweisungen ins Ausland sind verboten, ausser zur Zahlung dringlicher Importe. Zahlungen per Kreditkarte sind auf 5'000 Euro pro Monat limitiert. Wer Ersparnisse hat darf maximal 300 Euro am Tag abheben. Das heisst, kein Kunde kann über sein Geld wirklich voll verfügen.
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| Hinweis am Flughafen wegen 1'000 Euro Bargeldlimit |
Leute die diesen Quatsch verbreiten haben keine Ahnung von was sie reden. Ich kann euch sagen, ich bin gerade in Moskau und kenne mich mit Russland einigermassen gut aus. Nur nebenbei, ich kämpfe mich wie alle andere durch eine tiefverschneite Stadt bei -15 Grad. Hier herrscht immer noch der härteste Winter. Aber zurück zum Thema. Ja, es gab viel russisches Geld bei den Banken auf Zypern. Aber im Gegensatz zu den Hollywood-Klischees und was die deutschen Politlügner behaupten, gibt es gar keinen Grund Schwarzgeld aus Russland ins Ausland zu bringen.
Ja da staunt der Laie, denn Russland hat eine „Flatrate“ von nur 13% Einkommensteuer und 20% Gewinnsteuer für Firmen. Im Verhältnis zu den Steuerhöllen von Europa und Amerika, wo 50% und mehr einem geraubt wird, sind das paradiesische Verhältnisse. Wer muss denn bei diesen tiefen Steuersätzen flüchten? Wieso kommen immer mehr die den staatlichen Diebstahl im Westen satt haben nach Russland, so wie Gérard Depardieu? Hallo, flüchten muss man aus Amerika und Europa und nicht umgekehrt.
Was das Merkel-Regime erzählt, von wegen Mafia- und Schwarzgeld, ist auch voll gelogen. Russland wird genau so viel oder wenig von Gangstern dominiert wie jedes andere westliche Industrieland. Im Gegenteil, die wirkliche Mafia sitzt in der City of London und an der Wall Street. Dort herrschen die Obermafiosi und erpressen alle. Der Grund warum Russen und russische Firmen ihre Geldgeschäfte gerne über Zypern abgewickelt haben ist die Effizienz des dortigen Systems, weil russische Banken bürokratisch und mühsam sind und hohe Gebühren verlangen. Ausserdem verschmähen westliche Banken russische Kunden, Zypern hat sie aber gerne genommen.
Die Wahrheit über die Krise in Zypern ist nicht was uns erzählt wird, es läge an einem zu grossen Bankensektor, wie die Inkompetenz persönlich, der Unionsfraktionsvorsitzender Volker Kauder von sich gab. Nein, die Bankgeschäfte machten Zypern zu einem wohlhabenden Land. Ohne dem und nur mit Tourismus wäre die Insel ein Armenhaus. Was den Banken von Zypern das Genick gebrochen hat war … GRIECHENLAND … und der immense Verlust wegen dem Haircut den die Troika und das Merkel-Regime dem Land aufgezwungen hat. Sie mussten griechische Anleihen verlustreich abschreiben. Die Euroturbos in Brüssel und Berlin sind am Untergang von Zypern schuld und sonst niemand.
Wie mir mittgeteilt wurde sind alle Konten auch von Firmen in Zypern eingefroren und es bewegt sich nichts. Das heisst, Unternehmer können keine Geschäfte mehr abschliessen, Waren bestellen und verkaufen, Rechnungen und Löhne zahlen. Es wird den Firmen genau wie allen anderen zwischen 40 und 80 Prozent des Guthabens auf der Bank gestohlen, abhängig ob sie bei der Bank of Cyprus oder Laiki sind. Dadurch wird es eine Flut an Firmenpleiten und Massenarbeitslosigkeit in Zypern geben.
Aber es wird noch schlimmer. Die Troika bestehend aus EU, IWF und EZB sind mit Zwangsmassnahmen gekommen die als „Rettung“ fälschlich bezeichnet werden, was aber die Wirtschaft Zyperns völlig zerstören wird. Das Bankensystem haben sie vernichtet, denn keiner wird mehr aus dem Ausland sein Geld mehr bringen, dort halten und Geschäfte darüber abwickeln. Tausende Bankangestellte werden ihren Arbeitsplatz verlieren. In andere Branchen investieren wird auch jetzt keiner, denn mit der massiven Einschränkung des Kapitalverkehrs schreckt man jeden Investor ab.
Das trifft übrigens auch auf die Entwicklung der Gas- und Ölfelder zu. Wer will denn darin sein Geld stecken, wenn man es nicht wieder rausbekommt? Das Geschäftsklima von Zypern ist auf das tiefste Niveau gesunken und liegt ohne jetzt zu scherzen bei dem von Mugabes völlig dahinsiechende Zimbabwe. Zypern wird jetzt dem Klub der Euro-Verlierer beitreten, wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Slowenien und (… Name des nächsten Landes hier eintragen …) und in eine permanente Depression fallen. Es werden zu den 26 Millionen Arbeitslosen in der EU dadurch noch mehr dazukommen und noch mehr Menschen verarmen.
Die Idee der Erfinder der Europäischen Gemeinschaftwährung, eine alternative Weltwährung zu werden die dem Dollar Konkurrenz macht, können die Euro-Freaks nun auch vergessen. Der russische Premierminister Medwedew hat eine Reduzierung der Euro-Bestände verkündet, die bisher 42% der Währungsreserven Russland ausmacht. Viele Länder werden sich das gleiche überlegen, ob sie nicht auch aus dem Euro aussteigen, was nicht nur den Kurs verschlechtert sondern die wichtigen Investitionen verhindert.
Unterm Strich sieht das Resultat dieses von der Merkel-Regierung diktierten „Rettungsplans“ so aus: Statt das Ziel zu erreichen, die „bösen“ Russen zu schädigen und das „aufgeblähte“ Bankensystems Zypern zu zerschlagen, wird die ganze EU und speziell die Eurozone geschädigt und im Endeffekt zerschlagen. Wenn jemand dieses Konstrukt mutwillig zerstören wollte, könnte man es nicht effektiver machen als wie jetzt durch die EU-Junkies veranlasst. Leidtragende sind aber wie immer die Menschen, die dabei noch mehr verarmen werden. Aber das ist ja genau die Absicht dieser ganzen „Rettungsaktionen“.
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Es existieren jetzt zwei verschiedene Euros. Die aus Zypern und die der anderen Länder der Eurozone, da die zypriotischen Euros einer Ausfuhr- kontrolle unterliegen, so wie damals die DDR-Mark. Prüft deshalb eure Noten und werdet alle los die ein "G" in der Seriennummer haben, denn die werden möglicherweise bald nicht mehr akzeptiert. X=Deutschland und N=Österreich.
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Всем привет! Я в Москве! Наилучшие пожелания всем моим читателям.
Orthodoxe Kirche Zyperns verlangt Euroausstieg
Es ist erstaunlich wie die Kirche, egal welche, der Verarmung der Bevölkerung durch die Schuldenkrise tatenlos und kommentarlos zuschaut. Sonst tun sie doch so, wie wenn sie sich für die Armen und Notleidenden in der III. Welt einsetzen. Warum zu Hause nicht? Die Menschen in den europäischen Krisenländern leiden durch die Armut und begehen schon Selbstmord, weil sie keine Perspektive mehr sehen. Wäre es nicht schon längst überfällig für die Kirchenoberhäupter endlich ein Machtwort zu sprechen und den Euroturbos und Bankstern ins Gewissen zu reden?
Jetzt hat Chrysostomos II. von Paphos, Erzbischof von Zypern und Oberhaupt der zypriotisch-orthodoxen Kirche verkündet, er hätte eine apokalyptische Vision über Zypern erhalten. Darin wird von der "Niederträchigkeit der Europäer" gewarnt und die Aufforderung gestellt "Zypern muss so schnell wie möglich die Eurozone verlassen."
Der Erzbischof stellte daraufhin gegenüber der griechischen Zeitung "Realnews" in einem Interview die Forderung, Zypern muss aus dem Euro raus. "Es ist nicht einfach, aber wir müssen darauf so viel Zeit verwenden wie auf den Beitritt zum Euro", sagte er.
Als Begründung nannte das einflussreiche Kirchenoberhaupt, dass der Euro nicht lange überleben werde. "Ich sage nicht, dass (der Euro) morgen zusammenbricht. Aber mit diesen Genies in Brüssel ist sicher, dass er nicht lange halten wird." Es sei in der aktuellen Lage geboten, darüber nachzudenken, wie Zypern einem Zusammenbruch des Euro "entkommen" könne.
Der Erzbischof betonte, das Angebot der zypriotisch-orthodoxen Kirche gelte weiterhin, dem Staat durch das Kirchenvermögen in der Schuldenkrise zu helfen. Als grösster Grundbesitzer Zyperns und wichtiger Teilnehmer in der Wirtschaft des Inselstaates hat sie angeboten, unter anderem ihre Güter als Sicherheit für Darlehen zur Verfügung zu stellen. Der Erzbischof hat die Regierung und das Parlament auch aufgefordert, die Guthaben der Bankkunden in Ruhe zu lassen.
Die apokalyptische Vision von der Chrysostomos II. spricht erinnert an die "Hure Babylon", welche damals das Römische Reich war aber heute die Europäische Union ist. In der Offenbarung von Johannes wird sie so beschrieben: Der Reichtum und die Pracht der Hure Babylon sind vergänglich, von einem Tag auf den anderen, ja sogar in einer Stunde wird sie in bitterste Armut, Nacktheit und Einsamkeit gestürzt werden.
Irgendwie passt das zum EU-Land Zypern, wo die Meschen vor einer Woche über Nacht innerhalb von Stunden von einem vermeintlichen Wohlstand plötzlich durch die Troika in die Situation gebracht wurden, sie haben keinen Zugriff auf ihr Geld mehr und sind somit arm. In der Apokalypse des Johannes steht der Drache als Symbolik für Satan. Ist es nicht bezeichnend, dass ausgerechnet der Chef der EZB, welche Zypern jetzt im Würgegriff hat, Mario Draghi oder Drache heisst?
Tatsache ist, das europäische Projekt ist ohne jegliche Moral: Es gibt keine ethische Perspektive; keine fiskalische Integrität; keine Struktur an Werten, welche die Rechte der Normalbürger schützt. Die EU ist eine Bestie die ständig gefüttert werden muss und ihr Appetit ist grenzenlos. Alles dreht sich nur um den Gott Mammon und ist voller Perversitäten und Obszönitäten.
Ein Land nach dem anderen wurde mit dem Versprechen des höchsten materiellen Wohlstandes zuerst in die politische Union und in die Währungsunion gelockt und danach mit billigem Geld in die Schulden- und Wirtschaftskrise gestürzt. Als "Rettung" wird mit strengsten Austeritätsmassnahmen die Entmündigung durchgesetzt, welche die totale Verarmung und Versklavung verursacht. Teuflischer geht es nicht mehr!
Deshalb ist es richtig wenn Erzbischof Chrysostomos II. das sagt was schon längst von verantwortlichen Politikern hätte gesagt werden sollen, nämlich raus aus dem Euro und aus der EU!
Die Zypern-Enteignung ist das Ende der Demokratie
Was die EU-Offiziellen unter der Erpressung der deutschen Politiker als Rettungsplan für Zypern ausgearbeitet haben, ist die unverant- wortlichste und katastrophalste Entscheidung in der Finanz- und Währungsgeschichte seit dem II. Weltkrieg für Europa. Aufgeblasen mit blankem Hass gegen „die Russen“ und der in Deutschland extrem ausgeprägten Einstellung des Neid und der Missgunst, hat man mit Schadenfreude entschieden ALLEN Inhabern von Bankguthaben in Zypern einfach einen Teil des Geldes zu stehlen. Damit hat man den Hauptstützpfeiler der das Bankwesen aufrecht hält erheblich beschädigt, nämlich den Glauben, das Geld auf der Bank ist sicher vor einem Verlust. Die Retourkutsche wird noch kommen.
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| Protest am Samstag gegen die Enteignung vor einer Bank mit einem Bagger |
Das Versprechen der Politiker, die Einlagen wären vom Staat bis zu 100'000 Euro garantiert, hat sich wieder als Lüge herausgestellt. Es ist genau umgekehrt, mit der Zwangsabgabe garantieren alle Bürger das Weiterleben des Staates, der sonst Bankrott wäre. Neben jedem Arbeiter und Angestellten wird jede Oma und jeder Opa und jedes Kind in Zypern, die einige Groschen sich erspart haben, zwangsenteignet und bis zu 10 Prozent vom Konto gestohlen. Wie sozial ist das denn? Wieso müssen alle Zyprioten für etwas zahlen was sie nicht angerichtet haben?
Damit kommt die Frage auf, wie sicher ist das Geld auf der Bank in der Eurozone? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht und in keiner Weise! Was sie in Zypern jetzt durchziehen, können sie in jedem Euroland demnächst machen. Auch in Deutschland. Damit hat die EU-Führung für jeden der wach und aufmerksam ist ganz klar das Startsignal für einen Sturm auf die Banken gegeben, speziell für die Menschen in den Krisenländern Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und sogar in Italien und Frankreich.
Wie ist es möglich, erst vor 18 Monaten haben die Banken in Zypern den Stresstest einwandfrei bestanden und jetzt sind sie pleite und müssen von den Bürgern durch eine Enteignung gerettet werden? Der Test wurden von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und von der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgeführt und das Resulat am 16. July 2011 veröffentlicht. Wieso werden die Verantwortlichen dieser Institutionen, die Zypern ein einwandfreies Gesundheitszeugnis ausgestellt haben, nicht zur Rechenschaft gezogen?
Es muss endlich die Wahrheit ausgesprochen werden. Hauptschuldige für die ganze Eurokrise ist die deutsche Bundesregierung und der Bundestag! Die lassen alles mit sich machen und dienen nur der Geldelite. Die deutsche Finanzmafia und die aggressive Exportindustrie hat den Euro gewollt, um damit ihre Beherrschung des einheitlichen Marktes über ganz Europa auszubauen und zu sichern. Die Politiker in Berlin sind nur ihre Marionetten, welche die imperialistischen Befehle der Finanz- und Industriekonzerne umsetzen. Die alles beherrschende Mantra lautet WACHSTUM, koste es was es wolle!!!
Mit der Agenda 2010 wurde Deutschland zu einem Billiglohnland im Vergleich zu allen anderen Ländern der Eurozone. So haben die Mitglieder der Gemeinschaftswährung ihren Wettbewerbsvorteil verloren, ging ihre Wirtschaft und Beschäftigung zurück, folglich auch die Steuereinnahmen und die Staaten mussten sich immer mehr verschulden. Die EZB und die deutschen Banken haben gerne billige Kredite vergeben, damit eine Schuldenwirtschaft floriert und weiterhin die Produkte aus Deutschland gekauft werden können, bis die Südländer über beide Ohren verschuldet waren.
Das Platzen der Kreditblase bewirkte den drohenden Zusammenbruch der Banken. Es mussten die Rettungsmassnahmen her, aber kein Cent der deutschen Rettungsgelder gingen an die notleidenden Länder. KEIN CENT!!! Was genau passiert ist, das Geld für die Länder wie Irland und Griechenland haben die deutschen Banken bekommen, sie wurden damit gerettet, und den Ländern nur eine noch höhere Schuldenlast aufgebürdet. Es ist eine Lüge wenn behauptet wird, Deutschland hätte die Peripherie gerettet. Es ist genau umgekehrt.
Siehe "Staatsgeheimnis Bankenrettung". Die Krisenstaaten müssen Geld aufnehmen und sich damit verschulden, damit die deutschen Banken gerettet werden. Die Steuerzahler müssen die Rechnung begleichen, damit die Investoren ihre Verluste durch Fehlspekulation ausgeglichen bekommen. Die deutschen Politiker wissen das und tun aber so wie wenn die Krisenländer gerettet werden. Was in der Eurozone passiert, die privaten Risiken der Zocker werden auf die Staaten übertragen und der Staat wiederum holt sich das Geld von den Bürgern, entweder direkt so wie jetzt in Zypern oder durch Sparmassnahmen.
Dabei ist der Zwang, den Deutschland den Krisenländern aufgebürdet hat, ganz brutale und einschneidende Sparmassnahmen umzusetzen, ein Verbrechen. Damit ist eine Arbeitslosigkeit und Armut dort entstanden, die es in Europa noch nie gegeben hat. 27 Prozent ohne Job und unter den Jugendlichen mit über 50 Prozent noch schlimmer. Statt das Deutschland die Krisenländer aus dem Euro entlässt, damit sie sich wieder fangen können, werden sie mit Drohungen und Erpressungen zwangsmässig im Eurogefängnis gehalten. „Du kommst da nicht raus!“
Die deutschen Medien tragen ihren Teil zu dieser falschen Darstellung bei, wer wirklich die Krise verursacht hat, in dem sie auf unverschämter Weise von den „faulen Griechen“ sprechen, den „korrupten Italienern“ und den „nur Siesta feiernden Spaniern“. So fleissig sind die Deutschen auch wieder nicht und sie haben ganz vergessen, ihr Lebensstandard wurde auch mit Hilfe der Gastarbeiter erschaffen welche die Drecksarbeit erleidigten, die sonst keiner machen wollte.
Jetzt sind sie gegen Zypern aufgehetzt worden, in dem man ihnen gesagt hat, eine Rettung des Inselstaates würde nur das Schwarzgeld der reichen Russen retten. Dabei sind das nur ein kleiner Teil der Bankkunden und es trifft auch andere Ausländer, wie 60'000 Briten die Konten dort haben. So hat der britische Premierminister Cameron bereits am Sonntag gesagt, die 3'000 britischen Besatzungssoldaten und ihre Familienangehörigen die auf Zypern leben werden entschädigt, wenn ihnen Geld durch die Zwangsenteignung genommen wurde. Auch Präsident Putin wird das nicht einfach ohne Gegenmassnahme für seine Staatsbürger akzeptieren.
Anatoly Aksakov von der Vereinigung der Reginalbanken hat gegenüber Interfax bereits gesagt, "das Vertrauen in Zypern als sicherer Ort um Geld zu deponieren ist auf Null gefallen." Russische Investoren werden es sich überlegen ob sie weiter dort bleiben sollen. Wenn sie ihr Geld abziehen, dann bricht erst recht die Wirtschaft von Zypern zusammen. Weiter heisst es, Russland wird möglicherweise ein Abkommen mit Zypern aushandeln, um die Zwangsabgabe zu reduzieren oder ganz aufzuheben, als Gegenleistung für weitere finanzielle Hilfe.
Am Schluss werden nur die einfachen Bürger von Zypern leiden und alle Gewerbler, Ladenbesitzer und Firmen, denn alle mit Guthaben kommen dran. Die deutsche Presse und die Politiker haben aber den Eindruck erweckt, mit dem Raub trifft man nur „die Reichen“. Klar, wenn ein Grossteil der Deutschen auf tiefsten Harz IV Niveau dahinvegetieren, dann gehört jemand mit 1'000 Euro Ersparnissen schon zu den Reichen. Der blanke Neid und die Missgunst, die eine deutsche Krankheit geworden ist, kommt voll zum Vorschein. „Geil, ja die Zwangsabgabe ist richtig, denn als Harz IV hab ich ja nichts was man mir wegnehmen kann!“
Dann freut euch nicht zu früh, denn sie werden Harz IV streichen, so wie in Spanien und Griechenland, dort gibt es das gar nicht mehr wegen der Sparmassnahmen. Die Menschen leben auf der Strasse. Die Renten haben sie auf 300 Euro pro Monat reduziert. Wie soll man damit überleben? Wie kann man von Deutschland aus über die Not der Brüdern und Schwestern im Südeuropa lachen? Die totale Armut wird auch nach Deutschland kommen und dann gibts nichts mehr zu lachen.
Denn dieser Präzedenzfall der Zwangsenteignung von Bankguthaben in Zypern wird wie ein Bumerang zurückkommen und alle in der Eurozone treffen. Die Politiker benutzen das als Testfall. Wenn es in Zypern funktioniert dann werden sie es überall durchziehen, um die Staatsschulden zu sanieren. Dann werden die Deutschen an ihrer jetzigen Schadenfreude ersticken, wenn ihnen auch die Konten geräumt werden. „Ja ja, das kann bei uns nicht passieren,“ denken sie. Hallo, euer Irre im Rollstuhl wollte sogar 40 Prozent von den Konten plündern. Wartet nur bis nach der Bundestagswahl im Herbst, dann müsst ihr richtig bluten!
Wie gesagt, was in Zypern passiert ist ganz klar die Aufforderung an alle in den Krisenländern und überhaupt an alle in der Eurozone, sofort ihr Guthaben abzuziehen. Das Vertrauen ist weg und es ist nichts vor einer Enteignung sicher. Der Einlagenschutz von 100'000 Euro gilt nicht mehr, wenn er überhaupt jemals gegolten hat. Das war nur eine politische Aussage von Merkel damals 2010, um das dumme Volk zu beruhigen. Rechtlich ist diese „Garantie“ sowieso nicht bindend und kann gerichtlich nicht durchgesetzt werden.
Die Zypern-Enteigung zeigt zu was die EU-Führung und überhaupt die verbrecherische Elite fähig ist. Übernacht treffen sie eine Entscheidung wie in einer Diktatur und am nächsten Morgen kommt man nicht mehr an sein Geld bei der Bank ran. Kein Bankautomat funktioniert mehr in Zypern und die Schalter der Banken werden mindestens bis Mittwoch geschlossen bleiben. Das Guthaben ist dann um 7 oder 10 Prozent weniger.
Ich nenne das Kind beim Namen. Was die EU hier beschlossen hat ist ganz klar ein Diebstahl und das ist verboten! Die EU-Finanzminister, die EU-Regierungschefs, die EU-Führung, die Leitung der EZB, des IWF und wer immer noch dem zugestimmt hat muss wegen gemeinschaftlicher Planung eines Verbrechens angezeigt, verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Ohne ordentlichen Gerichtsbeschluss darf niemand enteignet werden. Schon gar nicht von einer kriminellen Vereinigung nicht gewählter Räuber und Diebe!
Ein ungeheuerlicher Vorgang, der alle Prinzipien der Demokratie, der Rechtstaatlichkeit und das Recht auf Privateigentum verletzt. So etwas würde man nur im Kommunismus erwarten, aber nicht in einem Rechtsstaat und einer freien Marktwirtschaft in der wir angeblich leben. Spätestens damit ist das Ende der Demokratie in der EU sichtbar geworden. Wer jetzt noch dieses kriminelle und undemokratische Gebilde unterstützt und gutheisst, ist ein Feind aller Menschen in Europa. Weg mit der EU und mit dem Euro!!!
Die einfachste Definition von Faschismus ist, wenn Konzerne die Regierungen sind. Und genau in so einer Gesellschaft leben wir, in einer faschistischen Konzerndiktatur.
Sie haben uns das Geld gestohlen während wir schliefen!
Nach dem G20 geht der Währungskrieg weiter
Beim G20-Treffen in Moskau wurde über die Währungspolitik beraten und dabei beschlossen, die Wechselkurse sollen nicht mehr künstlich niedrig gehalten werden, um den Export anzukurbeln. Wörtlich heisst es: "Wir werden unsere Wechselkurse nicht zu Wettbewerbszwecken vorherbestimmen". Ha Ha ... alles gelogen, denn kaum ist das Treffen zu Ende geht der Wahrungskrieg unvermindert weiter.
Der britische Pfund erreichte am Montag ein siebenmonatiges Tief gegenüber dem Dollar und die Bank of England verkündete, das Pfund muss noch schwächer werden, um die dahinsiechende britische Konjunktur anzukurbeln. Japans Premierminister hat angedeutet, die Zentralbank des Landes wird Anleihen anderer Staaten kaufen, um den Yen zu schwächen. Ganz klar ein Angriff auf die USA und Europa im globalen Währungskrieg.
EZB-Chef Mario Draghi konterte sofort und sagte vor dem Währungs- ausschuss des Europaparlaments in Brüssel, der starke Euro und die schwache Konjunkturlage stellen ein Preisrisiko dar. Der hohe Eurokurs verteuere die Exporte aus dem Währungsraum, was eine Belastung der Konjunktur darstellt. Der Euro reagierte auf die Äusserungen mit Verlusten, denn es wird mit Massnahmen der EZB gerechnet, um den Euro zu schwächen.
Jeder ist sich selber der Nächste und jeder will gegenüber seinen „Partnern“ sich einen Exportvorteil verschaffen. Der Wettlauf, wer noch schneller seine Währung abwerten kann, ist im vollem Gange. Dieses Rennen in den Währungsabgrund hat zur Folge, die Benzin- und Heizölpreise in den USA und auch in Europa waren noch nie so hoch wie heute. Benzin kostet im Durchschnitt über 4 Dollar in den USA und in Kalifornien sogar über 5 Dollar, eine Preissteigerung um 12 Prozent übers Jahr gesehen.
Das kommt schon näher an die wahre Inflation und was uns erzählt wird, die Teuerung wäre nur 2 Prozent, ist die übliche Lüge und Zahlenfälschung. Dieser schmerzhafte Preisanstieg an den Zapfsäulen bedeutet, alle Güter und Dienstleistungen werden auch teurer, wenn die Mehrkosten an die Konsumenten weitergereicht werden. Wir zahlen den Preis für die Überschuldung, die sie mit Geldentwertung weginflatio- nieren wollen.
Seit Mitte 2007 sind die deutschen Stromrechnungen im Schnitt um 43 Prozent gestiegen. Zum März und April erhöhen schon wieder 50 Anbieter die Preise um zwölf Prozent. Dabei haben erst im Januar und Februar nahezu 800 Grundversorger ihre Strompreise erhöht – im Schnitt um zwölf Prozent. Fast alle deutschen Haushalte waren davon betroffen. Gleichzeitig erzählt man uns, die Inflation ist gering.
Eines darf man dabei nicht vergessen, die Teuerung der Waren drückt sich auch noch anders aus, nämlich durch Verpackungs- oder Qualitäts- änderungen. Das heisst, der Inhalt verringert sich bei gleichbleibenden Preisen, was genau so ein Beschiss bedeutet. Der Fleischskandal ist eine typische Auswirkung davon. Statt teures Rindfleisch wird billigeres Pferdefleisch genommen, Hauptsächlich um die Preise gegenüber den Konsumenten halten zu können.
Die Medien erzählen uns, es handelt sich um Betrug der rumänischen Fleischmafia, dabei ist es eher ein systembedingter Zwang fürs gleiche Geld weniger zu liefern, was eine versteckte Teuerung bedeutet. Alle machen das, wenn sie die Preise nicht erhöhen können. Wir befinden uns in der Endphase so wie damals in der DDR, wo auch der Inhalt der Waren immer geringer und schlechter wurde, um nach aussen den Schein zu waren.
In England regen sich die Pub-Kunden auf, weil eine Brauerei die zu Heineken gehört den Alkoholgehalt des Biers von 3,8 auf 3,6 Prozent reduzieren wird. Damit will Heineken an Produktionskosten und Alkoholsteuern sparen. Der holländische Bierproduzent legt die Schuld auf die gestiegenen Energiekosten, sowie höheren Preise für die Zutaten und ein Anstieg der Steuern um 40 Prozent seit 2008.
Wir trinken verdünnte Brühe und essen gepanschtes Fleisch, die Tomaten, Gurken und sonstiges Gemüse schmecken auch nur noch nach Wasser, die Qualität sinkt, die Preise steigen und am Ende nehmen wir irgend ein Pseudozeugs zu uns, ohne Inhalt und Geschmack. Statt Feinkost nur noch Aldi und Lidle, billig und am billigsten, Hauptsache der Schein kann gewahrt werden und die Leute können weiter leugnen, es geht uns schlechter als früher.
Danke EU und Euro für den Niedergang in die Armut.
Von PIGS zu FISH
Damit ist nicht eine Nahrungsumstellung gemeint, sondern die Granateinschläge der Eurokrise kommen immer näher. Waren es die PIGS-Staaten, Portugal, Irland, Griechenland und Spanien welche die Pleitekandidaten bisher darstellen, kommen jetzt die FISH-Staaten noch dazu, mit Frankreich, Italien, Spanien und Holland die als Euro-Schwer- gewichte bis zum Hals in der Scheisse sitzen. Nicht mehr die Kleinen in der Peripherie, sondern die Grossen im Kern sind auch bankrott. Ach ja, Slowakei, Slowenien und Zypern sind auch am Ende.
Wer bleibt von den 17 Euroländern noch übrig? Etwa Täuschland, der Weltmeister im Täuschen? Die bekommen nichtmal den Flughafen in Berlin, den Bahnhof Stuttgart21 sowie die Hamburger Elbphilharmonie fertig. Das Wachstum im 4. Quartal war auch dort mit -0,6 Prozent negativ und 2013 wird noch schlimmer. Nixmehr Exportweltmeister.
Das abgebliche deutsche Jobwunder besteht ja zum Teil wie der Amazon-Skandal zeigt nur aus der Ausbeutung der Arbeitnehmer wie in frühkapitalistischen Zeiten. Leiharbeit ist der moderne Name für Sklavenhaltung. Immer weniger haben einen tariflich bezahlten Vollzeitjob und immer mehr werden durch eine Leiharbeitsfirma beschäftigt. Dazu das Heer der Minijobber, befristet Angestellten und Teilzeitkräfte. Merkel verkauft das als Fortschritt und sie ist beliebt wie noch nie (Kopfschüttel).
Die Autoverkäufe in der EU sind noch mehr eingebrochen und erreichen einen Rekordtief. Im Januar sind so wenig Autos verkauft worden wie noch nie in diesem Monat, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge fiel um 8,7 Prozent auf 885'159 Stück, das war der niedrigste Stand in einem Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.
Ist es nicht lustig? Im "loser" Europa geht wegen der Armut der Trend vom Auto zurück zum Fahrrad und in China genau umgekehrt. Die reicher werdenden Kommunisten kaufen dem kapitalistischen Westen die Luxusautos ab. Das ist der Gipfel der Ironie!
Der EU ist eine Diktatur, der Euro verliert an Wert, die Bürger haben immer weniger Rechte und die Staaten der Eurozone sind pleite. Hey, vielleicht kann Estland, Luxemburg oder Malta den Laden noch retten (lach). Wie kann man bei dieser katastrophalen Situation, wo die EUDSSR völlig am Arsch ist, noch behaupten, es ist alles in Ordnung? Die Politiker und Medien lügen was das Zeug hält und halten eine Fassade aufrecht wo nichts mehr dahinter ist.
Griechenland und Spanien haben die höchste Arbeitslosigkeit der Welt mit über 26 Prozent. Fast 60 Prozent der Jugendlichen haben keinen Job und damit keine Perspektive. In Italien ist die Lage ganz schlimm. Das Land befindet sich in einer schweren Rezession, seit sechs aufeinanderfolgenden Quartalen nimmt das BIP ab, im letzten Quartal 2012 um 3,6 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit explodiert. Mittlerweile ist sie in kürzester Zeit auf 37 Prozent gestiegen.
In Frankreich ist die Situation so schlimm, dass sich Arbeitslose zu drastischen Handlungen genötigt sehen. Ein 43-Jähriger hat sich vor einem Arbeitsamt der Stadt Nantes selbst verbrannt. Er starb an den schweren Verletzungen. Die Tat solle als Protest gegen das Auslaufen seines Arbeitslosengelds verstanden werden. Im vergangenen Jahr waren bereits zwei arbeitslose Franzosen gestorben, nachdem sie sich mit Benzin übergossen und selbst angezündet hatten.
Holland hat eine Immobilienblase die erschreckend ist. Die Summe aller Hypotheken beträgt mittlerweile 107,1 Prozent des BIP. Zum Vergleich: In Spanien sind es 52,4 Prozent, in Frankreich 41,2 Prozent. Wenn die Blase demnächst platzt dann nutzen die Deiche nichts mehr, ganz Holland steht unter Wasser. Kein Wunder ist Königin Beatrix überraschend zurückgetreten und verlässt das sinkende Schiff.
Das kleine Zypern steht auch vor dem Staatsbankrott und benötigt nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden Euro, vor allem für seine angeschlagene Banken. Wo soll dieses Geld wieder herkommen, wo alle anderen am Ertrinken sind? Wie kann man bei der katastrophalen Situation in der Eurozone noch alles schönreden, wo doch eine schlimme Depression und ein totaler Wirtschaftskollaps bevorsteht?
Ja aber die Börsen steigen, heisst es, ist das kein gutes Zeichen? Lach, seit wann repräsentiert diese Luftnummer die Realität? Das sind doch nur eingebildete Werte die mit billigen Zentralbankgeld hochgepuscht werden. Greenspan bestätigt das auf seine pervertierte Weise in dem er gerade gesagt hat, ignoriert die reale Wirtschaft, nur der Aktienmarkt ist wichtig. Was wir sehen ist ein Kursfeuerwerk kurz vor dem Crash und der Währungskrieg bedeutet, rette sich wer kann, jeder ist sich selber der Nächste.
Es tobt ein globaler Währungskrieg
Es findet schon länger ein Wettlauf zwischen den Industriestaaten statt, wer seine Währung noch mehr abwerten kann. Aktuell wird der Euro gegenüber allen wichtigen Währungen nach oben gepuscht. Der Kurs des Dollar, Pfund, Yen und Schweizer Franken haben gegenüber den Euro erheblich verloren, oder umgekehrt, der Euro ist gegenüber den wichtigsten Währungen auf eine Hoch wie seit 12 Monaten nicht mehr. Das bedeutet, alle Länder der Eurozone verlieren dadurch auf dem Weltmarkt ihre Konkurrenzfähigkeit. Deshalb hat "Eurowächter" Jean Claude Juncker bei einem Treffen von Wirtschaftsleuten in Luxemburg gesagt, der Wechselkurs des Euro zum Dollar sei „gefährlich hoch“. Der globale Währungskrieg ist voll in Gange.

So hat zum Beispiel der Franken in den letzten Tagen um 5 Rappen zugelegt und ist auf 1,25 gestiegen, hat damit den höchsten Stand seit Mai 2011 erreicht. Auch gegenüber dem Dollar stieg der Kurs des Euro: Er hielt sich knapp unter 1,34 Dollar und damit in der Nähe seines Elf-Monatshochs. Das britische Pfund fiel gegen Euro auf ein Zehn-Monatstief von 1,192 gegenüber den Euro. Beim Yen ist es noch krasser. Seit dem Sommer ist die japanische Währung gegenüber den Euro von 94 auf aktuell 120 Yen gestiegen. Dies bedeutet, im internationalen Vergleich werden die Exporte aus dem Euroraum gegenüber allen wichtigen Währungen teuerer und damit weniger attraktiv.
Das Ziel dieses Krieges ist die eigene Währung noch schneller und brutaler zu entwerten als die anderen es tun. Eine Selbstvernichtung die völlig konträr zur eigentlichen Aufgabe der Zentralbanken ist. Die Währungshüter tun alles, nur nicht die Kaufkraft des Gelds das sie hüten erhalten. Durch die Entwertung der eigenen Währungen versucht man die Schuldlast zu reduzieren, die Wirtschaft zu stimulieren und die Exporte anzukurbeln. Den Preis dafür trägt die Bevölkerung durch Inflation.
Die Verteuerung der Produkte und Dienstleitung der Länder in der Eurozone wird den "Exportweltmeister" Deutschland treffen, aber noch viel mehr die sowieso schon am Boden liegenden Südländer. Sie leiden schon lange von einem für sie überbewerteten Euro und müssten dringend um mindestens 30 Prozent abwerten, so wie sie es früher mit eigenen Währung machen konnten. Ein Kursanstieg des Euros ist jetzt ein weiterer Todesstoss für sie. Wann kapieren die Euro-Turbos endlich, die Zwangsjacke der Gemeinschaftswährung für die EU führt zur Vernichtung der Mitgliedsländer.
Frankreich kann diese Teuerung des Euros ebenfalls überhaupt nicht brauchen. Viele Exportfirmen stehen vor der Pleite. Der Wirtschafts- rückgang in der Eurozone wird sich 2013 noch mehr beschleunigen wenn weniger exportiert wird und in einer totalen Depression enden. Die Autoindustrie hat jetzt schon einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen und wird nur durch den Export einigermassen am Leben gehalten. Wenn aber die Preise für die Käufer ausserhalb Europas steigen, wird sicher weniger auch dort verkauft. Egal wie, noch mehr Werke werden stillgelegt und Arbeitsplätze verloren gehen.
Wer steckt dahinter? Es sind die Zentralbanken in den USA, Japan und England die meinen sie können mit Gelddrucken einerseits die Megaschulden weginflationieren und anderseits ihr Wirtschaft ankurbeln, in dem sie ihre Währungen abwerten, auf Kosten Europas. China und Brasilien spielen auch mit den Währungskursen und die Schweizer Nationalbank mischt auch in dieser Kursmanipulation kräftig mit und drückt den Eurokurs nach oben. Mit fast einer Halben Billion an Devisen in der Kasse kann man mächtig in diesem "wie mach ich meinen Konkurrenten fertig" Spiel mitmachen. Sieht aus wie wenn die Zentralbanker sich gegen die EZB und den Euro verschworen haben.
Ein weitere Grund für die Euro-Stärke (lach) soll die Ankündigung der Bundesbank (Buba) vom Mittwoch sein, die Goldreserven von der New York Fed und der Banque de France zurück nach Deutschland zu holen. Als Begründung verkündete die Buba, dieser Repatriierung wäre eine "Präventivmassnahme" im Falle eine "Währungskrise" trifft die Europäische Währungsunion. Obwohl Frankfurt versuchte diese Entscheidung kleinzureden, hat sie wie eine Bombe in den Finanzmärkten eingeschlagen. Drückt es doch einen Vertrauensverlust gegenüber den anderen Zentralbanken aus, was wiederum in den Devisenkursen zum Ausdruck kommt.
Ein Witz der in den Märkten die Runde macht ist folgender: Warum greift Frankreich so kriegerisch plötzlich in Mali ein? Damit die Banque de France mit dem Gold von dort der Bundesbank die Goldbarren liefern kann, weil die Tresore in Paris schon lange leer sind.
Interessant ist, Deutschland macht das gleiche wie die "Schurken- staaten" es bereits in den letzen Jahren getan haben. Venezuela, Libyen und der Iran haben auch schon längst ihr Gold nach Hause geholt, weil sie im Falle eines Konflikts nicht erpressbar werden wollen oder die ihnen feindlich gesinnten Länder es einfach beschlagnahmen. Wenn eine Weltkrise kommt ist es besser den Goldschatz im eigenen statt in fremden Besitz zu haben, ist sicher eine kluge Entscheidung.
Mario Draghis EZB ist die Munition praktisch ausgegangen, um gegen die relative Aufwertung des Euro was zu unternehmen. Relativ deswegen, weil alle Fiatwährungen am Fallen sind, nur mache schneller als andere. Der Zins den die EZB für Einlagen zahlt ist bereits bei null Prozent. Um den Euro unattraktiv zu machen und die Spekulanten in andere Währungen zu treiben bliebe nur ein Minuszins und eine noch massivere Ausweitung der Geldmenge übrig. Den Leitzins zu erhöhen mit dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren liegt ja nicht drin, denn dann wird die Wirtschaft noch mehr abgewürgt.
Die gleiche Situation hatten wir bereits in der Weltwirtschaftskrise 1928 und 1930 als auch die Industrieländer eine Währungskrieg mit Abwertungen gegeneinander führten und das Gold zu sich holten, um ihre abstürzende Volkswirtschaften zu retten. Jetzt ist sich auch wieder jeder der nächste und nimmt keine Rücksicht auf die "Partner". Wie das am Schluss damals endete und jetzt wahrscheinlich wieder enden wird wissen wir. Die Geschichte wiederholt sich. Aus einem Währungskrieg wurde ein Schiesskrieg.
Die neue 5-Euro-Note
Die EZB bringt eine neue Serie von Euro-Noten heraus die «Europa-Serie» heisst und fälschungssicherer sein sollen. Ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa aus der Welt der griechischen Sagen ist an bestimmten Stellen auf den Geldscheinen abgebildet. Den Anfang macht der Fünf-Euro-Schein der ab Mai im Umlauf ist und heute Donnerstag präsentiert wurde:
Auf den Noten findet sich künftig ein Hologramm mit dem Porträt der Europa. Dieses Porträt erscheint im silbernen Streifen der Banknoten, wenn diese gekippt werden. Ausserdem erscheint in dem Streifen ein Fenster und der Nennwert. Das Porträt der Europa bildet ebenfalls ein Wasserzeichen. Dazu kommt noch eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau.
Was Mario Draghi mit der neuen Notenserie nicht vertuschen kann, der Euro als Ganzes ist eine Fälschung. Die Gemeinschaftswährung hat den Menschen in der Eurozone einen Wert vorgegaukelt der nicht vorhanden ist. Jetzt wachen sie immer mehr in der Armut auf und stehen vor einer düsteren Zukunft. Eine Rekordarbeitslosigkeit im November in den 17 Ländern der Eurozone von 18,8 Millionen Menschen ist doch kein Erfolgsergebnis nach 10 Jahren Euro. Das ist eine Katastrophe.
Wer meint, das ist nur ein Versagen von inkompetenten Politikern oder ein Zusammenkommen von unvorhergesehenen Ereignissen, der irrt. Es handelt sich um eine bewusste herbeigeführte Krise der Goldmänner um Europa zu zerstören. Niemand hat die Absicht Europa zu retten, sondern im Gegenteil, der alte Kontinent soll plattgemacht werden. Dabei sahnt die Finanzelite auf unsere Kosten gigantisch ab. Was interessiert uns was sie schwätzen? Wichtig ist nur was bei ihrem Handeln rauskommt. Deshalb steht die Abkürzung EU für Europas Untergang.
So ein CAC, Staatsanleihen mit eingebauten Schuldenschnitt
Die Staaten der Eurozone tun alles um den gigantischen Schuldenberg auf die Bürger abzuwälzen. Dies passiert durch eine Weginflationierung der Schulden mit einer ständigen Geldentwertung, durch den Griff in die Pensionskassen und Raub der Guthaben der Rentner und durch eine Enteignung der Besitzer von Staatsanleihen mit einem eingebauten Schuldenschnitt. Eingebaut deshalb, weil alle Staatsanleihen der Eurozone enthalten neu ab diesem Jahr einen CAC, einen "Collective Action Clause" oder auf Deutsch, eine "Kollektive Handlungsklausel". Im Kleingedruckten steht, mit dem CAC können Staaten die Rückzahlung von Schulden verweigern. Das heisst, Staatsanleihen sind faktisch wenn es darauf ankommt nichts wert und keine sichere Anlage mehr. Ob sich die Euro-Retter damit nicht ins eigene Knie schiessen?

Die Schulden des Bundes belaufen sich per Ende 2012 auf 2,115 Billionen Euro, eine Steigerung im Vergangenen Jahr um 26 Milliarden Euro. Diese 2115 Milliarden Euro an Schulden werden von der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH verwaltet und durch Staatsanleihen finanziert, die regelmässig ablaufen und durch die Ausgabe von neuen Papieren verlängert werden. Die neuen Staatsanleihen als Verlängerung der bestehenden Schulden und als Neuverschuldung werden die neue CAC-Klausel beinhalten.
Nur, welcher Investor gibt den Euro-Staaten noch einen Kredit, kauft die Staatsanleihen, wenn im Kleingedruckten sich die Staaten das Recht einräumen, die Kredite nicht zurückzahlen zu müssen? Da muss man ja bescheuert sein, um dieses Risiko einzugehen.
Jetzt werden einige sagen, dieser Schuldenschnitt betrifft nur wenige Anleger und nicht die Mehrheit der Normalbürger. Wer hat schon Staatsanleihen? Ein grosser Irrtum, denn wir sind praktisch alle in diesen Schuldscheinen investiert, durch Pensionskassen, Rentenfonds, Lebensversicherungen und durch alle Institutionen die in Staatsanleihen das Geld der Einzahler anlegen müssen. Wir werden deshalb alle möglicherweise enteignet und unsere Ersparnisse fürs Alter beraubt.
Diese Erfahrung haben übrigens bereits die Griechen gemacht. Der Schuldenschnitt der dort im Frühling 2012 vollzogen wurde hat am meisten die Rentenfonds betroffen, da sie das Geld hauptsächlich in griechische Staatsanleihen investiert hatten. Mit dem sogenannten Haircut der notwendig war, damit Griechenland Hilfszahlungen bekam, wurden auch die Pensionsguthaben grossteils ausradiert.
Fast 54 Prozent des angelegten Geldes löste sich in Luft auf. Dabei hat man den Griechen und auch uns immer erzählt, Staatsanleihen sind die sicherste Anlageform der Welt. Jetzt sieht man es, diese Versprechen sind Lügen und die Staaten müssen ihre Schulden nicht zurückzahlen, jetzt sogar offiziell in einer Klausel so festgeschrieben.
Die griechische Regierung ging auf Druck der Troika her und verabschiedete rückwirkend ein Gesetz, um einen Schuldenverzicht der Gläubiger zu erzwingen. Diese Enteignung löschte hauptsächlich die Guthaben der Pensionsfonds aus, Geld welches die Griechen für ihr Alter im Glauben angelegt hatten, es ist durch staatliche Garantie dort sicher.
Jetzt haben sie gemerkt was diese Garantie wert ist, nämlich nichts, sie wurden "legal" beraubt und enteignet. Als Konsequenz stehen viele Griechen die selbstständig waren ohne Rente da, haben plötzlich keine Alterssicherung. Deshalb hat sich auch der 77-jährige pensionierte Apotheker im April 2012 auf dem Syntagma-Platz in Athen erschossen.
Der Mann hat in seinem Abschiedsbrief geschrieben, dass die Regierung es ihm unmöglich mache, von seiner Rente zu leben, nachdem er 35 Jahre für sie eingezahlt habe. „Ich sehe keine andere Lösung als ein würdiges Ende, bevor ich den Müll nach Lebensmitteln zu durchsuchen beginne“, soll es in dem Abschiedsbrief geheissen haben. Die Sparpolitik der griechischen Regierung, die auf eine Enteignung und auf einem Raub hinausläuft, treibt immer mehr Griechen in die Verzweiflung.
Diesen Tod eines Menschen und die totale Verarmung haben aber am meisten Merkel und Schäuble auf dem Gewissen und zu verantworten, weil sie den griechischen Staat zu brutalen Sparmassnahmen zwingen. Griechenland spart sich sprichwörtlich zu Tode. Gerichtlich gegen diese Enteignungen vorzugehen ist praktisch aussichtslos, obwohl zahlreiche Anleger es versuchen. Um eine Klagewelle in Zukunft zu vermeiden wurde diese "Kollektive Handlungsklausel" eingebaut, mit Schuldenschnitt unter Ausschluss des Rechtswegs.
Nun erhalten alle Euro-Staatsanleihen eine solche CAC-Klausel, mit deren Hilfe eine Enteignung nicht nur möglich, sondern auch noch gegen Klagen geschützt wird. Betroffen davon sind alle neuen Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Das bedeutet, dass im Laufe der kommenden Jahre nach und nach ein immer grösserer Anteil der europäischen Staatsanleihen eine solche Klausel enthalten wird. In fünf Jahren dürfte dies schon auf mehr als die Hälfte der deutschen Papiere zutreffen, ähnliches gilt für die meisten anderen Euro-Staaten.
Beschlossen wurde die Einführung dieser Klausel im Zuge der Verhandlungen über die Einführung des permanenten Rettungsschirms, des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Ganz bewusst sollte damit die Grundlage dafür gelegt werden, bei künftigen Umschuldungen vor einer Klagewelle geschützt zu sein. Ausserdem, damit soll die Staatspleite leichter gemacht werden, in dem die Schuldscheine einfach nicht mehr honoriert werden. Was für uns niemals möglich ist, die Rückzahlung von Schulden zu verweigern, haben sich die Staaten der Eurozone als Privileg einfach sich selbst gegeben.
Aber wie gesagt, wer will dann noch Staatsanleihen kaufen? Wer will den Staaten in Zukunft noch Geld leihen, wenn man Dank CAC sein verliehenes Geld nie mehr wiedersieht? Von den 17 Eurostaaten haben sowieso nur noch vier die Bonitätsnote "AAA", nämlich Deutschland, Finnland, Luxemburg und Niederlande. Alle anderen sind nicht mehr top-kreditwürdig, viele Staaten sind faktisch auf Ramschniveau. Sogar der ESFS, der Euro-Rettungsschirm, hat nicht die beste Note. Wenn man in Zukunft damit rechnen kann, die Staatsschulden werden nicht mehr zurückgezahlt und es kann jederzeit ein Schuldenschnitt passieren, dann sind ja alle Staatsanleihen ein hohes Anlagerisiko.
Deshalb ist es fraglich, ob die Staaten sich damit überhaupt einen Gefallen tun, um mit dieser legalisierten Enteignung aus der Schuldenspirale zu kommen. Als Reaktion ist die Forderung der Anleger nach höheren Zinsen wahrscheinlich. Wenn das Verlustrisiko erheblich steigt, müssen auch die Zinsen steigen, denn Zinsen sind immer auch eine Bewertung des Risikos. Durch die höheren Zinsen und der Aufwand dafür werden aber die Staaten weiter in der Schuldenfalle bleiben oder sogar noch tiefer sinken. Jedenfalls zeigt uns diese Einführung einer Enteignungsklausel im Kleingedruckten, der Staat kann jederzeit die Spielregeln ändern oder muss sich überhaupt nicht an Regeln halten. Diese gelten nur für uns dumme Untertanen. So ein CAC aber auch!
Interview mit Professor Wilhelm Hankel
Die Neue Luzerner Zeitung publizierte in der heutigen Ausgabe vom Dienstag, 8. Januar 2013, ein bemerkenswertes Interview mit dem deutschen Ökonomen und Euro-Kritiker der ersten Stunde, Prof. Dr. Wilhelm Hankel. Auf einer ganzen Seite an prominenter Stelle führt der Journalist Kari Kälin ein Interview, das es wahrlich in sich hat. Es ist eine Wohltat zu lesen, mit welch messerscharfem Sachverstand Wilhelm Hankel das Euro-Desaster analysiert und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.

Zur Erinnerung, am kommenden Samstag den 12. Januar wird Prof. Hankel einen Referat im Hotel Montana in Luzern zum Thema "Der Euro am Abgrund?" halten. Unbedingt anmelden und dabeisein.
Interview Kari Kälin:
Wilhelm Hankel, wie ginge es Deutschland und den Euroländern heute ohne Euro?
Wilhelm Hankel: Glänzend. Deutschland stünde wirtschaftlich besser da als die Schweiz. Die meisten Euroländer befänden sich heute nicht in einer Krisensituation.
Weshalb?
Hankel: Wir hätten eine Reihe von Wechselkursbereinigungen und Währungsaufwertungen in Staaten wie Deutschland, Österreich oder den nördlichen Ländern erlebt. Wir hätten die Inflationsgefahr im Griff. Die südlichen Krisenstaaten befänden sich dank Abwertung der eigenen Währung auf dem Weg zur Genesung. Die griechische Drachme hätte an Wert verloren. Heute gilt die Unsinnsgleichung, dass ein Euro in Griechenland so viel Wert ist wie in Deutschland. Doch die Kaufkraft liegt in Griechenland gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um 40 Prozent tiefer als in Deutschland. Mein Fazit: Ohne Euro ginge es ganz Europa besser. Die Gemeinschaftswährung hat die heutige, katastrophale Lage heraufbeschworen.
Ist der Euro noch zu retten? Oder steht er am Abgrund?
Hankel: Wahnsinn kann man nur eine gewisse Zeit lang betreiben. Was die Schweizerische Nationalbank mit den Eurokäufen macht, betreibt die EU auf monströse Weise im Grossen. Während die Schweizerische Nationalbank «nur» den Wechselkurs stabilisieren will, «rettet» die EU auf noch monströsere Weise ganze Volkswirtschaften und hält sie künstlich auf einem Stand, den sie längst nicht mehr haben. Aus währungs- und finanzpolitischer Sicht sind Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal bankrott. Die Euroretter vollführen eine Bankrottverschleppungspolitik, die sich nicht auf alle Ewigkeit aufrechterhalten lässt. Sie ist nicht zu bezahlen. Die Summen, die im Spiel sind, sind viel zu gross. Die Gesamtverschuldung in der südlichen Eurozone beläuft sich auf rund 13 Billionen Euro. Das entspricht viermal der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands.
Sind die Sparprogramme, welche die Troika Griechenland aufzwingt, nicht zielführend?
Hankel: Nein. Hier wird ein Patient quasi ohne Betäubung operiert. Die Euroretter erwarten auch noch, dass die Menschen die Einbussen bei den Einkommen, Renten und Sozialleistungen klaglos hinnehmen. Man kann aber gerade jungen Menschen nicht eine Zukunft ohne Perspektiven, ohne Aussicht auf eine Arbeit, zumuten. Wäre Griechenland nicht in der Eurozone, hätte es seine Währung schon vor Jahren abwerten und eine vernünftige, nationale Wirtschaftspolitik mit eigenen Wechselkursen und eigenen Zinsen verfolgen können. Die heutige Situation führt zum Beispiel dazu, dass Griechenland im eminent wichtigen Tourismussektor aus Kostengründen viele Kunden an die Türkei verloren hat. Athen wird von Brüssel fremdbestimmt.
Sie haben den Euro schon als «lebenden Leichnam» und Missgeburt bezeichnet. Dramatisieren Sie? Momentan herrscht an den Märkten ja eine relative Ruhe.
Hankel: Die Ruhe an den Märkten ist vergleichbar mit der Selbstberuhigung eines Selbstmörders, der von einem Turm springt und sich während des freien Falls sagt: «Es ist ja noch nichts passiert.» Das ist reiner Selbstbetrug.
Sehen Sie einen Ausweg aus der Eurokrise?
Hankel: Ich verrate meine konkreten Vorschläge, die ich an meinem Vortrag vom nächsten Samstag in Luzern präsentieren werde, noch nicht en détail. Die Ironie ist: Man könnte den Euro retten, indem man ihn in Kombination mit nationalen Währungen weiterführt, in einem Verbundsystem mit den von ihm verdrängten alten Währungen. Der Euro wäre dann wie im alten Goldstandard: das «Gold Europas». Wenn auch nur aus Papier oder elektronischer Materie und nicht aus dem gelben Metall. Der Euro konnte niemals nationale Währungen ersetzen, er konnte nur als Alternativwährung fungieren, eben wie früher das Gold im Goldstandard. Kehrte man dahin zurück, hätte das mehrere Vorteile. In der EU verschwände der Graben zwischen Ländern mit und ohne Euro. EU und Eurozone wären identisch. In Kombination mit der nationalen Währung könnten sogar Länder wie die Schweiz, England, Russland oder Norwegen zu Euroländern werden.
Wenn die einzelnen Staaten zu ihren Währungen, also zum Beispiel die Griechen zur Drachme, zurückkehren, hätte das doch verheerende Folgen. Die Griechen würden bei der Ankündigung dieses Schrittes zur Bank rennen und sofort ihre Guthaben sichern.
Hankel: Im Gegenteil: Die Aussicht auf Wiedereinführung der alten Währungen würde einen Freudenrausch auslösen. Nicht nur in Deutschland, wo die D-Mark fast so ein Mythos ist wie der alte Kaiser im Kyffhäuser. Man müsste den Menschen nur klarmachen, dass es sich um einen Währungs-umtausch handelt und nicht um eine Währungsreform. Und dass dieser Umtausch nicht mit einer Wertverminderung ihrer Guthaben einhergeht.
Hat der Euro nicht auch gute Seiten? Die mühsamen Wechselkurse entfallen, Touristen müssen nicht andauernd in die Wechselstube. Das ist doch unter dem Strich praktisch.
Hankel: Jede Bequemlichkeit hat ihren Preis – auch diese. Im Falle des Euros ist der Preis auf Dauer unbezahlbar. Ausserdem ist diese Bequemlichkeit billiger zu haben: am Geldautomaten im Ausland. Er kann inzwischen umrechnen.
Was ist Ihrer Ansicht nach das Grundübel am Euro?
Hankel: Der unverantwortliche Leichtsinn, mit dem Politiker zwingende ökonomische – und menschliche – Gesetze ignoriert haben. Ökonomisch ist es widersinnig, dass sich Staaten mit unterschiedlichen Volkswirtschaften eine Währung teilen. Staat und Währung gehören zusammen. Was versteht denn eine «staatenlose» Zentralbank wie die EZB von den Problemen der ihr anvertrauten 17 Länder? Die sind doch in Griechenland anders als in Deutschland oder der Schweiz. Und: Was bei 17 Euro-Ländern nicht funktioniert, wie soll denn das, wie vorgesehen, bei 28 EU-Ländern klappen? Und dann die menschliche Seite. Die Menschen manifestieren ihre Bedürfnisse mit dem Geldschein. Er lässt erkennen, was sie wirklich wollen, und auch was nicht. Man sieht es jetzt an der Flucht aus dem Euro – nicht nur in den Krisenländern der Eurozone. Einer der grossen Ökonomen der Wiener Schule: Eugen von Böhm-Bawerk, Lehrer des heute viel zitierten Friedrich August von Hayek, hat das bereits vor 100 Jahren in seinem grundlegenden Essay «Macht oder ökonomisches Gesetz?» klar gelegt. Eine Politik, die gegen ökonomische Gesetze und damit gegen menschliche Grundbedürfnisse regiert, zieht immer den Kürzeren. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Euroretter. Nur, sie hätten sie sich – und den Menschen, für die sie da sind – ersparen können. Was jetzt passiert und noch passieren wird, war auch schon vorher klar.
Hatten diverse Staaten nach der Wiedervereinigung nicht einfach zu viel Angst vor einem starken Deutschland mit einer starken D-Mark?
Hankel: Noch bevor 1992 der Vertrag von Maastricht über die EU unterzeichnet wurde, forderten Giulio Andreotti, Margaret Thatcher und François Mitterand, die Staatchefs von Italien, Grossbritannien und Frankreich, den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl dazu auf, der Währungsunion beizutreten. In einem Brief schrieben sie, ein zu starkes Deutschland mit einer zu starken Währung störe Europa und könne nicht hingenommen werden. Nachdem der Euro eingeführt worden war, hat Frankreich als erstes Land die Stabilitätsregeln gebrochen und ein zu hohes Staatsdefizit gemacht. Deutschland zog mit, vermutlich aus Solidarität, damit Paris nicht allein als schwarzes Schaf dastand. Das war eine politische Dummheit der damaligen rot-grünen Regierung.
Sie haben 1998 vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euro geklagt. Danach hatten Sie Pariastatus. Der Spiegel bezeichnet Sie als «renitenten Professor». Wie haben Sie das erlebt?
Hankel: Der Kreis meiner Fans hat sich verändert. Die Politiker meiden mich. Aber wenn ich irgendwo im Café sitze, setzen sich Menschen spontan zu mir. Ich bin mit diesem Tausch zufrieden. Politiker und Medien schneiden mich, das Volk schätzt mich. Meine Homepage wird tausendfach angeklickt. Die Menschen honorieren meinen Einsatz für sie, Deutschland und Europa. Das tut mir gut.
Die Einführung des Euros konnten Sie nicht verhindern.
Hankel: Natürlich nicht. Aber leider haben sich alle Befürchtungen, die ich zusammen mit Wissenschaftskollegen vorgebracht habe, erfüllt. Entgegen dem Eindruck in der Öffentlichkeit haben wir durch unsere Verfassungsklagen doch einiges erreicht. So hat das Gericht festgehalten, dass die Eurozone eine «Stabilitätsgemeinschaft» sein muss. Wenn dies nicht der Fall sei, habe jede deutsche Regierung das Recht, die Währungsunion wieder zu verlassen. Mit unserer zweiten Klage gegen den Euro-Rettungsfonds EFSF haben wir im Mai 2010 einen weiteren Teilerfolg erzielt, als es um die Hilfen an Griechenland ging. Das Gericht hat festgelegt, dass die Regierung nicht «auto-matisch» Budgetüberweisungen vornehmen darf. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss jeweils vorher das Plazet des Parlaments einholen. Das verstand sich nicht von selbst. Und ausserdem gibt es dank diesem Urteil keine Eurobonds, also keine EU-Staatsanleihen.
Sie haben im letzten Sommer auch gegen den dauerhaften Rettungsschirm (ESM) geklagt.
Hankel: Das Hauptverfahren steht noch aus. Dann wird das Gericht auch prüfen, ob die Europäische Zentralbank unbeschränkt Schrottanleihen kaufen darf oder ob das den Rahmen der europäischen Gesetzgebung sprengt. Wir sind zuversichtlich. Unser bester, wenn auch unfreiwilliger Verbündeter ist der europäische Gerichtshof (EuGH). Seine Rechtsbrüche und -verdrehungen sind so unglaublich, dass sie das deutsche Verfassungsgericht gar nicht hinnehmen kann. So hat der EuGH zum Beispiel für rechtens erklärt, dass Eurostaaten für andere Eurostaaten haften – obwohl es die EU-Verträge in der No-Bailout-Klausel strikt verbieten. Doch der EuGH «hilft» den Rettern, indem er die damit verbundenen Milliardenzahlungen als «normale Kredite» interpretiert. Das ist ungeheuerlich. Denn dieses Geld finanziert keine realen Investitionen, es verschwindet in schwarzen Löchern.
Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hat Sie wegen Ihrer Kritik am Euro als geschichtslosen Fachidioten hingestellt. Was sagen Sie ihm jetzt?
Hankel: Wenigstens hat er mir nicht die Fachkompetenz bestritten. Im Übrigen: Er hat Deutschland nur Geld gekostet hat, während ich mit dem «Bundeschätzchen», das ich in meiner Zeit als Leiter der Abteilung «Geld und Kredit» im Bundeswirtschaftsministerium Ende der 1960er-Jahre erfunden habe, der Staatskasse mehrere 100 Milliarden D-Mark eingebracht habe. Es war unser markwirtschaftliches Gegenstück zum «Volkseigentum» der früheren DDR. Der Bürger wurde mit seinen Spargroschen am Staatsvermögen beteiligt und erhielt dafür – als Quittung – ein gut und progressiv verzinstes, kursschwankungsfreies Wertpapier. Es war fast ein halbes Jahrhundert lang der Renner am deutschen Kapitalmarkt. Ausserdem wurde es x-fach imitiert: von Sparkassen, Volksbanken usw. Leider hat die Bundesregierung jetzt zu Jahresende seinen Vertrieb eingestellt, nachdem sie es schon während der letzten Jahre kaum noch verzinst hat. Es ist eine kolossale Dummheit, denn gerade jetzt kommt es darauf an, möglichst grosse Teile der Staatsschuld im Lande zu behalten – und der Bundesschatzbrief war das ideale Papier dafür.
Heute sind Sie ein viel geladener Redner, im deutschen Politmagazin «Cicero-Liste» figurieren Sie auf der Liste der 500 bedeutendsten deutschen Intellektuellen. Eine Genugtuung?
Hankel: Ja. Aber es ehrt die Juroren. Sie zeigen, dass sie Kritiker respektieren und nicht auf jeden Phrasendrescher reinfallen.
Die europäischen Staatschefs eilen von Krisengipfel zu Krisengipfel und sprechen Abermilliarden zur Rettung von Pleitestaaten wie Griechenland. Was bewirkt dieser Aktivismus überhaupt?
Hankel: Die deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft hat das Wort «Krisenroutine» zum Unwort des Jahres gekürt. Das Skandalöse ist, dass die Politiker nicht schlecht von ihrer Krisenroutine leben. Die Spesen sind gewaltig. Nur wofür? Die Krisenroutiniers zeigen mit jedem ihrer Gipfel einmal mehr, dass sie gar kein Konzept zur Lösung der Eurokrise haben. Sie verschleudern Billionen Euro, ohne eine Bilanz vorzulegen, aus der klar ersichtlich wäre, wofür. Seit Ausbruch der Eurokrise hat allein die Europäische Zentralbank rund 5 Billionen Euro gedruckt. Oder elektronisch verschickt. Ein materieller Gegenwert dafür ist nirgends zu erkennen. Im Gegenteil: Die Wirtschaftsleistung der Eurozone geht zurück. Es handelt sich also um Geldschöpfung ohne Wertschöpfung. Tatsächlich sind die 5 Billionen sind in den Bankenapparat der Eurozone geflossen. Die Banken haben das Geld mangels ausreichender Kreditnachfrage an der Börse angelegt. Die Frage, die sich jeder stellen muss, lautet: Wann kommt der nächste Schwarze Freitag? Es gibt genügend Parallelen zu den 1920er-Jahren. Auch damals wurde die Geldmenge bei mässigem Wachstum zu stark ausgeweitet. Irgendwann platzt die Blase, weil jemand zu viele Posten auf einmal verkaufte und die Kurse einbrachen, an jenem ominösen Freitag teilweise um bis zu 90 Prozent. Das kann sich wiederholen.
Hat überhaupt noch jemand den Überblick über all die Konstrukte, dank denen die Krisenstaaten der Eurozone aus dem Schuldensumpf finden sollen?
Hankel: Nein. Und ich frage mich, ob dahinter nicht Absicht steckt. Wenn jemand den Überblick hätte, wäre das Entsetzen über die verschwundenen Billionen ja noch grösser. Die Verschleierung ist Teil der Politik der Euroretter. Kämen die ganzen Konsequenzen dieser Übung ans Tageslicht, sie wäre schnell beendet. Gibt es einen intelligenten Politiker, der längst erkannt hat, dass ein Abbruch der Eurorettung nötig wäre? Ich sehe keinen. Leider gibt es genug dumme Politiker in Europa, die die Augen zu und weiter machen.
Sind diese Rettungsschirme denn nicht eine Art Marschallplan wie nach dem Zweiten Weltkrieg, dank denen die verschuldeten Staaten wieder auf die Beine kommen könnten?
Hankel: Ich arbeitete als junger Volkswirt im deutschen Marshall-Plan-Ministerium, als dieser Plan umgesetzt wurde. Der Marshallplan ist der Beweis für die klassische Theorie, dass man Kapital nur durch Arbeit bilden kann. Und dass man, um arbeiten zu können, genügend zu essen haben muss. Um aufzubauen, muss man etwas leisten. Die Eurorettung funktioniert nach dem umgekehrten Prinzip: Geld ohne Leistung. Es wird ein Status quo zementiert. Leider ist es der der Pleite.
Die Schweizerische Nationalbank kauft grosse Mengen an Euro – Ende November sass sie auf einem Devisenbestand von 174 Milliarden Euro – um den Wechselkurs von 1.20 zu verteidigen. Können Sie das nachvollziehen?
Hankel: Ich liebe die Schweiz, aber verstehe die panische Furcht der Schweizer Behörden vor der Aufwertung des Frankens nicht. Sie ist völlig unberechtigt. Die D-Mark hat in ihren letzten 25 Lebensjahren ständig aufgewertet. Deutschland wurde in dieser Zeit nicht ärmer, sondern immer reicher. Das würde auch in der Schweiz passieren. Wer exportiert, muss auch importieren. Die Importe werden bei einer starken Währung ständig billiger, auch für Wirtschaft und Industrie. Sie gewinnt an Wettbewerbsfähigkeit. Mein früherer Chef, Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller von der SPD, sagte damals: Jede DM-Aufwertung ist eine Ausschüttung von «Sozial-Dividende an das deutsche Volk». Man kann sich mehr im Supermarkt kaufen und reist günstiger ins Ausland. Das gilt auch für die Schweiz. Die Schweizerische Nationalbank verschwendet Volksvermögen, wenn sie Geld in einer Währung anlegt, die es wahrscheinlich schon bald nicht mehr gibt. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Der Schweizer Sinn fürs Reale?
Die EU hat den Friedennobelpreis erhalten. Ihr Kommentar?
Hankel: Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Seit wir den Euro haben, nehmen die Gehässigkeiten und Animositäten unter den europäischen Völkern in einem erschreckenden Ausmass zu. Die zu rettenden Euroländer haben sich nicht gerade überschwänglich für die vielen hundert Milliarden Euro, die sie als Hilfe erhalten haben, bedankt. Bei den nächsten Milliarden werden sie es auch nicht tun. Ich kann nicht nachvollziehen, was sich das Nobelpreiskomitee bei der Verleihung dieses Preises gedacht hat. Nicht die EU sichert den Frieden Europas, sondern die Einsicht, dass man einen Dritten Weltkrieg weder braucht noch bezahlen könnte.
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Hinweis: Im Februar erscheint im Wiener Signum Verlag Wilhelm Hankels (83) neues Buch «Die Entschärfung der Euro-Bombe. Bessere Alternativen für die Eurorettung.»
Der globale Staatsstreich von Goldman Sachs
Als ich die Nachricht gelesen habe, der Gouverneur der Zentralbank von Kanada, Mark Joseph Carney, wird nächstes Jahr der Chef der Bank of England, da dachte ich mir, ist ja klar, noch einer von Goldman Sachs auf einem der mächtigsten Posten der Finanzwelt in der City of London. Wie viele ihrer Figuren wollen sie noch an den obersten Schaltzentralen platzieren? Was dazu kommt, Carney ist der erste Nicht-Brite der den Chefsessel der ältesten Zentralbank der Welt übernimmt. Für mich ist das kein Zufall, sondern eine geplante Übernahme oder ein globaler Staatsstreich der Vampirkrake, die alles mit ihren Tentakeln umklammert und aussaugt.
Carney wird als der "herausragende Notenbanker seiner Generation" vom britischen Premierminister bezeichnet, weil er angeblich dazu beigetragen hat, dass Kanada die Finanzkrise nach 2007 besser überstand als andere Länder. Ja wenn ich Insider-Informationen habe und vorgewarnt bin, dann ist das keine Kunst. Dann leitet Carney parallel dazu den Finanzstabilitätsrat FSB mit Sitz in Basel, der im Auftrag der G20-Staaten Regeln für die internationale Finanzwirtschaft erarbeiten soll. Ich lach mich schief, ein Ehemaliger genau der Bank, die darauf spezialisiert ist Kunden übers Ohr zu hauen und Staatsschulden mit Finanztricks zu verschleiern, schreibt die Regeln gegen solche Betrügereien. Da hat man einen Hühnerdieb zum Wächter des Hühnerstalls gemacht.
Klar ist Mark Carney auch ein Bilderberger, sonst dürfte er den wichtigen Posten als Zentralbankchef von England gar nicht übernehmen. Wir haben ihn in St. Moritz beim Treffen 2011 dort gesehen und in Chantilly USA war er 2012 auch dabei. EZB-Chef Mario Draghi ist sogar ein achtfacher Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz. Ja, aber das sind nur Kaffeekränzchen und es wird über das Wetter geredet, überhaupt nicht wer welchen Posten kriegen und welches Programm für die globale Elite umsetzen soll.
Zur Erinnerung, Loukas Papadimos war von 1994 bis 2002 Gouverneur der griechischen Zentralbank. In seiner Amtszeit fiel der Beitritt Griechenlands zur Europäischen Währungsunion. In diesem Rahmen hat er eine wichtige Rolle bei der Verschleierung der öffentlichen Haushaltsbilanzen mit Hilfe von Goldman Sachs gespielt. Von 2002 bis 2005 war Mario Draghi Vizepräsident von Goldman Sachs International in Europa. Draghis Abteilung half Griechenland mit dem Finanzinstrument Währungs-Swap seine Bilanzen zu schönen und Staatsschulden zu verstecken. Die Aussage von Draghi, das geschah vor seiner Zeit, ist genau so wie wenn ein Mafiosi sagt, die Morde und andere Verbrechen sind vor seinem Beitritt zur kriminellen Vereinigung passiert. Na und?
Nach dieser Betrügerei mit dem griechischen Euro-Beitritt wurde Papadimos von 2002 bis 2010 als Vizepräsident der Europäische Zentralbank belohnt. Anschliessend war er vom 10. November 2011 bis zum 16. Mai 2012 griechischer Premierminister und Chef der griechischen Übergangsregierung. Niemand konnte ihn wählen, sondern er wurde den Griechen einfach vor die Nase gesetzt. Das heisst, derjenige der die Griechen mit Vorspiegelung falscher Tatsachen in den Euro gebracht hat, war nicht nur eine leitende Figur in der EZB, sondern auch "Diktator" von dem Land, welches durch die Einheitswährung und dem billigen Geld überhaupt erst in die Schuldenkrise gekommen ist. Seine Aufgabe war es Griechenland zu verkaufen.
Bilderberger Mario Draghi hat auch einen riesen Sprung nach oben gemacht. Er war von 2006 bis 2011 Präsident der Italienischen Nationalbank und ist seit dem 1. November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Draghi, der ehemalige Vizepräsident von Goldman Sachs International, ist derzeit zudem Vorstandsmitglied der "Zentralbank der Zentralbanken", der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel und Mitglied in der von der Rockefeller-Stiftung gegründeten privaten Lobbyorganisation der Finanzwirtschaft, der Group of Thirty. Er hat den Job den Euro zu zerstören und alle EU-Bürger mit Inflation zu verarmen.
Noch ein Goldmann und Bilderberger wurde mal auf den obersten Posten gehievt, diesmal um die Amerikaner in die Armut zu treiben und astronomisch zu verschulden. Henry Paulson war von 1999 bis 2006 Vorsitzender und CEO der Investmentbank Goldman Sachs. Am 30. Mai 2006 nominierte US-Präsident George W. Bush Paulson für das Amt des Finanzministers der Vereinigten Staaten. Man machte ihn zum Chef des US-Schatzamtes bis zum Ende der Bush-Regierung am 20. Januar 2009. Paulsons früherer Arbeitskollege bei Goldman Sachs, Robert K. Steel, wurde sein Stellvertreter und zum Leiter des Fachbereichs „Inlands-Finanzen“ ernannt. Damit waren zwei Plünderer der Staatskasse am Werk.
Am 19. September 2008 − am Höhepunkt der US-Bankenkrise − wurde der sogenannte Paulson-Plan aufgelegt, ein auf 700 Milliarden US-Dollar veranschlagtes Rettungspaket für den US-amerikanischen Finanzmarkt. Das „Troubled Asset Relief Program“ oder TARP verteilte praktisch ohne Auflagen massenhaft Steuergelder an die Banken der Wall Street. Citigroup, JPMorgan Chase und Wells Fargo bekamen jeweils 25 Milliarden Dollar, Bank of America 15 Milliarden und Goldman Sachs 10 Milliarden. Paulson schüttete das Geld der Steuerzahler an alle seine Kumpels aus, bzw. es wurden in der Höhe Schulden gemacht, für die der US-Bürger haften muss. Selber hat er ein Vermögen von 700 Millionen erlangt.
Aber Goldman Sachs erhielt schon vorher 12,9 Milliarden Dollar aus dem 182 Milliarden Dollar Rettungsfonds für den Versicherer AIG, der 2008 vor der Pleite stand. Paulson wurde dafür wegen Günstlingswirtschaft heftig kritisiert. Paulson wurde auch zusammen mit Fed Chef Ben Bernanke vom New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo im April 2009 beschuldigt, in betrügerischen Machenschaften beim Kauf von Merrill Lynch durch Bank of America beteiligt gewesen zu sein. Paulson soll in Abstimmung mit Bernanke den Chef der Bank of America Ken Lewis damit gedroht haben, er werde abgesetzt, wenn er nicht die Akquisition durchführt.
Der ex-Goldman-Chef Paulson war auch derjenige, der die Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 in den Bankrott schickte, ihr eine Staatshilfe verweigerte und den Leichenfledderern der Wall Street überlas. Das kostete vielen Kleininvestoren ihr ganzes Vermögen und ihre Altersrente. Lehmans Schicksal wurde bereits im Frühling 2008 von Paulson besiegelt, aus persönlichen Gründen und aus Hass zu dessen Chef Dick Fuld. Am meisten hat der Rivale Goldman Sachs vom Verschwinden eines Konkurrenten profitiert. Die Ausrede, keine Hilfe auf Kosten des Steuerzahlers, war eine Lüge, denn beim Zusammenbruch der AIG und mit der Schaffung des TARP-Fonds haben sie es doch getan, von wegen "too big to fail".
Der Chef der amerikanischen Zentralbank Ben Bernanke ist eng mit dem jetzigen Chef von Goldman Sachs befreundet. Er studierte an der Harvard Universität, wo er im Winthrop House zusammen mit seinem Kommilitonen Lloyd Blankfein wohnte. Dann haben wir noch Mario Monti, seit 16. November 2011 Ministerpräsident Italiens. Der wurde auch nicht gewählt, sonder den Italienern ebenfalls vor die Nase gesetzt. Er ist Vorstandsmitglied der Bilderberg-Gruppe, war 'European chairman' der Trilateralen Kommission von David Rockefeller und er ist, was für einen Überraschung, internationaler Berater bei Goldman Sachs.
Dieses Netzwerk, diese Verbindungen und Seilschaften von ehemaligen führenden Personen bei Goldman Sachs sind vorhanden, entweder weil sie an den selben Universitäten studierten und in dessen Alumni sind oder weil man bei der Bank zusammengearbeitet und dadurch von dessen Ideologie geprägt wurde. Einmal ein Goldman immer ein Goldman. Jetzt haben wir Goldmänner als Chefs der obersten Zentralbank (BIZ) in Basel, der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt und der Bank of England in London. Dazu noch diverse andere in Regierungspositionen in Europa und den USA.
Deutschland wird auch von Goldman Sachs "regiert". Alexander Dibelius, Geschäftsleiter von Goldman Sachs für Deutschland, Österreich, Russland sowie Zentral- und Osteuropa ist "Berater" von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Klar, die Agenda 2020 mit massivem Abbau von Sozialleistungen und Arbeitnehmerrechten muss umgesetzt und der Vermögenstransfer von unten nach oben verstärkt werden. Die Einflussnahme, Steuerung und Kontrolle an den wichtigsten Entscheidungsstellen durch Goldman Sachs und anderen Kabalen ist so immens, man kann sie gar nicht alle auflisten.
Kein Wunder hat Goldman Sachs Präsident Lloyd Blankfein im November 2009 gesagt, er verrichte "Gottes Arbeit", oder auf Englisch "I'm doing God's work". Mit GOD meinen die Banker aber was anderes, nämlich Gold, Oel und Drogen. Sie dienen dem Gott Mammon und tun alles für einen Profit. Wie zum Beispiel, sie manipulieren den Goldmarkt, finanzieren Kriege für Oel und waschen das Drogengeld. Dabei werden Millionen Menschen getötet oder ins Elend verbannt. Die wirkliche Mafia sind doch nicht die Schurken, welche uns die Hollywoodfilme als Klischee zeigen, sondern die, welche sich in ihren feinen Anzügen hinter Glas- und Marmorfassenden verstecken, die "respektabel" sind und über die man nichts kritisches sagen darf, sonst ist man ein Antisemit.
Goldman Sachs hat noch ein anderes lukratives Geschäftsfeld entwickelt, in dem sie Kunden Papiere andrehen und in Investitionen hinein locken, wo sie wissen, sie werden wertlos oder gehen schief. Dann schliessen sie Wetten auf den Verlust ab. Das nennt man CDS oder Credit Default Swaps, so wie sie es mit Griechenland getan haben. Dabei verdienen sie nicht nur ein Mal an der Transaktion, sondern mehrmals. Erstens bei der Vermittlung der Geschäfte die Provisionen, dann durch ihr Insiderwissen durch Frontrunning und dann noch die Auszahlung der "Versicherung" wenn die Geschäfte schiefgehen oder die Kunden pleite sind.
Goldman Sachs wusste, die Verschleierung der griechischen Schulden würde früher oder später auffliegen. Also haben sie Kreditausfall- versicherungen dagegen abgeschlossen. Im Falle eines Zahlungsausfalls würden sie Geld bekommen. Sie haben dann alles getan, damit es zum Ausfall kommt. Das wäre so, wie wenn jemand auf euer Haus eine Brandschutzversicherung abschliesst, um dann dafür zu sorgen, eure Hütte brennt ab. So etwas geht im reellen Leben nicht und wäre höchst kriminell. Im Finanzsystem ist das aber möglich und legal. Das sind Brandstifter des Finanzsystems, die auch noch bei Pleiten und Krisen abkassieren.
Einer der möglichen Gründe für den Krieg gegen Libyen um Gaddafi zu stürzen war ein Geschäft zwischen diesem nordafrikanischen Land und Goldman Sachs. Der Staatsfonds von Libyen, der die Öleinnahmen zum Wohle der Bevölkerung verwaltete, hat im Jahre 2007 Goldman Sachs 1,3 Milliarden Dollar zur Vermehrung anvertraut. Innerhalb kürzester Zeit verlor die Bank 98 Prozent der gesamten Investition. Sie verschwanden einfach mit der üblichen Ausrede; oh sorry, ist wohl schiefgelaufen. Die libyschen Offiziellen waren über so einen Totalverlust völlig aufgebracht. Es gab Drohungen gegen die Bank und diese offerierte Aktienanteile als Ersatz. Libyen wäre einer der grössten Aktionäre von Goldman Sachs geworden.
Aber dazu kam es nicht mehr, denn Gaddafi wurde plötzlich zum übelsten Diktator durch die westlichen Politiker und Medien gestempelt, der sein Volk unterdrückt. Er wurde praktisch über Nacht vom Freund zum Feind erklärt. Was für ein schöner Zufall. Es wurden die Terroristen der Al-CIAda bewaffnet und ins Land geschickt, der Aufstand provoziert, eine Flugverbotszone mit UN-Sicherheitsbeschluss über das Land verhängt und die NATO konnte mit Bombenangriffen intervenieren. Dann haben sie ihn aufgespürt, gefangen genommen und sofort ermordet. Jetzt regiert eine vom Westen eingesetzte Marionettenragierung und damit ist der Fall erledigt.
Solche Leute die dazu fähig sind sitzen ganz oben, in den Notenbanken, Grossbanken und in den Regierungen. Die Zentralbanker sind allmächtig und treffen die Entscheidungen über unser Geld, über Krieg und Frieden, und damit über unser Schicksal. Sie sind niemanden Rechenschaft schuldig und können machen was sie wollen. Kein Parlament kann sie kontrollieren, ihre Entscheidungen rückgängig machen oder in ihre Bücher schauen. Sie berufen sich auf "Unabhängigkeit", dabei sind sie nur unabhängig von jeglicher Aufsicht durch den Souverän, also uns. Das wusste Mayer Amschel Rothschild (1743 – 1812) bereits in dem er sagte: „Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, dann ist es mir egal, wer die Gesetze macht.”
Wer Staaten und schlussendlich die Welt beherrschen will, muss die Zentralbanken kontrollieren. Geld regiert die Welt. Deshalb ist es die Strategie von Goldman Sachs überall seine Leute an den Schlüsselstellen zu platzieren, um damit einen globalen Staatsstreich durchziehen zu können. Die westlichen Regierungen sind alle von Bankstern okkupiert, tanzen nach ihrer Pfeife. Sie haben die wirklich Macht und wir alle haben ihnen zu dienen und Tribut abzuliefern. Die Medien spielen dabei voll mit, wie das folgende Beispiel zeigt.
Die sogenannte "Group of 20+1" hat Baron David de Rothschild, Executiv Chairman der Rothschild Group, zum Bankier des Jahres 2011 ernannt. Die Preisverleihung fand am 19. November 2012 im Kongresszentrum der Frankfurter Messe statt. David ist der Ur-, Ur-, Urenkel von Mayer Amschel Rothschild, der Gründer der Rotschild Dynastie, und ein Abkömmling von Baron James de Rothschild, der eine Bank in Paris im Jahre 1812 gründete. Hier die Einladung zur Veranstaltung:
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Aus wem besteht diese Gruppe, die diesen Preis verliehen hat? Es sind Chefredakteure und Journalisten von "namhaften" Zeitungen und TV-Sendern. Siehe die Liste unten. Für mich sind das Arschkriecher und Bücklinge der Finanzoligarchen. Von ihnen darf man keine kritischen Berichte über die Machenschaften erwarten, sondern sie werden uns die Neue Weltordnung schön schmackhaft machen und verkaufen.
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Na ja, wenigstens hat es jetzt die "Financial Crimes Deutschland" gelüpft, wegen zu wenig Leser, und die Zeitung wird eingestellt. So ist es richtig, die Banken und die ihnen dienenden bezahlten Schreiberlinge generell boykottieren.
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Interview mit Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf über seinen Kampf gegen die Banken:












