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Putin - Kerch-Brücke ist ein wahrgewordenes Wunder

von Freeman am Dienstag, 15. Mai 2018 , unter , | Kommentare (28)



Am 2. April habe ich berichtet, "Brücke zur Krim wird vorzeitig im Mai eröffnet". Jetzt ist es wahr geworden und Putin hat heute die Brücke über die Kerch-Strasse vom russischen Festland zur Krim für den Autoverkehr eröffnet. Eine erstaunliche Leistung, 19 Kilometer Brücke übers Meer in nur DREI Jahren zu bauen. Putin nannte die Eröffnung "ein historisches Ereignis".



"Ein Wunder ist wahr geworden", sagte der russische Präsident bei einem Treffen und einem Konzert anlässlich der Eröffnung des Automobilteils der Krimbrücke.

"Ich gratuliere Ihnen aufrichtig zu diesem bemerkenswerten, feierlichen und wirklich historischen Tag im vollen Sinne dieses Wortes! Es ist historisch, weil in verschiedenen historischen Epochen, sogar während der Zarenherrschaft, Leute davon geträumt haben, diese Brücke zu bauen, dann kamen sie darauf zurück in den 1930er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, in den 1940er und 1950er Jahren und schliesslich dank Eurer Arbeit und Eurem Talent ist dieses Projekt, ist dieses Wunder Wirklichkeit geworden", sagte Putin und wandte sich an die Bauarbeiter.

"Vielen Dank dafür", sagte Putin.

Der russische Präsident bedankte sich gesondert bei den Organisatoren des Projekts, die "die allgemeinen staatlichen Interessen ohne Übertreibung über ihre persönlichen und Gruppeninteressen stellten".

Der russische Präsident bedankte sich auch bei Armee-Ingenieuren, Ökologen, Archäologen, Wissenschaftlern, Designern, Ingenieuren und Arbeitern, die an der Projektumsetzung beteiligt waren.

"Über 10'000 Menschen arbeiteten auf dieser Baustelle, während auf dem Höhepunkt der Arbeit mehr als 15'000 Menschen beschäftigt waren, fast 220 Unternehmen in verwandten Branchen und in der Tat das ganze Land für diese Einrichtung gearbeitet hat", sagte Putin.

Putin nannte den Bau der Brücke zur Krim "ein bemerkenswertes Ergebnis, dass die Krim und das legendäre Sewastopol noch stärker und uns alle näher zueinander bringt."

"Dies wird dazu beitragen, die Wirtschaft der Krim und Sewastopols in einem neuen Tempo und mit einer neuen Qualität zu entwickeln und den Lebensstandard zu erhöhen", betonte der russische Staatschef.




Nach seiner Eröffnungsrede setzte sich Putin ans Steuer eines russischen Kamaz-Lastwagens und führte einen Konvoi von 35 Fahrzeugen (Kipper, Kräne, Zementtransporter, Tankwagen und andere Ausrüstung) entlang der 19 Kilometer langen Brücke in Richtung der Stadt Kertsch auf er Krim.

Er lud den Generaldirektor der Brückenbaugesellschaft, SGM-Most, Alexander Ostrovsky, in die Fahrerkabine ein, um ihn bei der kurzen Reise zu begleiten.



Was die Fertigstellung dieses gigantischen Projekts innerhalb kürzester Zeit zeigt, wie leistungsfähig die russische Bauwirtschaft ist. Die westlichen Politiker und speziell die Amerikaner meinen ja, Russland besteht nur aus Bauerndörfern und steht industriell auf dem Niveau eines Agrarstaates.

Ab morgen den 16. Mai ist die Kerch-Brücke zur Krim für den Auto- und Bussverkehr geöffnet. So bald es mir möglich ist, werde ich die Brücke mit meinem Auto befahren, die Krim besuchen und euch von meinen Eindrücken berichten. Wer mich begleiten will kann sich gerne melden.

Apropos Autos und die völlig unterschätzte Leistungsfähigkeit des Ostens. Der schwedische Autohersteller Volvo sagt, dass seine in China gebauten Fahrzeuge tatsächlich besser sind als die in Europa hergestellten.

In einem Interview mit "Go Auto" in Australien gab der Vizepräsident von Volvo, Robin Page, zu, dass einige über die Entscheidung des Autoherstellers betroffen waren, viele seiner Fahrzeuge in China zu bauen.

"Wir stellen fest, dass die Qualität der Autos in China tatsächlich besser ist als in Europa. Jeder war besorgt über die Qualität, aber sobald sie (die Chinesen) mit der Fertigung begannen, war die Qualität sogar höher als in Europa", sagte Page.

Er führte den Qualitätsunterschied auf die grössere Automatisierung in der Fertigung in europäischen Fabriken zurück. Chinesische Fabriken produzieren hochwertigere Fahrzeuge, weil sie weniger auf Automatisierung angewiesen sind und engere Toleranzen haben, erklärte der Chef für Design bei Volvo.

"Um ehrlich zu sein, wenn du mit den (europäischen) Herstellern sprichst, haben sie so viel Automation in die Fertigung gesteckt, dass du diese manuelle Einstellung nicht hast. Sie haben (chinesische Fabriken) mehr Leute, weniger Automatisierung, was Ihnen die Fähigkeit gibt, die Toleranzen genauer zu machen ... und feinere Anpassungen vorzunehmen."

"Es ist kein grosser Unterschied, aber wenn man Punkte und Durchschnittswerte zählt, ist China verdammt gut", sagte Page.

Das heisst, auch in diesem Bereich müssen die arroganten Europäer umdenken und ihre Vorurteile aufgeben, nur sie können qualitativ hochwertige Autos bauen. China überholt alles, auch mit den Hochgeschwindigkeitszügen und Magnetschwebebahnen.

Deswegen sage ich, der Westen ist am absteigen und im Osten geht die Post ab!

Dazu kommt noch die Selbstkastrierung der Europäer, weil man als amerikanische Besatzungszone schön brav die Sanktionsbefehle Washingtons gegen Russland und Iran befolgt, zum grossen Schaden der eigenen Wirtschaft.

Europa hat schon lange keine richtigen Staatsmänner mehr, die im Interesse der Europäer agieren und eine eigenständige Politik fahren, sondern nur Schlaffies und Waschlappen, die nach der Pfeife Washingtons tanzen.

Ihr werdet sehen, auch beim Iran-Deal werden sie einknicken, auch wenn sie jetzt sagen, Trumps-Ausstieg und Strafandrohungen wären ein Frontalangriff auf Europa. Dagegen muss Europa sich wehren und die eigenen Firmen schützen.

Die Weicheier werden den Schwanz einziehen und kuschen, wie immer. Die Europäer haben ihre Geschäfte mit Iran einzustellen, sonst setzt es Sanktionen, heisst es aus dem Weissen Haus.

Trump und seine zionistischen Meister wollen gegen jeden einen Krieg führen, der sich nicht unterwirft!

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Trump eröffnet offiziell den Kalten Krieg wieder

von Freeman am Donnerstag, 25. Januar 2018 , unter , , , | Kommentare (11)



Am 20. Januar hat CBS News die Schlagzeile gebracht: "Der Terrorismus ist nicht länger die militärische Top-Priorität, sagt Mattis" und fuhr dann fort: "Es gibt eine grosse Veränderung in der US-Militärstrategie. Am Freitag, mehr als 16 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September, sagte US-Verteidigungsminister Jim Mattis, der Terrorismus sei nicht mehr die Priorität Nummer eins." Dann meldete CBS weiter: "Die Aufrechterhaltung eines militärischen Vorteils gegenüber China und Russland ist jetzt die oberste Priorität von Verteidigungsminister Mattis."


Am 18. Januar hatte die Trump-Administration ihr entscheidendes Dokument herausgegeben, wie sie die nationale Verteidigung Amerikas von nun an umsetzen wird. Dieses Dokument, die Nationale Verteidigungsstrategie 2018, stellt eine Fortsetzung der Visionen und Absichten von Barack Obama dar, erweitert aber Obamas Feindseligkeit gegenüber Russland durch Trumps Feindseligkeit gegenüber China.

Im Dezember 2017 hatte US-Präsident Donald Trump seine Nationale Sicherheitsstrategie 2018 (NSS2018) veröffentlicht; aber im Einklang mit seiner vorherigen Verpflichtung, den Generälen die Umsetzung seiner nationalen Sicherheitspolitik zu überlassen, hat das Pentagon jetzt diese Nationale Verteidigungsstrategie 2018 (die NDS2018) herausgegeben, die nur von Trumps Kriegsminister unterzeichnet wird, Jim Mattis; und es ist wesentlich informativer darüber, was die praktische Bedeutung von NSS2018 sein wird.

Die Bedeutung lautet: die Ablösung von Feindseligkeit gegen den "radikal-islamischen Terrorismus" durch Feindseligkeit gegenüber Russland und China - was auf Obamas imperialer Vision aufbaut, ist nun Trumps "Verteidigungspolitik".

Das heisst, Trumps Wahlkampfreden gegen den "radikalen islamischen Terrorismus" war lediglich eine Show, um Stimmen zu gewinnen.

Trumps neues Dokument (durch seinen Chef Mattis formuliert) sagt, dass nicht-staatlicher Terrorismus (Al-Qaida usw.) nicht länger die grösste Bedrohung für Amerikas Sicherheit darstellt. Diese beiden "autoritären" Nationen stellen die grösste Bedrohung für Amerika dar, heisst es in der NDS2018.

"Es wird immer deutlicher, dass China und Russland eine Welt gestalten wollen, die mit ihrem autoritären Modell im Einklang steht und ein Vetorechte über die wirtschaftlichen, diplomatischen und Sicherheitsentscheidungen anderer Nationen erhalten."

Dann steht: "Schurkenregime wie Nordkorea und der Iran destabilisieren Regionen, indem sie Atomwaffen oder das Sponsoring des Terrorismus verfolgen." Diese vier Länder - China, Russland, Nordkorea und Iran - sind nun die Hauptziele für das US-Militär, die es zu besiegen gilt.

Das NDS2018 Dokument fährt fort: "Sowohl revisionistische Mächte als auch Schurkenregime konkurrieren über alle Machtdimensionen hinweg. Sie haben ihre Anstrengungen für einem bewaffneten Konflikt verstärkt, indem sie den Zwang zu neuen Fronten ausweiten, die Souveränitäts- prinzipien verletzen, Mehrdeutigkeiten ausnutzen und bewusst die Grenzen zwischen zivilen und militärischen Zielen verwischen."

Dazu muss ich lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Denn damit wird genau die verbrecherische Politik beschrieben, welche die Vereinigten Staaten seit über 70 Jahren selber verfolgen.

Man merkt, die Militaristen im Pentagon haben grosse Angst, die amerikanische Dominanz der Welt wird von Russland und China herausgefordert und zurückgedrängt. Die amerikanischen Imperialisten wollen ihr Machtmonopol erhalten und dulden keine multipolare Welt.

Trump hat dem Militär bereits gesagt, dass die wirtschaftliche Konkurrenz Amerikas gegen die BRICS-Staaten eine Schlüsselfrage für Amerikas Militär ist, und nicht nur für Amerikas private Unternehmen.

Damit wird bestätigt, was ich in meinem Artikel "Trump der GRÖTWAZ, grösste Tweeter aller Zeiten" geschrieben habe. Trump wird von den Generälen des Pentagon gesteuert und der wirkliche Präsident ist Jim "Mad Dog" Mattis.

Es löst sich damit endgültig die ganze falsche Hoffnung mancher blauäugigen Truther auf, Trump wäre auf "unserer" Seite, wird Washington radikal ändern und Amerika friedlicher machen. Der ist noch schlimmer als Obama!

Dann glaubt doch weiter an Q oder Qanon, und an den Weihnachtsmann!

Ihr werdet sehen, der Konflikt in der Ukraine wird demnächst gross aufflammen und die Minsk-Vereinbarung ist sowieso Makulatur. Russland wird man die Schuld geben.

Laut neuesten Aussagen des ehemaligen Abgeordneten der Verkhovna Rada (ukrainisches Parlament), Oleg Tsarev, hat das faschistische Regime in Kiew "Einsatzgruppen" zusammengestellt, dessen Aufgabe es ist, hinter den Linien in Donbass und auf der Krim Sabotageaktion durchzuführen, um den Krieg gegen Russland anzuheizen.

Als Vorbild dienen die SS-Einsatzgruppen während dem II. WK, die in der Sowjetunion gewütet haben. Sie werden in Kasernen in Kiew und Khmelnytsky völlig geheim vorbereitet. Tsarev sagte auch, viele der Saboteure wurden in den USA ausgebildet.

Auch was in Syrien passiert, die permanente Stationierung von US-Truppen im Lande, dient nur dazu, eine Konfrontation mit Russland und Iran eingehen zu können.

Was für mich auch damit bestätigt wird und ich schon oft kritisiert habe, Putin war viel zu lange passiv und hat die amerikanische Militärmaschinerie bis an Russlands Grenze heranrücken lassen.

Er hätte spätestens beim Angriffskrieg Georgiens gegen Südossetien und Abchasien 2008 und erst recht nach dem CIA-Putsch in der Ukraine 2014, vollendete Tatsachen schaffen müssen.

Damit meine ich, ganz Georgien übernehmen und die russische Grenze bis an den Dneper verlegen und die Ostukraine einverleiben. Dann wäre der Westen völlig eingeschüchtert und es gebe Ruhe im Karton!

Angriff ist die beste Verteidigung!

Haben das Pentagon oder die NATO irgendwie reagiert, als Russland überraschend in Syrien militärisch zugeschlagen hat? Die waren doch ganz erstaunt, zu was die russische Armee und Luftwaffe fähig ist.

Nur militärisches Handeln wird respektiert und nicht das leere Geschwätz der Diplomatie und Verträge, die eh immer gebrochen werden. Hat sich Washington an das Versprechen gehalten, nicht das Vakuum durch den Abzug der Sowjet-Truppen aus Osteuropa mit der NATO zu füllen?

Nein, ein Land nach dem anderen wurde in die NATO und in die EU einverleibt und jetzt stehen die Amerikaner mit Panzern an Russlands Grenze.

Putins Passivität, sich an die "Spielregeln" halten, an die sich die USA überhaupt nicht halten, und sich in die Ecke drängen lassen, wird nur dazu führen, dass Putin entweder kapituliert oder als letzten Ausweg einen präventiven Atomangriff startet.

Hat Moskau immer noch nicht kapiert, die Kriegshetzer in Washington wollen Russland vernichten? Das wollen sie schon seit dem 8. Mai 1945, als Hitler-Deutschland kapitulierte und aus dem Alliierten Sowjetunion sofort der neue Feind wurde.

Als die Sowjetunion 1989/90 zusammenbrach, haben die Militaristen in Washington den Sieg über diesen Feind erklärt. Sie hatten aber dann das grosse Problem, wie kann man weiter die gigantischen Rüstungsausgaben rechtfertigen, wenn der grosse Feind nicht mehr existiert?

Also wurde ein neuer Feind erschaffen, der internationale Terrorismus, und der "Krieg gegen den Terror" erfunden. Das hat sich aber erledigt und "lockt keine Oma hinter dem Ofen mehr hervor", also geht man zurück zum Kalten Krieg als Rechtfertigung, der heiss werden könnte, mit China, Iran und Nordkorea plus Pakistan als zusätzliche neue Feinde.

Man muss ja nur schauen was mit Afghanistan passiert. Als Trump das Amt übernahm waren 8'500 US-Soldaten in Afghanistan, jetzt sind es 14'000 und gerade hat er weitere 1'000 genehmigt. Der Krieg läuft schon seit 16 Jahren und kein Ende ist in Sicht.

Wir können deshalb gespannt sein, was Trump uns morgen Freitag in Davos bei seiner Rede erzählen wird. Alleine das er bei dieser Veranstaltung der kriminellen Globalisten teilnimmt, sagt ja schon alles.

Die anderen Neujahrsansprachen

von Freeman am Montag, 1. Januar 2018 , unter , , | Kommentare (14)



Wen interessieren schon die Neujahrsreden der Ziopuppen des Westens, die eh nichts zu Sagen haben, nur daher schwafeln und leere Versprechungen machen. Wenn ich die Fresse von Merkel schon sehe wird mir übel. "Liebe Mitwürgerinnen und Mitwürger, liebe Mitesser ..."


Was hat sie an "Erfolg" vorzuweisen?

Explodierenden Kriminalitätsraten, vor allem in Sachen Vergewaltigung, Tötungsdelikten und sonstigen schweren Gewaltdelikten. Dann Schutz-Pollern, mit Maschinenpistolen bewaffnete Streifen auf Weihnachts- märkten oder jetzt aktuell Schutzzelte für Frauen bei Silvesterfeiern.

Nun klebt auch noch das Blut des 15-jährigen Mädchens von Kandel an der Frau der offenen Grenzen!

Schaut euch an was die Berliner Feuerwehr über die Silvesternacht berichtet:


Dieser Staat kann die Sicherheit nicht mehr gewährleisten!

Die gravierendsten Fehler von Merkel:

- Euro-Krise

- Energiewende

- Grenzöffnung

Für mich kommt noch dazu, 16 Jahre illegaler Krieg der Bundeswehr in Afghanistan und kein Ende ist in Sicht.

Wann waren die Bundestagswahlen? Am 24. September 2017.

Es sind mehr als DREI Monate vergangen und diese unfähige Kanzelbrunzerin bringt immer noch keine Regierung zustande. Wie lange müssen "wir" diese Versagerin und Landesverräterin noch ertragen?

Nochmal vier Jahre Merkel-Katastrophen? Nein Danke!

Der Teufel soll sie endlich holen.

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Hier die Neujahrsansprachen von den echten Staatsmännern, welche die Welt in die Zukunft führen und vor einem Krieg bewahren:



Liebe Freunde!

Das Jahr 2018 ist nur wenige Sekunden entfernt. Es ist Zeit, einander die wertvollsten Worte zu sagen, Fehler und Groll zu vergeben, zu umarmen, die eigene Liebe zu bekennen, Wärme, Fürsorge und Aufmerksamkeit zu schenken. Möge jede Person und jede Familie eine Veränderung zum Besseren während des neuen Jahres erfahren und mögen neugeborene Kinder uns Freude bereiten.

Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg und Wohlbefinden. Frieden und Wohlstand für unser grosses Russland, geliebt und einzigartig.

Sei glücklich! Frohes Neues 2018!


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- China wird ... immer zum Aufbau des Weltfriedens und der globalen Entwicklung sowie zur Sicherung der internationalen Ordnung beitragen.

- Unsere grossen Entwicklungsleistungen wurden von den Menschen gemacht und sollten von den Menschen geteilt werden.

- Ich verstehe, was die Menschen am meisten betrifft Bildung, Beschäftigung, Einkommen, soziale Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Altenpflege, Wohnen und Umwelt. Sie haben die Ernte von Ihrer harten Arbeit geerntet.

- Die CPC-Komitees, Regierungen und Beamte auf allen Ebenen müssen stets die Sicherheit und Notwendigkeiten der Menschen von ganzem Herzen berücksichtigen und die Arbeit, die dem Volk zugute kommt, als ihre wichtigste politische Errungenschaft ansehen. Sie sollen die Sorgen der Menschen beachten und teilen und Bedingungen schaffen, damit sie ein besseres und glücklicheres Leben führen können.


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Ich wünsche allen Freunden von ASR ein glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 2018!

China entsendet Soldaten nach Syrien

von Freeman am Montag, 4. Dezember 2017 , unter , , , | Kommentare (12)



Die Beziehungen zwischen China und Syrien sind sehr eng geworden und in einem Interview mit Sputnik hat Präsident Assad gesagt, er heisse Firmen aus Iran, Russland und China sehr willkommen, die drei Länder die Syrien während des Krieges des Westens am meisten geholfen haben, damit sie am Wiederaufbau des Landes sich beteiligen. Assad lobte auch, dass China immer wieder sein Veto gegen UN-Sanktionen eingelegt hat und mittlerweile in vielen Bauprojekten involviert sei. Bisher hat Peking hauptsächlich zivile Hilfe geleistet, plus einige Militärberater geschickt, was sich aber jetzt ändert. Laut mehreren Berichten aus dem Mittleren Osten plant China die Entsendung von Elitesoldaten nach Syrien, um die Terroristen zu bekämpfen, speziell die wachsende Zahl an chinesischen islamischen Kämpfern, die in Syrien die Bevölkerung terrorisieren.

Chinesische Dschihadisten die in Syrien kämpfen

Das chinesische Verteidigungsministerium hat die Absicht, zwei Einheiten die als "Sibirische Tiger" und "Nachttiger" bekannt sind - beide Spezialeinheiten - in Syrien einzusetzen, um der syrischen Regierung beim Kampf gegen die radikal islamischen Terroristen zu helfen.

Sibirische Tiger bei einer Übung

Dieser Einsatz chinesischer Soldaten wurde vergangene Woche zwischen Bouthaina Shaaban, Berater des syrischen Präsidenten, und dem chinesischen Aussenminister Wang Yi vereinbart.

Yi lobte dabei Damaskus Kampf gegen die ausländischen Militanten des Turkiston islom partiyasi (TİP) oder Islamische Turkestan-Partei.

In China besteht eine Unterorganisation der Partei, die sich Islamische Partei Ostturkestans nennt und in China verboten ist.

Diese moslemische Terrorgruppe wurde von Uiguren gegründet und stammt aus der Xinjiang-Provinz im Nordwesten von China.

Die aus Syrien zurückkehrenden Terroristen nutzen ihre dort erworbene Kampferfahrung, um in China Terror zu verbreiten.

Zur Erinnerung, diverse uigurische islamistische Terrorgruppen haben in chinesischen Städten über die Jahre Terroranschläge verübt. Der bekannteste fand in Schanghai statt, nur wenige Tage vor Beginn der Olympiade 2008 in Peking.

Dann im August 2016 explodierte vor der chinesischen Botschaft in Bischkek, Kirgistan eine Autobombe. Dieser Anschlag wurde von der Islamischen Turkestan-Partei in Syrien geplant und von der Al-Nusra finanziert.

Das zeigt was passiert, wenn die Terroristen der TIP nicht bekämpft werden.

Die Islamische Turkestan-Partei hat vor allem folgende Ziele:

- Wiedereinführung des arabischen Alphabetes
- Reorganisation des Islam in Zentralasien
- Einführung der Scharia
- Ausweisung aller Nichtmuslime aus der Region
- Loslösung von Xinjiang von China
- Errichtung eines "zentralasiatischen Kalifates"
- Eingliederung Kasachstan und Turkmenistan in das Kalifat

Als die aus dem Ausland nach Syrien eingeschleusten Terroristen Gebiete um Aleppo und anderen Teilen im Norden von Syrien 2013 eroberten, strömten Tausende chinesische Moslems als Kämpfer über die Türkei dazu.

Dieses Durchlassen der Terroristen löste eine diplomatische Krise zwischen Ankara und Peking aus und die chinesische Regierung verlangte, die Südtürkei dürfe kein Bereitstellungsraum für uigurische Terroristen sein.

Aktuell sollen sich bis zu 5'000 Uiguren und ihre Familien in Syrien aufhalten, hauptsächlich in der von der Al-Kaida kontrollieren Idlib-Provinz.

Interessant dabei ist, sogar das US-Aussenministerium betrachtet die uigurische TIP als eine Terrororganisation und das schon seit 2002.

China will mit dem Militäreinsatz gegen die TIP in Syrien diese Terroristen ausschalten bevor sie nach China zurückkehren.

Neben diesen eigenen Sicherheitsinteressen will China der wichtigste Partner Syriens beim Wiederaufbau werden. Der Hauptgrund, weil Syrien der Endpunkt der neuen alten Seidenstrasse ist, mit dem China und Europa wieder über einen Landweg verbunden werden kann.

Siehe meinen Artikel: "Landverbindung von Teheran bis Beirut hergestellt"

Das China sich neben Russland und Iran auch militärisch in Syrien engagiert ist sehr bemerkenswert und verändert noch mehr die politische und strategische Situation im Mittleren Osten.

Dazu passt noch diese wichtige Nachricht: Russland hat mit Ägypten vereinbart, russische Militärmaschinen dürfen ägyptische Militärbasen benutzen.

Das gibt Moskau bald einen wichtigen strategischen Ausgangspunkt für Operation über ganz Nordafrika. Die Vereinbarung soll für fünf Jahre gelten und kann verlängert werden.

Eine entsprechende Direktive des russischen Premierminister Dimitri Medwedew wurde am vergangenen Donnerstag veröffentlicht, indem das russische Verteidigungsministerium den Vertrag mit Ägypten unterzeichnen darf.

Auch hier sind die Beziehungen sehr eng geworden und die Regierung von Präsident Abdel-Fattah el-Sissi hat die militärische Zusammenarbeit mit Russland vertieft und den Kauf von russischen Kampfjets, Helikopter und Waffen beschlossen.

Schritt für Schritt gewinnen Russland, China und Iran immer mehr Einfluss im Mittleren Osten und die Vereinigten Staaten verlieren ihn.

Deshalb sind Israel und Saudi-Arabien in Panik und versuchen alles, um Washington mit erfundenen Bedrohungen aus dem Iran in einen Konflikt zu ziehen.

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PS: Ich bin gerade in St. Petersburg und wenn es ASR-Leser dort gibt, dann würde ich mich über ein Treffen sehr freuen.

Pentagon kreist China mit neuen Radarstationen ein

von Freeman am Freitag, 1. September 2017 , unter , | Kommentare (9)



Nicht nur Russland wird mit der NATO-Osterweiterung, mit der Installation von amerikanischen Waffensystemen, Militärbasen und der Verlegung von NATO-Soldaten bis an die russische Grenze, systematisch eingekreist, das selbe passiert auch mit China. Der neueste Schritt ist die Ankündigung des Pentagram, es wird Radarstationen auf den pazifischen Inseln des Ministaates Palau errichten. Behauptet wird, es geht um die Überwachung der Luft- und Seeverkehrs, der Verhinderung der illegalen Fischerei in den Gewässern rund um Palau und auch um die Verfolgung von nordkoreanischen Raketenabschüssen. Genauso wie es eine Lüge ist, der Bau des sogenannten Raketenabwehrsystems in Polen und Rumänien diene nur zur Abwehr von nordkoreanischen und iranischen Raketen, um Europa zu schützen, tatsächlich aber den USA einen atomaren Erstschlag gegen Russland ermöglicht, sind die Radarstationen auf Palau in Wahrheit gegen China gerichtet. Die "Gefahr" eines Angriffs aus Nordkorea ist nur eine Ausrede.


Das Radar-System wird aus einer Reihe von Radartürmen bestehen, die auf den über 300 Inseln des Palau-Archipel verteilt werden, was auf diesen unberührten Trauminseln einen erheblichen Umweltschaden verursachen wird. Nicht nur Anlegestellen und die Betonfundamente müssen gebaut werden, sondern auch Dieselgeneratoren für die Stromversorgung installiert und Gebäude für die Wartungsmannschaften errichtet werden.


Die Inseln von Palau sind ein Paradies für Taucher, aber das Archipel liegt ziemlich abgelegen.


Offizielle der beiden Länder, USA und Palau, trafen sich am 16. August, um die Standorte der Radar-Matrix zu besprechen, wie das Büro des Präsidenten von Palau und die US-Botschaft in der Hauptstadt Koror gemeinsam haben verlauten lassen.

"Das Radar-System wird Palau fortschrittlichen maritimen Gesetzesvollzug in seinen territorialen Gewässern ermöglichen und in der exklusiven Wirtschaftszone, während es den Vereinigten Staaten eine grössere Wahrnehmung des Luftraums für die Sicherheit bereitet", steht in der Erklärung.

Palau besetzt eine strategisch wichtige Position in der Nähe der Philippinen und liegt viel näher zum chinesischen Festland als zur koreanischen Halbinsel. Deshalb ist die Begründung für die Errichtung eines Radarsystems auf Palau Augenwischerei.

Die Amerikaner haben schon lange einen Ersatz für den Verlust der Marine- und Luftwaffenbasen auf den Philippinen gesucht, da sie diese in den 1990-Jahren aufgegeben haben und der amtierende Präsident Rodrigo Duterte betrachtet die USA nicht gerade als Freund und wendet sich immer mehr China und Russland zu.

Das neue Radar-System wird die bestehenden amerikanischen Radarstationen auf der Insel Guam und dem Kwajalein Atoll der Marshall Inseln ergänzen, welche Teil des Systems sind, um Raketenabschüsse auf den asiatischen Kontinent zu überwachen.

Geschichtlich wurde Palau 1543 von den Spaniern entdeckt und in Besitz genommen. Im späten 19. Jahrhundert kolonialisierten die Spanier die Inseln.

Durch die Niederlage im Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 verkaufte Spanien Palau zusammen mit dem grössten Teil der restlichen Karolinen entsprechend dem Deutsch-Spanischen Vertrag 1899 als Teil Deutsch-Neuguineas an das Deutsche Reich.

Palau war also eine deutsche Kolonie bis am 15. August 1914 Japan dem Deutschen Reich den Krieg erklärte und die Inseln besetzte. Später wurde Palau als Mandatsgebiet vom Völkerbund Japan zugesprochen.

Während des II. Weltkrieges wurde Palau von den Amerikanern "befreit" und danach von Washington aus administriert. Die kleine Nation mit nur 17,600 Einwohnern bekam 1994 die Unabhängigkeit, aber Amerika ist seit 50 Jahren für die Verteidigung zuständig. Das Land hat weder ein eigenes Militär noch eine eigene Währung und benutzt den US-Dollar.

Der Bau des neuen Radarsystems hat mit der Verhinderung der illegalen Fischerei und dem Schutz der Wirtschaft von Palau deshalb nichts zu tun, weil bereits seit Juli 2014 ein Überwachungssystem extra dafür installiert wurde.

Es handelt sich um das Sea Dragon System, welches das SlimSAR der Firma Artemis verwendet, luftgestützte Sensoren, die illegale Fischereiaktivitäten aus der Höhe beobachten und dokumentieren.


In anderen Worten, es handelt sich um Drohnen die mit Radar, TV- und Infrarot-Kameras über das Meer fliegen und den Schiffsverkehr beobachten.


Wie gesagt, es geht wieder den Kriegshetzern in Washington nur darum, China komplett mit Militärbasen und Kriegs- und Überwachungstechnik zu umkreisen. Eine angebliche Bedrohung aus Nordkorea und dann noch der Schutz der Fischbestände rund um Palau, sind nur wieder durchsichtige Begründungen für die Gutgläubigen.

Man stelle sich den umgekehrten Fall vor, China würde sagen, es baut eine riesige Radaranlage auf Jamaika, um das Seegebiet rund um die karibische Insel südlich von Florida gegen die "illegale Fischerei" zu schützen, wie dann Washington hysterisch ausflippen würde. Das US-Militär würde es als chinesische Provokation und Bedrohung des US-Festlandes ansehen.

Angriff auf Nordkorea bedeutet Krieg mit China

von Freeman am Freitag, 11. August 2017 , unter , , | Kommentare (16)



Präsident Trump hat in seiner neuesten Äusserung zum Konflikt mit Nordkorea via Twitter gesagt, "Militärische Lösungen sind komplett vorhanden, gesichert und geladen, sollte Nordkorea unklug handeln." In einem darauf folgenden Tweet schrieb er, "B-1B Lancer Bomber der Air Force auf Guam sind bereit ihre Mission zu erfüllen, wenn sie dazu aufgerufen werden." Das heisst, Trump kann sogar heute Nacht noch den Befehl erteilen, Nordkorea mit strategischen Bomber anzugreifen. Er benutzt folgende Fotos in seinem Tweet.




Darauf hat die chinesische regierungsnahe Zeitung Global Times reagiert und Trump gewarnt, China würde militärisch intervenieren und Nordkorea zu Hilfe kommen, sollten die USA oder Südkorea einen präventiven Angriff starten, um das Regime in Nordkorea zu stürzen.

"Sollten die USA oder Südkorea einen Angriff durchführen und versuchen das nordkoreanische Regime zu stürzen und die politische Situation auf der koreanischen Halbinsel zu verändern, dann wird China sie daran hindern", steht im Artikel.

Das heisst, ein Angriff auf Nordkorea bedeutet Krieg mit China!

Es gibt nur ein ABER der Chinesen. Sollte Kim Jong Un zuerst angreifen, dann wird China "neutral bleiben".

"China will es klarstellen, wenn Nordkorea Raketen startet, die amerikanischen Boden bedrohen und die USA dann zurück schlägt, wird China neutral bleiben", steht im Global Times Artikel.

Es wird eine diplomatische Lösung von Peking verlangt, was aber immer unwahrscheinlicher wird, da Trump und Kim sich gegenseitig mit Drohungen hochschaukeln.

Was jetzt passieren kann, der Tiefenstaat in Washington inszeniert einen Angriff auf sich selber und schiebt es Nordkorea in die Schuhe, um dann Zuschlagen zu können. Praktisch alle Kriege der Amerikaner wurden mit Lügen angefangen!

Als geschichtlichen Hintergrund, die Insel Guam wurde 1521 von Ferdinand Magellan entdeckt und wurde 1565 Miguel López de Legazpi für Spanien beansprucht. 1668 erreichten Jesuiten die Insel, verbreiteten den christlichen (katholischen) Glauben und änderten den Namen des Archipels in Marianen, nach Marianne von Österreich, der Witwe von Spaniens König Philipp IV.


Im Spanisch-Amerikanischen Krieg, der auch durch einen Angriff unter falscher Flagge der Amerikaner angefangen wurde (Sprengung der USS Main im Hafen von Havanna), wurde Guam am 21. Juni 1898 von US-Truppen erobert. Washington hat die Insel also den Spaniern gestohlen und als Militärstützpunkt im Pazifik ausgebaut, die Andersen Air Force Base, einen Luftwaffenstützpunkt der USAF, wo die oben genannten B-1B Bomber stationiert sind.

Kissinger - Trump ist niemanden verpflichtet

von Freeman am Samstag, 3. Dezember 2016 , unter , , | Kommentare (12)



Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Henry Kissinger nach Peking eingeladen, um von ihm zu erfahren, wie Donald Trump wirklich tickt und was seine zukünftige Politik gegenüber China sein wird. Der 93-jährige ehemalige amerikanische Aussenminister hat eine lange Beziehung zu China, angefangen 1972 als er für Präsident Richard Nixon die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen einleitete. Höhepunkt der "Ping-Pong" genannten Diplomatie war der Staatsbesuch von Nixon am 21. Februar 1972 in Peking und die Gespräche, die er mit Mao Zedong führte. Dabei wurde vereinbart, dass die USA ihre Truppen aus der Republik China (Taiwan) abziehen. Die chinesische Führung betrachtet Kissinger als alten Freund Chinas, der mindestens 80 Mal das Land seit seiner "Geheimmission" 1972 besucht hat. Am vergangenen Freitag traf sich Kissinger mit der chinesischen Staatsführung, denn sie will wissen, wird die neue US-Regierung auf Konfrontation gehen, was den Handel und die territorialen Streitigkeiten betrifft, so wie Trump es während des Wahlkampfes versprochen hat?



Kissinger und Trump hatten sich vor zwei Wochen kurz in Manhattan getroffen, was aber genau besprochen wurde ist nicht durchgesickert. Kissinger sagte nur, Trump macht jetzt den Übergang von einer Person, die einen Wahlkampf geführt hat, zu einer, welche die Vereinigten Staaten führen und alle Menschen vertreten muss. Er sagte, man sollte Trump nicht auf alle seine Aussagen während der letzten 12 Monate festnageln. Für ihn ist Trump aussergewöhnlich, denn er sagte: "Dieser gewählte Präsident ist der einzigartigste den ich je, was einen Aspekt betrifft, erlebt habe ... er hat kein Gepäck!"

Kissinger meint damit, Trump ist niemanden verpflichtet und etwas schuldig, was sehr ungewöhnlich für einen zukünftigen Präsidenten ist. Da Trump nicht zur politischen Kaste gehört, ist er völlig unabhängig und frei. Hillary dagegen gehört zu 100 Prozent der Finanzelite und den Bankstern und allen anderen grossen Spendern für ihren Wahlkampf. Die wollten was sehen für ihre Millionen und was zurückbekommen, wenn sie ins Weisse Haus einzieht, was nun nicht passieren wird.

Übrigens, dazu fällt mir ein, ich habe Henry Kissinger 1988 auch mal in Manhattan getroffen. Ja er kam mir auf der 5th Avenue in der Nähe vom Plaza Hotel am frühen Abend entgegen, aus Richtung Waldorf Astoria kommend, wo er ja bis heute wohnt. Ich habe ihn auf Deutsch angesprochen und wir haben uns kurz unterhalten. Damals hab ich im Finanzbereich an der Wall Street gearbeitet. Ich habe ihn als kleines Männchen in Erinnerung, der ganz alleine auf mich zu kam. Damals war mir das üble System das er vertritt noch nicht bewusst. Das kam erst nach 9/11.

Aber fertig mit Anekdoten und zurück zur Gegenwart.

"Wir sind in einem Schlüsselmoment. Wir auf der chinesischen Seite beobachten die Situation sehr aufmerksam", sagte Xi am Freitag, als er Kissinger in der grossen Halle des Volkes begrüsste. "Dr. Kissinger, ich bin ganz Ohr was sie über die aktuelle Weltsituation zu sagen haben und über das zukünftige Wachstum der China-USA-Beziehungen."

Kissinger dankte Xi und die chinesischen Offiziellen für ihre Erklärung über "die Natur Eurer Denkweise und die Vorhaben Eurer langfristigen Politik." Genau wie viele andere Regierungen unter den Alliierten und unter den Rivalen ist der Sieg von Trump für die Chinesen ein Schock und eine völlig neue Situation, welche sie zwingt, die zukünftigen Pläne von Trump über die diplomatischen Beziehungen abzuschätzen.

"Es ist wichtig für China und die USA, mit einem minimalen gegenseitigen Vertrauen, einen inoffiziellen Kanal zu haben, um die gegenseitigen Interessen auszubauen und Fehlkalkulationen zu vermeiden", sagte Gao Zhikai, ein Übersetzer von Deng Xiaoping, den verstorbenen Vorgänger von Xi, der sich oft mit Kissinger über die Jahre getroffen hat. "Kissinger hat eine einmalige Position in den Beziehungen zwischen den zwei grossen Mächten als Botengänger."

Die Denkweise und Handlungen von Hillary Clinton kennen die Chinesen aus ihrer Zeit als US-Aussenministerin, aber Trump ist eine unbekannte Grösse für sie. Während des Wahlkampfes hatte Trump China beschuldigt, es würde die amerikanischen Arbeitsplätze stehlen, die Währung zu einem tieferen Kurs manipulieren, und er versprach die Importtarife zu erhöhen. Ausserdem sagte Trump, er will die US Navy mit neuen Schiffen ausstatten, was Peking als Destabilisierung des Pazifik sehen würde, speziell wegen der unterschiedlichen Auffassung des chinesischen Hoheitsgebiet und der Freiheit der Navigation.

Es wird erwartet, die chinesische Führung will nicht nur von Kissinger erfahren, wie Trump sich in Zukunft verhalten wird, sondern sie werden ihn als Übermittler der chinesischen Position benutzen. Was Kissinger nach seinem Gespräch mit Trump den Chinesen sagen kann, er hat gegenüber keiner besonderen Gruppe eine Verpflichtung, ist frei in seinen Entscheidungen, denn er wurde Präsident auf Grund seiner eigenen Strategie und einem aussergewöhnlichen Programm, das er mit einer offenen Sprache der amerikanischen Öffentlichkeit darlegte. Keiner der Gegner hat das so gemacht.

Wie frei er ist hat er am Samstag demonstriert, denn er hat einen Anruf von der Präsidentin von Taiwan Tsai Ing-wen angenommen. Ein "Tabubruch", denn seit 40 Jahren hat das Weisse Haus einen offiziellen Kontakt zu Taiwan aus Rücksicht auf China vermieden. Washington hat akzeptiert, dass Taiwan eine "abtrünnige Provinz" der Volksrepublik China ist, obwohl alle möglichen guten Beziehungen inoffiziell laufen und Waffengeschäfte auch. Peking hat auf das Telefonat verstimmt reagiert, denn es untergrabe die bisherige Vereinbarung, es gebe nur ein China.

Das Weisse Haus distanzierte sich prompt von Trump: "Es gibt keine Änderung an unserer seit Langem geltenden Politik", sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Emily Horne. "Wir sind streng unserer Ein-China-Politik verpflichtet." Aber Trump ist da offen und benimmt sich wie ein freier Mensch und nicht wie ein gekaufter Politiker, der von allen Seiten eingeengt wird und Vorschriften bekommt.

Trump geht auch einen anderen Weg, wie er seine Meinung, Politik und auch Ereignisse verkündet. Nicht mehr wie seine Vorgänger über die Medien, was den Presstituierten gewaltig stinkt, weil sie nicht mehr als Filter fungieren können, sondern er spricht direkt zu den Menschen über die sozialen Medien. So hat er auf Twitter geschrieben: "Der Präsident von Taiwan hat MICH ANGERUFEN heute, um mir für den Sieg der Präsidentschaft zu gratulieren. Dankeschön!"



Auf die Kritik, er hätte die bisherige amerikanische Politik gegenüber China damit gebrochen, hat Trump dann getweetet: "Interessant, wie die USA für Milliarden von Dollar Militärgerät an Taiwan verkauft, aber ich soll kein Glückwunschanruf annehmen." Trump stellt damit die heuchlerische und doppelzüngige amerikanische Politik seiner Vorgänger bloss.

Seit 2009 hat das Obama-Regime Waffenlieferung im Wert von 14 Milliarden Dollar an Taiwan genehmigt, aber sie reden nicht offiziell miteinander. Wer soll das glauben?



Wir sehen, Trump ist niemanden verpflichtet und frei in seinem Handeln, hält sich an keine Konventionen, weder wie er seine Politik verkündet, noch mit wem er spricht. Der wird den Laden in Washington noch richtig aufmischen und auch in der Weltpolitik für einige Aufregung sorgen!

Übrigens, ich gebe Trump eine Chance sich zu beweisen und werde ihn nach seinem Handeln beurteilen. Sollte er eine Politik fahren, die nicht friedlich ist und nicht dem Wohle der Menschheit dient, dann werde ich ihn genauso scharf kritisieren, wie ich es bei seinen Vorgängern gemacht habe.

Trump telefoniert mit Chinas Präsident

von Freeman am Dienstag, 15. November 2016 , unter , | Kommentare (18)



Der designierte Präsident Donald Trump hat am Montag nicht nur mit Präsident Putin telefoniert, sondern auch mit Chinas Präsident Xi Jinping, wobei er versprochen hat, sich bald persönlich zu treffen und ein klares Gespür für "gegenseitigen Respekt aufzubauen." Laut dem chinesischen Medium Xinhua war das Gespräch zwischen Xi und Trump sehr herzlich und Xi "drückte seine Bereitschaft mit ihm zu arbeiten aus." Als Kandidat im Wahlkampf hatte Trump wiederholt China für seine Währungsmanipulation und für den Diebstahl von geistigen Eigentum verurteilt, gleichzeitig versprach er, als Präsident wird er ein ebenes Spielfeld zwischen den beiden Staaten schaffen.



Xinhua berichtet weiter, Trump "hätte seine Bereitschaft mit Xi zusammenzuarbeiten erklärt, um die Verbindungen zwischen USA und China zu stärken und drückte seinen Glauben aus, die Beziehungen werden eine viel besser Entwicklung erleben."

Die Verlautbarung des Trump-Teams reflektierte den gleichen positiven Ton wie das staatliche Medium Xinhau. "Während des Anrufs haben die beiden Führungspersönlichkeiten einen klaren Sinn für gegenseitigen Respekt ausgedrückt und der designierte Präsident Trump sagte, dass er glaubt, die beiden werden eine festere Beziehung haben und sich vorwärts bewegen", sagte das Übergangs-Team.

Das chinesische staatliche TV berichtet, die beiden Staatschefs hätten vereinbart, sich persönlich "bald zu treffen".

Trotz der Kritik an Chinas Exportpolitik haben die Chinesen in den USA zum Grossteil Trump unterstützt. Chinesische Amerikaner versammelten sich vor dem Trump Tower in New York Anfang des Monats und trugen dabei T-Shirts mit der Aufschrift, "Chinesische Amerikaner lieben Trump" und erzählten Reportern, sie bewundern den Geschäftsmann für die "asiatischen Tugenden des Pragmatismus, der harter Arbeit und der Ehrlichkeit."

Chinas Aussenministerium hat auch das Gespräch zwischen Xi und Trump positiv bewertet. Xinhua zitiert den Sprecher Geng Shuang mit den Worten, Peking "nimmt eine positive Einstellung auf allen Gebieten ein, welche den beiden Ländern und den Menschen nützen, einschliesslich Infrastruktur".

Mein Kommentar: Trump führt sehr schnell Gespräche mit den beiden anderen "Supermächten" Russland und China ... sehr gut und alle drei äussern sich positiv ... wo bleibt Europa dabei? Die europäische Führung hat sich in die Ecke der Verlierer zurückgezogen und hört nicht auf über Trump herzuziehen.

Die checken den Wind der Veränderung einfach nicht!!!

Trump lässt die Luschen spüren, sie spielen nicht wirklich eine Rolle, als bisherige Schosshunde von Washington. Na ja, sie können den Rentner Obama in den nächsten Tagen bei seiner Abschiedstour durch Europa empfangen (heute in Griechenland und übermorgen in Berlin) und mit ihm schmollen, lamentieren und die Heulsusen spielen.

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Was sehr gut in China angekommen ist, die 5-jährige Enkelin von Donald Trump, Arabella Kushner, Tochter von Ivanka, hat ein Gedicht in Mandarin vorgetragen. Das Video ging wie ein Lauffeuer in China herum und sie könnte damit die beste Botschafterin für Trump sein:



Das Video ist nicht neu sondern wurde von Ivanka im Februar auf Instagram gepostet, ist aber wegen dem Sieg von Trump wieder in Chinas sozialen Medien aufgetaucht. Arabella hat eine chinesische Nanny, die ihr die Sprache beigebracht hat.

Obama sehr kühl in China zum G20 empfangen

von Freeman am Sonntag, 4. September 2016 , unter , | Kommentare (13)



Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China sind nicht besonders gut. Peking wirft Washington vor, sich ständig in chinesische Angelegenheiten einzumischen, speziell was das Meeresgebiet vor der chinesischen Küste betrifft, also der sogenannte Inselstreit im Südchinesischen Meer. Es ginge den USA weit ab von der US-Küste auf der anderen Seite des Pazifik das chinesische Meer überhaupt nichts an. Ausserdem hat das Pentagon China mit Militärbasen umzingelt und ein sogenanntes Raketenabwehrsystem in Südkorea installiert, genau wie Russland mit NATO-Basen auch eingekreist wurde und mit Raketen vor seiner Grenze bedroht wird.

Wie schlecht die Beziehungen sind, zeigt was nach der Landung der Air Force One in Hangzhou passiert ist, wo sich die Staatsführer der G20-Länder treffen. Für Obama und seiner Entourage wurde keine Fluggasttreppe an die Maschine herangefahren. Der Präsident der Vereinigten Staaten konnte nicht wie gewohnt aussteigen, nicht wie ein Staatsgast empfangen werden. Er musste die im Flugzeug eingebaute Nottreppe benutzen und praktisch über die Hintertür in China einreisen.


Dann kam es auf dem Rollfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Assistenten des US-Präsidenten und einem chinesischen Offiziellen, der verlangten, der Pressetross der Obama begleitete, von ihm Abstand halten müsse. Als der Mitarbeiter des Weissen Haus darauf bestand, sie würden die Abstandsregeln für ihren Chef festlegen, reagierte der chinesische Gegenüber mit den Worten: "Hier ist unser Land! Das ist unser Flughafen!", um zu verdeutlichen, die Amerikaner hätten auf chinesischen Boden nichts zu sagen.

Beim Treffen zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und Obama sah es auch nicht gerade freundschaftlich aus, wie folgendes Foto zeigt:


Die chinesische Führung liess Obama spüren, was sie von der aggressiven Kanonenboot-Politik Washingtons vor der Küste Chinas halten. Xi Jinping wies in seinen Gespräch mit Obama jede Kritik zurück und forderte die USA auf, vielmehr "eine konstruktive Rolle" bei der Wahrung von Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu spielen. China werde "unerschütterlich" seine territoriale Souveränität und maritimen Interessen schützen, warnte Xi.

Pekings Aussenministerium warf den USA vor, "zweierlei Mass" anzulegen. Die USA hätten kein Recht, sich zu dem Inselstreit zu äussern, weil sie die Seerechtskonvention (UNCLOS) nicht einmal ratifiziert hätten, sagte ein Sprecher. Er reagiert auf ein Interview des US-Präsidenten mit dem US-Sender CNN, in dem Obama mit Blick auf das selbstbewusste chinesische Vorgehen und den Inselstreit Chinas mit seinen Nachbarn zur Zurückhaltung aufgerufen und vor "Konsequenzen" gewarnt hatte.

Es stimmt, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen oder "United Nations Convention on the Law of the Sea" (UNCLOS) trat am 16. November 1994 in Kraft und legt die vorher umstrittene Breite des Küstenmeeres und seiner Anschlusszone fest und entwickelt die Regelungen zum Festlandsockel fort. Es führte die ausschliessliche Wirtschaftszone mit besonderen Rechten der Küstenstaaten ein, ein internationales Regime des Meeresbodens und seines Untergrundes jenseits der Grenzen des Festlandsockels sowie die Archipelgewässer.

Das Übereinkommen wurde von fast allen Ländern der Welt ratifiziert, nur nicht von den Vereinigten Staaten und wenigen anderen Ländern wie die Türkei. Das heisst, die USA haben gar kein Recht sich über den Anspruch Chinas auf Inseln auf ihrem Festlandsockel zu äussern oder Kritik zu üben, da Washington gar nicht die Regeln anerkennt. Wie immer handelt das US-Regime anmassend, überheblich und arrogant, wie wenn ihnen die Welt gehört und sie selber sich an keine Regeln halten müssen.

Mittlerweile haben sich Russland und China emanzipiert und akzeptieren keine Alleinherrschaft Washingtons über den Planeten. Obama hat es symbolisch und deutlich jetzt zu spüren bekommen, in dem er ohne einer herangebrachten Treppe aus seiner Maschine aussteigen musste. Einen geringschätzigeren Empfang geht fast nicht, grenzt eindeutig an Beleidigung!

Wie sich auf der anderen Seite eine Alternative und Solidarität neben den USA bildet, zeigt das folgende Foto des Treffens der Chefs der BRICS-Staaten Hand in Hand, das neben dem G20-Gipfel stattfand:


Es ist bekannt, der chinesische Präsident Xi Jinping liebt russische Eiscreme, welche er vor Jahren bei einem Moskau-Besuch entdeckt hat. "Ich habe ihnen versprochen, etwas Eiscreme mitzubringen", sagte Putin beim Treffen mit Jinping. "Ich habe für Sie eine Schachtel davon als Geschenk gebracht."

"Vielen Dank für das Geschenk, für die leckere Eiscreme. Bei jeder Reise nach Russland frage ich immer nach russischer Eiscreme. Und dann zu Hause essen wir sie", sagte Chinas Staatsoberhaupt. "Ihr habt die beste Eiscreme und sie ist so lecker. Ich mag sie sehr. Danke für diese Liebenswürdigkeit", fügte er hinzu.

So wurde übrigens Präsident Putin in Hangzhou empfangen:

Erster Güterzug aus China im Iran eingetroffen

von Freeman am Dienstag, 16. Februar 2016 , unter , , | Kommentare (19)



Ein historisches Ereignis kann ich vermelden. Der erste Güterzug, der China mit dem Iran über die antike Seidenstrasse verbindet, ist in der iranischen Hauptstadt Teheran eingetroffen, nach einer Reise von über 10'000 Kilometer. Das hat der Chef der iranischen Eisenbahn verkündet. Der Zug bestand aus einer Fracht von 32 Container gefüllt mit Waren aus der chinesischen Provinz Zhejiang. Die Reise dauerte 14 Tage und ging von China aus durch die zentralasiatischen Länder Kasachstan und Turkmenistan bis in den Iran.

Pläne für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke gibt es auch

"Die Ankunft dieses Zuges in weniger als 14 Tagen ist beispielos", sagte Mohsen Pourseyyed Aqai, Direktor der Eisenbahn der Islamischen Republik Iran. "Das ist ein wichtiger Schritt für die Wiederbelebung der Seidenstrasse und der Zug fuhr 700 Kilometer pro Tag, was 30 Tage einspart, im Vergleich zur bisherigen Reisedauer für diese Strecke", fügte er hinzu.

Die Absicht ist, jeden Monat einen Zug planmässig fahren zu lassen, aber die Frequenz kann bei Bedarf erhöht werden.

Die Einsparung von 30 Tagen bezieht sich auf die bisherige Schiffsroute, wobei die Fracht im Hafen von Schanghai geladen wird und im iranischen Hafen von Bandar Abbas ankommt. Der Zug war auch schneller als der Transit mit Lastwagen, welche die selbe Route über Land nehmen.



An der Willkommenszeremonie bei der Ankunft im Bahnhof von Teheran nahmen am Montag den 15. Februar neben Pourseyyed Aqai auch die Botschafter im Iran von China, Kasachstan und Turkmenistan teil. Der iranische offizielle, der auch Vizeminister für Strassen und Transport ist, sagte bei den Feierlichkeiten, die Zugroute wird nicht in Teheran enden, sondern nach Europa weitergehen.

"Nach der Eröffnung des Gütertransports per Eisenbahn von China nach Europa, wird mehr Fracht den Weg durch den Iran zu den europäischen Ländern nehmen und das wird die Transiteinnahmen für den Iran erhöhen", fügte er hinzu.

Der Güterzug begann seine Reise in der chinesischen Handelsmetropole von Yiwu am 28. Januar.

Zur Erinnerung, Peking hat die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) mit einem Kapital von 100 Milliarden Dollar gegründet und dazu noch den Seidenstrassenfonds mit einem Kapital von 40 Milliarden Dollar, um die wichtigsten Infrastrukturprojekte in der Region zu finanzieren, einschliesslich den Ausbau einer neuen Seidenstrasse.

China will mit dem Bau von Schiffshäfen, Flughäfen und Bahnstrecken, die logistische Verbindung nach Asien, Afrika und Europa über den See- Luft- und Landweg erheblich verbessern. Iran liegt strategisch gesehen genau in der Mitte und kann die Kontinente verbinden. Die Eröffnung der Eisenbahnverbindung zwischen China und Iran ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und kann man historisch nennen.

Eine weitere gute Nachricht lautet, die iranischen Banken sind seit Dienstag wieder ans internationale Zahlungssystem SWIFT angeschlossen. Zur Erinnerung, der Iran wurde im Zuge der illegalen westlichen Sanktionen komplett davon abgeschnitten. Es konnten keine Überweisungen von und zum Iran vorgenommen werden. Bank- und Kreditkarten westlicher Touristen funktionierten deswegen auch nicht im Iran.

Mohammad-Kazem Chogazardi, der Gouverneur der Bank Sepah in Teheran, lies verkünden, die Verbindung zu SWIFT wurde am Montag den 15. Februar wieder hergestellt. "Nach der Wiederherstellung der Verbindung mit dem globalen Netzwerk, wurde eine Sammelnachricht an unsere Kunden gesendet, dass die internationalen Aktivitäten wieder funktionieren und die Bank offiziell zur globalen Szene zurückgekehrt ist", sagte Chogazardi.

Chinas Teleskop auf dem Mond

von Freeman am Donnerstag, 15. Oktober 2015 , unter , | Kommentare (10)



Was wenig bekannt ist, die Chinesen haben seit 2013 ein Teleskop auf dem Mond stationiert. Die chinesischen Wissenschaftler berichten aktuell, dieses ferngesteuerte Himmelsauge funktioniert einwandfrei, seit es auf dem Mond gelandet ist und liefert erstaunliche Bilder im Infrarot-Bereich. Mit einer Apertur von 15 cm ist das Teleskop auf dem Chang’e 3 Landemodul montiert, das im Dezember 2013 auf der Mondoberfläche sanft landete.


Mit dem Chang’e 3 wurde auch das Yutu Fahrzeug (rover) zum Mond gebracht, das aber wegen der langen Mondnacht aus Energiemangel seit März dieses Jahres nicht mehr funktioniert. Das Landemodul mit Teleskop arbeitet bestens.


Das Teleskop empfängt das ultraviolette Licht, was speziell für Beobachtungen geeignet ist, die auf der Erde nicht möglich sind. "Es gibt keine Atmosphäre auf dem Mond, deshalb kann, im Gegensatz zur Erde, das ultraviolette Licht von himmlischen Objekte auf dem Mond empfangen werden", sagt Jing Wang vom Nationalen Astronomischen Observatorium in Peking, der für dieses Projekt zuständig ist.

Da der Mond 27 mal langsamer sich dreht als die Erde, kann das Teleskop für viele Tage auf ein Objekt ausgerichtet werden, sagt er. In einem wissenschaftlichen Papier, welches diese Woche veröffentlicht wurde, haben Wang und seine Kollegen die Details der ersten 18 Monate veröffentlicht. Das Teleskop war 2000 Stunden in Betrieb und beobachtete 40 Sterne und Galaxien.

Die Chinesen haben damit ihre technischen Fähigkeiten bewiesen, ein Teleskop auf den Mond zu bringen und von der Erde aus zu steuern. Auf Wikipedia kann man mehr über die chinesische Mondlandemission erfahren.

Video der Landung von Chang’e 3 auf dem Mond:

Chinesen ersetzen Amerikaner in Dschibuti

von Freeman am Sonntag, 23. August 2015 , unter , , | Kommentare (14)



Dschibuti, der kleine afrikanische Staat am Roten Meer, hat Washington befohlen, seine Militärbasis in Obock mit Hafen und Landebahn im Land zu räumen, damit das chinesische Militär mit 10'000 Soldaten einrücken kann. Damit bekommen die USA entweder Konkurrenz, oder verlieren sogar ihre grösste Militärinstallation auf dem afrikanischen Kontinent mit Camp Lemonnier, die zurzeit mit 4'000 Soldaten und einer Flotte von Killerdrohnen bestückt ist. Die Chinesen würden dann einen strategisch sehr wichtigen Ort am Horn von Afrika bekommen, oder ganz übernehmen, am Eingang vom Indischen Ozean zum Roten Meer und weiter zum Suez Kanal.


Das Pentagon zahlte jährlich bisher 63 Millionen Dollar für die Nutzung der Basen, aber China hat ein viel besseres Angebot gemacht, nämlich Investitionen in Höhe von 3 Milliarden Dollar für eine neue Eisenbahnlinie von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba nach Dschibuti, plus 400 Millionen für den Ausbau des Hafens von Obock. Die Gefahr besteht jetzt, das Washington einen Regimewechsel unter dem Vorwand der Demokratisierung inszeniert, und wie schon oft praktiziert, einen US-hörigen Staatschef installiert.

Wieder Grossexplosion in Shandong, China

von Freeman am Samstag, 22. August 2015 , unter | Kommentare (14)



Nach der verheerenden Explosion vor mehr als einer Woche im Hafen von Tianjin, bei der offiziell 114 Menschen getötet und 700 verletzt wurden (wohl eher 1400 Tote), hat am Samstagabend eine weitere Grossexplosion in einem Lagerhaus für Chemikalien der Firma Runxing Chemical stattgefunden. Diesmal wieder in der chinesischen östlichen Provinz von Shandong in der Nähe der Stadt Zibo. Berichte über Tote und Verletzte liegen noch nicht vor. Die Feuerwehr ist Vorort und versucht den Brand zu löschen.


Bereits am 16. Juli fand in der selben Provinz Shandong, aber in der Stadt Rizhao, eine massive Explosion in einer Petrochemischenfabrik statt.

Das folgende Video zeigt die Explosion vom 16. Juli und nicht die aktuelle:



Drei Grossexplosionen innerhalb weniger Wochen in China:

16. Juli 2015 - Rizhao
12. August 2015 - Tianjin
22. August 2015 - Zibo

Wie schrieb Ian Fleming in seinem James Bond? "Einmal kann passieren. Das zweite Mal ist Zufall. Beim dritten Mal handelt es sich um eine Feindaktion!"

In China ist mehr als ein Sack Reis umgefallen

von Freeman am Mittwoch, 8. Juli 2015 , unter | Kommentare (13)



Während in Europa sich die Politiker und Medien nur noch mit der Griechenlandkrise beschäftigen, passieren auf der anderen Seite der Welt gravierende Ereignisse, die weitreichende Konsequenzen haben werden. Nicht nur die Eurozone ist in einem Dilemma, sondern auch der Finanzmarkt in China. Der dramatische Absturz des chinesischen Aktienmarktes hält an, obwohl die Kontrollbehörden alles machen, um den Markt zu stützen. Der Shanghai Composite Index ist heute um weitere 8 Prozent gefallen, nach dem er bereits seit dem Höhepunkt am 12. Juni um sagenhafte 30 Prozent abstürzte. Ein echter Crash ist im Gange!


Am Mittwoch haben 500 Firmen, die im Index gelistet sind, ihre Aktien aus dem Handel genommen, in einem Versuch, sich von der Kernschmelze zu isolieren. Insgesamt haben schon 1'300 Firmen sich vom Aktienhandel rausgenommen, fast die Hälfte aller chinesischen Firmen die gehandelt werden.

Experten meinen, wir erleben einen "Schwarzen Mittwoch".

Zu ersten Mal hat die Aufsichtbehörde zugegeben, die China Insurance Regulatory Commission (CIRC), es findet ein echter "Panikverkauf" statt.

Sagenhafte 3,5 Billion Dollar an Aktienwerten haben sich bisher in Luft aufgelöst!

Die neueste Nachricht lautet, die CIRC hat alle grossen Investoren den Verkauf ihrer Aktien für die nächsten sechs Monate verboten. Aktionäre, die mehr als 5 Prozent eines Unternehmes besitzen, dürfen nicht mehr ihren Anteil abstossen. Eine drastische Massnahme!

Was ist der Grund für diesen Crash?

Die Herdenmentalität des Marktes

Mehr als 80 Prozent der Investoren in den chinesischen Aktienmarkt sind Kleininvestoren, Normalbürger die meinen, mit ihrem Erspartem Aktien kaufen zu müssen. Mittlerweile haben wir in China Zustände wie damals 1929 in den USA. Jeder Taxifahrer und jeder Friseur redet nur noch über seine Aktien ... es ist zu einer nationalen Beschäftigung für Millionen von Chinesen geworden. Auch wie damals in Amerika haben viele Kredite aufgenommen, um Aktien zu kaufen. Da der Markt bis Juni nur eine Richtung kannte, steil nach oben, sprangen Millionen auf den Zug. Kaum gab es aber eine kleine Korrektur nach unten, sprangen viele ab. Dies geschah ab 12. Juni.

Diese Herdenmentalität hat den Markt zuerst nach oben getrieben, treibt ihn aber jetzt nach unten.

Die Profis steigen aus

Neben den oben genannten Amateuren steigen aber auch die Profis aus. Viele haben langfristig gute Kursgewinne gemacht, denn in einem Jahr stieg der Markt um 150 Prozent, und jetzt nehmen sie die Gewinnen mit. Auch die, welche auf Verlusten sitzen, sind verunsichert über den weiteren Kursverlauf, verlieren die Nerven und verkaufen. Da kann die CIRC und die Regierung noch so viel an Ruhe verbreiten, vor Panikverkäufen warnen und mit Stützungskäufen intervenieren. Es wurde sogar den Medien verboten, Begriff wie Kursverlust, Crash und andere negative Wörter in der Berichterstattung zu benutzen. Alle Marktteilnehmer zusammen schreien nur noch "verkaufen, verkaufen!!!".

Grexit ist Peanuts

Was sind schon die 150 Milliarden an Verlust für die Staaten der Eurozone, wegen dem möglichen griechischen Schuldenschnitt, um den der ganze Wirbel hier in Europa sich dreht, wenn in China 3,5 Billionen Dollar an Verlust bisher eingefahren wurden. 90 Millionen Chinesen haben möglicherweise alles verloren und sitzen obendrein noch auf Kredite, die sie für die Spekulation aufgenommen haben. Das wird sich ganz bestimmt negativ auf die reale Wirtschaft auswirken. Mit gefallenen Kursen bekommen Firmen keine Investitionskredite mehr, zum Beispiel. Oder die Spekulanten müssen ihre Immobilien verkaufen, um die Kredite zurückzahlen zu können.

Ist George Soros schuld?

Chinesische Medien behaupten, feindliches "short-selling" hat den Absturz ausgelöst und dann folgte die Herde. Laut einem Bericht der Nachrichtenseite ifeng.com, ist der Abverkauf ähnlich wie der von 1997 in Hong Kong, als der Hang Seng Index um 60 Prozent abstürzte. Damals wurde der Crash im Aktienmarkt durch den höchstkriminellen Spekulanten und Oligarchen George Soros verursacht, der gleichzeitig den Hong Kong Dollar und die Hang Seng Index Futures mit massiven Leerverkäufen in die Knie zwang. Genau das gleiche Vorgehen hat man jetzt in China beobachtet.

Zur Erinnerung, Soros hat am 16. September 1992 auch einen "Schwarzen Mittwoch" verursacht, in dem er massiv gegen den britischen Pfund wettete. In der Folge fiel die britische Währung in den nächsten fünf Wochen um fast 15 Prozent gegenüber der deutschen Mark und um 25 Prozent gegenüber dem US-Dollar. Dieser Angriff brachte Soros einen Milliardengewinn. Nicht zu vergessen ist auch das neueste Strategiepapier des Pentagon, welches China neben Russland als Hauptfeind der USA beschreibt. Vielleicht ist der aktuelle Finanzkrieg gegen China auch der Grund warum die russische Regierung entschieden hat, Soros seine NGO "Open Society Foundation" aus Russland zu werfen.

Weltweite Auswirkung

Das Gespenst vom Wall Street Crash von 1929 geht nun um und in China ist mehr als ein Sack Reis umgefallen. Heute ist die Welt noch mehr durch die Globalisierung vernetzt als damals, deshalb wird sich der Crash in China global auswirken. Die anderen Börsen in Europa und Nordamerika sind mittlerweile auch im roten Bereich. Wie wenn wir mit der Eurokrise nicht schon genug Probleme hätten. Es haben ja einige schon länger prophezeit, der ganz grosse Crash wird nicht der Grexit auslösen, sondern eine Finanzkrise mit anschliessendem Erdbeben in China, der zweitgrössten Wirtschaft der Welt. Die Nachbeben werden wir spüren!

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Die Börse von New York hat den Handel heute eingestellt. Was war da los? Offiziell heisst es, "technische Schwierigkeiten". Den ganzen Morgen sanken die Kurse wegen der Krise in der Eurozone und China, aber dann stoppte der Handel um 11:32 Uhr und es wurden keine Preise mehr für 3 1/2 Stunden auf den Bildschirmen angezeigt. Auch die Webseite des Wall Street Journal war für längere Zeit nicht mehr online. Nur Zufall?



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Da der Plan einer Einheitswährung versagt hat, fordert Nigel Farage Alexis Tsipras auf, mit erhobenen Haupt die Eurozone zu verlassen:

Chinas Wirtschaftsleistung jetzt Nummer 1 der Welt

von Freeman am Freitag, 5. Dezember 2014 , unter , , | Kommentare (21)



Es ist passiert was ich schon länger vorhergesagt habe, siehe "Warum China gewinnt und Amerika verliert". Die chinesische Wirtschaft hat die der Vereinigten Staaten von Amerika überholt. Nach dem Bürgerkrieg in den Jahren um 1870 wurden die USA unter Präsident Ulysses S. Grant die grösste Wirtschaftsmacht der Welt. Nach über 140 Jahren müssen die USA den Spitzenplatz nun räumen und China steht auf Platz 1. Jetzt ist es offiziell. Der Internationale Währungsfonts (IWF) hat die neuesten Zahlen über die Weltwirtschaft veröffentlicht. Wenn man die Wirtschaftsleistung an Gütern und Dienstleistung real bewertet, dann produziert China dieses Jahr 17,6 Billionen Dollar, im Vergleich zu den USA mit 17,4 Billionen Dollar. Nicht lange her im Jahre 2000 hatte China nur ein Drittel der amerikanischen Wirtschaftsleistung. Jetzt sind die Chinesen an den Amerikanern vorbeigezogen, so rasant ist der Aufstieg gelungen.

Die Skyline von Shanghai

Um es anders darzustellen, China hat jetzt einen Anteil von 16,4 Prozent der globalen Wirtschaft, in realer Kaufkraft gerechnet, im Vergleich zu den USA mit einen Anteil von 16,3 Prozent. Vergangenes Jahr hat China bereits die USA in Welthandel überholt. Die neuesten Zahlen wurden nach der etablierten und generell angewendeten Methode der purchasing-power parity (PPP) oder Kaufkraftparität errechnet, welche die Währungskurse ignoriert. Das heisst zum Beispiel, das Servieren eines Hamburger in Peking ist von der Leistung her gleichwertig wie ein Hamburger in New York, egal ob diese umgerechnet unterschiedlich kosten.

Laut IWF-Zahlen geht die Schere zwischen China und USA in den kommenden Jahren immer weiter auseinander und der Vorsprung wird viel grösser. 2019 soll die Wirtschaftsleistung Chinas auf 26,8 Billionen Dollar steigen und die der USA auf 22,1 Billionen Dollar. China wird dann weit vorraus liegen und die Vereinigten Staaten deutlich schlagen. Eine Ära ist hiermit zu Ende entgegen, fast unbemerkt und ohne grossem Aufsehen. Klar, die von den USA dominierte westliche Medienlandschaft wird das nicht an die grosse Glocke hängen, Amerika abgeschlagen auf Platz 2.

Die Geschichte der letzten Jahrhunderte hat schon manche der wirtschaftlich stärksten Nationen und imperialen Mächte kommen und gehen sehen. Sei es die Franzosen, die Spanier oder die Briten. Die politische und militärische Macht war auch immer mit der Wirtschaftsleistung verbunden und davon abhängig. Geht die Wirtschaft zurück dann ist auch die Herrschaft über die Welt nicht mehr gegeben. Hat Grossbritannien anschaulich gezeigt, mit dem Aufstieg zum Weltimperium durch die Kontrolle über die Meere und dem internationalen Handel, dann der Zusammenbruch nach den Weltkriegen des „British Empire“. Jetzt sind die Vereinigten Staaten auf dem absteigenden Ast.

Klar wird diese Überholung von Amerika durch China nicht morgen sofort etwas ändern, aber längerfristig auf jeden Fall. Ein Paradigmenwechsel und eine Machtverschiebung wird stattfinden. Wir leben schon länger in einer Welt die von den USA dominiert wird, ganz eindeutig spätestens seit 1945. Die amerikanisch-angelsächsische Dominanz auf allen Bereichen, ob Militär, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sprache etc. hat seinen Höhepunkt erreicht. Das wird aber bald nicht mehr so sein. Schon vor Jahren habe ich gesagt, wenn ich jung wäre würde ich Chinesisch lernen und mich nach Osten orientieren. Dort geht die Post ab. Der Westen ist doch ein abgehalfterter Looserverein der von der Substanz und einem vergangenen Image lebt.

Es gibt viele Zeichen, die Vereinigten Staaten sind nicht mehr das was sie einmal waren. Zum Beispiel kann die NASA keinen Astronauten mehr ins All schicken, haben seit dem Ende des Spaceshuttle-Programms gar kein Transportsystem mehr dafür. Dabei waren die USA mal die Nummer 1 in der Weltraumforschung. Schon länger sind nur die Russen und Chinesen in der Lage eine bemannte Raumfahrt zu betreiben. Die Amerikaner müssen mit den Russen mitfliegen wenn sie ins All wollen. Ist doch peinlich und ein Armutszeugnis. Machen immer noch einen auf dicke Hose und Supermacht, kommen aber nicht mehr selber vom Boden weg. Technologisch echte Schwachmatten geworden.

Wie supermodern China ist sieht man zum Beispiel wenn man Shanghai besucht. Nicht nur ist die Stadt von der Grösse her superlativ mit 24 Millionen Einwohner und den zahllosen Wolkenkratzern, sondern überhaupt alles was man sieht ist beeindruckend und erstaunlich. Es ist das Kultur- und Bildungszentrum Chinas mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theatern und Museen. Am gigantischen Flughafen Pudong angekommen saust man mit sagenhaften über 400 km/h auf einer Magnetschwebebahn in die Metropole. Wer hat denn so was? Niemand, weder die Europäer und schon gar die Amerikaner, die überhaupt keine Hochgeschwindigkeitszüge haben.

Dafür sind die USA aber Meister im wild um sich schlagen, in Boykotte und Sanktionen verhängen, in der Bedrohung eines jeden Landes das sich nicht dem Diktat Washingtons unterwirft. Die ständigen militärischen Aggressionen und das Führen von einem Krieg nach dem anderen, ist auch ein deutliches Zeichen des Machtverlustes und des Untergangs. Von der Staatsverschuldung die gerade 18 Billionen Dollar überschritten hat, was damit verdeutlicht, die USA sind völlig pleite, will ich gar nicht reden. Damit die USA überhaupt noch funktionieren müssen jeden Tag 4 Milliarden Dollar neue Schulden gemacht werden. Demnächst wird das astronomische Gelddrucken auch nicht mehr helfen. Der Dollar wird nur durch Drohungen zusammengehalten.

Das Finanzsystem der Wall Street ist schon lange zu einem Spielkasino verkommen wo Wetten abgeschlossen werden, ohne Bezug auf die reale Wirtschaft. Die Finanzmärkte sind mit den gehebelten Derivaten so weit vom Boden entfernt wie der Mond von der Erde. Die Amerikaner meinen, wenn man seine Fabriken nach China outsourced, nur noch McJobs hat, sich auf Papier schön rechnet, wenn man eine Finanzblase nach der anderen die nur aus Luft besteht aufsteigen lässt, wenn man das Rad wie verrückt dreht, nur noch spekuliert und die Börse mit "quantitative easing" der Fed in die Höhe treibt, dann hat man was reelles geleistet und ist reich. Umgekehrt, die Chinesen stellen alles fast was wir an Produkten nutzen her, auch das iPhone oder iPad auf dem ihr diesen Text liest.

Mit der engen Zusammenarbeit und strategischen Partnerschaft zwischen Russland und China, besonders in letzter Zeit beschleunigt durch die Drohungen und Sanktionen des Westens gegenüber Moskau, ist ein unschlagbares Team entstanden. Russland mit enormen Ressourcen an Rohstoffen und Energie, China mit einem gigantischen Markt, Fabrikkapazität, Hightech und Know-how. Die Europäer waren ja auch so blöd und haben Russland wieder zum Feind erklärt statt zum Partner. Ein Dreamteam hätte daraus entstehen können. Aber nein, die geografische Nähe und logische Verbindung zu Russland wird verschmäht. Dafür sind sie in dieser völlig falschen transatlantischen Orientierung und Gehirnwäsche gefangen und werden angekettet an die USA gemeinsam untergehen.

In Hongkong findet eine Farbrevolution statt

von Freeman am Montag, 29. September 2014 , unter , | Kommentare (23)



Seit Jahren findet in Hongkong eine endlose Reihe an politischen Rangeleien über die konstitutionelle Entwicklung statt, die in letzter Zeit in Grossdemonstrationen ausgeartet ist. Die sogenannten "pro-demokratischen" Parteien haben von einer Blockade der Gesetzgebung im Parlament, zu gewaltsamen Protesten umgeschwenkt und so ihre Strategie geändert. Die vom Westen unterstützten Gruppen haben das Ziel, Hongkong unregierbar zu machen. Man kann durchaus sagen, eine Farbrevolution findet in Hongkong statt. Farbrevolutionen sind vom Westen finanzierte und inszenierte Aufstände, um die bestehende Ordnung zu destabilisieren und die Regierung zu stürzen. Der Unterschied zwischen der Farbrevolution dort und an anderen Orten der Welt ist, es sind noch nicht zahlreiche Tote zu beklagen. Und, im Gegensatz zu Ägypten, Syrien und Ukraine, findet die ausländische Einmischung immer noch verdeckt statt.


Die wichtigsten Strassen in Hongkong blieben auch am Montag durch die "Occupy Central" Bewegung blockiert, was zu Schulausfällen und Verkehrsstörungen führte. Die Demonstration fing früh am Sonntag vor dem Regierungssitz Admiralty an, ging dann nach Central dem Finanzdistrikt, dann zur Causeway Bay und Mongkok, der lebhafteste Teil der 7 Millionen Stadt. 20,000 Menschen nahmen daran teil. Die Sicherheitskräfte baten die Demonstranten nicht die Strassen zu blockieren, damit Feuerwehr und Ambulanzen, aber auch der öffentliche Verkehr durchkommt. Die Demonstranten riefen dazu auf, die Entscheidung über die konstitutionelle Entwicklung zurückzunehmen. Es kam zu Gewaltausbrüchen zwischen Demonstranten und Polizei am Sonntag, als die Menge versuchte die Absperrung zu durchbrechen. Es wurde Tränengas und Gummischrott eingesetzt.

Die Polizei sagte am Montag bei einer Pressekonferenz, 41 Menschen, einschliesslich 12 Polizisten, wurden in den letzten Tagen während der Demonstrationen verletzt. Sie forderte die Demonstranten auf, friedlich ihre Sache zum Ausdruck zu bringen. China hat die Westmächte gewarnt, nicht von aussen die "illegale Bewegungen" wie Occupy Central zu unterstützen, sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums am Montag in Peking. Die Chinesen wissen schon was hinter den Kulissen in Hongkong läuft, nämlich die übliche Unterwanderung und Aufhetzung durch westliche Agitatoren. Die meisten Aktivisten sind dabei gutgläubig und kriegen gar nicht mit wie sie instrumentalisiert werden.

Welche westlichen Organisationen unterstützen die Occupy Central Bewegung? Es ist das US-Aussenministerium als Koordinator und Finanzgeber mit Nutzung der zahlreichen NGOs, Stiftungen und Firmen die angeblich "Demokratie" fördern. Wie sonst auch als Instrument der Unterwanderung ist das National Endowment for Democracy (NED) hier am Werk. In Wahrheit will Washington die Bevölkerung der Insel zu "Separatisten" machen, die sich vom Festland absetzen wollen. Also genau das Gegenteil von dem was in der Ukraine durchgezogen wird. Dort werden die Separatisten bekämpft. Hongkong soll das Zentrum der Aufruhr werden, von wo aus die Infektion nach China gebracht wird.


Peking hat viel zu spät die waren Absichten des Westen und seiner lokalen Proxy gemerkt. Statt zu realisieren, es handelt sich um einen lang gezogenen Zermürbungskrieg, um die Macht in Hongkong zu übernehmen, hat Peking angenommen, es handelt sich um normale politische Rangeleien. Die Opposition in Hongkong hat auf aggressive Weise versucht Gesetzesvorlagen durchzudrücken, sowie soziale Gruppen und Propaganda benutzt, um die Regierung zu destabilisieren. Die Opposition verwendet dazu die existierende politische Struktur, die während der britischen Kolonialzeit aufgebaut wurde. Sie besteht aus pro-westlichen Figuren in Schlüsselpositionen, wie in der Justiz und Wirtschaft, aber auch in der Schulbildung. Damit wird die Basis für die organisierte Opposition gebildet.

Dazu kommt noch, das Lager der Opposition kontrolliert die meisten Medien in Hongkong und kann dadurch mit Propaganda und Lügen die Öffentlichkeit täuschen. Läuft nicht anders wie hier im Westen oder in der Ukraine. Dann ist das Schulbildungssystem überwiegend pro-westlich eingestellt, speziell in den Primar- und Sekundarschulen. Mehr als die Hälfte dieser Schulen werden von westlichen Kirchen finanziert und kontrolliert. Diese religiösen Institutionen sind grundsätzlich gegen die kommunistische Partei und gegen Peking. Sie sammeln auch Spenden im Ausland, um die Opposition finanziell zu unterstützen. Durch die Destabilisierung hat die Wirtschaft und damit verbunden auch der Lebensstandard gelitten.

Zur Erklärung, Hongkong gehört zu China, ist aber eine Sonderverwaltungszone nach dem Prinzip, ein Land, zwei Systeme. Das marktwirtschaftliche System Hongkongs soll bis 2047 neben dem sozialistischen System von China gelten. Diese Autonomie erlaubt es Hongkong zwar, seine eigenen Gesetze, Zölle sowie seine eigene Währung zu haben, aber die Regierung in Peking hat das Recht die Innenpolitik zu beeinflussen. So wird der Chief Executive durch ein von der Volksrepublik China bestimmtes Wahlkomitee gewählt. Dagegen protestieren die Demonstranten, denn bei der Wahl des Chefs der Sonderverwaltungszone 2017 werden nur vorab ausgewählte Kandidaten zugelassen. Die Opposition behauptet, damit ist eine Kandidatur von Regierungskritikern faktisch unmöglich.

Ich finde diese Forderung sehr heuchlerisch, denn im Westen werden auch nur Kandidaten für einen Wahl zugelassen, die das System nicht in Frage stellen. Es ist sogar noch schlimmer. Kein Politiker im Westen darf sich als Kandidat für Kanzler, Premierminister oder Präsident aufstellen, der nicht von der Elite geprüft und genehmigt wurde. Egal welcher Partei sie angehören, die Grundeinstellung ist die selbe und wenn an der Macht machen sie auch alle das selbe. Es ist doch eine Illusion zu glauben, in Europa und in Nordamerika finden freie und demokratische Wahlen statt. Echt lächerlich. Das ganze ist nur ein Theater, um den Anschein einer Demokratie zu geben. Regierungen werden im Endeffekt von Geheimgremien und von der Finanzelite bestimmt.

Tatsächlich hat man keine wirkliche Wahl und verändern kann man auch nichts. Alle Parteien vertreten den Staus Quo und verteidigen diesen mit allen Mitteln. Wo ist der Unterschied zwischen Demokraten und Republikaner? Oder zwischen Labor und Torries? Oder zwischen Sozies und Konservative? Oder zwischen Schwarz, Rot, Blau und Grün? Es gibt keinen. Im Westen herrscht genau so eine Einheitspartei wie im Kommunismus, nämlich die der Konzerndiktatur. Die Menschen gehen in Hongkong auf die Strasse, um für freie Wahlen zu demonstrieren. Ich lach mich schief. Im Westen gebe es noch mehr Grund dies zu tun. Das zeigt mir, die Unruhen in Hongkong werden von London und Washington gesteuert, angestachelt und mit Geld versorgt, sonst gebe es sie nicht.

Die Occupy-Central Bewegung in Hongkong gebe es nicht, würde nicht Tausende auf die Strasse bringen, den Finanzdistrikt besetzen, den Verkehr in der Finanzmetropole lahmlegen, wenn nicht die westlichen Mächte dahinter stehen würden. Wer die Menschheitsgeschichte studiert hat weiss, praktisch keine Revolution ist einfach so aus dem Volk entstanden, ohne Finanzmittel, ohne straffer Organisation und ohne einen Kopf dahinter. Ohne die Finanzierung der Oktober-Revolution 1917 durch die westlichen Grossbanker, hätte es nie die gewaltsame Machtübernahme Russlands durch die kommunistischen Bolschewiki gegeben. Es waren bis zu 50 Millionen Mark die Lenin und den anderen Revolutionären zur Verfügung standen, nach heutigen Geld 5 Milliarden Euro, eine unvorstellbare Summe.

Dieses Geld wurde von den Bankern bereitgestellt, um den Zar zu stürzen und Russland zu erobern, bzw. das Zarenreich zu zerstören. Lenin führte diese "rote Revolution" im Namen und mit Hilfe der Rothschilds durch. Beide wohnten nicht weit von einander entfernt am Genfersee und trafen sich regelmässig. Die Oktober-Revolution war nicht ein Aufstand des russischen Volkes, demnach keine russische Revolution, sondern eine vom Ausland finanzierte und inszenierter Aufstand durch die "globale Elite". Wie das russische Volk selber über die Kommunisten dachte zeigen die Wahlen vom 11. November 1917, die Wahlen zur Konstituante (verfassungsgebenden Versammlung). Die Bolschewiki trugen eine schwere Niederlage davon, sie erhielten nur 25 Prozent der Stimmen.

Deshalb, Revolutionen finden in der Regel nur mit viel Geld statt. Wir müssen den Fall nur umdrehen. In Deutschland gibt es viele Gründe für eine Revolte. Das Land ist seit 70 Jahren nicht souverän, ist von den Amerikanern besetzt, wird von der NSA komplett ausspioniert, Merkel hat nichts zu sagen und gehorcht nur den Befehlen Washingtons, es gibt keine Verfassung, die Wahlen sind eine Farce, man kann weder den Kanzler, noch den Präsidenten oder die Ministerpräsidenten wählen, aber niemand regt sich darüber auf und es findet kein Protest dagegen statt. Warum? Weil die globale Elite keine Finanzmittel für eine deutsche Farbrevolution zur Verfügung stellt, ha ha! Von selber kommen die Deutschen nicht auf einen Protest, gehen nicht auf die Strasse. Es müsste wieder ein Ausländer kommen und sie "führen". Das Geld kam damals auch von den Bankern aus Amerika!

Was in der Ukraine und Hongkong jetzt abläuft ist die Umsetzung der Drohung der ehemaligen US-Aussenministerin und satanischen Mörderin Hillary Clinton. Sie sagte 2013: "Russland und China werden einen Preis zahlen, für die Stüzung des Assad-Regime." Man kann sich den Machthunger und die Mordlust dieser Leute gar nicht als normaler Mensch vorstellen und begreifen. Hongkong ist schon seit 20 Jahren wieder ein Teil von China, warum finden die Proteste jetzt statt? Der "spontane" Aufstand der Studenten ist eine organisierte und inszenierte Show von den üblichen Verdächtigen, die CIA. Da Fabrikarbeiter auch an den Demonstrationen teilnehmen ist ein zusätzlicher Beweis, es handelt sich um eine "Farbrevolution", so wie der Euromaidan-Protest durch die von CIA-Soros gemieteten Demonstraten in Kiew im Januar 2014.

Die geopolitische Strategie der totalen Dominanz ist in Hongkong am Werk, wie an allen Brandherden der Welt. Genau wie man gegen Russland vorgeht, um im Endeffekt Putin zu stürzen, will man auch in China das Feuer der Destabilisierung zünden. Die Farbrevolutionen sind dazu das Instrument, mit Hilfe der 5. Kolonne bestehend aus NGOs und Stiftungen, die unter dem Deckmantel der "Demokratisierung" operieren. So ist der Westen in der Ukraine vorgegangen, hat man Massenproteste organisiert und bezahlt, dann einen illegalen Putsch durchgeführt und es wurden auch 5 Milliarden dafür aufgewendet. Die meisten Teilnehmer am Euromaidan bekamen 20 Euro pro Tag "Protestgeld" von der US-Botschaft bezahlt, die heimliche Regierung in den meisten Ländern.

Das erinnert mich an eine Aussage des Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa: "Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann, sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben." Siehe hier ...